A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

  A

AaAarb. Urk. Die Urkunden von Stadt und Amt Aarburg; bearb. von Georg Boner. Aarau 1965 (Aargauer Urkk. 15).

AaB. Bittschr. 1516. Bittschrift der Frauen von Baden an die acht regierenden Stände 1516 (abgedr. bei DHess 1818, 537/41).

AaB. Disp(utation) 1526. Die Badener Disputation von 1526 – kommentierte Edition des Protokolls; hg. von Alfred Schindler und Wolfram Schneider-Lastin unter Mitarbeit von Ruth Jörg. Mit einer historischen Einleitung von Martin H. Jung. Zürich 2015.

AaB. Erbr. 1732. Erbrecht der Grafschaft Baden im Ergeüw 1637, bestätet 1732 (oO.; Mskr. von 1637 im Stadtarchiv Baden).

AaB. Formelb. 1508. Formelbuch von 1508 (im Stadtarchiv Baden).

AaB. Gantr. 1700. Gantrecht der Grafschaft Baden im Ergeuw 1700 [oO.].

AaB. Holzordn. 1752. Holtz-Ordnung der Graffschafft Baden im Ergeuw 1752 [oO.].

AaB. Kurr. 1736. Kurrodel von Baden (Mskr.).

AaB. StB. (Stadtb.). Stadtbuch von Baden 1384. Nach einer Niederschrift aus dem Anf. des 16. Jhdts (abgedr. Arg. 1, 38/66, dann AaB. StR., 27/62).

AaB. StR. (Stadtr.). Die Stadtrechte von Baden und Brugg; bearb. und hg. von Friedrich Emil Welti und Walther Merz. A[a]rau 1899 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XVI. Abt., 1. Teil, 2. Bd). Online-Zugang...

AaB. Urb. 1490. Urbar der Grafschaft Baden [im Aargau 1490]; bearb. von EWelti (abgedr. Arg. 3, 160/233). Online-Zugang...

AaB. Urk. Die Urkunden des Stadtarchivs zu Baden im Aargau; hg. von Friedrich Emil Welti, 2 Bde. Bern 1896. 1899.

Aa Bauernh. 1996. 2002. Die Bauernhäuser des Kantons Aargau; von Pius Räber. Bd 1: Freiamt und Grafschaft Baden. Basel 1996. Bd 2: Fricktal und Berner Aargau. Baden 2002.

AaBremg. StR. Die Stadtrechte von Bremgarten und Lenzburg; bearb. und hg. von Walther Merz. A[a]rau 1909 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XVI. Abt., 1. Teil, 4. Bd). Online-Zugang...

AaBremg. Urk. Die Urkunden des Stadtarchivs Bremgarten bis 1500; hg. von Walther Merz. Aarau 1938 (Aargauer Urkk. 8).

AaBr(ugg) Neuj. Neujahrsblatt, der aargauischen Jugend geweiht von der Brugger Bezirks-Gesellschaft für vaterländische Cultur. Brugg 1819/22. 1825/29.

AaBr(ugg) StR. s. AaB. StR.

AaBr. Urk. Die Urkunden des Stadtarchivs Brugg; hg. von Georg Boner. Aarau 1937 (Aargauer Urkk. 7).

Aa Dichterb. 1903. Aargauisches Dichterbuch. Festschrift zur Aargauischen Centenarfeier 1903; hg. von der Literarischen Gesellschaft Aarau. Aarau 1903.

Aa Feuerordn. 1806. Feuer-Ordnung für den Kanton Aargau. Aarau 1806.

Aa Forstges. 1860. Forstgesetz für den Kanton Aargau vom 29. Hornung 1860 (Nr 69 der Gesetzes-Sammlung für den eidgenössischen Kanton Aargau von 1856-1864. Bd 5. Aarau 1865).

Aa Gem. (1844) s. Gem.

AaGnad. Urk. Die Urkunden des Klosterarchivs Gnadenthal; bearb. von Paul Kläui. Aarau 1950 (Aargauer Urkk. 12).

AaHerm. Urk. Die Urkunden des Klosterarchivs Hermetschwil; bearb. von Paul Kläui. Aarau 1946 (Aargauer Urkk. 11).

Aa Instr. 1861. Instruktion für die Förster der Gemeinde-, Gerechtigkeits- und Genossenschaftswaldungen des Kantons [Aargau] vom 15. Januar 1861 (Nr 99 der Gesetzes-Sammlung für den eidgenössischen Kanton Aargau von 1856-1864. Bd 5. Aarau 1865).

Aa Jagdgesch(ichte) 1933. Zum 50-jährigen Jubiläum des Aargauischen Jagdschutzvereins 1883-1933. Aarau 1933.

AaK. Erbr. 1680. Erbrecht der Stadt Kaiserstuhl vom 23.Juli 1680 [oOuJ.].

AaK. StR. Die Stadtrechte von Kaiserstuhl und Klingnau; bearb. und hg. von Friedrich Emil Welti. A[a]rau 1905 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XVI. Abt., 1. Teil, 3. Bd). Online-Zugang...

AaK. Urk. Die Urkunden des Stadtarchivs Kaiserstuhl; bearb. von Paul Kläui. Aarau 1955 (Aargauer Urkk. 13).

AaKad. Brauchb. 1671 s. Brauchb. (Kadelb.) 1671.

Aa KD. Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau. Basel 1948ff.

AaKl(ingn.). StR. s. AaK. StR.

AaKönigsf. CB. Ältestes Kopialbuch der Urkunden des Klosters Königsfelden, geschrieben auf Veranlassung der Königin Agnes, mit kurzem Bericht über die Gründung des Klosters und die grossen Schenkungen der Königinwitwe Elisabeth und ihrer Tochter Königin Agnes (Mskr. im Aargauer Staatsarchiv, 14. Jhdt; tw. abgedr. in Argov. 5, 1866, 1/192).

Lussy 1590. Reißbuoch gen Hierusalem; von Melchior Lussy. Freiburg i/Ü. 1590 (tw. abgedr. in Stanser Student 13, 1956, 50/60).

AaL. Forstordn. 1806. Forstordnung für die Stadt Lenzburg. Baden 1806.

AaL. StR. s. AaBremg. StR.

AaL. Urk. s. WMerz 1930.

AaLauf. StR. Die Stadtrechte von Laufenburg und Mellingen; bearb. und hg. von Friedrich Emil Welti und Walther Merz. A[a]rau 1915 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XVI. Abt., 1. Teil, 6. Bd). Online-Zugang...

AaLauf. Urk. Die Urkunden des Stadtarchivs Laufenburg; hg. von Karl Schib. Aarau 1935 (Aargauer Urkk. 6).

AaMeienberg AR. Amtsrecht von Meienberg (abgedr. ZfsR. 18b, 21/39; Arg. 9, 86/105).

AaMell. StR. s. AaLauf. StR.

AaMell. Urk. Urkunden und Briefe des Stadtarchivs Mellingen bis zum Jahre 1550; bearb. von Heinrich Rohr. Aarau 1960 (Aargauer Urkk. 14).

AaMuri GOrdn. XVII. Haus- und Gesindeordnung des Klosters Muri. Mit Korrekturen letzter Hand aus dem Jahr 1694 (abgedr. Arg. 2, 61/106).

AaMuri Osterspiel M. XIII. Das Osterspiel von Muri, nach den alten und neuen Fragmenten; hg. von Friedrich Ranke. Aarau 1944. Faksimiledruck [...]. Text des Osterspiels nach der Ausgabe von Friedrich Ranke. Übersetzung [ins Hochdeutsche] von Max Wehrli [...]. Basel 1967.

Aa Neuj. (1816. 1817). Umriß der Geschichte des Aargaues. 1. Neujahrsblatt für die aargauische Jugend. Aarau 1816. – Umriß der Landesbeschreibung des eidsgenössischen Freistaats Aargau. 2. Neujahrsblatt für die aargauische Jugend. Aarau 1817.

Aa Neuj. s. auch Aar. Neuj.

AaRh. Ordensurk. Die Urkunden der Johanniterkommende Rheinfelden und die Rheinfelder Urkunden des Deutschordenshauses Altshausen; hg. von Friedrich Emil Welti. Aarau 1933 (Aargauer Urkk. 4).

AaRh. Stiftsurk. Die Urkunden des Stifts St. Martin in Rheinfelden; hg. von Friedrich Emil Welti. Aarau 1935 (Aargauer Urkk. 5).

AaRh. StR. Das Stadtrecht von Rheinfelden; bearb. und hg. von Friedrich Emil Welti. A[a]rau 1917 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XVI. Abt., 1. Teil, 7. Bd). Online-Zugang...

AaRh(einf). StR. 1290. Rheinfelder Stadtrecht von 1290 (abgedr. Arg. 1, 17/27).  Online-Zugang...

AaRh. StUrk. Die Urkunden des Stadtarchivs Rheinfelden; hg. von Friedrich Emil Welti. Aarau 1933 (Aargauer Urkk. 3).

AaRh. Urk. s. AaRh. Ordensurk., AaRh. StUrk., AaRh. Stiftsurk.

Aa Rq. 1922. 1923. 1926. 1927. 1933. 1976. 2006. 2009. Die Rechtsquellen des Kantons A[a]rgau (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XVI. Abt.). 2. Teil: Rechte der Landschaft; bearb. und hg. von Walther Merz. 1. Bd: Amt A[a]rburg und Grafschaft Lenzburg. 1. Halbbd A[a]rau 1922. 2. Halbbd A[a]rau 1923. 2. Bd: Die Oberämter Königsfelden, Biberstein und Kasteln. A[a]rau 1926. 3. Bd: Das Oberamt Schenkenberg. A[a]rau 1927. 5. Bd: Grafschaft Baden, Äussere Ämter. A[a]rau 1933. 8. Bd: Die Freien Ämter I. Die Landvogteiverwaltung bis 1712; bearb. von Jean Jacques Siegrist. Aarau 1976. 9. Bd: Die Freien Ämter II. Die Landvogteiverwaltung 1712 bis 1798. Die Reuss bis 1798; bearb. von JJSiegrist und Anne-Marie Dubler. Basel 2006. 10. Bd: Die Freien Ämter III. Die Ämter Meienberg und Merenschwand; bearb. von JJSiegrist und AMDubler. Basel 2009. Online-Zugang...

Aa Schulm(str). 1887. Jugenderinnerungen eines alten Schulmeisters; [von Heinrich Hunziker]. Aarau 1887. – MA. von AaSuhrent.

AaSion Totenb. 1320/95. Das älteste Totenbuch von Sion bei Klingnau; von Otto Mittler. Aarau 1937 (SA. aus Festschrift FEWelti, 183/229).

Aa StR. s. Aar. StR.; AaB. StR. usw.

AaSuhr. Heimatkde 1967. Vereinigung für Heimatkunde des Suhrentales und Umgebung. 36. Jahresbericht pro 1967. [Schöftland 1968].

Aa TB. 1860ff. Taschenbuch der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau 1860/2; von E[rnst] L[udwig] Rochholz und KSchröter u. a. Aarau 1860/2, 1896/1930. Online-Zugang...

AaVillm. JzB. 1656. s. Arg. 5, 193/213.

Aa WB. s. Hunz(iker).

Aa Weist(ümer). Amts-, Dorf- und Hofrechte aus dem Aargau; erhoben und rechts- und ortsgeschichtlich erklärt von ELRochholz (abgedr. Arg. 9, 1/178).

AaWett. 1972. Wettingen; Dorf – Kloster – Stadt. Baden 1972.

AaWett. (Kloster-)Arch. Archiv des hochloblichen Gottshauses Wettingen. Sacri et Exempti Ordinis Cisterciensis [...]; mit Karte. Wettingen 1694.

AaWett. Comp. (oder Prozess) 1767. Compendium zwischen dem Gotts-Hauss Wettingen und dasiger Höf-Besitzeren waltenden Streits [oOuJ.].

AaWett. Gerichtsherrl. 1560/1691. Offnungen deß Gottshauses Wettingen oder Gerichts-Herrligkeit über die Dörffer Wettingen, Dietikhon, Wirenloß [...]. In dem Jahr 1560. Auß dem authentischen Original nachgetruckt zu Wettingen 1691.

AaWett. Mem. (oder Prozess) 1769. Memoriale des Gottshauses Wettingen, in Betreff der mit den Besizeren der acht Höfen in dem Dorf Wettingen habenden Grund-Zinß-Streitigkeit. Wettingen 1769.

AaWild. Urk. s. WMerz 1931¹.

AaWohl. Mitt. 1902. Mitteilungen aus dem Stilleben und Haushalte der Gemeinde Wohlen. 4. Jg; verfaßt von FBeyli und hg. vom gemeinnützigen Ortsverein. Wohlen 1902.

AaZ. (An.) 1814 (1815). Anonymer Beitrag zu St.² Aufgenommen in Zurzach in den Jahren 1814/17 (Auszüge aus verschollenem Mskr.).

AaZof. JzB. E. XV. Das Jahrzeitbuch des Stifts Zofingen; hg. von Franz Zimmerlin (abgedr. bei WMerz 1915, 265/330).

AaZof. Stiftsurk. Die Urkunden des Stiftsarchivs Zofingen; bearb. von Georg Boner. Aarau 1945 (Aargauer Urkk. 10).

AaZof. StR. Das Stadtrecht von Zofingen; bearb. und hg. von Walther Merz. A[a]rau 1914 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XVI. Abt., 1. Teil, 5. Bd). Online-Zugang...

Aal = Johannes Aal, lat. Anguilla, geb. um 1500, gest. 1551. Pfarrer in Baden, Stiftsprobst zu St. Ursen in Solothurn. – Aal 1549. Tragoedia Joannis des heiligen vorlöuffers und töuffers Christi Jesu [...] gespilt durch ein eersame burgerschafft zuo Solothurn uff den 21. Julij anno 1549; [von Johannes Aal. Bern 1549]. Neu hg. von Ernst Meyer. Halle a/S. 1929 (Neudrucke deutscher Litteraturwerke des 16. und 17. Jhdts 263/7).

Aar. Neuj. Aarauer Neujahrsblätter; hg. von der Literarischen und Lese-Gesellschaft Aarau. 2. Folge. Aarau 1927ff.

Aar. StR. Das Stadtrecht von A[a]rau; bearb. und hg. von Walther Merz. A[a]rau 1898 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XVI. Abt., 1. Teil, 1. Bd). Online-Zugang...

Aar. Urk. Die Urkunden des Stadtarchivs Aarau; bearb. von Georg Boner. Aarau 1942 (Aargauer Urkk. 9).

Aar. U(rk)B. Urkundenbuch der Stadt Aarau; hg. von HBoos. Aarau 1880 (abgedr. Arg. 11).

EAbegg 1911 s. BSG. IV.

GAb Egg 1895. Beiträge zur Geschichte des urnerischen Schulwesens; von Gottfr. Ab Egg. Zug 1895 (Pädagog. Blätter 2).

Abel. Die deutschen Personen-Namen; von H[einrich] F[riedrich] Otto Abel. Berlin 1853. Online-Zugang...

GAebersold 1915. Studien zur Geschichte der Landschaft Saanen. Berner Diss. von Gottfried Aebersold. Bern 1915.

MAebersold 1977. s Honorar und anderi baseldytschi Gschichte; von Maria Aebersold. Basel 1977.

Aebi 1819. Unpartheyische Winter-Abend-Gespräche über Erziehung, Dienstzeit, Heyrath, Ehestands- und Haushaltungs-Schicksale der Armen; von SAebi. Bern 1823.

Absch. Amtliche Sammlung der ältern Eidgenössischen Abschiede; hg. auf Anordnung der Bundesbehörden unter der Direction des eidg. Archivars Jacob Kaiser. Basel, Bern, Brugg, Einsiedeln, Frauenfeld, Lucern, Zürich 1839/86. – Amtliche Sammlung der neuern Eidgenössischen Abschiede; hg. auf Anordnung der Bundesbehörden unter Leitung des eidg. Archivars Jakob Kaiser. Bern 1874/86. Online-Zugang...

Abscheidliedlein 1712. Ein schönes Abscheid-Liedlein, welches ist gedicht von einem bärnerischen Soldaten in diesem gegenwärtigen Schweitzer-Krieg 1712. In der Melodey: Verzeih mirs doch, mein edle Zier, daß ich so spaht bin kommen [31 Str.].

Acerra 1708. Acerra philologica nova, repurgata, aucta, das ist 700 merckwürdige Historien und Discursen [...]; von G[otthard] Heidegger. Zürich 1708. 2. Aufl. Zürich 1735.

Act. s. Apostelg.

Adams TB. Einige Notizen aus Adams Tagebuech. Bern 1870. – MA. von L.

Addrich 1877. Bilder aus dem Volks-, Staats- und Gerichtsleben des Kantons Bern oder Anklänge zu einer Verfassungsrevision. Anziehende Erzählungen zur Unterhaltung und Belehrung aus langjähriger Erinnerung geschöpft; von Addrich [Pseudonym für J. U. Bärtschi]. Solothurn 1877.

Adelung. Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der Oberdeutschen; von Johann Christoph Adelung. 4 Bde. Leipzig 1793/1801. Online-Zugang...

AfdA. Anzeiger für deutsches Alterthum und deutsche Litteratur. Beiblatt zur Zeitschrift für deutsches Altertum von Bd 19 an. Berlin 1876ff.

Affsprung 1784. Reise durch einige Cantone der Eidgenossenschaft; von Johann Michael Affsprung. Leipzig 1784. Online-Zugang...

AfV. Schweizerisches Archiv für Volkskunde. Vierteljahrsschrift (seit 1993 Halbjahresschrift) der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde; begründet von EHoffmann-Krayer. Zürich 1897ff. Basel 1906ff. Online-Zugang...

aGG. Aus allen Gauen. Dichtungen in den schweizerischen Mundarten. Zürich 1896.

aGG². s. Schwyzerl(ändli).

MvAh 1935. D' Obwaldner Wäberi. Zwiegespräch von Marie von Ah. – MA. von ObwSachs.

Ahd. etym. WB. Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen; von Albert L. Lloyd, Rosemarie Lühr, Otto Springer u. a. Bd 1ff. Göttingen 1988ff.

Ahd. Gl. Die althochdeutschen Glossen; gesammelt und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers. 5 Bde. Berlin 1879/1922. 6. Bd: Nachträge; von Hartwig Mayer. Toronto and Buffalo [1974].

Ahd. Gl.-WB. Althochdeutsches Glossenwörterbuch, einschließlich des von Taylor Starck begonnenen Glossenindexes; zusammengetragen, bearb. und hg. von John C. Wells. Heidelberg 1990.

Ahd. WB. Althochdeutsches Wörterbuch; auf Grund der von Elias von Steinmeyer hinterlassenen Sammlungen im Auftrag der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig bearb. und hg. von Elisabeth Karg-Gasterstädt, Theodor Frings u. a. Berlin 1951ff.

Aigremont 1907. Volkserotik und Pflanzenwelt; von Aigremont. Halle a/S. 1907. 2. Aufl. Leipzig 1909.

AIS. Sprach- und Sachatlas Italiens und der Südschweiz; von K[arl] Jaberg und J[akob] Jud. 8 Bde. Zofingen 1928/40. Online-Zugang...AIS. Beiheft. Der Sprachatlas als Forschungsinstrument. Kritische Grundlegung und Einführung in den AIS. Halle a/S. 1928. – AIS. Index. Index zum Sprach- und Sachatlas Italiens und der Südschweiz. Ein propädeutisches etymologisches Wörterbuch der italienischen Mundarten. Bern 1960.

ALA. Atlas linguistique et ethnographique de l'Alsace. Vol. 1; par Ernest Beyer et Raymond Matzen. Paris 1969. Vol. 2; réalisé par Arlette Bothorel-Witz, Marthe Philipp, Sylviane Spindler. Paris 1984.

Alanne 1950. Die deutsche Weinbauterminologie in althochdeutscher und mittelhochdeutscher Zeit; von Eero Alanne. Helsinki 1950.

Albr. 1888. Erinnerungen an das St. Galler Oberland in Sargansermundart; von Frater Hilarius [Jakob Albrecht]. Wallenstadt 1888.

OAlder 1914. Das appenzellische Wirtschaftswesen und seine geschichtliche Entwicklung; von Oskar Alder; hg. vom Wirte-Verein des Kts Appenzell ARh. Herisau 1914.

Al(em). Alemannia. Zeitschrift für Sprache, Litteratur und Volkskunde des Elsasses und Oberrheins (und Schwabens); hg. von Anton Birlinger (und FPfaff). Bonn 1873ff.

Alem. 1843. Allemannia. Gedichte in allemannischer Mundart von LFDorn, Pfarrer Schneider, Dr. Hagenbach, Eichin, nebst einer Correspondenz zwischen Hebel und Rechnungsrath Gyßer. Lörrach 1843.

Al(em). Gr. s. Weinh.

Alem. KB. Alemannisches Kinderbuch; dargestellt von HHerzog. Lahr 1885.

HAellen = Hermann Aellen 1887/1939. Journalist, Redaktor, Schriftsteller, Herausgeber des Schweizer Zeitgenossenlexikons. MA. von BU. – HAellen. D' Chappelerbuebe. Mundartliches Volksliederspiel in 3 Aufzügen. Zürich [1922].

JAllenspach. De Rächt. Es Lustspiel in 1 Akt; vum Jos[eph] Urb[an] Allenspach. Grüningen 1897. – MA. von Z.

Allg. Ztg 1803. Allgemeine schweizerische Zeitung. Nr 1/50 (März bis Aug. 1803). Zürich 1803.

Allgäuer. Vorarlberger Mundartwörterbuch; von Hubert Allgäuer. 2 Bde. Graz/Feldkirch 2008 (Schriften der Vorarlberger Landesbibliothek 17).

Aellig-Bärtschi. Adelbodetütsch; von Jakob Aellig und Christian Bärtschi. 2., erw. Aufl. Adelboden 2002.

vAlmen 1897. Uli, der Schlosser. Eine Erzählung aus dem Emmenthal; von Arthur von Almen. Bern 1897 (Gute Schriften 24).

Alpenb. 1803ff. Der Alpenbott. Glarus 1803/4. – Der Alpen-Bote. Ebnat 1825/7. – Der Alpenbote. Glarus 1840/43. Chur 1852/6.

Alpenh. Das Alpenhorn, eine Wochenschrift zu angenehmer und belehrender Unterhaltung. Aarau 1838. – Das Alpenhorn, ein Volksblatt zu angenehmer und belehrender Unterhaltung. 1839 [oO.].

Alpenhorn. Wöchentl. Beilage zum Emmentaler-Blatt. Langnau 1858ff.

Alpenkl. s. JSA.

Alpenkr(äuter). 4 Lieder von denen Kräutern, Blumen und Wurzeln auf den höchsten Alpen im Schweizerland [oOuJ.].

Alpenp. 1871ff. Die Alpenpost; hg. von Walter Senn. 6 Bde. Glarus, Zürich 1871/4. Der 7. Bd unter dem Titel: Alpenpost, Special-Organ für Alpenkunde, Naturwissenschaft, Touristik und Balneologie. Zürich 1874. – Neue Alpenpost. Special-Organ für Alpenkunde, Touristik, Balneologie, Hotellerie etc. 16 Bde. Zürich 1875/82.

Alpenr. Alpenrosen, ein Schweizer-Almanach; hg. von Kuhn, Meisner, Wyss u. a. Bern 1811/30. – Alpenrosen, ein Schweizer Taschenbuch, besorgt von schweizerischen Schriftstellern und Künstlern. Aarau 1831/3. – Alpenrosen; hg. von Fröhlich, Wackernagel und Hagenbach. Aarau und Thun 1837/9. – Neue Alpenrosen; hg. von JJReithard. Zürich und Frauenfeld 1848/9. – Alpenrosen auf die Jahre 1850/52; hg. von Fröhlich, JGotthelf u. a. Aarau und Thun 1850/2. – Alpenrosen. Illustrierte Zeitschrift für Haus und Familie; hg. unter Mitwirkung vaterländischer Schriftsteller und Künstler. Bern 1866/9. – Alpenrosen, ein schweiz. Sonntagsblatt. Bern 1871ff. (Beilage zum Intelligenzblatt der Stadt Bern).

Alpenw. Schweizerische Alpenwirthschaft; von R[udolf] Schatzmann. Heft 1/7. Aarau 1859/66.

Alpenw. M(onats)bl. Alpwirthschaftliche Monatsblätter; hg. vom schweiz. alpwirthschaftlichen Verein unter der Redaktion von R[udolf] Schatzmann. Aarau 1867ff.

Alphorn. Das Alphorn. Illustriertes Schweizer Familienblatt. Zürich 1889. St. Gallen 1890/4.

Alp(ina) 1806ff. Alpina, eine Schrift, der genauern Kenntniß der Alpen gewiedmet; hg. von Carl Ulisses von Salis und Johann Rudolph Steinmüller. 4 Bde. Winterthur 1806/9. – Neue Alpina, eine Schrift, der Schweizerischen Naturgeschichte, Alpen- und Landwirthschaft gewiedmet; hg. von Johann Rudolf Steinmüller. 2 Bde. Winterthur 1821. 1827.

Alte Kunst. Officieller Katalog der Schweiz. Landesausstellung Zürich 1883. Special-Katalog der Gruppe 38: Alte Kunst.

Altert. 1773/83. Merckwürdige Überbleibsel von Alterthümmeren an verschiedenen Orthen der Eydtgenosschaft, nach Originalien gezeichnet [...] von Johannes Müller. 12 Teile. [Zürich] 1773/83. Online Zugang...

HAltherr 1910. Das Münzwesen der Schweiz bis zum Jahre 1798 auf Grundlage der eidg. Verhandlungen und Vereinbarungen. Berner Diss. von Hans Altherr. Bern 1910.

HAltherr 1964. Die Sprache des Appenzellervolkes. Erzählig: De goldig Schlössel; von Heinrich Altherr. Herisau 1964 (Das Land Appenzell 1).

HAltherr 1979. Sonnesiits ond schattehalb. Gschichte, Saage ond anders im Appenzellerdialekt. Herisau [1979]. – MA. von ApGais.

Altmann 1751. Versuch einer historischen und physischen Beschreibung der Helvetischen Eisbergen; von Joh. Georg Altmann. Zürich 1751. Online-Zugang...

J(J)Am. 1865. Der Erbauer der Kathedrale zu Solothurn, Cajetan Matthäus Pisoni, seine Vorgänger und Kunstgenossen [...]; von J[akob] Amiet. Bern 1865. – J(J)Am. 1866. Hans Aspers, des Malers, Leistungen für Solothurn. Solothurn 1866. – J(J)Am. 1868. Die Burgunderfahnen des Solothurner Zeughauses. Solothurn 1868.

JLAmbühl 1781 s. Z Schauspiel.

Amerbach-Korr. Die Amerbachkorrespondenz; im Auftrag der Kommission für die Öffentliche Bibliothek der Universität Basel bearb. und hg. von Alfred Hartmann, Beat Rudolf Jenny u. a. 11 Bde. Basel 1942/2010.

JAmgr(und) 1465. JAmgrunds Sammlung von geistlichen Traktaten und Gebeten, 1465 geschrieben (tw. abgedr. in Germ. 22, 357/67).

AmH. 1879. Denkwürdigkeiten von Ulrichen. Ein Beitrag zur Freiheitsgeschichte der Schweiz; aktenmäßig dargestellt von Paul Am-Herd. Bern 1879.

Amm. 1630. Reiß ins Globte Land [...]; durch Hans Jacob Amman [...], genannt der Tallwyler Schärer [1586/1658]. 2. Aufl. Zürich 1630. 3. Aufl. Zürich 1678.

Amm. 1657. H. Jacob Catsen Kinder-Lustspiele, durch Sinn- und Lehrbilder geleitet, zur Underweisung in guten Sitten; auß dem Nider- in das Hochteutsche gebracht durch Johann Heinrichen Amman und mit Kupferstükken geziert, vermehret und verlegt durch Conrad Meyern. [Zürich] 1657. Online-Zugang...

Amm(ann) 1850. Die trübe Quelle des Aberglaubens [...]; von Franz Ammann. Zürich 1850.

HAmmann 1942. 1950. Mittelalterliche Wirtschaft im Alltag. Quellen zur Geschichte von Gewerbe, Industrie und Handel des 14. und 15. Jahrhunderts aus den Notariatsregistern von Freiburg i/Ü.; hg. von Hektor Ammann. 1. Lfg. Aarau 1942. 2. Lfg. Aarau 1950.

JAmmann = Julius Ammann 1882/1962. Lehrer an der Taubstummenanstalt in Bettingen bei Basel, Gemeindeschreiber. MA. von ApA. – JAmmann 1924. Tar i nüd e betzeli? Appezeller Spröch ond Liedli [...]. 2., vermehrte und verbesserte Aufl. Trogen 1924. – JAmmann 1976. Appezeller Spröch ond Liedli. Gesamtausgabe der Gedichtsammlung; mit einer Einführung von Stefan Sonderegger. Herisau/Trogen 1976.

KvAmmenh. s. Schachzabelb.

Amos. Der Prophet Amos; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

JRAmstein = Johann Rudolf Amstein 1777/1861. Offizier, Naturforscher, Kartograph und Heraldiker. – Bündnerdeutsches Wörterbuch von Johann Rudolf Amstein; hg. von Paul Zinsli (abgedr. Rätia, Bündner Zeitschrift für Kultur 4, 1941, 285/344).

An. 1815 s. AaZ. An. 1814.

An. ad St. = Anonymus ad Stalderum. Hdschr. Bemerkungen aus Basel zu Stalders Idiotikon.

Anah. (1853). Gedichte; von Viktor Anaheim. Basel 1853. – Tw. in der MA. von S.

FAnd(eregg) 1889. Die Schule des Schweizer Käses. Technologie mit besonderer Berücksichtigung der Fabrikation der schweizerischen Exportkäse; von Felix Anderegg. Bern 1889. – FAnd(eregg) 1891. Bilder aus dem schweizerischen Bauern- und Älplerleben. Bern 1891. – FAnd(eregg) 1897. 1898. Illustriertes Lehrbuch für die gesamte schweizerische Alpwirtschaft. 2 Teile. Bern 1897. 1898.

HAnd(eregg) 1897. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Schmalviehhaltung für die Schweiz. Berner Diss. von Hans Anderegg. Bern 1897.

Anderl. = Ander Linth (Pseudonym für Bernhard Becker) 1819/1879. Dr. phil., Pfarrer und Verfasser sozialreformerischer Schriften, Wegbereiter der Glarner Fabrikgesetzgebung. MA. von Gl. – Anderl. 1849. Die Landsgemeinde. St. Gallen 1849 (wieder abgedr. bei CLZwicky 1865). – Anderl. 1852. Die Näfelser Fahrt. Ein Gedicht in schweizerischer Mundart. St. Gallen 1852. 

(JGR)Andreä 1763. Briefe aus der Schweiz nach Hannover geschrieben in dem Jare 1763; von [Johann Gerhard Reinhard] Andreae. 2. Abdruk. Zürich/Winterthur 1776.

Anglizismen-WB. Anglizismen-Wörterbuch. Der Einfluss des Englischen auf den deutschen Wortschatz nach 1945; begründet von Broder Carstensen, fortgeführt von Ulrich Busse unter Mitarbeit von Regina Schmude. 3 Bde. Berlin/New York 1993/6.

¹Anhorn = Bartholomäus Anhorn 1566/1640. Pfarrer in Graubünden und Appenzell, zuletzt in Gais. – Anhorn 1603/29. Graw-Pünter-Krieg, beschrieben von Barthol. Anhorn 1603–1629; nach dem Manuscript zum ersten Male hg. von Conradin v[on] Mohr. C[h]ur 1873. – Anhorn 1607. Barth. Anhorns Püntner Aufruhr im Jahre 1607; nach dem Manuscript hg. von Conradin v[on] Mohr. C[h]ur 1862.

²Anhorn = Bartholomäus Anhorn 1616/1700. Pfarrer in Graubünden, Dekan des Kapitels Ober-Thurgau, zuletzt in Elsau (Zürich). – Anhorn 1665. Christliche Betrachtung der vielfältigen sich dieser Zeit erzeigenden Zornzeichen Gottes. Basel 1665. – Anhorn 1674. Magiologia. Christliche Warnung für dem Aberglauben und Zauberey [...]. Basel 1674.

Anl. 1701 s. Z Anl. 1701.

Anna 1847. Frau Anna, ihr Standbild an der Marktgasse und die Stiftung des Inselspitals in Bern. Bern 1847.

Ansh. = Valerius Anshelm, genannt Rüd, geb. 1475 in Rottweil, gest. 1547 in Bern. Schulmeister, Stadtarzt und Chronist in Bern. – Ansh. Berner-Chronik von Anfang der Stadt Bern bis 1526 [1540]; hg. von EStierlin und JRWyss. 6 Bde. Bern 1825/33. Neu hg. vom Hist. Verein des Kts Bern. 6 Bde. Bern 1884/1901. Online-Zugang...

Ant. Z s. Z Ant. Mitt.

EFAnthon 1833. Handwörterbuch der chemisch-pharmazeutischen und pharmakognostischen Nomenklaturen [...]; von Ernst Friedrich Anthon. Nürnberg 1833.

Antistrauss(eneier) 1839. Ein Nest voll Antistraussen-Eier, gelegt, gebrütet und dargeboten in den Monaten Februar, März, April 1839. Eine Sammlung von Anekdoten aus den Kriegszügen Antistrauss, des Ritters ohne Furcht und Tadel, Heerführer der Gläubigen [oOuJ.].

Antw. 1650. Antwort deß Appenzellers für sein Sendschreiben an einen Herren zu Underwalden auff deß Johann Heinrich Hottingers zu Zürich vermumbten Advocatens Widerlag, das wunderbarliche Gesicht, welches der gottselige Bruder Clauß auff ein Zeit gehabt, betreffend. Lucern 1650.

Anwyl 1527. Beschribung des volcks und der landtschafft Thurgöw; von FrJvAnwyl. 1527 [oO.].

Anz. vom Alpst. Anzeiger vom Alpstein. Fortschrittliches Organ für den Kanton Appenzell Innerrhoden und Umgebung. Appenzell 1907ff.

ApA. Kirchenordn. 1659. Kirchenordnung und Gebräuch der Ussern Roden deß Landts Appenzell. Schaffhausen 1659.

ApA. LB. s. Ap LB. 1828.

ApA. Schulinsp. 1837. Auszug aus den Berichten des obrigkeitlichen Schulinspektors über den Zustand der Schulen im Kanton Appenzell Außerrhoden im Jahr 1835. Trogen 1837.

ApA. Verf. 1854. Verfassung, Gesetze und Verordnungen des Kantons Appenzell Außerrhoden, nebst der eidgenössischen Bundesverfassung. Herisau 1854.

Ap Anz. Appenzeller Anzeiger. [...] Obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinden Heiden, Wolfhalden und Reute und allgemeines Anzeigeblatt. Obligatorisches Amtsblatt für Rehetobel, Wald, Grub, Heiden, Wolfhalden, Lutzenberg, Walzenhausen und Reute. Heiden 1873ff.

Ap Bauernh. 2004. Die Bauernhäuser beider Appenzell; von Isabell Hermann. Herisau 2004.

Ap Erbauungsb. 1498. Erbauungsbuch, 1498 im Kloster Wonnenstein bei Teufen geschrieben (vermutlich Kod. 973 der St. Galler Stiftsbibl.; nach Auszügen von Gustav Scherrer).

Ap Fabel. Die Fabel aus Appenzell (IRh.; 15 Strophen).

Ap Gem. (1835) s. Gem.

Ap Gesch(ichten). Geschichten und Sagen aus dem Appenzellerland. Geographisch-historische Beschreibung unter Berücksichtigung der Sitten und Gebräuche der Appenzeller; [von ThGrünewald]. St. Gallen [1881].

Ap Gespr. s. Ap Landsgem. 1831.

ApHeiden Schulordn. 1737. Schulordnung Heidens aus früherer Zeit [1737]; (abgedr. bei MRohner 1867, 143/53).

ApI. Gfd. Innerrhoder Geschichtsfreund; hg. vom Hist. Verein Appenzell. Appenzell 1953ff.

ApI. LB. s. Ap LB. 1585/1828.

Ap Id. 1788. Sammlung von Wörtern, die im Appenzellerlande gebraucht werden und unbekannt scheinen. In: Journal von und für Deutschland 5. Jg, Fulda 1788, 332/6. Wieder abgedr. in WHaas 1994, 594/6. Online-Zugang...

Ap JB. 1854ff. Appenzellische Jahrbücher. Trogen, später Herisau 1854ff. Online-Zugang…

Ap Kal. 1732ff. Appenzeller Kalender. Trogen 1732ff. – N. Ap Kal. 1864ff. Neuer Appenzeller Kalender. Heiden 1864ff.

Ap Krieg 1405. Reimchronik des Appenzellerkrieges, von einem Augenzeugen verfaßt und bis 1405 fortgesetzt; hg. von I[ldefons] von Arx. St. Gallen 1830. Neu hg. von Traugott Schiess. St. Gallen 1919 (G Mitt. 35).

Ap Landsgem. 1831. Verabredung auf die Landsgemeinde im September 1831 von einigen Appenzellern. Trogen [oJ.].

Ap LB. 1409. Appenzellisches Landbuch vom Jahre 1409 [...]; mit Erläuterungen hg. von JBRusch. Zürich 1869. Neu hg. in Ap Rq. 2009, 1/85. Online-Zugang...Ap LB. 1585/1828. Landbuch des Kantons Appenzell Innerrhoden nach der ältesten und letzten Erneuerung im Jahr 1585. Mit einem Anhange. St. Gallen 1828. Neu hg. in Ap Rq. 2009, 85/283. Online-Zugang...Ap LB. 1828. Landbuch des Kantons Appenzell Ausserrhoden nach dem auf dem Rathhause in Trogen befindlichen Original [von 1747] abgedruckt. Trogen 1828.

Ap NB. Die Orts- und Flurnamen des Landes Appenzell. Herkunft und Bedeutung der Orts- und Flurnamen des Landes Appenzell; von Stefan Sonderegger, in Zusammenarbeit mit Eugen Nyffenegger, Katharina Koller-Weiss und Stefan Würth. 3 Teilbde. Frauenfeld 2013.

Ap Reimchr. s. Ap Krieg 1405.

Ap Rq. 2009. Die Rechtsquellen der Kantone Appenzell (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XIII. Abt.). 1. Bd: Appenzeller Landbücher; bearb. von Nathalie Büsser. Basel 2009. Online-Zugang...

Ap UB. Appenzeller Urkundenbuch; bearb. von Traugott Schiess. 2 Bde. Trogen 1913. 1934.

Ap VL. 1903. Volkslied im Appenzellerlande; nach mündlicher Überlieferung gesammelt von Alfred Tobler. Zürich 1903 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 3).

Ap Volksbl. 1831/3. Appenzellisches Volksblatt. St. Gallen 1831/3.

Apiarius. Dreißig Volkslieder aus den ersten Pressen der Apiarius [1537-1554]; in Faksimiledruck hg., mit einer Einleitung und Bibliographie von Hans Bloesch. Bern 1937.

Apokal. s. Offenbarung.

Apostelg. Apostelgeschichte; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Appenzeller 1650 s. Antw. 1650.

PAppenz. = Paul Appenzeller 1888/1951. Angestellter der Stadtverwaltung Zürich, Verfasser von Schwänken, Schauspielen und Dramen. MA. von Z. – PAppenz. Alles wegeme Hemperchnöpfli. Dialekt-Lustspiel in 1 Aufzug. 2. Aufl. Aarau 1916. – PAppenz. 1925¹. D'r Alarmtrumpeter vo Sprützlike. Es Füürwehrstückli in 1 Akt. 3. Aufl. Aarau 1925. – PAppenz. 1925². Eigesinnig. Dialekt-Lustspiel in 1 Aufzug. 2. Aufl. Aarau 1925. – PAppenz. 1926. De Wuppenauer Kaisertag. Dialekt-Lustspiel in 1 Aufzug. 3. Aufl. Aarau 1926.

Arch. f. schw. G. s. ASG.

Arch. f. Volksk. s. AfV.

Arch. Jen. Archiv Jenatz; hg. von Nikolaus Senn. Schaffhausen 1869.

Arch. Laup. Archiv [B]Laupen (Mskr.; Auszüge von Prof. Emil Blösch).

Arch. Tam. Archiv Tamins. Ein Beitrag zur Geschichte der Ostschweiz; hg. von Nikolaus Senn. 1881 [oO.].

Arch. Vet. Archiv für Thierheilkunde; von der Gesellschaft Schweiz. Thierärzte. Im 2. Bd, S. 225/44: Versuch eines schweizerisch-veterinärischen Idiotikons. Zug 1820.

Ard(üser) = Hans Ardüser 1557/1614. Schulmeister und Maler in Graubünden. – Ard(üser) 1572/1614. Hans Ardüsers Selbstbiographie und Chronik (1572-1614); hg. auf Veranstaltung der bündnerischen naturhist. Gesellschaft, nebst einem hist. Kommentar von J[akob] Bott. Chur 1877. – Die Selbstbiographie neu hg. von PZinsli (PZinsli 1986, 131/62). – Ard(üser) 1598. Kurtzbegriffne anzeigung etlicher hochberhümbter personen in den dreyen Pündten, den geschlechten nach auff das A. B. C. gestellt durch Johann Ardüser. Lindau 1598. – Ard. Ged. Hans Ardüsers Gedichte der Maienfelder Hdschr. in Volltext und in [...] Auszügen (PZinsli 1986, 69/130).

JAregger 1958. Flora der Talschaft Entlebuch und der angrenzenden Gebiete Obwaldens. Verzeichnis der Farn- und Blütenpflanzen; von Josef Aregger. Schüpfheim 1958.

Aretius. Stocc-Hornii et Nessi [...] descriptio [...], a Benedicto Aretio [...] dictata. Beilage zu Valerii Cordi Simesusii Annotationes in Pedacii Dioscoridis Anazarbei de medica materia libros V. [Basel] 1561. Neu hg. in: Niesen und Stockhorn. Berg-Besteigungen im 16. Jahrhundert; von Max A. Bratschi. Thun [1992].

Arg(ov). Argovia. Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau. Aarau 1860ff. Online-Zugang...

NArn 1863. Die Alpen der Gemeinde Habkern (Amtsbezirk Interlaken, Kanton Bern); ein Referat von NArn. Aarau 1863 (SA. aus Schweizerische Alpenwirthschaft 4, 93/110).

MArnet 1990. Die Orts- und Flurnamen der Stadt St. Gallen; von Martin Arnet. St. Gallen 1990 (St. Galler Namenbuch. Germanistische Reihe 1).

WArnold 1861. Zur Geschichte des Eigenthums in den deutschen Städten; von Wilhelm Arnold. Basel 1861.

Arrighi. Dizionario milanese-italiano col repertorio italiano-milanese [...]; per Cletto Arrighi. 2. ed. Milano 1896. Nachdruck. Mailand 1983.

Artillerie-Wissenschaft. Manuskript des 18. Jhdts (in der Bibl. des Id.).

Artzney-Büchlein, für allerley Anligen des Menschen (oOuJ.; Mskr. in der Bibl. des Id.).

vArx 1810/3. 1830. Geschichten des Kantons St.Gallen; von Ildefons von Arx. St. Gallen 1810/3. – Berichtigungen und Zusätze zu den drei Bänden Geschichten des Kantons St.Gallen. St.Gallen 1830. – vArx 1819. Geschichte der Landgrafschaft Buchsgau. St. Gallen 1819.

vArx 1899. Die Dornacher Schlacht. Festspiel zur 400jährigen Gedächtnisfeier in Solothurn; von Adrian vArx. Solothurn 1899.

CvArx = Cäsar von Arx 1895/1949. Theaterregisseur und Schriftsteller in Deutschland und der Schweiz. MA. von S. – CvArx. Vogel friß oder stirb! Komödie in 3 Akten von Caesar von Arx. Aarau [1932].

Arzneib. XIV./XV. Arzneibuch des 14./15. Jhdts (nach hdschr. Auszügen).

Arzneib. 1556. Ein büchly von vilenn gutten stucan. 1556 (Abschrift des 19. Jhdts in der Bibl. des Id.).

Arzneib. XVII. Schweizer Buiatrik in den Handschriften Ms. 296.4 (1597) und Pp. Msc. 70.4. (17. Jh.) der Zentralbibliothek Luzern; von Werner Pilz. München 1990, 51/71.

Arzneib. XVII./XVIII. Artzney-Buch, darinn allerlei nutzliche und dienstliche Recepten und Artzneyen gefunden werden (Mskr. in der Bibl. des Id.).

Arzneib. M. XVIII. Rezeptsammlung aus der Mitte des 18. Jhdts (Mskr. in der Bibl. des Id.).

Arzneib. 1822. Ein gutes Tokter-Buch [...] 1822 (Mskr. in der Bibl. des Id.).

Arzneibüchlein XVII./XVIII. Arzneybüchlin, dorinnen allerley herrliche und nützliche Recept für mancherley Zuständ begriffen und damit vilen geholffen worden (Mskr. in der Bibl. des Id.).

PAeschbacher 1923. Die Geschichte der Fischerei im Bielersee und dessen Nebenflüssen; von Paul Aeschbacher. Bern 1923.

Aschw.-Clauss. Urner Mundartwörterbuch; von Felix Aschwanden und Walter Clauss. Altdorf 1982. – Neues Urner Mundartwörterbuch; von FAschwanden. Altdorf 2013.

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Asper. Die Fische der Schweiz und die künstliche Fischzucht; im Auftrag des Schweiz. Departements für Industrie und Landwirtschaft gemeinfaßlich dargestellt von G[ottlieb] Asper. Mit Illustrationen. Bern 1890.

Assarja. Das Gebet Assarja; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

ASV. 1950/88. Atlas der schweizerischen Volkskunde; begründet von Paul Geiger und Richard Weiss, weitergeführt von Walter Escher, Elsbeth Liebl, Arnold Niederer. 2 Teile. Basel 1950/88. Register zu den Kommentaren. Sachregister, Wortregister. Basel 1995.

Attenh. 1829. Geschichtliche Denkwürdigkeiten der Stadt Sursee; von Heinrich Ludwig Attenhofer. Luzern 1829.

Aufm(unterung) 1781. Aufmunterung an sammtliche liebe Mit-Landleuthe, dem Ansinnen Unserer Gnädigen Herren und Oberen (in Appenzell ARh.) in Ansehung der anbefohlenen Waaffen-Übungen [...] willige Folge zu leisten. In gebundener Rede entworffen. 1781 [oO.].

Aufnem. Helvetia s. JCWeissenb. 1702.

Augensp. s. JGGotth. 1639.

Augusta 1969ff. Revue éditée par l'Association Augusta d'Issime sous le patronage de l'Assessorat régional à l'Instruction Publique. Aoste 1969ff.

Autenrieth. Pfälzisches Idiotikon. Ein Versuch; von [Georg] Autenrieth. Zweibrücken 1899.

Avé-Lallemant. Das deutsche Gaunerthum in seiner social-politischen, literarischen und linguistischen Ausbildung zu seinem heutigen Bestande; von Friedrich Christian Benedict Avé-Lallemant. 4 Bde. Leipzig 1858/62.

  B

B. s. Bühl(er).

B Abh. 1848ff. Abhandlungen des Historischen Vereins des Kantons Bern. Bern 1848/54. Forts. s. B Arch. Online-Zugang...

B Abzugsordn. 1715. Ordnung, wie es in Wegzeuhung deß Mann- und Land-Rechtens der Underthanen und dero würcklich habenden oder nachwärts fallenden Guts halben gehalten werden solle. Bern 1715.

BAd. Heimatbr. Adelbodmer Heimatbrief. Heft 1ff. Adelboden 1947ff.

B Album 1858. Album des Litterarischen Vereins in Bern. Bern 1858.

B Album 1863. Album der Narrenzunft Mutzopolis vom Ostermontag 1863. Bern 1863.

BAlchenstorf Sackkal. Alchenstorfer Sackkalender aus dem 18. Jhdt; nach handschriftl. Auszügen von Alfred Bärtschi.

B AM. Altes Missivenbuch im Staatsarchiv Bern (nach Auszügen von FEWelti).

B Anz. 1870ff. Anzeiger für schweizerische Geschichte; hg. von der Allgemeinen geschichtforschenden Gesellschaft der Schweiz. Bern 1870/1920. Forts. s. ZSG. Online-Zugang...

B Arch. 1855ff. Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern. Bern 1855ff. Forts. v. B Abh. Online-Zugang...

äB Arzneib. Handschriftliche Aufzeichnungen aus BGrünenmatt (abgedr. AfV. 6, 51/60; 7, 50/3).

B Arzneib. 1597. Schweizer Buiatrik in den Handschriften Ms. 296.4 (1597) und Pp. Msc. 70.4. (17.Jh.) der Zentralbibliothek Luzern; von Werner Pilz. München 1990, 22/50.

B Arzneib. XVII. Arzneibuch; nach ABirlinger im 17. Jhdt in Bern oder Umgegend geschrieben (Mskr.).

B AT. 1991. Ds Alte Teschtamänt bärndütsch, en Uswahl. Übersetzig: Hans, Ruth und Benedikt Bietenhard. Bern 1991.

B Bauernh. 1990. 2001. Die Bauernhäuser des Kantons Bern. Bd 1: Das Berner Oberland; von Heinrich Christoph Affolter, Alfred von Känel, Hans-Rudolf Egli. Basel 1990. Bd 2: Das höhere Berner Mittelland; von Heinrich Christoph Affolter. Bern 2001.

B Bib. 1684. Biblia, das ist: Alle die Bücher der Heil. Schrift deß Alten und Newen Testaments [...]; durch Johann Piscator. Bärn 1684.

BBiel Rq. Die Rechtsquellen der Stadt Biel mit ihren «Äusseren Zielen» Bözingen, Vingelz und Leubringen; bearb. von Paul Bloesch mit einem Register von Achilles Weishaupt. Basel 2003 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen II. Abt., 1. Teil, 13. Bd). Online-Zugang...

B Blätter 1905ff. Blätter für bernische Geschichte, Kunst und Altertumskunde; hg. von Gustav Grunau. Bern 1905ff. Online-Zugang...

B Brunnen s. WSpiess 1891.

BBurgd. Haushaltb. Haushaltbücher aus den Jahren 1791/1837 im Burger-Archiv (Fankhauser-Archiv) in Burgdorf; nach handschriftl. Auszügen von Alfred Bärtschi.

BBurgd. Rq. Die Rechtsquellen der Stadt Burgdorf und ihrer Herrschaften und des Schultheißenamts Burgdorf; bearb. von Anne-Marie Dubler. Aarau 1995 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen II. Abt., 2. Teil, 9. Bd). Online-Zugang...

BBurgd. Vogtrechn. Vormundschaftsrechnungen aus dem 18. Jhdt im Schloßarchiv Burgdorf; nach handschriftl. Auszügen von Alfred Bärtschi.

B Bussenordn. 1793. Bussen-Ordnung des hochloblichen aussern Standes. Bern 1793.

B Chorg(er.-Satzg) 1667. Der Statt Bern Chorgerichts Satzung umb Ehsachen: Huerey und Ehbruchs-Straff [...]. Bern 1667; mit Anhang von 1712.

B Disp(utation) 1528. Handlung oder acta gehaltner disputation zuo Bernn in Uechtland. Zürich 1528.

B Dorfkal. s. Dorfkal.

BE. Arzneib. XVIII. Ein wohlbewertes Kunstbuch führ Ulli Badertscher von Louperswil, von im sälber abgeschriben (Mskr. im Besitz von Robert Marti-Wehren, Bern).

BE. Rechn. 1700/34. Aus einem emmental. Rechnungsmanual (abgedr. in der Ztschr. Der Götti. Herzogenbuchsee 1884, 28ff.).

B Erläut. 1730. Erläuterung deß sechsten Punctens der Knechten- und Mägden-Ordnung (fol. 37) deß Reformation-Mandats von Anno 1728. Bern 1730.

BE. Rq. Das Recht der Landschaft Emmmental (seit 1803 Amtsbezirke Signau und Trachselwald); bearb. von Anne-Marie Dubler. Aarau 1991 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen II. Abt., 2. Teil, 8. Bd). Online-Zugang...

B Festg. 1853. Festgabe auf den 21. und 22. Juni 1853; hg. vom Literarischen Verein in Bern. Bern 1853.

B Festschr. 1879. Festschrift zur Eröffnung des Kunstmuseums in Bern. Bern 1879 (Beiträge zur Gesch. der Kunst 1879).

B Forstmand. 1753. Vorsorge wider den Holz-Mangel, und ferner weites Einsehen auf die Haupt-Stadt und Teutsche Land gerichtet. Bern 1753.

B Forstordn. 1725. Ordnung, wie die Waldungen Teutschen Lands mehrers geäuffnet und der Holz-Veräusserung vorgebogen werden könne. Bern 1725.

B Fresspr(edigt) 1877. Die sehr saftige und seufzerreiche Freß-& Luxus-Predigt des ehrwürdigen Herrn Spirigugus Tellerschleck. Bern 1877.

BFrut. Rq. Das Statutarrecht der Landschaft Frutigen (bis 1798); hg. von Hermann Rennefahrt. Aarau 1937 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen II. Abt., 2. Teil, 2. Bd). Online-Zugang...

B GS. (Ger.-Satzg) 1615. Der Statt Bern vernüwerte Grichts-Satzung. Bern 1615.

BGsteig b/Sa. Chorg. Chorgerichtsmanual von Gsteig bei Saanen 1630/1852; nach Auszügen von Robert Marti-Wehren.

BHa. 1729. Kurze Beschreibung der Landschaft Hasli, samt einem Idiotikon (Burgerbibl. Bern, Mskr. hist. helv. III, 117, 6. Verfasser wahrscheinl. Friedrich Nöthinger [1681/1760], Pfarrer zu Meiringen; zur Datierung vgl. HTrümpy 1955, 127).

BHa. Chorg. Chorgerichts-Manual von Oberhasle 1682/1744; nach Auszügen von Robert Marti-Wehren.

BHa. Chr. 1781. Die sogenannte Haslerchronik (abgedr. B Anz. 1897, 524/30).

BHa. Rq. Das Recht des Amtes Oberhasli; bearb. und hg. von Josef Brülisauer. Aarau 1984 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen II. Abt., 2. Teil, 7. Bd). Online-Zugang...

B Handelsordn. 1713. Ordnung, wornach alle Kauff- und Handels-Leuth, Fabricanten und Krämer, wie auch alle andere Gewerbtreibende Persohnen [...] zu richten haben sollen. Bern 1713.

B Handf. Die Berner Handveste (deutsche Übersetzung [Anfang des 14. Jahrhunderts] des lat. Originals; nach der Ausg. in B StR. 1, 3/24).

BHasle b/Burgd. Chorg. Chorgerichtsmanual von Hasle bei Burgdorf; nach handschriftl. Auszügen von Alfred Bärtschi.

BHind. Chorg. Chorgerichtsmanual von Hindelbank; nach handschriftl. Auszügen von Alfred Bärtschi.

B Hink. Bot 1740ff. Historischer Kalender oder der Hinkende Bott. Bern 1740ff.

B Hist. Kal. s. das Vor.

B hist. Umzüge 1882. Die historischen Umzüge in Bern vom 8. und 18. Mai 1882. Ein Gedenkblatt dem Bernervolke gewidmet von drei fröhlichen Chutzen; [hg. von WKönig]. Bern [1882].

B Hist. Verein 1848ff. s. B Abh. 1848ff. und B Arch. 1855ff.

BHk. (Anon.). Anonymer Beitrag zu St.² aus BHk. (Auszüge aus verschollenem Mskr.).

B Holzordn. 1733. Ordnung, wie das Burger- und Pension-Holtz im Wald auffgesetzt, abgeführt, und allhier gemessen werden solle. Bern 1733.

BInt. Rq. Das Recht der Ämter Interlaken und Unterseen; bearb. und hg. von Margret Graf-Fuchs. Aarau 1957 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen II. Abt., 2. Teil, 6. Bd). Online-Zugang...

B Jägerordn. 1687. Erneuerte Jäger-Ordnung der Statt Bärn [...]. Bärn 1687.

B Kal. s. B Hink. Bot. – N. B Kal. Neuer Berner Kalender. Bern 1838ff.

B Kaufhausordn. 1754. Kauf-Haus-Ordnung der Stadt Bern. Bern 1754.

B KD. Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Basel 1952ff.

B Kiltspruch s. B Nachtspr.

B Kleiderordn. 1747. Ordnung, die Kleider und andere Sachen betreffend [...]. Bern 1747.

B Kochb. 1749. 1756. Bernerisches Koch-Büchlein, darinnen in einer Sammlung von mehr als dreyhundert Recepten gute Anweisung gegeben wird, allerhand sowohl geringe als kostbar und delicate Speisen nach jetziger Mode herrlich und wohl zu appretieren [...]. 2. Aufl. Bern 1749. Eine Neuauflage ebd. 1756. Nachdruck Bern 1970.

B Kochb. 1796. Neu-vermehrtes Bernerisches Koch-Buch, darinnen Anweisung gegeben wird, mehr als 400 Speisen [...] wohl zu appretiren [...]. Bern 1796.

B Kochb. 1830. Vollständiges Kochbuch oder Anweisung, allerley Speisen auf abwechselnde und schmackhafte Art zuzubereiten [...]. Neue, ganz umgearb., vermehrte und verbesserte Aufl. Bern 1830.

BKonolf. Rq. Das Recht des Landgerichts Konolfingen; bearb. und hg. von Ernst Werder. Aarau 1950 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen II. Abt., 2. Teil, 4. Bd). Online-Zugang...

BKrauchth. Chorg. Chorgerichtsmanual von BKrauchthal; nach handschriftl. Auszügen von Alfred Bärtschi.

B Kriegsexerc. 1724. Kriegs-Exercitium zu Pferdt und zu Fuß der bernerischen Dragoner. Bern 1724. Faksimileausgabe. Bern 1991.

B Kriegsexerc. 1764. Kriegs-Exercitium der bernerischen Land-Militz. Bern 1764. Faksimileausgabe. Bern 1991.

B Kriegsordn. 1764. Kriegs-Ordonnanz der Bernerischen Land-Militz. Bern 1764 (nach Auszügen von FEWelti).

B Küferordn. 1691. 1733. Ordnungen wegen Küffer-Lohns. Bern 1691. 1733.

B Landmüllerordn. 1693. Ordnung der Mülleren und Becken aussert dem Stattgricht betreffend. Bern 1693.

B Landschulordn. 1700. Reformatio und Ordnung der Schulen auff dem Land [...]. Zum andern Mahl gedruckt. Bern 1700.

B L(an)dw. W(ochen)bl. 1846ff. Wochenblatt für Landwirthschaft und Gartenbau; hg. von der Ökonom. Gesellschaft des Kts Bern. Bern 1846ff.

BLangn. Kal. 1853ff. Der Bauern-Kalender. Langnau 1853ff.

BLau. Chorg. Chorgerichtsmanual von Lauenen; nach Auszügen von Robert Marti-Wehren. Heft 1 (Mskr. im Staatsarchiv Bern).

BLaup. Ordnungsb. 1740. Reglement- und Ordnung Buch der Stadt Lauppen. Anno 1740 (BLaup. Rq. 310/40). Online-Zugang

BLaup. Rq. Das Recht des Amtsbezirks Laupen; bearb. und hg. von Hermann Rennefahrt. Aarau 1952 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen II. Abt., 2. Teil, 5. Bd). Online-Zugang...

BLeiss. Chr. Leissigen. Bd 1: Eine Geschichte der Gemeinde Leissigen. Bd 2: Zur Geschichte der Kirchgemeinde Leissigen; von Ernst Schläppi. Leissigen 1996.

B Luxusmand. 1728. Ordnung wider den Pracht und Überfluß in Kleideren, wie auch andere Excessen und Üppigkeiten in der Statt Bern und dero Teutschen Stätten und Landen. Bern 1728.

B Mand. 1628. Christenliche Mandaten, Ordnungen und Satzungen Schuldtheissen, klein und grossen Rahts der Statt Bern, [...] hievor angesehen, nun aber erfrischet, vermehret und uff gegenwürtige Zyt gestellt und gerichtet. Bern 1628 (abgedr. B StR. 6). Online-Zugang...

B Mand. 1728. Mandat von Verbietung der frömbden Strümpff und Kappen ins Land zu bringen. Bern 1728.

B Meitlipr(edigt). Eine schöne, chüstige Meitlipredigt, gehalten am Neujahr anno Tubak von Frau Amande Raxerdarm. 4. Aufl. Bern [oJ.]. – MA. von BU.

B Metzgerordn. 1718. Metzger-Ordnung, wie solche von Zeit zu Zeit hoch-oberkeitlich ertheilt, vermehret und erläutert worden. Bern 1718.

B Müllerordn. 1689. Ordnung der Mülleren und Pfisteren zu Bärn. Bärn 1689.

B Münzmandat 1756. Hochoberkeitliches Münz-Mandat, enthaltend die gangbahre, abgewürdigte und gänzlich verbottene aussere Scheid-Münzen [...]. Bern 1756.

B Nachtspr. Berner Nacht-Sprüche; [hg.] von Paul Geiger (abgedr. in AfV. 18, 141/9).

B Neuj. 1808ff. Neujahrsblätter, der bernischen Jugend gewidmet. Bern 1808/12.

B NT. 1984. Ds Nöie Teschtamänt bärndütsch. Übersetzig: Hans und Ruth Bietenhard. Bern 1984.

BoAa. Arzneib. A. XVIII. Durs Ingold von Lotzwil und sein Rezeptenbuch; hg. von Karl Stettler (Jahrbuch des Oberaargaus 22, [Langenthal 1979], 97/109). Online-Zugang...

BoAa Rq. Das Recht im Oberaargau. Landvogteien Wangen, Aarwangen und Landshut, Landvogtei Bipp; bearb. von Anne-Marie Dubler. Basel [2001] (Sammlung schweiz. Rechtsquellen II. Abt., 2. Teil, 10. Bd). Online-Zugang...

B Oekon. 1764 s. Dick 1764.

B ONB. Ortsnamenbuch des Kantons Bern (alter Kantonsteil). I. Dokumentation und Deutung; begr. von Paul Zinsli; hg. von Paul Zinsli, Peter Glatthard, Thomas Franz Schneider, Erich Blatter. 1. Teil: A–F. Bern 1976. 2. Teil: G–K/CH. Bern 1987. 3. Teil: L–M. Basel/Tübingen 2008. 4. Teil: N–B/P. Basel/Tübingen 2011.

B Ortsch. 1838. Die Ortschaften des eidgenössischen Freistaates Bern. Ein vorzüglich dem Geschäftsstande gewidmetes [...] Verzeichniß der Städte, Flecken, Pfarr- und andern Dörfer, Weiler, einzelnen Höfe und Häuser des Kantons [...]; von C[arl] J[acob] Durheim. 3 Bde. Bern 1838/45.

B PES. Alt Polizey-, Eyd- und Spruchbuch (15. Jhdt, Stadtarchiv Bern; nach Auszügen von FEWelti).

B Pfründenregl. 1732. 1737. Reglement wegen Besatzung der Pfründen. Bern 1732. 1737.

B Pfrundk. 1719. Pfrundkaufreglements-Entwurf. Bern 1719.

B PRegl. 1748. Policey-Reglement zur Ruhe und Sicherheit der Statt Bern bey Tag und Nacht. Bern 1748.

B Rechtst. 1691. Kurtz begreifflicher Inhalt einer Statt Bern Tituln und Rechten umb dero rechtmessig besitzende Welsche Land. Bern 1691.

B Ref. Aktensammlung zur Geschichte der Berner-Reformation 1521-32; hg. mit Unterstützung der bern. Kirchensynode von R[udolf] Steck und G[ustav] Tobler. 2 Bde. Bern 1923.

B Ref.-Satzg 1628 s. B Wuchermand. 1628.

B RM. (Ratsman.). Bern in seinen Rathsmanualen 1465-1565; von Berchtold Haller.; hg. vom Hist. Verein des Kts Bern. 3 Bde. Bern 1900/2.

BSa. Arzneib. 1732. Handschriftliches Arzneibuch 1732 (Saaner Privatbesitz); nach Auszügen von Robert Marti-Wehren.

BSa. Arzneib. 1766. Arznei- und Rezeptbuch. Statt eines Titels: «Dißes Buch ist zuständig dem ehrsammen und wohlbescheidenen Jüngling Hans Jacob Mätzenner, wonhafft in Sannen. 1766.» (Mskr. im Besitze von Robert Marti-Wehren, Bern).

BSa. Chorg(ericht). Mitteilungen aus den Chorgerichtsverhandlungen von Saanen. Als Quelle der Kulturgeschichte des Saanenlandes; hg. von Robert Marti-Wehren. Bern/Leipzig 1930.

BSa. Rq. Das Statutarrecht der Landschaft Saanen (bis 1798); bearb. und hg. von Hermann Rennefahrt. Aarau 1942 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen II. Abt., 2. Teil, 3. Bd). Online-Zugang...

B Satzg s. B GS. 1615.

B Säumerordn. 1739. Säumer-Ordnung. Bern 1739.

B Schiffl. 1493. Freiheitsbrief der Zunft zu den Schifflüten 1493 (abgedr. B TB. 1874, 297/301).

B Schulordn. 1548. Die bernische Schulordnung von 1548. Zum ersten Male hg., mit einer Einleitung und Anmm. versehen von A[dolf] Fluri (Mitt. der Gesellschaft für deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte 11, 1901, 159/218; hg. von Karl Kehrbach).

B Schulordn. 1720. Erneuerte Schul-Ordnung für der Statt Bern Teutsche Landschafft. Bern 1720.

B Sectierermand. 1753. Hochoberkeitliche Verwahrnung wegen sectierischer Lehr und Versammlungen, aus Anlaß deß jüngsthin exequierten Hieronymus Kohlers von Brügglen publicieret. Bern 1753.

