Mit bisher 16 abgeschlossenen Bänden und dem in Arbeit befindlichen 17. Band, die zusammen über 150 000 Stichwörter enthalten, ist das Schweizerische Idiotikon schon vor seinem Abschluss das umfangreichste Regionalwörterbuch im deutschen Sprachraum. Es dokumentiert die deutsche Sprache in der Schweiz vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart, die älteren Sprachstufen genauso wie die lebendige Mundart. Da der Grundstock des Mundartmaterials in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts dank der Mitarbeit von gegen 400 Korrespondenten zusammengekommen ist, kann das Werk sonst kaum be­schriebene und heute weitgehend verschwundene Bereiche der sprachlichen, geistigen und materiellen Kultur dieser Zeit besonders gut dokumentieren. Es ist Arbeitsinstrument für verschiedenste Wissens­gebiete wie Sprach-, Geschichts- und Rechtswissenschaft, Volks- und Namenkunde. Seit 2010 ist das Idiotikon auch online abrufbar.
Das Gesamtwerk wird in gedruckter Form 17 Bände umfassen. Die digitale Edition wird stetig weiter­entwickelt und soll in Zukunft mit Bildern und Karten angereichert sowie im Wortbestand gezielt ergänzt werden.

Geographisch umfasst das Bearbeitungsgebiet die deutsche Schweiz (ohne das bairischsprachige Sam­naun) einschliesslich der Walserorte in Norditalien.

 

Karte des deutschschweizerischen Dialektgebiets