Grammatisches Register zum Schweizerischen Idiotikon

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  1.1.1.1.1.1.24.1.1. Laute bzw. Schreibungen: Vokale: Wandel: im Starkton: qualitativ: blosse Vokale/Diphthonge: üe (Umlaut von uo): generell (spontan): üe > ie
Bühel 4,1094Komm.:Einzelfall ausserh. des heut. Verbreitungsgebietes
Biel AaBözb.; SSchönenw.
Drueseⁿ 14,1344Komm.:Entrundung in nicht (mehr) entrundenden MAA.
G(e)strüepel 11,1955Komm.:Einzelfall ausserh. des heut. Verbreitungsgebietes
(G(e)strübel); ie GrAv., Rh., S.
Literaturhinweise  spontane Entrundung
vgl. BSG. II 40. 46; IV 30. 33; VI 125; VII 105 (Reste); XI 53; XIV 67 (tw., älter); XVI 87 (tw., älter); XVII 69; XIX 158. 194; BSM. V 69; Hoffm. 70; Schild 80; Fischer 95; SDS. I 144-146
im Id. gew. nicht oder nur generell
Ruebeⁿ -üe- II 6,86Komm.:Einzelfall ausserh. des heut. Verbreitungsgebietes
ie BsBinn.; LFlühli
Ruescheⁿ 6,1482Komm.:Einzelfall ausserh. des heut. Verbreitungsgebietes
ie Aa Bez. Rheinf.
Rüester 6,1557Komm.:Einzelfall ausserh. des heut. Verbreitungsgebietes
ie LE. (einst die Entrundung von ü(e) > i(e) kannte)
schüeleⁿ 8,634Komm.:... dass aSchw früher zu den entrundenden MAA. gehörte; vgl. Anm.
Schuep 8,1028Komm.:Einzelfall ausserh. des heut. Verbreitungsgebietes
+ Sippe
Schürpfeⁿ 8,1248Komm.:Einzelfall ausserh. des heut. Verbreitungsgebietes; + Sippe
(Schurffeⁿ); Schierpfeⁿ ThTäg., schirpfeⁿ ThFr., Täg (ie)
Strüel 11,2234Komm.:Einzelfall ausserh. des heut. Verbreitungsgebietes; + Sippe
wohl nicht hierher; vgl. Anm. Sp. 2236
verschleizeⁿ 9,807Komm.:,fiert.‘ [führt?] SchwG. LB. 1605 (IX,807/8)
  1.1.1.1.1.1.24.1.2. Laute bzw. Schreibungen: Vokale: Wandel: im Starkton: qualitativ: blosse Vokale/Diphthonge: üe (Umlaut von uo): generell (spontan): üe > ǖ², ī², ē¹
G(e)schlüech(t) 9,80Komm.:Sonderfall (vgl. Anm.)
ǖ AaTäg., durch (äusserliche) Anlehnung an Schlūch III (IX,16)?
Literaturhinweise  üe > ǖ² PIss., ī² PMac., ē¹ BHa.
spontane Monophthongierung (+ Entrundung)
s. unter ie
Literaturhinweise  üe > ö̆ im Satzschwachton; s. Kürzung im Satzschwachton
ue > ŭ im Satzchwachton; s. Kürzung im Satzschwachton
prüeffeⁿ 5,509Komm.:Sonderfall (vgl. Anm.)
Lehnw. aus der Schriftspr.
prǚffeⁿ AaKe. (ö); L; SchwBr.; S; Ndw (i); ǚ in der kath. Schweiz < literar. Entlehng < prüffen
  1.1.1.1.1.1.24.2.1. Laute bzw. Schreibungen: Vokale: Wandel: im Starkton: qualitativ: blosse Vokale/Diphthonge: üe: (umgebungs)bedingt: üe vor Nasal > ȫ (ǖ²)
Blüemd 5,95Komm.:ǖ² (gekürzt aus ǚ)
Plümt GA.
grue(n) -üe- 2,749Komm.:grǖ² Ap (tw.); GA., ȫ² Sch (tw.); ThTäg.
Hue(n) 2,1370Komm.:(Pl.) Hō² SchBuch, Ha., Schl.
Literaturhinweise  kombinator. Monophthongierung im NE
vgl. BSG. I 84 (ApK.); III 78; V 63; XX 61; BSM. III 152; Hauskn. 75; SDS. I 145
muesse(n) II 4,499Komm.:ȫ (gekürzt < ö̆)
(Pl. Präs. Ind.) mönd Ap
rüemeⁿ 6,931Komm.:ȫ² ApOberegg ✝


 

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