B Sendschryben 1819. Ein fründlich Sendschryben der alten, mannhaften und nothvesten Berner an die heutigen, auf den Ostermontag 1818, sammt zudienender Antwort der heutigen, auf den Ostermontag 1819. Bern 1819.

BSi. (Greyerz). Aus dem Wortschatz der Simmentaler Mundart; von Otto von Greyerz. 1931 (Maschinenschrift; in der Bibl. des Id.).

BSi. Rq. 1912. 1914. Das Statutarrecht des Simmentales (bis 1798); bearb. und hg. von Ludwig Samuel von Tscharner (Sammlung schweiz. Rechtsquellen II. Abt., 2. Teil, 1. Bd). 1. Halbbd: Das Obersimmental. Aarau 1912. Online-Zugang... 2. Halbbd: Das Niedersimmental. Aarau 1914. Online-Zugang...

BSigr. Chorg. Chorgerichtsmanual von Sigriswil 1712/69; nach handschriftl. Auszügen von Alfred Bärtschi.

B Sittenmand. 1716. Grosse Mandat der Statt Bern wider allerhand im Schwang gehende Laster [...]. Auß hievorigen Mandaten und Ordnungen, und nach dem es die Nohtdurfft weiters erforderet, erneueret [...]. Bern 1716 (davon Auszug in der NZZtg 1896 Nr 311).

B Stammreg. 1866. Stamm-Register vorzüglicher Kernobstsorten für den Kanton Bern [...]; hg. von der kant. Kommission für Obstbaumzucht. 2. Aufl. Bern 1866.

B StR. (Stadtr.). Das Stadtrecht von Bern; 1. und 2. Bd bearb. und hg. von Friedrich Emil Welti. Aarau 1902. 1939. 2., neu bearb. Aufl. hg. von Hermann Rennefahrt. Aarau 1971. 3./12. Bd bearb. und hg. von Hermann Rennefahrt. Aarau 1945/1979 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen II. Abt., 1. Teil, 1./12. Bd). Online-Zugang...

B Strassenregl. 1744. Reglement, wie die Strassen in den bernischen Landen von den Gemeinden erhalten und vor dem Verderb der Anstösseren und Particularen bewahret werden sollen. Bern 1744.

B StRechn. Die Stadtrechnungen von Bern aus den Jahren 1375-1384; hg. von Friedrich Emil Welti. Bern 1896 (tw. schon in B Arch. 1895). – Die Stadtrechnungen von Bern aus den Jahren 1430-1452; hg. von FEWelti. Bern 1904.

B StSatzg 1539. Die Stadtsatzung von Bern von 1539 (nach den Ausgaben von JSchnell, ZfsR. 20, 3/134, und FEWelti, B StR. 1, 259/359).

B Syn. 1532/1775. Berner Synodus. Ordnung wie sich pfarrer und prediger zuo Statt und Land Bern in leer und leben halten söllen, [...] beschlossen [...] 1532. – Wieder von neuem auffgelegt. 1728. 1775. – Der Berner Synodus von 1532. Edition und Abhandlungen zum Jubiläumsjahr 1982; hg. [...] von Gottfried W. Locher. 2 Bde. Neukirchen-Vluyn 1984/8.

B Tabakmand. 1693. 1697. 1723. 1727. Neues Taback-Mandat in der Stadt Bern und dero Landen. Bern 1693. 1697. – Neue Ordnung betreffend die Verbiethung der Einfuhr des frembden Tabacks in Hoch-Oberkeitlichen Landen. Bern 1723. – Ordnung wegen Zuruckhaltung deß frembden Rauch- und Schnupff-Tabacks. Bern 1727.

B TB. Berner Taschenbuch für die Jahre 1852ff. Bern 1852ff. Online-Zugang...

B Tellb. 1389. 1448. 1458. Die Tellbücher der Stadt Bern aus dem Jahre 1389. 1448. 1458; bearb. von Friedrich Emil Welti (SA. aus B Arch. 14, 505/649, 33, 353/456, 487/551).

BTh(un) Handf(este). Handveste der Stadt Thun in hochloblichem Canton Bern in der Schweiz von der Gräfin Elisabeth von Kyburg Anno 1264 ertheilet; hg. von Jakob Rubin. Bern 1779.

BTh(un) Rq. Das Recht der Stadt Thun und der Ämter Thun und Oberhofen; bearb. von Anne-Marie Dubler. Basel 2004 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen II. Abt., 2. Teil, 11. Bd). Online-Zugang...

BTh(un) (Stadt-)Satzg 1535. Der Stadt Thun Satzung und Einungbuch erneuert im 1535. Jahr (teils nach dem Original, teils nach den Auszügen in BThun Handf.).

BTh(un) Urk. Die Urkunden der historischen Abteilung des Stadtarchivs Thun; hg. von CHuber. Thun 1931.

B Turmb. Turmbücher (Verhöre mit Untersuchungsgefangenen von 1545 an. Mskr. im Berner Staatsarch.; nach Auszügen von Friedrich Emil Welti und Robert Marti-Wehren).

B Unterricht 1793. Unterricht in der Bedienung und dem Gebrauch der Haubitzen. Für Offiziers und Unteroffiziers der Berner Artillerie. Bern 1793. Faksimileausgabe. Bern 1991.

B Volksztg. Berner Volkszeitung (Buchsi-Zeitung). Herzogenbuchsee 1858ff.

B Wbl. s. B Landw. Wochenblatt.

B Weinmand. 1718. 1739. Mandat wegen Hinderhaltung deß frembden Weins. Bern 1718. – Erneuerte Ordnung und Einsehen betreffend insgesammt die Wein-Handlung und den Wein-Verkauff, auch dessen Gewerb [...]. Gestellt für die Statt Bärn und dero gesammte Teutsch- und Weltsche Land. Bern 1739.

B Weltgerichtssp. XV. Berner Weltgerichtsspiel; aus der Hdschr. des 15. Jhdts; hg. von Wolfgang Stammler. Berlin 1962 (Texte des späten Mittelalters 15).

B Wiedert. 1597. 1695. Nüw mandadt unnd ordnung von schultheissen, klein unnd grossen rhat der statt Bernn, der widertöufferen wegen. [Bern 1597]. – Widertäuffer-Ordnung, darinnen enthalten, wie in der Statt Bern Teutschen Landen wider die Widertäuffer [...] verfahren und dieselben abgeschaffet und gestrafft werden sollend. Bern 1695.

BWimmis (Käsmahl). Reime über das Käsmahl zu Wimmis; anno 1741 verfasst von dem damahligen Herrn Amtsmann Steiger (mitgeteilt von Samuel Singer in AfV. 6, 184/99).

B Wuchermand. 1613. 1628. Der Statt Bern christliche Satzungen, die sy wider allerhand wucherische, vortheillige, eygennützige Verkomnussen und Finnantzen [...] gemacht und publicieren lassen [...]. Bern 1613. – Ernewerung, Verbesserung und Vermehrung der Statt Bern christlichen jüngst außgangenen Reformation Satzungen wider allerhand wucherische, vortheilige, eygennützige Verkommnussen und Finantzen. [...] Bern 1628.

B Ztschr. Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde. Organ des historischen Vereins des Kantons Bern; hg. vom Staatsarchiv des Kantons Bern [u. a.], seit 1986 vom Bernischen Historischen Museum [u. a.]. Bern 1939/2008. – Berner Zeitschrift für Geschichte. Organ des historischen Vereins des Kantons Bern; hg. vom Bernischen Historischen Museum [u. a.]. Bern 2009ff. Online-Zugang...

Bab. Drach. Historia von dem Drachen zu Babel; unter den Apokryphen des Alten Testamentes in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

JJBäbler 1889. Flurnamen aus dem Schenkenbergeramte; von J[ohann] J[akob] Bäbler. Aarau 1889 (Programm der Aarg. Kantonsschule).

ABach PNN. Deutsche Namenkunde. Bd I, 1 und 2: Die deutschen Personennamen; von Adolf Bach. 2. stark erw. Aufl. Heidelberg 1952. 1953.

ABach ONN. Deutsche Namenkunde. Bd II, 1 und 2: Die deutschen Ortsnamen. Heidelberg 1953. 1954.

ABacher 1995. Bärulussä. Il prato più bello dell' orso. Suoni, nomi e luoghi nella parlata walser di Formazza; von Angela Bacher. Verbania 1995.

AMBacher 1988. Il gioco del tempo. Z Kschpel fam Tzit; Poesie di Anna Maria Bacher. Verbania 1988. – AMBacher 1992. Litteri un Schattä. Luci e ombre. Visp [1992]. – AMBacher 1994. Z Tzit fam Schnee. Il tempo della neve. Die Zeit des Schnees. Chur/Splügen 1994. – AMBacher 2011. Kfarwät Schpurä. Farbige Spuren. Tracce colorate; Gedichte Walserdeutsch, Deutsch und Italienisch. Zürich 2011. – MA. von PPo.

JBacher 1905. Die deutsche Sprachinsel Lusern. Geschichte, Lebensverhältnisse, Sitten, Gebräuche, Volksglaube, Sagen, Märchen, Volkserzählungen und Schwänke, Mundart und Wortbestand; von Josef Bacher. Innsbruck 1905 (Quellen und Forschungen zur Geschichte, Litteratur und Sprache Österreichs X).

ABachmann = Albert Bachmann 1863/1934. Prof. für germanische Philologie an der Universität Zürich, Chefredaktor des Id. 1896/1934; vgl. Orbis II 244/9. MA. von ThHw. – ABachmann 1886. Beiträge zur Geschichte der schweizerischen Gutturallaute. Zürcher Diss. Zürich 1886. Online-Zugang...ABachmann, GL. Sprachen und Mundarten (SA. aus GL. 5. Neuenburg 1907, 58/76).

BBachmann 1981. Die Volksmusikinstrumente der Schweiz; von Brigitte Bachmann-Geiser. Zürich/Freiburg i.Br. 1981 (Handbuch der europäischen Volksmusikinstrumente Serie I, Bd 4).

KBachmann 1909. Der Einfluß von Luthers Wortschatz auf die schweizerische Literatur des 16.und 17.Jahrhunderts im Anschluß an Adam Petris Bibelglossar. Freiburger Diss. von Karl Bachmann. Freiburg i/Br. 1909.

ABächtold = Albert Bächtold 1891/1981. Schriftsteller in Zürich. MA. von SchWilch. – ABächtold 1939. De Tischtelfink. E Bilderbuech us em Chläggi. Zürich 1939. 2. Aufl. Schaffhausen 1983. – ABächtold 1940. De Hannili Peter. Zürich 1940. 4. Aufl. Schaffhausen 1980. – ABächtold 1942. De goldig Schmid. Zürich 1942. 4. Aufl. Schaffhausen 1974. – ABächtold 1944. Wält uhni Liecht. Zürich 1944. – ABächtold 1947. De Studänt Räbme. Zürich 1947. 2. Aufl. Schaffhausen 1978. – ABächtold 1950. Pjotr Ivanowitsch. 2 Bde. Schaffhausen 1950. 2. Aufl. Schaffhausen 1954. – ABächtold 1953. De Silberstaab. Schaffhausen 1953. – ABächtold 1960. Am Wäg noo. Schaffhausen 1960. – ABächtold 1962. D Haametstimm. Schaffhausen 1962. – ABächtold 1972. S isch groote. Schaffhausen 1972. – ABächtold 1978. Noosüechle. Schaffhausen 1978.

HBächtold = Hanns Bächtold 1886/1941. Lehrer, Abteilungsleiter bei Pro Juventute, Verfasser volkskundlicher Arbeiten, Herausgeber des WB. Abergl. – HBächtold 1914. Die Gebräuche bei Verlobung und Hochzeit, mit besonderer Berücksichtigung der Schweiz; eine vergleichende volkskundliche Studie von Hanns Bächtold. 1. Bd. Basel 1914 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 11). [mehr nicht erschienen.] – HBächtold 1916. Volkskundliche Mitteilungen aus dem schweizerischen Soldatenleben. Proben aus den Einsendungen schweizerischer Wehrmänner. Basel 1916 (SA. aus AfV. 19, 201/64). – HBächtold 1922. Die schweizerische Soldatensprache 1914/18. Basel 1922. – HBächtold Fln. Die Flurnamen der schaffhauserischen Enklave Stein am Rhein (SA. aus Schriften des Vereins zur Geschichte des Bodensees. Lindau i. B. 1916, 11/92).

JBaechtold = Jakob Baechtold 1848/97. Prof. für deutsche Literaturgeschichte an der Universität Zürich. – JBaechtold 1880. Das glückhafte Schiff von Zürich. Nach den Quellen des Jahres 1576. Zürich 1880 (Z Ant. Mitt. 20, 2. Abt., Heft 2; vgl. unter Wickiana). – (J)Baechtold, LG. Geschichte der Deutschen Literatur in der Schweiz; von Jakob Baechtold. Frauenfeld 1892.

KBächtold 1947. Beiträge zur Verwaltung des Stadtstaates Schaffhausen von der Reformation bis zur Revolution. Zürcher Diss. von Kurt Bächtold. Schaffhausen 1947.

RBächtold 2001. Hädassii. Erinneringe vomene Schlaatemer; von Robert Bächtold. Schleitheim 2001.

Badenf. 1526. Ein badenfart guoter gsellen (Gedicht; hg. von Jakob Baechtold, in: NManuel 390/413; vgl. ebd. CCXIV).

HBader 1925. De Grochsi (Le malade imaginaire). Es Lustspiel i 3 Akte vom Molière; [...] i's Schwiizerische übertreit vom H[ans] Bader. Aarau 1925. – HBader 1926. De Giizhals (L'avare). Es Lustspiel i 5 Akte vom Molière. Aarau 1926. – HBader 1929. De Herr Millionär. Lustspiel i 4 Akte nach em «Bourgeois gentilhomme» vom Molière. Aarau 1929. – MA. von Z.

JBagg(esen). Parthenaïs oder die Alpenreise. Ein idyllisches Epos in 12 Gesängen von Jens Baggesen. 2 Teile. Neue Aufl. Leipzig 1819.

EBalmer = Emil Balmer 1890/1966. Postbeamter, Archivar am Bundesarchiv. MA. von BM. (EBalmer 1924 für BSchw., EBalmer 1927¹ tw. für BSi.). – EBalmer 1923. Friesli. Jugeterinnerunge und Gantrischtgschichtli. Bern 1923. – EBalmer 1924. D'Glogge vo Wallere. Schwarzeburger-Gschichte. Bern 1924. – EBalmer 1925. Bueberose. Gschichten us em Bärnervolch. Bern 1925. – EBalmer 1926. E schwäri Stund. Ein ernstes Spiel in 1 Akt, von Martha Ringier; berndeutsche Übertragung von Emil Balmer. Bern 1926. – EBalmer 1927¹. Sunn- u Schattsyte. Zwo Gschichte us em Simmetal. Bern 1927. – EBalmer 1927². Zytröseli. Gschichtli u Jugeterinnerunge. 2., vermehrte Aufl. Bern 1927. – EBalmer 1928. Vo chlyne Lüt. Bern 1928. – EBalmer 1929. Der Glückshoger. Mundartstück in 3 Aufzügen. Bern 1929. – EBalmer 1933. Die latinischi Gsandtschaft. Berndeutsches Lustpiel mit Liedereinlagen in 2 Aufzügen. Bern 1933. – EBalmer 1934¹. Vor Gricht. Berndeutsches Lustspiel in 1 Aufzug. Bern 1934. – EBalmer 1934². E Dürsitz. Schwarzenburger Spinnabend, in 1 Aufzug. Bern 1934. – EBalmer 1935. Die zwöüti Frau. Mundartstück in 3 Aufzügen. Bern 1935. – EBalmer 1936¹. Ds Gotti. Mundartstück in 4 Aufzügen. Bern 1936. – EBalmer 1936². Der Riedhof. Dramatische Bilder aus dem Leben einer Bauernfamilie, in 3 Aufzügen. 2. Aufl. Bern 1936. – EBalmer 1938. E Gschaui. Berndeutsches Lustspiel in 1 Aufzug. Bern 1938. – EBalmer 1939. Der neu Wäg. Mundartstück über eine Güterzusammenlegung, in 3 Aufzügen. Bern 1939. – EBalmer 1941. Der Herr Diräkter. Mundartstück in 1 Aufzug. Bern 1941. – EBalmer 1943. Der Meie. E Struuß bärndütschi Gschichte. Bern 1943. – EBalmer 1945. Mümpfeli. Bern 1945. – EBalmer 1946. Der Ettlisbärger. Mundartstück in 4 Aufzügen. Bern 1946. – EBalmer 1949. Die Walser im Piemont [auch Bosco-Gurin]. Vom Leben und von der Sprache der deutschen Ansiedler hinterm Monte Rosa [und in Bosco-Gurin]. Bern 1949. – EBalmer (S.). Sunneland. Tessiner Gschichte. Bern [1937]. 2. Aufl. 1961.

HRBalmer = Hans Rudolf Balmer 1899/1993. Lehrer. MA. von BU. – HRBalmer 1935. I Gottsname! Es heiters Spiel uf dunklem Grund in 4 Aufzügen. Bern 1935. – HRBalmer 1938¹. Vrenis Bueb. E Gschicht us em Dorf u vo der Schuel. Bern 1938. – HRBalmer 1938². Der Kumandant. E Füürwehrkomedi i 3 Ufzüge. Bern 1938. – HRBalmer 1941. Hedis Hilfsdienscht. Es Spiel vo Stadt u Land i 4 Ufzüge. Bern 1941. – HRBalmer 1944. Ds Sühniswyb. Ein berndeutsches Spiel in 4 Aufzügen. Bern 1944. – HRBalmer 1945. E gmachte Maa. Es mundartlichs Spiel i 3 Ufzüge. Bern 1945.

FBalsiger 1904. Boners Sprache und die bernische Mundart; von Felix Balsiger (ZfhM. 5, 37/99).

Balthasar 1768. De Helvetiorum iuribus circa sacra, das ist kurzer historischer Entwurf der Freyheiten und der Gerichtsbarkeit der Eidsgenossen in so genannten geistlichen Dingen; [von Josef Anton Felix von Balthasar]. Zürich 1768.

Balz s. Talhochz.

Balz 1898 s. Schw Gespr.

JBalzer 1952. Die Gerichtsherrschaft Uitikon-Ringlikon-Niederurdorf. Zürcher Diss. von Jürg Balzer. Zürich 1952.

EBalzli = Ernst Balzli 1902/59. Lehrer, Programmbearbeiter bei Radio Bern. MA. von BM. – EBalzli 1927. Dr Schatte. Ein berndeutsches Trauerspiel in 3 Akten. Aarau 1927. – EBalzli 1930. Stierenauge. Lustspiel in 2 Akten. Aarau 1930. – EBalzli 1944. Spys Gott, tränk Gott. Berndeutsches Schauspiel in 3 Akten. Bern 1944. – EBalzli (B.). Burebrot. Es Gschichtebüechli. Aarau [1931]. – EBalzli (H.). Herbstferie. Ein berndeutsches Lustspiel in 2 Akten. Aarau [1932].

Banater WB. Wörterbuch der Banater deutschen Mundarten; begr. vom Temeswarer Lehrstuhl für Germanistik; bearb. von Peter Kottler, Ileana Irimescu u. a. Bd 1: A–C. München 2013.

OBandle 1954. Die Naturlandschaft im Lichte der Flur- und Ortsnamen; von Oskar Bandle (SA. aus T Mitt. 37, 134/66).

ABangerter 1951 s. BSM. IV.

Banfi. Vocabolario milanese-italiano; di Giuseppe Banfi. 3. ed. Milano 1870.

Bänkli 1778. Die Bank vor dem Hause oder das sogenannte Bänkly. Ein Gespräch. Basel 1778. – Tw. MA. von BsStdt.

Bantli 1656. 1712 s. TTobler 1869.

Bar. Das Buch Baruch; unter den Apokryphen des Alten Testamentes in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

HUBär 1924. Gsüchti. E luschtigi Szene uf em Rüttihof; vom Hans Ueli Bär. 3., vom Verfasser nacheg'luegti Uufl. Biel und Bern 1924. – MA. von BU.

ABaragiola = Aristide Baragiola 1847/1926. Italienischer Lehrer, Germanist und Volkskundler, Professor für deutsche Sprache und Literatur in Padua. – ABaragiola 1891. Il canto popolare a Bosco o Gurin, colonia tedesca nel Cantone Ticino. Cividale 1891. – ABaragiola 1912. Una leggenda di Formazza (SA. aus Lares, Bullettino della Società di Etnografia Italiana 1, 1912, 57/62). – ABaragiola (1914). Folklore di Val Formazza (ebd. 3, 1914, 27/59. 185/235). – ABaragiola 1919. Documenti latini, italiani e tedeschi di Formazza. Novara 1919 (SA. aus Bollettino storico per la provincia di Novara 3/4, 1918/9, 1/73).

Bärentalpen 1878. 1882 s. UDürrenmatt.

(Dr) Bäri = Pseudonym für Dr. Wilhelm König 1834/91. Bundesbeamter in Bern. MA. von BStdt. – (Dr) Bäri 1. Oeppis us myr Jugedzyt. Bern 1883 (SA. aus dem «Berner Stadtblatt»). – (Dr) Bäri 2. No Oeppis us der Jugedzyt. 2. Aufl. Bern 1885. – (Dr) Bäri 3. Oeppis Anders. Bern 1885. – (Dr) Bäri 4. Oeppis uf d's eidgenössisch Schützefest. Bern 1885. – (Dr) Bäri 5. Er weis no Oeppis der Dr. Bäri uf d's eidgenössisch Schützefest vo 1885. Bern 1885. – (Dr) Bäri 6. Oeppis ufe Sylvester. Bern 1886. – (Dr) Bäri 7. Loset Oeppis! Bern 1886.

Barl. Barlaam und Josaphat [um 1225/30]; von Rudolf von Ems; hg. von Franz Pfeiffer. Leipzig 1843 (Dichtungen des deutschen Mittelalters 3).

Bärnd. 1904. Bärndütsch als Spiegel bernischen Volkstums; von Emanuel Friedli. 1.Bd: Lützelflüh. Bern 1905. – Bärnd. 1908. 2.Bd: Grindelwald. Bern 1908. – Bärnd. 1911. 3.Bd: Guggisberg. Bern 1911. – Bärnd. 1914. 4.Bd: Ins (Seeland 1. Teil). Bern 1914. – Bärnd. 1922. 5. Bd: Twann (Seeland 2. Teil). Bern 1922. – Bärnd. 1925. 6.Bd: Aarwangen. Bern 1925. – Bärnd. 1927. 7. Bd: Saanen. Bern 1927.

Bartel-Jenny 1926. 1931. Glarner Geschichte in Daten; von Otto Bartel und Adolf Jenny. 2 Bde. Glarus 1926. 1931. – Bartel-Jenny 1932. Anhang zu Bd 2, enthaltend Ergänzungen zu den Bündnissen der alten Eidgenossenschaft mit Frankreich [...]; nach den Manuskripten Joh. Kaspar Zellwegers zssgestellt von Adolf Jenny. Glarus 1932.

ABärtschi = Alfred Bärtschi 1890/1976. Lehrer in Heimiswil. – ABärtschi. Sitte und Brauch im alten Heimiswil. Heimiswil 1967 (SA. aus «Heimiswil», Heimatbuch einer bernischen Landgemeinde).

ThBaerwart = Theobald Baerwart 1872/1942. Schriftsteller in Bottmingen bei Basel. MA. von Bs. – ThBaerwart 1926. Sällmol. Basler Plaudereien. Basel 1926. – ThBaerwart 1929. Im Morgerot. Glaibasler Erinnerige. Erwyteriti 2. Ufflag vom «Us em Glaibasel». Basel 1929. – ThBaerwart 1935. Im diefschte Glaibasel. Plaudereie us der Juged. Basel 1935. – ThBaerwart 1936. Maisepfiff. Baseldytschi Värs. Die 2., erwytereti Ufflag. Basel 1936.

Bas. poet. Basilea poetica. Altes und Neues aus unserer Vaterstadt. Basel 1874.

NvBasel. Nicolaus von Basel; tw. in Bs XIV., 287/302; vgl. ebd. 253/87, aber auch Bächtold, LG. 219/20 und WKosch² II 1709 (unter Merswin).

Baseld. (1965. 1974. 1976). E Baseldytsch-Sammlig vom Fridolin [Pseudonym für Robert Balthasar Christ] und vom Peter Pee [Pseudonym für Kurt August Haegler]. Basel [1947]. 2. Ufflaag Basel 1965. 3. Ufflaag von Fridolin. Basel 1974. 4. Ufflaag von Fridolin. Basel 1976.

JBasler (1644). Sammlung von Abschriften historischer und theologischer Schriften, erstellt von Pfarrer Joh. Basler 1613/74.

JBätschi 1937. Der Davoser im Lichte seiner Sprichwörter und Redensarten; von J[oos] Bätschi. Davos 1937.

GBättig. So isch üs de Schnabel gwachse. Aus dem Wortschatz unserer Muttersprache; von Gerhard Bättig. [Vitznau 2000].

Battisti-Alessio. Dizionario etimologico italiano di Carlo Battisti e Giovanni Alessio. 5 vol. Firenze [1948]/1957.

MBauen = Marco Bauen 1925/1993. Seminarlehrer in Bern. – MBauen 1978. Sprachgemischter Mundartausdruck in Rimella (Valsesia, Piemont). Zur Syntax eines südwalserischen Dialekts im Spannungsfeld der italienischen Landes- und Kultursprache. Bern/Stuttgart 1978 (Sprache und Dichtung NF. 28). – MBauen 1999. La lingua di Rimella (Valsesia - Piemonte) tra cultura alto tedesca e italiana. Traduzione italiana ed aggiornamento di Eugenio Vasina. Rimella 1999.

HBauer = Hermann Bauer 1922/93. Germanist und Kunsthistoriker, Journalist, Redaktor. MA. von GStdt. – HBauer 1972. aadlech bis zibölele. 30 Merkwürdigkeiten aus dem Sanggaller Wörterbuch. St. Gallen [1972]. – HBauer 1973. 's isch all daa. Drei Dutzend bemerkenswerter Sanggaller Redensarten. St. Gallen [1973]. – HBauer 1977. Joo gad-o-noo. Sanggaller Sprach- und Lokalkolorit in vier Dutzend Redensarten [...]. St. Gallen [1977].

Bauernchr. Bauernchroniken aus den thurgauischen Bezirken Dießenhofen und Frauenfeld, sowie den angrenzenden Gebieten des Kantons Zürich (16./19.Jhdt); hg. von AFarner und RWegeli (Th Beitr. 38, 72/103; 39, 16/103).

Bauernh. Die Bauernhäuser der Schweiz; hg. von der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde. Basel 1965ff.; s. Aa Bauernh., Ap Bauernh., B Bauernh., Bs Bauernh., F Bauernh., Gl Bauernh., Gr Bauernh., L Bauernh., Sch Bauernh., Schw/Zg Bauernh., Th Bauernh., U Bauernh., Uw Bauernh., W Bauernh., Z Bauernh.

Bauernhaus. Das Bauernhaus in der Schweiz; hg. vom Schweiz. Ingenieur- und Architekten-Verein. Zürich [1901/3].

Bauernkal. Schweizerischer Bauern-Kalender; hg. von F[elix] Anderegg. St. Gallen 1883/7.

Bauernst. Die Bauernstube. Wochenblatt zur Belehrung und Unterhaltung des Bauernstandes. Beilage zur Berner Volksztg. Herzogenbuchsee 1894ff.

Bauhin 1664 s. Tab(ernaemontanus).

HBaum 1972. Alemannisches Taschenwörterbuch für Baden; von Hubert Baum. Freiburg i/Br. 1972.

Baumann 1596. Von der christen sabbat ein predig auß dem heiligen propheten Jeremia am 17. cap.; durch Johann Jacob Buwman. Zürich 1596.

Baumannsche Chr. Chronik der Familie Baumann aus dem Dürrenmoos. Die Erlebnisse der Familie von 1393 bis 1912. Zürich [oJ.].

GBaumb(erger) = Georg Baumberger 1855/1931. Zeitungsredaktor, St. Galler Verfassungs-, Gross- und Regierungsrat, Zürcher Grosser Stadtrat, Kantons- und Nationalrat, Verfasser populärer Festreden, volkskundlicher, religiöser und politischer Arbeiten. – GBaumb(erger) 1903¹. St. Galler Land, St. Galler Volk. Landschafts- und Charakterbilder, Volkssitten und bräuche. Einsiedeln 1903. – GBaumb. 1903². «Juhu-Juuhu!» Appenzellerland und Appenzellerleut'. Skizzen und Novellen. Einsiedeln 1903. 6. Aufl. [1919]. – GBaumb. 1905. Die Appenzeller Freiheitskriege. Geschichtliches Volksfestspiel in 5 Akten. Anläßlich der Fünfhundertjahrfeier der Schlacht am Stoß zu Appenzell. Zürich 1905. – GBaumb. 1924. «Alpsteebluemä». Innerrhoder Volksschauspiel. Appenzell 1924.

IBaumer 1985. Jakob Joseph Matthys. Priester – Sprachenkenner – Dialektologe; von Iso Baumer. Stans 1985 (Beiträge zur Geschichte Nidwaldens 42, mit Abdruck von Matthys' Kleiner Grammatik des Nidwaldner-Dialektes, 221/82).

Baumg. Aus der volksmässigen Überlieferung der Heimat; von Amand Baumgarten (aus den Berichten über das Museum Francisco-Carolinum in Linz 1862. 1866. 1869).

EBaumgartner = Elisabeth Baumgartner 1889–1957. Mitglied im Vorstand des Heimatschutzes, Erforscherin emmentalerischer Volksbräuche. MA. von BE. – EBaumgartner 1948. Chnöpf u Blüeschtli. Bern 1948. – EBaumgartner 1991. Chlynni Wält. Trueber Gschichte u allerlei vo alte Brüüch. Langnau 1991.

GBaumgartner 1901. Das Curfirstengebiet in seinen pflanzengeographischen und wirtschaftlichen Verhältnissen. Zürcher Diss. von Gottlieb Baumgartner (Bericht über die Thätigkeit der St. Gallischen Naturwissenschaftlichen Gesellschaft während des Vereinsjahres 1899/1900. St. Gallen 1901, 147/390).

HBaumgartner 1922 s. BSG. XIV. – HBaumgartner 1933. Die Schi-Sprache. Das Werden einer Sondersprache; von Heinrich Baumgartner. Basel 1933 (SA. aus AfV. 32, 129/48). – HBaumgartner 1940. Stadtmundart, Stadt- und Landmundart. Beiträge zur bernischen Mundartgeographie. Bern 1940 (Schriften der Lit. Gesellschaft Bern 3).

XBaumgartner 1983. Namengebung im mittelalterlichen Zürich. Die alt- und mittelhochdeutschen Personennamen der Zürcher Überlieferung vom Jahr 1000 bis zum Jahr 1254; von Xaver Baumgartner. Arbon 1983 (Studia Onomastica Helvetica 1).

(R)Baur = Hans Rudolf Baur 1805/77. Landwirt bei Sellenbüren. MA. von ZKn.

Bawier 1836. Schneeflocken aus Graubünden. Reise- und Sitten-Bilder; von G[eorg] v[on] Bawier. 2. Aufl. Düren 1836.

BdT. 1381. Buch der Tugenden (Hdschr. des Klosters Sarnen, geschrieben 1381 von dem Luzerner JvOttenrüti; beim Brand des Klosters Sarnen zerstört; nach Auszügen).

SBeat[i] s. Com. Beati.

MBeck 1915. Üse General im Ämmetal. Berndeutsches Lustspiel in 4 Aufzügen; von Max Beck. Bern 1915.

BBecker = Bernhard Becker 1819/79. Dr. phil., Pfarrer in Linthal. MA. von GlM. – BBecker 1868. Die Allmeinde, das Grundstück zur Lösung der sozialen Frage. Basel 1868. – BBecker 1876. St. Fridolins Land. Gedichte in Schriftsprache und Mundart. Basel 1876 (tw. in 2. Aufl.).

FrBecker = Friedrich Becker, geb. 1815 in Offenbach am Main, gest. 1887 in Basel. Lehrer an der Gewerbeschule in Basel. – FrBecker (Hebel) 1860. JPHebel. Festgabe zu seinem 100. Geburtstage. Basel 1860. – FrBecker (1864). Die deutschen Geschlechtsnamen, ihre Entstehung und Bildung. Basel 1864 (Programm der Gewerbeschule Basel 1863–1864). – FrBecker (1864/8). Koseformen von Schweizer Eigen- [=Tauf-] Namen. Gesammelt [auf dem Korrespondenzweg] 1864–1868 (Mskr. in der Bibl. des Id.). – FrBecker (1873). Die deutschen Satznamen. Basel 1873 (Bericht der Gewerbeschule zu Basel 1872–73).

Bedenken 1624 s. JJBreit. 1624.

Beder-Chr. Die Beder-Chronik. Aufzeichnungen einer Familie aus der Zürcher Vorstadtgemeinde Enge über vier Generationen (1620–1772); bearb. von Sarah Biäsch auf der Grundlage einer Transkription und Bearbeitung von Silvia Klöti-Grob. Zürich 2014.

Behaghel Synt. Deutsche Syntax. Eine geschichtliche Darstellung; von Otto Behaghel. 4 Bde. Heidelberg 1923/32 (Germanische Bibl., hg. von Wilhelm Streitberg, I. Sammlung germanischer Elementar- und Handbücher, Reihe Grammatiken 10).

Behaubtung 1713 s. Streitschrift 1713.

Behlen. Real- und Verbal-Lexicon der Forst- und Jagdkunde mit ihren Hülfswissenschaften; hg. von Stephan Behlen. 7 Bde. Frankfurt a. M. 1840/6.

Beitr. Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur; begründet von Hermann Paul, Wilhelm Braune, Eduard Sievers. Halle a/S. 1874/1955. Tübingen 1955ff. Online-Zugang...

Beitr. 1739. Historische und critische Beyträge zu der Historie der Eidsgenossen [...] vornehmlich mit Absicht auf das grosse Werck Hrn. Jacob Lauffers zusammengetragen; [von JJBodmer und JJBreitinger]. 4 Teile. Zürich 1739. Online-Zugang...

Beitr. 1741/53. Beyträge zur Erläuterung der Kirchen-Reformations-Geschichten des Schweitzerlandes; [...] hg. von Johann Conrad Füsslin. 5 Teile. Zürich 1741/53.

Beitr. 1775. Beiträge zu der Naturgeschichte des Schweizerlandes; hg. von Jak. Sam. Wyttenbach. 3 Stücke. Bern 1775.

Beitr. 1785. Ältere und neuere wöchentliche Beiträge zur Geschichte der Gebräuche und Sitten, der Kunst und Natur; [von Leonhard Meister]. Zürich 1785.

Bel. Historia von dem Bild zu Babel, Bel genannt; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Ben.-Müller s. Mhd. WB.

RBenz 1917. Der Landammann in den schweizerischen Demokratien Uri, Schwyz, Unterwalden. Zürcher Diss. von Rosa Benz. Zürich 1917.

Ber. 1639 s. Z Täuferber. 1639.

Ber. 1658. Eidgnössischer und redlicher Bericht und Erinnerung über und wider die uneidgnössischen unbegründten Anzüg wider beyde Stätt Zürich und Bern in der unter dem Nammen Land-Ammans und dreyfachen Land-Raths des Lands Schweiz in offenem Trukk außgegangener so genenter Deduction, betreffende Herren Obersten Zweyer von Uri. 1658 [oO.].

Ber. 1721. Summarischer Bericht und einfaltiger Denck-Zettul, wie sich der gemeine Mann bey einreissenden Sterbens-Läuffen zu verhalten. Im Jahr 1667. Neuer Dingen aufgelegt Bern 1721.

Ber. 1764. Kurzer Bericht vor den Landmann von den vornehmsten Futter-Kräutern und vom Weltschen-Korn. Zürich 1764.

Ber. 1868. Der luzernerische Theil des Vierwaldtstättersees. Seine Grenzen und die Rechte des Staates, der Gemeinden, Korporationen und Privaten an demselben. Bericht des staatswirthschaftlichen Departements des Kts Luzern [...]. Luzern 1868.

MBeretta 1936. Die Benennung der weiblichen Kopftracht des Landvolks der deutschen Schweiz; von Maria Beretta-Piccoli. Basel/Bern 1936 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 24).

HBerger 1967. Volkskundlich-soziologische Aspekte der Namengebung in Frutigen (Berner Oberland). Berner Diss. von Hans Berger. Bern 1967.

JBerger 1913 s. BSG. III.

OBerger = Otto Berger 1888/1970. Bezirkslehrer in Baden. MA. von Gl. – OBerger 1919. Der Koffer. Ä Hamsterkomedi i 1 Ufzug. Aarau 1919. – OBerger 1925. Der Hahn im Topf. Ä Komedi i 1 Ufzug. Aarau 1925.

Bergl. Schweiz. Berg- und Hirtenlieder. 1. Von den Bergen, Höhe, Schutzwehr und reichen Wasserquellen. 2. Von dem Nutzen der Bergen. 3. Von den Handlungen und Verrichtungen eines Hirten auf denen Alpen. 4. Von den unterirdischen Früchten der Bergen, als den Mineralien, Metallen usw. [oOuJ.]. – Freimütige Gedanken über die niederer gelegene schweiz. Gebirge. 1. Lied. Handlende von Winter und Frühling. 2. Lied. Handlet von den Geschäften, Früchten und Lustbarkeiten des Sommers. 3. Lied. Handlet von den Herbst-Früchten und -Freuden [oOuJ.].

Bergm. = Joseph [von] Bergmann 1796/1872. Historiker, Philologe, Numismatiker und Walserforscher aus Hittisau in Vorarlberg. – Bergm. 1844. Untersuchungen über die freyen Walliser oder Walser in Graubünden und Vorarlberg. Wien 1844 (SA. aus Wiener Jbb. der Lit. 105/8). – Bergm. 1853. Beiträge zu einer kritischen Geschichte Vorarlbergs und der angrenzenden Gebiete. Wien 1853 (Denkschriften der Wiener Akademie 4).

FrBergmann s. unter CLZwicky 1865.

('s) Bergmännli s. ABösch XVII.

Berl(epsch) 1864. Schweizerkunde; Land, Volk und Staat [...]; hg. von H[ermann] A[lexander] Berlepsch. Braunschweig 1864. 2. umgearb. Aufl. Braunschweig und St. Gallen 1875.

EvBerl(epsch) 1799. Einige Bemerkungen zur richtigern Beurtheilung der erzwungenen Schweitzer-Revolution und Mallet du Pan's Geschichte derselben; von Emilie von Berlepsch. Leipzig 1799.

Berna 1863/4. Berna. Album schweizerischer Dichter; hg. vom Kauzenkränzchen in Bern. 2 Jahrgänge. Bern 1863/4.

ABerner-Hürbin 1974. Psycholinguistik der Romanismen im älteren Schweizerdeutschen. Die Entlehnungsmechanismen in Quellen des 15. und 16. Jahrhunderts; von Annie Berner-Hürbin. Frauenfeld/Stuttgart 1974 (Studia Linguistica Alemannica 4).

JJBernet. Des alten Webermeisters Hanns Joachim Bernet von St. Gallen schriftlich hinterlassenes Allerlei. 2 Hefte. St. Gallen 1836. 1838.

CABernoulli 1920. Der Stellvertreter. Basler Totentanz. Ein Akt von Carl Albrecht Bernoulli. Basel 1920. – MA. von BsStdt.

JBerrer 1934. Verbale Bildungsmittel zur Intensivierung im Alemannischen. Tübinger Diss. (Teildruck) von Julie Berrer. Tübingen 1934.

Bertheau 1888. Göthe und seine Beziehungen zur schweizerischen Baumwoll-Industrie [...]; von Friedrich Bertheau. Wetzikon 1888.

ABertschy 1999. Ds Gstell; von Anton Bertschy. Freiburg 1999.

Bettl. Bettlerorden. Liber vagatorum (von Pamphilus Gengenbach; oOuJ.; nicht vor 1509; abgedr. Geng. 343/70).

TBetzén 1921. Formenlehre der Sprache Zwinglis. Lunder Diss. von Ture Betzén. Greifswald [1921].

ChrBeusch 1898. Festspiel auf die Centenar-Feier der Befreiung Werdenbergs von der Herrschaft des Eidgenössischen Standes Glarus (1798) im Sommer 1898 im Graben in Buchs; nach geschichtlichen Quellen bearb. von ChrBeusch. Buchs 1898.

HBeusch 1918. Rechtsgeschichte der Grafschaft Werdenberg. Berner Diss. von Hans Beusch. St.Gallen 1918.

HBeyeler 1981. Apartigi Lüt. Gschichten usem Ämmetal; von Helene Beyeler. Bern 1981. 2. Aufl. Gümligen 1982. – MA. von BE.

HRBeyels Z Chr. E. XVI. Kurzer aber doch warhaffter ußzug der chronnegka von anfanng der stifftung der statt Zürich bis uff die reggierung Keysser Caroli deß fünfften [1519]. Auszug aus der Chronik des Hans Füssli, kopiert von Hanns Rudolff Beyel um 1576 (Mskr. in der Zentralbibl. Zürich).

Bib(el) (Vorr.). Vorrede zur Zürcher Bibelübersetzung von 1531. In den Anmerkungen geht Bib(el) mit vorangehender Jahrzahl auch auf die gesamte Bibel, während im Texte die einzelnen biblischen Bücher angeführt werden.

RvBiberach M. XIV. Die siben strassen zu got. Die hochalemannische Übertragung [von De septem itineribus aeternitatis des Rudolf von Biberach] nach der Hdschr. Einsiedeln 278; hg. und eingeleitet von Margot Schmidt. Quaracchi, Florentiae 1969.

Bibliogr. Onom. Bibliographia Onomastica Helvetica; confecit Ioannes Hubschmid; edidit Bibliotheca Nationalis. Bernae 1954 (vgl. Ergänzungen von StSonderegger in Vox Rom. 14, 1956, 397/435).

FBichsel = Fr. Bichsel 1849/1937. Sekundarlehrer in Brienz. MA. von BBr.

Bickel-Landolt. Schweizerhochdeutsch. Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz; von Hans Bickel, Christoph Landolt; hg. vom Schweizerischen Verein für die deutsche Sprache. Mannheim/Zürich 2012.

HBickel 1995. Traditionelle Schiffahrt auf den Gewässern der deutschen Schweiz. Wort und Sache nach den Materialien des Sprachatlasses der deutschen Schweiz; von Hans Bickel. Aarau/Frankfurt a. M./Salzburg 1995 (Sprachlandschaft 17).

Biderm. 1710. Togenburgischer Bidermann, das ist historische, einfältige und warhaffte Underscheydung zwischen dem treuen und untreuen Underthan in der Graffschafft Toggenburg. Von einem gefreyten Eydgnossen in Truck verfertigt. Im Thon: Wilhelm bin ich der Telle. 1710 [oO.].

KBiederm. = Karl Biedermann 1824/94. Kaufmann in Wil bei Rafz. MA. von Z. – KBiederm. 1888/9. Us Stadt und Land. Erzellige. 2 Bde. Winterthur 1888. 1889. 3. Bd. Winterthur 1932. 2. Aufl. Winterthur 1933. 3. Aufl. Winterthur 1951/2.

JHBieler 1720/72. Im Schatten unserer gnädigen Herren. Aufzeichnungen eines Basler Überreiters [Johann Heinrich Bieler] 1720/72; hg. von Paul Kölner. Basel 1930.

(W)Bieri. Läbigs Bärndütsch. E Sammlig vo bärndütsche Wörtere u Redesarte [BU.]; von Walter Bieri. Bern 1958. – MA. von BU.

WBieri 1975. Heiteri Gschichtli vom Hübeli Chläis. Langenthal 1975. – MA. von BSchüpf.

Bigandus s. Schertw.

NBigler 1979. Mundartwandel im mittleren Aargau. Eine Untersuchung zu den heutigen Sprachverhältnissen im Spannungsfeld zwischen Ost- und Westschweizerdeutsch; von Niklaus Bigler. Bern/Frankfurt a. M./Las Vegas 1979 (Europ. Hochschulschriften, Reihe 1, 264).

WBigler. Sägs eifach soo we deer de Schnabu gwachse n esch. E Hampfele Wöörter ond Uusdröck vo geschter ond höt. Berner Aargauer Mundartwörter aus der Region Südwest-Aargau; von Walter Bigler. Oftringen 2012.

ABilling 1885. D'Iquartierig. Militärschwank in 2 Akten von ABilling. Zürich 1885. – MA. von Sch.

GBinder = Georg Binder, geb. um 1495, gest. 1545. Schüler Vadians, Anhänger Zwinglis, Lehrer am Zürcher Grossmünster. – GBinder 1526. Naachhuot von dem nachtmal oder der dancksagung Christi, durch Huldrychen Zwingli in Latin beschriben, und durch Georgen Binder verdütschet. Zürich 1525 (Hager). 1526 (Frosch.). – GBinder 1535. Acolastus. Ein Comoedia von dem verlornen sun; vertütscht von Georg Binder. Zürich 1535 (abgedr. Schausp. 1, 171/271).

GBinder 1922. Kilchberg im Wandel der Jahrhunderte; von Gottlieb Binder. Kilchberg 1922. – GBinder 1925. Aus dem Volksleben des Zürcher Unterlandes (SA. aus AfV. 25/6). – GBinder 1946. Die Bauernmühlen des Bezirkes Horgen. Wädenswil 1946 (16. Neujahrsblatt der Lesegesellschaft Wädenswil für 1947).

VBinggeli 2006. Vom roote Meitschi und vom schwaarze Tood. Saagehafti Gschichte; von Valentin Binggeli. Murten 2006. – MA. von BoAa.

GBinz 1888. Zur Syntax der Baselstädtischen Mundart. Basler Diss. von Gustav Binz. Stuttgart 1888.

PBinz. Unstet. Lebenslauf des Ärbeeribuebs, Chirsi- und Geschirrhausierers Peter Binz [1846/1906]; von ihm selbst erzählt; hg. von Albert Vogt. Zürich 1995. – MA. von SWelsch.

SBirk = Sixt Birk, geb. 1501 in Augsburg, gest. 1554 ebd. 1530/8 Schulmeister an der Lateinschule und Prof. für Rhetorik in Basel. – SBirk 1532. Die history von der frommen gottsförchtigen frouwen Susanna; von Sixt Birk. Basel 1532 (abgedr. Schausp. 2, 1/97). – SBirk 1535. Ein herliche tragedi wider die abgöttery. Basel 1535.

Birl. 1861/2. Volksthümliches aus Schwaben; hg. von Anton Birlinger. 2 Bde. Freiburg i/Br. 1861/2. – Birl. 1868. Die alemannische Sprache rechts des Rheins seit dem 13. Jahrhundert. 1. Teil.: Grenzen, Jahrzeitnamen, Grammatik. Berlin 1868. – Birl. 1874. Aus Schwaben. Sagen, Legenden, Aberglauben, Sitten, Rechtsbräuche, Ortsneckereien, Lieder, Kinderreime. 2 Bde. Wiesbaden 1874. – Birl. 1890. Rechtsrheinisches Alamannien. Grenzen, Sprache, Eigenart. Stuttgart 1890 (Forschungen zur deutschen Landes- und Volkskunde 4, 4). – Birl. Kochb. XV. Alemannisches Büchlein von guter Speise [nach einer Hdschr.]. München [1865]. – Birl. WB. Schwäbisch-Augsburgisches Wörterbuch. München 1864. – Birl. WBl. Wörterbüchlein zum Volksthümlichen aus Schwaben. Freiburg i/Br. 1862.

Birnstiel 1916. Aus dem Heimatdorfe. Jugenderinnerungen; von J[ohann] G[eorg] Birnstiel. 2.Aufl. Basel 1916. – Birnstiel 1919. Aus sieben guten Jahren. Appenzeller Erinnerungen. Basel 1919. – MA. von GWattw.

ABirrcher 1859. Das Fricktal in seinen historischen und sagenhaften Erinnerungen [...]; hg. von A[ndreas] Birrcher. Aarau 1859.

BBisch. = Bartholomäus Bischoffberger 1622/98. Pfarrer und Dekan in Herisau. – BBisch. 1682. Appenzeller-Chronik. St. Gallen 1682. – BBisch. um 1695. BBischofbergers Autobiographie (abgedr. bei MRohner 1867, 52/6).

Bitt. = Arthur Bitter (Pseudonym für Samuel Haberstich) 1821/72. Kanzlist im Berner Finanzdepartement, freier Schriftsteller und Journalist, Feuilletonist. MA. von B. – Bitt. 1857. Geschichten aus dem Emmental. Langnau 1857. – Bitt. 1864. Die Waldmarche. Eine Erzählung aus dem bernischen Volksleben (abgedr. Schweiz. Unterhaltungsblatt 1864, 125ff.). – Bitt. 1865. Erzählungen, Novellen und Gedichte. 4 Bde. Bern 1865.

ABitzi 1948/9. Das Entlebucher Landrecht von 1491; von Albert Bitzi. 2 Teile. Schüpfheim 1948/9 (vgl. LE. Landr. 1491).

Blasius = Pseudonym für Felix Burckhardt 1906/1992. Dr. iur., Advokat und Notar in Basel. MA. von BsStdt. – Blasius 1970. I bin e Bebbi. Gedichte und Verse; von Blasius. 2. Aufl. Basel 1970. – Blasius 1986. Der Baasler und sy Wält. Gsammledi Gidicht und Väärs us 50 Johr. Basel 1986.

Blasph. acc. Blasphemiae accusatae 1381–1420; [mitgeteilt von] Renward Brandstetter (SA. aus ZfdA. Neue Folge 18, 1886, 399/414).

ABlatter 1911. Schmähungen, Scheltreden, Drohungen. Ein Beitrag zur Geschichte der Volksstimmung zur Zeit der Schweizerischen Reformation; von A[ugust] Blatter. Basel 1911 (Beilage zu den Jahresberichten des Gymnasiums, der Realschule und der Töchterschule).

HBlattner 1890. Über die Mundarten des Kantons Aargau. Vokalismus der Schinznacherm[undart]. Leipziger Diss. von Hermann Blattner. Brugg 1890. – HBlattner 1902. De neu Herr Pfarer. Ein Stücklein in 3 Aufzügen. Bern 1902. – MA. von AaSchi.

Blaukreuzgespr. Gespräche und Gedichte für den Hoffnungsbund des Blauen Kreuzes. Bern (meist oJ.; 28. Heftchen 1932). – Gespräche und Gedichte für festliche Anlässe (zum Vortragen bei festlichen Anlässen) des Blauen Kreuzes. Bern (tw. oJ.; 13. Heftchen 1914, 46. Heftchen 1932).

NBlauner 1783. Heit ech still! Die berndeutschen Geographievorlesungen des ansonst unbedeutenden Berner Professors Niklaus Blauner aus dem Jahre 1783; hg. und eingeleitet von François de Capitani mit einem Kapitel über das Berndeutsche im 18. Jhdt. und einem Glossar von Roland Ris. Bern 1980.

IBleiker = Ida Bleiker 1905/95. Zitherlehrerin, Museumsleiterin. MA. von GEbn.

JBleiker 1969 s. BSM. XV.

(Z)Bletz = Zacharias Bletz 1511/70. Stadtschreiber und Politiker in Luzern. – (Z)Bletz 1536. Zwei [nach französischen Originalen verfaßte] Sprüche [...] über den Umfang der Stadt Paris und die Hausierer daselbst (abgedr. Alem. 3, 47/53; vgl. ebd. 135). – (Z)Bletz 1546. Die dramatischen Werke des Luzerners Zacharias Bletz. Nach der einzigen Handschrift zum erstenmal gedruckt; hg. von ESteiner. Frauenfeld 1926 (Die Schweiz im dt. Geistesleben 41 /2). Z. T. neu hg. in Komödien XVI., 183/209). – (Z)Bletz 1549. Spiel vom jüngsten Tag (noch ungedruckt; s. RBrandst. 1883, 9).

HBleuler-Waser = Hedwig Bleuler-Waser 1869/1940. Dr. phil., Schriftstellerin. MA. von Z. – HBleuler-Waser 1902. De Strit ums Rütli. Dramatische Szene. Zürich 1902. – HBleuler-Waser 1911. Ein neues Stück vom alten Kasperl. Bern 1911. – HBleuler-Waser (W). Chlini Wiehnachts-Szene für diheime und i d'Schuel. Zürich [1913].

TBlöchlinger 1953. Rapperschwiiler Seebuebe-Erinnerige; verzellt vum Toni Blöchlinger (SA. aus Rapperswiler Jb. Rapperswil 1953). – MA. von GR.

Blösch 1855/6. Geschichte der Stadt Biel und ihres Panner-Gebietes; von C[äsar] A[dolf] Blösch. 3 Teile. Biel 1855. 1856.

HBluem 1579. Von den fünff seülen. Grundtlicher bericht unnd deren eigentliche contrafeyung nach symmetrischer außteilung der architectur. Durch den erfarnen und der fünff seülen wolberichten M. Hans Bluomen von Lor am Mayn fleyssig uß den antiquiteten gezogen und treüwlich als vor nie beschähen inn truck abgefertiget. Getruckt zuo Zürych bey Christoffel Froschouer im 1579. jar. Online-Zugang...

Blueme-Strüssli 1873. Blueme-Strüssli us im Vereinshus-Gärtli im Baselbiet. Basel [1873]. – MA. von BsL.

Blumer, RG. (1850. 1858. 1859). Staats- und Rechtsgeschichte der schweizerischen Demokratien oder der Kantone Uri, Schwyz, Unterwalden, Glarus, Zug und Appenzell; von J[ohann] J[akob] Blumer. Teil 1 und 2 (2 Bde). St. Gallen 1850. 1858. 1859. Online-Zugang 1850... Online-Zugang 1858... Online-Zugang 1859...

HBlümner 1892. Zum schweizerischen Schriftdeutsch. Glossen eines Laien zu Wustmanns Schrift «Allerhand Sprachdummheiten»; von Hugo Blümner. Zürich 1892.

Bluntschli, PG. Privatrechtliches Gesetzbuch für den Kanton Zürich; mit Erläuterungen hg. von [Johann Caspar] Bluntschli. 4 Bde und Reg. Zürich 1854/6. – Bluntschli, RG. Staats- und Rechtsgeschichte der Stadt und Landschaft Zürich. 2 Teile. Zürich 1838. 1839; 2. Aufl. 1856.

Bock 1577. Kreütterbuch, darin underscheidt, nammen und würkung der kreütter [...]. Alles durch HHieronymum Bock [...] beschriben; jetz und auffs new [...] ubersehen [...] durch [...] Melchiorem Sebizium. Straßburg 1577.

Bodenm. 1828. Das Frauenkloster in der Au bei Einsiedeln; [von Elisa Bodenmüller-Lavater]. 1828 [oO.].

Bodmer 1894. Chronik der Gemeinde Stäfa; von G[ottlieb] Bodmer. Stäfa 1894.

ABodmer. Biblische Erzählungen für unsere Kleinen; von Agnes Bodmer. 1. Bdch. 2. Aufl. Zürich [1909]. 2. Bdch. Zürich [1915]. – MA. von Z.

ABodmer 1940. Spinnen und Weben im französischen und deutschen Wallis. Zürcher Diss. von Annemarie Bodmer. Genève/Zürich-Erlenbach 1940 (Romanica Helvetica 16).

Boerio. Dizionario del dialetto Veneziano; di Giuseppe Boerio. Venezia 1829.

KBohnenberger 1913 s. BSG. VI. – KBohnenberger 1953. Die alemannische Mundart. Umgrenzung, Innengliederung und Kennzeichnung; von Karl Bohnenberger. Tübingen 1953.

Bohny 1898. Zwei Erzählungen aus dem Baselbiet von Emanuel Bohny. Liestal 1898. – MA. von BsL.

ABollinger 1941. Die Zürcher Landschaft an der Wende des 18. Jahrhunderts. Zürcher Diss. von Armin Bollinger. Zürich 1941.

JBölsterli = Joseph Bölsterli 1812/92. Pfarrer. MA. von LG. – JBölsterli 1867. Die Heimathskunde für den Kanton Luzern. 1. Lfg: Sempach. Luzern 1867.

Pfr. (Dekan) (R)Bölsterli = Rudolf Bölsterli 1847/1917. Pfarrer. MA. von Z.

VBoltz = Valentin Boltz [Boltz], geb. vor 1515, gest. 1560. Pfarrer in Mollis, Schwanden, Basel und Binzen, Dramatiker, Übersetzer und Fachschriftsteller. – VBoltz 1551. Der welt spiegel; durch Valentinum Boltz. Basel 1551 (abgedr. Schausp. 2, 99/353). Neu hg. von Friederike Christ-Kutter, Klaus Jaeger und Hellmut Thomke. Zürich 2013 (Schweizer Texte NF. 37). – VBoltz 1554. Ölung Davidis deß jünglings unnd sein streit wider den risen Goliath [Komödie]. Basel 1554. Neu hg. in Bibeldramen, Gesprächsbüchlein; von Friederike Christ-Kutter. Zürich 2009 (Schweizer Texte NF. 27).

Boner = Ulrich Boner, erwähnt 1324/49. Predigermönch in Bern. – Boner. Der Edelstein; hg. von Franz Pfeiffer. Leipzig 1844 (Dichtungen des deutschen Mittelalters 4).

NBongard 1992. Sensler Sagen; gesammelt von P. Nikolaus Bongard; hg. [...] von Moritz Boschung. Freiburg 1992 (Freiburger Bibliothek 8).

Bonst. = Carl [Karl] Viktor von Bonstetten 1745/1832. Philosoph, Mitglied des Grossen Rats von Bern, aufklärerischer Reformer, Schriftsteller. – Bonst. 1782/93. Briefe über ein Schweizer Hirtenland, nebst der Geschichte dieser Hirtenvölker von Johann Müller, Verfasser der Schweizergeschichte; von Carl Viktor von Bonstetten. Basel 1782. Bern 1793. – Bonst. 1799/1801. Neue Schriften. 4 Bde. Kopenhagen 1799/1801.

AvBonst. = Albrecht von Bonstetten, geb. um 1442/43, gest. um 1504/05. Studien in Einsiedeln und Pavia, Priester Priester in Einsiedeln, Autor historisch-politischer Werke. – AvBonst. 1477. Beschreibung der Burgunderkriege [1477, lateinisch und deutsch] (abgedr. ASG. 13, 283/316). – AvBonst. 1485. Das leben bruder Niclausen und sines mitheremiten; hg. von P. Gall Morel (abgedr. Gfd 18, 26/34).

GBörlin 1896. Die Transportverbände und das Transportrecht der Schweiz im Mittelalter. Münchner Diss. von Gerhard Börlin. Zürich 1896.

Bornh. 1832. Lieder; von Thomas Bornhauser. Trogen 1832.

ABösch = Alexander Bösch 1618/93. Pfarrer im Toggenburg. – ABösch XVII. Liber familiarum des Pfarrers Alexander Bösch von Krummenau (1618–1693); hg. von Heinrich Edelmann (SA. aus Zwingliana VI 9, 1938, 499/533; vgl. auch den ältern Abdruck in: 's Bergmännli [...]; hg. von JDurisch. Wattwil, Jg. 1884/5). Neu hg. von Lorenz Heiligensetzer. Basel 2001 (Selbst-Konstruktion 1). – ABösch 1684. Tractättlin oder Verzeichnus etlicher Toggenburgischen Evangelischen Kilchensachen [...]. Verzeichnet [...] anno 1684; tw. hg. von Paul Bösch (Zwingliana VII 5, 1941, 273/319; dazu noch Zwingliana VII 8, 1942, 527/33).

BrBoesch 1946. Untersuchungen zur alemannischen Urkundensprache des 13. Jahrhunderts. Laut- und Formenlehre; von Bruno Boesch. Bern 1946. – BrBoesch 1981. Kleine Schriften zur Namenforschung 1945-1981; zum 70. Geburtstag hg. von seinen Schülern. Heidelberg 1981 (Beiträge zur Namenforschung NF. Beiheft 20).

JBoesch 1943. Das Aufkommen der deutschen Urkundensprache in der Schweiz und seine sozialen Bedingungen. Zürcher Diss. von Joseph Boesch. Zürich 1943.

JBoesch 1986. S Johannes-Evangeelium. Us em griechische uf züritüütsch überträit; vom Josua Boesch. Zürich 1986. – JBoesch 1999. D Psalme. Us em hebrèische uf züritüütsch überträit. 3. Aufl. Zürich 1999.

NBoesch 1892. Der Toggenburger Deklamator. Humoristische Vorträge in Toggenburger Mundart; von Niklaus Boesch. Wattwil 1892.

PBoschung = Peter Boschung 1912/99. Dr. med., Arzt in Flamatt. MA. von FSs. – PBoschung 1975. Verse und Prosa. Freiburg i/Ü. 1975 (Schriftenreihe der Deutschfreiburgischen Arbeitsgemeinschaft 8). – PBoschung 1981. Isidor. A Hampfela seislertütschi Gschüchte. Freiburg i/Ü. 1981. – PBoschung 1984. Ds Fägfüür. Freiburg i/Ü. 1984. – PBoschung 1986. Spätlese. Freiburg i/Ü. 1986. – PBoschung 1987. Sprachglossen. Freiburg i/Ü. 1987 (Schriftenreihe der Deutschfreiburgischen Arbeitsgemeinschaft 12). – PBoschung 1991. Dominik. A plagta Mentsch. Freiburg i/Ü. 1991. – PBoschung 1998. Schlossersch Ana. As Seisler Frouwelääbe. Freiburg i/Ü. 1998.

HBossard = Hans Bossard 1889/1969. Primar- und Gewerbelehrer, Mundartlyriker. MA. von ZgStdt. – HBossard 1962. Zuger Mundartbuch. Grammatik und Wörterverzeichnisse. Zürich 1962. – HBossard 1965. Bletter vom Zugerbärg. Mundartlääsheft. Zug [1965]. – HBossard 1967. Zugerseewälle. Mundartlääsheft; Bschrybige und Gschichte im eltere Stadtzuger Dialäkt. Zug [1967].

HBossert 1972. Änedra; von Helene Bossert. Liestal 1972. – MA. von BsmL.

Bossh. = Laurencius Bosshart, geb. um 1490, gest. 1532. Kleriker, Chorherr auf dem Heiligenberg bei Winterthur. – Bossh. Chr. Die Chronik des Laurencius Bosshart von Winterthur 1185–1532 [1532]; hg. von Kaspar Hauser. Basel 1905 (Quellen zur Schweiz. Reformationsgeschichte; hg. vom Zwingliverein in Zürich. Bd 3). – Bossh.-Goldschm. (Bossh., Wint. Chr.). Chronica von mängerley Geschichten in vill Landen und namlich ze Winterthur geschriben, angefangen Anno Domini 1529 [...] von Laurencius Bosshart (nach der im 18. Jhdt von H[ans] Jacob Goldschmid angefertigten Abschrift. Hdschr. der Winterthurer Stadtbibl.).

HBossh. 1789. Schreiben eines schweizerischen Landmanns Heinrich Boßhard an seine lieben Landsleute. Zürich 1789. – HBossh. 1804. 1810. Heinrich Boßhard, eines schweizerischen Landmannes, Lebensgeschichte, von ihm selbst beschrieben; hg. von Johann Georg Müller. 2 Teile. Winterthur 1804. 1810. Neudruck. [Elsau/Winterthur] 1988.

HJBossh. 1851. Hobelspäne aus der Boutique des Schulmeisters HsJBoßhard. Winterthur 1851.

JBossh. = Jakob Bosshart 1862/1924. Germanist und Romanist, Dr. phil., Gymnasialrektor und Autor. – JBossh. 1888. Die Flexionsendungen des schweizerdeutschen Verbums und damit zusammenhängede Erscheinung. Zürcher Diss. von Jakob Bosshart. Frauenfeld 1888.

HHBosshard 1978. Mundartnamen von Bäumen und Sträuchern in der deutschsprachigen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein; von Hans Heinrich Bosshard. Zürich 1978 (Beiheft zu den Zeitschriften des Schweiz. Forstvereins 59).

Bot. 1687. 1713. Der Schweitzerische Botanicus, auß des seligen P. Timothei à Roll Cappuc. hinderlassenen Garten-Künsten, über den Kraut- und Bluemengarten, auch die Spalier. Nach der Natur und Kunst eingerichtet durch einen Liebhaber der Garten-Recreation. Zug 1687. Auffs Neuw vermehret. Zug 1713.

JBott 1864. Die ehemalige Herrschaft Haldenstein. Ein Beitrag zur Geschichte der rhätischen Bünde; von J[akob] Bott. Chur 1864.

HBoxler 1976. Die Burgnamengebung in der Nordostschweiz und in Graubünden; von Heinrich Boxler. Frauenfeld/Stuttgart 1976 (Studia Linguistica Alemannica 6).

