Mitteilungen des Schweizerischen Idiotikons

Anfang November 2008 ist von Band 16 die 13. Lieferung, die 215. des Gesamtwerks, erschienen (warnen bis Wort). Sie enthält unter anderem die Zusammensetzungen und Ableitungen von warnen, den Personennamen Werner, den isolierten Stunggenwerni (eine Älplerspeise), das Weberwort Wërpf (Zettel am Webstuhl), die Wortsippe von wirs (schlechter), die Wortsippe von Wurst (mit Komposita wie Chämin- und Brātwurst), den Wart (mit Komposita wie Bannwart und Zǖgwart), das Verb warten (mit seinen Zusammensetzungen von abwarten bis zuewarten), das eigentümliche Wartolf (oder Warlef, ein Fischereigerät), die Partikel wërt(s) (mit ihren zahlreichen Zusammensetzungen wie für-, hinder- oder nāchwërts), den Wirt (mit Komposita wie Kranzwirt, Stubenwirt, Taffërnenwirt und Zapfenwirt), die Wirtel oder Wirten (Gewichtssteinchen an der Handspindel und viele weitere Bedeutungen) sowie den Beginn von Wort.

7. bis 10. Sept. 2008, Universität Freiburg (Schweiz)

16. Tagung für alemannische Dialektologie zum Thema «Alemannische Dialektologie: Wege in die Zukunft». Weitere Informationen finden Sie hier.

Mit einer Umfrage im Rahmen eines Forschungsprojekts des Deutschen Seminars der Universität Zürich (in Zusammenarbeit mit dem Schweizerdeutschen Wörterbuch) sollen anhand einer begrenzten Anzahl von Begriffen Veränderungen im schweizerdeutschen Wortschatz seit den Erhebungen für den Schweizerdeutschen Sprachatlas in der Mitte des 20. Jahrhunderts festgestellt werden.

>Ab Herbstsemester 2008 werden auf der Wörterbuchredaktion studentische Praktika (maximal 4 à fünf Wochen pro Jahr) im Rahmen eines MA-Studiengangs Dialektologie (Option Germanistische Linguistik mit dialektologischem Profil) der Universität Freiburg angeboten.

Das Schweizer Radio DRS3 strahlt vom 18. bis 22. Februar 2008 jeden Tag zwischen 10 und 11 sowie zwischen 15 und 16 Uhr kurze Sendeeinheiten zum Thema «schweizerische Familiennamen» aus. 

4. April 2008: Zürich, Zunfthaus zur Waag, 9.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr

Frühjahrestagung der SAGW zum Thema «Das Idiotikon: Schlüssel zu unserer sprachlichen Identität oder mehr?»

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