UBrägg(er) = Ulrich Brägger (Bräker) 1735/98. Garnweber und Landwirt im Toggenburg, Literat. – UBrägg(er). Leben und Schriften Ulrich Bräkers, des Armen Mannes im Tockenburg; dargestellt und hg. von Samuel Voellmy. 3 Bde. Basel 1945. Auch nach Hdschriften. – UBrägg(er) 1777. Räisonierendes Baurengespräch über das Bücherlesen und den üßerlichen Gottesdienst. I. Hdschr. in originalgetreuer Wiedergabe. II. Umschrift und Nachwort; hg. von Alois Stadler und Peter Wegelin. St. Gallen 1985. Auch nach der Hdschr. Beu hg. in UBrägg(er) GA. 4, 127/61. – UBrägg(er) 1780. Die Gerichtsnacht oder Was ihr wollt. I. Hdschr. in originalgetreuer Wiedergabe. II. Umschrift und Nachwort; hg. von Alois Stadler und Peter Wegelin. St. Gallen 1987. Auch nach der Hdschr. Neu hg. in UBrägg(er) GA. 4, 163/257. – UBrägg(er) 1789. 1792. Sämtliche Schriften des armen Mannes im Tockenburg; gesammelt und hg. von HHFüßli. 2 Teile. Zürich 1789. 1792. – UBrägg(er) B. Der arme Mann im Tockenburg; nach den Originalhandschriften hg. von Eduard Bülow. Leipzig 1852. – UBrägg(er) Chr. Chronik Ulrich Bräker. Auf der Grundlage der Tagebücher 1770/98; zsgestellt und hg. von Christian Holliger u. a. Bern/Stuttgart 1985. Auch nach der Hdschr. – UBrägg(er) GA. Sämtliche Schriften [Gesamtausgabe]; hg. von Andreas Bürgi, Heinz Graber u. a. Bde 1/3: Tagebücher 1768/98. Bd 4: Lebensgeschichte und vermischte Schriften. Bd 5: Kommentar und Register. München/Bern 1998/2010.

HBrandenb. = Heinrich Brandenberger 1826/82. Weber und Dichter. MA. von Z. – HBrandenb. 1. Heitere Stunden eines Fabrikarbeiters. 4 Hefte. 1./2. Heft. Wald 1869. 1870. 1.–4. Heft. 4. Aufl. Waldshut 1873. – 2. Der Schauplatz vom eidgen. Schützenfest 1869 in Zug. Bülach 1869. – 3. Allerlei Notizen aus seinem dreiunddreißigjährigen Fabrikleben. 4 Hefte. 1. Heft. 2. Aufl. Wald 1881. 2. Heft. Wetzikon 1879. 3./4. Heft. 2. Aufl. Wald 1881.

FBrändli. Bärndüütschi Chindervärsli; von Frieda Brändli. Zürich [oJ.].

HBrändli 1940ff. Zürichdeutsche Aufsätze im Landboten Winterthur von Heiri Brändli [Pseudonym für Rudolf Kägi; s. d.]. Winterthur 1940ff. – MA. von ZO.

RBrändli 1887. Ein Grüsschen aus den Bergen. Gedichte; von Rudolf Brändli. Wädensweil [1887].

JLBrandst. 1902. Die Namen der Bäume und Sträuche in Ortsnamen der deutschen Schweiz; von Josef Leopold Brandstetter. Luzern 1902 (Beilage zum Jahresbericht der höheren Lehranstalt in Luzern für das Schuljahr 1901/2).

RBrandst. = Renward Brandstetter 1860/1942. Prof. an der Kantonsschule in Luzern, Sprachforscher. – RBrandst. 1883. Die Zischlaute der Mundart von Bero-Münster. Basler Diss. Einsiedeln 1883 (SA. aus Gfd 38, 205/318). – RBrandst. 1884. Zur Technik der Luzerner Osterspiele (SA. aus Allg. Schweizerztg. Basel 1884). – RBrandst. 1885. Die Figur der Hochzeit zu Kana in den Luzerner Osterspilen (von 1597 und 1616; aus Alem. 13, 241/62). – RBrandst. 1886. Die Regenz bei den Luzerner Osterspielen. Luzern 1886 (Beilage zum Jahresbericht über die Kantonsschule und die Theologie zu Luzern für das Schuljahr 1885/86). – RBrandst. 1890. Prolegomena zu einer urkundlichen Geschichte der Luzerner Mundart (SA. aus Gfd 45, 201/84. – RBrandst. 1891. Die Reception der neuhochdeutschen Schriftsprache in Stadt und Landschaft Luzern 1600-1830 (SA. aus Gfd 46, 193/282). – RBrandst. 1892. Die Luzerner Kanzleisprache 1250–1600. Ein gedrängter Abriss mit spezieller Hervorhebung des methodologischen Momentes (SA. aus Gfd 47, 225/318). – RBrandst. 1900. Drei Abhandlungen über das Lehnwort. Luzern 1900 (Beilage zum Jahresbericht über die Höhere Lehranstalt in Luzern für 1899/1900). – RBrandst. 1902. Die Mundart in der alten Luzerner Dramatik. Ein Beitrag zur Methodik der mundartlichen Forschung (SA. aus ZfhM. 3, 1/26). – RBrandst. 1904. Der Genitiv der Luzerner Mundart in Gegenwart und Vergangenheit. Zürich 1904 (Abhandlungen hg. von der Gesellschaft für deutsche Sprache in Zürich 10). Online-Zugang...RBrandst. 1905. Das schweizerdeutsche Lehngut im Romontschen. Luzern 1905 (Rätoromanische Forschungen 1). – RBrandst. 1909 s. RCys. (Br.). – RBrandst. 1918/33. Eine Trilogie aus Rechtsleben und Volkspsychologie Alt-Luzerns zur Zeit der Sempacher Schlacht. 3 Teile (SA. aus Gfd 73. 75. 87). – RBrandst. (G.). D Möischterer und de heilig Sant Michel. Puuretüütschi Gschichtli vom Rämmert vom Mösli; hg. von Walter Haas. Hitzkirch 1980 (Luzerner Poeten 2).

JBrassel 1908. Gesammelte Gedichte von Johannes Brassel. 2. Aufl. St. Gallen 1908. – MA. von GStMarg.

Bratschi-Trüb. Simmentaler Wortschatz. Wörterbuch der Mundart des Simmentals; von Armin Bratschi und Rudolf Trüb unter Mitarbeit von Lily Trüb sowie Maria Bratschi und Ernst Max Perren; hg. vom Verein Schweizerdeutsch. Thun 1991.

Brauchb. (Kadelb.) 1671. Das Brauchbuch oder Freiheiten, Recht und Gerechtigkeiten des [badischen] Fleckens Kadelburg [in der Propstei Zurzach] 1671 (abgedr. Arg. 4, 131/44).

Braune. Althochdeutsche Grammatik; von Wilhelm Braune. Halle a/S. 1886. 2. Aufl. 1891. Aufl.; bearb. von Karl Helm. Halle a/S. 1936. 8.–12. Aufl.; bearb. von Walther Mitzka. Tübingen 1953/67. 13. Aufl.; bearb. von Hans Eggers. Tübingen 1975 (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte 5).

SBrawand = Samuel Brawand 1898/2001. Lehrer, Regierungsrat. MA. von BGr. – SBrawand 1977. Grindelwald Dytsch. Sterbende Wörter der Muttersprache; gesammelt und erläutert von S[amuel] Brawand. Grindelwald 1977 (Schriften der Heimatvereinigung Grindelwald 5). – SBrawand 1982. Nah Fyraben. Grindelwalder Mundart, Anekdoten, Erinnerungen. Grindelwald 1982.

Brechenm. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Familiennamen; von Josef Karlmann Brechenmacher. 2 Bde. 2. Aufl. Limburg a/Lahn 1957/63.

JJBreit. = Johann Jakob Breitinger 1575/1645. Pfarrer in Zürich, Prof. am Carolinum, Antistes, Politiker. – JJBreit. 1613/43. Synodalreden aus den Jahren 1613/43 (nach dem Mskr. abgedr. Misc. Tig. 1/3). – JJBreit. 1615. Vom jüngsten Tag; hg. von UEngeler. Zürich 1615. – JJBreit. VU. Das H. Vatter Unser sampt einem außführlichen Tractat von der Sünd in Heil. Geist. Darinnen grundtlich erklärt, was unnd wie wir betten oder nit betten söllind. Zürich 1616. Neue Ausg. 1629. Online-Zugang…JJBreit. 1618. Zwischen hiesigem Stand und Ministerio [Zürich] und Hrn. Breitinger in währendem Synodo [in Dordrecht 1618/9] gewechßlete Schreiben (abgedr. Misc. Tig. 2, 377/407). – Diarium der Breitingerischen Abreis auf den und Ruckreis von dem Synodo zu Dordrecht (abgedr. Misc. Tig. 2, 443/52). – JJBreit. 1620. Grundtlicher Bericht vom christenlichen Sabbath. Zürich 1620. – JJBreit. 1624. Bedencken von Comoedien oder Spilen. Zürich 1624. Neu hg. von Thomas Brunnschweiler: JJBreitingers «Bedencken von Comoedien oder Spielen». Die Theaterfeindlichkeit im Alten Zürich. Edition – Kommentar – Monographie. Bern 1989 (Zürcher germanistische Studien 17). – JJBreit. 1626. Verstendtliche Anleitung, wie man in Statt unnd Landtschafft Zürich außrechnen solle die Freundschafft. Zürich 1626. – JJBreit. 1628. Trostschrifft an das Hauß Wildegg zu Ehren und Gedechtnuß deß [...] Hans Ludwig Efingers von Wildegg. Zürich 1628. – JJBreit. 1629. Von der Pestilentz. Zwei kurze Tractätlin, deren das eine begreifft einen Bericht, was für Artzneyen man zur Zeit der Pestilentz nutzlich gebrauchen könne, das ander zwo Predigen, die ein Herrn Ludwigs Lavaters [...], die ander deß Bischoffs und Martyrers Cypriani. Sampt einer nutzlichen Vorred. Zürich 1629. – JJBreit. 1639. Die alt und neüw Kilbe. Zürich 1639. – JJBreit. 1640. Der reformirt-katholisch Glaub. Zürich 1640. – JJBreit. 1642. Bericht von der H. Schrifft und ihrer Außlegung. Zürich 1642.

JJBreit. 1773. Protest gegen die Schleifung des Großen Münsters; von Johann Jakob Breitinger 1701/76 (abgedr. in: Eine Erinnerung aus der Geschichte des Großmünsters in Zürich. Zum Gedächtniss an JJBreitinger. Zürich 1873).

Breitenst. = Jonas Breitenstein 1828/77. Pfarrer in Binningen. MA. von BsL. – Breitenst. 1860. Erzählungen und Bilder aus dem Baselbiet. Basel 1860. – Breitenst. 1863. Der Her Ehrli. Ein Idyll aus Basel und dem Baselbiet. Basel 1863. Faksimileausgabe der 2. Aufl. Liestal 1894. Mit Biographie. Liestal 1982. – Breitenst. 1864. 's Vreneli us der Bluemmatt. Ein Idyll aus dem Baselbiet. Basel 1864. – Breitenst. 1868. Jakob, der Glücksschmied. Ein Lebensbild. Basel 1868.

Brem. WB. Versuch eines bremisch-niedersächsischen Wörterbuchs; hg. von der bremischen deutschen Ges. 5 Teile in 3 Bdn. Bremen 1767/71.

JHBremi 1822. Neli der Kannengießer. Eine wahre Geschichte; hg. von Johann Heinrich Bremi. Zürich 1822.

HBrennw. = Heinrich Brennwald 1478/1551. Letzter Propst des Chorherrenstifts Embrach, Pfleger des Klosters Töss. – HBrennw. Chr. Heinrich Brennwalds Schweizerchronik [1508/16]; hg. von Rudolf Luginbühl. 2 Bde. Basel 1908. 1910 (QSG. NF. I 1/2).

Bricht, der guet, s. BsL. Evang. 1940. 1981. 1998. 2002. 2009. 2016.

Bridel. Glossaire du patois de la Suisse romande; par [Philippe Sirice] Bridel. Lausanne 1866.

Brinckmeier. Glossarium diplomaticum zur Erläuterung [...] lateinischer, hoch- und besonders niederdeutscher Wörter und Formeln, welche sich in öffentlichen und Privaturkunden [...] des gesammten deutschen Mittelalters finden; von Eduard Brinckmeier. 2 Bde. Gotha 1856. 1863.

HBrockmann = Heinrich Brockmann-Jerosch 1879/1939. Agraringenieur, Privatdozent an der Universität Zürich, wissenschaftliche Arbeit mit Bezug zur Volkskunde. – HBrockmann 1921. Surampfele und Surchrut. Ein Rest aus der Sammelstufe der Ureinwohner der Schweizeralpen. Zürich 1921 (Z Neuj. N. 123). – HBrockmann 1929. 1931. Schweizer Volksleben. Sitten, Bräuche, Wohnstätten. 2 Bde. Erlenbach-Zürich 1929. 1931.

JBrucker 1889. Strassburger Zunft- und Polizei-Verordnungen des 14. und 15. Jahrhunderts. Nebst einem Glossar zur Erläuterung sprachlicher Eigenthümlichkeiten; von JBrucker und GWethly. Strassburg 1889.

DBruckn. 1748/63 (Merkw.). Versuch einer Beschreibung historischer und natürlicher Merkwürdigkeiten der Landschaft Basel; von Daniel Bruckner. 23 Stücke. Basel 1748/63.

WBruckner = Wilhelm Bruckner 1870/1952. Prof. für deutsche Philologie an der Universität Basel. – WBruckner 1895. Die Sprache der Langobarden. Strassburg 1895 (Quellen und Forschungen zur Sprach- und Culturgeschichte der germanischen Völker 75). – WBruckner 1917. Eine Namenbildung der Basler Schülersprache und etwas von lebendiger Wortbildung in der Mundart von Basel-Stadt (SA. aus AfV. 21, 1/12). – WBruckner 1929. Veränderungen unseres mundartlichen Wortschatzes (SA. aus Bs Nachrichten vom 24. März 1929). – WBruckner 1932. Veränderungen im Wortschatz der Basler Mundart (Teuthonista 8, 1931/2, 170/97; erw. Fassung des Vor.). – WBruckner 1945. Schweizerische Ortsnamenkunde. Eine Einführung. Basel 1945 (Volkstum der Schweiz 7).

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Brunner. Hoo, aseweg! Wörter, Ausdrücke, Redensarten im Obertoggenburg; von Röbi Brunner. Neu St. Johann 2007.

CBrunner 1891. Die Zunft der Schärer und ihre hervorragenden Vertreter unter den schweizerischen Wundärzten des XVI. Jahrhunderts; von Conrad Brunner. Zürich 1891. – CBrunner 1903. Die Verwundeten in den Kriegen der alten Eidgenossenschaft; Geschichte des Heeressanitätswesens und der Kriegschirurgie in schweizerischen Landen bis zum Jahre 1798. Tübingen 1903.

GBrunner 1522. Handlung zwischen dem Decan und Capitel von Minsingen und Herrn Georg Brunner von Landtsperg, eines der ersten Zeugen der evangelischen Wahrheit in dem Bernergebiet, anno 1522 (abgedr. bei JJSimler Urk. 1767, 461/91).

Prof. Brunner = Julius Alhard Brunner 1842/1911. Dr. phil., Historiker. MA. von Z.

(Dr. H.) Bruppacher = Heinrich Bruppacher 1845/1906. Dr. phil., Redaktor am Id. MA. von ZZoll. – HBruppacher 1895. Der Rückgang der Zürcher Mundart in den letzten 50 Jahren (NZZtg 1895 Nr 171/3). Online-Zugang...

ABrüschweiler 1926. Jeremias Gotthelfs Darstellung des Berner Taufwesens, volkskundlich und historisch untersucht und ergänzt von Albert Brüschweiler. Bern 1926.

Bs XIV. Basel im vierzehnten Jahrhundert. Geschichtliche Darstellungen zur fünften Säcularfeier des Erdbebens am S. Lucastage 1356; hg. von der Basler Historischen Gesellschaft. Basel 1856.

Bs Ausr(ufb.) s. DHerrlib. 1749.

Bs Bauernh. 1999. Die Bauernhäuser der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt; von Martin Furter. Basel 1999.

Bs Blätter 1884ff. Basler Blätter. Literarische Beilage zur Schweizer Grenzpost. 1884ff.

Bs Briefe 1712. Briefe eines Baslers an seinen Stiefvater während des Vilmerger Krieges von 1712 (abgedr. Beitr. zur vaterländ. Geschichte; hg. von der Hist. Gesellschaft in Basel. Bd 10, 1875, 31/81.

Bs Carn. 1853. Andenken an den Basler Carneval im Jahre 1853. Vollständige Sammlung der am Montags[!] den 14.Februar bei Anlaß des großen Maskenzuges ausgetheilten Druckschriften; hg. von einigen Fastnachtfreunden. Basel 1853.

Bs Chr. Basler Chroniken; hg. von der Hist. Gesellschaft in Basel. Leipzig 1872ff. Online-Zugang Bd 1, Bd 2, Bd 3, Bd 4, Bd 5, Bd 6,

Bs Chr. 1779 s. Wurstisen 1779.

Bs Fastn. 1434 s. FChrist-Kutter 1963, 24/9.

Bs Fastn. Lit. Basler Fastnachts-Literatur. Anlässlich der Fastnacht herausgegebene Zeitungen, Zettel u. dgl. Basel 1888ff.

Bs Feuerordn. 1817. Verordnung wegen Feuersgefahr in der Stadt, vor den Thoren und in den zunächst gelegenen Gemeinden. Basel 1817.

Bs Gassenspr. 1950. Verstoosch hösch. E Gugge voll Chnullerisprüch abgfüllt vom Wiesely [Otto Wiessler]; hg. und mit einem Vorwort versehen von Rudolf Suter. 3. Aufl. Basel 1950.

Bs Gassenspr. 1956. Dasch dr Hammer Hösch. E neui Gugge voll Chnullerischprüch; vom Wiesely. Basel [1956].

Bs Ged(ichte) 1823. Gedichte vermischten Inhalts. Als erste Opfergabe auf den Altar der poetischen Muse, dargebracht von einem Basler. 2 Teile. Leipzig 1823.

BsGelt. Heimatkde 1966. Heimatkunde von Gelterkinden. Liestal 1966.

Bs Gem. (1841) s. Gem.

Bs (Hink.) Bote 1828ff. Der Basler Bote (sonst der Hinkende Bott genannt). Basel 1828ff.

Bs JB. 1879ff. Basler Jahrbuch; hg. von Heinrich Boos u. a. Basel 1879ff.

Bs Kal. A. XVI. Vom Aderlassen und Bräute machen. Der älteste Basler Buchkalender und das «Regiment der Gesundheit» von [1513] als Ratgeber; hg. von Beat Trachsler. Basel 1974.

Bs KD. Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft. Basel 1969ff. – Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt. Basel 1932ff.

Bs KL. Kinder-Lieder von Abel Burckhardt. Eine Weihnachtsgabe für die Kinder und Mütter der Heimath. Basel [1845]. – MA. von Bs.

Bs KL. 1962 s. Zottelbär (1962).

Bs Kochb. 1592. Kochbuch der Magdalena Platter, auszugsweise hg. in Bs JB. 1879, 223/6.

Bs Kochb. (um 1780). Neues und nützliches Koch-Buch oder Anweisung, wie man allerhand wohlgeschmackte und niedliche Speisen [...] wohl zubereiten könne. Von einer erfahrnen und geübten Köchin zusammengetragen. Basel [um 1780]. Online-Zugang... Vermehrte und verbesserte Aufl. Basel [oJ.].

Bs Kunstsamml. 1907. Öffentliche Kunst-Sammlung in Basel. LIX. Jahres-Bericht. Neue Folge 3. Basel 1907.

BsL. Anekdoten. Müschterli us em Baselbiet. Anekdoten und Schwänke; gesammelt von Eduard Strübin und Paul Suter. Liestal 1980 (Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kts Baselland 18).

BsL. Evang. Dr guet Bricht us dr Bible uf Baaselbieterdütsch; hg. vom Verlag des Bibelhilfsvereins Baselland, ab 1981 uusegee vo der Bibelgsellschaft Baaselland. –  BsL. Evang. 1940. Dr guet Bricht us dr Bible uf Baselbieterdütsch; von Hans Gysin. Liestal 1940. – BsL. Evang. 1981. Der guet Bricht us der Biblen uf Baselbieterdütsch; uusegee vo der Bibelgsellschaft Baselland [um Texte aus dem Alten Testament erw. Ausgabe von BsL. Evang. 1940]. Liestal 1981. – BsL. Evang. 1998. S Lukas-Evangeelium uf Baaselbieterdütsch. Basel 1998. – BsL. Evang. 2002. D Aposchtelgschicht uf Baaselbieterdütsch. Basel 2002. – BsL. Evang. 2009. D Korintherbrief uf Baaselbieterdütsch. Zürich oJ. [2009]. – BsL. Evang. 2016. S Johannes-Evangeelium und d Johannesbrief uf Baaselbieterdütsch. Sissach 2016.

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Bs LO. (Landesordn.) 1654. Lands-Ordnung der Graaf- und Herrschaften Varnßpurg, Waldenburg, Homburg und Ramstein (Mskr. der schweiz. Landesbibl.).

Bs LO. (Landesordn.) 1757. Der Stadt Basel Landes-Ordnung. Basel 1757 (abgedr. Bs Rq. 2, 308/97).

Bs Mord 1665. Beschreibung eines grausamen Mordts, so in der loblichen und weitberüempten Statt Basel nach Christi Geburt 1665 vergangen ist; [von Johannes Fueglinus]. Basel [16]65.

BsMutt. 1968. Muttenz. Gesicht einer aufstrebenden Stadtsiedlung. Liestal 1968.

Bs Nachr(ichten). Basler Nachrichten. Finanz- und Handelsblatt. Basel 1845ff.

Bs Nat(ional)ztg. Schweiz. National-Zeitung. Basel 1842ff.

Bs Neuj. 1821ff. Neujahrsblatt für Basels Jugend; hg. von der Gesellschaft zur Beförderung des Guten und Gemeinnützigen. Basel 1821ff.

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Bs Ohmg. (1826). Ohmgelds-Ordnung für den Kanton Basel. 2. Aufl. Basel 1826.

Bs POrdn. 1715. Christliche Reformation und Policey-Ordnung der Statt Basel, zu Beförderung Gottes Ehre, Pflantz- und Erhaltung aller Gottseligkeit, Zucht, Ehrbar- und Frommkeit. Basel 1715.

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Bs Rq. Rechtsquellen von Basel Stadt und Land; hg. von Johann Schnell. 2 Teile. Basel 1856. 1865.

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Bs Schimpfww. Basler Schimpfwörter aus dem fünfzehnten Jahrhundert; von Gustav Binz (SA. aus ZfdW. 8, 161/4).

Bs Stadtb(ilder) 1890. Basler Stadtbilder. Alte Häuser und Geschlechter; von F[ranz] A[ugust] Stocker. Basel 1890.

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BsStdt Strassenn. 1921. Basels Strassennamen; von Paul Siegfried. Basel 1921. – BsStdt Strassenn. 1959. Die Strassennamen der Stadt Basel; von Paul Roth. Basel 1959. – BsStdt Strassenn. 1999. Die Basler Strassennamen; von André Salvisberg. Basel 1999.

Bs Stud. 1910. Basler Studentensprache. Eine Jubiläumsgabe für die Universität Basel; dargebracht vom Deutschen Seminar in Basel. Basel 1910.

Bs TB. (Taschenb.) 1850/64. Basler Taschenbuch; hg. von Wilhelm Theodor Streuber u. a. Basel 1850/64.

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Bs Trag. 1535 s. SBirk 1535.

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Bs WB. 2010. Neues Baseldeutsch Wörterbuch; von Markus Gasser, Annelies Häcki Buhofer u. a.; hg. von der Christoph Merian Stiftung. Basel 2010.

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Bs Ztschr. Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde; hg. von der Historischen und antiquarischen Gesellschaft zu Basel. Basel 1902ff. Online-Zugang...

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BSM. Beiträge zur Schweizerdeutschen Mundartforschung. In Verbindung mit dem Schweizerdeutschen Wörterbuch hg. von Rudolf Hotzenköcherle. – BSM. I. Die Terminologie des Weinbaus im Kanton Zürich, in der Nordostschweiz und im Bündner Rheintal; von Werner Weber. Frauenfeld 1949. – BSM. II. Viehzucht im Oberwallis. Sachkunde, Terminologie, Sprachgeographie; von Hans Ulrich Rübel. Frauenfeld 1950. – BSM. III. Die Sprachlandschaft Walensee-Seeztal; von Rudolf Trüb. Frauenfeld 1951. – BSM. IV. Die Grenze der verbalen Pluralendungen im Schweizerdeutschen; von Arnold Bangerter. Frauenfeld 1951. – BSM. V. Die Mundart des Kantons Baselland. Versuch einer Deutung der Sprachlandschaft der Nordwestschweiz; von Robert Schläpfer. Frauenfeld 1956. – BSM. VI. Alemannisch-nordgermanisches Wortgut; von Eduard Kolb. Frauenfeld 1957. – BSM. VII. Die Fischereiterminologie im Urkundenbuch von Stadt und Amt Zug 1352 bis 1528; von Peter Dalcher. Frauenfeld 1957. – BSM. VIII. Die Orts- und Flurnamen des Landes Appenzell. Bd I: Grammatische Darstellung; von Stefan Sonderegger. Frauenfeld 1958. – BSM. IX. Dünne, Wähe, Kuchen, Fladen, Zelten. Die Wortgeographie des Flachkuchens mit Belag und ihre volkskundlichen Hintergründe in der deutschen Schweiz; von Oskar Rhiner. Frauenfeld 1958. – BSM. X. Die Adjektivableitung im Schweizerdeutschen. Suffixformen; von Kurt Meyer. Frauenfeld 1960. – BSM. XI. Verbale l- und r-Bildungen im Schweizerdeutschen; von Hans Kuhn. Frauenfeld 1961. – BSM. XII. Die schweizerdeutsche Mundartforschung 1800-1959. Bibliographisches Handbuch mit Inhaltsangaben; von Stefan Sonderegger. Frauenfeld 1962. – BSM. XIII. Zur Morphologie und Sprachgeographie des Artikels im Schweizerdeutschen; von Rudolf Meyer. Frauenfeld 1967. – BSM. XIV. Mundartwandel im 20. Jahrhundert. Dargestellt an Ausschnitten aus dem Sprachleben der Gemeinde Stäfa; von Heinz Wolfensberger. Frauenfeld 1967. – BSM. XV. Zur Morphologie und Sprachgeographie der Verben «haben, sein, tun» im Schweizerdeutschen; von Jürg Bleiker. Frauenfeld 1969. – BSM. XVI. Die Germanisierung von Bonaduz in geschichtlicher und sprachlicher Schau; von Pieder Cavigelli. Frauenfeld 1969. – BSM. XVII. Die Stellung der Mundart in der deutschsprachigen Schweiz. Studien zum Sprachbrauch der Gegenwart; von Rudolf Schwarzenbach. Frauenfeld 1969. – BSM. XVIII. Zur Sprache der Jäger in der deutschen Schweiz; von Peter Ott. Frauenfeld 1970. – BSM. XIX. Probleme der Schreibung bei schweizerdeutschen Mundartschriftstellern. Ein Beitrag zum Problem inadäquater Schreibsysteme; von Walter Lerch. Frauenfeld 1971. – BSM. XX. Umlautprobleme im Schweizerdeutschen. Untersuchungen an der Gegenwartssprache; von Heinrich Lüssy. Frauenfeld 1974. – BSM. XXI. Wortfelder in der Mundart von Gressoney. Ein Beitrag zur Kenntnis der norditalienischen Walser-Mundarten; von Peter Zürrer. Frauenfeld 1975. – BSM. XXII. Die Mundart des Kantons Schwyz. Historische, sprachgeographische und semantische Aspekte der Mundart des Kantons Schwyz; von Stefan Fuchs. Frauenfeld 1975. – BSM. XXIII. Weinbau im Deutschwallis. Sachkultur. Wortschatz. Sprachgeographie; von Alfred Egli. Frauenfeld 1982. – BSM. XXIV. Wörterbuch der Mundart von Gressoney. Mit einer Einführung in die Sprachsituation und einem grammatischen Abriss; von Peter Zürrer. Frauenfeld 1982.

ABüchli = Arnold Büchli (Pseudonym Heiri Lachmereis) 1885/1970. Studium der Theologie, Altphilologie und Germanistik, Dr. h.c., Bezirkslehrer, Sagensammler. – ABüchli 1938. E Trucke voll Rätsel bim Entrümple uf'gablet. Aarau [1938]. – ABüchli (Sagen). Sagen aus Graubünden; von Arnold Büchli. 1. Teil. 2. Aufl. Aarau [1942]. – ABüchli 1944. Trümpf und Mümpf und Müschterli. Schweizer Volkswitz in Scherzwort und Schwank; gesammelt von Heiri Lachmereis. Aarau [1944]. – ABüchli 1958. 1966. 1990. 1992. Mythologische Landeskunde von Graubünden. Ein Bergvolk erzählt. 1. Teil (Bd): Fünf Dörfer, Herrschaft, Prätigau, Plessurtal, Chur, Davos. Aarau 1958. 2., erw. Aufl. Disentis 1989. 2. Teil (Bd): Das Gebiet des Rheins vom Badus bis zum Calanda. Aarau 1966. 2. Aufl. 1970. 3., erw. Aufl. Disentis 1989. 3. Bd: Die Täler am Hinterrhein, Albulatal, Oberhalbstein, Münstertal, Engadin, Italienisch Bünden; hg. von Ursula Brunold-Bigler. Disentis 1990. 4. Bd: Register und Nachwort zur Gesamtausgabe; von UBrunold-Bigler. Disentis 1992.

HBuchm. 1911. Die bernische Landschulordnung von 1675 und ihre Vorgeschichte; bearb. von Hans Buchmüller. Bern 1911.

GBuchmüller 1913. Beatenberger Ausdrücke (abgedr. in St. Beatenberg. Geschichte einer Berggemeinde; nach den Quellen dargestellt von Gottfried Buchmüller, Bern 1914, 456/87). Nachdruck. Interlaken 1979.

Buchs. Jaundeutsches Wörterbuch. Jùutütsch. Mundartwörterbuch der Gemeinde Jaun/FR; von Leo Buchs. Freiburg 2014.

Buck. Oberdeutsches Flurnamenbuch, ein alphabetisch geordneter Handweiser für Freunde deutscher Sprach- und Kulturgeschichte, namentlich auch für gebildete Forst- und Landwirthe; von M[ichael] R[ichard] Buck. Stuttgart 1880. 2. Aufl. Bayreuth 1931.

HBühl 1834. Poetische Versuche und Nachbildungen; von Heinrich Bühl. Schaffhausen 1834. – MA. von Sch.

Bühl(er), auch nur B. = Valentin Bühler 1835/1912. Rechtsanwalt in Heidelberg, Richter in Chur, Walserforscher. – Bühl(er). Davos in seinem Walserdialekt. Ein Beitrag zur Kenntniß dieses Hochthals und zum schweizerischen Idiotikon. I. Lexicographischer Theil. II. Synonymer Theil. III. Homonymer und grammatischer Theil. Heidelberg 1870 (2. Aufl. 1872). 1875. 1879. IV. (Erstes und Hauptsupplement) Der Obersaxer Dialekt in seiner Eigenart. Heidelberg, Aarau [?] 1886. – Chrestomathie der Bündnerdialekte (vornehmlich der Walser- und Hohenstaufendialekte). 1. Hälfte in Bühl. III, Forts. in Bühl. IV. Heidelberg 1879, Aarau [?] 1886. – Hdschr. Nachtrag zu seinem Idiotikon (Mskr. in der Bibl. des Id.).

Buhlsch. Buhlschafft der sich representierenden eydgnossischen Dam [...] (oOuJ.; Zentralbibl. Luzern).

JBührer = Jakob Bührer 1882/1975. Redaktor und freier Schriftsteller, Mitbegründer des Schweizerischen Schriftsteller-Vereins, Begründer der Schweizer Kabaretttradition. – JBührer 1914. Die Nase. Satyre in 1 Akt. Bern 1914. – JBührer 1918¹. Didel oder Dudel? Eine Satire in 3 Akten. Bern 1918. – JBührer 1918². Marignano. Ein ernstes Spiel aus unsern Tagen. Bern 1918.

WBula = Werner Bula 1892/1962. Vermessungstechniker bei der Landestopografie, Redaktor der Eidgenössischen Schwingerzeitung, Autor von Erzählungen und Theaterstücken. MA. von BM. – WBula 1938. Neu Chostgänger. Berndeutsche Erzählungen. Bern 1938. – WBula 1941. Tue wi-n-i sött. Us em Läbe vom Chänzeli-Peetsch. Bern 1941. – WBula 1943. Sibe Wünsch. Bärndütschi Gschichte. Bern 1943. – WBula 1945. Die Neui Chrankheit. Mundarterzählung. Bern 1945. – WBula 1946. D'Landflucht. E Gschicht vo Gägewart und Zuekunft. Bern 1946.

HBull. = Heinrich Bullinger 1504/75. Seit 1531 Antistes in Zürich. – HBull. 1527. Werbungs-Schreiben an Anna Adlischweilerin de a. 1527 (abgedr. Misc. Tig. 1, 3, 8/25). – HBull. 1531. Von dem unverschampten fräfel [...] unnd unwahrhafftem leeren der selbsgesandten widertöuffern [...]. [Zürich] 1531. Online-Zugang...HBull. 1532. Salz zum Salat; hg. von Jacob Baechtold (abgedr. in Salat 225/58). – HBull. 1532 (V.). Uff Johannsen, Wyenischen bischoffs trostbüechlin, vonn dem wunderbarlichen, nüw erlangten syg ußgangen, trostliche verantwurtung an alle evangelischer warheyt liebhabende menschen [...], ob der syg inn der Eydgnoschafft vonn wägen des gloubens, sacraments und götzen verloren sye. [Zürich] 1532. Online-Zugang...HBull. 1533. Ein schön spil von der geschicht der edlen Römerin Lucretiae [...]. Basel 1533 (abgedr. Schausp. 1, 101/69). – HBull. 1540. Der christlich eestand. [Zürich] 1540. Online-Zugang...HBull. 1544. Bericht der krancken. [Zürich] 1544 [auch schon 1535]. Online-Zugang…HBull. 1546. Antwort der predigeren zu Zürich uff des papsts laden in das concilium zu Trient 1546, concipiert von H.B. (abgedr. Misc. Tig. 1, 3, 26/38). – HBull. 1551. Antwort der kirchendienern zu zürich auf des papsts laden in das concilium zu Trient a. 1551, gestellt durch H. B. (abgedr. Misc. Tig. 1, 4, 100/18). – HBull. 1552. Von rächter hilff und errettung in nöten. Ein predig [...]. Zürych 1552. Online-Zugang...HBull. 1553. HBullingers patris instruction an HBullinger filium, da er von seinem vatter a. 1553 an die frömbde geschikt worden. 1553 (abgedr. Misc. Tig. 1, 3, 39/51). – HBull. 1556. Summa christenlicher religion. Darinn uß dem wort Gottes [...] anzeigt wirt, was einem yetlichen Christen notwendig sye zuo wüssen [...]. Zürych 1556. Zitiert nach Diskette; hg. von Siegfried Müller. Grüsch 1995. – HBull. 1557. Uff etliche scharpffe unnd bittere büechle verantwortung [...]. Vormals in latin, jetzt inn tütsch geschriben. Zürich 1557. Online-Zugang...HBull. 1558. HBullingers erinnerungen vor einen jederweiligen spittalmeister zu Zürich (abgedr. Misc. Tig. 1, 3, 54/60). – HBull. 1558. Serm. Sermones Jeremiae prophetae quator (cap. VII/XIV. XXVI) concionibus expositi [...]. Tiguri 1558. – HBull. 1561. Der widertöufferen ursprung, fürgang, secten [...], abgeteilt in 6 büecher. Zürych (Frosch.) 1561. – HBull. 1562. Antwort der kirchen-dieneren zu Zürich auf des pabst drittes einladen auf das concilium zu Trient a. 1562; authore H. B. (abgedr. Misc. Tig. 1, 6, 37/54). – HBull. 1563. Vester grund, uff den ein yetlicher glöubiger sicher buwen [...] mag. Zürych 1563. – HBull. 1568. Gägensatz und kurtzer begriff der evangelischen und bäpstischen leer. Zürych 1568. Online-Zugang...HBull. 1570. Institutiones seu praecepta pro Felice Lavatero. Tigurino 1570 (abgedr. Misc. Tig. 1, 4, 119/28). – HBull. 1571. Uff herren Johannsen Brentzen testament [...] wider die Zwinglianer ußgangen, der dienern der kirchen zuo Zürych kurtze, notwendige und bescheidene antwort. Zürych 1571. Online-Zugang...HBull. Verm. 1572. Vermanung an alle diener des worts Gottes und der kyrchen Jesu Christi [...]. Zürych 1572. Online-Zugang...HBull. (Ref.-G.) 1572. Reformationsgeschichte (= HBull. Tig. 3. und 4. Buch); hg. von JJHottinger und HHVögeli. 3 Bde. Frauenfeld 1838. 1840. Online-Zugang Bd. 1; Bd. 2, Bd. 3. – HBull. Tig. Von den Tigurineren und der statt Zürych sachen. 8 Bücher in 4 Bden (Mskr. in der Zentralbibl. Zürich; s. das Vor.). – HBull. 1575. Testament oder letster willen an syne herren und oberen von Zürich (abgedr. Misc. Tig. 1, 3, 61/71). – HBull. 1582. Erzählung des Sempacher Krieges, aus dem sog. origo ducum Austriae; hg. von Georg Geilfus. Winterthur 1865 (ZWth. Neuj. B.). – HBull. 1597. Haußbuch, darinn 50 predigten HBullingers [...], zuovor nuh etliche mal in lateinischer sprach im truck außgangen, jetzo aber [...] auff die gemeine hochteütsche sprach [...] zugerichtet [von JHaller]. Zürich (Wolff) 1597. Online-Zugang... HBull. Br. Briefwechsel. Bd 1 hg. von Fritz Büsser. Bd 2 ff. hg. vom Zwingliverein in Zürich. Zürich 1973ff. – HBull. D. Heinrich Bullingers Diarium; hg. von Emil Egli. Basel 1904 (Quellen zur schweiz. Reformationsgeschichte; hg. vom Zwingliverein in Zürich, Bd 2). – HBull. Schr. Schriften zum Tage; hg. von Hans Ulrich Bächtold, Ruth Jörg, Christian Moser. Zug 2006 (Studien und Texte zur Bullingerzeit 3).

Bund. Der Bund. Organ der freisinnig-demokratischen Politik. Eidgenössisches Zentralblatt und Berner Zeitung. Bern 1850ff. – Bund S. Sonntagsblatt des Bund. Bern 1871/1917. Fortsetzung: Der kleine Bund.

Bündner Kal. s. Gr Kal.

JLBünti A. XVIII. Chronik des Johann Laurentz Bünti, Landammann, 1661-1736. Stans 1973 (Beiträge zur Geschichte Nidwaldens 34).

ABurckh. s. Bs KL.

FBurck(hardt) 1955. Münznamen und Münzsorten. Ergänzungen zu numismatischen Wörterbüchern; von Felix Burckhardt (SA. aus Schweizer Münzblätter 1954/5, 16/9). Online-Zugang...

JBurckh. = Jakob Burckhardt 1818/97. Prof. an der Universität Basel, Kulturhistoriker. MA. von BsStdt. – JBurckh. 1853. E Hämpfeli Lieder. Basel 1853.

LABurckh. (Dingh.) 1860. Die Hofrödel von Dinghöfen Baselischer Gotteshäuser und andrer am Ober-Rhein; mitgeteilt durch L[udwig] A[ugust] Burckhardt. Basel 1860.

Burechost 1899. Burechost. Mundartliche Dichtungen; hg. unter Mitwirkung schweiz. Schriftsteller und Schriftstellerinnen von Josef Reinhart. Aarau 1899.

Bürgerfr. 1817/29. Der Bürger- und Bauernfreund; ein Unterhaltungsblatt. Jg. 1/13. St. Gallen 1817/29.

Bürgerhaus. Das Bürgerhaus in der Schweiz; hg. vom Schweiz. Ingenieur- und Architektenverein. 30 Bde. Basel (dann Berlin, Zürich) 1910ff. 2. Aufl. Zürich 1940.

WBurgherr 1925. Johannes Mahler, ein schweizerischer Dramatiker der Gegenreformation. Berner Diss. von Willi Burgherr. Bern 1925.

GBürgi 1925. Welschlandfahrten und Sennenleben. Erinnerungen eines alten Senntenbauern aus seiner glücklichen Jugendzeit; von Gottfried Bürgi (1834/1912).  3. Aufl. Schwyz 1925.

SBurkart 1909. Geschichte der Stadt Rheinfelden bis zu ihrer Vereinigung mit dem Kanton Aargau; von Sebastian Burkart. Aarau 1909.

FBürki. Der Gott, der die Raben speist, oder e Lychered usem Stägreif; von Fritz Bürki (Genossenschaftl. Volksblatt, Basel 1917 Nr 33/36).

JBürki = Jakob Bürki (Pseudonym Vettergötti) 1872/1939. Lehrer, Radiomitarbeiter, Mundartfeuilletonist. MA. von BM. – JBürki 1916. Der Vettergötti a d'r Landesusstellig z'Bärn 1914. Was är erläbt u verüebt het; zum Adänke ufgschriebe vom Jakob Bürki. Langnau 1916. – JBürki 1917. Mundartbeiträge in Bieler Tagblatt bzw. Emmentalerbl. – JBürki 1934. Ob em Dörfli. Gschichte u Müschterli vom Vettergötti. Bern 1934.

ABürkli 1877. Das Zürcher Seidenhandwerk oder die erste Periode der zürcherischen Seidenindustrie im 13. und 14. Jahrhundert, urkundlich dargestellt. Vortrag von. A[dolf] Bürkli-Meyer. Zürich 1877. – ABürkli 1884. Zürcherische Fabrikgesetzgebung vom Beginn des 14. Jahrhunderts an bis zur schweizerischen Staatsumwälzung von 1798. Zürich 1884. – ABürkli 1885. Die Einführung der mechanischen Baumwollspinnerei in der Schweiz (SA. aus Der Fortschritt. Zürich [1885]).

KBürkli 1886. Der wahre Winkelried. Die Taktik der alten Urschweizer. Ein Beitrag zur 500jährigen Feier der Schlacht ob Sempach; von Karl Bürkli. Zürich 1886.

EBurren = Ernst Burren, geb. 1944. Primarlehrer und Mundartautor. MA. von S. – EBurren 1976. Dr Schtammgascht. Erzählung. Bern 1976. – EBurren 1980. Begonie und Schtifmüetterli. Erzählung. Bern 1980. – EBurren 1984. Näschtwermi. Mundarterzählung. Gümligen 1984. – EBurren 2000. So ne Gans. Fabelhafti Gschichte. Münsingen-Bern 2000. – EBurren 2008. Füürwärch. Mundartgeschichten. Muri bei Bern 2008.

ABurri 1995. Die Siedlungs- und Flurnamen der Gemeinde Worb. Ein Beitrag zur Namengrammatik; von Andreas Burri. Bern/Stuttgart/Wien 1995 (Sprache und Dichtung NF. 42).

FBurri 1927. Die Amtsersparniskasse Schwarzenburg 1825-1925 [...]. Im Auftrage des Verwaltungsrates verfaßt von Friedrich Burri. Bern 1927.

JBus. 1811. 1833. Die Stadt Luzern und ihre Umgebungen; von Jos. Businger. Luzern 1811; in neuer Bearbeitung 1833.

HBuser 1865. Heimatkunde. Beschreibende und geschichtliche Darstellung der Gemeinde Läufelfingen; [von Heinrich Buser]. Liestal 1865.

EBuss = Ernst Buss 1843/1928. Pfarrverweser und Pfarrer. – EBuss 1881. Wanderstudien aus der Schweiz; von Ernst Buß. Basel 1881 (Osenbr. W. 6).

ABütelrock 1682/1712. Antonianisches Waldbrueder-Büechlin; von Andrea Bütelrock, Seelsorger in Zufikon (Auszug von Seraphin Meier in Arg. 33, 90/110).

PBütler 1914. Geschichte und Akten des Varnbüler-Prozesses. Wiler Chronik des Schwabenkriegs; bearb. und hg. von Placid Bütler. St. Gallen 1914 (G Mitt. 34).

Buxt. 1863/8. Baslerische Stadt- und Landgeschichten aus dem sechzehnten Jahrhundert; von [Karl] Buxtorf-Falkeisen. 4 Hefte. Basel 1863/8.

BWB. Bayerisch-Österreichisches Wörterbuch: II. Bayern. Bayerisches Wörterbuch (BWB); hg. von der Kommission für Mundartforschung; bearbeitet von Josef Denz, Bernd Dieter Insam, Anthony R. Rowley u. a. München 1995/2013. Berlin/Boston 2014ff.

HByland 1903. Der Wortschatz des Zürcher Alten Testaments von 1525 und 1531, verglichen mit dem Wortschatz Luthers. Basler Diss. von Hans Byland. Basel 1903.

 C

Caduff 1870. Piz Mundeun und Scopi. Zweiter Reisecyclus mit culturhistorischen Blättern und Blüthen; von Julius Caduff. Chur 1870.

CCaflisch = Christian Caflisch, gest. 1980. MA. von GrSays. – CCaflisch 1959. Ds Eenisch Brattig; von Christian Caflisch. Zürich 1959. – CCaflisch 1963. Ds Naanisch Schgäffli. Zürich 1963.

Caliezi 1920. Der Übergang der Herrschaft Räzüns an den Kanton Graubünden. Berner Diss. von Blasius Caliezi. Chur 1920.

Calvenf(eier) 1899. Der Anteil Graubündens am Schwabenkrieg. Festschrift zur Calvenfeier; hg. von Constanz und Fritz Jecklin. 2 Teile. Davos 1899.

Campe. Wörterbuch der deutschen Sprache; von Joachim Heinrich Campe. 5 Bde. Braunschweig 1807/11.

UCampell 1572. Ein gar wunderbarlich und seltzam wunderzeichen unnd verenderung der sonnen ob der statt Chur [...] gesehen worden am andern und dritten tag Jenners diss gegenwürtigen 1572. jars; von Hulderichus Campellus [oO.].

Cantic. s. Hohelied.

Capeller 1767. Maur. Antonii Cappellerii [...] Pilati Montis Historia. Basilea 1767. Online-Zugang...

Carigiet. Rätoromanisches Wörterbuch. Surselvisch-deutsch; von Basilius Carigiet. Bonn und Chur 1882.

Carisch. Taschen-Wörterbuch der rätoromanischen Sprache in Graubünden, besonders der oberländer und engadiner Dialekte; nach dem oberländer zusammengestellt und etymologisch geordnet von Otto Carisch. Chur 1848.

ACarlen 1946. Walliser Deutsch; von Albert Carlen (SA. aus Schweizer Schule 33, 1946, Nr 6). – ACarlen 1982. Theatergeschichte des deutschen Wallis; hg. in Zusammenarbeit mit der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde in Basel. Brig 1982

Carolina. Der nunmehro in der Neuen Welt vergnügt und ohne Heimwehe lebende Schweitzer oder kurze [...] Beschreibung des gegenwärtigen Zustands der Königlichen Englischen Provinz Carolina; zusammengetragen von JKL. Bern 1734.

Casal = Daniel Casal 1845/1935. Materialsammlung um 1920 erstellt. MA. von GrvPr.

JCasal (1991). Prättigauer Mundartwörterbuch; gesammelt und bearbeitet durch eine Arbeitsgruppe der Talvereinigung Pro Prättigau; Redaktion Jakob Casal. Schiers 1991. 3., überarb. und erw. Aufl. unter dem Titel: Prättigauer Dialekt. Wörter; hg. von der Kulturkommission des Regionalverbands Pro Prättigau; Redaktion Luzius Thöny. Küblis 2014.

JCassano. La vie rustique et la philosophie dans les proverbes et dictons valdôtains; par Joseph Cassano. Turin 1914.

Castelli (1847). Wörterbuch der Mundart in Oesterreich unter der Enns; von J[gnaz] F[ranz] Castelli. Wien 1847.

Cato 1648. Disticha moralia nomine Catonis inscripta, cum Germanica interpretatione. Tiguri 1648.

PCavigelli 1969 s. BSM. XVI.

Cherubini. Vocabolario milanese-italiano; di Franc Cherubini. 5 vol. Milano 1839/56.

Choereeleni 1976. Choereeleni. Beiträge zur Heimatkunde 46, 1976; hg. vom Verein für Heimatkunde des Sensebezirkes und der benachbarten interessierten Landschaften. – Meist in der MA. von FSs.

FChrist-Kutter 1963. Frühe Schweizerspiele; hg. von Friederike Christ-Kutter (Altdeutsche Übungstexte 19). Bern 1963. Enthält: S. 9/19: Spiel XIV. Das Spiel «Vom Streit zwischen Herbst und Mai» (14. Jhdt). – S. 24/9: Bs Fastn. 1434. Basler Fastnachtspielszenen (1434). – S. 65/71: Z Fragm. um 1540. Zürcher Fragment (aus dem Sammelband D l50 der Zentralbibl. Zürich).

HChrist 1869. Ob dem Kernwald. Schilderungen aus Obwaldens Natur und Volk; von H[ermann] Christ. Basel 1869.

RBChrist 1964. Der Glopfgaischt goht um ...; von Robert B[althasar]. Christ. Basel 1964 (Basler Schriften 9). – MA. von BsStdt.

TChrist 1921. Der Wahltag. Ein Akt von Tobias Christ. Basel 1921. – MA. von BsStdt.

's Christchindli. Schwizerdütschi Gidichtli, Liedli und Sprüchli vum Christchindli, vum Samichlaus und vum Neujohr; zsämetraid und püschelet von Ernst Eschmann. Zürich [1913].

HChristen 1988. Sprachliche Variation in der deutschsprachigen Schweiz. Dargestellt am Beispiel der L-Vokalisierung in der Gemeinde Knutwil und in der Stadt Luzern; von Helen Christen. Stuttgart 1988 (ZDL. Beiheft 58). – HChristen 1998. Dialekt im Alltag. Eine empirische Untersuchung zur lokalen Komponente heutiger schweizerdeutscher Varietäten. Tübingen 1998 (Germanistische Linguistik 201).

JJChristillin 1901. Dans la Vallaise. Légendes et récits recueillis sur les bords du Lys; par JJChristillin. Aoste 1901.

Chron. I. II. Das I. und II. Buch der Chronik; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Chron. Helv. 1893. Chronicon Helveticum; Schweizer Zeit-Buch vom Jahre 1893; von Walter Senn-Holdinghausen. St. Gallen 1893.

Churer Beitr. 1792. Beiträge zur nähern Kenntniss und Aufnahme des Vaterlandes; von der Bibliothekar-Gesellschaft zu Chur. Chur 1792.

WClauss 1929 s. BSG. XVII.

KJClement. Ueber die Sprache der piemontesischen Deutschen am Monte Rosa; von KJClement (SA. aus Archiv für das Studium der neueren Sprachen 8, 1881, 377/93).

Collin = Rudolf Ambühl, lat. Collinus 1499/1578. Philologe, Prof. für Griechisch am Carolinum in Zürich, Mitarbeiter an der lateinischen Zürcher Bibelübersetzung. – Collin. Handschriftliche Eintragungen Collins in seinem Handexemplar des Virgil (um 1530).

Colloquium 1689. Colloquium Helveticum, das ist schweitzerisch Gespräch, welches unlängst von vier ungleichgesinnten Schweitzern uber die dißmahlige Beschaffenheit und Zuneigung der Eidgnossen gehalten worden. 1689 [oO.].

Col(oss). Kolosserbrief; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Com. Beati. Comedien etc. de conversione, vita et morte S. Beati [deutsche Bearbeitung (Mskr. in der Bibl. des Id.) von Melchior Kündig um 1635. Lungern; vorhanden nur der erste Teil «De conversione»; vgl. JBaechtold, LG. 392/3].

JComander = Johannes Comander, urspr. Joh. Dorfmann, genannt Hutmacher, geb. um 1485, gest. 1557. Pfarrer in Chur, Bündner Reformator. – JComander 1545/6. Churer Predigten 1545/6 (Mskr. in der Bündner Kantonsbibliothek); vgl. Zwingliana 1944, 88/96.

Conradi. Taschenwörterbuch der romanisch-deutschen [und] Taschenwörterbuch der deutsch-romanischen Sprache; hg. von Matthias Conradi. 2 Teile. Zürich 1823. 1828.

Copie-B. Wyl s. GWyl CB.

I. II. Cor. I. II. Korintherbrief; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

LCoraggioni 1896. Münzgeschichte der Schweiz; von Leodegar Coraggioni. Genf 1896.

Corpus. Corpus der Altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahr 1300; begründet von Friedrich Wilhelm, fortgeführt von Richard Newald. 6 Bde. Lahr 1929/86. Online-Zugang...

ACorr. = August Corrodi 1826/85. Zeichenlehrer, Maler und Schriftsteller in Winterthur. MA. von Z. – ACorr. 1 (1857). De Herr Professer. Idyll aus dem Züribiet. Winterthur 1857.   2. Aufl. Zürich 1878. – ACorr. 2 (1858). De Herr Vikari. Winteridyll usem Züripiet. Winterthur 1858. – ACorr. 2a (1860). De Herr Dokter. Herbstidyll usem Züripiet. Winterthur 1860. – ACorr. 2b (oJ.). De Herr Dokter. Familienbild in 4 Akten. Zürich [1872]. – ACorr. 3 (1863). Prolog zur Eröffnungsfeier des Casino in Winterthur. Winterthur 1863. – ACorr. 3a (1870). Lieder von Robert Burns, in das Schweizerdeutsche übertragen. Winterthur 1870. Neuaufl. hg. von Alice Gertrud und Hans Rudolf Bosch-Gwalther. Zürich 1971. – ACorr. 3b (1873). De Ritchnecht. Lustspiel in 3 Akten. Zürich 1873. – ACorr. 3c (1874/75). Alemannisches Kindertheater. 1. Stück: 's Waldhüttli. 2. Stück: Amanda. 3. Stück: Schneeweiß und Rosenroth. Aarau 1874 und 1875. – ACorr. 4 (1875). De Maler. Familiebild i 3 Akte. Zürich 1875. – ACorr. 5 (1879). D'Bademerfahrt. Lustspiel in 2 Akten. Zürich 1879. – ACorr. 5a (1881). Geschichten. Zürich 1881. – ACorr. 6 (1884). Wie d'Warret würkt. Zürcherisches Lustspiel in 4 Akten. Zürich 1884. – ACorr. 7 (1885). Bilder der Zukunft. Festzug in Wädensweil, Fastnacht 1885. Wädensweil [1885]. – ACorr. 8 (oJ.). Die Alte-n-und die Junge. Familiebild i 4 Akte. Zürich [oJ.]. – ACorr. 9 (oJ.). Drei dramatische Stücke. 1. Haube und Pantoffel. Scherz bei der Hochzeittafel für zwei grössere Mädchen. 2. E Sprechstund. Vorspiel in 1 Akt. 3. Vor em Bal. Lustspiel in 1 Akt. Zürich [oJ.]. – ACorr. 10 (oJ.). De Gast. Lustspiel in 2 Akten. Zürich [oJ.]. – ACorr. (Most.). ACorrodis zürichdeutsche Übertragung der Mostellaria des Plautus; hg. und eingeleitet von Rudolf Hunziker. Winterthur 1911. – ACorr. 1930. ACorrodi als Dichter und Maler. Ein Gedenkbuch; hg. von Rudolf Hunziker und Paul Schaffner. Winterthur 1930.

Corragg. 1847. Sechszehnmonatliche Kerker-Leiden des Hauptmann KRCorraggioni d'Orelli von ihm selbst beschrieben. Ein Bild der Justizpflege aus dem Kanton Luzern. Zürich 1847.

Corrodi-Kilchenm(ann). Das Dorngrüt. Drama in 5 Akten nach Jeremias Gotthelf; von Hans Corrodi; ins Berndeutsche übertragen von Eduard Kilchenmann. Aarau [1930].

Cosmogr. s. SMünster.

HCramer = Heinrich Cramer 1812/71. Metzgermeister in Zürich. MA. von Z. – HCramer 1869. De Vikari. Idylle in 5 Akten nach JMUsteri; für die Bühne bearb. von Heinrich Cramer. Zürich 1869. – HCramer 1876. Heinrich Cramers ausgewählte Gedichte; hg. von der Familie. Zürich 1876.

JRCramer 1774. Unterricht über den Landbau in einem freundlichen Gespräch zwischen einem alten, erfahrnen Landmann und einem jungen Baurenknab zum Gebrauch unserer Landschulen; von J[ohann] R[udolf] Cramer. Zürich 1774.

Crecelius. Oberhessisches Wörterbuch; von Wilhelm Crecelius. 2 Bde. Darmstadt 1897/9.

Curti 1896. Schweizer geflügelte Worte; von Theodor Curti. Zürich 1896.

CWB. s. Schm. 1855.

JLCys. 1661. Beschreibung deß berühmbten Lucerner- oder 4-Waldstätten Sees [...]; durch Johann Leopold Cysat. Lucern 1661.

RCys. = Renward Cysat 1545/1614. Apotheker, Stadtschreiber, Archivar, Chronist und Politiker in Luzern. – RCys. 1593. [Auf dem Titelblatt:] Ein vast lustige comedia von einem hochgeleerten doctore medico compiliert und begründet uss der phisica naturali, iure divino et civili, lege naturae theologia et medicina wider das laster dess frasses und wollust in essen, trincken und welltlichen kurtzwylen. Ist erstlich in Frankrych gespillt A° 1493, harnach gemeeret, erbessert und von einer eerlichen burgerschafft der statt Lucern gespillt uff der herren fassnacht 1593. [Auf dem Deckel:] Spiegel dess uberflusses und missbruchs in ergetzlichkeit dess lybs und weltlichen fröwden; in form einer tragicocomedj gestellt [von Renward Cysat].). Anno 1593 (Mskr. in der Zentralbibl. Luzern). Kommentierte Erstausgabe von Heidy Greco-Kaufmann. Zürich 2001 (Theatrum Helveticum 8). – RCys. (um 1600). RCysati Collectanea chronico-historica (Auszüge nach jüngeren Abschriften aus dem Anf. des 18. Jhdts; auch nach JSchmid 1969. 1972. 1977). – RCys. (Br.). Renward Cysat 1545 bis 1614. Der Begründer der schweizerischen Volkskunde; von Renward Brandstetter. Luzern 1909.

  D

D. s. Deschw.

JDachs 1712. Das bey Fortziehung der Lade des Bundes von Mose behaltene Gebätt [..] erkläret in einer christlichen Feld-Predigt [...] Anno 1712 von [...] Jacob Dachs [oO.].

JBDähler 1854. Volkssagen aus Appenzell Innerrhoden; von JBDähler. Teufen 1854.

PDalcher = Peter Dalcher 1926/2010. Dr. phil., Germanist, Anglist, Chefredaktor des Id. 1974/91. – PDalcher 1951. Die zugerischen Mundartformen. Ein Beitrag zur Sprachgeographie (SA. aus Zg Neuj. 1951, 27/38). – PDalcher 1957 s. BSM. VII. – PDalcher 1958. Zur Mundart von Cham (SA. aus Zg Neuj. 1958, 52/68).

Dan. Der Prophet Daniel; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Dän. = Johann Konrad Däniker-Keller 1826/1906. Lehrer der Stenographie in Zürich. – Dän. (Dkr). Handschriftliche Aufzeichnungen; ohne weitere Angabe meist für Zürich.

Dängeli = Johann Dängeli 1811/67. Direktor der zürch. landwirtschaftlichen Anstalt. MA. von BG. – JDängeli 1860. Bauernbüchlein. Zürich 1860.

HDanioth = Heinrich Danioth 1896/1953. Maler, Zeichner und Illustrator. MA. von UR. – HDanioth 1945. Das Urner Krippenspiel. Zürich 1945.

Darst(ellung) 1831. Rechtliche Darstellung in Sachen des Hrn. JJSteigers [...] gegen die Herren Heinrich Merz [...] und Daniel Girtanner p[unct]o streitiger Bank. St. Gallen 1831.

Das Brot (1868). Das Brot im Spiegel schweizerdeutscher Volkssprache und Sitte. Lese schweizerischer Gebäckenamen. Aus den Papieren des Schweizerischen Idiotikons; [von Fritz Staub]. Leipzig 1868. Online-Zugang...

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Denkschrift 1842. Denkschrift über die Zerstörung der Wälder in den Hochalpen, die Folgen davon für diese selbst und die angrenzenden Landestheile, und die Mittel, diesen Schaden abzuwenden; [von Lardy]. Zürich 1842.

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Denzl. = Johann Jakob Denzler 1622/1705. Pfarrer in Basadingen (Thurgau) und Embrach, klassischer Philologe. – Denzl. 1666. Online-Zugang... 1677. 1716. Clavis linguae Latinae [...]; authore Joh. Jacobo Dentzlero. Basileae 1666. 1677. Ed. VII. Basileae 1716.

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JRDenzl. 1858. Fluntern, die Gemeinde am Zürichberg. Ein geschichtlicher und statistischer Versuch; von JRDenzler. Horgen 1858.

HDerendinger 1977. E schieffi Meinig gheit sälten um. Politischi Buure-Regle und süsch so Sprüch; von Hans Derendinger. 2. Aufl. Olten 1977. – MA. von S.

Der lustige Schweizer. Der lustige Schweizer. [Kalender]. Schaffhausen. Verschiedene Jahrgänge.

Der Sonntag s. Sonntag.

Deschw. (auch nur D.) = Karl von Deschwanden 1823/89. Advokat in Stans, Rechtshistoriker und Mitbearbeiter der Eidg. Abschiede.

ADettl(ing) 1904. Geschichtliches über das schwyzerische Jagdwesen; von Alois Dettling (SA. aus Schw Mitt. 14). Online-Zugang... ADettl(ing) 1905. Die schwyzerischen Hexenprozesse (SA. aus Schw Mitt. 15). Online-Zugang...

MDettl(ing) 1860. Schwyzerische Chronik und Denkwürdigkeiten des Kantons Schwyz; gesammelt [...] und hg. von Martin Dettling. Schwyz 1860.

Deut(er). Deuteronomium s. (V.) Moses.

Deutsche Volksb. s. Volksb.

Dial. Die Landessprachen der Schweiz oder schweizerische Dialektologie; von Franz Joseph Stalder. Aarau 1819. Online-Zugang...

Diana. Diana. Monatliches Organ des Schweizer. Jäger- und Wildschutz-Vereins. Genf 1909. Download Pdf Nr 4... Download Pdf Nr 5... Download Pdf Nr 6...

Dick 1764. Verzeichniss derjenigen Pflanzen, welche vorzüglich zur Nahrung des Viehs dienen; von Dick (SA. aus Abh. der Ökonom. Gesellschaft zu Bern 1764, 127ff.).

JDickenm. 1906. Gurin oder Bosco, die deutsche Gemeinde im Tessin. Vortrag von J[ohann] J[akob] Dickenmann (SA. aus der NZZtg 1906).

Dicz. Dicziunari Rumantsch Grischun; publichà da la Società Retorumantscha; fundà da Robert de Planta, Florian Melcher; cuntinuà da Chasper Pult, Andrea Schorta, Alexi Decurtins, Felix Giger, Carli Tomaschett u. a. Bd 1ff. Chur 1939ff.

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Diefenb.-Wülcker. Hoch- und niederdeutsches Wörterbuch der mittleren und neueren Zeit [...]; von Lorenz Diefenbach und Ernst Wülcker. Basel 1885.

EDiener 1898. Das Haus Landenberg im Mittelalter, mit besonderer Berücksichtigung des 14. Jahrhunderts. Zürcher Diss. von Ernst Diener. Zürich 1898.

HDien(er) 1863. Geschichte der Gemeinde Oberglatt [...]; von H[einrich] Diener. Zürich 1863.

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EDieth 1950. Vademekum der Phonetik; von Eugen Dieth. Bern 1950.

ADiethelm = Arnold Diethelm 1828/1906. Arzt, Schwyzer Kantonsrichter, Politiker, Verfasser von Volksschauspielen, Dramen, Lust- und Festspielen. – ADiethelm 1893. Ehrlich währt am längste. Dialektstück in 5 Akten. Rapperswil 1893. – ADiethelm 1897. Der schweizerische Bauernkrieg. Trauerspiel in 5 Akten. Aarau 1897.

Dietsch = Andreas Dietsch 1807/45. Bürstenmacher, Autor von Mundarttexten und sozialpolitischer Schriften, Begründer einer Auswanderungsgesellschaft. MA. von Aa. – Dietsch 1844. Der Aarauer Bachfischet; humoristisch dargestellt von Andreas Dietsch. 3. Aufl. Aarau 1846.

HDietschi 1948. Solothurn in geflügelten Worten; von Hugo Dietschi. Olten 1948 (SA. aus den Hist. Mitt. 1948).

HDietzi = Hedwig Dietzi 1867/1940. Schriftstellerin. MA. von BStdt. – HDietzi 1899¹. Ds Chränzli. Berndeutsche Szene. Aarau 1899. – HDietzi 1899². Die Ansichtskarte. Berndeutsche Scene. Bern 1899. – HDietzi 1900¹. Hüratsgschichte. Berndeutsche Scene. Aarau 1900. – HDietzi 1900². Möntscheliebi. Berndeutsche Scene. Aarau 1900. – HDietzi 1907. E kuriose Geburtstag. Berndeutsche Szene. Bern 1907. – HDietzi 1912¹. Die drei Grazie. Brüni hü! Jungi Fraue. Drei berndeutsche Szenen. Bern 1912. – HDietzi 1912². D's Raritätekabinet vo d'r Frau Mümpfeli. Berndeutsche Szene. Bern 1912. – HDietzi 1924. Dür ds Telephon. Berndeutsche Szene. 4. Aufl. Aarau 1924.

JDillier = Julian Dillier 1922/2001. Programmgestalter bei Radio DRS in Basel. MA. von Obw. – JDillier 1974. So z sägä es paar Sprych. Sarnen 1974. – JDillier 1978. Mändschä sind mängisch wie Gäärtä. Gedichte im Obwaldner Dialekt des Schweizerdeutschen. Rothenburg ob der Tauber 1977 (Mundartliche Reihe 20). – JDillier 1984. Stimmrächt. Gedichte in Obwaldner Mundart. Mit einem Anhang zur Obwaldner MA. von Karl Imfeld und Raymond Matzen. Luzern 1984.

Diogenes 1550. Ein lustige unnd kurtzwylige history von aller leer unnd läben Diogenis Cynici des heydnischen philosophi. Zürych 1550.

Disc(urse) 1721/3. Die Discourse der Mahleren; [von JJBodmer und JJBreitinger]. 4 Teile. Zürich 1721/3.

Dissert. de vino s. Oen.

BDittli 1992. Orts- und Flurnamen im Kanton Zug. Typologie, Chronologie, Siedlungsgeschichte; von Beat Dittli. Altdorf 1992 (Beiträge zur Zuger Geschichte 10).

Dkr s. Dän.

DM. Die deutschen Mundarten. Eine Monatsschrift für Dichtung, Forschung und Kritik; begründet von JAPangkofer, fortgesetzt von GKarl Frommann. Jg. 1/4 Nürnberg 1853/7. Jg. 5/6 (als Vierteljahrsschrift) Nördlingen 1858/9. Jg. 7 (Neue Folge Bd 1) Halle 1877. Online-Zugang...

KFDobel 1830. Synonymisches Wörterbuch der in der Arzneikunde und im Handel vorkommenden Gewächse [...]; von Karl Friedrich Dobel. Kempten 1830.

MDöbeli 1897. Schlichte Weisen. Gedichte; von Marie Döbeli. Zürich 1897. – MA. von AaF.

HDolder 1851. Die Fabrikation von Seidenstoffen im Kanton Zürich; von Heinrich Dolder. Zürich 1851.

Donat-Meier = Johann Jakob Donat-Meier 1817/87. Lehrer in Wohlen. MA. von AaWohl.

Dordr. 1618 s. Syn. Dordr. 1618.

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ADürler 1744. Gedoppelt compendieuses Müntz-Lexicon oder kurtz verfaßter Begriff und vortheilhaffter Verglich aller der vornehm- und bekanntesten Müntzen in der Welt [...]; durch Andreas Dürler. Schaffhausen 1744.

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RDurrer =Robert Durrer 1867/1934. Dr. phil. Historiker, Nidwaldner Staatsarchivar, Mitherausgeber der Kd. – RDurrer 1917/21. Bruder Klaus. Die ältesten Quellen über den seligen Nikolaus von Flüe, sein Leben und seinen Einfluss. 2 Bde. Sarnen 1917/21. Unveränderter Nachdruck. Sarnen 1981. – RDurrer 1917/21 (EB.). Bruder Klaus. Ergänzungsband zum Quellenwerk von Robert Durrer; von Rupert Amschwand. Sarnen 1987. – RDurrer 1927. Die Schweizergarde in Rom und die Schweizer in päpstlichen Diensten. Bd 1. Luzern 1927.

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  E

Ebel (1793. 1809/10). Anleitung, auf die nützlichste und genussvollste Art die Schweiz zu bereisen; von J[ohann] G[ottfried] Ebel. 2 Teile. Zürich 1793. 3. Aufl. 4 Bde. Zürich 1809/10. Online-Zugang 1793... Online-Zugang 1809/10...Ebel (1798/1801). Schilderung der Gebirgsvölker der Schweiz. 2 Teile. Leipzig 1798. 1802. Online-Zugang...

Eberli 1904. Beitrag zur thurgauischen Volksbotanik; von JEEberli (SA. aus Th Mitt. 16, 129/202).

FEbers(old) = Fritz Ebersold (Pseudonym: Waldmeister) 1851/1923. Redaktor in Bern und Zürich. MA. von BU. – FEbers(old) 1897. E strubi Wuche. Lustspiel in 3 Akten in Berner Mundart. 2.Aufl. Bern 1897. – FEbers(old) 1905. D's Puntenööri (Point d'honneur). Lustspiel im Berner Dialekt in 3 Akten. 2. Aufl. Bern 1905. – FEbers(old) 1910. E Radikalkur. Dialekt-Lustspiel in 2 Akten. 3. Aufl. Biel/Zürich 1910. [= Neuaufl. von Waldmeister].– FEbers(old) 1922. Wie Christen eine Frau gewinnt. Lustspiel [...] in drei Akten frei nach Jeremias Gotthelf. 4. Aufl. Biel/Bern 1922.

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Ebneter. Wörterbuch des Romanischen von Obervaz, Lenzerheide, Valbella. Vocabulari dil rumantsch da Vaz; von Theodor Ebneter. Tübingen 1981.

Ebr. Ebräerbrief; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Eccl(es). Ecclesiastes (Prediger Salomons); in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

OEckhardt = Oscar Eckhardt, geb. 1960. Dr. phil., Linguist, Redaktor und Lehrer. MA von GrChur. – OEckhardt 1994. gsait isch gsait. Eura Osci. Glossa und Täggscht uf Khuurertütsch Chur 1994. – Eckhardt-Blumenthal 2016. Vilaterlai. Churer Bilder und Geschichten; von Oscar Eckhardt und Patrick Blumenthal. Chur 2016.

Eckl. 1575. Reiß zum heiligen grab. Meerfart, so Daniel Ecklin gethan hat von Arow gehn Hierusalem. Basel 1575 (verschiedentl. aufgelegt bis 1736).

(U)Eckst. = Utz (Ulrich) Eckstein, geb. um 1490 in Esslingen am Neckar, gest. 1558. Ab 1522 Pfarrer in Weesen, Thalwil, Rorschach und (ab 1535) in Uster. – Eckst. 1525 (Dial.). Dialogus. Ein hüpsche disputation [...]. [oOuJ.]. Online-Zugang...Eckst. 1525 (Conc.). Concilium [oOuJ.]. Online-Zugang...Eckst. 1525 (Klag). Klag des gloubens, der hoffnung und ouch liebe über geystlichen und weltlichen stand der christenheit. Zürich [oJ.]. Online-Zugang...Eckst. 1526 (Rychst.). Rychßtag. Der edlen und pauren bricht und klag z Fridberg ghandlet auff dem rychßtag [oOuJ.]. Online-Zugang...Eckst. 1526 (Disp.). Ein hüpsch lied von der disputation zuo Baden [oOuJ.]. – Eckst. 1527. Uf Doctor Thomas Murners calender. Ein hübsch lied [oOuJ.].

Edlebach 1679. Baumgärtnerei, das ist Anleitung, auf was Weise allerlei fruchtbare Obst-Beum recht und wol zu pflanzen und zu pflegen. Erstlich durch Sieur le Gendre, Curé d' Henonville, in französischer Sprach in den Truk gegeben; jezund aber in das Teutsche übersezt und auß anderer berüehmten Gärtneren Schriften vermehret durch Gerold Edlebach. Zürich 1679.

Edlib. = Gerold Edlibach 1454/1530. Landvogt, Mitglied des Kleinen Rats in Zürich. – Edlib. (um 1500). Gerold Edlibachs Chronik; mit Sorgfalt nach dem Original copirt und mit einer gleichzeitig verfertigten Abschrift genau verglichen und aus derselben vermehrt und ergänzt von Joh. Martin Usteri. Zürich 1847 (Z Ant. Mitt. 4). Online-Zugang...

Edlibach Rw. Verzeichnis rotwelscher Wörter ('Hie stat fickabel des rotwelschtz') in der von Edlibach 1488 geschriebenen Handschrift des Schachzabelbuches (abgedr. bei Kluge RW., 19/20).

(P)Egg. Handschr. Sammlung von Idiotismen und Redensarten aus BR.; von Peter Egg, Lehrer (Mskr. in der Bibl. des Id.; vgl. Id.-Bericht 1868, 17).

Eggenberger-Schäpper. Grabser Brögge. Ausdrücke in Mundart; von Hans Eggenberger und Ruedi Schäpper. Buchs 2003.

PEggenberger 1993. Ond zom Dritte! und 23 weitere Kurzgeschichten in urchigem Kurzenberger Dialekt; von Peter Eggenberger. Heiden 1993. – MA. von ApK.

AEgli 1982 s. BSM. XXIII. – AEgli 1987. Küsnachter Orts- und Flurnamen; von Alfred Egli; hg. von der Ortsgeschichtlichen Kommission der Kulturellen Vereinigung Küsnacht. Stäfa 1987.

BEgli = Barbara Egli-Egli 1918/2005. Schriftstellerin in Zürich. MA. von ZO. – BEgli 1976. Himel und Höll und Hüpfistäi. Zürich 1976. 2. Aufl. Zürich 1977. – BEgli 1978. Byswindharfe. Zürich 1978. – BEgli 1980. Wildi Chriesi. Lyrik und Prosa in Zürcher Oberländer Mundart. Zürich 1980.

EEgli 1873. Die Schlacht von Cappel 1531; von Emil Egli. Zürich 1873. – EEgli 1878. Die Zürcher Wiedertäufer zur Reformationszeit. Zürich 1878. – EEgli Act. Actensammlung zur Geschichte der Zürcher Reformation in den Jahren 1519/33. Zürich 1879. Online-Zugang...EEgli, AR. Analecta reformatoria. 2 Bde. 1. Bd: Dokumente und Abhandlungen zur Geschichte Zwinglis und seiner Zeit. Zürich 1899. 2. Bd: Biographien: Bibliander; Ceporin; Johannes Bullinger. Zürich 1901.

GEgli 1879. Trölhans, der Winkelagent. Lustspiel in zürcherischer Mundart in 5 Aufzügen; von Gottlieb Egli. Zürich 1879. – GEgli 1895. Im Bivouak bi Bubike. Lustpiel in 1 Akt. Grüningen 1895.

GEgli = Gustav Egli 1854/1909. Sekundarlehrer. MA. von ZRafz.

JEgli 1895¹. De Müllerheiri uf em Weizehandel oder besser gsait: uf em Wybet. Novelle von Jakob Egli. Madetswil 1895. – JEgli 1895². E lustigi Wildsaujagd im Züribiet. Humoreske. 2. Aufl. Madetswil 1895. – MA. von Z.

JBEgli = Johann Baptist Egli (Pseudonyme Waldbrueder Machari, Hans Gradaus) 1821/86. Geistlicher, Anstösser der christkatholischen Kirche, Verfasser volkstümlicher Schriften. MA. von L. – JBEgli 1871. G'spaß und Ernst; vom Waldbrueder Machari am Pilatus (Pfarrer Egli) und Andern. Luzern 1871 (SA. aus Wächter am Pilatus). – JBEgli 1877. Heitere Gegend. Lose Blätter über römische Clerisei und Zustände; von Hans Gradaus. Basel [1877]. – JBEgli 1884. Schatzkästlein. Sittengeschichten, Märchen und Fabeln. Leitfaden für Geistliche und Lehrer zum Unterricht der Jugend und für Erwachsene aller Stände, gesammelt vom Waldbruder Machari. Thalwil 1884.

MEgli 1930. Benennungsmotive bei Pflanzen, an schweizerdeutschen Pflanzennamen untersucht. Zürcher Diss. von Martha Egli. Bülach 1930.

MEgli-Nüesch 1984. Balgar Mundart-Gscheachta; von Margrith Egli-Nüesch. Balgach 1984. – MA. von GBalg.

Ehrenberg 1854. Baulexikon. Erklärung der im gesammten Bauwesen am häufigsten vorkommenden technischen- und Kunstausdrücke [...]; begonnen von CF von Ehrenberg, fortges. von EdKnoblauch und LHoffmann. Frankfurt a. M. 1854.

REhrensperger 2003. Elise – Glettise – Gumischue. Wo s für Luusbuebe na Platz ghaa hät; von Richard Ehrensperger. Meilen 2003. 6. Aufl. 2005. – REhrensperger 2004. Em Chnorzli siini Öiro und anderi Gschichte us em Züri-Oberland. Meilen 2004. 3. Aufl. 2005. – REhrensperger 2005. De Plutt am Katersee. Boplisser-Doorffgschichte us em Züri-Underland. Meilen 2005.

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Eichhorn = Karl Anton Eichhorn 1813/79. Musik- und Deutschlehrer in Freiburg. MA. von FRechthalten.

KEichh. = Karl Eichhorn, geb. 1844, Redaktor verschiedener Zeitungen. MA. von Schw. – KEichh. 1885. Schwyzerdüütsch. Humoristisches im Dialekt [...]. 1885 [oO.].

Eidg. Togg(enb). Der eidgnössisch Toggenburger, entgegengesetzet dem Toggenburgischen Bidermanne (in Reimen). 1712 [oO.].

REilenberger 1910. Pennälersprache. Entwicklung, Wortschatz und Wörterbuch; von Rudolf Eilenberger. Straßburg 1910.

Eins. (Chr., Kal.) s. SchwE.

Ekkl(es). s. Eccl(es.).

CvElgger 1873. Kriegswesen und Kriegskunst der schweizerischen Eidgenossen im 14., 15. und 16. Jahrhundert; von Carl von Elgger. Luzern 1873.

Eliata 1762. Eliata und Mahomet oder Streit zwischen Menschenliebe und Grausamkeit. Ein Trauerspiel in Versen und 3 Abhandlungen. Lucern 1762.

WElmer 1977. Welt am Pfiischter. Kleine Geschichten aus den «Frytigen» im Weiler Hintersteinibach bei Elm; von Walter Elmer. Linthal 1977. – WElmer 1985. Ufem Gadebänggli. Kleine Elmer Geschichten. Linthal 1985. – MA. von GlElm.

Embl(emata) 1622. Emblemata miscella nova; durch weiland den kunstreichen und weitberüempten Herrn Christoff Murern von Zürych inventiret unnd [...] in Kupffer gerissen, anjetzo erstlich [...] in Truck gefertiget und mit [...] Reymen erkläret durch Johann Heinrich Rordorffen. Zürych 1622.

Emme 1857. Von der Emme. Gedichte eines Ungenannten; [Niklaus Krähenbühl, 1825/67]. Langnau 1857.

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Rudolf von Ems, geb. um 1200, gest. nach 1251. Mhd. Epiker; s. Barl.

FEnderlin = Fritz Enderlin 1883/1971. Dr. phil., Rektor der Höheren Töchterschule Zürich. MA. von ThKessw. – FEnderlin 1911 s. BSG. V. – Enderlin-Ramuz. La Grande Guerre du Sondrebond. De Sonderbunds-Chrieg; aus dem Französischen des CFRamuz ins Oberthurgauische übertragen und dem Original gegenübergestellt von Fritz Enderlin. Frauenfeld 1947.

SEngimann Chr. 1801/4. Schangnauer Chronik von Pfarrer Samuel Engimann, 1748-1820; hg. und erläutert von Rudolf J. Ramseyer. Basel 1981 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 66).

Englert-Faye 1941. Alpensagen und Sennengeschichten aus der Schweiz; von C[urt] Englert-Faye. Zürich 1941.

Eph. Epheserbrief; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Epigr. 1712. Epigrammata amici ad amicum [...] oder Überschriften eines Freunds an den anderen [...]. Auß S. übersendet [...] 1712 [oO.].

Ept(ingen) 1460. Reise des Ritters Hans Bernhard von Eptingen nach Palästina im Jahr 1460 (abgedr. Gfo. 7, 313/402). Neu hg. von Dorothea A. Christ in: Das Familienbuch der Herren von Eptingen. Liestal 1992, 199/304.

Erasm. 1536. Inventarium über die Hinterlassenschaft des Erasmus vom 22. Juli 1536; hg. von LSieber. Basel 1889.

Erb. XV. Deutsches Erbauungsbuch des 15. Jahrhunderts, geschrieben für die Schwestern von St.Georgen in St.Gallen, von ihrem Beichtvater FrCölner (vermutlich Kod. 998 der St.Galler Stiftsbibl.; Auszüge von Gustav Scherrer).

Hans Erb s. Unsere Kompanie 1939.

OErdmann Syntax. Grundzüge der deutschen Syntax; nach ihrer geschichtlichen Entwicklung dargestellt von Oskar Erdmann. 1. Abteilung: Gebrauch der Wortklassen. Die Formationen des Verbums in einfachen Sätzen und in Satzverbindungen. Stuttgart 1886. 2. Abteilung: Die Formationen des Nomens (Genus, Numerus, Casus); von Otto Mensing. Stuttgart 1898.

Erinn. 1868 s. ZBogensch. 1868.

Erinnerer 1765. 1766. Der Erinnerer. Eine moralische Wochenschrift. Zürich 1765/6.

OErism(ann) 1885. Fragezeichen; [von Oskar Erismann]. Basel 1885.

ChrErni 1949. Der Übergang des Schrifttums der Stadt Bern zur neuhochdeutschen Schriftsprache. Berner Diss. von Christian Erni. Thusis 1949.

HWErnst 1964. Kirchgemeinde Benken, Kanton Zürich; von Hans Werner Ernst. Benken 1964.

JErnst 1866. Vier Novellen; von Jacques Ernst. 2 Teile. Frauenfeld 1866.

UErnst 1879. Geschichte des zürcherischen Schulwesens bis gegen das Ende des 16. Jahrhunderts. Zürcher Diss. von Ulrich Ernst. Winterthur 1879.

Erz. XV. Einundzwanzig Fabeln, Schwänke und Erzählungen des XV. Jahrhunderts; hg. von JBaechtold (Germ. 33, 1888, 257/83). Neu hg. von Hanns Fischer. Tübingen 1965 (Eine Schweizer Kleinepiksammlung des 15. Jahrhunderts. Altdeutsche Textbibliothek 65).

Erz(ähler) 1855/6. Der schweizerische Erzähler. Ein Blatt zur Unterhaltung und Belehrung [...]; hg. von JBUlrich. Schwyz 1855/6.

AEscher 1881. Schweizerische Münz- und Geldgeschichte; von Albert Escher. 1. [einziger] Bd. Bern 1881.

HEscher 1835. Geschichtliche Darstellung und rechtliche Erörterung des zwischen den Ständen Zürich und Schaffhausen obwaltenden Streites über die Rheinschifffahrt; von Heinrich Escher. Zürich 1835.

HCEscher = Hans Conrad Escher (von der Linth) 1767/1823. Zürcher Staatsmann und Gelehrter, Leiter der Linthkorrektur. – HCEscher, Panoramen. Die ersten Panoramen der Alpen [...]; bearb. von René Brandenberger; hg. von der Linth-Escher-Stiftung. Mollis 2002. Mit CD-Rom, u. a. die nachfolgenden Texte enthaltend: HCEscher TB. Reisetagebuch 1780/88. – HCEscher LB. Persönlicher Lebensbericht.

JBEscher 1685. Wohl außrächnends Rächenbüechlein; durch Johann Baptistam Eschern den Jüngern. Zürich 1685.

JCEscher 1723. Bemerkungen über die Regierung der Grafschaft Kyburg; von Joh. Kaspar Escher, Landvogt von Kyburg 1717/23 (abgedr. ASG. 4, 249/98; 5, 378/98).

JEEscher 1692. Beschreibung des Zürich-Sees wie auch von Erbauung, Zunemmen, Stand und Wesen loblicher Statt Zürich [...]; aufgesezt von Hans Erhard Escher. Zürich 1692.

JEscher-Bürkli = Jakob Escher-Bürkli 1864/1939. Dr. phil., Altphilologe und Historiker in Zürich. – JEscher-Bürkli. Sammlung der im Top. Atl(as) vorkommenden Ortsnamen. 20 Bde. Zürich 1905/19 (Maschinenschrift).

Escher-Schindler = Conrad Escher-Schindler 1853/1922. Kaufmann. MA. von ZStdt.

(Landv). Eschers Tageb. XVIII. s. JCEscher 1723.

WEscher 1947. Dorfgemeinschaft und Silvestersingen in St. Antönien. Ein Beitrag zum Problem Gemeinschaft und Brauch. Zürcher Diss. von Walter Escher. Basel 1947 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 31).

WESchler = Walter Eschler 1909/97. Bankangestellter und Versicherungsagent in Zweisimmen, später freier Schriftsteller in Spiegel/Köniz. MA. von BSi. – WEschler 1974. Louigfahr u ander Erzeligi us em obere Simetal. Bern 1974. – WEschler 1983. Alpsummer. Gschichti us em obere Simetal. Bern 1983.

EEschmann = Ernst Eschmann 1886/1953. Dr. phil., Lehrer an der Höheren Töchterschule in Zürich, Redaktor und Schriftsteller. MA. von ZlS. – EEschmann 1911. Mer singed äis! Gedichte. Aarau 1911. – EEschmann 1912. De Sängertag. Idylle. Zürich [1912]. – EEschmann 1916. A d'Gränze! Idylle aus dem großen Krieg. Zürich 1916. – EEschmann 1917. De Chuehandel. Lustspiel in 1 Akt. Aarau 1917. – EEschmann 1917¹. De Zapfestreich z'Oberschnäderbach. Ein Militärschwank in 1 Akt. Aarau 1917. – EEschmann 1917². Wer chund a's Rueder? Lustspiel in 4 Akten. Aarau 1917. – EEschmann 1917³. Fäst im Hus. Versli, Rätsel, Gschichtli und Stückli. Zürich [1917]. – EEschmann 1918. 's silberi Hochstig. Lustspiel in 3 Akten. Aarau 1918. – EEschmann 1919. De Gizchrage. Ein Lustspiel in 4 Akten. Aarau 1919. – EEschmann 1920¹. De Chilevogt vu Stagelegg. Lustspiel in 2 Akten nach einer Erzählung Meinrad Lienerts. Aarau 1920. – EEschmann 1920². Es Rägewülchli. Lustspiel in 1 Akt. Aarau 1920. – EEschmann 1922¹. Kunkeränz. Ein fröhlicher Einakter aus dem Kaufmannsleben. Aarau 1922. – EEschmann 1922². E Rosskur. Ein heiteres Bauernstück in 4 Akten. Aarau 1922. – EEschmann 1922³. D'Reveluzzer. Schauspiel in 5 Akten. Aarau 1922. – EEschmann 1930¹. De Herr Heiri. Ein heiterer Vierakter aus dem alten Zürich. Nach Joh. Martin Usteris Idylle frei für die Bühne bearb. Aarau 1930. – EEschmann 1930². Wo ist de Zapfe? Ein fröhlicher Einakter. Aarau 1930. – EEschmann 1936. Am Mühlibach. Gedichte. Zürich 1936. – EEschmann 1943. Abschied vom Püntacker. «Amtlich.» Erzählungen. Zürich 1943. – JEschmann 1882. Das Verhältnis der Gemeinde Wiedikon zur Kirchgemeinde St. Peter in Zürich während eines Jahrtausends (857/1882); von Johann Eschmann. Zürich 1882.

I.(-IV.) Es(d)ra. I.(-IV.) Buch Esra; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

ChrEssl. 1838. Ernst, Gemüth und Laune; Versuche von Christoph Esslinger. Zürich 1838. – ChrEssl. 1841. Dichtungen. Zürich 1841. – ChrEssl. 1844. Lyrische Gedichte. Zürich 1844. – ChrEssl. 1858. Wilde Rosen aus vielen Jahrgängen. Zürich 1858. – MA. von Z.

Dekan Esslinger = Johann David Esslinger 1824/89. Pfarrer in Obfelden, Dekan. MA. von Z.

MEsterm. = Melchior Estermann 1829/1910. Pfarrer, Dekan, Chorherr in Beromünster. MA. von L. – MEsterm. 1875. Neudorf. Luzern 1875 (Heimaths-Kunde für den Kt. Luzern 3). – MEsterm. 1876. Die Stiftsschule von Bero-Münster [...]. Luzern 1876. – MEsterm. 1878. Die Sehenswürdigkeiten von Bero-Münster mit geschichtlichen Erläuterungen. Luzern 1878. – MEsterm. 1882 (Rick.). Geschichte der Pfarrei Rickenbach. Luzern 1882 (Heimaths-Kunde für den Kt. Luzern 4). – MEsterm. 1882 (Pfäff.). Geschichte der alten Pfarrei Pfäffikon [...]. Luzern 1882 (Heimaths-Kunde für den Kt. Luzern 5). – MEsterm. 1891. Geschichte der alten Pfarrei Hochdorf [...] und geschichtliche Mitteilungen über die alten bürgerlichen Verhältnisse. Luzern 1891. – MEsterm. 1892 (Hochd.). Geschichte des löblichen Ruralkapitels Hochdorf [...] sowie Geschichte der einzelnen Pfarreien, Kirchen, Kapellen und Pfründen. Luzern 1892. – MEsterm. 1907. Topographie des Stiftes Beromünster oder Notizen über die Chorhöfe, Häuser und Gebäulichkeiten des Stiftes. Luzern 1907.

Esth(er). Buch Esther; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5. – Esth(er) St. Stücke in Esther (Zusätze zum Buch Esther) in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Esth(er) 1568 s. JBaechtold LG., 361/2.

Etterlin = Petermann Etterlin, geb. um 1440, gest. um 1509. Gerichtsschreiber in Luzern. – Etterlin. Kronica von der loblichen Eydtgnoschaft. Ir harkomen und sust seltzam strittenn und geschichten; durch Peterman Etterlyn zesamengevasset und Ruodolffen Husenegk corrigyert. Basel 1507. Neue Ausg. von Eugen Gruber in QW. III 3. Aarau 1965.

MEttlin 1992. Geschtar, vorgeschtar und anivorgeschtar. Obersaxar Hengartgschichtli; von Maria Ettlin-Janka. Disentis 1992.

vEuw 1708. Geschichte des Landvogt Stadler, in Versen beschrieben; von von Euw (abgedr. Schweizerischer Erzähler. Schwyz 1856, 179/80, 187/9, 196/8, 204/6).

vEuw 1857. Verzeichniss der den beiden Korporationen Ober- und Unter-Allmeind [zu Schwyz] [...] zugehörigen Korporations-Güter; von FWvon Euw. Schwyz 1857.

Evang. Gegenber. s. Gegenber. 1588/1658.

Ev. Schulbl. Schweizerisches evangelisches Schulblatt (früher Blätter für die christliche Schule). Jg. 26ff. Bern 1891ff.

Exercierbüchl. 1677. Exercier-Büchlein, darinn Adeliche- und Kriegs-Exercitien, auch allerhand Stell-, Zug- und Schlachtordnungen [...]; durch J[ohannes] S[chalch]. Schaffhausen 1677.

Ex(odus) s. (II.) Mos.

Ez(ech). Der Prophet Ezechiel; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

  F

F Alph. 1996. Die Alphütten des Kantons Freiburg; von Jean-Pierre Anderegg. Freiburg 1996.

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F Gbl. Freiburger Geschichtsblätter; hg. vom Deutschen Geschichtsforschenden Verein des Kts Freiburg. Freiburg i/Ü. 1894ff. Online-Zugang...

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FMu. Fuhrordn. 1723. Erneuerte Wein-Fuhr-Ordnung zu Murten. Bern 1723.

FMu. MA.-Texte 1986. Murtebieter Bröchli. Mundarttexte aus dem Murtenbiet; von Ernst Flückiger, Gottlieb Schwab, Hans Lehmann und anderen; mit Beiträgen von Moritz Boschung und Roland Ris. Freiburg 1986 (Freiburger Bibliothek 6).

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AFankh. = Alfred Fankhauser 1890/1973. Dr. phil., Astrologe, Journalist und Schriftsteller. MA. von B. – AFankh. 1917. Der Chrützwäg. Oberemmental. Schauspiel in 5 Akten. Bern 1917. – AFankh. 1946. E Schatte fallt, es Liecht geit uf. Berndeutsches Schauspiel in 3 Akten. Bern 1946.

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FFäsch 1864. Deutsches Übungsbuch. Eine Sammlung von Musterstücken, Aufgaben und Sprachregeln [...]; hg. von Friedrich Fäsch. 2 Hefte. St. Gallen 1864.

NFäsch 1824. Gedichte und Lieder; von Nicklaus Fäsch. Basel 1824.

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JHFäsi 1696. Der nichtige und ellende Brüllenmacher Pater Rudolff [...]; von Johann Heinrich Fäsi. Zürich 1696. Online-Zugang...

JKFäsi = Johann Konrad (Conrad) Fäsi 1727/90. Pfarrer in Uetikon und Flaach. – JKFäsi 1765ff. Genaue und vollständige Staats- und Erdbeschreibung der ganzen helvetischen Eidgenoßschaft, derselben gemeinen Herrschaften und zugewandten Orten; von Johann Conrad Fäsi. 4 Bde. Zürich 1765/8. 2. Aufl. des 1. Teils 1768. – JKFäsi, Th. Geschichte der Landgrafschaft Thurgäu (Mskr.).

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LFeer Chr. 1499. Ettliche chronickwürdige sachen durch Ludwig Feeren, der zytt stattschrybern zu Lucern beschriben, anno 1499 (abgedr. Gfd 2, 131/48).

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AFeierab. = [M.] August Feierabend 1821/87. Arzt in Hochdorf, Jesuitengegner, Zeitungsredaktor, Verfasser medizinischer, landeskundlicher und historischer Schriften. – AFeierab. 1843. Über Volksfeste und Volksspiele im Kanton Luzern (abgedr. Verhandlungen der Gesellschaft für vaterländ. Kultur, Luzern 1843). – AFeierab. 1844. Geschichte der eidgenössischen Freischießen. Ein Schärflein auf den Festaltar der vierhundertjährigen Schlachtfeier von St.Jakob und des dazu veranstalteten eidgenössischen Freischießens in Basel im Juli 1844. Zürich 1844. – AFeierab. 1864. Der Kampf zu Gislikon im großen Bauernkriege 1653. Vaterländ. Volkskriegsspiel [...]. Luzern 1864. – AFeierab. 1873. Die schweizerische Alpenwelt. Bielefeld/Leipzig 1873.

TJFelix = T[raugott] J[ohann] Felix 1900/64. Ingenieur. MA. von Z. – TJFelix. Es mäntschelet! E Hogerwyler-Chronik. Frauenfeld 1939.

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Festschr. Boesch 1976. Alemannica. Landeskundliche Beiträge. Festschrift für Bruno Boesch zum 65. Geburtstag. Bühl/Baden 1976 (Alemannisches Jb. 1973/75).

Festschr. WHenzen 1965. Philologia Deutsch. Festschrift zum 70. Geburtstag von Walter Henzen; hg. von Werner Kohlschmidt und Paul Zinsli. Bern 1965.

Festschr. ALargiadèr 1958. Archivalia et Historica. Arbeiten aus dem Gebiet der Geschichte und des Archivwesens. Festschrift für Anton Largiadèr; überreicht zum 65. Geburtstag [...] von Freunden, Kollegen und Schülern. Zürich 1958.

Festschr. FrMaurer 1978. Deutsche Sprache: Geschichte und Gegenwart. Festschrift für Friedrich Maurer zum 80. Geburtstag; hg. von Hugo Moser, Heinz Rupp, Hugo Steger. Bern 1978.

Festschr. Ochs. Beiträge zur Sprachwissenschaft und Volkskunde. Festschrift für Ernst Ochs zum 60. Geburtstag; hg. von Karl Friedrich Müller. Lahr 1951.

Festschr. HRupp 1979. Standard und Dialekt. Studien zur gesprochenen und geschriebenen Gegenwartssprache. Festschrift für Heinz Rupp zum 60. Geburtstag; hg. von Heinrich Löffler, Karl Pestalozzi und Martin Stern. Bern 1979.

Festschr. StSonderegger 1978. Fimfchustim. Festschrift für Stefan Sonderegger zum 50. Geburtstag [...]; dargebracht von seinen Schülern, hg. von Robert Hinderling und Viktor Weibel. Bayreuth 1978 (Bayreuther Beiträge zur Sprachwissenschaft 1).

Festschr. StSonderegger 1992. Verborum Amor. Studien zur Geschichte und Kunst der deutschen Sprache. Festschrift für Stefan Sonderegger zum 65. Geburtstag; hg. von Harald Burger, Alois M. Haas und Peter von Matt. Berlin/New York 1992.

Festschr. RvTavel 1926. Rudolf von Tavel zu seinem 60. Geburtstag, 21. Dez. 1926; von Otto von Greyerz und Emil Balmer. Bern 1926.

Festschr. Welti. Festschrift Friedrich Emil Welti. Dem Historiker und Erforscher der Rechtsquellen [...] zum 80. Geburtstag dargebracht von der Aargauischen Historischen Gesellschaft und dem Historischen Verein des Kantons Bern; redigiert von Hektor Ammann. Aarau 1937.

Festschr. PZinsli 1971. Festschrift für Paul Zinsli; hg. von Maria Bindschedler, Rudolf Hotzenköcherle und Werner Kohlschmidt. Bern 1971.

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Feuersp. 1790. Über den zweckmäßigen Gebrauch der Feuerspritze und anderer Löschmaschinen. Aus gesellschaftlichen Unterhaltungen zusammengetragen. Zürich 1790.

EFeurer = Elias Feurer 1828/1907. Lehrer. MA. von GT. – EFeurer. Scherz und Ernst in Bildern aus dem Volksleben. 2 Bdch. Lichtensteig und Ebnat [oJ.].

JFeurer = Joseph Feurer-Nüssli 1884/1973. Lehrer. MA. von GNessl.

GFient = Georg Fient 1845/1915. Lehrer, Regierungssekretär, Kanzleidirektor in Chur. MA. von GrPr. – GFient 1892. Das Kreuz im Alpenglühen. Chur 1892. – GFient 1896. Das Prättigau. Ein Beitrag zur Landes- und Volkskunde von Graubünden. Chur 1896. – GFient 1898. Lustig G'schichtenä. Chur 1898. 3., [erw.] Aufl. Chur 1925.

JFierz 1943. Die pejorative Verbildlichung menschlicher Körperbautypen im Schweizerdeutschen. Zürcher Diss. von Jürg Fierz. Zürich 1943.

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GFinsl(er) 1884. Zürich in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ein Geschichts- und Kulturbild; von G[eorg] Finsler. Zürich 1884.

Firm(enich). Germaniens Völkerstimmen. Sammlung der deutschen Mundarten in Dichtungen, Sagen [...]; hg. von Johannes Matthias Firmenich. 3 Bde und Nachtrag. Berlin 1843/54. Online-Zugang: Bd I..., Bd II..., Bd III...

Fischb. 1563. Fischbuoch, das ist ein kurtze, doch vollkommne beschreybung aller fischen, so in dem meer und süessen wasseren, seen, flüssen oder anderen bächen ir wonung habend [...]. Erstlich in Latin durch [...] Cuonrat Geßner beschriben, yetz neüwlich aber durch D. Cuonrat Forer [...] in das Teütsch gebracht. Zürych 1563.

Fischer. Schwäbisches Wörterbuch; bearb. von Hermann Fischer und Wilhelm Pfleiderer. 6 Bde. Tübingen 1904/36.

AFischer = Andreas Fischer 1865/1912. Dr. phil., Lehrer. MA. von B.

EFischer = Eduard Fischer 1896/1981. Bezirkslehrer, Stadtarchivar in Olten. MA. von SG. – EFischer 1920. 1922. 's Märlichrättli. Was albe dr Großätti verzellt het. 2 Teile. Aarau 1920. 1922. – EFischer 1922. 1971. Märli und Sage ussem Gäu. Olten 1922. Neufassung Derendingen 1971 (SA. aus Jurablätter).

EFFischer 1868. Rückblicke eines alten Berners; von Em[anuel] Fr[iedrich] von Fischer. Bern 1868.

GFischer 1925. Der Pardoner. Schauspiel in 4 Akten von G[ottlieb] Fischer. Aarau 1925. – MA. von Aa.

LFischer = Ludwig Fischer 1877/1962. Seminar- und Gymnasiallehrer in Luzern. – LFischer 1927. Der Stammsilben-Vokalismus der Mundart des Luzerner Gäus. Zürcher Diss. von Ludwig Fischer. Frauenfeld 1927. – LFischer 1960. Luzerndeutsche Grammatik. Ein Wegweiser zur guten Mundart. Zürich 1960. Reprint-Ausgabe mit einem Anhang von Walter Haas. Hitzkirch 1989.

UFischer 1980. Der Einfluss des Englischen auf den deutschen Wortschatz im Bereich von Essen und Trinken, dargestellt anhand schweizerischer Quellen; von Urs Fischer. Bern/Frankfurt a. M./Las Vegas 1980 (Europ. Hochschulschriften, Reihe 1, 372).

XFischer 1884. Ursprung, Wesen, Werth und spätere Entwicklung der alten schweizerischen Volksfeste [...]; von X[aver] Fischer. Zürich 1884.

Fischerei-Ztg. Schweizerische Fischerei-Zeitung. Pfäffikon (Zürich) 1892ff.

KFisler 1915. Jugendlust. Illustriertes Kinderbuch für Schule und Haus; von Konrad Fisler. Zürich 1915. – MA. von ZWth.

HFleiner 1900. Am Wahltag oder D'Frau Vice-Amme. Ländliches Dialekt-Lustspiel in 1 Akt von Hans Fleiner. 2. Aufl. Aarau 1900. 6. Aufl. Aarau 1909. – MA. von Aa.

JFleischer 2002. Die Syntax von Pronominaladverbien in den Dialekten des Deutschen. Eine Untersuchung zu Preposition Stranding und verwandten Phänomenen; von Jürg Fleischer. Stuttgart 2002 (ZDL. Beiheft 123). – JFleischer 2005. Westjiddisch in der Schweiz und Südwestdeutschland. Tonaufnahmen und Texte zum Surbtaler und Hegauer Jiddisch. Buch mit 2 CDs. Tübingen 2005 (Beihefte zum Language and Culture Atlas of Ashkenazic Jewry 4).

WFlückiger 1923. Im Bärnbiet. Es Chüppeli Gedichtli vom Walter Flückiger. Langenthal 1923. – MA. von BoAa.

Flugi 1843. Volks-Sagen aus Graubünden; von Alfons von Flugi. Chur 1843.

Flugschr. 1522. Der gestryfft schwitzer baur. Diß büechlin hat gemacht ein baur auß dem Entlibuoch. 1522 [oO.].

Flugschr(ift) 1712. 1713. 1. Bärenholds lustige Feld-Lieder. Das Siebende: Von der Seyser Action [oOuJ.]. – 2. Ein schönes neues Lied uber gegenwärtiges faul, falsch und schandtliches Kriegs-Wesen, der neue Tell genannt. 1712 [oO.]. – 3. Die alte Dapferkeit. 1712 [oO.]. – 4. Das entlarftes Tell-Gespenst oder Entdeckung und Zergliederung des neuen Tells. 1712 [oO.]. – 5. Ein Liedlein wegen des Schweizerischen Einfahls in die Herrschafft Wädenschwyl [oOuJ.]. – 6. Des Füchsleins Pracht ein End bald macht. Vorgestellet in Abstraffung des Fuchses, welcher Löüen und Bären rupfen dörffen und darab Zähn und Schwanz verlohren. Alle Stolzen zur Wahrnung. 1712 [oO.]. – 7. Drey schöne neue Dancklieder [...] für den erhaltenen Sig in dem Toggenburger Krieg; aufgesetzt von Anna Maria Bächlin, gebohrne Schaffnerin in Brugg. 1713 [oO.].

Flugschr(ift) 1719. Außgetragne toggenburgische Streitt- und Beschwärdspuncten, vermittelt durch beyder [...] Ständen Zürich und Bern [...] Ehren-Gesandte in Frauenfeld. 1719 [oO.].

Flühbl. 1872. Flühblumen. Sammlung volksthümlicher Gedichte in deutscher und französischer Sprache; von F[riedrich] L[ehmann]. Bern 1872.

AFluri 1894. Kulturgeschichtliche Mitteilungen aus den bernischen Staatsrechnungen des 16. Jahrhunderts; von Ad[olf] Fluri. Bern 1894.

WFluri 1524/38. Bericht über das Frauenkloster St. Leonhard in St. Gallen von der Frau Mutter Wiborada Fluri (abgedr. B Anz. 1915, 14/44).

PFoffa 1864. Das Bündnerische Münsterthal, eine historische Skizze nebst einem Anhange von bezüglichen Urkunden; von Paul Foffa. Chur 1864.

Follmann. Wörterbuch der deutsch-lothringischen Mundarten; bearb. von Michael Ferdinand Follmann. Leipzig 1909.

Fontes (FRB.). Fontes rerum Bernensium. Berns Geschichtsquellen; hg. von Moritz von Stürler, Emil Blösch, Heinrich Türler, August Plüss und Emil Meyer. 10 Bde. Bern 1883/1956.

Forer = Konrad For(r)er, geb. um 1530, gest. 1594. Arzt und Stadtpfarrer in Winterthur; s. Fischb. 1563 und Tierb. 1563.

LForrer = Ludwig Forrer 1845/1921. Jurist, Bundesrat. Gw. für versch. Orte.

Förstemann. Altdeutsches Namenbuch; von Ernst Förstemann. 1. Bd: Personennamen. Nordhausen 1856. 2., völlig umgearb. Aufl. Bonn 1900. 2. Bd: Ortsnamen. Nordhausen 1859. 3., völlig neu bearb., um 100 Jahre (1100–1200) erw. Aufl. hg. von Hermann Jellinghaus. Bonn 1913/6. Ergänzungsband zum 1. Bd verfaßt von Henning Kaufmann. München und Hildesheim 1968.

AEForster 1998. Us em Schnitztrog; von Anna Elisabeth Forster. Frauenfeld 1998. – MA. von mTh.

HForster 1942. Hans Rudolf Rebmann und sein «Poetisch Gastmahl zweier Berge». Zürcher Diss. von Hans Forster. Frauenfeld/Leipzig 1942; vgl. HRebm. 1620.

Franck (1892). Etymologisch woordenboek der Nederlandsche taal; door Johannes Franck. 'S-Gravenhage 1892. 2. Aufl. von N. van Wijk. 1912.

MFrank = Martin Frank, geb. 1950. Schriftsteller. MA. von B. – MFrank 1979. Ter Fögi ische Souhung. Zürich 1979. – MFrank 1984. La Mort de Chevrolet. Zürich 1984.

SFrank = Sebastian Fran(c)k, geb. 1499 in Donauwörth, gest. 1542 in Basel. Priester, später evang. Prediger, dann u. a. Schriftsteller und Buchdrucker, zuletzt in Basel. – SFrank 1534. Weltbuoch. Spiegel und bildtniß des gantzen erdtbodens. [Tübingen] 1534. – SFrank 1545 s. Sprww. 1545.

GFranz 1935. Der deutsche Bauernkrieg. Aktenband; von Günther Franz. München/Berlin 1935. Reprografischer Nachdruck der 1. Aufl. 3., unveränderte Aufl. Darmstadt 1972.

JFFranz 1819. Wildhaus, Zwinglis Geburtsort. Beytrag zur reformat. Jubelfeier 1819 von J[ohann] Fr[iedrich] Franz. St. Gallen [oJ.].

FRB. s. Fontes.

Frdl. Stimmen. Freundliche Stimmen an Kinderherzen. Versch. Hefte. Zürich [oJ.].

OFrehner = Otto Frehner 1887/1973. Dr. phil., Privatgelehrter und Schriftsteller in Herisau. MA. von ApA. – OFrehner 1919. Die schweizerdeutsche Älplersprache; alpwirtschaftliche Terminologie der deutschen Schweiz. Die Molkerei. Zürcher Diss. Frauenfeld 1919. – OFrehner 1925. Das Alpbuch der Schwägalp in Appenzell Außer-Rhoden. St. Gallen 1925. – OFrehner 1926. Das Sennenjahr der Schwägälpler (SA. aus N. Ap Kal. 1926. Heiden). – OFrehner 1927. Aus unserer Alpwirtschaft (SA. aus Ap Kal. 1927. Trogen). – OFrehner 1928. Grempler und Senn in neuer und alter Zeit (SA. aus N. Ap Kal. Heiden 1928). – OFrehner 1929¹. [...] dromm ischt de Chääs so rääß! (SA. aus N. Ap Kal. Heiden 1929). – OFrehner 1929². Die Schwägalp in den letzten 20 Jahren (erw. SA. aus Alpwirtschaftl. Monatsblätter 63, Nr 5/12. Langnau i/E. 1929). – OFrehner 1930. Beim Käsrinden-Zieher (SA. aus N. Ap Kal. Heiden 1930). – OFrehner (oJ.). Ein kleines Dokument [oOuJ.].

GFrei = Gertrud Frei 1930/2015. Seminarlehrerin in Bern. – GFrei 1969. Walserdeutsch in Saley. Wortinhaltliche Untersuchung zu Mundart und Weltsicht der altertümlichen Siedlung von Saley/Salecchio im Antigoriotal. Berner Diss. von Gertrud Frei. Bern 1969.

(JL)Frei, auch Frey und Lehrer Frei = Jakob Leonz Frei 1817/90. Lehrer in Oberehrendingen. MA. von AaBb. und AaEhr.

LFrei 1935. Die Frau in der schweizerdeutschen Volkssprache. Zürcher Diss. von Luise Frei. Wädenswil 1935. Neu hg. unter dem Titel: Die Frau. Scherz-, Schimpf- und Spottnamen. Mit einem Vorwort von Laure Wyss. Frauenfeld 1981.

Freie Stimmen. Freie Stimmen im Bezirke Zürich. Zürich 1843/55.

Freischütz 1853. 1854. Der Freischütz. Zeitschrift für das gesellschaftliche und Familienleben; hg. von J[ak.] Leuthy. Zürich 1853. 1854.

JFrener 1651. Comico-Tragoedia. Undt mit Truwren vermischtes Schauwspil unndt Vorbildung sehr wunderlichen Lebenß Genovefae [...]; durch Jacobus Frener, Cappellan in Ruswyl. Componiert Anno [...] 1651 (Hdschr. aus der Am-Rhynschen Familienbibl., jetzt im Besitz der Zentralbibl. Luzern).

Freudenberger = Franz Friedrich Freudenberger 1804/62. Kunstmaler. MA. von BStdt.

BFreuler 1888. Ein Gang durch dunkle Kammern. Correferat zum «Altglarnerischen Heidenthum»; [von G. Heer] im Historischen Verein Glarus; von Bernhard Freuler. Zürich 1888.

KFreuler = Kaspar Freuler 1887/1969. Primarlehrer, Redaktor und Autor. S. Freuler-Jenny.

Freuler-Jenny. Lustspiele in Glarner MA.; von Kaspar Freuler und Heinrich Jenny-Fehr. Aarau 1929/45.

AFrey 1891. Duß und underm Rafe. Füfzg Schwizerliedli; von Adolf Frey. Frauenfeld 189l. – MA. von Aa.

XFrey 1856. Münzbuch oder Abbildung der kursirenden Geldsorten [...]. Mit deutschem und französischem Text. 2., ganz umgeänderte und stark vermehrte Ausgabe [...]; bearbeitet von Xaver Frey, fortgesetzt von CBlaser. Bern 1856 (1. Aufl. = Geldsorten 1823).

AFrick 1947. Obrigkeitliche Erlasse über das Begräbniswesen und die Friedhöfe der Stadt Bern aus den Jahren 1233 bis 1800; zusammengestellt von Anton Frick. Bern 1947 (Maschinenschrift).

HKFrick 1900. Hans Konrad Frick, ein appenzellischer Volksdichter; von Alfred Tobler. Wolfhalden 1900.

JJFrickart 1846. Beiträge zur Geschichte der Kirchengebräuche im ehemaligen Kanton Bern seit der Reformation; von J[ohann] J[akob] Frickart. Aarau 1846.

ThFrickart = Thüring Frickart, geb. um 1429, gest. 1519. Stadtschreiber und Politiker in Bern, legte die Ratsmanuale an. – ThFrickart 1470. Thüring Frickarts Beschreibung des Twingherrnstreits im Jahr 1470; hg. von Emanuel von Rodt. Bern 1837. Neu hg. von Gottlieb Studer. Basel 1877 (QSG. 1, 1/187). Online-Zugang…

TFricker. Bärgrutsch. Volksschauspiel in Aargauer Mundart in 5 Akten. Nach dem Roman von Ludwig Ganghofer: Der laufende Berg; von Traugott Fricker. Aarau [oJ.].

VFrider. 1619. Kriegskunst zu Fuß unnd eigendlicher Underricht [...] allerhand eydgnößischer Schlachtordnungen zu machen, mit schönen Figuren erklert [...] durch Valentin Friderich. Bern 1619.

BFrieden 1872. Das Kloster Frienisberg. Ein Beitrag zur Geschichte desselben; von Bendicht Frieden. Bern 1872.

EFriedli = Emanuel Friedli 1846/1939. Pfarrer, Dialektologe, Mitarbeiter am Id.; vgl. Bärnd. MA. von BLütz.

JJFries 1613. Ein christenlich Lied vom Nammen Christi; gestelt durch Johan Jacob Frießen. Zürich 1613.

AFringeli = Albin Fringeli 1899/1993. Dr. phil. h.c., Bezirkslehrer, Redaktor und Schriftsteller in Nunningen. MA. von SBärschw. bzw. SSchw. – AFringeli 1963. In dr große Stadt. 14 Gschichte. Breitenbach 1963 (auch fälschlich AFringeli 1964). – AFringeli 1977. Dr Bachmausi. Breitenbach 1977.

ThFrings 1966. 1968. Germania Romana; von Theodor Frings. 2 Bde. Bd 1, 2. Aufl. besorgt von Gertraud Müller. Bd 2: Dreißig Jahre Forschung. Romanische Wörter; von Gertraud Müller und Theodor Frings (Mitteldeutsche Studien 19,1 und 19,2. Halle a/S. 1966. 1968).

Fris. = Johannes Fries (Frisius) 1505/65. Theologe, Pädagoge und Lexikograph in Zürich. – Fris. 1541. Dictionarium latino-germanicum. Opus iam recens in lucem aeditum est [...] per Petrum Cholinum & Ioannem Frisium Heluetios. Tiguri 1541. Online-Zugang…Fris. 1545 (Reiseber.). Reisebeschreibung Joann Frisii mit 5 Junker Grebeln in Italien 1545 (abgedr. Z TB. 1927, 159/84). – Fris. 1556/83. Dictionarium latinogermanicum, Ioanne Frisio Tigurino interprete. [...] Tiguri 1556. 1568. 1574. 1583. Online-Zugang 1556 1568Fris. 1562. Carmen Io. Sulpitii Verulani de honoribus et civilitatae puerorum. [...] Tiguri 1562. – Fris. 1680. Dictionarium bilingue: latino-germanicum et germanico-latinum [...]; a Joh. Casparo Suicero auctum & nova methodo digestum. Tiguri 1680. – Fris.-Rotb. 1556. JFrisii novum latino-germanicum et germanico-latinum lexicon; [gewidmet] claro et nobili adolescenti Johan Christophoro a Rotberg. Ed. postrema. Tiguri 1556.

Frisch. Teutsch-Lateinisches Wörter-Buch; von Johann Leonhard Frisch. 2 Bde. Berlin 1741.

Fritschi 1887. Der Frütschi im Jensits. Lokaler Fastnacht-Schwank in 1 Aufzug, anläßlich des Zunft-Essens der löblichen Safrangesellschaft am 9. Jan. 1887; von A[lbert] S[chenker]. – Fritschi 1888. 1. Fridli (Fritschi), aus den Burgunderkriegen heimkehrend, macht der Gesellschaft zu Safran [in Luzern] Vergabungen. Festspiel in 1 Aufzug; aufgeführt von Mitgliedern der Zunft am Zunftessen 1888. – 2. En Obig vor em Bärteli-Aesse. Lokal-Posse in 1 Akt mit Gesang. Dem Fritschivater für 1888 gewidmet; von A[lbert] S[chenker]. Luzern. – Fritschi 1900. Fritschi-Zug in Luzern 1900. Zugs-Programm in Poesie und Prosa: Vor hundert Jahren; von KAchermann. Luzern 1900. – MA. von L.

WFritschin. Fricktaler Mundart [Wörterliste aus Möhlin]; gesammelt von Werner Fritschin [vor 2009].

Fritz 1868. Sänger «Fritz» am eidg. Sängerfeste in Solothurn den 11., 12. und 13. Juli 1868. St. Gallen 1868.

AEFröhlich = Abraham Emanuel Fröhlich 1796/1865. Kantonsschulprof. in Aarau, Zeitungsredaktor, Herausgeber der Alpenr., Verfasser satirischer Fabeln. – AEFröhlich 1840. Ulrich Zwingli. 21 Gesänge. Zürich und Frauenfeld 1840. – AEFröhlich 1850. Reimsprüche aus Staat, Kirche, Schule. Zürich 1850. – AEFröhlich 1860. Zur hundertjährigen Geburtstagsfeier Johann Peter Hebels [...]. Basel [oJ.].

Fromm. (Ztschr.). s. DM.

Frosch. 1545. s. Sprww. 1545.

Früh = Jakob Früh 1852/1938. Prof. für Geographie an der ETH. MA. von Th, bes. ThMärw. – JFrüh 1930. 1932. 1938. Geographie der Schweiz. 3 Bde. St.Gallen 1930. 1932. 1938.

EFrühe 1913. Untersuchungen über den Wortschatz schweizerischer Schriftsteller des 18. und 19. Jahrhunderts. Freiburger Diss. von Eugen Frühe. Freiburg i/Br. 1913.

Frühnhd. Gr. Frühneuhochdeutsche Grammatik; hg. von Oskar Reichmann und Klaus-Peter Wegera. Tübingen 1993.

Frühnhd. WB. Frühneuhochdeutsches Wörterbuch; begründet von Robert R. Anderson, Ulrich Goebel, Oskar Reichmann; bearb. von Oskar Reichmann, Joachim Schildt u. a. Bd 1ff. Berlin/New York 1989ff.

Fründ = Hans Fründ, geb. um 1400, gest. 1469. Landschreiber in Schwyz, später Gerichtsschreiber in Luzern. – Fründ 1446. Die Chronik des Hans Fründ, Landschreiber zu Schwytz; hg. von Christian Immanuel Kind. Chur 1875.

RFrutig-Leutwyler. De Alfredli und i... Chlyni Erläbnis us ere Chinderzyt z Rynech; von Rosette Frutig-Leutwyler. Menziken [1985]. – MA. von AaRein.

FFuchs 1970. Fütterung und Pflege des Rindviehs in Appenzell Innerrhoden. Sachkunde – Terminologie – Wortgeographie. Liz.-Arbeit von Ferdinand Fuchs. Freiburg 1970. – FFuchs 1977. Bauernarbeit in Appenzell Innerrhoden. Sachen, Methoden, Wörter. Basel 1977 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 61).

IFuchs 1805. Egidius Tschudi's [...] Leben und Schriften, nach dessen eigenen Handschriften diplomatisch verfaßt und mit Urkunden belegt; von Ildephons Fuchs. 2 Teile. St. Gallen 1805.

StFuchs 1975 s. BSM. XXII.

Füglistaller = Leonz Füglistaller 1768/1840. Prof. der Physik in Luzern, Chorherr und Propst. MA. von AaJon.

Funk. = Jakob Funkelin, geb. 1522 in Konstanz, gest. 1566 in Biel. Prediger in Biel, Dramatiker. – Funk. 1551. Tragödi von dem rychen mann und armen Lazaro. Bern 1551. – Funk. 1552. Ein trostlich besserlich spyl uß dem 11. capitel Johannis vom Lazaro. Zürych 1552. – Funk. 1553. Ein geistlich spyl von der empfengknuß unnd geburt Jesu Christi. Zürych 1553. Online-Zugang...

HFurer 1936. Volkstümliche Pflanzennamen [aus BEgg.]; von Hilde Furer und WRytz (Schulpraxis. Monatsschr. d. Bernischen Lehrervereins 26, 85/91). [Bern] 1936.

AFurrer 1918. Unter der Dorflinde. Solothurner Volksliederspiel; von Alex. Furrer. Aarau 1918.

SFurrer 1850. Geschichte, Statistik und Urkunden-Sammlung über Wallis; von Sigismund Furrer. 3 Bde. Sitten 1850/2.

TFurrer = Tobias Furrer 1861/1924. Korporationspräsident und Talammann zu Urseren, Mitglied der Regierung. MA. von UUrs.

Fürsi. Euseri Artillerie. Mit enere Tagwach u eme Zapfestreich zur Erlüterig von Zitfrage; von Hans Jakob Fürsi. Zürich [1905].

JHFüssli 1780. Joh. Waldmann, Ritter, Burgermeister der Stadt Zürich; von H[ans] H[einrich] Füßli. Zürich 1780.

JKFüssli s. Beitr. 1741/53.

PFüssli = Peter Füssli 1482/1548. Mitglied des Grossen Rats von Zürich, Teilnehmer am 2. Kappelerkrieg, Verfasser eines Reiseberichts und einer Darstellung des Kappelerkriegs. – PFüssli 1523. Peter Füeßlis Beschreibung seiner Reise nach dem gelobten Lande; in Auszug gebracht von JCFüeßlin (abgedr. als Anhang zu Heinr. Mirike, Reise nach Jerusalem und dem Lande Kanaan. Augsburg 1789, ferner Z TB. 1884, 136/93). – PFüssli 1523 (Uffer). Peter Füesslis Jerusalemfahrt 1523 und Brief über den Fall von Rhodos 1522; hg. von Leza M. Uffer. Zürich 1982 (Z Ant. Mitt. 50, Heft 3). Online-Zugang...PFüssli 1531. Peter Füeßli's Beschreibung des Kappelerkrieges (abgedr. Z TB. 1889, 151/202).

  G

G Blätter 1914ff. St. Galler-Blätter für Unterhaltung und Belehrung aus Kunst, Wissenschaft und Leben. Illustrierte Sonntags-Beilage zum «St. Galler Tagblatt». St. Gallen 1914ff.

G Botanik 1874 s. BWartmann 1874.

GBuchs JzB. 1540. Das jarzitbuoch der kilchen und pfruond zuo Buchß 1540; hg. von Nikolaus Senn. Chur 1873.

G Chart. Chartularium Sangallense; bearbeitet von Otto Clavadetscher und Stefan Sonderegger (ab Bd 8); [hg. von der] Herausgeber- und Verlagsgemeinschaft Chartularium Sangallense. Bde 1, 3/12. St. Gallen 1983/2013 [= Neubearbeitung von HWartm. Urk.]. – Regesta Sangallensia. 1412–1463; bearb. von OPClavadetscher; hg. vom Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St. Gallen. St. Gallen 2012.

G Chr. XV. Kurze Chronik des Gotzhaus St. Gallen (1360-1490) [...]; hg. von JHardegger (G Mitt. 2, 1/109).

G Erbr. 1721. Der Statt St. Gallen Erb-Recht und Satzungen. Erneueret und vermehret [...]. St. Gallen 1721.

G Gantordn. 1761. Gant-Ordnung der Stift St. Gallen. St. Gallen 1761.

G Geb(ete) 1487/8. Deutsche Gebete, geschrieben 1487 und 1488 (Mskr. in der St. Galler Stiftsbibl. Kod. 518; Auszüge von GScherrer).

G Gesellenschiessen 1485. Ein Gesellenschiessen zu St. Gallen anno 1485 (Schiessplan); mitgetheilt von WEvonGonzenbach (abgedr. G Mitt. 3, 195/201).

GGr. Urbar 1691. Das Urbar der Gemeinde Grabs 1691; bearb., kommentiert und hg. von Hans Stricker. Buchs 1991.

G Handf. Sanct-Gallen. Handfeste des Abtes Wilhelm vom 31. Juli 1291 (abgedr. bei HGengler, Deutsche Stadtrechte des Mittelalters. Erlangen 1852, 407/9; vgl. auch G Mitt. 1, 147/50).

G Hdschr. Handschriften der St. Galler Stiftsbibl., meist dem 15.Jhdt angehörig (Auszüge von G[ustav] Scherrer).

G Id. Idiotikon oder wunderbahre Redenarten von St.Gallen [GStdt] (Mskr. um 1800 in der Bibl. des Id.).

G Id. 1799. Idiotikon von St. Gallen [GStdt] 1799 (Mskr. in der Bibl. des Id.).

G Kal. 1830ff. Der vaterländisch gesinnte St. Galler Kalender. Lichtensteig 1830/31. – Neuer St. Galler Kalender oder christlicher Hausfreund. St. Gallen 1838ff. – Neuer St. Galler Kalender. Ebnat 1854ff. – St. Galler Kalender. St. Gallen 1884ff.

GKapp. 1847. Die Rechte der Gemeinde Kappel auf die Allmeinden Steinthal und Brandholz. St. Gallen 1847.

GKapp. Heimatk. s. JInh(elder) 1869.

G KD. Die Kunstdenkmäler des Kantons St. Gallen. Basel 1951ff.

G Küchenordn. XV. Abt Ulrichs [1463/91] Küchenordnung für den Hof zu Wyl; [...] mitgetheilt von WEvonGonzenbach (abgedr. G Mitt. 3, 188/94).

G Mand. 1611. Mandat und Ordnung [...] der Stadt St. Gallen, von wegen deß christlichen Kirchgangs [...]. Anno 1611. St. Gallen.

G Mitt. Mittheilungen zur vaterländischen Geschichte; hg. vom Hist. Verein in St. Gallen. St. Gallen 1862ff.

G Neuj. Neujahrs-Stücke für die vaterländische Jugend von dem Erziehungs-Rathe des Kantons St. Gallen. St. Gallen 1801ff.

G Neuj. 1861ff. Neujahrsblätter; hg. vom Hist. Verein des Kantons St. Gallen. St. Gallen 1861ff.

G Prophet 1855 s. Prophet 1855.

GR. Fischereinung 1411. Fischereinung von Rapperswil aus dem Jahre 1411 (Abschr. in der Bibl. des Id.). Download Pdf...

G Rezepte XV. Alte Recepte und Hausmittel; hg. von GJenny (abgedr. Alem. 19, 31/6).

G Rq. 1903. 1906. Die Rechtsquellen der Abtei St. Gallen (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XIV. Abt., 1. Teil, 2. Reihe). 4. Bd: Dorfrechte der Alten Landschaft. 1. Halbbd: Alte Landschaft; bearb. und hg. von Max Gmür. A[a]rau 1903. Online-Zugang... 2. Halbbd: Toggenburg; bearb. und hg. von Max Gmür. A[a]rau 1906. Online-Zugang...G Rq. 1951. Rechte der Landschaft (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XIV. Abt., 3. Teil). 1. Bd: Landschaft Gaster mit Wesen; bearb. und hg. von Ferdinand Elsener. Aarau 1951. Online-Zugang...G Rq. 1974. Die Rechtsquellen der Abtei St. Gallen (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XIV. Abt., 1. Teil, 2. Reihe). 1. Bd: Die allgemeinen Rechtsquellen der alten Landschaft; bearb. von Walter Müller. Aarau 1974. Online-Zugang...G Rq. 1995. 1996. Die Stadtrechte von St. Gallen und Rapperswil (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XIV. Abt., 2. Teil). 1. Reihe: Die Rechtsquellen der Stadt St. Gallen. 1. Bd: Die Stadtbücher des 14. bis frühen 17. Jahrhunderts; bearb. von Magdalen Bless-Grabher. Aarau 1995. Online-Zugang... 2. Bd: Das Stadtbuch von 1673; bearb. von Ernst Ziegler. Aarau 1996. Online-Zugang...G Rq. 2005. Die Rechtsquellen der Abteil St. Gallen (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XIV. Abt., 1. Teil, 2. Reihe). 3. Bd: Die Rechtsquellen der Stadt Wil; nach Vorarbeiten von Magdalen Bless-Grabher bearb. von Peter Erni und Martin Salzmann. 2 Halbbde. Basel 2005. Online-Zugang...G Rq. 2007. Die Stadtrechte von St. Gallen und Rapperswil (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XIV. Abt., 2. Teil). 2. Reihe: Die Rechtsquellen der Stadt und Herrschaft Rapperswil. 1. Bd: Rechtsquellen der Stadt und Herrschaft Rapperswil mit den Höfen Busskirch/Jona, Kempraten und Wagen; bearb. von Pascale Sutter. Basel 2007. Online-Zugang...G Rq. 2013. Rechte der Landschaft (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XIV. Abt., 3. Teil). 2. Bd: Die Rechtsquellen des Sarganserlandes; bearb. von Sibylle Malamud und Pascale Sutter. Basel 2013. Online-Zugang...

G RS. 1504/32. Stadt-St. Gallische Ratssatzungen aus den Jahren 1504/32 (Mskr. in der St. Galler Stiftsbibl. Kod. 1269; Auszüge von G[ustav] Scherrer).

GSa. MA. 1977. Sarganserländer Mundarten. Textheft; bearb. von Rudolf Schwarzenbach; hg. vom Phonogrammarchiv der Universität Zürich. Frauenfeld 1977 (Sprechplatte ZV 7 hg. vom Hist. Verein Sarganserland in Zusammenarbeit mit dem Phonogrammarchiv der Universität Zürich).

G Seckelamtsb. Die ältesten Seckelamtsbücher der Stadt St. Gallen aus den Jahren 1405-1408. Mit Ergänzungen; hg. von Traugott Schiess. St. Gallen 1919 (G Mitt. 35).

G StB. 1673. Stattbuch. Satzungen, Rechte und Gebräuche der Statt Sanct Gallen, erneuwert anno 1673; hg. von Ernst Ziegler (= G Rq. 1996). Online-Zugang...

GStdt Strassenn. 1963. Verzeichnis der Straßen- und Flurnamen der Stadt St. Gallen. Anhang: Gewässer- und Gebäudenamen. St. Gallen 1963.

GT. Arch. Toggenburger Archiv 1393-1487; hg. von Nikolaus Senn. Zürich 1865.

sG UB. Urkundenbuch der südlichen Teile des Kantons St. Gallen (Gaster, Sargans, Werdenberg); hg. vom Staatsarchiv und vom Stiftsarchiv St. Gallen, bearb. von Franz Perret. Rorschach 1951ff.

G Umg. 1859. St. Gallen und seine Umgebungen. Für Einheimische und Fremde. St. Gallen 1859.

G Vorst. 1798. Vorstellung der Regierung der Landschaft St. Gallen an gesammtes Landvolk. 1798 [oO.].

G Wbl. 1798. 1799. Wochenblatt für den Kanton Säntis. St. Gallen 1798. 1799.

GWe. 1897. Werdenberg unter der Herrschaft der Glarner (Historischer Versuch); von JChBerger und Florian Niederer. Buchs 1897.

GWe. Chr. Die Werdenberger Chronik; hg. von Nikolaus Senn. 2 Hefte. Chur 1860. 1862.

G Weihnachtsspiel E. XIII. Das St. Galler Weihnachtsspiel; hg. von Emilia Bätschmann. Bern 1977 (Altdeutsche Übungstexte 21).

GWil Chr. E. XV. s. PBütler 1914.

GWyl CB. Wyler Copial-Buch (Mskr.; Auszüge von Gustav Scherrer).

G Zustände 1860. Stadt-St. Gallische Zustände der ältern und neuern Zeit; von JGB[inder]. St. Gallen 1860.

HGabath(uler) = Heinrich Gabathuler, 1871/1955. Arzt in Sevelen. MA. von GW. – HGabath(uler) 1928. Orts- und Flurnamen der Gemeinden Wartau und Sevelen. Buchs 1928 (SA. aus Werdenberger und Obertoggenburger). – HGabathuler 1933. Wartauer Mundart. Buchs 1933 (SA. aus Werdenberger und Obertoggenburger). – HGabathuler 1938. Wartauer Sagen. Buchs 1938 (SA. aus Werdenberger und Obertoggenburger.). Neubearbeitung von Jakob Gabathuler. Buchs 1983. – HGabathuler 1944. Die Orts- und Flurnamen der Gemeinden Wartau und Sevelen erläutert und teilweise erklärt. 2., erw. und verbesserte Aufl. Buchs 1944.

StGabriel 1627. Christliche Valetpredigt deß ehrwürdigen und wolgelehrten Herren Stephani Gabrielis, geweßnen Pfarrers zu Altstetten Zürycher Gebiets. Zürych 1627.

KGachnang 1893 s. Jugendschatz.

Gal. Galaterbrief; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

HPGansner. Herrschäftler Mundart-Wörterbuch; von Hans Peter Gansner. 3. Aufl. [Chur/Maienfeld 1999].

AGarovi 1975. Die Örtlichkeitsnamen der Stadt Luzern im Mittelalter; von Angelo Garovi. Luzern 1975 (Beiträge zur Luzerner Stadtgeschichte 2). – AGarovi 1999. Rechtssprachlandschaften der Schweiz und ihr europäischer Bezug. Tübingen/Basel 1999 (Basler Studien zur deutschen Sprache und Literatur 76).

Gartenlust 1702. Neu vermehrter Garten-Lust. Das ist: Wie ein Lust- und Obs-Garten auffzurichten, die Bäum in schöner Ordnung zu pflantzen [...]. Auch wie mit leichter Mühe allerhand Arten Nägelin-Blumen, wes Nahmens sie seyn, zierlich zu vergrössern [...]. Mit sonderbarem Fleiß vermehrt und zusammen getragen durch Lucian Montif. Konstanz 1702.

Gartmann = Johann Bartlome Gartmann 1882/1949. Lehrer, dann Prof. an der Kantonsschule in Chur. MA. von GrKl.

ALGassmann = Alfred Leonz Gassmann 1876/1962. Musiklehrer und Musikdirektor, Volksliedforscher und Schriftsteller. MA. von L. – ALGassmann. De Meitlisonndig oder de Rosekönig. Ländliche Schweizer-Operette in 2 Akten. Cham [oJ.]. – ALGassmann 1906. Das Volkslied im Luzerner Wiggertal und Hinterland; aus dem Volksmunde gesammelt. Basel 1906 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 4). – ALGassmann 1907¹. Lügenmärlein aus dem Luzerner Hinterland; von -ss-W (SA. aus Vaterland 17./20. Dez. 1907). – ALGassmann 1907². 's Marilis heilig Oobe. Öppis zum Vorlääse i de chliine Chinde i der Wienechtziit (Wiggertalerdialekt) (SA. aus Vaterland 22. Dez. 1907). – ALGassmann 1908¹. Das Rigilied «Vo Luzern uf Wäggis zue». Seine Entstehung und Verbreitung. Luzern 1908. – ALGassmann 1908². 's Chäziger Beetali. E Wienechtg'schicht für bravi Chind (im Wiggertalerdialekt) (SA. aus Vaterland 23./24. Dez. 1908). – ALGassmann 1916. 's wiiß Chind (Obwaldner B'buureblättli 1916, Nr 5). – ALGassmann 1918. Roni, der Alpensohn. Schweizer Dialekt-Volksstück in 3 Akten mit Gesang, Musik und Tanz. Aarau 1918. – ALGassmann 1929. De groß Füürig. Schweizerisches Dialekt-Volksstück mit Gesang, Musik und Tanz. Aarau 1929 (MA. von LWigg.). – ALGassmann (oJ.). Buchs ist Hertholz! Di Märli-G'schicht vom erste Buchser Schuelmeister. Reiden [oJ.]. – ALGassmann 1954. Us alte Ziite. Buchs 1954 (abgedr. in LWigg. Heimatkde 1954, 61/83). – ALGassmann 1957. Poetisch Alt-Zurzach. [1957, oO.]. – ALGassmann 1961. Was unsere Väter sangen. Volkslieder und Volksmusik vom Vierwaldstättersee, aus der Urschweiz und dem Entlebuch. Basel 1961 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 42).

EGassmann 1924. D' Liebes-Chuchi. E bedänklichs Lustspiel i 1 Ufzug; von Emil Gaßmann. Aarau 1924. – EGassmann 1925. D' Familie Steiger. Lustspiel in 2 Aufzügen. Aarau 1925. – EGassmann 1926. 's Gmeindrate. Es Theaterstuck i 3 Ufzüge. Aarau 1926. – MA. von Z.

AGatschet 1867. Ortsetymologische Forschungen als Beiträge zu einer Toponomastik der Schweiz; von Albert Gatschet. Bern 1867.

LGauchat = Louis Gauchat 1866/1942. Prof. für Romanistik, Gründer des Glossaire des Patois de la Suisse romande.

Gaunerspr. 1735. Allerhand Wörter, deren sich die zu Basel verhaffte Diebs-Bande in ihrer Sprach bedienet und welche unter ihren annoch herum-vagirenden Mithafften dissmalen gantz gemein seyn solle [in der Basler Mandatensammlung befindlich und im wesentlichen mit einer früheren Fassung von 1733 übereinstimmend; vgl. Kluge RW. 199]; mitgeteilt von EHoffmann-Krayer (AfV. 3, 239/48).

Gaunerspr. 1776. Verzeichnuss etlicher Wörter, deren sich die Diebe in unbekannter Sprache unter sich bedienen. Angaben von Michael Schlüssel, Altishofen, Canton Luzern (Hdschr. im Staatsarchiv Bern. Criminal Proceduren B. IX. 733. 1776, 589; nach einer Abschrift von RMarti-Wehren in der. Bibl. des Id.).

Gedenkbl. 1862. Gedenkblätter aus dem Alpenkurort Engelberg; bearb. und geordnet von CCattani und AFeierabend. Luzern 1862.

Ged(icht) 1621. Ein lehr-, lob- und wunschreiches, nach so griechischer alß römischer Arte, da jede Sylbe zu bedencken, erstes teutsches Gedichte; [von Joh. Brandmüller?]. Basel 1621.

TGeering 1886. Handel und Industrie der Stadt Basel. Zunftwesen und Wirtschaftsgeschichte bis zum Ende des XVII. Jahrhunderts aus den Archiven dargestellt; von Traugott Geering. Basel 1886.

Gegenber. 1588/1658. Bestendiger Gegenbericht auff etliche in der siben papistischen Orthen der Eydtgnossschafft newlich fürbrachten Antwort eyngefüehrte Glaubens-Articul [...]. Erstlich getruckt im 1588., nachgetruckt im 1658. Jahr [oO.].

Gegenber. 1658. Grundtlicher Gegen-Bericht über die schweitzerische ausgegangene Deduction, denjenigen zwischen den Orten einer lobl. Eydgnoßschafft Ury und Schweitz wegen deß Herren Obristen Zweyers entstandenen Streit betreffend. 1658 [oO.].

LGehrig-Grob 2005. s Groppe Lisa verzöut vo de gheimnisvolle Pelle, em Houpme, em Beschof ond anderi Gschechte. Ufhusen 2005. LGehrig-Grob 2007. Lisas Wanderjohr – 20 Johr onderwägs. Luzern 2007. – MA. von LH.

HUGeiger 1968. Der Beginn der Gold- und Dickmünzenprägung in Bern. Ein Beitrag zur bernischen Münz- und Geldgeschichte des 15. Jahrhunderts; von Hans-Ulrich Geiger. Bern 1968 (SA. aus B Arch. 52).

PGeiger 1921. Aus der Geschichte von Eschlikon; von Paul Geiger. Eschlikon 1921.

AGeigy 1896. Gedruckte schweizer. Münzmandate. Ein Beitrag zur Geschichte des schweizer. Münzwesens bis zum 19. Jahrhundert; von Alfred Geigy. Basel 1896.

Geil(er) s. GvKeisersb.

Geilfus s. UMeyer (Wint.) Chr. 1540/73.

BGeiser = Brigitte Bachmann-Geiser, geb. 1941. Dr. phil., Musikforscherin. MA. von B.

LGeiser-Heimann 1985. Grindelwalder Strewwibletter; von Lisa Geiser-Heimann. Grindelwald 1985 (Schriften der Heimatvereinigung Grindelwald 7).

JJLGeist 1797. Ein kleiner Beytrag zu einem Zürchischen Idiotikon; von JJLudwig Geist (abgedr. in: J[ohann] J[akob] Ludwig Geist, Tagebuch einer Reise durch die Schweiz. Die Aufzeichnungen von Goethes Schreiber 1797; hg. von Barbara Schnyder-Seidel. Stäfa 1982, 65/9).

Geldsorten 1823. Abbildung der cursirenden Geldsorten, mit Beysetzung ihres Gehalts, Gewichts und Werthes. Bern 1823.

Gem. Historisch-geographisch-statistisches Gemälde der Schweiz (19 Bde). St. Gallen/Bern 1834/59.Aa Gem. Der Kanton Aargau [...]; von Franz Xaver Bronner. 2 Theile. 1844. Online ZugangAp Gem. Der Kanton Appenzell [...]; von Gabriel Rüsch. 1835. Online Zugang...Bs Gem. Der Kanton Basel [...]; von LABurckhardt. Erste Hälfte: Basel-Stadttheil. 1841.F Gem. Der Kanton Freiburg [...]; von Franz Kuenlin. 1834. Online Zugang...Gl Gem. Der Kanton Glarus [...]; von Oswald Heer und JJBlumer-Heer. 1846. Online Zugang...Gr Gem. Der Kanton Graubünden [...]; von GWRöder und PCvon Tscharner. Erste Abtheilung. 1838.L Gem. Der Kanton Luzern [...]; von Kasimir Pfyffer. 2 Theile. 1858/9. Online Zugang...Sch Gem. Der Kanton Schaffhausen [...]; von Eduard ImThurn. 1840. Online Zugang...Schw Gem. Der Kanton Schwyz [...]; von Gerold Meyer von Knonau. 1835. Online-Zugang...S Gem. Der Kanton Solothurn [...]; von Peter Strohmeier. 1836. Online Zugang...T Gem. Der Canton Tessin [...]; von Stefano Franscini; [deutsch] von GHagnauer. 1835. Online Zugang...Th Gem. Der Kanton Thurgau [...]; von JAPupikofer. 1837. Online Zugang...U Gem. Der Kanton Uri [...]; von Karl Franz Lusser. 1834. Online Zugang...Uw Gem. Der Kanton Unterwalden [...]; von Alois Businger. 1836. Online Zugang...Z Gem. Der Canton Zürich [...]; von Gerold Meyer von Knonau. 2 Theile. 2. Aufl. 1844/6. Online Zugang...

DGemp. = David Gempeler 1828/1916, Sekundarlehrer in Zweisimmen. MA. von BSi. – DGemp. 1884. Sagen und Sagengeschichten aus dem Simmenthal. 1. Bdch. 2. Aufl. Thun 1883. – DGemp. 1904. Heimatkunde des Simmentals. Bern 1904. – DGemp. 1909. 1912. Sagen und Geschichtliches aus dem Simmental. 4. und 5. Bdch. Thun 1909. 1912.

Gen(es). s. (I.) Mos.

(P)Geng(enb.) = Pamphilus Gengenbach, geb. um 1480, gest. 1525. Buchdrucker in Basel, Dichter. – (P)Geng(enb.). Pamphilus Gengenbach; hg. von Karl Goedecke. Hanover 1856 (vgl. ZfdA. 45, 153ff.). – Geng(enb.) Bettl. s. Bettl. – Geng(enb.) Kl. (auch Tf.). Diss ist ein iemerliche clag uber die todten fresser. [Um 1521, oO.]. – Geng(enb.) Gm. Diss ist die gouchmatt, so gespilt ist worden durch etlich geschickt burger einer loblichen stat Basel. Wider den eebruch und die sünd der unküschheit. [Zwischen 1520/4]. – Geng(enb.) Noll. Der Nollhart; Wiedergabe des Basler Druckes von 1517; hg. und bearb. von Violanta Uffer. Bern und Stuttgart 1977 (Schweizer Texte 1).

Gengler 1882. Deutsche Stadtrechts-Alterthümer; von Heinrich Gottfried Gengler. Erlangen 1882.

Gercken 1783/8. Reisen durch Schwaben, Baiern, angränzende Schweiz, Franken und die Rheinische Provinzen in den Jahren 1779-1782; von Philipp Wilhelm Gercken. 4 Teile. Stendal 1783/8. Online Zugang Bd 1 (1783) Bd 2 (1784) Bd 3 (1786) Bd 4 (1788)

Germ. Germania. Vierteljahrsschrift für deutsche Altertumskunde; hg. von Franz Pfeiffer, Karl Bartsch, Otto Behaghel. Stuttgart 1856/8. Wien 1859ff.

Germanistische Linguistik. Hg. vom Forschungsinstitut für deutsche Sprache, Deutscher Sprachatlas, Marburg/Lahn. 3–4/79; 3–6/80; 1–4/82; 1–3/83; 3–6/84; 84–86/86; 87–90/86 = Studien zur neuhochdeutschen Lexikographie I–VI.

LGernler 1661/74. Disputationum exegeticarum in confessionem Helveticam 1-11; praeside Luca Gernlero. Basileae 1661/74.

(E)Gerstner(-Hirzel) = Emily Gerstner-Hirzel 1923/2003. Dr. phil., Philologin und Volkskundlerin. – Gerstner. Aus der Mundart von Gurin. Wörterbuch der Substantive von Bosco Gurin; hg. von der Gesellschaft Walserhaus Gurin. Locarno 2014. – EGerstner-Hirzel 1970. Volkserzählungen aus Bosco Gurin (SA. aus AfV. 66, 157/83). – EGerstner-Hirzel 1979. Aus der Volksüberlieferung von Bosco Gurin. Sagen, Berichte und Meinungen, Märchen und Schwänke; hg. von E.G.-H. unter Mitwirkung von Laura Della Pietra. Basel 1979 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 63). – EGerstner-Hirzel 1981. 1983. Volksmedizinisches aus Bosco Gurin (AfV. 77, 52/61; 79, 85/94). – EGerstner-Hirzel 1982. Aus der Volksüberlieferung von Bosco Gurin. Nachlese zur Publikation von 1979 (AfV. 78, 144/63). – EGerstner-Hirzel 1986. Reime, Gebete, Lieder und Spiele aus Bosco Gurin. Basel 1986 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 69). – EGerstner-Hirzel 1989. Guriner Wildpflanzenfibel. Mensch und Wildpflanze. Eine botanisch- philologisch-volkskundliche Dokumentation aus dem Tessiner Walserdorf Bosco Gurin. Bosco Gurin 1989.

Geschfo. Ges. s. ASG., JSG. und QSG.

Gespr. 1522. Gesprechbüchlein von eynem Bawern Belial, Erasmo Roterodam und doctor Johann Fabri, kürtzlich di warheyt anzeygend, was Erasmum und Fabrum zuo verleugnung des gots worts beweget hat (1522; oO.).  Gespr. 1632. Gespräche und Discursen zweyer evangelischer Eydtgenossen von dem gegenwertigen Zustand. Sampt beygefügtem Bedenkken darüber. 1632 [oO.]. – Gespr. 1708. Ein Gespräch zwüschent einem Landt-Mann von Schweytz und einem Waldt-Bruder über das Toggenburgische Geschäfft. 1708 [oO.]. – Gespr. 1712. Gerechtigkeit und Bescheidenheit des abgenöthigten Toggenburger Kriegs. Vorgestellt in einem freundlich Eidtgenössischen Gespräch. [Zürich] 1712. – Gespr. (A.) 1712 s. TTobler 1869 und HTrümpy 1955, 206. – Gespr. (K.) 1712. Ein Gespräch von zwey Krämer, einer auß dem Bern Gebieth und der ander auß dem Lucerner Gebieth, was sie geredt haben von diesem jetzt vergangenen Krieg seyt Einnahm Baden im Aergöw, von den blutigen Schlachten bey Seyß und Vilmärgen, ist gantz lustig zulesen. In diesem 1712. Jahr zum drittenmahl getruckt [oO.]. – Gespr. (Z.) 1712. Ein Gesprech zwüschen einem Züricher, Schweitzer, Glarner und Togenburger betreffend die dißmalige ratione Toggenburgs entstandene Kriegs-Empörungen, im Jahr 1712 [oO.].

Gespr. 1747. Freundliches Gespräch über die in der Nachbarschafft entstandene Irr-Lehr. Zug 1747.

Gespr. 1769. Eine mehr als vollständige Beschreibung eines Gesprächs, so [...] zwüschen einem über Wasser wollenden Landmann und seinem Schiffmann vorgefallen, betreffend die neuen Kirchen-Gebätter und Gesänge der Stadt und Landschaft Zürich. Allen Unpartheyischen für die Augen gelegt und beschrieben von des Schiffmanns Gegner. [Zürich] 1769.

Gespr. 1778. Gespräch von Leuten von Oberhasli, im Schif den Thuner See hinauf geführt den 3. Merz 1778 (abgedr. Tägl. Anzeiger für Thun 1902, Nr 121).

Gespr. 1798. Nagelneues Gespräch in der Dorfschenke zum Kreuz gehalten; [von Hartmann]. 1798 (oO.; St. Gallen?).

Gespr. 1807. Gespräch über eine andre Ordnung mit den Bettlern in Einsiedeln. 1807 [oO.].

Gespr. 1818. Über Feuerversicherungs-Anstalten. Ein Gespräch. Chur 1818.

Gespr. 1836. Es G'spräch z'Übelhuuse uf der Strooss vom Zämedälle und vom Gmeinguet. 1836 [oO.].

AGessler 1888. Beiträge zur Geschichte der Entwicklung der neuhochdeutschen Schriftsprache in Basel. Basler Diss. von Albert Gessler. Basel 1888.

EAGessler 1928. Schweizerisches Landesmuseum: Führer durch die Waffensammlung. Ein Abriß der schweizerischen Waffenkunde; von E[duard] A[chilles] Geßler. Aarau 1928.

WvGessler. Baselditschi G'schichten und Versli fir unseri Schnoke; [von WvonGessler]. Basel [1894]. – MA. von BsStdt.

JJGessner 1702. Greuel des Wahrsagens, Segen-sprechens und Beschweerens bey allerley Krankheiten, bey verlohrnen Sachen [...]. In einer Predig über Levit. 19, 31 vorgestelt; von Joh. Jacob Geßner. Zürich 1702.

(Kd)Ges(s)n. = Konrad Gesner 1516/65. Naturforscher, Philologe und Polyhistor, Stadtarzt in Zürich. – (Kd)Ges(s)n. 1542. Catalogus plantarum latine, graece, germanice et gallice. [...] Namenbuoch aller erdgewächsen lateinisch, griechisch, teütsch und frantzösisch. [...] Tiguri 1542. Online Zugang...(Kd)Ges(s)n. 1551/8. Conradi Gesneri medici Tigurini Historiae Animalium. Liber I.: De quadrupedibus viviparis. Tiguri 1551. – Liber II.: De quadrupedibus oviparis. Tiguri 1554. – Liber III.: De avium natura. Tiguri 1555. – Liber IV.: De piscium et aquatilium animantium natura. Tiguri 1558. Online Zugang...(Kd)Ges(s)n. 1555. De raris et admirandis herbis [...]. Descriptio montis Fracti, sive montis Pilati [...]. Tiguri [1555]. Online Zugang...(Kd)Ges(s)n. 1555. 1610 s. Mithr.  (Kd)Ges(s)n. 1561. [...] Conradi Gesneri de hortis Germaniae liber recens [...]. Argentorati 1561.

MGeu 2015. Karpfen und Nasen. Fischerei und Fischzucht auf der Basler Landschaft im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit; von Marco Geu. Liestal 2015 (Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kts Basel-Landschaft 96).

Geyer 1813. Alpenblumen; von Agnes Emerita Geyer. Basel 1813.

Gfd. Der Geschichtsfreund. Mittheilungen des Historischen Vereins der fünf Orte Lucern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug (ab 2007 des Historischen Vereins Zentralschweiz). Einsiedeln 1844/93. Stans 1894/2002. Altdorf 2003ff. Online-Zugang...

SGfeller = Simon Gfeller 1868/1943. Dr. phil. h.c., Lehrer und Schriftsteller. MA. von BE. – SGfeller 1911. Heimisbach. Bilder u Bigäbeheite-n-us em Pureläbe. Bern 1911. – SGfeller 1917. Probierzit. Emmenthalisches Mundartstück in 3 Aufzügen. Bern 1917. – SGfeller 1919. Em Hag no. Müschterli u Gschichten us em Ämmethal. Bern 1919. – SGfeller 1920. Dür d'Chnüttlete. Dramatisches Bild in 1 Aufzug. Bern 1920. – SGfeller 1921. Meieschößli. Gschichtli für Jung un Alt. Basel [1921]. – SGfeller 1922. Schwarmgeischt. Berndeutsches Schauspiel in 3 Aufzügen. Bern 1922. – SGfeller 1925¹. Geld und Geist. Emmentalisches Mundartschauspiel in 5 Aufzügen. Frei gestaltet nach Jeremias Gotthelfs Erzählung. Bern 1925. – SGfeller 1925². E Nydchrott. Nach JStutz «Die nydischi Chlefe» frei ins Berndeutsche übertragen. Aarau 1925. – SGfeller 1927. Ämmegrund. Mundartgschichte. Bern 1927. – SGfeller 1931. Drätti, Müetti u der Chlyn. Bilder us myr Buebezyt. Bern 1931. – SGfeller 1937. Seminarzyt. Chrütli u Uchrütli us eme Jugetgarte. Bern 1937. – SGfeller 1940. Eichbüehlersch. E Wägstrecki Bureläbtig. Bern 1940. – SGfeller 1942. Landbärner. Mundartgschichten u Müschterli. Bern 1942.

WGfeller 1981. Homer Bärndütsch. Ilias; von Walter Gfeller. Bern 1981. – WGfeller 1984. Vergil Bärndütsch. Aeneis. Bern 1984.

Gfo. Der schweizerische Geschichtforscher. Bd 1/14. Basel 1812/52.

aGG. Aus allen Gauen. Dichtungen in den schweizerischen Mundarten. Zürich 1896.

aGG.² s. Schwyzerl(ändli).

RGilgien 1932. Bärgbluet. Dialektspiel in 5 Akten von Robert Gilgien. Aarau 1932. – MA. von B.

Giord(ani 1891). La colonia Tedesca di Alagna-Valsesia e il suo dialetto. Opera postuma di Giovanni Giordani. Pubblicata per cura e a spese della Sezione Valsesiana del Club Alpino Italiano. Torino 1891. Neudruck mit Abbildungen und Nachruf auf den Verfasser. Varallo-Sesia 1927.

JGirsb. 1866. Heimatkunde von Stammheim; von Johannes Girsberger (Mskr.).

KGisler 1911. Geschichtliches, Sagen und Legenden aus Uri. Anhang: Einige Bräuche; von Karl Gisler. 2. Aufl. Altdorf 1911.

PGisler 1583. Volget nun das supplementum oder erfüllung der beschrybung diser reyß und pilgerfart, wie es herr Peter Gyßler von Uri, ritter deß heiligen grabs, der eben ouch diser gsellschafft gewesen, verzeichnet 1583 (JSchmid 1957, 149/52).

GL. Geographisches Lexikon der Schweiz. Mit dem Beistande der geographischen Gesellschaft zu Neuenburg hg. unter der Leitung von Charles Knapp, Maurice Borel und Victor Attinger. 6 Bde. Neuenburg 1902/10.

Gl Bauernh. 1983. Die Bauernhäuser des Kantons Glarus; von Jost Hösli. Basel 1983.

Gl Blutg. Blutgerichtsordnung von Glarus. Nach einer Niederschrift von 1636 (abgedr. G Mitt. 2, 119/43).

Gl Festg. (1860ff.). Festgabe für die vaterländische Jugend; dargeboten vom Glarnerischen Kantonal-Lehrerverein. 8 Jahrgänge; der 6. unter dem Titel: Festgabe für die liebe Jugend; gesammelt und hg. von einem Jugendfreunde. Chur 1860. 1861. Glarus 1861/6.

Gl Gem. s. Gem.

Gl Gespr. 1834 s. Gl Volksgespr. 1834.

Gl JB. Jahrbuch des historischen Vereins des Kantons Glarus. Zürich und Glarus 1865ff. Online-Zugang...

Gl LB. Altes Landbuch von Glarus, abgefaßt vor 1481 und fortgeführt bis 1679 (abgedr. ZfsR. 5. 6). – Gl LB. (1807. 1808). Das Landsbuch des Kantons Glarus. 3 Theile. Glarus 1807. 1808. – Gl LB. 1835. Landsbuch des Kantons Glarus. 1. Teil, enthaltend die sämmtlichen mit der Landsgemeinde 1834 in Kraft bestehenden Landesgesetze. Glarus 1835. Dazu: Nachtrag, enthaltend die von der unterm 24. Mai 1835 abgehaltenen gemeinen Landsgemeinde erlassenen gesetzlichen Bestimmungen. Glarus 1835.

Gl Rq. Die Rechtsquellen des Kantons Glarus (Sammlung schweiz. Rechtsquellen VII. Abt.); bearb. von Fritz Stucki. 1. Bd: Urkunden, Vereinbarungen und Gerichtsordnungen. Aarau 1983. 2. Bd: Einzelbeschlüsse bis 1679. Aarau 1984. 3. Bd: Einzelbeschlüsse 1680-1798. Allgemeine Landesmandate. Aarau 1984. 4. Bd: Gemeinden und private Genossenschaften. Aarau 1985. 5. Bd: Register, Übersetzungen und Berichtigungen. Aarau 1985 . Online-Zugang...

Gl Sprachschuel. Glarner Sprachschuel. Mundartsprachbuch für die Mittel- und Oberstufe der Glarner Schulen; von Heinrich Bäbler. Glarus 1949. – MA. von GlMatt.

Gl Urk. Urkundensammlung zur Geschichte des Kantons Glarus; hg. im Auftrage des Hist. Vereins von J[ohann] J[akob] Blumer und Gottfried Heer. 3 Bde. Glarus [1865/1915].

Gl Volksgespr. 1834. Volksgespräche und Erzählungen nach der glarnerschen Mundart; [von Cosmus Freuler]. Glarus 1834. – Mit hdschr. Forts. (Abschr. in der Bibl. des Id.).

Gl Volksmed(izin). Volksmedizinisches aus dem Kanton Glarus. Zürcher Diss. von Heinrich Schmid. Zürich 1924.

EGladbach 1897. Der Schweizer Holzstil in seinen kantonalen und konstruktiven Verschiedenheiten; von Ernst Gladbach. 3. Aufl. Zürich 1897.

PGlatthard 1977. Ortsnamen zwischen Aare und Saane. Namengeographische und siedlungsgeschichtliche Untersuchungen im westschweizerdeutschen Sprachgrenzraum; von Peter Glatthard. Bern 1977 (Sprache und Dichtung NF. 22). – PGlatthard 1981. Dialektologisch-volkskundliche Probleme im Oberhasli. Bern 1981 (Sprache und Dichtung NF. 29).

KWGlaettli 1945. Aus der Frühzeit der Gemeinde Hinwil; Ergebnisse einer Flurnamensammlung von K[arl] W[erner] Glaettli. Wetzikon/Rüti 1945.

WGlättli 1898. Geschichte der Unruhen auf der Landschaft Zürich in den Jahren 1645 und 1646. Zürcher Diss. von Walther Glättli. Zürich 1898.

BGlett. = Benedikt Gletting. Aus dem Toggenburg, 1540/61 in Bern bezeugt. – BGlett. Benedikt Gletting. Ein Berner Volksdichter des 16. Jahrhunderts; hg. von Theodor Odinga. Bern 1891.

AGlettyse = Abraham Glettyse (Pseudonym für Wilhelm Christ-Iselin) 1853/1926. MA. von BsStdt. – AGlettyse. Dr Prinz. Lustspiel in baseldeutscher Mundart. Basel [1924]. – AGlettyse 1923. Die neiji Schtubemagd. E Baseldytsch Schtiggli in zwai Szene. Basel 1923. – AGlettyse 1923¹. 's Teschtament oder d'r Doppelgänger. Das Gschpängscht. Zwai Theaterstiggli in aim Akt. Basel 1923. – AGlettyse 1923². Vier Lustspiele in baseldeutscher Mundart. Basel 1923.

SGlinz 1918. Aus dem Luzernerbiet; von Sebastian Glinz [Pseudonym für Hans Hunkeler]. Luzern 1918.

Gloss. Glossaire des Patois de la Suisse romande; fondé par Louis Gauchat, Jules Jeanjaquet, Ernest Tappolet [...]. Bd 1ff. Neuchâtel et Paris 1924/67. Genève 1968ff.

Glossaire Génevois. Glossaire génevois ou Recueil étymologique des termes dont se compose le dialecte de Genève avec les principales locutions défectueuses en usage dans cette ville; [von Jean-Aimé Gaudy]. 2ème ed. Genève et Paris 1827.

Glückw. 1624. Eine herzliche Glückwünschung mit Versen und Reymen zue Ehren den ehrenhaften NN., nachdem sie Magistri sind erkläret worden. (Basel) 1624.

Glur 1835. Roggwyler-Chronik oder historisch-topographisch-statistische Beschreibung von Roggwyl im Ober-Aargau [...]; bearb. und hg. von Johannes Glur. Zofingen 1835.

Glutz-Hartmann 1879. Die Stadtbibliothek. Ein Stück solothurnischer Culturgeschichte des 18. Jahrhunderts; von LGlutz-Hartmann. Solothurn 1879.

Gmür 1903. 1906 s. G Rq. 1903. 1906.

MGmür 1917. Schweizerische Bauernmarken und Holzurkunden; von Max Gmür. Bern 1917. 2., unveränderte Aufl. Bern 1991.

Godefroy. Dictionnaire de l'ancienne langue française et de tous ses dialectes du 9e au 15e siècle par Frédéric Godefroy. 10 parts en 11 tomes. Paris 1881/1902.

Goedeke. Grundriß zur Geschichte der deutschen Dichtung; aus den Quellen von Karl Goedeke. 3 Bde. 1. und 2. Bd. 2. Aufl. Dresden 1862. 3. Bd. Dresden 1881.

Goldast (1606). Rerum Alamannicarum sriptores aliquot vetusti [...]; traditae sunt tribus tomis bibliotheca Melchioris Haiminsfeldii Goldasti. Editio tertia cura Henrici Christiani Senckenberg. Francofurti et Lipsiae 1730. – Goldast 1609. Reichssatzung deß heiligen römischen Reichs; von Melchior Goldast. Hanau 1609.

Goldb(ach) 1723. Zeittafel des hohen Cantons und mächtigen Republic Bern [...]; von GvonGoldbach. Bern 1723.

HGoldener 1908. Die Verbalflexion einer ostschweizerischen Dialektgruppe mit besonderer Berücksichtigung der Analogiebildungen. Berner Diss. von Hans Goldener. Frauenfeld [1908].

Göldi 1712 s. TTobler 1869.

JGöldi 1897. Der Hof Bernang; bearb. von Johannes Göldi. St. Gallen 1897 (St. Gallische Gemeindearchive; hg. vom Hist. Verein des Kts St. Gallen).

Goldschm. = Johann Jakob Goldschmid 1715/69. Gerbermeister, Mitglied des Kleinen Rats und Bauherr in Winterthur.

Goldschm. Chr. Winterthurer Chronik, nach Auszügen aus einer Abschrift des Joh. Jac. Mejer (1731/92); s. ZWthur Neuj. B. 1881, 17 und 27.

Goliath 1741. Der jesuitische Goliath und die evangelische Schleuder Davids oder gäntzliche Tilgung und Zernichtigung derjennigen Großsprechereyen [...], mit welchen P. Joseph Biner S.J. die Ehre des e. Ministerii der zürcherischen Kirchen [...] ins Kaht zu trucken sucht [...; von Johannes Breitinger]. Zürich 1741.

Gorgonius um 1700. Gorgonius, der falsche Herzog von Burgund. Ein Lustspiel in Walliser Mundart aus der Barockzeit; hg. von Albert Carlen. Sitten 1977 (SA. aus Vallesia 32, 247/65).

GGöttelmann 1928. Der vokalische Lautstand bei Zwingli. Gießener Diss. von Gustav Göttelmann. Gießen 1928.

Gotth. = Jeremias Gotthelf (Pseudonym für Albert Bitzius) 1797/1854. Pfarrer in Lützelflüh, Dichter. – Gesammelte Schriften. Ausgabe letzter Hand. Berlin 1856/8.   Neue wohlfeile Ausgabe. Berlin 1861.   Volksausgabe im Urtext; hg. von Ferdinand Vetter ua. 10 Bde (enthaltend I. II. III. IV. V. VI. XIIa und b. XVIIa. XXI. XXII. XXIIIa, b und d.). – Dazu als Ergänzungsband: Gotth. EB. Beiträge zur Erklärung und Geschichte der Werke Jeremias Gotthelfs. Bern 1898/1902. – Gotth. (Hunz.-Bl.). Sämtliche Werke [...] in Verbindung mit der Familie Bitzius [...] hg. von Rudolf Hunziker, Hans Bloesch, Kurt Guggisberg, Werner Juker u. a. 24 Bde und 18 Ergänzungsbde. Erlenbach-Zürich 1921/77. – Von uns benutzte Einzelausgaben: Gotth. I: Der Bauernspiegel oder Lebensgeschichte des Jeremias Gotthelf; [von ihm selbst beschrieben]. Burgdorf 1837. 2. Aufl. Burgdorf 1839. – Gotth. II: Wie Uli, der Knecht, glücklich wird. Zürich und Frauenfeld 1841. 2. Aufl. Berlin 1850. Neue Ausg. von FVetter mit Worterklärungen und Einleitung. Leipzig, Reclam [oJ.]. – Gotth. III: Uli, der Pächter. 2. Aufl. Berlin 1850. Neue Ausg. von FVetter mit Worterklärungen. Leipzig, Reclam [oJ.]. – Gotth. IV: Käthi, die Grossmutter, oder der wahre Weg durch jede Noth. 2 Bde. Berlin 1847. – Gotth. V/VI: Leiden und Freuden eines Schulmeisters. 2 Teile. Bern 1838. 1839. – Gotth. VII/X (E. u. B.): Erzählungen und Bilder aus dem Volksleben der Schweiz. 5 [!] Bde. Berlin 1850/5. – Gotth. XI: Jakobs, des Handwerksgesellen, Wanderungen durch die Schweiz. 2 Abtheilungen. Zwickau 1846/7. – Gotth. XIIa: Dursli, der Brannteweinsäufer, oder der heil. Weihnachtsabend. Burgdorf 1839. – Gotth. XIIb: Wie 5 Mädchen im Branntwein jämmerlich umkommen. Bern 1838. – Gotth. XIIc: Hans Joggeli, der Erbvetter, und Harzer Hans, auch ein Erbvetter. 2 Erzählungen für das Volk. Berlin 1848. – Gotth. XIII: Geld und Geist oder die Versöhnung. 3 Teile. Solothurn 1843/4 (bildet den 2., 4. und 5. Teil von Nr XV/XVI). – Gotth. XIV: Zeitgeist und Berner Geist. 2 Teile. Berlin 1852. – Gotth. XV/XVI: Bilder und Sagen aus der Schweiz. 6 Teile. Solothurn 1842/6. – Gotth. XVIb: Der Knabe des Tell. Berlin 1846. – Gotth. XVIIa: Die Armennoth. Zürich und Frauenfeld 1840. – Gotth. XVIIb: Hans Jacob und Heiri oder die beiden Seidenweber. Berlin 1851. – Gotth. XVIII: Der Geldstag, oder die Wirthschaft nach der neuen Mode. Solothurn 1846. – Gotth. XIX: Erlebnisse eines Schuldenbauers. Berlin 1854. – Gotth. XX: Die Käserei in der Vehfreude. Berlin 1850. – Gotth. XXI/XXII: Wie Anne Bäbi Jowäger haushaltet und wie es ihm mit dem Doktern geht. 2 Teile. Solothurn 1843/4. – Gotth. XXIIIa: Ein Sylvester-Traum. Zürich und Frauenfeld 1842. – Gotth. XXIIIb: Die Wassernoth im Emmenthal. Burgdorf 1838. – Gotth. XXIIIc: Doktor Dorbach der Wühler und die Bürglenherren in der Weihnachtsnacht. Leipzig 1849. – Gotth. XXIIId: Eines Schweizers Wort an den schweizerischen Schützenverein. Solothurn 1844. – Gotth. 1843. Elsi, die seltsame Magd (Schwz. Unterhaltungsbl. 1843, Lfg 9/10). – Gotth. 1849. Wahlängsten und Nöten des Herrn Böhneler (Neue illustr. Ztschr. für die Schweiz 1, 82ff. St. Gallen 1849). – Die Erbbase. Eine Erzählung (ebd. 1, 341ff.). – Gotth. 1851 (Herbstgespr.). Herbstgespräch bei Anlaß der Nationalratswahlen [1851, oO.]. – Gotth. Br. Briefe von Jeremias Gotthelf an Amtsrichter Burkhalter; hg. von Gottlieb Joß. Bern 1897. – Gotth. Br.². Fünf unveröffentlichte Briefe Jeremias Gotthelfs. Aus dem Briefwechsel von Albert Bitzius und Karl Rudolf Hagenbach; hg. von Rudolf Suter. Basel 1961 (SA. aus Basler Nachrichten vom 17. Dez. 1961). – Gotth. WB. Wörterbuch zu den Werken von Jeremias Gotthelf; von Bee Juker. Erlenbach-Zürich und Stuttgart 1972.

GGotth. = Georg Gotthart 1552/1619. Bürger von Solothurn, Eisenhändler. – GGotth. 1584. Ein warhafftige lustige und schöne histori vom kampff zwüschen den Römeren und denen von Alba [...]. Bern 1584 (früher auch zitiert als GGotth. oJ.). – Neu hg. mit einer Einführung zu Leben und Werk von Ralf Junghanns. Zürich 2016. Online-Zugang...GGotth. 1599. Ein schön lustiges spil oder tragedi von zerstörung der [...] statt Troia [...]. Durch ein ersame burgerschafft zu Solothurn den 20. und 21. tag septemb. deß 1598 jahrs gespilt [...] worden. Fryburg in Ychtlandt 1599. Online-Zugang... – Neu hg. mit einer Einführung zu Leben und Werk von Ralf Junghanns. Zürich 2016. Online-Zugang...GGotth. 1619. Ein schöne lehrrüche Histori und Comoedia von dem Läben deß frommen und gottsförchtigen Tobiae. Augsburg 1619. – Neu hg. mit einer Einführung zu Leben und Werk von Ralf Junghanns. Zürich 2016. Online-Zugang...

JGGotth. 1639. Augspiegels wahrer Religion. Erster Theil; von Jo. Guil. Gotthardus. Luzern 1639 (Auszüge Alem. 16, 169/81).

Gottwilche. Gottwilche! Allemannische Klänge aus Stadt und Landschaft Basel; ausgewählt von GASeiler. Liestal 1879.

Götzinger = Ernst Götzinger 1837/96. Dr. phil., Deutschlehrer. MA. von G. – Götz(inger) 1891. Altes und Neues. Gesammelte Aufsätze von Ernst Götzinger. St. Gallen 1891.

KGoy 2001. Die Flurnamen der Gemeinde Schwanden GL. Basler Diss. Schwanden 2001.

Gr Ämterb. Zwei sogenannte Ämterbücher des Bistums Chur aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts; veröffentlicht und mit Erläuterungen, sowie Zusätzen aus einem gleichzeitigen Lehnbuch und Urbar versehen von JCMuoth (Beilage zu Gr Jahresber. 1898).

Gr Anl. 1838. Anleitung zur Verbesserung des bündnerischen Waldwesens; bearbeitet [...] auf Veranstaltung der Kantonsregierung. Chur 1838.

GrAv. Stat. Statuten und Satzungen der Landschaft Avers 1622, mit Nachträgen bis ins 19. Jhdt (Mskr.).

Gr Bauernh. 1965. 1968. Die Bauernhäuser des Kantons Graubünden; von Christoph Simonett. Bd 1: Wohnbauten. Basel 1965. 2., unveränderte Aufl. Basel 1983. Bd 2: Wirtschaftsbauten, Verzierungen, Brauchtum, Siedlungen. Basel 1968. 2., unveränderte Aufl. Basel 1987.

GrChur Tischmacherordn. 1730. Ordnungen und Bräuche eines ehrs. Handwerks der Tischmacheren in der Stadt Chur (abgedr. Gr Mbl. 1899, 33/40).

GrChur Weltgerichtssp. 1517. Churer Weltgerichtsspiel. Nach der Handschrift des Staatsarchivs Graubünden, Chur, Ms. B 1521; hg. von Ursula Schulze. Berlin 1993 (Texte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit 35).

GrD. LB. s. Gr Sammlg.

Gr Erbr. Geordnete Gesetzes-Sammlung und grundsätzliche Übersichten der achtzehn Erbrechte des eidgenössischen Standes Graubünden [...]; von Ulrich von Mohr. Chur 1831.

GrFid. Inv. 1731. Das Inventar des Podestaten Conrad Janett von Fideris; hg. von Christian Gillardon (Gr Mbl. 1951, 164/85).

GrFid. Zinsb. Zinsbuch der Galluskirche in Fideris; hg. von Fritz Jecklin (SA. aus Gr Jahresber. 1927).

GrVD(örf). LS. (1692) s. Gr Sammlg.

Gr Gem. s. Gem.

Gr Ges. 1827. Sammlung der Urkunden, Statuten und Gesetze des löbl. Obern Bundes. Chur 1827.

Gr Handl. 1622. Pündtnerischer Handlungen widerholt unnd vermehrte Deduction [...]. Mit seinen Beylagen; [von Johann Guler von Weineck]. 1622 (oO.; wieder abgedr. in: Bündn. Geschichtsschreiber und Chronisten; hg. von CvonMohr 10. Chur 1877).

Gr Jahresber. Jahresbericht der Historisch-antiquarischen Gesellschaft von Graubünden. Chur 1881ff.

Gr Kal. 1844ff. Bündner Kalender. Chur 1844ff.

Gr KD. Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden. Basel 1937ff.

GrKl(ost). LB. s. Gr Sammlg.

Gr Landw. Gesellsch. 1780/2. Verhandlungen der Gesellschaft landwirthschaftlicher Freunde in Bündten. 1.-5. Stück. Chur 1780/2.

GrL. Formularb. 1573. Das Langwieser Formularbuch I. (Coll. A.) von 1573 als eine bündnerische Rechtsquelle unter besonderer Berücksichtigung der freien Erbleihe im 16. Jahrhundert. Zürcher Diss. von Georg Mattli. Zürich 1949.

Gr LS. (Landsatz.) 1619. Landtsatzungen gemeiner dreyer Pündten in alter hoher Rätia gelegen. 1619. Zürich 1620. Online-Zugang...

GrLuvis Urb. 1548 s. Gr Jahresber. 1943.

GrMalix WB. Gemeinde Malix. Wortschatz, Flurnamenverzeichnis und Flurnamenkarte; von Heidi Conrad, Sylvester Davatz-Asper u. a. Schiers [2006].

Gr Mbl. Bündnerisches Monatsblatt. Eine Zeitschrift für Erziehungs-, Armenwesen und Volkswirthschaft; Chur 1850/71. 1881. 1896/1904 (ab 1896 hg. von SMeißer); ab 1914: Zeitschrift für bündnerische Geschichte, Landes- und Volkskunde; hg. von FPieth; ab 1952: Bündner Monatsblatt; hg. von ROTönjachen.

Gr Naturforsch. Ges. Jahresbericht der Naturforschenden Gesellschaft Graubündens. Neue Folge. Chur 1854ff.

GrObS. WB. Inschi Sprààch, ds Obarsàxar Titsch. Obersaxer Wörtersammlung; von Maria Ettlin-Janka. Stans 1995.

GrRh. Geschichten 1983. Und drnaa. Ofabenkligschichtä us em Riiwaald; hg. von der Walservereinigung Graubünden. Chur 1983.

Gr Rq. Rechtsquellen des Cantons Graubünden; hg. von R[udolf] Wagner und L[udwig] R[udolf] von Salis (abgedr. ZfsR. NF. 3/6; 10/11; 14). – Gr Rq. 1983. 1985. 2008. 2012. Die Rechtsquellen des Kantons Graubünden (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XV. Abt.). 1. Teil: Der Gotteshausbund. 3. Bd: Münstertal; bearb. und hg. von Andrea Schorta. Aarau 1983. Online-Zugang... 2. Teil: Der Zehngerichtenbund. 1. Bd: Gericht Langwies; bearb. und hg. von Elisabeth Meyer-Marthaler. Aarau 1985. Online-Zugang... 2. Bd: Landesherrschaft und Bundesrecht; bearb. von EMeyer-Marthaler. 2 Halbbde. Basel 2008. Online-Zugang... 3. Teil: Der obere Bund. 1. Bd: Die Gerichtsgemeinden der Surselva. 4 Teilbde. Basel 2012. Online-Zugang...

Gr Sammler. Der Sammler. Eine gemeinnützige Wochenschrift für Bündten. 6 Bde. Chur 1779/84. – Der neue Sammler. Ein gemeinnütziges Archiv für Bünden; hg. von der ökonom. Gesellschaft daselbst. Chur 1804/12. Online-Zugang...

Gr Sammlg. Sammlung sämmtlicher Statutar-Rechte der Bünde, Hochgerichte und Gerichte des eidgenössischen Standes Graubünden; hg. von der Geschichtsforsch. Gesellschaft daselbst. Darin: VII 2: Das Landbuch der Landschaft und Hochgerichtsgemeinde Davos im Zehngerichtenbunde [A. 17. Jhdt]. Chur 1831 = GrD. LB. VII 3: Das Landbuch des Hochgerichts Klosters, innern und äußern Schnitzes, im Zehngerichtenbunde [1646/95]. Chur 1833 = GrKl(ost). LB. III 1: Die Landsatzungen des Hochgerichts der fünf Dörfer im Gotteshausbunde. Chur 1837 = GrVD(örf). LS. (1692).

GrThs Dorfr. 1491. Ältestes Dorfrecht von Thusis vom 6. Juni 1491 (abgedr. ZfsR. 25, 355/60).

GrThs Feuerordn. 1767. Feurs-Ordnung von Herrn Werchmeister und Vorgesetzten auffgesetzt, und von der ehrs. Nachbahrschafft Tusis auff der grossen Dorff-Gemeind einhelliglich angenommen. [Thusis] 1767.

Gr UB. Bündner Urkundenbuch; hg. durch die Historisch-Antiquarische Gesellschaft von Graubünden, ab 1997 vom Staatsarchiv Graubünden; bearb. von Elisabeth Meyer-Marthaler, Franz Perret, Otto P. Clavadetscher und Lothar Deplazes. Bd 1ff. Chur 1955ff.

Gr Walser Jahresber. 1961ff. Jahresbericht der Walservereinigung Graubünden [oOuJ.].

Gr. = Jacob Grimm 1785/1863. – Gr. Gr. Deutsche Grammatik. 4 Teile. 1. Theil 1819. 2. Ausg. Göttingen 1822 (Neudruck von Wilhelm Scherer. Berlin 1870). 3. Bearbeitung der 1. Hälfte 1840. 2. Theil Göttingen 1826 (Neudruck von WScherer. Berlin 1878). 3. Theil Göttingen 1831 (Neudruck von Gustav Roethe und Edward Schröder. Gütersloh 1898). – Gr. GS. Geschichte der deutschen Sprache. 2 Bände. 2. Ausg. Leipzig 1853. – Gr. Myth. Deutsche Mythologie. 1. Ausg. Göttingen 1835. 3. Ausg. 2 Teile Göttingen 1854. 4. Ausg. 3 Teile; von Elard Hugo Meyer. Berlin 1875/8. – Gr. RA. Deutsche Rechtsalterthümer. 2 Bände. Göttingen 1828. 4. Aufl. von Andreas Heusler und Rudolf Hübner. Leipzig 1899. – Gr. WB. Deutsches Wörterbuch; von Jacob und Wilhelm Grimm (u. a.; s. Gr. WB. Quellenverzeichnis. 1971, 1071/88). 32 Bde und Quellenverzeichnis. Leipzig 1854/1960. 1971. – Gr. WB.² Neubearbeitung; hg. von der Akademie der Wissenschaften der DDR (ab 1993 von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften) und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Bd 1ff. Leipzig 1983. Stuttgart/Leipzig 1993/98. Stuttgart 1999ff. – Gr. Weist. s. Weist.

EGraf = Eduard Graf 1858/1905. Dr. phil., Beamter im Eidgenössischen Statistischen Büro Bern, Journalist, Verfasser einer luzerndeutschen Erzählung. MA. von LSchötz. – EGraf 1890. Die Auftheilung der Allmend in der Gemeinde Schoetz. Basler Diss. von Eduard Graf. Bern 1890. – EGraf 1895. S' Mareieli vo Wiißehuse (abgedr. in Der Grütlianer 1895, Nr 75/88; Neuausgabe Sempach 1929; wieder abgedr. in LWigg. Heimatkde 1965. 1966).

JHGraf 1896. Historischer Kalender oder der Hinkende Bot. Seine Entstehung und Geschichte; ein Beitrag zur bernischen Buchdrucker- und Kalendergeschichte von J[ohann] H[einrich] Graf. Bern 1896.

JJGraf XIX. Ein Zürcher Landarzt im Biedermeier. Aus den Aufzeichnungen des Johann Jakob Graf; hg. von Margarete Möckli-von Seggern. Zürich 1974.

Graff. Althochdeutscher Sprachschatz oder Wörterbuch der althochdeutschen Sprache [...]; etymologisch und grammatisch bearbeitet von Eberhard Gottlieb Graff. 6 Bde mit Index von Hans Ferdinand Massmann. Berlin 1834/46.

ChGrandgagnage. Dictionnaire étymologique de la langue Wallone; par Ch[arles] Grandgagnage. 2 tom. (II. 2 publ. par Aug. Scheler). Liège 1850. Bruxelles 1880.

LGrangier. Glossaire Fribourgeois ou Recueil des locutions vicieuses usitées dans le canton de Fribourg; par L[ouis] Grangier. Fribourg 1864/8.

Grasser 1624. Schweitzerisch Heldenbuoch, darinn die denckwürdigsten Thaten und Sachen gemeiner loblicher Eydgnoßschafft auffgezeichnet und beschrieben; von Johann Jacob Grasser. Basel 1624.

Grassm. Deutsche Pflanzennamen; von Hermann Graßmann. Stettin 1870.

HGreco 2009. Zuo der Eere Gottes, vfferbuwung dess mentschen vnd der statt Lucern lob. Theater und szenische Vorgänge in der Stadt Luzern im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit. Historischer Abriss. Quellenedition; von Heidy Greco-Kaufmann. 2 Bde. Zürich 2009.

JGremaud. Documents relatifs à l'histoire du Vallais; [...] par J[ean] Gremaud. 8 Bde. Lausanne 1875/98 (Mémoires et documents publiés par la Société d'histoire de la Suisse romande 29/33, 37/9).

OvGreyerz = Otto von Greyerz 1863/1940. Prof. an der Universität Bern. Sprachwissenschafter und Mundartforscher. MA. von BU. – OvGreyerz 1. Anne Bäbi Jowäger. Zwei Szenen aus Jeremias Gotthelf für die Bühne bearbeitet. Bern 1897. – OvGreyerz 2. E strube Morge. E Meitlikomedi i 1 Akt. Bern 1897. – OvGreyerz 3. Ds Gongstangße. Lustspiel in 1 Aufzug. Bern 1898. – OvGreyerz 4. Vatter und Suhn. Lustspiel in 1 Aufzug. Bern 1898. – OvGreyerz 5. Knörri und Wunderli oder Hei Si, wei Si, cheu Si. Berndeutsches Lustspiel in 3 Aufzügen. 2. Aufl. Bern 1909. – OvGreyerz 6. Der schön Herr Nägeli. Berndeutscher Schwank in 1 Aufzug. 2. Aufl. Bern 1910. – OvGreyerz 7. s. OvGreyerz 1911. – OvGreyerz 8. Der Chlupf. Berndeutsches Lustspiel in 3 Aufzügen. Bern 1913. – OvGreyerz 1892. Die neuere Sprachentwicklung in der deutschen Schweiz. Zürich 1892. – OvGreyerz 1899. Der Loggateer. Berndeutsches Lustspiel in 1 Aufzug. Bern 1899. – OvGreyerz 1900. Deutsche Sprachschule für Berner. Vollständige Ausgabe. Bern 1900. 3., verbesserte Aufl. Bern 1913. – OvGreyerz 1904. Kleines Berndeutsches Wörterbuch. Bern 1904 (erw. Sonderdruck aus der Deutschen Sprachschule für Berner). – OvGreyerz 1905. D' Revolution im Ryfligäßli. Berndeutsches Lustspiel in 2 Aufzügen. Bern 1905. – OvGreyerz 1908. 1909 s. Röseligarte. – OvGreyerz 1911. Bärnerlüt. Lustspiele. 1. Bd. Bern 1911. – OvGreyerz 1913. Ds Häberlis Pudi. E Schuel- und Chinderkomedi i 4 Ufzüg. Bern 1913. – OvGreyerz 1914. Der Napolitaner. Berndeutsches Lustspiel aus der «Kommunarden-Zeit» in 3 Aufzügen. 2. Aufl. Bern 1914. – OvGreyerz 1924. Nume das nid! Dramatisches Idyll in 1 Aufzug. Bern 1924. – OvGreyerz 1926. Der Vatter. Ein ernster Einakter von Nold Halder; aus der aargauischen Mundart in die bernische übertragen. Aarau 1926. – OvGreyerz 1933. Sprache, Dichtung, Heimat. Studien, Aufsätze und Vorträge über Sprache und Schrifttum der deutschen Schweiz und der östlichen deutschen Alpenländer. Bern 1933. – OvGreyerz 1935. Juvenis. Berndeutscher Einakter. Bern 1935. – OvGreyerz 1938. Sprachpillen. Bern 1938. – OvGreyerz 1940. Sprachpillen. Neue Folge. Bern 1940. – OvGreyerz Mattenenglisch. Das Berner Mattenenglisch und sein Ausläufer: Die Berner Bubensprache. Basel 1929 (SA. aus AfV. 29, 217/55). Neu hg. unter dem Titel: e Ligu Lehm. Das Berner Mattenenglisch und sein Ausläufer die Berner Bubensprache. Mit einem Vorwort von Walo von Greyerz und einem Wörterverzeichnis. Bern 1967. 1979. – Greyerz-Bietenh. Berndeutsches Wörterbuch; von Otto von Greyerz und Ruth Bietenhard. Bern 1976. 2., überarb. und erw. Aufl. Bern 1981. – MA. von BM.

FGribi = Fritz Gribi 1895/1961. Lehrer, Gründer der Gesellschaft für das schweizerische Volkstheater, Verfasser von Mundartliedern und -schauspielen sowie Übersetzer in die Mundart. – FGribi (oJ.). Blüemlisalp. Berndeutsches Sagenspiel in 5 Akten, mit alten Volksweisen. Aarau [1929]. – FGribi 1945. Der schwarz Schütz; von August Ganther. Frei i ds Bärndütsche übertreit. Bern 1945.

Grichting. Wallissertitschi Weerter, Walliser Wörterbuch; von Alois Grichting. Bd 1. 2. Aufl. Visp 1999.

RGrieb 1911. Us mym Bärndütsch-Chratte; von Rosa Grieb. Bern 1911 [zuerst erschienen in Schwz. Lehrerinnenztg. Jg 1904/5]. – MA. von BE.

Grimm 1762. Gedichte von Samuel Hieronymus Grimm von Burgdorf. Bern 1762.

Grimm 1786. Neu-vermehrte und verbesserte kleine Schweitzer-Cronica; von Hans Rudolff Grimm. Basel 1786.

AGrob 1832. Sigmunds Vorlesungen im Kreise gemüthlicher Freunde u. Familien; von Adrian Grob. 3 Bdchen. St. Gallen 1832.

HGrob 1603. Außreden und Fürwort der loblichen Büchsenschützen, darinnen allerhand Ursachen und zufallende Gelegenheiten, so im Schiessen fürfallen, auch in was Gstalten sich die zutragen mögen, erzelt unnd beschriben werden. Gantz kurtzwylig und den Schützen sonderlich nutzlich zuläsen [...]; von Hans Heinrych Grob. Zürich 1603. Neudruck Zürich 1854.

JGrob 1678. Dichterische Versuchgabe, bestehend in teutschen und lateinischen Aufschriften wie auch etlichen Stimmgedichten oder Liederen; aufgetragen von Johann Groben. Basel 1678.

JUGrob 1599. Tapfere handlung D. Marthin Luthers uf gehaltem rychstag zu Wormbs vor keiser Carolo V. anno 1521; in teütsche reimen verfaßet durch Joannem Huldrichum Grobium; hg. von Georg Geilfus. Winterthur 1868. Vgl. Historiae.

OGröger = Otto Gröger 1876/1953. Dr. phil., Germanist, Anglist, Mitbegründer und Leiter des Phonogrammarchivs der Universität Zürich, faktischer Chefredaktor des Id. 1934/51. – OGröger 1910. Die althochdeutsche und altsächsische Kompositionsfuge mit Verzeichnis der althochdeutschen und altsächsischen Composita. Zürcher Diss. Zürich 1910. – OGröger 1924. Der Lautstand der deutschen Mundart des Samnauns, verglichen mit jenem der benachbarten Tiroler Mundarten (Festschr. ABachmann 1924, 103/44).

Grolimund 1910. Volkslieder aus dem Kanton Solothurn; gesammelt und hg. von Sigmund Grolimund. Basel 1910. – Grolimund 1911. Volkslieder aus dem Kanton Aargau. Basel 1911 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 7 und 8).

JGross 1624. Kurtze Baßler Chronik [...]; zusammen getragen durch Johann Groß. Basel 1624.

BGrossenbacher 1999. Die Namenlandschaft des Wasseramtes. Namenschwund und Namenwechsel in einer veränderten Landschaft; von Barbara Grossenbacher Künzler. Aeschi [1999] (Solothurnisches Orts- und Flurnamenbuch, Beiheft 3).

Grübel = Sebastian Grübel d. J. 1528/95. Lateinschulmeister in Schaffhausen. – Grübel 1560. Nabal. Ein schön christenlich, lustig unnd kurtzwylig spil erstlich durch den eerwirdigen unnd wollgeleerten herren Rudolffen Walthern auß dem ersten buoch Samuelis des 25. cap. gezogen, in ein latinische comediam gestellt [...]; [übersetzt von Sebastian Grübel unter Mithilfe von Hieronymus Lang, gest. 1582]. Mülhusen im oberen Elsaß 1560 (zT. nach Auszügen von Jakob Baechtold). Neu hg. zusammen mit Gwalthers Nabal und einer Übersetzung dazu von Sandro Giovanoli. Bonn 1979 (Studien zur Germanistik, Anglistik und Komparatistik 83).

Grunder = Karl Grunder 1880/1963. Lehrer und Schriftsteller. MA. von BE. – (K)Grunder 1906. D's Bärewirts Töchterli. Volksstück in 5 Akten nach der Arthur Bitter'schen Novelle. Bern 1906. – (K)Grunder 1928. Ds Wätterloch. Bilder und Begäbeheiten us der Mobilisationszit vom Jahr 1914. Bern 1928. – (K)Grunder 1929. Der Ruetehof. Berndeutsches Volksstück in 4 Akten. Bern 1929. – (K)Grunder 1930. Hammegg-Lüt. Bern l930. – (K)Grunder 1935. D'Waldmarch. Volksstück in 4 Akten. 4. Aufl. in neuer Fassung. Bern 1935. – (K)Grunder 1938. D'Ufrichti. Es Mundartstück us der Gägewart i 4 Akte. Bern 1938. – (K)Grunder 1941. Göttiwyl. Vo mene Dörfli u sine Lüte. Bern 1941. – (K)Grunder 1943. En Abesitz. Berndeutsche Volksliederszene. 3. Aufl. Bern 1943. – (K)Grunder 1945. D'Filmhelde. Es heitersch Mundartstück in 1 Akt. Bern 1945.

Gruner = Johann Rudolf Gruner 1680/1761. Theologe, Polyhistor und Genealoge, Mitarbeiter an den Lexikonwerken von Iselin und Leu. – Gruner 1732. Deliciae urbis Bernae. Merckwürdigkeiten der hochlöbl. Stadt Bern; aus mehrentheils ungedruckten authentischen Schrifften zusammen getragen; [von Johann Rudolf Gruner]. Zürich 1732.

(GS)Gruner 1760. Die Eisgebirge des Schweizerlandes; von Gottlieb Sigmund Gruner. 3 Theile. Bern 1760.

DGruner 1977. Hesch e Kiosk a der Eigernordwand? Schülersprache, dargestellt am Beispiel Berns; von Dorothea Gruner. Ostermundigen-Bern 1977.

JRGruner Chr. Chronicon, das ist historische [...] Beschreibung der denk- und merkwürdigen Begebenheiten, die sich in der Statt Bern selbst und den Landen, Stätten und Gebieten zugetragen haben von 1701 an [bis 1761]; von Johann Rudolf Gruner (Hdschr. der Stadtbibl. Bern, mitgeteilt von JSterchi unter dem Titel: Berner Chronik von 1701–1761, in B Blätter 1913, 101/21. 179/93. 229/75).

Grünew. 1881. In die Berge des Appenzellerländchens. Für die Freunde der Natur und ländlicher Sitten; bearb. von ThGrünewald und JNeff. Appenzell 1881.

(R)Gualth. = Rudolphus Gualtherus (Rudolf Walther, Gewalther) 1519/86. Pfarrer an St. Peter in Zürich, 1575 Antistes, Dichter, Philologe und Übersetzer deutscher Schriften für die lateinische Zwingli-Ausgabe. – Gualth. 1542. Ain klaglied umb die christlichen jungkfrauw Margret Blaurerin. [Zürich] 1542 (abgedr. Museum 1789, 436/48). – Gualth. 1546. Der endtchrist. [...] Bewysung in fünff predigen. Zürych 1546. Online-Zugang…Gualth. 1552. 1. Von der knächtschafft der sünd unnd fryheit der glöubigen in Jesu Christo. Ein predig [...]. Zürych 1552. – 2. Ein trostpredig [...] von der zuokunfft unsers Herren Christi. Zürych 1552. – 3. Das lobgsang Zacharie uß dem 1. capitel Luce geprediget und ußgelegt. Zürych 1552. Online-Zugang…Gualth. 1553. Von der heiligen gschrifft und irem ursprung [...]. [Zürich 1553]. Online-Zugang…Gualth. 1555. Der Christen spiegel. Von der Christen namen [...]. Alles in zweyen predginen begriffen [...]. [Zürich 1555]. Online-Zugang…Gualth. 1559. Das vatterunser. Zürich 1559. Online-Zugang…Gualth. 1560. [...] Von der uferstentnuß Jesu Christi [...]. Item von der Christen osterfest. Dry predginen. Zürych 1560. 2. Aufl. 1586. Online-Zugang…Gualth. 1574. Von der beschnydung zwo predigen. Zürych 1574. – Gualth. 1584. Der künig Ezechias, das ist die trostlich und herrlich geschicht vom heiligen Ezechia [...] in 6 predigen ußgelegt. Zürych 1584. Online-Zugang…

HGubler 1920. Die Liquid- und Nasalsuffixe in der schweizerdeutschen Substantivbildung. Basler Diss. von Heinrich Gubler. Freiburg i/Br. 1920. – HGubler 1938. Zur schweizerdeutschen Wortbildung. Die Substantivsuffixe -ori, -öri; -uri; -eri; -ari, -äri; -oli, -öli; -ali (ZfM. 14, 193/8).

Guckk. 1840ff. Der Gukkasten. Zeitschrift für Witz, Laune und Satyre. Bern 1840/9.

AGuggenbühl. Uf guet Züritüütsch. Ein kleines Wörterbuch für den täglichen Gebrauch; von Adolf Guggenbühl. Zürich 1953.

DGuggenbühl 2002. Mit Tieren und Teufeln. Sodomiten und Hexen unter Basler Jurisdiktion in Stadt und Land, 1399 bis 1799; von Dietegen Guggenbühl. Liestal 2002 (Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kts Basel-Landschaft 79).

HGugggenbühl = Hans Guggenbühl, gest. 1942. Kanzlist beim Zürcher Obergericht. – HGuggenbühl 1936. Amigs. Gschichten us der Jugedzyt. Öppis fürs Gmüet für Jung und Alt. Zürich/Leipzig 1936.

JGuggenbühl. Der Alpenstich, endemisch im Hochgebirg der Schweiz, und seine Verbreitungen; von JGuggenbühl. Zürich 1838.

FlGuggenheim 1976. Wörterbuch zu Surbtaler Jiddisch. Die Ausdrücke hebräisch-aramäischen und romanischen Ursprungs; einige bemerkenswerte Ausdrücke deutschen Ursprungs; von Florence Guggenheim-Grünberg. Zürich 1976 (Beiträge zur Geschichte und Volkskunde der Juden in der Schweiz 11).

Gulden Bund 1586/1658. Proposition oder Fürtrag der protestierenden, wie auch die von den alt-catholischen Orthen darauff erfolgte Antwort sampt dem Gulden Bund, darin sie sich verbunden bey dem alten, wahren, allein seeligmachenden catholischen römischen Glauben zuverharren, zuleben und zu sterben. So geschehen in Lucern den 4. Oct. 1586. Neudruck Luzern 1658. Online-Zugang Ausg. 1658...

Guldin 1630. Wermuet-Honig. Das ist 7 christliche [...] Trostgesang. Auß dem gantzen Psalter Davids außgezogen; durch Melchior Guldin. Zürich 1630.

Guler = Johannes Guler von Wyneck 1562/1637. Bündner Staatsmann und Gelehrter. – Guler 1616. Raetia. Das ist außführliche und wahrhaffte Beschreibung der dreyen loblichen Grawen Bündten und anderer Retischen Völcker [...]. Zürich 1616. Online-Zugang...Guler 1624/5. Johannsen Gulers Ausgaben [und] Einnemmen anno 1624. 1625. Hierinnen auch die Sausenbergische Rächnungen (Mskr.). – Guler 1625. Veltlein, d.i. Chorographische und historische Beschreibung des Veltleins [...]. Strassburg 1625. – Guler 1642. Fiderisser Sawrbrunn [...]; von Johann Gulern von Weineck. Jetzund [...] vermehret [...] durch Andresen, seinen Sohn. 1642 [oO.].

EGünter = Emil Günter 1853/1927. Kaufmann und Politiker in Burgdorf. MA. von BE. – EGünter 1908. 's Järbsyte-Peters Gschichtli vom alte Napolion u vom Chräjebüel. Bern 1908 (zT. im Schweizer Bauer 1907, 90ff.). – EGünter 1917. Us dr Franzosezyt; von Fritz Reuter; aus dem Plattdeutschen ins Berndeutsche übertragen (Sonntagsblatt des Bund 1917 Nr 10 und 11).

JGuntern 1963. Walliser Sagen; gesammelt und hg. von Josef Guntern. Olten und Freiburg i/Br. 1963. – JGuntern 1978. Volkserzählungen aus dem Oberwallis. Sagen, Legenden, Märchen, Anekdoten aus dem deutschsprechenden Wallis. Basel 1978 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 62).

MGuntern 1578/88. Landschreiber Martin Guntern (1538–1588) und seine Familie. Seine Schaubare Weisheit, der Landschreiber und Staatskanzler der Landschaft Wallis (1500–1798); von Arthur Fibicher und Bernard Truffer. Sitten 2014 (Beihefte zu Vallesia 26).

JOHGünther 1840. Vollständiges Taschen-Wörterbuch der Jägersprache für Jäger und Jagdfreunde; von JOHGünther. Jena 1840.

LGünther 1919. Die deutsche Gaunersprache und verwandte Geheim- und Berufssprachen; von LGünther. Leipzig 1919.

RGünther. Bilder aus der Kulturgeschichte der Schweiz; von Reinhold Günther. Zürich 1896.

VGünther 1955. «Fromm» in der Zürcher Reformation. Eine wortgeschichtliche Untersuchung. Basler Diss. von Veronika Günther. Winterthur 1955.

Guriner Statut s. TB. Stat.

HGusset 1869. Die Alpenwirthschaft in ihrem ganzen Umfange und darauf bezügliche Urkunden und Sagen; von HGusset. 1. Teil. Bern 1869.

PGuyer 1953. Zürcher Hausnamen. Mit einem Häuserverzeichnis der Zürcher Altstadt; von Paul Guyer. Zürich/Stäfa 1953.

(R)Gwerb 1646. Bericht von dem abergläubigen und verbottnen Leüth- und Vych Besägnen und etlich dergleichen Zauber-Künstlein; zusammen getragen und gestellt durch Ruodolff Gwerb. Zürich 1646.

Gwerder. «Flätt – hüntsch – sauft.» Mundart-Wörterbuch; von Alois Gwerder. Schwyz 2001 (Heimatkunde Muotathal und Illgau 4).

Gwunderchr(atte). Der Gwunderchratte. Zugabe zur Schweizerischen Dorfzeitung. Bern 1858/70.

MGyr 1935. Einsiedler Volksbräuche; von Martin Gyr. Einsiedeln 1935.

Gyrenr. 1523. Das gyren rupffen. Halt inn wie Johans Schmid vicarge ze Constentz mit dem büechle, darinn er verheißt ein waren bericht, wie es uff den 29. tag Jenners 1523 ze Zürich gangen sye, sich übersehen hat; [von Johannes Haab, Heinrich Werdmüller u. a.]. Zürich 1523. Online-Zugang...

AGysi = Arnold Gysi 1837/1920. Mechaniker. MA. von AaRued. – AGysi 1. Drei humoristische Vorträge. 2. Aufl. Aarau 1878. – AGysi 2. Müllerruedis Pariserfahrt zur Weltausstellung vom Jahr 1878. Aarau 1881. – AGysi 3. Vier humoristische Vorträge. 5. Aufl. Aarau 1883. – AGysi 4. 17 erprobte humoristische Vorträge für gesellige Kreise jeder Art. Aarau 1899.

HGysin = Hans Gysin 1882/1969. Bauer, Mundartschriftsteller, Mitarbeiter an BsL. Evang. MA. von BsOlt. – HGysin 1970. Am Mühlibach. Liestal 1969. 2. Aufl. Liestal 1970 (Literarische Schriftenreihe Baselland 6). – HGysin 1997. Am Wääg noo. Gedichte, Sprüche, Spiele und Erzählungen. Aarau/Frankfurt a. M./Salzburg 1997 (Lebendige Mundart 9).

CGysler 1897. E chöstlichi Gschicht. Posse in 1 Akt; von Carl Gysler. Zürich 1897. – MA. von Z.

KGysler. Wörterbuch der Landschaft Hasli; von Karl Gysler. [Hohfluh 1935/9].

FGysling = Fritz Gysling 1895/1984. Dr. phil., Romanist und Südwalserforscher. – FGysling 1968. Fossilien der Walsermundart von Ornavasso (Studia Neophilologica 40, Nr 2, 1968, 386/413). – FGysling 1969. Zu einigen Fremdwörtern in der Mundart von Alagna (Wir Walser 1969, Nr 1, 16/24). – FGysling 1973¹. «Ds huedreifji» – ein Schulbeispiel eines walserischen Leitworts (Wir Walser 1973, Nr 1, 12/8). – FGysling 1973². Pflanzen- und Tiernamen aus den südlichen Monte-Rosa-Tälern (Die Alpen 49, 73/82).

  H

H. s. Hunz.

FHaag 1903. Die hohen Schulen zu Bern in ihrer geschichtlichen Entwicklung von 1528–1834 mit besonderer Berücksichtigung der kulturhistorischen Verhältnisse; von Fr[iedrich] Haag. Mit einer Einleitung über das Franziskanerkloster von H[einrich] Türler. Bern 1903. Online-Zugang...

FHaas (1897/9). Beiträge zu einer luzernischen Münzgeschichte; von F[ranz] Haas (Revue suisse de numismatique Bd 7, 96/160; Bd 8, 49/98, 113/77; Bd 9, 5/166). Online-Zugang...FHaas 1909. Geschichte der Gesellschaft zu Safran in Luzern bis 1850 (SA. aus Gfd 64, 135/274).

MHaas 1967. Obwaldner Red und Bruich; von Margaretha Haas. Kerns 1967. – MA. von ObwSa.

WHaas 1968. Lozärnersprooch. Eine Geschichte der luzerndeutschen Mundartliteratur, mit einem Verfasserlexikon und einem Lesebuch; von Walter Haas. Luzern 1968. – WHaas 1975. Franz Alois Schumachers «Isaac». Eine Volksschauspielparodie aus dem 18. Jahrhundert, Text und Untersuchungen. Luzern 1975 (Luzerner Hist. Veröffentlichungen 4). Vgl. Tyrolersp. 1743. – WHaas 1978. Sprachwandel und Sprachgeographie. Untersuchungen zur Struktur der Dialektverschiedenheit am Beispiele der schweizerdeutschen Vokalsysteme. Mit 24 Abbildungen und 9 Karten. Wiesbaden 1978 (ZDL. Beihefte NF. 30). – WHaas 1988. s Markus Evangeelium. Luzärntüütsch. Kriens 1988. – WHaas 1994. Provinzialwörter. Deutsche Idiotismensammlungen des 18. Jahrhunderts; hg. unter Mitarbeit von W. Günther Ganser, Karin Gerstner, Hanspeter von Flüe. Berlin/New York 1994 (Historische Wortforschung 3).

Hab. Der Prophet Habakuk; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Haberer 1562. Ein gar schön spyl von dem glöubigen vatter Abraham; von einer burgerschaft zuo Läntzburg im Ergöuw gespilt; von Hermann Haberer. Zürich 1562.

HPHäberli 1987. Wöschhänki, Mumiepass und Geischterzug. Träfe «Fachausdrücke» aus dem Eisenbahner-Wortschatz; von Hans Peter Häberli. Zürich 1987.

JHäberlin 1870. Geschichte der evangelischen Kirchgemeinde Sommeri-Amrisweil, mit steter Berücksichtigung der Geschichte von katholisch Sommeri; von Jakob Häberlin. Frauenfeld 1870. – JHäberlin 1897. Beiträge zur schweizerischen Volkskunde (Sonntagsblatt der ThZtg 1897, Nr 40/3; vgl. AfV. 6, 1902, 140/54).

JHabermacher 1606. Substantzliche Beschrybung der Pilgerfart gan Hierusalem, so der eerwürdig geistlich Priester, Herr Johannes Habermacher von Lucern, verricht hatt anno 1606 (JSchmid 1957, 163/220).

Habsb. Urb. s. HU.

Hadl. = Johannes Hadlaub, gest. vor 1340. Minnesänger bürgerlichen Standes in Zürich. – Hadl. Joh. Hadloubes Gedichte; hg. von Ludwig Ettmüller. Zürich 1840. Später auch zitiert nach Schwz. MS. 283/361. Neu hg. von Max Schiendorfer. Zürich/München 1986.

JBHäf(f)l. = Jost Bernhard Häfliger 1759/1837. Dr. theol. und lic. iur. utr., Pfarrer und Dekan in Hochdorf, Kammerer und apostol. Protonotar, Volksliederforscher. MA. von L. – JBHäf(f)l. 1801. Lieder im helvetischen Volkston. Luzern 1801. – JBHäf(f)l. 1813. Schweizerische Volkslieder nach der luzernischen Mundart. Luzern 1813.

AHaffner = Anton Haffner, geb. um 1535, gest. um 1608. Offizier in Frankreich, Gerichtsschreiber und Grossrat in Solothurn. – AHaffner 1577. Chronica von Anton Haffner. Solothurn 1849.

FrHaffn(er) 1666. Der klein Solothurner allgemeine Schaw-Platz historischer geist-, auch weltlicher vornembsten Geschichten und Händlen; durch Franciscum Haffner. 2 Theyle. Solothurn 1666.

UHafner 1991. Ryfi Frücht. Gedicht, Gschichte und Sprüch i der Soledurner Mundart; von Ueli Hafner. Solothurn 1991.

THagenb. 1882 (Sigr.). Sigriswyl am Thunersee. Oberländische Geschichtsbilder aus dem 14./18. Jahrhundert; von THagenbuch. Aarau 1882.

KRHagenbach = Karl Rudolf Hagenbach 1801/74. Dr. theol. h.c., Professor für Kirchengeschichte. Politisch aktiver Autor. – KRHagenbach 1828. Einige Gedanken über das Baseldeutsche oder: sollen wir in unsrer Umgangssprache das sogenannte Baseldeutsche beibehalten und in wie fern? (Baslerische Mittheilungen zur Förderung des Gemeinwohls 3, 1828, 111/9, 121/9; ohne Angabe des Verfassers). – KRHagenb(ach) 1863. Gedichte. 2 Bdch. 2. Aufl. Basel 1863.

Hagg(ai). Der Prophet Haggai; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

JJHagmann 1877. Das Toggenburg. Neuestes Reisehandbuch; hg. [...] von JJHagmann jr. Lichtensteig 1877.

RHägni = Rudolf Hägni 1888/1956. Lehrer und Schriftsteller in Zürich. MA. von Z. – RHägni, Jahr. 's Jahr-i und -us! Versli für die Chline. 3. Aufl. Zürich [1936]. – RHägni 1938. Max und Moritz. E Buebegschicht vo sibe Streiche. Zürich 1938. – RHägni. De Lehrer chrank, gottlob und dank! Spitzbuebevers [...]. 2. Aufl. Aarau [1940]. – RHägni 1940. I ghöören es Glöggli. Neui Väärsli für d Chind. Erlenbach-Zürich 1940. – RHägni 1947. Fäschtbüechli für grooss und chly. Zürich 1947. – RHägni 1948. Uf ale Wääge, a der Sunn und im Rääge. Väärsli für d Chind. Zürich 1948. – RHägni (oJ.). Gloggegglüüt. Züritüütsch Väärs. Zürich [1948]. – RHägni 1949¹. Öiseri Chly. Väärsli. Zürich 1949. – RHägni 1949². Spruchbüechli. Züritüütsch und schrifttüütsch. Zürich 1949.

Hagr(öschen). Hagröschen. Eine Sammlung Gedichte; von JDettwyler, Posamenter. Sissach 1876. – MA. von BsmL.

Hahn 1827. Beschreibung des Kantons Appenzell mit besonderer Rücksicht auf seine Kuranstalten; von ChrUHahn nebst einem Vorwort von Georg Reinback. Heilbronn 1827.

NHaillant. Essay sur un patois vosgien. Dictionnaire phonétique et étimologique; par N[ic.] Haillant. Epinal 1885. Supplément Paris 1901.

Haimonsk. 1531. Die Haimonskinder in deutscher Übersetzung des 16. Jahrhunderts; hg. von Albert Bachmann. Tübingen 1895 (Bibl. des lit. Vereins in Stuttgart 206).

Halbsut. Halbsuters Lied von dem Strit ze Sempach [2. Hälfte 15. Jhdt]; hg. von Ludwig Ettmüller (Z Ant. Mitt. 2, Heft 11, 65/71). Wieder abgedr. in Lil. 1, 109/45.

ChrHaldemann 1827. Topographische, statistische und ökonomische Beschreibung der Gemeinde Eggiwyl, welche im Jahre 1827 der ökonomischen Gesellschaft des Cantons Bern von ihrem Mitglied Christian Haldemann von Horben eingegeben ward. [Mit Tafeln und Karten]. Langnau 1903.

AHalder = Arnold Halder 1812/88. Kaufmann in New York und St. Gallen, Buchhalter in Unterseen, Verfasser deutscher und schweizerdeutscher Gedichte. MA. von Ap. – AHalder 1838. Vergissmeinnicht. Poetische Freundesgabe. St. Gallen 1838. – AHalder 1838/9. Dramatische Kleinigkeiten. 1. Qui vit? oder die Heimkehr. 2. Die Bergreise (Mskr. in der Bibl. des Id.). – AHalder 1854. Reimereien in Appenzellischer und St. Gallischer Mundart. 2. Aufl. der «Poetischen Versuche» von 1836. St. Gallen/Bern 1854. – AHalder, Ch.-U. Chünge n Ueli. Ländliches Schauspiel in 3 Aufzügen (Mskr. in der Bibl. des Id.).

NHalder 1926. De Vatter. Ein ernster Einakter [...]; von Nold Halder. Aarau 1926. – MA. von Aa.

HHaldimann 1902. Die Sprache des Hans Rudolf Manuel; von Hedwig Haldimann. Heidelberg 1902 (SA. aus ZfhM. 3, 285/307). – HHaldimann 1903. Der Vokalismus der Mundart von Goldbach. Berner Diss. Heidelberg 1903 (auch ZfhM. 4, 295/351; 5, 225/44).

Halevy 1869. Der Wilchingerhandel. Episode aus der Geschichte Wilchingens in den Jahren 1718-1729; dramatischer Versuch in drei Akten von Halevy (abgedr. Herrigs Archiv für das Studium der neueren Sprachen 45, 455/71).

AHaller = Adolf Haller 1897/1970. Bezirkslehrer, Schulinspektor. MA. von aAa. – AHaller 1929. De neu Tiräkter. Lustspiel in 1 Akt. Aarau 1929. – AHaller 1930. 's Hürotsäxame. Komödie in 3 Akten. Aarau 1930.

AvHaller = Albrecht von Haller 1708/77. Arzt, Naturforscher und Dichter in Bern, Prof. in Göttingen. – AvHaller 1732. Versuch Schweizerischer Gedichten; von Albrecht von Haller. Bern 1732. 12., vermehrte und viel verbesserte Original-Ausgabe, begleitet mit der Lebensbeschreibung des Verfassers; durchgesehen und besorgt von Johann Rudolf Wyß. Bern 1828.

EHaller 1927. D' Johreszyte. Es Speel uf Aargauer Tütsch für Schuelerchind; von Erwin Haller. Aarau 1927.

FrHaller 1871. Berndeutsche Verschen und Lieder für Kinder von 3 bis 8 Jahren; von Franz Haller. 1. Aufl. Bern 1847/53. 4. Aufl. Bern 1871.

GEvHaller 1780/1. Schweizerisches Münz- und Medaillenkabinet; von Gottlieb Emanuel von Haller. 2 Theile. Bern 1780. 1781. – GEvHaller 1785/8. Bibliothek der Schweizergeschichte [...]. 6 Bde und Reg. Bern 1785/7.

JHaller = Johannes Haller 1523/75. Oberster Dekan der bernischen Landeskirche. – JHaller 1550/73. Chronicon breve ecclesiae et reipublicae Bernensis (in deutscher Sprache; Chronik vom Jahre 1550 bis 1573, in der Burgerbibl. Bern, Mskr. hist. helv. I. 117; nach Auszügen von FEWelti). – JHaller 1597 s. HBull. 1597.

PHaller = Paul Haller 1882/1920. Dr. phil., Pfarrer, dann Mittelschullehrer in Schiers und Wettingen. MA. von aAa. – PHaller 1912. 's Juramareili. Gedicht in Aargauer Mundart. Aarau 1912. – PHaller 1916. Marie und Robert. Schauspiel in 3 Akten. Bern 1916. – PHaller 1956. Gesammelte Werke; hg. von Erwin Haller. Aarau 1956. 2. Aufl. Aarau 1964.

WHaller XVI. Hans Haller 1487–1531. Ein Lebensbild aus der Reformationszeit (verfaßt von seinem Sohn Wolfgang; eine Abschrift aus dem Anfang des 17.Jhdts); hg. von Eduard Bähler (Z TB. 1923, 162/95).

Halt(aus). Christiani Gottlob Haltaus [...] Glossarium Germanicum medii aevi. 2 tomi. Lipsiae 1758.

AHalter = Amalie Halter-Zollinger 1892/1985. Mundartdichterin. MA. von ZHombr. – AHalter 1951. Großmutter erzählt. Stäfa 1951. – AHalter 1952. Meeder tuusig Sprüchwöörter und es Püscheli alt Redesaarde. Stäfa [1952]. – AHalter 1954. Großmutter erzählt. 2. Bändchen. Stäfa 1954. – AHalter 1960. Vo s Chäler Heiris. Stäfa 1960. – AHalter 1965. Was ich am Radio prichtet hän. Stäfa 1965.

PHalter = Peter Halter 1856/1922. Amtsschreiber und Wirt. MA. von L. – PHalter. Heimeligs G'lüt. Gedichte in Luzerner Mundart. Zürich [1919]. – PHalter (1970). Dir, Heimatland, mein Lied. Gesammelte Werke; hg. von Albert von Wartburg. Hochdorf 1970.

Haltm. 1683. Beschreibung der eidgnösischen Statt St. Gallen Gelegenheit, Geschichten und Regiment; von Marx Haltmeyer. Sankt Gallen 1683.

ThAHammer 1973. Die Orts- und Flurnamen des St.-Galler Rheintals. Namenstruktur und Siedlungsgeschichte; von Thomas Arnold Hammer. Frauenfeld/Stuttgart 1973 (Studia Linguistica Alemannica 2).

SHaemmerli-Marti = Sophie Haemmerli-Marti 1868/1942. Lehrerin, «Doktorsfrau» in Lenzburg. MA. von AaOthm. – SHaemmerli-Marti 1913¹. Großvaterliedli. Bern 1913. – SHaemmerli-Marti 1913². Wiehnechtsbuech. Bern 1913. – SHaemmerli-Marti 1914. Im Bluest. Bern 1914. – SHaemmerli-Marti 1916. Mis Chindli. 4. Aufl. Zürich/Leipzig 1916. – SHaemmerli-Marti 1939. Mis Aargäu. Land und Lüt us miner Läbesgschicht. Aarau [1939]. – SHaemmerli-Marti 1940. Läbessprüch. Aarau [1939].

Handwerk 1967. 1968. 1972. 1976. 1980. 1993. Sterbendes Handwerk (seit 1976: Altes Handwerk); hg. von Paul Hugger. Sammelband I (Heft 1/10), II (Heft 11/20), III (Heft 21/30), IV (Heft 3l/40), V (Heft 41/50), VI (Heft 51/60). Basel 1967. 1968. 1972. 1976. 1980. 1993.

JHäne 1895. Der Klosterbruch in Rorschach und der St. Galler Krieg 1489–1490. Zürcher Diss. von Johannes Häne. St. Gallen 1895. – JHäne 1899. Der Auflauf zu St. Gallen im Jahre 1491. St. Gallen 1899. – JHäne 1900. Zum Wehr- und Kriegswesen in der Blütezeit der alten Eidgenossenschaft. Zürich 1900. – JHäne 1928. Militärisches aus dem Alten Zürichkrieg. Zur Entwicklungsgeschichte der Infanterie. Zürich 1928. – JHäne, Lw. Leinwandindustrie und Leinwandhandel im alten St. Gallen (SA. aus NZZtg 1899).

EHänggi 1893. Schwizer Dorfbilder; von Eduard Hänggi. 2. Aufl. Bern 1893. – MA. von S.

RHäni = Reinhard Samuel Häni 1869/1939. Lehrer. Gw. für MAA. von AaLeer. und AaMuhen.

Harder 1859. Historische Beschreibung des Munots zu Schaffhausen; von H[ans] W[ilhelm] Harder. Schaffhausen 1859. – Harder (Kaufl.) 1867. Die Gesellschaft zun Kaufleuten. Ein Beitrag zur Zunft- und Sittengeschichte der Stadt Schaffhausen. Schaffhausen 1867. – Harder 1867/70. Beiträge zur Schaffhauser Geschichte. Heft 1/3. Schaffhausen 1867/70.

UHarder 1524/5. Eilf Briefe von Hauptmann Ulrich Harder (Beigabe zu Hans Stockars Heimfahrt von Jerusalem und Tagebuch von 1520 bis 1529. Schaffhausen 1839, 202/14).

Harderm. 1864. Das Hardermannli. Eine Sammlung anmutiger Erzählungen und poetischer und prosaischer Sagengeschichten, nebst vielen Originalgedichten etc. Wöchentl. Beilage zum Anzeiger von Interlaken. Interlaken 1864.

JHardmeyer = J[akob] Hardmeyer-Jenny 1826/1917. Lehrer in Männedorf, Redaktor der Zürcher Wochen-Chronik. MA von ZrS. – JHardmeyer 1900. Frohe Stunden. Zürcher Verse. Zürich 1900.

BHarms 1909. 1910. 1913. Der Stadthaushalt Basels im ausgehenden Mittelalter. Quellen und Studien zur Basler Finanzgeschichte; hg. von Bernhard Harms. 1. Abteilung: Die Jahresrechnungen 1360–1535. Bd 1: Die Einnahmen. Tübingen 1909. Bd 2: Die Ausgaben 1360–1490. Tübingen 1910. Bd 3: Die Ausgaben 1490–1535. Tübingen 1913.

AHartm. = Alfred Hartmann 1814/97. Volksschriftsteller. MA. von S. – AHartm. 1852. 1855. Kiltabend-Geschichten. 1. Bdch. Bern 1852. 2. Bdch. Bern 1855. – AHartm. 1858. Meister Putsch und seine Gesellen. Ein helvetischer Roman in 6 Büchern. 2 Bde. Solothurn 1858. – AHartm. 1863. Erzählungen aus der Schweiz. 4 Theile (der Kiltabend-Geschichten 2. Folge). Solothurn 1863. – AHartm. 1879. Neue Schweizer-Novellen. Berlin 1879. – AHartm. 1890. Dursli der Auswanderer. Erzählung. Basel 1890.

GLHartm. = Georg Leonhard Hartmann 1764/1828. Maler, historischer und naturwissenschaftlicher Publizist. – GLHartm. 1808. Versuch einer Beschreibung des Bodensees. 2. Aufl. St. Gallen 1808. – GLHartm. 1817. Landwirthschaftliche und Sitten-Gemählde der Bewohner der Alt-St.Gallischen Landschaft zu Anfange des 19. Jahrhunderts. Zürich 1817. Neu hg. und eingeleitet von Werner Vogler in G Neuj. 1985. – GLHartm. 1827. Helvetische Ichthyologie oder ausführliche Naturgeschichte der in der Schweiz sich vorfindenden Fische. Zürich 1827.

JHartmann = Jakob Hartmann (Pseudonyme: Alfred Waldvogel, Chemifeger Bodemaa) 1876/1956. Kaminfeger. MA. von ApK. – JHartmann 1909. E g'nareti Setzi im «Wilde Maa». Interlaken 1909. S. auch ATobler 1909. JHartmann 1912. Appezeller Gschichte. Zürich 1912. – JHartmann (S.). Appezeller Sennelebe. Appenzellisches Charaktergemälde mit Jodel, Gesang und Tanz in 5 Aufzügen. Zürich 1914. – JHartmann 1914 s. JHartmann (S.). – JHartmann 1930. Heimatspiegel. Bilder und Gestalten aus dem Appenzellerland. Heiden 1930. – JHartmann 1987. Stöck ond Stuude; zsämmebbüschelet vom Chemifeger Bodemaa. 3. Aufl. Heiden 1987.

LJHartmann. Wörtersammlung zur jännischen Sprache; von Ludwig Johann Hartmann (1781/1846; Mskr. in der Bibl. des Id.). Online-Zugang...

WHartmann 1924. Herzchäferkomödi. Mundartlicher Dreiakter; von Wilhelm Hartmann. Zürich 1924. – MA. von G.

HHasenfratz 1908. Die Landgrafschaft Thurgau vor der Revolution von 1798; von Helene Hasenfratz. Frauenfeld 1908.

HHasler = Hans Hasler 1877/1954. Dr. iur., Lehrer und Schriftsteller. MA. von ZrS. – HHasler 1936. Alti Bilder vom Zürisee. Schiff und Schifflüt. Stäfa 1936. – HHasler 1940. Bilder vom Zürisee. Fischerei. Wädenswil 1940. – HHasler 1942. Alti Bilder vom Zürisee. Von Räben und vom Wii. Stäfa 1942. – HHasler 1949. Bilder vom Zürisee. Us em Puurelääbe. Zürich 1949.

HHäsler 1997. Der Franzos un ander Gschichti u Gedicht; von Heinz Häsler. Interlaken 1997. – HHäsler 2001. Buobezyt. Heiters un o weniger Schöös us junge Jahren. Interlaken 2001. – MA. von BGsteigw.

Haslerchr. s. BHa. Chr. 1781.

Hattemer. Denkmahle des Mittelalters. St. Gallens altteutsche Sprachschätze; gesammelt und hg. von Heinrich Hattemer. 3 Bde. St. Gallen 1844/9.

LHätzer 1524. Ein bewysung, das der war Messias kummen syg [...]; beschriben durch rabbi Samuelen; ins Deutsche übersetzt von Ludwig Hätzer. Zürich 1524.

Haupts Ztschr. s. ZfdA.

Hauptweh. Kurtzer Bericht, wie dissmahlig grassierendes Hauptwehe zue verhüeten und zue heylen seye. Dem armen Landtmann zue Trost in Truck verfertiget. 1690 [oO.].

Hauschr. 1617. Aus einer zürcherischen Familien[haus]chronik. Als Einleitung zu den Lebenserinnerungen von Ludwig Meyer von Knonau (1769-1841); neu hg. von Gerold Meyer von Knonau. Frauenfeld 1884 (tw. schon abgedr. Z Neuj. W. 1875/6).

AHauser = Albert Hauser 1914/2013. Dr. phil., Prof. für Wirtschaftsgeschichte an der ETH Zürich, Publikationen zur Wirtschafts-, Sozial,-, Kultur-, Alltags- und Agrargeschichte, Zeichner und Maler. – AHauser 1961. Vom Essen und Trinken im alten Zürich. Tafelsitten, Kochkunst und Lebenshaltung vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Zürich 1961. – AHauser 1973. Bauernregeln. Eine schweizerische Sammlung mit Erläuterungen. Zürich und München 1973. – AHauser 1998. Grüezi und Adieu. Gruss- und Umgangsformen vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Zürich 1998.

KHauser 1895. Geschichte der Stadt, Herrschaft und Gemeinde Elgg; von Karl Hauser; hg. von der Zivilgemeinde Elgg. Elgg 1895. – KHauser 1899. Winterthur zur Zeit des Appenzellerkrieges; hg. vom Hist.-Antiquar. Verein Winterthur. Winterthur 1899.

Hausfrd 1872ff. Der Hausfreund. Schweizer Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für das Volk; hg. von Otto Sutermeister. Bern 1872ff.

WHauskn. 1891. D' Nochberschaft. An dramatische Scherz i 1 Akt i St. Galler Mundart; vom Werner Hausknecht. 1891 [oO.].

EHausknecht. Die Vokale der Stammsilben in den Mundarten der Stadt St. Gallen und des Fürstenlandes. Zürcher Diss. von Ernst Hausknecht. Frauenfeld [1908]. (Druckvorlage der vollständigen Arbeit in der Bibl. des Id.).

Häxebränz 1975. 99 X Züritüütsch. Wie me Züritüütsch tänkt, redt, schrybt, säit de Häxebränz [Pseudonym für Jacques MBächtold]. Zürich 1975.

HBL. Historisch-biographisches Lexikon der Schweiz; hg. von Heinrich Türler, Marcel Godet und Victor Attinger. 7 Bde und Supplement. Neuenburg 1921/34.

Hebel = Johann Peter Hebel 1760/1826. Gymnasiallehrer, Prälat der evangelischen Landeskirche Badens, früher Mundartdichter in der Mundart des Wiesentals. – Hebel. Alemannische Gedichte. Karlsruhe 1847. – JPHebels Alemannische Gedichte; hg. und erläutert von Ernst Götzinger. Aarau 1873.

Hebr. s. Ebr.

HHedinger = Heinrich Hedinger 1893/1978. Lehrer in Regensdorf und Riesbach. MA. von ZStdt. – HHedinger 1951. Geschichte des Städtchens Regensberg. 2. Aufl. Zürich 1951. – HHedinger 1957. Sechs Dialektvorträge (12. Jahrheft des Zürcher Unterländer Museumsvereins 1956/7). – HHedinger 1961. Chronik der Gemeinde Dielsdorf. Dielsdorf 1961. – HHedinger 1965. Ortsgeschichte von Schöfflisdorf [Kt. Zürich]. Schöfflisdorf 1965.

GHeer = Gottfried Heer 1843/1921. Pfarrer und Dekan in Betschwanden, Glarner Ständerat, Lokalhistoriker. – GHeer 1887. Das altglarnerische Heidentum in seinen noch vorhandenen Überresten. Zürich 1887. – GHeer 1892. Glarnerdütsch. Glarus 1892. – GHeer 1893¹. Unsere Pflanzen im Volksmund. Vortrag gehalten in der naturforsch. Gesellschaft in Glarus. Zürich 1893. – GHeer 1893². Über volkstümliche Pflanzennamen des glarnerischen Mittel- und Unterlandes. Vortrag gehalten in der Naturforschenden Gesellschaft des Unterlandes. [Glarus 1893]. – GHeer 1899. Geschichte des Landes Glarus. 2 Bde. Glarus 1898/9.

JCHeer = J[akob] C[hristoph] Heer 1859/1925. Lehrer, Feuilletonredaktor und freier Schriftsteller. –  JCHeer 1889. Die zürcherische Dialektdichtung. Ein Literaturbild. Zürich 1889. – JCHeer 1890. Blumen aus der Heimat. Schweizerdeutsche Gedichte. Zürich [1890].

Heer u. Bl(umer) s. Gl Gem.

JHefti 1905. Der Geißbuob. Ein Lebensbild aus dem Glarnerland mit Gesang in 4 Akten; von Jakob Hefti. Aarau 1905. – MA. von GlL.

JHefti 1914. Geschichte des Kantons Glarus von 1770 bis 1798. Zürcher Diss. von Joachim Hefti. Glarus 1914 (Gl JB. 40, 1915).

Heg(etschw). 1840. Flora der Schweiz; von Johann Hegetschweiler; fortgesetzt und hg. von Oswald Heer. Zürich 1840.

FHegi 1912. Geschichte der Zunft zur Schmiden in Zürich 1336–1912; bearb. von Friedrich Hegi; hg. von der Zunft zur Schmiden. Zürich 1912. – FHegi 1914. Gesellennamen. Ein Beitrag zur Entstehung der Familiennamen. Straßburg 1914 (SA. aus ZfdW. 15, 243/5).

GHeid. 1708 s. Acerra 1708. – GHeid. 1732. Kleinere deutsche Schrifften; von Gotthard Heidegger. Zürich 1732.

PHeierle 1969. Die Gefässbezeichnungen in den Basler Beschreibbüchlein (wortgeschichtliche Untersuchungen). Basler Diss. von Paul Heierle. Basel 1969.

JHeierli 1922. 1924. 1928. 1930. 1932. Die Volkstrachten der Schweiz; von Julie Heierli. 5 Bde. 1. Bd: Die Volkstrachten der Innerschweiz. Erlenbach-Zürich 1922. 2. Bd: Die Volkstrachten der Ostschweiz. Thurgau, St. Gallen, Glarus, Appenzell. Erlenbach 1924. 3. Bd: Die Volkstrachten von Bern, Freiburg und Wallis. Erlenbach 1928. 4. Bd: Die Volkstrachten von Zürich, Schaffhausen, Graubünden und Tessin. Erlenbach 1930. 5. Bd: Die Volkstrachten der Mittel- und Westschweiz (Luzern, Zug, Aargau, Solothurn, Basel, Waadt, Neuenburg und Genf). Erlenbach 1932.

Heiligenl. 1475. Auszüge aus «Dye heyligen leben» von 1475 (Beigabe zu HsStockar 1519. 1520/9. Schaffhausen 1839, 215/23).

A(lb)Heim = Albert Heim 1849/1937. Geologe, Prof. an der ETH und an der Universität Zürich. – AHeim 1881. Der Bergsturz von Elm, den 11. September 1881. Zürich 1881.

JHHeim 1844. Die Heilkräfte der Alpenziegen-Molken und der Molkenkurort Gais; von Johann Heinrich Heim. Zürich 1844. Online-Zugang...

AHeim(ann) = Arnold Heimann 1856/1916. Gymnasiallehrer in Biel. MA. von B. – AHeimann 1899¹. Elsi, die seltsame Magd. Volksstück in einem Vorspiel und 3 Akten nach der gleichnamigen Erzählung des Jeremias Gotthelf. Biel 1899. – AHeimann 1899². Hinteregglüt. Bernisches Volksstück in 4 Akten. Biel 1899. Neudruck Biel 1908. – AHeimann 1913. Der Würgengel. Schweizerisches Volksstück in 5 Akten. 2. Aufl. Bern/Biel/Zürich 1913. – AHeimann 1919. Der Talgutbauer. Schweizerisches Volksstück in 5 Akten. Bern/Biel/Zürich 1919. Neudruck Aarau 1925.

EHeimann = Erwin Heimann 1909/91. Heizungsmonteur, Pariskorrespondent von Schweizer Zeitungen, freier Autor. MA. von B. – EHeimann 1962. Schlossberg. Der Fortschritt ergreift eine Stadt. Eine Hörfolge geschrieben im Auftrag von Studio Radio Bern. Bern 1962. – EHeimann 1964. Sturmzyt. Eine Sendereihe geschrieben im Auftrag von Studio Radio Bern; Gesamtaufbau und Spielhandlung von EHeimann; geschichtliche Dokumentation von Oskar Reck [...]. Ostermundigen-Bern 1964. 6. Aufl. Ostermundigen-Bern 1977.

Heimatland. Heimatland! Ein Luzerner Volksbuch. Hochdorf 1911ff.

JGHeinzmann 1794. 1796. Beschreibung der Stadt und Republik Bern. 1. Teil; anonym. Bern 1794. 2.Teil; von Johann Georg Heinzmann. Bern 1796. Online-Zugang...

Heiratsbr. 1566. Heuraths-Brieff Herrn Rodolff Walthers mit Jungfrau Anna Blarerin (abgedr. Misc. Tig. 1, Heft 4, 94/9).

Heitere Stimmen. Heitere Stimmen aus dem Kreise der Loge «Modestia cum Libertate» in Zürich. Zürich [1874].

Heiz = Thomas Heiz 1869/1934. Lehrer in Ennenda. MA. von GlEnn. oder GlGr.

AHelbling 1912. Verfassungsgeschichte der Stadt Luzern im Mittelalter. Berner Diss. von August Helbling. Luzern 1912.

CHelbling 1916. Die geschichtliche Entwicklung der Fischereiverhältnisse im Zürcher-Obersee. Als Anhang die Regesten der Fischereiurkunden des Stadtarchivs Rapperswil; von Carl Helbling. Berlin 1916 (SA. aus Archiv für Fischereigeschichte 8).

Heldenb. s. Grasser.

FHeldmann 1811. Schweizerische Münz-, Maaß- und Gewichtskunde; von Friederich Heldmann. Suhr bey Arau 1811. Online-Zugang...

Helmlin 1623. Catholische Predig und goutherzige Ermahnung an ein lobliche Eydtgenossenschaft, gehalten den 10. Julii A. 1623. An dem Jahrzyt der Schlacht zuo Sempach, in der Capellen uff der Wahlstatt daselbsten; [von Ludwig Helmlin] (abgedr. Gfd 51, 286/92).

Helv. 1823/33. Helvetia. Denkwürdigkeiten für die 22 Freistaaten der Schweizerischen Eidgenossenschaft; hg. von Josef Anton Balthasar. 8 Bde. Zürich/Aarau 1823/33. – Helv. 1851/3. Schweizerischer Volkskalender für 1851; gesammelt aus Originalbeiträgen von Reithard, Stutz, Dössekel u. a. Zürich. 2./3. Jg unter dem Titel: Helvetia. Schweizerischer Volkskalender für 1852/3; hg. von J[ohann] J[akob] Reithard. Zürich. – Helv. 1859/64. Helvetia. Musen-Almanach; hg. vom Schweiz. Lit. Verein. Glarus 1859/61. St. Gallen 1862. Bern 1864. – Helv. 1878ff. Helvetia. Monatsschrift für Literatur, Kunst und Leben. Vom 6. Jg. an unter dem Titel: Helvetia. Illustrierte Monatsschrift zur Unterhaltung und Belehrung des Volkes; hg. von Robert Weber. Basel 1877/1911.

Helv. Bibl. Helvetische Bibliotheck, bestehend in historischen, politischen und critischen Beyträgen zu den Geschichten des Schweitzerlands; [hg. von JJBodmer und JJBreitinger]. 6 Stücke. Zürich 1735/41.

II. Helv. Conf. 1644. Bekanntnuß des waaren Glaubens [...] (= Übersetzung von Bullingers Confessio [...] simplex orthodoxae fidei [...], bekannt unter dem Namen II. helvetische Confession; von Bullinger selber übersetzt); außgangen von den Dieneren der Kirchen Christi in der Eidgnoschafft [...]. Zürich 1644.

Helv. Ges. 1763ff. Verhandlungen der Helvetischen Gesellschaft in Schinznach im Jahr 1763ff. Olten, Zofingen, Basel, Zürich 1763ff.

Helv. in pace 1694. Helvetia in pace. Communis laetitiae et applausus ergo illustrissimis Cantonum et Confoederatorum legatis opere tumultuario in publicam scenam producta a studiosa iuventute Soc. Jesu 14. Febr. anno 1694 zu Lucern (Mskr. in der Zentralbibl. Zürich; Auszüge von Gustav Wissler abgedr. AfV. 30, 130/40).

Helv. Kal. 1780ff. Helvetischer Kalender. Zürich 1780/98. – Helvetischer Revolutions-Almanach. Zürich 1799/1801. – Helvetischer Almanach. Zürich 1802/22.

Helv. Vbl. 1800/1. Neues helvetisches Volksblatt zur Belehrung und Unterhaltung der Bürger. Von einer Gesellschaft vaterländischer Männer bearbeitet; hg. von Jakob Schweizer. 4 Hefte. Winterthur 1800/1.

PHeng. = Paul Hengeler 1773/1864. Pfarrer in Nuolen. MA. von SchwMa.– PHeng. 1836. Gedichte humoristischen Inhalts in hochdeutscher Sprache und im Schwyzer Dialect. Zürich 1836.

RHengg. 1940. Das Schlachtenjahrzeit der Eidgenossen nach den innerschweizerischen Jahrzeitbüchern; hg. von Rudolf Henggeler. Basel 1940 (QSG. NF. II 3). – RHengg(eler) 1951. Baurodel und Jahrzeitbuch der St.-Oswalds-Kirche in Zug. Basel 1951 (QSG. NF. II 4).

Henne = Josef Anton Henne 1798/1870. Stiftsarchivar in St. Gallen, Prof. für Geschichte an der Universität Bern, St. Galler Verfassungsrat, Publizist. – Henne 1824. Schweizerische Lieder und Sagen. Basel 1824. – Henne 1867. Die Rache in Gonten. Volksgemälde aus den Appenzeller Bergen. Nach einer wahren Begebenheit vom Jahre 1849. St. Gallen 1867.

Henne 1874. 1879. Die deutsche Volkssage. Beitrag zur vergleichenden Mythologie mit eingeschalteten tausend Original-Sagen; von Otto Henne-Am Rhyn. 1. Aufl. Leipzig 1874. 2., völlig umgearb. Aufl. Wien/Pest/Leipzig 1879.

WHenzen = Walter Henzen 1895/1967. Prof. für germanische Philologie an der Universität Bern. – WHenzen 1927 s. BSG. XVI. – WHenzen 1929. Zur Abschwächung der Nachtonvokale im Höchstalemannischen. Bonn 1929 (SA. aus Teuthonista 5, 105/56). – WHenzen 1931. Der Genitiv im heutigen Wallis. Halle a/S. 1932 (SA. aus Beitr. 56, 91/138). – WHenzen 1938. 1954. Schriftsprache und Mundarten. Ein Überblick über ihr Verhältnis und ihre Zwischenstufen im Deutschen. Zürich/Leipzig 1938. 2. Aufl. Bern 1954. – WHenzen 1940. Fortleben der alten schwachen Konjugationsklassen im Lötschental. Halle a/S. 1940 (SA. aus Beitr. 64, 271/308). – WHenzen 1947. 1965. Deutsche Wortbildung. Halle a/S. 1947. 3., durchgesehene und ergänzte Aufl. Tübingen 1965.

Herbstbl. 1849. Herbstblumen; hg. zum Besten unglücklicher Hausarmen. St. Gallen 1849.

FHerdi = Fritz Herdi 1920/2014. Journalist, Musiker. – FHerdi 1955. 1956 s. Z Gassenspr. 1955. 1956. – FHerdi 1977. Spielerlatein. In Sprüchen und Anekdoten. Zürich 1977. – FHerdi 1979¹. Das Spiel geht weiter. Spielerlatein zweiter Teil. Zürich 1979. – FHerdi 1979². Zu Befehl, Korporal! 222 Witze vom und übers Schweizer Militär plus Kostproben aus der Soldatensprache. Rorschach 1979.

Herk(ommen) XV. Vom Herkommen der Schwyzer und Oberhasler; hg. von Hugo Hungerbühler (Genfer Hdschr. XVI.); abgedr. G Mitt. 14 (1872), 15/31. Als Anhang zu Stretl. Chr. hg. von Jakob Baechtold (Münchner Hdschr. von 1497). Frauenfeld 1877, 179/97. Neue Ausgabe von Albert Bruckner in QW. III 2. Aarau 1961.

FJHerm. 1755. Das gross-müthig und befreyte Solothurn. Ein Traur-Spiel; von Frantz Jacob Hermann. Solothurn 1755.

GHerm. 1597 s. WLutz 1685/1707. – GHerm. 1608. Wahrhafte Histori [...] des zu Sursee hingerichten Meister Martin du Voisin [...]; von Gabriel Hermann. 1608 (abgedr. Misc. Tig. 2, 52/61 und, tw. abweichend, B Arch. 17, 206/19).

HHerold 1936. Rechtsverhältnisse im schweizerischen Weinbau in Vergangenheit und Gegenwart; von Hans Herold. Aarau 1936 (Zürcher Beitr. zur Rechtswissenschaft NF. 52).

AHerport 1669. Eine kurtze Ost-Indianische Reiß-Beschreibung [...]; von Albrecht Herport. Bern 1669.

Herrensp. Etwas für die Ungläubigen oder die Geheimnisse von B. Ein Herrenspiegel; von einem Verehrer Christian Gotthilf Salzmanns. Einigen Freunden gewidmet vom Verfasser. Bern 1857.

Herrlib. = David Herrliberger 1697/1777. Gerichtsherr von Maur am Greifensee, Kupferstecher in Zürich. – Herrlib. 1748/51 s. Z Ausr. (1748/51). – Herrlib. 1749. Baßlerische Ausruff-Bilder. Zürich 1749. – Herrlib. 1750. 1751. Heilige Ceremonien, gottesdienstliche Kirchen-Übungen und Gewohnheiten der heutigen reformirten Kirchen der Stadt und Landschaft Zürich. Zürich und Basel 1750. 1751. Als Anhang dazu: Kurzer Entwurf der heiligen Handlungen und Kirchen-Gebräuche, welche zu Stadt und Land Basel beobachtet werden. Ebenso: Beschreibung der heiligen Ceremonien der Stadt und Landschaft Bern.

EHertig 1960. Vom fryburgische Hergottsgyger und anderi Gschichtli us em Fryburgbiet; von Eduard Hertig. Basel 1960. – MA. von F.

HHerz(og) 1871. 1882. Schweizersagen. Für Jung und Alt dargestellt; von H[einrich] Herzog. 2 Sammlungen. Aarau 1871. 1882. – HHerz(og) 1884. Schweizerische Volksfeste, Sitten und Gebräuche. Aarau 1884.

HUHerzog 1942. Beiträge zur Geschichte des ehelichen Güterrechts der Stadt Zürich. Mit 34 unveröffentlichten Urkunden aus dem 14./18.Jahrhundert; von Hans Ulrich Herzog. Aarau 1942 (Zürcher Beitr. zur Rechtswissenschaft NF. 92).

XHerz(og) = Xaver Herzog 1810/83. Pfarrer und Chorherr, katholischer Publizist und Erzähler. – XHerz(og) 1845. 18 neue, lustige Briefe, gewechselt zwischen einem katholischen und reformierten Geistlichen. Luzern 1845. – XHerz(og) 1862¹. Der Götti. Eine Novelle. Luzern 1862. – XHerz(og) 1862². Der Leutenant. Eine Erzählung in 5 Tempo. Stans 1862. – XHerz(og) 1863¹. Neueste Dräniermethode oder probates Mittel gegen die Trunkenheit. Luzern 1863. – XHerz(og) 1863². Der Melankoliker. – Der Pfarrer Isidor und wie es ihm mit dem «Bauern» ergangen. Zwei Erzählungen. Mainz 1863. – XHerz(og) 1867. Vermauert. Eine Erzählung. Luzern 1867.

DHess = David Hess 1770/1843. Gardeoffizier in Holland, Künstler und Schriftsteller in Zürich. – DHess 1816. Scherz und Ernst in Erzählungen. Zürich 1816. – DHess 1818. Die Badenfahrt. Zürich 1818. Online-Zugang...DHess 1819. Die Rose von Jericho. Zürich 1819.

GHess = Gottfried Hess, geb. 1894. Lehrer in der Churzenei bei Sumiswald. – GHess. Dürreroth. Alt-Wörterbuech usem ungere Ämmetal. Um 1975 (Maschinenschrift).

IHess 1914. Der Klosterbau in Engelberg nach dem Brande von 1729. Freiburger (i/Ü.) Diss. von Ignaz Hess. Goßau 1914.

JHHess. Drey Lieder zur Warnung für unsre Zeitgenossen; von Johann Heinrich Heß. 1828 [oO.].

JHHess 1927. P. Marianus Rot (1597–1663). Ein Kapitel schweizerischer Theatergeschichte; von J[osef] H[ermann] Heß. Basel 1927.

JWHess 1905. Basler Kulturbilder aus dem 16. und dem Anfang des 17. Jahrhunderts; von J[ohann] W[ahrmund] Heß (SA. aus Bs Jb. 1905, 47/132).

OHess. Die fremden Büchsenmeister und Söldner in den Diensten der eidgenössischen Orte bis 1516. Zürcher Diss. von Otto Hess. Dietikon [1920].

SHess (Samml.) 1811. Sammlungen zur Beleuchtung der Kirchen- und Reformationsgeschichte der Schweiz; von Salomon Heß. Zürich 1811.

Hess.-Nass. WB. Hessen-Nassauisches Volkswörterbuch; aus den von Ferdinand Wrede angelegten und verwalteten Sammlungen ausgewählt und bearb. von Luise Berthold, Hans Friebertshäuser und Heinrich J. Dingeldein. Marburg 1927ff.

EHetzel 1879. Vergangene Tage. Eine Basler Familiengeschichte; von Elisabeth Hetzel. Basel 1879. – EHetzel 1885. Haimelig! fir Jung und Alt. 1. Bdch. Basel 1885. – MA. von BsStdt.

GHeuberger 1925. Anne Bäbi Jowäger. Lustspiel in 5 Aufzügen; von Gertrud Heuberger. Nach der gleichnamigen Erzählung von Jeremias Gotthelf. Aarau 1925. – MA. von aAa.

JHeuscher 1895. Der Sempachersee und seine Fischereiverhältnisse; von Johann Heuscher (SA. aus Schweiz. Fischereiztg. Pfäffikon 1895). – JHeuscher 1906. Beiträge zu einer Monographie des Aegerisees mit besonderer Berücksichtigung seiner Fischereiverhältnisse (Beilage zur Schweiz. Fischereiztg. Pfäffikon 1906). – JHeuscher 1908. Die Entwicklung der Fischerei auf dem Zürichsee (Beilage zur Schweiz. Fischereiztg. Pfäffikon 1908).

AHeusler = Andreas Heusler 1834/1921. Rechtsprof. in Basel, Richter und Rechtshistoriker. – AHeusl. 1854. Der Bauernkrieg von 1653 in der Landschaft Basel. Basel 1854. – AHeusl. 1860. Verfassungsgeschichte der Stadt Basel im Mittelalter. Basel 1860. – AHeusler 1885/6. Institutionen des deutschen Privatrechts. 2 Bde. Leipzig 1885/6.

AHeusler = Andreas Heusler 1865/1940. Prof. für germanische Philologie in Berlin und Basel. – AHeusler 1888. Der alemannische Consonantismus in der Mundart von Baselstadt. Strassburg 1888.

Heussl(in) 1557. 1600 s. Vogelb. 1557.

Heut. 1658. Heutelia, das ist Beschreibung einer Reiß, so zween Exulanten durch Heuteliam gethan, darinn verzeichnet 1. Was sie denckwürdig gesehen und in Obacht genommen, so wol in Geistlichen als Weltlichen. 2. Was sie für Discursen gehalten. 3. Was ihnen hin und wider begegnet. Lutetiae 1658 (zur Verfasserfrage vgl. WWeigum 1945).

ChrHew 2004. Gschichtenä vam Chloschter; Hittel Hew ärzellt. Chur 2004. 2. Aufl. 2005. – MA. von GrKl.

MHeyne HA. Fünf Bücher deutscher Hausaltertümer von den ältesten geschichtlichen Zeiten bis zum 16. Jhdt. Ein Lehrbuch; von Moriz Heyne. Leipzig 1899ff. Bd 1: Das deutsche Wohnungswesen. 1899. Bd 2: Das deutsche Nahrungswesen. 1901. Bd 3: Körperpflege und Kleidung bei den Deutschen. 1903. – MHeyne Handwerk. Das Altdeutsche Handwerk. Aus dem Nachlaß von Moriz Heyne. Straßburg 1908. – MHeyne WB. Deutsches Wörterbuch. 3 Bde. Leipzig 1890/5. 2. Aufl. 1905/6.

Heyse Fremdwb. Joh. Christ. Aug. Heyse's allgemeines verdeutschendes und erklärendes Fremdwörterbuch [...]. 13. Ausgabe. Hannover 1865.

Hiersche. Deutsches etymologisches Wörterbuch; von Rolf Hiersche. 3 Lieferungen. Heidelberg 1986/90. [mehr nicht erschienen]

Hilar(ius) s. Albr. 1888 und N. Disteli-Kal.

Hildebr(and) = Laurenz Hildebrand 1804/95. Lehrer, Oberschreiber, Versicherungsagent, Grossrat. MA. von LHorw.

SHildebrand 1909. Die Discourse der Mahlern, Zürich 1721/3, und: Der Mahler der Sitten, Zürich 1746, sprachlich verglichen. Ein Beitrag zur Geschichte der nhd. Schriftsprache in der Schweiz. Uppsalaer Diss. von Sune Hildebrand. Uppsala 1909.

JHHillebrand 1858. Deutsche Rechtssprichwörter; gesammelt und erläutert von J[ulius] H[ubert] Hillebrand. Zürich 1858.

Hilty 1891. Die Bundesverfassungen der schweizerischen Eidgenossenschaft. Zur 6. Säcularfeier des 1. ewigen Bundes vom 1. Aug. 1291; geschichtlich dargestellt [...] von Carl Hilty. Bern 1891.

DHilty(-Kunz) 1877. Hans und Beti oder der Werdenberger Freiheitsmorgen 1798. Vaterländisches Drama; von David Hilty-Kunz. Buchs 1877.

FHilty(-Gröbly) = Frida Hilty-Gröbly 1893/1957. Lehrerin in St. Gallen. MA. von GStdt. – FHilty(-Gröbly). Wie mer üüs uf's eerscht Chinderfescht gfreut ond d' Girlande gmacht hand. St. Gallen [1929]. – FHilty(-Gröbly) 1938. 's Liseli und d'Mumie. St. Gallen 1938 (SA. aus der Unterhaltungsbeilage des St. Galler Tagblattes). – FHilty(-Gröbly) 1951. Am aalte Maartplatz z Sant Galle. s Johr dore i Grosmueters Stobe. St. Gallen 1951. – FHilty(-Gröbly) 1967. De hölzig Matroos. St. Gallen 1967.

Hinderm. = Philipp Hindermann 1796/1884. Schriftsetzer und Lehrer in Basel. MA. von BsStdt. – Hinderm. Humor und Ernst in Gedichten. 4 Bdch. Basel [1856]. 1861. 1866. 1886.

VHintner 1878. Beiträge zur tirolischen Dialektforschung. Der Deferegger-Dialekt; von Val[entin] Hintner. Wien 1878. – VHintner 1879. Benennung der Körperteile in Tirol, besonders im Isel-Tale. Wien 1879.

Hiob. Das Buch Hiob; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Hirsbreifahrt s. GKeller 1576.

Hirtenbr. 1777. Hirtenbriefe über die Erziehung der Kinder auf dem Land. 1777 [oO.].

JHirth 1914/6. Erzählungen in Oberthurgauer Mundart; von J[akob] Hirth (Sonntagsbl. der Thurgauer Ztg 1914/6; St. Galler Blätter 1916). – JHirth (Mskr.). Erzählungen und Wortsammlungen. 1917 (Mskr. in der Bibl. des Id.). – MA. von ThoTh.

Hirzel 1898. Humoristische Original-Vorträge in Poesie und Prosa; von Oskar Hirzel.   2. Aufl. Zürich 1898.   3. Aufl. Zürich 1912.

JHirzel 1816. Rede über den physischen, öconomischen und sittlich-religiösen Zustand der östlichen Berggemeinden des Cantons Zürich, der Zürcherischen Synode vorgelesen [...] sammt der Reflectionsrede von Conrad von Orell; von Johann Hirzel. Zürich 1816.

Historiae. Ettliche userläsne historien und geschichten [...]; zuosamen getragen unnd beschriben durch Joan Huldrychum Grobium Tigurinum. Anno 1599. Vgl. JUGrob 1599.

HLS. Historisches Lexikon der Schweiz; hg. von der Stiftung Historisches Lexikon der Schweiz. 13 Bde. Basel 2002/14.

HBHobi 1988. Ds Poppäfraueli; von Hans Bernhard Hobi. Aarau 1988 (Lebendige Mundart 4). – MA. von GSaL.

SHochh. 1591 (1693). Ein kurtzer und einfalter bericht vonn dem unverschampten bättel, zuo nutz und guotem deß gemeinen wolstands unsers fürgeliebten vatterlands, deßgleychen anderer orten der Christenheit, so mit dem bättel beschwärt sind; gestellt unnd beschriben durch Samuel Hochholtzer, burger und diener des worts Gottes zuo Zürych. Zürich 1591. Von neuem übersehen. Zürich 1693. Online-Zugang...

Hochreutiner 1663/4. Jakob Hochreutiners Gesandtschaftsbericht. 1663 September 30. – 1664 März 27.; hg. von Hermann Wartmann. St. Gallen [1906].

Hochwächter. Der Hochwächter. Blätter für heimatliche Art und Kunst. Bern 1945ff.

Hochzeitsb. 1871. Hochzeitsbuch. Brauch und Glaube der Hochzeit bei den christlichen Völkern Europas; von Ida von Düringsfeld und Otto Freiherr von Reinsberg-Düringsfeld. Leipzig 1871.

EHodler 1912. Es Schelmestückli. Berndeutsches Lustspiel mit Gesang in 3 Akten; von Emma Hodler. Aarau 1912.

W(F)Hodler 1911. Beiträge zur Wortbildung und Wortbedeutung im Berndeutschen. Berner Diss. von Werner Oskar Felix Hodler. Bern 1911. – W(F)Hodler 1969. Berndeutsche Syntax. Bern 1969.

DvHof 1483. Cursus ecclesiastici; von Dorathe von Hof (1483 vollendet; Kod.479 der St.Galler Stiftsbibl.; Auszüge von Gustav Scherrer).

Hof Kriess. s. Kriess.

MHöfer 1815. Etymologisches Wörterbuch der in Oberdeutschland, vorzüglich aber in Österreich üblichen Mundart; von Matthias Höfer. 3 Bde. Linz 1815.

EHoffmann 1890. Der mundartliche Vokalismus von Basel-Stadt in seinen Grundzügen dargestellt. Basler Diss. von Eduard Hoffmann. Basel 1890. – EHoffmann 1902. Suffix -is, -s in schweizerischen Mundarten (ZfhM. 3, 26/46). Online-Zugang…  – EHoffmann 1913. 1940. Feste und Bräuche des Schweizervolkes. Zürich 1913. Neubearb. von Paul Geiger. Zürich 1940. – EHoffmann 1921. Werden und Wandeln der Basler Mundarten (SA. aus Sonntagsbl. der Bs Nachrichten 1921 Nr 25/7).

WHoffmann 1912. D'Umezüg z' Wald; von Walter Hoffmann (Zürcher Wochen-Chronik 1912 Nr 5). – MA. von ZO.

MHöfler 1899. Deutsches Krankheitsnamen-Buch; von M[ax] Höfler. München 1899.

JAHofm(ann) 1854. Henau im Toggenburg, in der Vor- und Jetztzeit, mit vorzüglicher Berücksichtigung der dortigen evangel. Gemeinde und deren Pfarrer; von Johann Andreas Hofmann. St. Gallen 1854.

(J)Hofmstr 1789. Einkommen der geistlichen Pfründen, nicht nur derjenigen, welche dem Synodo lobl. Stand Zürich einverleibt, sondern auch derjenigen von lobl. reformierten Cantons Glarus und Appenzell, wie auch der Grafschaft Toggenburg; von Johannes Hofmeister. Zürich 1789.

(JC)Hofmstr 1744. Kirchweyhungs-Predigt; von Johann Caspar Hofmeister. Zürich 1744.

(JR)Hofmstr 1645. Ubung der Mässigkeit oder gewüsse [...] Underweisung [...], was Gestalt ein rechter Christ die guten Gaaben Gottes, Speyß und Tranck recht danckbarlich brauchen [...] solle; durch Johann Rudolff Hoffmeister. Zürich 1645. Online-Zugang...

(RH)Hofmstr 1866. Geschichte der Zunft zum Weggen; von R[udolf] H[einrich] Hofmeister. Zürich 1866.

SHofmstr 1526. Sebastian Hofmeisters Akten zum Religionsgespräch in Ilanz; neu hg. zur Galliciusfeier 1904 von den religiös-freisinnigen Vereinigungen des Kts Graubünden und der Stadt Chur. Chur 1904.

JHofst. = Jakob Hofstätter 1825/71. Arzt und Schriftsteller. MA. von S. – JHofst. 1865. Aus Berg und Thal. Blätter aus dem Volke für das Volk. 3 Bdch. 2. Aufl. Glarus/Zürich 1865.

Hohelied. Das Hohe Lied Salomons; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

WHöhn = Walter Höhn-Ochsner 1885/1981. Sekundarlehrer und Biologe. MA. von ZHütt. – WHöhn 1930. Bilder aus der Pflanzenwelt des Haslitales [...]. Meiringen 1930. – WHöhn 1961. Mys Seeli (SA. aus ZS. JB. 1960/1, 120/8). – WHöhn 1972. Pflanzen in Zürcher Mundart und Volksleben. Zürcher Volksbotanik. Zürich 1972 (SA. aus Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich 117, 1972, Heft 1, 1/99). Download Pdf...WHöhn 1976. Tierwelt in Zürcher Mundart und Volksleben. Zürcher Volkstierkunde. Zürich 1976 (SA. aus Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich 121, 1976, Heft 1, 1/140). – WHöhn 1980. S'Puurebüebli vam Hüttnerseeli. Jugederinnerige. Richterswil 1980.

Holbeintisch s. SVögelin 1878.

Holfert-Arends. Volksthümliche Arzneimittelnamen. Eine Sammlung der im Volksmunde gebräuchlichen Benennungen der Apothekerwaaren [...]; unter Berücksichtigung sämmtlicher Sprachgebiete Deutschlands zusammengestellt von JHolfert. 2., sehr vermehrte Aufl. Berlin 1898. 9., verbesserte und vermehrte Aufl. von Georg Arends. Berlin 1922. 11. Aufl. Berlin 1930.

RHolzer 1779. Beschreibung des Amtes Laupen 1779; von Niklaus Anton Rudolf Holzer; hg. und kommentiert von Hans A. Michel. Bern 1984 (B Arch. 68).

Holzhalb 1786/95 s. Leu Lex.

BHolzhalb 1677. Wiener Reise 1677; von Beat Holzhalb; hg. von Dietrich WHSchwarz. Zürich 1977 (Z Ant. Mitt. 48, Heft 2). Online-Zugang...

JJHolzhalb 1691. Gschauw-Büechli loblicher Statt Zürich, darein enthalten die oberkeitlich gegebnen Satz- und Ordnungen, Gewalt und Freiheiten sambt von Zeit zu Zeit erfolgten von mein Gn. Herren zugestelten Erkandtnussen, also zusamengeschreiben Praeside Herren Johannes Muralt, M. et chir. Doctore und Statt-Artzet; von Johan Jacob Holtzhalb, Gschauwschreiber, im Mertzen deß 1691igsten Jahrs (Mskr. in der Zentralbibl. Zürich; verschiedene Schreiber, Erlasse datieren zwischen 1536 und 1709).

Holzw(art) 1571. Saul. Ein schön new spil von künig Saul unnd dem hirten David [..., von Mathias Holtzwart]. Durch ein ersamme burgerschafft der loblichen statt Basel gespilet [...] anno 1571. [Basel? 1571?].

Homeyer 1870. Die Haus- und Hofmarken; von C[arl] G[ustav] Homeyer. Berlin 1870.

Höngg ONN. s. ZHöngg ONN.

Hopf = Otto Hopf 1855/1921. Pfarrer. MA. von BHa. – OHopf. Hasli-Ditsch. Idiotikon des Haslethales; gesammelt von Otto Hopf 1879/94; im Druck hg. von Andreas Würgler. Meiringen 1969.

WHopf 1907. Wörterbuch der Mundart von Habkern; aufgenommen von EWalthard, Pfarrer in Habkern 1840/57; hg. von Walther Hopf (ZfdM. 1907, 52/67. 289/316).

AHöpfn. 1787ff. Magazin für die Naturkunde Helvetiens; hg. von Albrecht Höpfner. 4 Bde. Zürich 1787/9.

Horen 1476. Deutscher Curs oder Horen, geschrieben anno 1476 (Kod. 474 der St. Galler Stiftsbibl.; nach Auszügen von Gustav Scherrer).

PHorn 1899. Die deutsche Soldatensprache; von Paul Horn. Gießen 1899.

Hornung. Wörterbuch der deutschen Sprachinselmundart von Pladen/Sappada in Karnien (Italien); von Maria Hornung, mit Verwertung der Sammlungen von Pietro Sartor Schlossar. Wien 1972.

Hos. Der Prophet Hosea; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Hoesli = Rudolf Hoesli 1888/1960. Dr. phil., Lehrer. MA. von GlHaslen.

Hosp(in). Latinitatis purae viridarium variarum loquendi formularum, sententiarum, adagiorum, periphrasium flosculis, in usum studiosae iuventutis consitum studio atque opera Rodolphi Hospiniani [für: Rudolf Wirth]. Ed. II. Tiguri 1683.

EHössli 2007. Äs Ääli. Lexikon der sterbenden Wörter; von Erika Hössli. Splügen/Chur 2007.

UHostettler 1979. Anderi Lieder. Von den geringen Leuten, ihren Legenden und Träumen, ihrer Not und ihren Aufständen; zusammengestellt und kommentiert von Urs Hostettler. Bern 1979.

(JH)Hott. = Johann Heinrich Hottinger 1620/67. Theologe, Kirchenhistoriker und Orientalist, Prof. in Zürich und Heidelberg. – (JH)Hott. 1647. Christenlicher, unpartheyischer Wägweyser, dardurch ein jeder Gottliebender, seiner Säligkeit sorgfältiger Christ versichert und vergwüssert werden mag, wo noch heütigs-tags der allein säligmachend recht catholisch Glaub der uhralten apostolischen in 300 ersten Jahren noch Christi des Herren Geburt blüehenden Kirchen zefinden und anzeträffen. Zürich 1647. – (JH)Hott. 1665. Speculum Helvetico-Tigurinum. Tiguri 1665. – (JH)Hott. 1666. Christlicher Wandersmann, das ist kurtze und nohtwendige Anleitung, wie reisende Studenten, Gewerbs-, Kriegs-, Handt-wercks- und Baurs-Leuht sich [...] zu verhalten. Zürich 1666. Online-Zugang...(JH)Hott. 1671. Huldigungspredigt; von Johann Heinrich Hottinger (1618/84). Zürich 1671.

(JJ)Hott. 1844. Vorlesungen über die Geschichte des Untergangs der schweizerischen Eidgenossenschaft der 13 Orte und Umbildung derselben in eine helvetische Republik; von J[ohann] J[akob] Hottinger. Zürich 1844.

SHott. 1702. Thermae Argovia-Badenses, das ist eigentliche Beschreibung der warmen Bädern ins gemein, deß herrlichen in dem Aergöw gelegenen warmen Bads zu Baden ins besonder [...]; durch Solomon Hottinger. Baden 1702. – SHott. 1707 s. Oen. 1707.

Hotz (Urk.) 1865. Zur Geschichte des Grossmünsterstifts Zürich und der Mark Schwamendingen vornehmlich der Stiftswaldung und des Stiftsrietes daselbst; nach Originalacten dargestellt von J[ohann] H[einrich] Hotz. 3 Teile. Zürich 1865. – Hotz 1868. Historisch-juristische Beiträge zur Geschichte der Stadt Winterthur, des Gemeindegutes und der Nutzungen. Winterthur 1868.

JHotz 1673. Christliche Erinnerungs-Predig von der [...] Fürsehung Gottes [...]; gehalten bei der Synodalversammlung am 21. Okt. 1673 in Zürich durch Johann Hotz. Zürich 1673.

RHotzenköcherle = Rudolf Hotzenköcherle 1903/76. Prof. für germanische Philologie an der Universität Zürich; vgl. ZDL. 1977, 129/44. – RHotzenköcherle 1934 s. BSG. XIX. – RHotzenköcherle 1943. Bündnerische Verbalformengeographie (SA. aus Sache, Ort und Wort. Festschrift Jakob Jud. Romanica Helvetica 20. Winterthur 1943, 486/543). – RHotzenköcherle 1944. Zur Sprachgeographie Deutschbündens, mit besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses zum Wallis (SA. aus Gr Jahresber. 1944). – RHotzenköcherle 1956. Umlautphänomene am Südrand der Germania (SA. aus Fragen und Forschungen im Bereich und Umkreis der germanischen Philologie. Festgabe für Theodor Frings. Veröffentlichungen des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur 8. Berlin 1956, 221/50). – RHotzenköcherle 1963. Alemannisch klîn/klein. Die Geschichte einer Regression (SA. aus Die Wissenschaft von deutscher Sprache und Dichtung. Methoden, Probleme, Aufgaben. Festschrift für Friedrich Maurer. Stuttgart 1963, 118/37). – RHotzenköcherle 1971. Historische und geographische Zahlwortprobleme im Schweizerdeutschen (SA. aus Studien zur Namenkunde und Sprachgeographie. Festschrift für Karl Finsterwalder. Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft 16. Innsbruck 1971, 303/11). – RHotzenköcherle 1984. Die Sprachlandschaften der deutschen Schweiz; hg. von Niklaus Bigler und Robert Schläpfer unter Mitarbeit von Rolf Börlin. Aarau/Frankfurt a. M./Salzburg 1984 (Sprachlandschaft 1). – RHotzenköcherle 1986. Dialektstrukturen im Wandel. Gesammelte Aufsätze zur Dialektologie der deutschen Schweiz und der Walsergebiete Oberitaliens; hg. von Robert Schläpfer und Rudolf Trüb. Aarau/Frankfurt a. M./Salzburg 1986 (Sprachlandschaft 2).

JHowald 1919¹. D'r Brut- und Brütigamstuusch. Nes bärndütsches Luschtschpiel i 2 Ufzüge; von Jakob Howald. Bern/Biel/Zürich 1919. – JHowald 1919². D'r Batzechlemmer. Nes bärndütsches Luschtschpiel i 1 Ufzug. Bern/Biel/Zürich 1919. – JHowald 1920. D'r G'meinrat Glünggi. Nes bärndütsches Luschtschpiel i 1 Ufzug. Bern/Biel/Zürich 1920.

JHowald = Johannes Howald 1854/1953. Lehrer am Seminar Murisatalden in Bern, Redaktor des Schweizerischen Evangelischen Schulblatts. – JHowald 1944. Ds Evangelium Matthäus und Markus bärndütsch. Bärn 1944.

KHow(ald) 1872. Das alte Bern. Commentar zu dem Stadtplan von 1583; von K[arl] Howald. Bern 1872.

HSS. Historischer Südwestdeutscher Sprachatlas. Aufgrund von Urbaren des 13. bis 15. Jahrhunderts; von Wolfgang Kleiber, Konrad Kunze, Heinrich Löffler. Band I: Text. Einleitung, Kommentare und Dokumentation. Band II: Karten. Einführung, Haupttonvokalismus, Nebentonvokalismus, Konsonantismus. Bern/München 1979 (Bibliotheca Germanica 22 A/B).

HU. Das habsburg.-österreichische Urbarbuch [1305/8]; hg. von Franz Pfeiffer. Stuttgart 1850 (Bibl. des Lit. Vereins in Stuttgart 19). Online-Zugang... – Das Habsburgische Urbar; hg. von Rudolf Maag. 2 Bde. Basel 1894. 1899. 1904 (QSG. 14/5).

HHubacher 1919. D'r sunnig Egge und andere ernst-heitere Dialekt-Dichtungen; von Hans Hubacher. Bern 1919 (Blaukreuzgespr. 21. Heftchen). – MA. von BU.

EHuber PR. System und Geschichte des schweizerischen Privatrechtes; von Eugen Huber. 4 Bde. Basel 1886/93.

HOHuber = Hans Oswald Huber 1521/82. Ratsschreiber in Schaffhausen. – HOHuber Chr. Hans Oswald Huber's Schaffhauser Chronik [1570/781]; nach einer Abschr. aus dem 17. Jhdt hg. von C[arl] A[ugust] Bächtold [oOuJ.].

JHuber. Joderlis Reise nach Luzern. Hdschr. Gedicht von Joseph Huber (14 Strophen). – MA. von U.

JHuber 1868. Die Kollaturpfarreien und Gotteshäuser des Stifts Zurzach; von Johann Huber. Klingnau 1868. – JHuber 1869. Geschichte des Stifts Zurzach. Ein Beitrag zur schweizerischen Kirchengeschichte. Klingnau 1869. – JHuber 1873. Die Urkunden des Stiftes Zurzach. Beigabe: Ergänzungen zu des Verfassers früheren Druckschriften über das Chorstift. Aarau 1873. – JHuber 1878. Die Regesten der ehemaligen Sanktblasier Propsteien Klingnau und Wislikofen im Aargau. Ein Beitrag zur Kirchen- und Landesgeschichte der alten Grafschaft Baden. Luzern 1878.

KHuber 1944. Über die Histen- und Speichertypen des Zentralalpengebietes. Eine sach- und sprachgeschichtliche Untersuchung; von Konrad Huber. Genève/Erlenbach-Zürich 1944 (Romanica Helvetica 19).

WHuber 1787. Funken vom Heerde seiner Laren; von Wernhard Huber. Basel 1787.

JHübner 1739. Reales Staats-, Zeitungs- und Conversations-Lexicon; von Johann Hübner. Neue Aufl. Leipzig 1739. – JHübner 1746. Curieuses und reales Natur-, Kunst-, Berg-, Gewerck- und Handlungs-Lexicon. Neue Aufl. Leipzig 1746.

JHubschmid = Johannes Hubschmid 1916/95. Romanist und Indogermanist, Mitarbeiter der eidgenössischen Landestopografie, Prof. in Bern und Heidelberg. – JHubschmid 1949. Praeromanica. Studien zum vorromanischen Wortschatz der Romania mit besonderer Berücksichtigung der frankoprovenzalischen und provenzalischen Mundarten der Westalpen. Bern 1949 (Romanica Helvetica 30). – JHubschmid 1951. Alpenwörter romanischen und vorromanischen Ursprungs. Bern 1951. – JHubschmid 1963. Wörter mit s-/z-, tsch- im Romanischen, Baskischen und in andern Sprachen (SA. aus Revue de Linguistique Romane 27, 1963, 364/448).

EHubschmied 1955. Über Praefixverben, besonders im Berndeutschen. Ein strukturlinguistischer Versuch. Zürcher Diss. von Ernst Hubschmied. Winterthur 1955.

JUHubschm(ied) = Johann Ulrich Hubschmied (Hubschmid) 1881/1966. Romanist und Germanist, Gymnasiallehrer, Redaktor am Idiotikon, Ortsnamenforscher. – JUHubschm(ied) 1938 (ON.). Über Ortsnamen des Amtes Burgdorf und der Gemeinden Bätterkinden und Utzenstorf (SA. aus Heimatbuch Burgdorf 2, 711/50). – JUHubschm(ied) 1938 (VR.). Sprachliche Zeugen für das späte Aussterben des Gallischen. Zürich/Leipzig 1938 (SA. aus Vox Rom. 3, 48/155). – JUHubschm(ied) 1940. Über Ortsnamen des Amtes Frutigen. Frutigen 1940. – JUHubschm(ied) 1943. Über Ortsnamen des Amtes Thun. Thun 1943 (SA. aus Das Amt Thun. Bd I. Thun 1944, 169/96).

Hudibras 1877f. s. Schwz. V(olks)kal.

JHug = Josef Hug 1903/85. Korbflechter in Walenstadt. MA. von GrUVaz. – JHug 1959. S Gmaiguet. Geschichte in Untervazer Mundart. Walenstadt 1959. – JHug 1961. Der Valtilenz. Geschichten aus Untervaz. Elgg [1961]. – JHug 1967. Dunggli Wolgga ob Salaz. A Roman us schwärer Zit vum Bündnerland. Chur 1967. – JHug 1973. Der Rhy chunnt hoch. Mundarterzählungen. Chur 1973 (Kristallreihe Heft 10). – JHug GA. Gesammelte Werke [Gesamtausgabe] in 2 Bänden; bearb. von Verena Maria Wyss und Oscar Eckhardt; hg. vom Untervazer Burgenverein. Chur 2003.

JHugentobler 1920. Zur schweizerdeutschen Amtssprache. Zürcher Diss. von Jakob Hugentobler. Zürich 1920.

AHuggenb. = Alfred Huggenberger 1867/1960. Landwirt und Schriftsteller. MA. von uTh. – AHuggenb. De Herr im Huus. Lustspiel in 1 Akt. Aarau [oJ.]. – AHuggenb. 1914. Dem Bollme si bös Wuche. Lustspiel in 3 Akten. Frauenfeld 1914. – AHuggenb. 1920. Das Neinwort. Szene aus dem Grenzwachtdienst. Aarau 1920. – AHuggenb. 1922¹. D'Liebi als Arzt. Schwank in 1 Akt. Aarau 1922. – AHuggenb. 1922². Sie händ wieder Eine. Dialektlustspiel in 3 Akten. Aarau 1922. – AHuggenb. 1922³. De Gschyder git nohe. Schwank in 1 Akt. Aarau 1922. – AHuggenb. 1922⁴. Dryßg Minute. Schwank in 1 Akt. Aarau 1922. – AHuggenb. 1923. Dur's Telephon. Lustspiel in 1 Akt. Aarau 1923. – AHuggenb. 1924¹. Öppis us em Gwunderchratte. Aarau 1924. – AHuggenb. 1924². De modärn Betrieb. Schwank in 1 Akt. Aarau 1924. – AHuggenb. 1924³. De Hürotskandidat. Schwank in 1 Akt. Aarau 1924. – AHuggenb. 1924⁴. Der Obigschoppe. Schwank in 1 Akt. Aarau 1924. – AHuggenb. 1924⁵. En kritische Vormittag. Schwank in 1 Akt. Aarau 1924. – AHuggenb. 1924⁶. E Verlobig über de Wille. E Stückli ab em Land. 2. Aufl. Aarau 1924. – AHuggenb. 1925. Chom mer wänd i d'Haselnuß. Öppis zum Spiele, Ufsäge und Verzelle für die jung Welt. Aarau 1925. – AHuggenb. 1927¹. Stachelbeeri. Öppis zum Lache und zum Nohetänke. Aarau 1927. – AHuggenb. 1927². En füürige Liebhaber. Humoristische Szene. Aarau 1927. – AHuggenb. 1929. D'Liebi dur d'Zitig oder Die verwechselten Bräute. Ländliches Lustspiel in 3 Akten. Aarau 1929. – AHuggenb. 1942. Hinderem Huus im Gärtli. Mundartgedichte. Aarau [1942].

PHugger 1961. Amden. Eine volkskundliche Monographie; von Paul Hugger. Basel 1961 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 41). – PHugger 1964. Werdenberg. Land im Umbruch. Basel 1964 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 44).

FJHugi 1830. Naturhistorische Alpenreise; vorgelesen der Naturforschenden Gesellschaft in Solothurn von Franz Josef Hugi. Solothurn 1830.

Hügli = Emil Hügli 1873/1956. Redaktor in Bern und Chur, freier Journalist und Schriftsteller. – Hügli 1919. Heimetland. Berndeutsches Drama in 3 Akten Bern/Biel/Zürich 1919. – Hügli 1922. D'r Meischterchnächt. Berndeutsche Komödie in 4 Akten. Biel/Bern 1922.

MHuldi 1957. Die Kausal-, Temporal- und Konditionalkonjunktionen bei Christian Kuchimeister, Hans Fründ und Niclas von Wyle. Zürcher Diss. von Max Huldi. Winterthur 1957.

MHunger 2008. Ärdenkt und ärzellt. Sòòfier Gschichtä vo äsiä und hüt; von Mattli Hunger. Schiers 2008. – MA. von GrS.

JMHungerb. 1852. Industriegeschichtliches über die Landschaft Toggenburg. Ein Beitrag zur Industriegeschichte der östlichen Schweiz; von J[ohann] M[athias] Hungerbühler. St. Gallen/Bern 1852.

Hunold 1856. Gedichte; von Balthasar Hunold. Innsbruck 1856. – MA. von Gl.

HHunz. 1966. Die bleiche Hautfarbe in der Sicht des Schweizerdeutschen. Versuch einer sprachinhaltlichen Interpretation von Material aus dem Schweizerischen Idiotikon. Zürcher Diss. von Heinrich Martin Hunziker. Zürich 1966.

(J) Hunz. (auch nur H.) = Jakob Hunziker 1827/1901. Lehrer an der Kantonsschule in Aarau. – (J)Hunz. (auch nur H.). Aargauer Wörterbuch in der Lautform der Leerauer Mundart. Aarau 1877. Neudruck der Ausgabe von 1877. Online-Zugang... Wiesbaden 1968. – JHunz. 1900. Das Schweizerhaus nach seinen landschaftlichen Formen und seiner geschichtlichen Entwicklung; vom 3. Bd an hg. von C[onstantin] Jecklin. 1. Bd: Das Wallis. Aarau 1900. – JHunz. 1902. 2. Bd: Das Tessin. Aarau 1902. – JHunz. 1905. 3. Bd: Graubünden nebst Sargans, Gaster und Glarus. Aarau 1905. – JHunz. 1907. 4. Bd: Der Jura (umfassend die französische Schweiz, mit Ausnahme des Unterwallis, der Ormonts und des Pays d'Enhaut). Aarau 1907. – JHunz. 1908. 5. Bd: Das dreisässige Haus (umfassend die schweizerische Hochebene von der Saane bis zur Thur, mit dem deutschen Jura). Aarau 1908. – JHunz. 1910. 6. Bd: Das dreisässige Haus, 2. Abt. Das schwäbische Haus (Nordostschweiz). Aarau 1910. – JHunz. 1913. 7. Bd: Das Länderhaus (deutsch-schweizerische Gebirgshaus). Aarau 1913. – JHunz. 1914. 8. Bd: Schlusswort und Register mit einer Übersichtskarte. Aarau 1914.

Hüppi. Soorser Wöörterbüechli; von Claudio Hüppi. Hitzkirch 1999.

Hürbin = Josef Victor Hürbin 1831/1915. Bezirkslehrer, Direktor der Strafanstalt Lenzburg. MA. von AaFri.

JVHürbin 1896. Mundart, Sprachunterricht und Rechtschreibung. Aarau 1896.

Husy. as nüüt eso. Es Wörterbuech für d Mundart vom soledurnische Gäu. Meh als 3000 Wörter und Wändige; von Markus Husy. [Olten] 2009.

HHutm(acher) = Hermann Hutmacher 1897/1965. Lehrer. MA. von BE. – HHutm(acher) 1936. Der Göttibatze. Berndeutsche Erzählung. Bern 1936. – HHutm(acher) 1941. Hubelfranz. E Gschicht us em Läbe. Bern 1941.

Hutterer. Weststeirisches Wörterbuch. Grammatik und Wortschatz nach Sachgruppen; gesammelt von Walter Kainz und Eduard Walcher; bearbeitet, ergänzt und hg. von Claus Jürgen Hutterer. Wien/Köln/Graz 1987.

Huw. Kal. Gemeinnütziger Badener Kalender oder der neue richtige Bote; hg. von JHuwiler. Baden 1847ff.

Hyrtl (1884). Die alten deutschen Kunstworte der Anatomie; von Joseph Hyrtl. Wien 1884.

  I

Id. Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache. Gesammelt auf Veranstaltung der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich unter Beihülfe aus allen Kreisen des Schweizervolks; hg. mit Unterstützung des Bundes und der Kantone; begonnen von Friedrich Staub und Ludwig Tobler und fortgesetzt unter der Leitung von Albert Bachmann, Otto Gröger, Hans Wanner, Peter Dalcher, Peter Ott und Hans-Peter Schifferle. Bd 1ff. Frauenfeld 1881ff.

Id. B. Idioticon bernense und Glossarium helveticum; von Samuel Schmidt (gest. 1768). Burgerbibl. Bern, Mskr. hist. helv. XIX. 77a, b; abgedr. von TTobler in DM. II 357/72, 482/93, III 80/8, 289/97, 433/49, IV 13/25, 145/54.

Id.-Bericht 1868ff. Rechenschaftsbericht des Schweizerischen Idiotikons an die Mitarbeiter 1868/9. – Jahresbericht über das schweizerdeutsche Idiotikon 1 bis 12, 1873/4 bis 1894/5. – Bericht [...] über den Gang der Arbeiten am Schweizerdeutschen [ab 1920 Schweizerischen] Idiotikon während des Jahres 1896 bis 1925. – Bericht für das Jahr 1926. – Bericht über das Jahr 1927ff.

Ill. Kal. Illustrirter Kalender für die Schweiz. St. Gallen 1851/4.

Ill(ustr.). Schweiz s. Schweiz 1871/4.

LImesch = Ludwig Imesch 1913/96. Lehrer, Journalist und Autor von Sachbüchern und Walliser Mundartliteratur. MA. von WBürchen. – LImesch 1973. Texte von Ludwig Imesch (Schwyzerlüt 35. Jg, Nr 4, 1973). – LImesch 1993. Ds Chriitz in der Gugsa. Kurzgeschichten aus dem Oberwallis in Mundart und auf Hochdeutsch. Visp 1993.

Imfeld. Obwaldner Mundart-Wörterbuch; von Karl Imfeld. Kriens 2000. – KImfeld 1979. Markusevangeeli Obwaldnerdytsch. Sarnen 1979. – KImfeld 1986. Alig hends gseid. Sagen aus Kerns. Sarnen 1986.

ImOb(ersteg) = Jakob ImObersteg 1825/79. Pfarrer in St. Stephan, Eggiwil, BBremgarten. – ImOb(ersteg). Simmentalisches Wörterbuch (Mskr. in der Bibl. des Id.). – ImOb(ersteg) 1874. Das Simmenthal in alter und neuer Zeit. Bern 1874. – ImOb(ersteg) 1878. Das Inselbuch. Übersichtliche Darstellung der geschichtlichen Entwicklung und des gegenwärtigen Bestandes der Inselkorporationsanstalten: Inselspital, äußeres Krankenhaus, Waldau. Bern 1878.

WImseng 1976. Saaser Titsch. 1000 Wörter Saaser Mundart/Schriftdeutsch; von Werner Imseng. Brig 1976.

Imthurn, Mem. Chronologia oder Memoriale für mich Hansen Imthurn (Schaffh. Aufzeichnungen 1590/1647. 2 Teile. Mskr. im Schaffhauser Staatsarchiv).

Imthurn und Harder s. Sch Chr. 1844.

Inderb(itzi) 1824. Kaleidoskop oder unerschöpfliche Mannigfaltigkeit der Ehestands-Farben; von einem sonderbaren und seltenen Autor in Hirthemd und Holzschuhen aus dem Kanton Schwytz [Leonhard Karl Inderbitzin]. Zug 1824. – Inderb(itzi) 1826. Ehestands-Spiegel, worin die jungen Leute sehen, was für Rosen im Ehestande wachsen, und die Eltern sehen, wie sie selbe warten und pflegen müssen, wenn sie vollständige und wohlriechende Rosen haben wollen. Zug 1826. – Inderb(itzi) 1831. Vaterländisches Gespräch zwischen dem Verfasser des Kaleidoskop oder dem Schwyzer Bauer im Hirtenhemd und einem Bauern-Rathsherrn im Kanton Schwyz. Zug 1831. Neu hg. mit einer Einleitung und Wort- und Sacherklärungen von Daniel Annen. Schwyz 1980.

Ineichen = Heinrich Ineichen 1808/87. Luzerner Pädagoge und Politiker aus Ballwil. – Ineichen. Aus Sprache und Sitte des Luzerner Volkes. Sammlung von Sprichwörtern, Redensarten, Reimen, Sprüchen, Liedlein, Witz- und Spitzreden, Sitten, Bräuchen, Glauben und Aberglauben u. dgl. (Mskr. in der Bürgerbibl. Luzern). – Ineichen (Haas). Der Volksmund im Luzernerbiet. Sprichwörter und Reimsprüche; ausgewählt und hg. von Walter Haas. Hitzkirch 1982 (Luzerner Poeten 4).

JFIneichen 1859. Lieder vom alten Sepp, Joseph [Felix] Ineichen; gesammelt und hg. von Freunden volksthümlicher Dichtung. Lucern 1859. – MA. von L.

Inf(ormatio) 1713. Gründliche Informatio von der Toggenburger Freyheiten und Gerechtigkeiten und daher mit dem Herrn Abten von St. Gallen entstandenen Irrungen. 1713 [oO.]. Online-Zugang...

WIngold 1938. I dr Schwiz und deheim. Chur 1938.

JInh(elder) 1869. Heimatkunde der Gemeinde Kappel, Bezirk Obertoggenburg, Kanton St. Gallen; von J[akob] I[nhelder]. Ebnat [1869].

Insp. Der Inspekter. Humoristisch-satyrisches Volksblatt. St. Gallen 1861/2.

Instr(uction) 1769. Kurze Instruction [...] vor diejenige, so den ökonomischen Zustand [...] der Einwohner einer ganzen Gemeind in die von lobl. physicalischer Gesellschaft in Zürich gedruckten Tabellen eintragen wollen. [1769, oO.].

Inv. Inventarien, teils nach hdschr. Quellen (bes. des Z Staatsarchivs), teils nach zerstreuten Ausgaben.

JJIrm. XVII. Synodalreden von Johann Jakob Irminger (1588/1619; Mskr.).

RIscher = Rebekka Ischer 1845/1916. MA. von BStdt. – RIscher 1901. Der Gusäng (Sonntagsbeilage zum Berner Tagblatt 1901, Nr 32/5; wieder abgedr. im Folg.). – RIscher 1903. Bärndütschi Gschichte. Bern 1903.

Iselin-Rütimeyer 1876. Zur Geschichte des Turnens in Basel. 1. Theil; von Friedrich Iselin-Rütimeyer. Basel 1876 (Einladungsschrift zur Promotionsfeier der beiden Gymnasien und der Realschule).

IIselin 1758. Freimühtige Gedanken über die Entvölkerung unserer Vaterstadt; [von Isaac Iselin]. 2., vermehrte und verbesserte Aufl. [Basel] 1758.

Isenhofer 1443 (1444). Vom alten Zürcherkrieg (Schmachlied wider die Eidgenossen im alten Zürichkrieg; in Str. 28: Der dises liedli hät gemacht, der ist von Isenhofen; nach Tschudi ein Waldshuter; abgedr. bei Liliencron 1, 383/8).

EIsler = Emanuel Isler 1850/1937. Fabrikant in Wohlen. MA. von AaWohl.

FIsler 1938. Flurnamen der Gemeinde Steckborn; von Ferdinand Isler (SA. aus dem Boten vom Untersee 1938).

Ita XV. Von der wirdigen frowen sanct Yta leben; Abschr. um 1500 einer verlorenen Urfassung von 1470/80 (Kodex 603 der St.Galler Stiftsbibl.); abgedr. in: Die Ida von Toggenburg-Legende. Freiburger (i/Ü.) Diss. von Leo MKern. Frauenfeld 1927, 62/80. – Ita 1486/1583. [...] legent und warhaffte geschicht der [...] frowen sant Yta; überarb. Kopie (1583) der deutschen Legende AvBonstettens vom Jahre 1486 (Hdschr. im Kantonsarchiv Frauenfeld); abgedr. ebd. 63/81.

Iten. Hdschr. Sammlung von Spielen, Liedern und Rätseln aus dem Kt. Zürich; von Frau Nina Iten-Peter, gest. 1930 (Mskr. in der Bibl. des Id.).

AIten 1969. Zuger Namenstudien. Gesammelte Beiträge der Jahre 1925 bis 1966 über Orts-, Flur- und Familiennamen des Kantons Zug und der Innerschweiz; von Albert Iten. Zug [1969].

Dr. It(h)en = Christian Iten 1779/1853. Dr. med. MA. von Schw, Zg.

Lieut. It(h)en = Christian Iten (jun.) 1811/72. Oberleutnant. MA. von Zg.

  J

Jac. Der Brief des Jakobus; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

(A)Jahn 1850. Der Kanton Bern, deutschen Teils, antiquarisch-topographisch beschrieben, mit Aufzählung der helvetischen und römischen Alterthümer und mit Bezugnahme auf das älteste Ritter- und Kirchenwesen, auf die urkundlichen Ortsnamen und die Volkssagen. Ein Handbuch für Freunde der vaterländischen Vorzeit; von Albert Jahn. Bern/Zürich 1850. – (A)Jahn 1857. Chronik oder geschichtliche, ortskundliche und statistische Beschreibung des Kantons Bern, alten Teils, in alphabetischer Ordnung von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart. Bern/Zürich 1857.

UJahn 1884. Die deutschen Opfergebräuche bei Ackerbau und Viehzucht. Ein Beitrag zur deutschen Mythologie und Alterthumskunde; von Ulrich Jahn. Breslau 1884 (Germanistische Abhandlungen hg. von Karl Weinhold, Bd 3).

MJähns 1880. Handbuch einer Geschichte des Kriegswesens von der Urzeit bis zur Renaissance. [...] Nebst einem Atlas von 100 Tafeln; von Max Jähns. Leipzig 1880.

Jährl. Hausrat. Jährlicher Hausrat oder neu und alter Kalender. Zürich 1719ff.

Jak. s. Jac.

(D)Jäklin 1878 s. DJecklin 1874ff.

(F)Janner 1876. Die Bauhütten des deutschen Mittelalters; von Ferdinand Janner. Leipzig 1876.

OJanssen 1984. Lemmatisierte Konkordanz zu den Schweizer Minnesängern; bearbeitet von Olga Janssen. Tübingen 1984.

Jass-Büechli. Ernstes und Heiteres; von Paul Leimbacher und Paul Altheer. Zürich 1923.

CJecklin 1883. Urkunden zur Verfassungsgeschichte Graubündens. 1. Heft: Zeit der Entstehung der einzelnen Bünde und ihrer Verbindungen (bis zum Ende des 15. Jahrhunderts); zusammengestellt von Constanz Jecklin. Chur 1883. – CJecklin 1920. Das Chorherrengericht zu Schiers [Chur 1920]. – CJecklin 1927. Chur vor 100 Jahren (SA. aus Gr Jahresber. 1927).

(D)Jecklin 1870. Die Burgen und Schlösser in «alt fry Rätia»; von Dietrich Jecklin. Chur 1870. – (D)Jecklin 1874ff. Volksthümliches aus Graubünden. 1. Teil Zürich 1874. 2. Teil Chur 1876. 3. Teil (von DJäklin) Chur 1878. 2. Aufl. Chur 1916.

FJecklin 1891. Katalog der Altertumssammlung im rätischen Museum zu Chur; von Fritz Jecklin. Chur 1891. – FJecklin 1909. Materialien zur Standes- und Landesgeschichte gem[einer] 3 Bünde (Graubünden) 1464-1803. Basel 1909. – FJecklin 1910. Urbar der Propstei St. Jakob im Prätigau (Klosters) vom Jahre 1514. Chur 1910. – FJecklin 1911. Zinsbuch des Prediger-Klosters St. Nicolai in Chur vom Jahre 1515. Chur 1911. – FJecklin 1915¹. Geschichte des Churer Schulwesens bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts. Chur 1915. – FJecklin 1915². Urbar des Hospizes St. Peter auf dem Septimer. Chur 1915.

JJegerlehner = Johannes Jegerlehner 1871/1937. Lehrer, Dr. phil., Märchen- und Sagensammler. – JJegerlehner 1913. Sagen und Märchen aus dem Oberwallis; aus dem Volksmunde gesammelt. Basel 1913 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 9). – JJegerlehner 1926. Pängsion zur schöne Belewü. Heitere berndeutsche Gefängnisszene. Bern 1926.

Jelinek 1911. Mittelhochdeutsches Wörterbuch zu den deutschen Sprachdenkmälern Böhmens und der mährischen Städte Brünn, Iglau und Olmütz (13. bis 16. Jahrhundert); von Franz Jelinek. Heidelberg 1911.

HJenny = Heinrich Jenny 1884/1962. Angestellter, Geschäftsleiter, Laienschauspieler, Gründer eines Kinos, Verfasser von Mundartschwänken zusammen mit Kaspar Freuler. S. Freuler-Jenny.

HJenny 1937. Wald-Märli. Bündner Walser-Dialekt; von Hans Jenny. Chur 1937 (Maschinenschrift). – MA. vorwiegend von GrChw.

LJenny = Luzi Jenny 1925/2015. Lehrer und Landwirt. MA. von GrTschapp. – LJenny 1985. «Wier und schii». Dialektgschichtä va Tschappina; von Luzi Jenny. Chur 1985. – LJenny 2002. Im Gädemli. Gschichta und Gidichti im Tschappiner Dialekt. Splügen 2002.

RJenny. De Seffli vo Döttige; von Robert Jenny. Döttingen [oJ.].

Jenzer 1869. Heimathkunde des Amtes Schwarzenburg; von J[ohann] J[akob] Jenzer. Bern 1869.

Jer(em). Der Prophet Jeremia; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Jes(aj). Der Prophet Jesaja; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

ChJetzler 1770. Freye Gedanken über die Beschaffenheit unseres Waldwesens samt den Mittlen, dasselbe in eine bessere Ordnung zu bringen; von Christoph Jetzler; hg. von Georg Kummer (SA. aus Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen 22, 1948, 173/262).

Joach(im) = Joseph Joachim 1834/1904. Landwirt, Redaktor und Schriftsteller in Kestenholz. MA. von S. – Joach(im) 1881/5. Aus Berg und Thal. Bilder und Geschichten aus dem Schweizerischen Volksleben. 1. Bdch. Balsthal 1881. 2. Bdch. Solothurn 1883. 3. Bdch. Olten 1885. – Joach(im) 1885. 's Nanni (NZZtg 1885). – Joach(im) 1886. 's End vom G'spaß (NZZtg 1886). – Joach(im) 1888. Die Ausstellungsreise (NZZtg 1888). – Joach(im) 1892¹. Der Sonnhaldenbauer. Basel 1892. – Joach(im) 1892². Zwei Erzählungen. Aarau 1892. – Joach(im) 1892³. De Mieschegg Hans (NZZtg 1892). – Joach(im) 1898¹. In der Kiltstube. Ländliches Lustspiel in 2 Akten. Aarau 1898. – Joach(im) 1898². Der Saalhoferbe. Basel 1898. – Joach(im) 1904. Im Schatten der Fabrikschornsteine. Basel 1904.

Job s. Hiob.

Job 1585. Joben spil. Des frommen gottsförchtigen unnd gedultigen manns Gottes [...] unfahl [...]. Gespilt durch ein ehrsamme burgerschafft einer loblichen statt Zürich. Basel 1585.

Joel. Der Prophet Joel; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Joh. Das Evangelium des Johannes; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Joh. I. II. III. Der I. II. III. Brief des Johannes; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Jóhannesson. Isländisches etymologisches Wörterbuch; von Alexander Jóhannesson. Bern 1956.

Jon. Der Prophet Jonas; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

EJordan 1985. Einheimische erzählen aus Volkstum und Überlieferung von Simpeln und Zwischbergen; [hg.] von Erich Jordan. Visp 1985.

JJörger = Johann Josef Jörger 1860/1933. Dr. med., Direktor der Heilanstalt «Waldhaus» in Chur. MA. von GrV. – JJörger 1905. Die Familie Zero. Berlin 1905 (Archiv für Rassen- und Gesellschafts-Biologie 2, 494/559). – JJörger 1910. Ds' gschid Buobli. Es Gschichtli im Valserdialekt (SA. aus Schweiz. Rundschau 1910/11, 2). – JJörger 1911. Ds' Plüggi. En dumme Gschicht (NZZtg 1911). – JJörger 1912. Wenn ds nit will, se tagets nit. Eine Bubengeschichte (NZZtg 1912). – JJörger 1912/13. Die beiden Detektive (SA. aus Schweiz. Rundschau 1912/13, 4). – JJörger 1913. 1947. Bei den Walsern des Valsertales. Basel 1913. 2. Aufl. bearb. von Paula Jörger. Basel 1947 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 10). – JJörger 1913/14. Der Hannesstäffa will hürata (SA. aus Schweiz. Rundschau 1913/14, 1). – JJörger 1915. Die Himmelfahrt des Kannallas (Bündner Tagblatt 1915). – JJörger 1918. Urchigi Lüt. Geschichten im Valserdialekte. Chur 1918. 2. Aufl. [in revidierter Schreibweise]. Chur 1966. – JJörger 1920. Der hellig Garta. Chur 1920. – JJörger 1926. Es hed geistat (Maschinenschrift). – JJörger 1930. A der «Saffa» (SA. aus Die Ernte. Schweiz. Jb. 1930, 59/71). – JJörger 1932. Wie du mir, so ich dir. Es Gschichtli vomena Esel (Ap Kal. 1932).

JBJörger. Der Hasabrota. Lustspiel in 2 Akten; von J[ohann] B[enedikt] Jörger. Chur [1938]. – MA. von GrChur.

FJörimann 1982. Sprachliches und Volkskundliches aus Tamins; von Felix Jörimann. Tamins 1982.

Josephus 1736 s. JBOtt 1736.

Jost Chr. 1617/56. Die Chronik Josts von Brechershäusern; nach einer Abschrift aus der 1. Hälfte des 19. Jhdts der verlorenen Kopie von 1725 des ebenfalls verlorenen Originals hg. von Alfred Bärtschi (SA. aus Burgdorfer Jb. 1958, 79/132).

WJost 1942. Der Alybaaba baaseldytsch; von Walter Jost. 3. Aufl. Basel 1981.

Jos(ua). Das Buch Josua; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Jovial 1844. De Schuldefrässer. Humoristische Scene us 'em Volksläbe im schöne, reine, breite Züritüütsch losg'gä vom Magister Jovial. Zürich 1844.

JSA. 1864ff. Jahrbuch des Schweizer Alpenclub. Bern 1864ff.

JSG. Jahrbuch für Schweizerische Geschichte; hg. von der Allgemeinen Geschichtforschenden Gesellschaft der Schweiz. Zürich 1876/1920. Forts. s. ZSG. Online-Zugang...

Jucker = Heinrich Jucker 1823/1902. Dr. iur., Advokat. MA. von Z.

Jud. Der Brief des Judas; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung 1524/5.

JJud 1574. Historische Beschreibung von dem Leben und Tod, Hauß und Geschlecht, Kinder und Kinds-Kinderen des [...] Leonis Judae [...] zu Zürich; von Johannes Jud. 1574 (abgedr. Misc. Tig. 3, 1/82).

JJud 1946. Zur Geschichte der romanischen Reliktwörter in den Alpenmundarten der deutschen Schweiz; von J[akob] Jud (SA. aus Vox Rom. 8).

LJud = Leo Jud, geb. 1482 in Gemar (Elsass), gest. 1542. Pfarrer in Zürich und Philologe, wichtigster Mitarbeiter an der Zürcher Bibelübersetzung. – LJud 1525. Ejn gegenwurff und widerweer Hulderych Zwinglins wider Hieronymum Emser, des canons in der mäsß beschirmer [Übers. von Zwinglis Werk ,Adversus Hieronymum Emserum antibolon' von Leo Jud; oOuJ.; vgl. Zwingli, sämtliche Werke III 241/52]. – LJud 1526. (Zwinglis Schrift) Von warem und valschem glouben. Commentarius [...] verteütschet durch Leonem Jud. Zürich 1526. – LJud 1531. An den durchlüchtigesten fürsten und herren, herrn Philippen, landgraaff in Hessen, von der fürsichtigkeyt Gottes, ein büechlin inn latin beschriben durch meister Huldrychen Zuinglin; vertütschet durch Leo Jud. Zürich 1531 (auch fälschlich LJud 1530).

Judic. s. Richter.

Judith. Das Buch Judith; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Jugendkal. 1843 s. Reithard 1843.

Jugendschatz. Illustrirter Schweizerischer Jugendschatz. Ein Kinderbuch zur Unterhaltung und Belehrung für das 4. bis 12. Altersjahr. Enthaltend kleinere und grössere Kinderliedchen, Gebete [...] in Mundart und Schriftsprache; unter Mitwirkung einer Reihe von Jugendschriftstellern gesammelt und hg. von Konrad Gachnang. Zürich [1893].

Julen. Wörterbuch der Zermatter Mundart; von Georg Julen. Brig [1985]. 2. [erw.] Aufl. Menziken [1989].

AJundt 2003. Im Stächelbärg. Gschichti us em Hinderen Grund; von Andrea Jundt. Gümligen 2003. – MA. von BL.

Junge Welt. Für die junge Welt. Illustrirte Gratisbeilage zur Schweizer Frauen-Zeitung. St. Gallen 1888ff.

AJungo 1989. Mys Rollimoos / Mys Seiselann; von Alfons Jungo. 2. Auflage. Freiburg 1989. – MA. von FStdt.

Jura-Schwarzwald s. FAStocker 1884ff.

Just(inger) = Konrad Justinger, geb. um 1370 wahrscheinlich in Rottweil, gest. 1438 in Zürich. Stadtschreiber und Chronist in Bern. – Just(inger). Die Berner-Chronik des Conrad Justinger. Nebst vier Beilagen [1430]; hg. im Auftrag der Allgemeinen Geschichtforschenden Gesellschaft der Schweiz von G[ottlieb] Studer. Bern 1871. Online-Zugang...

Jutz. Vorarlbergisches Wörterbuch mit Einschluß des Fürstentums Liechtenstein; bearb. von Leo Jutz. 2 Bde. Wien 1960. 1965. – LJutz 1925. Die Mundart von Südvorarlberg und Liechtenstein; von Leo Jutz. Heidelberg 1925. – LJutz 1931. Die alemannischen Mundarten. Abriß der Lautverhältnisse. Halle a/S. 1931.

JzB. = Jahrzeitbuch.

  K

AKägi = Adolf Kägi 1849/1923. Dr. phil., Prof. für Altphilologie und Indologie an der Universität Zürich. MA. von ZO.

HKägi 1963. 700 Jahre Seuzach; Festspiel von Hans Kägi. Seuzach 1963. – MA. von Z.

JHKägi 1867. Geschichte der Herrschaft und Gemeinde Wädensweil; nach den besten Quellen bearb. von Johann Heinrich Kägi. Wädensweil 1867.

RKägi = Rudolf Kägi (Pseudonym: Heiri Brändli) 1882/1958. Lehrer in Tann-Dürnten. MA. von ZO. – RKägi 1942. De Flarzbueb; vum Ruedi Chägi vu Baume. Winterthur [1942]; vgl. HBrändli 1940ff. – RKägi 1953. Fäschttag. Winterthur 1953. – RKägi 1955. Juhui, e Hochsig. Aller Gattig Hochsigbruuch. Winterthur 1955. – RKägi 1958. Ums tägli Brot. Werch und Arbet in Grosvatterszite. Winterthur 1958.

FKaiser 1876. Ragaz-Pfäfers und ihr Excursions-Gebiet; von Fl[avian] Kaiser. Ragaz 1876.

StKaiser 1969. 1970. Die Besonderheiten der deutschen Schriftsprache in der Schweiz; von Stephan Kaiser. Bd 1: Wortgut und Wortgebrauch. Bd 2: Wortbildung und Satzbildung. Mannheim/Wien/Zürich 1969. 1970 (Duden-Beiträge. Sonderreihe: Die Besonderheiten der deutschen Schriftsprache im Ausland 30a. 30b).

Kaisersp. Das uralte und edele so genannte Karnöffel- oder Kaiserspiel. Zum erstenmale mit einer Vorrede gründlich erklärt in seinen Regeln und Beispielen; [von Hermann von Liebenau]. Luzern 1841.

Kälin = Johann Baptist Kälin 1846/1919. Kanzleidirektor, Advokat. MA. von SchwE.

WKälin. Einsiedler Wörterbuch; von Walter R. Kälin. Einsiedeln 2007. 2., stark erw. Aufl. 2013 (Schriften des Kulturvereins Chärnehus Einsiedeln 34, 40).

Kalt(hius) 1714. Ein kurtzes und kurtzweiliges, ein lustiges und listiges Gesang von dem Zürcher und Berner Krieg; [von Peter Kalt in Baden]. 1714 [oO.].

JHKambli 1740 s. Z (Geistl.) Pfründenbuch.

PKamer = Paul Kamer 1919/99. Germanist und Schriftsteller. MA. von SchwSchw.

Kämpfen 1867. Hexen und Hexenprozesse im Wallis; nach bewährten Quellen bearb. und kritisch beleuchtet von Peter Josef Kämpfen. Stans 1867.

Kapfman(n) 1491. Beschreibung der heiligen Orte in Palästina; von Steffan Kapfman; geschrieben 1491 (Kod. 610 der St. Galler Stiftsbibl.; nach Auszügen von Gustav Scherrer).

JHKappeler = Johann Heinrich Kappeler 1604/66. Schreiber und Spendmeister in Frauenfeld, Gerichtsschreiber der Herrschaften Neunforn und Kefikon; s. ThFr. Chron.

ThKappler 1980. Toggeborger Sprooch ond Aart; von Theo Kappler. Wattwil 1980 (Bilder aus der Geschichte von Wattwil, Heft 4). 2., ergänzte Aufl. Wattwil 1982. – MA. von GmT.

JKäser = Jakob Käser 1884/1969. Schmied und Schriftsteller in Madiswil. MA. von BoAa. – JKäser (1931). «Oberaargouerlüt». Aarau [1931]. – JKäser 1935. D' Dorflinge. Gedichte. Aarau 1935. – JKäser 1939. Fyrobe. Aarau [1939]. – JKäser 1957. Der Habermützer. Mundarterzählung. Aarau 1957. – JKäser 1965. Der Chilespycher. Aarau 1965.

JKäser 1855. Topographische, historische und statistische Darstellung des Dorfes und Gemeindsbezirkes Melchnau; von Jakob Käser. Langenthal 1855.

WKäslin = Walter Käslin 1919/98. Lehrer und Berufsberater, Mundartautor. MA. von Ndw. – WKäslin 1974. Der Orgelischt. Beckenried [oJ.]. – WKäslin 1979. Rosooli. Nidwaldner Mundartlieder. Beckenried [1979]. – WKäslin 1984. Di root Eysepaan. Gedicht, Gschichte, Liädli. Beckenried [1984].

Kasper = David Kasper 1911/2000. Elektriker. MA. von GrKl. (Wörtersammlung von 1979/80 in der Bibl. des Id.).

Kasth. 1822. Bemerkungen auf einer Alpenreise über den Susten, Gotthard, Bernardin und über die Oberalp, Furka und Grimsel. Mit Erfahrungen über die Kultur der Alpen und einer Vergleichung des wirthschaftlichen Ertrags der Bündenschen und Bernischen Alpen; von Karl Kasthofer. Aarau 1822. – Kasth. 1828. 1829. Der Lehrer im Walde. Ein Lesebuch für Schweizerische Landschulen [...]. 2 Teile. Bern 1828. 1829.

FKauffmann 2014. Mer gönd i d Badi. Gschichte vo hüt; von Frank Kauffmann. Herisau 2014. – MA. von GT.

FrKauffmann 1890. Geschichte der Schwäbischen Mundart im Mittelalter und in der Neuzeit; dargestellt von Friedrich Kauffmann. Strassburg 1890. Photomechanischer Nachdruck der Ausgabe Strassburg 1890; mit einer Einleitung von Stefan Sonderegger. Berlin/New York 1978.

KD. Die Kunstdenkmäler der Schweiz; s. Aa KD., B KD., Bs KD., F KD., G KD., Gr KD., L KD., S KD., Sch KD., Schw KD., Th KD., U KD., Uw KD., Z KD., Zg KD.

Keel 1837. Tafeln zur Bestimmung des Kubikinhalts der runden Hölzer nach zehnteiligem Maß berechnet; von Johann Josef Keel. St. Gallen 1837. – Keel 1854. Kurze Anleitung zur Behandlung der Waldungen. St. Gallen 1854.

KKeel 1972. Nidwaldner Orts- und Flurnamen (Grammatik, Kleine Beiträge). Freiburger (i/Ü.) Diss. von Karl Keel. [1972, oO.].

Kegelspiel 1522. Das Kegelspiel; hg. von Alfred Götze. Leipzig 1909 (Flugschriften aus den ersten Jahren der Reformation 3, 6. Heft).

Kehrbachs Mitteilungen s. B Schulordnung 1548.

(J)Kehrein. Grammatik der deutschen Sprache des funfzehnten bis siebenzehnten Jahrhunderts; von Joseph Kehrein. 3 Teile. Leipzig 1854/6. – (J)Kehrein 1862. Volkssprache und Volkssitte im Herzogtum Nassau. l. Bd Wörterbuch. 2. Bd Volkssitte. Weilburg 1862. – (J)Kehrein 1863. Sammlung alt- und mitteldeutscher Wörter aus lateinischen Urkunden. Nordhausen 1863.

WKeinath 1951. Orts- und Flurnamen in Württemberg; von Walther Keinath. Stuttgart 1951.

CCKeiser 1842/6 s. Zg Neuj. 1842/6.

(Gv)Keisersb. = Geiler von Keisersberg 1445/1510. Domprediger in Strassburg.

AKeller 1954. Weinrebe und Weinbau in Rüdlingen; von Alfred Keller (SA. aus Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen 25, 229/71).

AKeller 1965. Zur Sprache des Chronisten Gerold Edlibach 1454-1530. Zürcher Diss. von Anton Keller. Zürich 1965.

AKeller 1852. Die Briefe des Gätterlimachers über die neue Verfassung (1852). Zur Erinnerung an [...] Augustin Keller [...] neu hg. von Freunden desselben. Baden 1883.

CKeller 1938. Chelleländer Ard und Brüüch um d' Mitti vum 19. Johrhundert; von Caspar Keller. Wald [1938]. – CKeller 1942. Der «Amigs» uf em Fyroobigbänkli. Erinerigen a Wald im Zürioberland. Wald 1942. – MA. von ZO.

DKeller 1558. Kunstliche und aigendtliche bildtnussen der rhömischen keyseren [...] auß dem latin jetz [...] vertheütst durch Diethelm Kellern. Zürych 1558.

EKeller. Saleschter Dialäkt. Ausdrücke und Redewendungen aus der Zeit von 1930–1950; von Erni Keller. [Ermatingen 2012].

GKeller 1576. Warhafte und eigentliche beschribung der glücklichen schiffart, wie die selbig eins tags von Zürich gan Strassburg von etlichen herren und burgeren vollbracht mit der hilf Gottes; von Jörg Keller. 1576 (abgedr. Z Ant. Mitt. 20, 2. Abt., Heft 2, 93/7). Online-Zugang...

GKeller = Gottfried Keller 1819/1890. Zürcher Staatsschreiber, dann freier Schriftsteller des bürgerlichen Realismus. – GKeller. Gottfried Kellers Werke in zehn Teilen; hg. mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Max Zollinger in Verbindung mit Heinz Amelung und Karl Polheim. 5 Bde. Berlin/Leipzig/Wien/Stuttgart [1921].

HKeller s. Z Pan.

HKeller 1729. Die Anfangs-Gründe der äusserlichen Wohlredenheit, das ist grundliche Regeln von der Außsprache und denen Geberden eines Redners [...]; auß dem frantzösischen Traité de l'Action de l'orateur des Herrn Faucheurs in unsere teutsche Sprach gebracht samt einer Satyre von Heinrich Keller. Zürich 1729.

HKeller 1823. Beschreibung des Rigibergs, aller auf denselben führenden Wege und der berühmten Kulm-Aussicht; von Heinrich Keller. Zürich 1823.

HKeller (Tgb.) 1545/50. Tagebuch des Heinrich Keller von 1545/50, nebst Predigtentwürfen desselben (Kod. 1263 der St. Galler Stiftsbibl.; nach Auszügen von Gustav Scherrer).

HEKeller 1975. Ennetbirgische Walsertexte aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts; von Hans E. Keller (Semasia. Beiträge zur germanisch-romanischen Sprachforschung 2. Amsterdam 1975, 97/165).

JKeller 1679. Werbungs- und Abdank-Büchlein. Das ist kurtze landliche Anleitung, wie man umb ein ehrliche Tochter werben, [...] an der Hochzeit abdanken, [...] bey einer Begräbnus abdanken [...] solle; gestellt von Hans Keller. Zürich 1679.

JUKeller 1864. Kleine Weinfelder Chronik. Eine Sammlung historischer Thatsachen und Überlieferungen von frühester Zeit bis zur Gegenwart, mit besondern Beilagen und einem Anhange; von JUKeller. Weinfelden 1864.

MKeller 1935. Beiträge zu Wittenwilers «Ring». Leipziger Diss. von Martha Keller. Leipzig/Strassburg/Zürich 1935. Vgl. Ring.

RKeller 1932. Die Vögel der Lokalfauna von Winterthur; zusammengestellt von Robert Keller. Winterthur 1932 (Mitteilungen der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft in Winterthur 19).

RKelterb. = Rudolf Kelterborn 1843/1909. Sekundarlehrer in Basel. MA. von BsStdt. – RKelterb. Aus Basels Rumpelkammer (Bs Nachrichten 1883). – Vor Thorschluß. Plauderei über den Basler Dialekt (Bs Nachrichten 1898). – RKelterb. 1874. Die gestörte Kaffevisite. Schwank in Basler Mundart. Basel 1874.

GKemly 1469. De piscium generibus et eorum comestionibus oportunis; a P. Gall Kemly. 1469 (Kod. 919 der St. Galler Stiftsbibl.; nach Auszügen von Gustav Scherrer).

FKern-Egger 1990. Üsa Faanen isch as Drapùù; von Fränzi Kern-Egger. Freiburg 1990. – FKern-Egger 2012. D Sùnenenerschyy vam «Solei Blang». Geschichten aus Freiburg. Freiburg 2012. – MA. von FStdt.

FXKern 1879. Geschichte der Gemeinde Bernang im St.Gallischen Rheinthale; hg. von Franz Xaver Kern. Bern 1879.

Kessl. = Johannes Kessler, geb. um 1502, gest. 1574. Pädagoge und Pfarrer in St. Gallen, Vorsteher des Synodalverbandes. – Kessl. Johannes Kesslers Sabbata. Chronik der Jahre 1523-1539 [1539]; hg. von Ernst Götzinger. St. Gallen 1866. 1868 (G Mitt. 5/10). Neue Ausg. mit kleineren Schriften und Briefen; unter Mitwirkung von Emil Egli und Rudolf Schoch hg. vom Hist. Verein des Kts St. Gallen. St. Gallen 1902. Online-Zugang...

HKessler 1931. Zur Mundart des Schanfigg. Mit besonderer Berücksichtigung ihrer Diphthongierungen. Zürcher Diss. von Heinrich Kessler. Halle a/S. 1931.

PKessler 1932. Dunkel und Dämmerung; Gedichte von Paul Kessler. 2. Aufl. Arbon 1932.

JKettiger 1857. Landwirthschaftliche Zustände in Basel-Land; von Joh[ann] Kettiger. Liestal 1857.

MKiem 1888. 1891. Geschichte der Benedictiner Abtei Muri-Gries; von P. Martin Kiem. 2 Bde. Stans 1888. 1891.

MKieser = Margaretha Kieser 1829/1901. MA. von AaL. – MKieser. Z' Züri uß. Lienet erzellt sym Nochber Andres, was er alls Neus gseh heb z'Züri uß. Zürich 1879.

EKilchenm. 1926. Michels Brautschau. Berndeutsches Lustspiel in 5 Aufzügen nach Gotthelfs Erzählung; von Eduard Kilchenmann. Aarau 1926. – EKilchenm. 1929. Das Lager der Einsamen. Ein ernstes Volksstück. Aarau 1929.

RKilchsp. Rudolf Kilchsperger's sämmtliche Dichtungen, mit der Biographie und dem Portrait des Dichters; hg. von Ulrich Farner. Zürich 1875.

Kil(l)ias = Wolfgang Killias 1794/1868. Erster Sekretär des eidgenössischen Zoll- und Handelsdepartements. MAA. von GrChur und GrL.

ChKind 1882. Currätische Urkunden; als Fortsetzung von Mohr's Codex diplomaticus; zusammengestellt von Chr[istian] Kind. Chur 1882 (Gr Jahresber. 1882). Online-Zugang...

PKind 1892. Glarner Namenbüchlein. Unsere Taufnamen nach ihrer Herkunft und Bedeutung; erläutert von Paul HKind. Schwanden 1892.

Kindergarten 1906. Spiel- und Lieder-Sammlung für Kindergärten. 2. Aufl. Zürich 1906.

Kinderlieder s. MMüller 1875.

Kirchh. = Melchior Kirchhofer 1775/1853. Pfarrer in Schlatt, Siblingen und Stein a/Rh., Schulinspektor und Kirchenrat; s. auch Sprww. 1824. MA. von Sch.

KL. Kinderlieder der Deutschen Schweiz; nach mündlicher Überlieferung gesammelt und hg. von Gertrud Züricher. Basel 1926 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 17).

WKlaarer 1565. Historischer Bericht, was sich zur Zeit der sel. Reformation im Land Appenzell zugetragen habe; beschrieben 1565 von Walther Klaarer (abgedr. bei Siml. Urk. 1757/67, 1, 803/40).

Klagel. Die Klagelieder Jeremiae; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

WKleiber 1979. Historische Wortgeographie im Alemannischen unter besonderer Berücksichtigung der Maßbezeichnungen; von Wolfgang Kleiber Berlin/New York 1979 (SA. aus Frühmittelalterliche Studien 13, 150/83).

Klein Mhd. Gr. Mittelhochdeutsche Grammatik; von Thomas Klein, Hans-Joachim Solms, Klaus-Peter Wegera u. a. Teil 3: Wortbildung. Tübingen 2009.

HKlenz 1900. Die deutsche Druckersprache; von Heinrich Klenz. Straßburg 1900.

AKlingenb. 1945. Die Dörflinger Namen. Ein Heimatbuch; von Arn[old] Klingenberg. Dörflingen [1945].

Klingenb. Chr. Die Klingenberger Chronik, wie sie Schodoler, Tschudi, Stumpf, Guilliman und Andere benützten [um 1460]; nach der von Tschudi besessenen und vier anderen Handschriften [...] hg. von Anton Henne von Sargans. Gotha 1861. Online-Zugang... Neu bearb. und hg. von Bernhard Stettler. St. Gallen 2007 (G Mitt. 53).

AKlingl(er) = Anton Klingler 1649/1713. Antistes der zürcherischen Kirche, theologischer Schriftsteller. – AKlingl(er) 1688. Geistliche Betrachtungen; bey underschidenlichen Anlässen in offentlichen Predigten vorgestelt. Zürich 1688. – Der Gnadenberuff Zachei vorgestelt in underschidenlichen Betrachtungen. Zürich 1688. Online-Zugang... Online-Zugang...AKlingl(er) 1691. Selbst-Mord oder nothwendiger Bericht vor dem Greuel des Selbst-Mords zum Schrecken, Warnung, Erinnerung und Trost samt beygefügten Herzens-Seufzen und Gebettern für betrübte [...] Seelen, auch zweyen Predigten von der unvergeblichen Lästerung wieder den Heil. Geist. Zürich 1691. Online-Zugang...AKlingl(er) 1693. Wolgemeinter, einfältiger, summarischer Bericht de cura pauperum oder von Verpflegung der Armen. Zürich 1693. Online-Zugang...AKlingl(er) 1695. 1704. Bella Jehovae et portio Israelis, das ist die Kriege des Herrn und das Erbteil Israels beschrieben von [...] Josua in seinem geystlichen Kriegsbuch genennt. Das Buch Josua. 2 Teile. Zürich 1695. 1704. – AKlingl(er) 1702. Die zwey Tafelen Mosis oder das Gesetze der heiligen zehen Gebotten Gottes. Zürich 1702.

WKlinke 1907. Das Volksschulwesen des Kantons Zürich zur Zeit der Helvetik (1798-1803). Zürcher Diss. von Willibald Klinke. Zürich 1907.

Klosterguggu 1687. Closterguggu oder Dionysius Lützenburger mit seinem sogenanten Predicanten Geschwätz, in einem Gesprech zwüschen einem reformierten Predicanten und seinem Zuhörer. Als ein eiteler Auffschneider der Welt fürgestellet von Supplantatore Serviano [Jak. Meyer]. 1687 [oO.].

Klosterkr(äpflein). Klosterkräpflein; aus aargauischen Klostergewändern gesammelt von 3 verwahrlosten Klosterstudenten. Baden 1841.

Klostersp. 1841. Klosterspiegel in Sprichwörtern, Spitzreden, Anekdoten und Kanzelstücken. Bern 1841.

Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache; von Friedrich Kluge. Straßburg 1883. 18. Aufl. bearb. von Walther Mitzka. Berlin 1960. 22. Aufl. bearb. von Elmar Seebold. Berlin 1989. – Kluge 1886. Nominale Stammbildungslehre der altgermanischen Dialecte. Halle 1886. 3. Aufl. 1926. – Kluge 1888. Von Luther bis Lessing. Sprachgeschichtliche Aufsätze. 2. Aufl. Straßburg 1888. 5. Aufl. 1918. – Kluge 1895. Deutsche Studentensprache. Straßburg 1895. – Kluge 1911. Seemannssprache. Wortgeschichtliches Handbuch deutscher Schifferausdrücke älterer und neuerer Zeit. Halle a/S. [1908-]1911. – Kluge RW. Rotwelsch. Quellen und Wortschatz der Gaunersprache und der verwandten Geheimsprachen. 1. Bd: Rotwelsches Quellenbuch. Straßburg 1901. – Kluge Urgerm. Urgermanisch. Vorgeschichte der altgermanischen Dialekte. 3., verbesserte und vermehrte Aufl. Straßburg 1913.

Klunzinger 1892. Bodenseefische, deren Pflege und Fang; von C[arl] B[enjamin] Klunzinger. Stuttgart 1892.

WKnopfli 1938. 1946. 1956 s. KSV.

H(ans) Knüchel 1523. Ein kurzer Begriff; von Hans Knüchel [Sebastian Meyer]; hg. von Alfred Götze. Halle a/S. 1906 (Flugschriften aus den ersten Jahren der Reformation 1, 6. Heft).

Kobald-Sonderegger 2014. Prättigauer Dialekt. Geschichten; hg. von der Kulturkommission des Regionalverbands Pro Prättigau; Redaktion Marietta Kobald, Lukretia Sonderegger. Küblis 2014.

MKoch 1926. Die Flurnamen der Gemarkung Thayngen im Kanton Schaffhausen. Ein Beitrag zur Flurnamenkunde und zur Dialektgeographie. Berner Diss. von Max Koch. Bern 1926.

Kochb. 1820. Kochbuch aus Zollikon, geschrieben um 1820 (der Inhalt zT. bernischen Ursprungs).

Kohl 1849. 1851. Alpenreisen; von J[ohann] G[eorg] Kohl. 1. und 2. Teil Dresden und Leipzig 1849. 3. Teil Leipzig 1851.

Kohl(er) 1850. Alphabetisch geordnetes Namensverzeichniß der verbreitetsten Pflanzenarten in der Schweiz; von J[ohann] M[ichael] Kohler. Zürich 1850. – Kohl(er) 1852. Landwirthschaftliche Beschreibung der Gemeinden Dettenriedt, Höngg, Thalweil-Oberrieden, Uitikon, Wangen, Weyach. Zürich 1852. – Kohl(er) 1864. Aufzählung und Beschreibung der wichtigsten Kern-Obstsorten des Kantons Zürich. Zürich 1864. – Kohl(er) 1869. Der Weinstock und der Wein. Mit besonderer Berücksichtigung des schweizerischen Weinbaus. Aarau 1869. – Kohl(er) 1871. Neueste Fortschritte in der Weinbereitung. Aarau 1871.

ChrKohler = Christine Kohler 1938/93. Primarlehrerin, Mundartautorin beim Berner Bund. MA. von BU. – ChrKohler 1988. Gartetööri offe, Gartetööri zue. Mundarterzählung. 3. Aufl. Bern 1988. – ChrKohler 1994. Nachtschatte. Bern 1994.

RKohler 1921. Reesli wo uffgoh wänd. E Theaterstiggli in 1 Aggt; vom Rosi Kohler. Basel 1921. – MA. von BsStdt.

Kohli 1827. Versuch einer Geschichte der Landschaft Saanen; von Franz Jakob Kohli. Bern 1827.

AKohli = Arnold Ulrich Kohli 1879/1965. Notar und Gemeindeschreiber in Guggisberg. MA. von BG.

Kohlrusch 1854. Schweizerisches Sagenbuch. Nach mündlichen Überlieferungen, Chroniken und andern gedruckten und handschriftlichen Quellen; hg. von CKohlrusch. Leipzig 1854.

EKolb 1957 s. BSM. VI.

WKolbe 1886. 1888. Hessische Volks-Sitten und Gebräuche im Lichte der heidnischen Vorzeit; von Wilhelm Kolbe. Marburg 1886. 2. Aufl. 1888.

Koller(-Signer) 1926. Appenzellisches Wappen- und Geschlechterbuch mit Tafeln; von Ernst H[ans] Koller und Jakob Signer. Bern und Aarau 1926.

Kölliker = Rudolf Albert Kölliker 1817/1905. Dr. med., Prof. für Physiologie und Anatomie an den Universitäten Zürich und Würzburg. Gw. für Pflanzennamen.

GKolly 1969. Wie die Alten sungen. Volkslieder aus dem Senseland; gesammelt von German Kolly (Beiträge zur Heimatkunde 39, 1968/9; hg. vom Verein für Heimatkunde des Sensebezirks). – GKolly 1990. Der Haarzer; hg. von Anton Bertschy. Freiburg i/Ü. 1990 (Freiburger Bibliothek 7).

Kölner 1834. Raurazische Lieder; von Johann Rudolf Kölner. Stäfa 1833.

FrKölner XV. s. Erb. XV.

Kölnischer Sprachschatz. Neuer Kölnischer Sprachschatz; on Adam Wrede. 3 Bde. Köln 1956/8.

Kol(oss). s. Col(oss).

JKolross 1530. Enchiridion, das ist handbüechlin tütscher orthographi, hochtütsche sprach artlich zeschryben und läsen, sampt eynem registerlin über die gantze Bibel [...]; durch Joannem Kolroß [...]. Basel 1530 (abgedr. in Joh. Müllers Quellenschriften und Geschichte des deutschsprachlichen Unterrichtes bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Gotha 1882, 64/91). – JKolross 1532 Eyn schön spil von fünfferley betrachtnussen den menschen zur buoss reitzende. Basel 1532 (abgedr. Schausp. 1, 51/100).

Komödien XVI. Fünf Komödien des 16. Jahrhunderts. Anonymus: Der kluge Knecht (um 1505); Hans Salat: Der verlorene Sohn (1537); Zacharias Bletz: Die missratenen Söhne (1546); Hans Rudolf Manuel: Das Weinspiel (1548); Tobias Stimmer: Comedia von zwei jungen Eheleuten (1580); hg. von Walter Haas und Martin Stern in Zusammenarbeit mit Robert Schläpfer und Hans Wuhrmann. Bern/Stuttgart 1989 (Schweizer Texte 10).

Köne 1840. Über Form und Bedeutung der Pflanzennamen in der deutschen Sprache; von J[ohann] R[odger] Köne (Beigabe zum Jahresbericht über das königl. Gymnasium zu Münster 1840).

DKönig 1721. Consilium medicum uber die leydige Pest, welche zu Bärn in der Schweitz und dero Landschafft anno 1628 und 1629 grassiert hat; von David König. Bern 1721.

EKönig 1706. Georgica Helvetica curiosa, das ist neu curioses eydgnossisch-schweitzerisches Hauß-Buch vorstellend in 4 Bücheren: Von dem Reben-Bau [...]; Von dem Garten-Bau [...]; Von der Vieh-Zucht [...]; Ein schweitzerischen Hauß-Calender [...]. Sammt einer Zugabe schweitzerischen Rechtens [...] auß eigener Erfahrung und den besten Feld-Baus Scribenten [...] zusammen verfaßt [...]; von E[manuel] K[önig]. Basel 1706. Online-Zugang...EKönig 1723. Thesaurus novus experientiae medicae aureus oder guldener Artzney-Schatz neuer, niemals entdeckter Medicamenten wider allerhand Leibs-Kranckheiten. [...] Basel 1723.

FNKönig 1814. Reise in die Alpen; von F[riedrich] N[iklaus] König. Bern 1814.

GKönig 1693/7. Reissbeschreibung Fr[atris] Georgii Koenig Solodorani, ord. min. convent. S. Franc. 1693 usque 1697 (Auszüge in: Der Minorit Georg König von Solothurn und seine Reisebeschreibungen; von Jacob Baechtold. Solothurner Schulprogramm 1874). – GKönig 1715/7. Des Minoriten Georg König von Solothurn Wiener Reise [1715/7]; hg. von Jacob Baechtold (SA. aus Urkundio 1875, 49/104).

WKönig 1970. Untersuchungen zu Phonologie und Fachsprache im Schwäbisch-Alemannischen Mundartraum; von Werner König. Erlangen 1970.

I. II. Kön(ige). Das I. II. Buch der Könige; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Königsf. Copialb. s. AaKönigsf. CB.

Konst. Chr. XV. Konstanzer Chronik von Gebhart Dacher (Kod. 646 der St. Galler Stiftsbibl.; nach Auszügen von Gustav Scherrer).

MKonzelmann 1919. Die Engelberger Benediktinerregel. Eine sprachgeschichtliche Untersuchung. Zürcher Diss. von Max Konzelmann. Frauenfeld 1919.

JEKopp. Urkunden zur Geschichte der eidgenössischen Bünde; hg. und erläutert von J[osef] E[utych] Kopp. Luzern 1835. – JEKopp (1845/63). Geschichte der eidgenössischen Bünde. Mit Urkunden. 5 Bde. Leipzig/Luzern 1845/63. – JEKopp 1854/6. Geschichtsblätter aus der Schweiz; hg. im Vereine mit mehrern Mitarbeitern. 2 Bde. Luzern 1854. 1856.

I. II. Kor. s. I. II. Cor.

(A)Kornhof(f)er 1656. 1679 s. TTobl. 1869.

GKörting. Lateinisch-romanisches Wörterbuch; von Gustav Körting. Paderborn 1891. 2. Aufl. 1901.

WKosch. Deutsches Literatur-Lexikon. Biographisches und bibliographisches Handbuch; von Wilhelm Kosch. 2., vollständig neu bearb. und stark erw. Aufl. Bern 1947/58. 3., völlig neu bearb. Aufl. Bern/München u. a. 1968ff.

Kosmopolit 1782. Der Kosmopolit oder die bethörte Schöne. Ein Lustspiel in drey Aufzügen. Bern 1782.

Kothing s. Schw LB.

(Pfr)Krähenbühl = Rudolf Emanuel Krähenbühl 1823/85. Pfarrhelfer in Saanen, Pfarrer auf dem Beatenberg, Mitbegründer des Kurorts Beatenberg, Lokalhistoriker.

HKramer 1478 s. Pred. XIV.

Kranzmayer-Lessiak. Wörterbuch der deutschen Sprachinselmundart von Zarz/Sorica und Deutschrut/Rut in Jugoslawien; von Eberhard Kranzmayer und Primus Lessiak; hg. von Maria Hornung und Alfred Ogris. Klagenfurt 1983.

EKranzmayer 1956. Historische Lautgeographie des gesamtbairischen Dialektraumes [mit Karten]; von Eberhard Kranzmayer. Wien 1956.

Krapf = Johannes Krapf von Reding 1818/1906. Verhörrichter, Polizeichef. MA. von Th. – JKrapf (Gaunertum) 1864. Zur Geschichte des Gaunerthums in der Schweiz; von JKrapfvReding (Bs TB. 1864, 1/97).

HKKreis. Bild und Wort. Ein Schul- und Familienbüchlein für die Stufe des Anschauungsunterrichtes; hg. von Hans Kaspar Kreis. 5 Hefte. Zürich [oJ.].

PKretschmer. Wortgeographie der hochdeutschen Umgangssprache; von Paul Kretschmer. Göttingen 1918.

Kriegk 1868. Deutsches Bürgertum im Mittelalter. Nach urkundlichen Forschungen und mit bes. Beziehung auf Frankfurt a. M.; von G[eorg] L[udwig] Kriegk. Frankfurt a. M. 1868.

Kriegsb. 1644. 1667. Kriegs-Büchlein, das ist grundtliche Anleitung zum Kriegswesen [...]; von Hans Conrad Lavater. Zürich 1644. 2. Aufl. 1667. Online-Zugang...

Kriegsexerc. 1712 s. Schwz. Kriegsexercitium 1712.

Kriegsordn. 1567. Kriegsordonnanz, so in etlichen vordrigen zügen und reisen gebrucht, diß letsten rebellischen kriegs in Frankrich ouch ist gelobt und geschworen worden (abgdr. bei Seg., Pfyffer, 1880/2, Bd 1, 631/5).

Kriegsr. 1704. Schweitzerisches Kriegs-Recht, wie selbiges von denen loblichen Cantonen in alle Fürsten-Dienste den Herren Officierern mitgegeben [...] wird; dem Publico eröffnet durch einen practicirten Secretarium. Franckfurt 1704.

FKrier 1985. La zone frontière du francoprovençal et de l'alémanique dans le Valais; von Fernande Krier. 2 Bde. Hamburg 1985 (Forum Phoneticum 32).

Kriess. Der Hof Kriessern; bearb. von J[osef] Hardegger und H[ermann] Wartmann. St. Gallen 1878 (St. Gallische Gemeinde-Archive; hg. vom Hist. Verein des Kts St. Gallen).

LKrischel-Brog = Lisa Krischel-Brog 1939/2016. Schneiderin und Mundartautorin. MA. von BHa. – LKrischel-Brog 1994. Ds Groosi ufem Hoori und andri Haslitiitschi Gschichtleni; von Lisa Krischel-Brog. Zürich 1994. – LKrischel-Brog 1997. Miis Deerffli. Meiringen 1997. – LKrischel-Brog 2004. Ma hed gseid... Mischterleni usem aalten Hasli. Meiringen 2004. – LKrischel-Brog 2008. Still Momänta. Meiringen 2008. – LKrischel-Brog 2014. Ziidelli und Muschelli und andri Tiergschichtleni. Meiringen 2014.

GKrneta 2014. Unger üs; von Guy Krneta. Luzern 2014 (edition spoken script 14). – MA. von BM.

HKrömler 1949. Der Kult der Eucharistie in Sprache und Volkstum der Deutschen Schweiz; von Hans Krömler. Basel 1949 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 33).

EKron 1867. Bilder aus dem Basler Familienleben in baseldeutschen Versen; von E[mma] Kron. Basel 1867.

IKronenberg¹. Die verlorene Dose. Groteske Szene aus der Zeit der Helvetik; von Ignaz Kronenberg. Hochdorf [1910]. – IKronenberg². Pilatussage. Gedicht. 1907 [oO.].

Kronfels 1826. Gais, Weisbad und die Molkenkuren im Canton Appenzell; von FrKvonKronfels. Constanz 1826.

FKrutter 1845. Schultheiss Wenge von Solothurn. Vaterländisches Schauspiel; von Franz Krutter. Solothurn 1845.

KSDS. Kleiner Sprachatlas der deutschen Schweiz; hg. von Helen Christen, Elvira Glaser, Matthias Friedli. Frauenfeld 2010. 5., überarb. und erw. Ausgabe. Frauenfeld 2013.

KSV. Katalog der schweizerischen Vögel; bearb. im Auftrag des Eidg. Departements des Innern von Th[eophil] Studer und V[ictor] Fatio unter Mitwirkung zahlreicher Beobachter in allen Kantonen. 19 Lieferungen. 13-19: Die Vögel der Schweiz. 4-15: von Gustav von Burg; 16: von GvonBurg und Walter Knopfli; 17-19: von WKnopfli. Bern 1889/1956.

AKübler 1898/9. Das Tannheimer Thal; von August Kübler (SA. aus der Ztschr. des deutschen und österreichischen Alpen-Vereins 29, 1898/9, Kempten 1899). – AKübler 1926. Die romanischen und deutschen Örtlichkeitsnamen des Kantons Graubünden. Heidelberg 1926.

JKübler 1850. Gedichte; von Jakob Kübler. Winterthur 1850. – JKübler 1863. Neue Gedichte. Winterthur 1863.

Kuchim(eister) 1335. Christian Kuchimeister's «Nüwe Casus Monasterii sancti Galli»; hg. durch G[erold] Meyer von Knonau. St. Gallen 1881 (G Mitt. 8). Wieder hg. von Eugen Nyffenegger. Edition und sprachgeschichtliche Einordnung. Berlin/New York 1974 (Quellen und Forschungen zur Sprach- und Kulturgeschichte der germanischen Völker NF. 60).

AKüchler = Anton Küchler 1839/1905. Priester, Pfarrhelfer in Kerns. – AKüchler 1886. Chronik von Kerns (SA. aus Obw Volksfr. Sarnen 1886). – AKüchler 1895. Chronik von Sarnen. Sarnen 1895. – AKüchler 1901. Geschichte von Sachseln (SA. aus Gfd 53, 243/96; 54, 227/353; 55, 37/123).

RKüchler-Ming. D'r Amerikaner. Bauernkomödie in 5 Aufzügen von R[osalie] Küchler-Ming. Sarnen 1923. – MA. von ObwSa.

Kuenlin 1832. Dictionnaire géographique, statistique et historique du Canton de Fribourg; par F[ranz] Kuenlin. 2 vol. Fribourg 1832. – Kuenlin 1834. Alpenblumen und Volkssagen aus dem Greyerserlande. Sursee 1834. – Kuenlin 1840. Historisch-romantische Schilderungen aus der westlichen Schweiz. 4 Bdch. Zürich 1840.

Küffer 1921. Heimatglüt. [Mundarttexte von] Otto von Greyerz, Rudolf von Tavel, Simon Gfeller, Gottlieb Jakob Kuhn, Josef Reinhart; usegä vom Georg Küffer. Bern 1921.

GJKuhn = Gottlieb Jakob Kuhn 1775/1849. Pfarrer in Sigriswil, Rüderswil und Burgdorf, Volksliederdichter. MA. von BU. – GJKuhn 1805. Drey Volkslieder auf die Feyer des schweizerischen Alpen-Hirtenfests zu Unspunnen. Bern 1805. – GJKuhn 1806. Volkslieder und Gedichte. Bern 1806. – GJKuhn 1819. Volkslieder. 2. ganz umgearb. Ausg. Bern 1819.

HKuhn 1961 s. BSM. XI.

HKühnel 1992. Bildwörterbuch der Kleidung und Rüstung. Vom Alten Orient bis zum ausgehenden Mittelalter; hg. von Harry Kühnel. Stuttgart 1992.

Kuhns Ztschr. s. ZfvSpr.

Kühreihen XIX. Ein schönes lustiges weltliches Lied, genannt der Kühreihen; in einer angenehmen und lustigen Melodie zu singen, zur Ergötzung des Weidmanns und der jungen Gesellen. 39 Strophen (19. Jhdt, oO.). – Kühreihen 1805ff. Schweizer-Kühreihen und Schweizer-Küherlieder; [hg. von Franz Sigmund Wagner]. Bern 1805. – Sammlung von Schweizer-Kühreihen und alten Volksliedern. 2., verbesserte und vermehrte Ausg. von GJKuhn. Bern 1812. 3., vermehrte u[nd] verbeßerte Ausg. von JRWyß. Bern 1818. 4. Ausg. Bern 1826; dazu Texte zu der Sammlung von Schweizer-Kühreihen und Volksliedern; hg. von JRWyss. 4., viel vermehrte und verbesserte Ausg. Bern 1826. Online-Zugang...

RMKully 1977. Die Flurnamen der Gemeinde Himmelried im Kanton Solothurn (Schweiz); gesammelt und erläutert von Rolf Max Kully unter Mitarbeit von Kurt Pflugi. Bern/Frankfurt a. M./Las Vegas 1977 (Kanadische Studien zur deutschen Sprache und Literatur 17).

BKummer 1947. Volkskundliches vom Reiath; von Bernhard Kummer. Schaffhausen 1947 (SA. aus Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen 21/2, 2 Hefte). – BKummer 1949. 1950. Schaffhauser Volks-Tierkunde. Volkstümliche Tiernamen und volkskundliche Mitteilungen über Tiere aus dem Kanton Schaffhausen. 1. Teil: Haustiere. Thayngen 1948. 2. Teil: Tiere im Feld, Wald und Wasser. Thayngen 1949 (Sch Neuj. N. 1949/50).

GKummer 1928. Volkstümliche Pflanzennamen und volksbotanische Mitteilungen aus dem Kanton Schaffhausen; von Georg Kummer. Schaffhausen 1928 (Beiträge zur Heimatforschung 4) Download Pdf...GKummer 1950. Quellen zur Forstgeschichte des Kantons Schaffhausen Nr 2/3: 2. Der Rat zu Schaffhausen und die Gemeindewaldungen von Neunkirch, Wilchingen und Osterfingen im Zeitraume 1764-1782. – 3. Holzrodel 1652 von Junker Obherr Hans Wilhelm im Thurn und Hans Meder, verordneten Holzherren, der Schaffhauser Stadt-, Kloster- und Spitalwaldungen. Schaffhausen 1950 (SA. aus Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen 23, 175/272). – GKummer 1952. Schaffhauser Volksbotanik. I. Die wildwachsenden Pflanzen. Schaffhausen 1952 (Sch Neuj. N. 1953). – GKummer 1953¹. Quellen zur Forstgeschichte des Kantons Schaffhausen Nr 5. Die Eiche im Kanton Schaffhausen. Schaffhausen 1953 (SA. aus Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen 25, 133/202). – GKummer 1953². Schaffhauser Volksbotanik. II. Die Kulturpflanzen, 1. Teil. Schaffhausen 1953 (Sch Neuj. N. 1954). – GKummer 1954. Schaffhauser Volksbotanik. II. Die Kulturpflanzen, 2. Teil. Schaffhausen 1954 (Sch Neuj. N. 1955).

Kunkelstube 1655 s. TTobler 1869.

Kunstb. 1474. Kunstbuch von 1474 [eig. 1478]. Hie facht ein buoch an, das ist geteil[t] in 4 teil; der erst teil seid von farwen, der ander teil seid von offenthüren, der 3. teil seid von goldgründen, der 4. teil seid von artznie, die den menschen zuogehören (Mskr. der Berner Burgerbibl.; nach einer Abschrift von FEWelti in der. Bibl. des Id.).

Kunstb. XVIII. Nachträge zum Vorigen aus dem 18. Jhdt.

HKunz 1857. Der Schüler Spaziergang; dargestellt in Gesängen und Vorträgen von HKunz. Liestal 1857. – MA. von BsL.

RKunz 1893. Es Bluemestrüüßli für di schwizerdüütsch Juged; von Rudolf Kunz. Affoltern a. A. 1885. 2., vergrösserte Aufl. Zürich 1893.

(A oder HK)Künzli = Andreas Künzli 1563/1637. Schultheiss von Winterthur. – Hans Konrad Künzli 1591/1667. Schultheiss von Winterthur. – (A oder HK)Künzli, (Wthurer) Chr. Chronikalische Aufzeichnungen des Andreas bzw. Hans Konrad Künzli zu Winterthur aus der 1. Hälfte des 17. Jhdts (Mskr. der Stadtbibl. Winterthur; vgl. ZWthur Neuj. B. 1881, 9/12).

JKuoni 1903. Sagen des Kantons St. Gallen; von J[akob] Kuoni. St. Gallen 1903. Nachdruck. Zürich 1979. – JKuoni 1921. Maienfeld, St. Luzisteig und die Walser [mit Abbildungen]. Ragaz 1921.

MKuoni = Michael Kuoni 1838/91. Chef des Telegraphenbüros in Chur. MA. von GrvPr., bes. Schs (MKuoni 1884 MA. auch von GrMai., Seew.; MKuoni 1891 MA. auch von GrA.). – MKuoni 1884. Bilder aus dem Volksleben des Vorder-Prättigau's alter und neuer Zeit (Schwzd. Nr 29/30). – MKuoni 1886. Überreste der romanischen Sprache in den Thälern der Landquart und der Plessur (Prätigau-Schanfigg), sowie in den angrenzenden Gebieten. Chur 1886. – MKuoni 1886/7. 1. Herbstbletter us'm Rhätikon. 2. «Das alt Gannyer Bad» (SA. aus dem Bündner Volksblatt 1886/7). – MKuoni 1891.D's Pensiôgsetz. Äs Zytbild, zeichnet va-mä gstandnä Purasoh (Davoser Ztg 1891, Nr 60/2). – MKuoni, Idyll. Alpinisches Idyll (Schwzd. Nr 19, 33/54).

HKüpper. Wörterbuch der deutschen Umgangssprache; von Heinz Küpper. 6 Bde. Hamburg 1955/70.

JKuratli = Jakob Kuratli 1899/1981. Lehrer in Weite-Wartau und Azmoos. MA. von GW. – JKuratli 1936¹. Schiba schluh an der Bättler-Fasnat. Buchs 1936. – JKuratli 1936². Gott allein die Ehr! Gedenkspiel zum Kirchenbau zu Azmoos anno 1735 (SA. aus Werdenberger Ztg. Trübbach 1936). – JKuratli 1938. D' Ärzgruob im Gunza. Trübbach 1938. – JKuratli 1958. Di gfreyta Walser am Gunza un im Pilfriis. Geschichte und Sage in der Wartauer Mundart. Mels/Flums 1958. Neubearbeitung [von] Jakob Gabathuler. Buchs 1984. – JKuratli 1962. Wartouer Sprüch. Buchs 1962.

HKurmann 1961. Luzerner Typen in der Mundart; von Hans Kurmann. Luzern 1961 (Luzern im Wandel der Zeiten 20).

GKüry 1948. 's het ebbis. Baseldytschi Värs; vom Gustav Küry. Basel 1948. – GKüry 1950. Jä und Jo. Gedichte in baselstädtischer Mundart. 2. Aufl. Basel 1950. – GKüry 1957. Wemme d'Lyt kennt und der Wäg waiß. Baseldytschi Värs. Basel 1957. – MA. von BsStdt.

Kurz = Gottlieb Emil Kurz 1866/1952. Lehrer, Staatsarchivar in Bern. MA. von BoAa.

GKurz. Die zwölf Monate. Ein ländliches Singspiel für 8 Knaben und 5 Mädchen (SA. aus Berner Heim, oOuJ.).

HKurz 1846. Beiträge zur Geschichte und Literatur, vorzüglich aus den Archiven und Bibliotheken des Kantons Aargau; hg. von Heinrich Kurz und Placidus Weißenbach. 1. Bd. Aarau 1846.

Kurze Instruction 1769 s. Instr(uction) 1769.

JKuster 1912. Das Nidwaldnerische Grundpfand (Gült und Versicherung) historisch-dogmatisch dargestellt. Zürcher Diss. von J[oseph] Kuster. Stans 1912.

LKutter. Im Bäre oder: Begryfet er my? Dialektstück von L[ydia] Kutter-Rohner. Bern/Lausanne [1927].

AKyburz = Abraham Kyburz, geb. um 1704, gest. 1765. Bernischer Pfarrer, Feldprediger im Siebenjährigen Krieg. – AKyb(urz) 1753. Vier Gespräche von der Gottseligkeit zwischen einer frommen Mutter und ihrem Kind. Ifferten [1753]. Neue, etwas abweichende Ausg. Zürich 1760. – AKyb(urz) 1754. Theologia naturalis et experimentalis, eingerichtet auf die Verrichtungen, Geschäfte und Handlungen der Einwohneren des hohen und niederen schweizerischen Gebirgs, um sie dadurch zu Gott ihrem Gutthäter zu führen [Bern 1754].

Kyd = Felix Donat Kyd 1793/1869. Autodidakt, Strumpfweber, Pulvermacher, Privatlehrer, Posthalter, Lokalhistoriker. – Kyd. Allerlei Handschriftliches in der MA. von SchwBrunnen von Felix Donat Kyd. – Kyd 1860. Panorama [...] der zwei Anhöhen Gütsch und Bühl bei Brunnen. Schwyz 1860.

JHKydt 1688. Comedy von den Siben Hertzenleid Mariae; von Johann Heinrich Kydt. Sursee 1688. Hg. und mit einem Nachwort versehen von Iwar Werlen nach einer Abschr. von 1756. Bonn 1976 (Studien zur Germanistik, Anglistik und Komparatistik 58).

  L

L Ans(ehenb). Der Statt Lucern oberkeitliche Ansehen, Statuten, Ordnungen und Satzungen. Anno 1645 (Luzerner Sammelband; nach Auszügen von Prof. JBucher).

L Arzneibuch E. XVI. Mskr. der Luzerner Kantonsbibl.

L Bauernh. 1977. Die Bauernhäuser im Kanton Luzern; von Ernst Brunner. Luzern 1977.

LBer. Urk. Urkundenbuch des Stiftes Bero-Münster; bearb. von Theodor von Liebenau. 1. Bd 1036–1313. Beilage zu Gfd 58/60. 2. Bd 1313–1362. Stans 1913 (Beilage zu Gfd 62/64).

L Bühnenr. 1545/83. Die Luzerner Bühnen-Rodel; mitgeteilt von Renward Brandstetter (Germ. 1885, 205/10; 325/50).

LE. LR. (Landr.) 1491. Entlibucher Landrecht vom Jahre 1491; hg. von Theodor von Liebenau (ZfsR. 23, 1882, 337/64); vgl. ABitzi 1948/9. – Neu hg. in LE. Rq. 2016, 214/287.

LE. Manifest 1653. Manifest oder außführlicher, gründtlicher Bericht der Streittigkeiten zwischen löbl. Statt Lucern [...] und Land Entlibuch, sampt andern ihren Aemtern, Vogteyen und Underthanen [...]. Und dann vom Land Entlibuch, wie solches an die Statt Lucern kommen [...]. 1653 [oO.].

LE. Rq. 2016. Die Rechtsquellen des Kantons Luzern. Rechte der Landschaft. Das Land Entlebuch. 1. Halbbd: 1358 bis 1600; bearb. von Andreas Ineichen. Basel 2016 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen III. Abt., 2. Teil, 3. Bd).

L Fastnachtsspiel XVI. Das Luzerner Spiel vom Klugen Knecht. Ein Beitrag zur Erforschung des schweizerischen Dramas im frühen 16. Jahrhundert. Zürcher Diss. von Hans Wuhrmann. Zürich 1975. Neu hg. in Komödien XVI., 15/60.

L Gem. s. Gem.

L Gewerbeord. 1471. Alt ordnung und satzung der statt Luzern (Das «Weißbuch» der Stadt Luzern: Bestimmungen aus der Gewerbeordnung vom 30. Nov. 1471; abgedr. Gfd 71, 46/52).

LGreppen Gantrodel M. XIX. «Effekten»-Verzeichnis aus dem Gantrodel von LGreppen 1845/76; hg. von Josef Muheim. Greppen 1974 (Wendelsglocken. Aufsätze zur Geschichte von Greppen).

L Hauskal. Luzerner Haus-Kalender. Luzern 1806ff.

L Hexenproz. Luzerner Akten zum Hexen- und Zauberwesen; mitgeteilt von E[duard] Hoffmann-Krayer (AfV. 3, 22/40, 81/122, 189/224, 291/329).

L KD. Die Kunstdenkmäler des Kantons Luzern. Basel 1946ff. Neue Ausgabe. Basel 1987ff.

L Kleiderref. 1671. 1696. Reformation und Verbott deß köstlichen Uberflusses in Kleydern (etc.). Sambt etwelchen andern Ordnungen. Durch ein hohe Oberkeit deß löblichen Stands und Orths Lucern für ihre gantze Statt unnd dero Zuegethanen auffgericht und beschlossen im Jahr 1671. Lucern [1671]. – Reformation und Ordnung umb die Kleider-Tracht sambt Abschaffung deß Uberflusses an Hochzeiten. Durch eine hohe Obrigkeit des löbl. Stands und Orths Lucern für ihre Statt und dero sambtliche Angehörige von newem erleütert und bestätet. Anno 1696. Lucern 1696.

L Landb(ote) 1868ff. Luzerner Landbote. Sursee 1868ff.

L Malt. AR. 1597. Amtsrecht von Malters (abgedr. ZfsR. 23, 434/50).

L Municip. s. L StR. 1706/65.

L Nachr. 1864/9. Luzerner Nachrichten. Luzern 1864/9.

L NB. Luzerner Namenbuch; hg. und bearb. von Erika Waser. 1: Entlebuch. Die Orts- und Flurnamen des Amtes Entlebuch. Hitzkirch 1996. 2: Rigi. Die Orts- und Flurnamen der Luzerner Rigigemeinden. Altdorf 2009. 3: Habsburg. Die Orts- und Flurnamen des östlichen Amtes Luzern. Altdorf 2014.

L Neuj. [Luzerner Neujahrsblatt]. Neujahrs-Geschenk für die luzernische Schuljugend. Luzern 1827. 1829.

L Neujahrspiel XV. s. L Fastnachtsspiel XVI.

L Ostersp. (XVI./XVII). Das Luzerner Osterspiel; gestützt auf die Textabschrift von MBlakemore Evans und unter Verwendung seiner Vorarbeiten zu einer kritischen Edition nach den Handschriften hg. von Heinz Wyss. 3 Bde. Bern 1967 (früher bes. nach RBrandst. 1884ff.; Regiebemerkungen auch nach MBlakemore Evans, The Passion Play of Lucerne. New York 1943).

L RB. (Ratsb.). Ratsbücher der Stadt Luzern (zT. nach der Hdschr., zT. nach Seg. RG.). – äL RB. (Ratsb.). Luzerns ältestes Ratsbüchlein (Stadtbuch aus den Jahren 1300/15; abgedr. bei JEKopp, 1, 336/56). Neu hg., umfassend Eintragungen von 1300/1402, von PXWeber (Gfd 65, 1/48). Neu hg. unter dem Titel: Rechtssammlung des Johannes Kotmann im «Ältesten Ratsbüchlein» (1315 November – 1321 Juni) in L StR. 1998, 25/60.

LRothenb. AR. 1490. Rotenburger amptsrecht und gerechtigkeit im jar 1490 (abgedr. ZfsR. 24, 277/307).

L Rq. Rechtsquellen des Kantons Luzern; hg. von Anton Philipp von Segesser und Theodor von Liebenau (ZfsR. 5b, 1/118 und 23, 329/456).

LRusw. AR. 1622. Amtsrecht von Ruswyl vom 30. Juli 1622 (abgedr. ZfsR. 24, 307/16).

L Schausp. 1597. 1616 s. RBrandst. 1885.

L Schulkatal. 1855/6. Verzeichniss und Rangordnung der Studirenden der Kantonsschule und der Theologie zu Lucern. 1855/6. Mit einer Beilage: Kurze Geschichte der Lehranstalt Lucern; von Joseph Aebi.

LSchüpfh. Arzneib. M. XV. Der «Schüpfheimer Codex», ein Medizinalbuch aus dem zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts; von Katharina Wäckerlin-Swiagenin. Aarau 1976.

L Schützenf. 1901. Offizielle Fest-Zeitung für das eidgenössische Schützenfest in Luzern. [Luzern] 1901.

L Spiel XVIII. (1733. 1738. 1747. 1755. 1770). Luzernische Volksschauspiele aus dem 18. Jhdt (nach Auszügen von Alois Lütolf in Gfd 23, 154/218 und Renward Brandstetter in ZfdPh. 18, 459/77).

L Spiel 1743 s. Tyrolersp. 1743.

L StR. (Stadtr.) um 1480. Das Stadtrecht von Lucern in seiner ältesten Fassung (abgedr. ZfsR. 5b, 21/92). Neu hg. in L StR. 2005, 436/514. – L StR. XV./XVI. s. Seg. L StR. XV./XVI. – L StR. (Stadtr.) 1706/65. Municipale oder Statt-Recht der löblichen Statt Lucern [...] im Jahr 1706. Lucern 1706. Vermehret mit Zusatzpunkten von 1731. Lucern 1765. – L StR. 1998. 2004. 2005. 2012. 2015. Die Rechtsquellen des Kantons Luzern. Stadtrechte. Stadt und Territorialstaat Luzern. Satzungen und andere normative Quellen. 1. Bd: Bis 1425; nach Vorarbeiten von Guy P. Marchal bearb. von Konrad Wanner. Aarau 1998 . 2. Bd: 1426-1460; bearb. von KWanner. Basel 2004. 3. Bd: 1461-1489; bearb. von KWanner. Basel 2005. 4. Bd: Geschworener Brief, Eidbücher (16.–18. Jh.); bearb. von KWanner. Basel 2012. 5. Bd: Stadtrechtsbücher und verwandte Texte (16-18. Jh.); bearb. von KWanner. Basel 2015 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen III. Abt., 1. Teil, 1./4. Bd).

L Tagbl. Luzerner Tagblatt. Luzern 1869ff.

L Unterh. Wöchentliche Unterhaltungen. Beilage zum Tagblatt für die Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug. 1854ff.

L Vaterl(and) 1871ff. s. Vaterland.

L Vogtk. XV. Vogtkinden rechnung buoch von dem 1422 bis uff das 1527 jar (Mskr. im Luzerner Staatsarchiv).

L Wbl. 1837. Luzerner Wochenblatt. Luzern 1837.

LW. Rq. Die Rechtsquellen des Kantons Luzern. Rechte der Landschaft. Vogtei und Amt Weggis; bearb. von Martin Salzmann. Aarau 1996 (Sammlung schweiz. Rechtsquellen III. Abt., 2. Teil, 1. Bd). Online-Zugang...

L Weissb. Das «Weißbuch» der Stadt Luzern 1421-1488; hg. von PXWeber (Gfd 71, 1/138).

LWigg. Heimatkde. Heimatkunde des Wiggertales; hg. von der Heimatvereinigung Wiggertal. Buchs, später Willisau 1936ff.

LWill. AR. 1489. Amtsrecht von Willisau 1489 (abgedr. ZfsR. 5b, 93/105).

LWill. Rq. 1994. 2002. Die Rechtsquellen des Kantons Luzern. Rechte der Landschaft. Vogtei Willisau (1407-1798) (Sammlung schweiz. Rechtsquellen III. Abt., 2. Teil, 2. Bd). 1. Halbbd: Freiamt, Grafschaft, Landvogtei Willisau; bearb. von August Bickel. Basel 2002. Online-Zugang... 2. Halbband: Stadt Willisau; bearb. von August Bickel. Aarau 1994. Online-Zugang... Ergänzungs- und Registerband; bearb. von August Bickel. Basel 2007. Online-Zugang...

LLaager. Rundreis dur's Glarnerländli; von Louise Lienhard-Laager. 4. Aufl. Glarus 1885. – MA. von GlMoll.

Laely = Andreas Laely 1864/1955. Landammann, Regierungsrat, Ständerat. MA. von GrD. – ALaely 1952. Davoser Heimatkunde: Beiträge zur Geschichte der Landschaft Davos. Bd 1. Davos 1952.

Lamberti, Sendbr. Franc. Lamberti Brief vom Gespräch zu Marpurg (in Adami Christiani Bericht vom Nachtmahl Christi an die Stende der Augspurgischen Confession 1557, Bl. 54a bis 78a. S. dazu GEvHaller 1785/8, 3, 128.

Landbote. Der Landbote und Tagblatt der Stadt Winterthur. Winterthur 1880ff.

JRLandenb. 1555. 1608. Ein kostlicher theürer schatz Euonymi Philiatri, darinn behalten sind vil heymlicher guotter stuck der artzny [...]; neüwlich verteütscht durch Johannem Ruodolphum Landenberger. Zürych 1555; verteutschet durch JJNüscheler. 2 Bde. Zürich 1608. Online-Zugang 1555... / Online-Zugang 1608...

Landmann u. Schiffm. s. Gespr. 1769.

ELandolt 1842. 1854. Schweizerisches Kochbuch; von Elisabetha Landolt. Zürich 1842. 2. Aufl. Zürich 1854.

ELandolt 1872. Der Wald. Seine Verjüngung, Pflege und Benutzung; von E[lias] Landolt; hg. vom schweiz. Forst-Verein. 2. Aufl. Zürich 1872.

JHLandolt 1782/4. Aus dem Reisetagebuch eines jungen Zürichers [Johann Heinrich Landolt] in den Jahren 1782-1784; hg. von Ernst Dümmler. Halle 1892 (Neujahrsblatt der Hist. Kommission der Provinz Sachsen 16).

SLandolt 1845. 1875. Des Posthörnchens eigene Reime und Lieder, gesammelt aus allen Jahrgängen desselben und hg. vom Verfasser [Samuel Landolt]. Aarau 1845. – Posthörnchens Reime und Lieder. Sammlung ausgewählter Gedichte der Jahre 1830 bis 1873. Aarau 1875.

Landw. Bildliche Darstellung der Landwirthschaftsgeschäfte und der vorzüglichsten Feld- und Gartenfrüchte für die Jugend. 2 Bdch. Zürich [ca. 1809].

Landw. Chr. s. Bauernchr.

CLang 1692. Historisch-theologischer Grund-Riß der alt- und jeweiligen christlichen Welt; durch Casparum Lang. Einsiedeln 1692.

KNLang. Schriften des Luzerner Mediziners Karl Nikolaus Lang 1670/1741 (vgl. Gfd 51, 163/278).

LLängast 1500. Deutscher Curs für Frauen, 1500 geschrieben von Lorenz oder Lenz Längast (Kod. 505 der St. Galler Stiftsbibl.; nach Auszügen von Gustav Scherrer).

Langenegger. Im Rintl dahoam. Rheintaler Wörterbuch, unter besonderer Berücksichtigung der Mundart von Kriessern; von Wendel Langenegger. Jona 2001.

DLanghans 1753. Beschreibung verschiedener Merkwürdigkeiten des Siementals; von Daniel Langhans. Zürich 1753.

SLanghans = Susy Langhans-Maync 1911/2003. Autorin romanischer Romane, Mundartschriftstellerin. MA. von BStdt. – SLanghans 1971. Madame de ... 7. Aufl. Bern 1973.

ALargiadèr 1958 s. Festschr. ALargiadèr 1958.

Lattm. Dreihundert füfzg Ell Stegreifband vom Dichter us em Vaterland, enthaltet: D' Meisterhanserei und denn, die Hirte sind nüd treu, en Strauß spricht mit dem Glaubesma, und au na Anders hine dra; von VL[attmann]. Winterthur [1839]. – MA. von Z.

MLauber = Maria Lauber 1891/1973. Lehrerin in Oberried/Lenk und Kien. MA. von BFrut. – MLauber 1940. Hab Sorg derzue. Sagen aus der Talschaft Frutigen nach mündlicher Überlieferung. Frutigen [1940]. 2. Aufl. in Gesammelte Werke 3. Bern 1968, 183/268. – MLauber 1950. Chüngold. Erzählung. Bern 1950. 2. Aufl. in Gesammelte Werke 4. Bern 1968. – MLauber 1954. Chüngold in der Stadt. Erzählung. Bern 1954. – MLauber 1959. Bletter im Luft [Gedichte]. Bern 1959. 2. Aufl. in Gesammelte Werke 1. Bern 1965, 66/120. – MLauber 1967. Erzählungen. Gesammelte Werke 2. Bern 1967. – MLauber 1968. Der jung Schuelmiischter. Brauchtum – Sagen [enthält MLauber 1940]. Gesammelte Werke 3. Bern 1968. – MLauber 1984. Frutigdeutsche Wörter und Redensarten [aus dem Nachlass hg.]. Frutigen 1984.

JvLaufen 1583/4. Pillgerfart und reiß gan Hierusalem über das mör Johansen von Louffen, burgers zuo Lucern 1583 (JSchmid 1957, 55/148).

Lauffer 1736/9. Genaue und umständliche Beschreibung Helvetischer Geschichte; von Jakob Lauffer. 18 Teile. Zürich 1736/9.

Lauffer, Beitr. s. Beitr. 1739.

RLaur. Der Weinbau in der Sprache des fricktalischen Dorfes Effingen; von Rudolf Laur (um 1920; Mskr. in der Bibl. des Id.).

HCLav. 1644. 1667 s. Kriegsb. 1644. 1667.

JCLav. 1793. Regeln für Kinder; von Johann Caspar Lavater. [Zürich] 1793. – JCLav. 1794. Anweisung zum Briefschreiben. [Zürich] 1794.

JHLav. 1643. Eigentlicher kurtz und begriffenlicher Undericht aller nohtwendigen Handtgriffen der Kriegswaaffen für gemeine Stadt und Landtschafft Zürich in gegenwürtigen Figuren fürgestelt; gestelt und angeben durch Hauptman Hans Hartman Lavater, Burger in Zürich. [Zürich] 1643. – JHLav. 1659. Bericht der Specificationswort über die Lehr der recht holändischen, schweeden, teutschen und frantzösischen Handgriffen, so [...] von nöthen einem jeden Officierer außwendig zu lernen; gestellt und angeben durch Hauptmann Hans Hartmann Lavater. [Zürich] 1659.

JHLav. 1668. Neue Pestordnung der Statt Zürich, samt einem kurzen Bericht, wie man sich vor diser Krankheit bewahren [...] sölle; von Johann Heinrich Lavater. Zürich 1668.

LLav. = Ludwig Lavater 1527/86. Pfarrer in Zürich. – LLav. 1569. Von gespänsten, unghüren, fälen und anderen wunderbaren dingen, so merteils, wenn die menschen sterben söllend, oder wenn sunst große sachen und enderungen vorhanden sind, beschähend, kurtzer und einfaltiger bericht. Zürych 1569. Neue Ausgabe 1578; vgl. LLav. 1670. Online-Zugang Ausg. 1569; Ausg. 1578…LLav. 1576. Vom läben und tod [...] Heinrychen Bullingers [...] kurtze [...] erzellung. Zürych 1576 (abgedr. Misc. Tig. 1, 2). Online-Zugang...LLav. 1577. Deß gedultigen Joben glauben und bekanntnuß von der ufferstentnuß von todten, vom jüngsten tag und eewigem läben (etc.). Ein predig [...]. Zürich 1577. – Ein trostpredig von christenlicher gedult in der vervolgung, auch anderem crütz und lyden, uß dem V. cap. der epistel deß heiligen apostels Jacobi. Zürich 1577. Online-Zugang (Job)... Online-Zugang (Jacob)...LLav. 1582. Das buoch Job, außgelegt inn 141 predigen. Zürych 1582. Online-Zugang...LLav. 1583. Hesther. Erklerung und ußlegung über das buoch Hesther, in 47 kurtze predigen zum einfaltigisten gestellt. Zürych 1583. Online-Zugang...LLav. 1584. Von deß vertruncknen Nabals läben und tod zähen kurtz predigen [...]. Zürich 1584. Online-Zugang...LLav. 1587. Die offenbarung Jesu Christi [...] Joanni dem seligen apostel und evangelisten geoffenbaret [...], durch Ludwig Lavater [...] in teütsch verdolmetschet. Zürych 1587. Online-Zugang...LLav. 1670. Schriftmäßiger Bericht von Gespenstern, Nachtgeistern, mancherley wundersamen Erscheinungen und merkwürdigen Vorbedeutungen. In dreyen Theilen beschrieben und zu des Lesers Belustigung mit namhaften Historien samt einem Register der Capiteln versehen durch H. Ludwig Lavater. Anjez [...] auß der lateinischen in die hochteutsche Sprach übersezt. Zürich 1670. Online-Zugang…

Laz. 1529. Ein waarhafftige history uß dem heyligen Evangelio Luce am 16. capitel von dem rychen mann unnd armen Lazaro; gespilt zuo Zürych von einer loblichen burgerschafft. Zürich 1529 (abgedr. Schausp. 1, 1/50; zT. auch in jüngeren Drucken, so 1663, benützt).

Leben der Nonnen von StKatharinental. Leben heiliger alemannischer Frauen des Mittelalters. V. Die Nonnen von St. Katarinental bei Dießenhofen (aus einer Hdschr. des XV. Jhdts; abgedr. in Alem. 15, 150/83). Neu hg. von Ruth Meyer: Das ‹St. Katharinentaler Schwesternbuch›. Untersuchung, Edition, Kommentar. Tübingen 1995 (Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters 104).

Lechner. Die Mundart des Rheinwaldtales (Lautlehre und Entwurf einer Flexionslehre); von Julius Lechner (Mskr. von 1925/6 in der Bibl. des Id.).

ALechner 1906. Das Obstagium oder die Giselschaft nach schweizerischen Quellen. Berner Diss. von Adolf Lechner. Bern 1906.

LLee 1948. D Glattfälderchind; von Lisel Lee. Zollikon 1948. – MA. von ZGlattf.

BLeem(ann). = Burkhart Leemann 1531/1613. Pfarrer und Antistes der Zürcher Kirche.

CFLehmann = [Carl] F[riedrich] L[ehmann] 1804/80. Redaktor beim Intelligenzblatt der Stadt Bern. – CFLehmann 1872 s. Flühbl. 1872. – FLehm(ann) 1858. Sigriswyl und seine Umgegend über dem rechten Ufer des Thunersee's [...]. Langnau 1858. – FLehm(ann) 1859. Der Niesen und seine Umgebungen. Bern 1859.

FLehm(ann) s. CFLehmann.

HLehm(ann) 1884. Namenbüchlein der bürgerlichen Geschlechter der Stadt Zofingen seit dem Jahre 1200. Ein Versuch zu ihrer Erklärung auf Grundlage der Stammregister der bürgerlichen Geschlechter Zofingens von CSchauenberg-Ott; von Hans Lehmann. Zofingen 1884.

HLLehm(ann) 1790. Patriotisches Magazin von und für Bündten; von Heinrich Ludwig Lehmann. Bern 1790. – HLLehm(ann) 1797. 1799. Die Republik Graubünden historisch-geographisch-statistisch dargestellt. 1. Bd. Magdeburg 1797. 2. Bd. Brandenburg 1799.

Lehr 1880 s. F Handf. 1249.

Leib und Seele. Der krieg zwüschen dem lyb und der seel. Schweizerisches Gedicht des 13. (?) Jhdts (Hdschr. von 1518; abgedr. ZfdPh. 29, 87/98).

FLendi 1925. Sturzeneggers. Dialektlustspiel in 2 Aufzügen; von Fritz Lendi. Zürich 1925.

Lenggenh. 1830. Naturgenüsse. Ein poetischer Versuch; von Johann Georg Lenggenhager. Flawyl 1830.

Lenggenh. 1874. Volkssagen aus dem Kanton Baselland; von Hans Georg Lenggenhager. Basel 1874.

JLenz um 1500 (1499). Der Schwabenkrieg, besungen von einem Zeitgenossen. Johann Lenz, Bürger von Freiburg i/Ü.; hg. von HvonDießbach. Zürich 1849.

MLenz = Pseudonym für Fanny Oschwald-Ringier. – MLenz 1895 s. FOschw. 1895.

PLenz = Pedro Lenz, geb. 1965. Maurerlehre, Kolumnist, freier Mundartautor. MA. von BLang. – PLenz 2008. Plötzlech hets di am Füdle. Banale Geschichten; von Pedro Lenz. Muri bei Bern 2008. – PLenz 2010. Der Goalie bin ig. Luzern 2010 (edition spoken script 4). – PLenz 2012. Liebesgschichte. Muri bei Bern 2012.

Leonhardi 1844. Rhätische Sitten und Gebräuche. Bruchstücke aus ungedrukten Reisebeschreibungen; von Georg Leonhardi. Zum Besten der Felsberger. St. Gallen 1844.

WLerch 1971 s. BSM. XIX.

Leu = Hans Jakob Leu 1689/1768. Landvogt, Gesandter und Bürgermeister von Zürich, Lexikograph und Historiker. – Leu Lex. Allgemeines helvetisches, eydgenössisches oder schweitzerisches Lexicon. 20 Teile. Zürich 1747/65. Supplement zu dem allgemeinen helvetisch-eidgenößischen oder schweizerischen Lexicon; von Hans Jakob Holzhalb. 6 Teile. Zürich 1786/95. – Leu, Mskr. Leu'sche Manuskripten-Sammlung in der Zentralbibl. Zürich. – JJLeu (mit Jahrzahl) = dem Vorigen.

Leu, R. Eydgenößisches Stadt- und Land-Recht [...]. 4 Bde. Zürich 1727/46. Online-Zugang...

Leucht 1767. Beschreibung der ehnetbürgisch schweizerischen Vogtey Luggarus. Anno 1767 von Herrn Landvogt [Joh.Fr.] Leucht; hg. von Alfred Geigy. Basel 1895.

JLeuenb. 1873. Studien über bernische Rechtsgeschichte; von J[akob] Leuenberger. Bern 1873.

JLeuenb. 1899. Elsi, die seltsame Magd. Vaterländisches Trauerspiel in 5 Akten nach der Jeremias Gotthelf'schen Erzählung; von Joel Leuenberger. Biel 1899.

Leunis, Pfl. Synopsis der Pflanzenkunde. Ein Handbuch für höhere Lehranstalten [...]; von Johannes Leunis. 3. Aufl. 2. Bd: Phanerogamen. 3. Bd: Kryptogamen. Hannover 1885/6. – Leunis, T. Synopsis der Naturgeschichte des Thierreichs. 2. Aufl. Hannover 1860.

PLeuthard 1928. Die Fischereirechte im Freiamt und in Mellingen. Zürcher Diss. von Paul Leuthard. Muri 1928.

Leuthi = H[ans] J[akob] Leuthi [Johann Jakob Leuthy] 1798/1855. Zeitungsjournalist und radikaler Politiker. – Leuthi 1831. Lyrische Dichtungen. Zürich 1831.

Leuthold 1895. Maschwanden. Eusers Dörfli. Unsere Wasserversorgung in Versen; von Rudolf Leuthold. Affoltern a/A. 1895. – MA. von ZMaschw.

ELeuthold 1913. Zu Vrenelis Läbzite. Geschichtliches Guggisberger Schauspiel in 5 Akten aus der Zeit des Toggenburgerkrieges; von Elisabeth Leuthold-Wenger. Bern 1913. – MA. von BG.

ELeuthold 1986. En Rintler im Dienscht. Erinnerige os de Chriegszitt; von Emil Leuthold. 2. Aufl. Altstätten 1986. – MA. von GAltst.

Leuthy = Johann Jakob Leuthy [Hans Jakob Leuthi] 1798/1855. Zeitungsjournalist und radikaler Politiker. – Leuthy 1846. Geographisch-statistisches Handlexikon des Schweizerlandes. Zürich 1846. Nachträge und Berichtigungen. Zürich 1846.

Leuzinger = Peter Leuzinger 1826/1900. Rektor der Stadtschule Glarus, Landesbibliothekar. MA. von Gl.

Lev(it). Der Leviticus oder das III. Buch Mosis; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Lexer. Mittelhochdeutsches Handwörterbuch; zugleich als Supplement und alphabetischer Index zum Wörterbuche von Benecke-Müller-Zarncke; von Matthias Lexer. 3 Bde. Leipzig 1872/8. Reprografischer Nachdruck. Stuttgart 1979. – Lexer (KWB.) 1862. Kärntisches Wörterbuch. Mit einem Anhange: Weihnacht-Spiele und Lieder aus Kärnten. Leipzig 1862.

FLichti. Mis Gärtli; von Fanny Lichti. Zürich [1915]. – MA. von Z.

Liebenau 1881. Das alte Luzern; topographisch-kulturgeschichtlich geschildert von Theodor von Liebenau. Luzern 1881. – Liebenau 1886. Die Schlacht bei Sempach. Gedenkbuch zur fünften Säcularfeier. Luzern 1886. – Liebenau 1891. Das Gasthof- und Wirtshauswesen der Schweiz in älterer Zeit. Zürich 1891. – Liebenau 1897. Geschichte der Fischerei in der Schweiz. Erworben und veröffentlicht vom Eidgenössischen Departement des Innern. Bern 1897.

ILieberherr 1917. D's Schtärnli im Myrthechranz. Berndeutsche Erzählung; von Ida Lieberherr. Bern 1917.

FLiebrich = Fritz Liebrich 1879/1936. Lehrer und Schriftsteller in Basel. MA. von BsStdt. – FLiebrich 1920. Masken. Ein Aufzug. Basel 1920. – FLiebrich 1932. D'Fähri. Gedichte in Basler Mundart. Basel 1932. – FLiebrich 1979. Die baseldeutschen Gedichte [enthält FLiebrich 1932]; zum 100. Geburtstag des Dichters hg. von der Christoph Merian Stiftung. Basel 1979.

SLiechti = Samuel Liechti. MA. von B.

Lied. Meist ältere (Volks-)Lieder; zT. nach gedruckten Sammlungen (LEttmüller in Z Ant. Mitt. 2, Heft 11; Rochholz; Liliencron; LTobler), zT. nach hdschr. Sammlungen in der Bibl. des Id. – Lied 1532. Ein hüpsch nüw lied, wie das wort Gotts in Zürich ist zum ersten entsprungen und prediget. [1532, oO.]. – Lied 1712. Ein schön neu Lied von den betrangten Toggenburgern [...]. 1712 [oO.]. – Lied 1801. S'hed au e Bur es Lied ufe Friede g'macht. Luzern 1801.

Lieder 1667. Zwey geistliche Lieder von des Menschen Fahl und syner Erlösung durch Christum; aufgesetzt von einem Ceporinischen Capitain. 1667 [oO.].

Liederchr. Eidgenössische Lieder-Chronik. Sammlung der ältesten [...] Schlacht-, Bundes- und Parteilieder vom Erlöschen der Zäringer bis zur Reformation; zusammengetragen, übersetzt und erläutert von Ernst Ludwig Rochholz. Bern 1835.

(M)Lien(ert) = Meinrad Lienert 1865/1933. Dr. h.c., Notar, Redaktor, freier Schriftsteller. MA. von SchwE. (Lien. 1896¹ für SchwIb.). – Lienert 1887. Dr Juzlieni am Quaifäst (NZZtg 1887). – Lienert 1888. Vor 90 Johre. E Verzehlig us em fistre Wald (NZZtg 1888; wieder abgedr. bei Lienert 1891). – Lienert 1890. Der Bergfluhnazary (NZZtg 1890). – Lienert 1891¹. Flüehblüemli. Erzehlige us dä Schwyzerbärge. Zürich 1891. – Lienert 1891². 's Wältschländle oder wie der Rikethal-Tönel zu siner Frau cho ist (NZZtg 1891). – Lienert 1893. Jodler vom Meisterjuzer. Sächzg Liedli in Einsiedler und Yberger Mundart. Frauenfeld 1893. – Lienert 1896¹. 's Mirli. Frauenfeld 1896. 3., geänderte Aufl. Frauenfeld 1935. – Lienert 1896². Der Fötzelschneider. Erzählung (Sonntagsblatt der Thurgauer Ztg 1896). – Lienert 1898. Der Tanzgeiger (NZZtg 1898). – Lienert 1899. Der Waldvogel. E Gschicht us dä Bärge (Limmat 1899). – Lienert 1903. Hochsigha. Kinderidyll (Schweiz 1903, 73ff.; wieder abgedr. bei Lienert 1906). – Lienert 1906. 's Juzlienis Schwäbelpfyffli. Gedichte. Aarau 1906. – Lienert 1907. Das war eine goldene Zeit. Kindheitserinnerungen. Frauenfeld 1907. – Lienert 1913. 's Heiwili. Ein Heimwehlied. 3. Aufl. Frauenfeld 1913. 4. Aufl. Frauenfeld 1935. – (M)Lienert 1920. 's Schwäbelpfyffli. 3.Bd. Aarau 1920. – (M)Lienert 1925. 's Schwäbelpfyffli. 1. und 2. Bd. 4. Aufl. Aarau 1925.

OHLienert = Otto Hellmut Lienert 1897/1965. Redaktor und Schriftsteller in Zürich und Sursee. MA. von SchwE. – OHLienert. Nu nüd, aber gly. Äs Lustspili mit 3 Äkte. Aarau [1928]. – OHLienert 1937. 's Gültetrükli. Nü Värs. Einsiedeln 1937.

LLienhard s. LLaager.

Lil(iencr.). Die historischen Volkslieder der Deutschen vom 13./16. Jahrhundert; gesammelt und erläutert von R[ochus] von Liliencron. 4 Bde mit Nachtrag. Leipzig 1865/9.

Limmat. Die Limmat. Zürcher Morgen-Zeitung. Zürich 1859/1903.

MvLindau s. Marcus (von Lindau) XIV./XV.

Lind(auer), Wthurer Chr. Chronik und Collectanea helvetica des Pfarrers Bernhard Lindauer in Winterhur (1563/81; Hdschr. in der Stadtbibliothek Winterthur).

Linder = Johann Gottlieb Linder 1842/1912. Pfarrer in Riehen und Lausanne. MA. von BsMutt.

JJLinder = Johann Joseph Linder 1830/1910. Lehrer. MA. von GWl. und GWb.

Lindinner = Felix Ulrich Lindinner 1762/1854. Kant. Oberschreiber und Archivar. Zit. für Ostschweiz. – Lindinner 1733. Altes und neues egenten-Kränzlein, wie sich ein Regent und Oberer im Regiment und in seiner Regierung verhalten soll; von Hans Jakob Lindinner. Zürich 1733.

Apotheker Lindt = Johann Rudolf Lindt 1823/93. Apotheker und Politiker. MA. von B.

LK. Landeskarte der Schweiz, 1:25'000 und 1:50'000; hg. von der Eidg. Landestopographie. Wabern-Bern 1938ff.

Lobspruch 1576. Ein lobspruch über die witberüempte [...] schiffart [...] einer eersamen burgerschaft der loblichen statt Zürich. Die Züricher Quellen zum glückhaften Schiff XI (abgedr. Z Ant. Mitt. 20, 2. Abt., Heft 2, 126/31).

ELocher-Werling = Emilie Locher-Werling 1870/1963. Redakteurin, Schriftstellerin. MA. von Z. – ELocher-Werling. Fröhliche Szenen und Vorträge für die Kinderwelt. 1. Aufl. Zürich 1907. 2. Aufl. Zürich [1909]. – ELocher-Werling (W.). Wise-Blueme. Züritüütschi Gedicht. Zürich [1913]. – ELocher-Werling 1914. 's Lisi Meier a der Landesusstellig z'Bern. Zürich 1914. – ELocher-Werling (M.). I der Morgesunne. Züritüütschi G'schichtli vo anno dozmal. Zürich [1914]. – ELocher-Werling 1915. D'Stüürschrub oder 's hät alles zwo Syte. Lustspiel in 2 Aufzügen. 2. Aufl. Aarau 1915. – ELocher-Werling 1923. Diheim im Stübli. Ein Buch für die Kinderwelt. Zürich 1923. – ELocher-Werling (A.). Im Abigrot. Züritüütschi Gedicht. Zürich [1929].

Lohbauer 1864. Erfahrungen und Läuterungen. Charakterbild in Briefen von dem früh vollendeten JCL[ohbauer], gefallen im amerikanischen Kriege 6. Okt. 1863. Als Mskr. für Freunde gedr. Zürich 1864.

ELoher. Dialektwörter aus Montlingen, Eichenwies und Umgebung. – Familien- und Personen-Übernamen aus Montlingen und Eichenwies; von Eugen Loher und Herbert Markovits; hg. vom Verkehrsverein Montlingen-Eichenwies. 2. Aufl. 1993.

KLokotsch 1927. Etymologisches Wörterbuch der europäischen Wörter orientalischen Ursprungs; von Karl Lokotsch. Heidelberg 1927.

KLoeliger 1967. Gschichten und Värs; von Karl Loeliger. Liestal 1967 (Literar. Schriftenreihe Baselland 5). – MA. von BsuL.

Lonicerus. Ständ und orden der h. römischen atholischen kirchen; durch Johann Adam Lonicerus. Frankfurt 1585.

Loosli = Carl Albert Loosli 1877/1959. U. a. Leinenweber, Eisenhändler, Journalist und Schriftsteller in Bümpliz. MA. von BE. – Loosli 1910¹. Mys Dörfli. Bern 1910. – Loosli 1910². Üse Drätti. Bärn 1910. – Loosli 1911. Mys Ämmitaw. Bern 1911. 4., veränderte Aufl. Frauenfeld 1979. – Loosli 1917. Wi d' Brönzwywer zu irem neue Chiwcheglüt cho sy u wi si's du y'gweiht hei (Schweizerland 1917, 292/8, 413/5; wieder abgedr. in Loosli 1921, 138/62). – Loosli 1921. Wi's öppe geit! Bern 1921.

Lorez. Rheinwalder Mundartwörterbuch. Der Wortschatz einer Bündner Walsermundart; von Christian und Tilly Lorez-Brunold. Chur 1987.

CLorez = Christian Lorez 1911/97. Dr. phil., Germanist und Historiker, Walserforscher und Publizist. – CLorez 1943. Bauernarbeit im Rheinwald. Landwirtschaftliche Methoden und Geräte. Basel 1943 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 25).

HLorez 1996. Ubar dä Bäärg und anderi Hinterriiner Gschichtä; von Hans Lorez; hg. von der Kulturvereinigung Rheinwald und der Walservereinigung Graubünden. [Splügen] 1996. – MA. von GrHinterrh.

HLösch 1936. Die bäuerlichen Familiennamen des Habsburgischen Urbars. Gießener Diss. von Hildegard Lösch. Gießen 1936 (Gießener Beiträge zur deutschen Philologie 45).

HLössi 1943 s. Rät. Sprww. 1943.

Lötschen 1917. Lötschen, das ist Landes- und Volkskunde des Lötschentales; Text von Hedwig Anneler; Bilder von Karl Anneler. Bern 1917.

ALötscher 1980. Lappi, Lööli, blööde Siech – Schimpfen und Fluchen im Schweizerdeutschen; von Andreas Lötscher. Frauenfeld 1980.

ChrLove 1651. Einiche Brieff gewechßlet zwischen dem zum Tod verurtheilten Diener Gottes, Herrn Christoff Love, und seiner frommen und gottseligen Haußfrau, Frau Maria Love. Von dem Editore in das Teutsche übergesezt, neben einer etwelchen Lebens- und Todes-Beschreibung des Herren Love. 1651 (abgedr. Misc. Tig. 1, 1, 54/92).

LSG. Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen; hg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuchâtel unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld 2005.

LSI. Lessico dialettale della Svizzera italiana; hg. von Franco Lurà und Michele Moretti. 5 Bde. Bellinzona 2004.

Lübben. Mittelniederdeutsches Handwörterbuch; von August Lübben. Norden/Leipzig 1888.

Luc. Das Evangelium des Lukas; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

ChLuchsinger 1905. Das Molkereigerät in den romanischen Alpendialekten der Schweiz. Zürcher Diss. von Christoph Luchsinger. Zürich 1905 (s. auch SA. aus AfV. 9). – ChLuchsinger 1910. Die Älplerfamilie in den romanischen Alpendialekten der Schweiz. Zürich 1910 (SA. aus der Festschrift zum 14. allgemeinen deutschen Neuphilologentage in Zürich 1910, 254/94).

Lucian 1702 s. Gartenlust 1702.

SLucius s. SLutz.

ALudwig 1989. Die deutsche Urkundensprache Churs im 13. und 14. Jahrhundert. Graphemik, Phonologie und Morphologie; von Andreas WLudwig. Berlin/New York 1989 (Studia Linguistica Germanica 26).

Luegisl. 1891. 1893. Der Luegisland. Volksstimmen zum 15. März. 5 Nrn. Luzern 1891. – Der Luegisland. Volksstimmen zum neuen Steuergesetz. 2 Nrn. Luzern 1893.

Luk s. Luc.

Lüneb. WB. Lüneburger Wörterbuch. Wortschatz der Lüneburger Heide und ihrer Randgebiete; seit 1900 zusammen mit vielen Mitarbeitern gesammelt und sprachwissenschaftlich sowie volkskundlich erläutert von Eduard Kück; 2./3. Bd im Auftrage des Herausgeberausschusses besorgt durch Walther Niekerken und Erika Unger, geb. Kück. 3 Bde. Neumünster 1942. 1962. 1967.

SLupich 1728. Außgang auß Babel oder bernerisches Jubel-Fest. Das ist fröliche Widergedächtnuß der vor zweyhundert Jahren in dem hochloblichen Canton Bern eingeführten seligen Reformation. Bey Anlaß deß den 7. Jenner 1728 hierum angestellten solennischen Feyr- und Dancksagungs-Tags, in dreyen absonderlichen Predigten vorgestellt und auf vielfaltiges Anhalten in Druck überlassen von Samuel Lupichius. Bern 1728.

JLüscher 1898. Heimatkunde von Seon; von J[akob] Lüscher. Aarau 1898.

Lussy 1590. Reißbuoch gen Hierusalem; von Melchior Lussy. Freiburg i/Ü. 1590 (tw. abgedr. in Stanser Student 13, 1956, 50/60).

HLüssy 1974 s. BSM. XX.

Lustiger Schweizer s. Der lustige Schweizer.

ALüt. 1859. Die Schweizergarde in Rom, ihre Bedeutung und Wirkungen im 16. Jahrhundert. Nebst brieflichen Nachrichten zur Geschichte jenes Zeitalters von den Gardeofficieren; von Alois Lütolf. Einsiedeln 1859. – ALüt. 1867. Die Gebete und Betrachtungen unserer Altvordern in der Urschweiz. Einsiedeln 1867 (SA. aus Gfd 22, 86/150). – ALüt. Lepr. Die Leprosen und ihre Verpflegung in Lucern und der Umgegend (Gfd 16, 187/247). – ALüt. (Sagen). Sagen, Bräuche und Legenden aus den fünf Orten Lucern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug. Lucern 1865. Faksimiledruck derAusgabe Luzern 1865. Hildesheim 1976 (Volkskundliche Quellen 4).

JLüt. 1845. Politische Gedichte an Luzern, in reiner und Volkssprache; von J[ohann] L[ütolf] und JH[eller]. Bern 1845.

AJLüthi 1957. Die Mineralbäder des Kantons Bern. Wesen, Entwicklung und touristische Bedeutung. Berner Diss. von Adrian J. Lüthi. Burgdorf 1957.

GLüthi 1891. De bekehrt Herr Schuelpfleger. E Gschicht us em Thurgi; vum GLüthi (Thurgauer Ztg 1891). – MA. von Th.

MLutta 1923. Der Dialekt von Bergün; von Martin Lutta. Halle a/S. 1923 (ZfrPh. Beiheft 71).

ALutz 1957. Jünglings- und Gesellenverbände im alten Zürich und im alten Winterthur. Zürcher Diss. von Albert Lutz. Affoltern a/A. 1957.

JLutz 1861. Ein Alpenstrauss in Blüthen und Früchten; von Johannes Lutz. Schaffhausen 1861.

(M)Lutz 1804. Aargauische Denkwürdigkeiten; von Markus Lutz. Aarau 1804. – (M)Lutz 1805. Neue Merkwürdigkeiten der Landschaft Basel. 2 Abteilungen. Basel 1805. – (M)Lutz 1812/7. Lehrbuch der Schweizerschen Erdbeschreibung. Zum faßlichern Unterrichte [...]. 1. Aufl. 1812.  2. Aufl. Basel 1817. – (M)Lutz 1827/35. Vollständige Beschreibung des Schweizerlandes oder geographisch-statistisches Hand-Lexikon über alle in gesammter Eidsgenossenschaft befindlichen Kantone, Bezirke, Kreise, Ämter [...] nach alphabetischer Ordnung. 5 Bde. 2. Aufl. Aarau 1827/35.

SLutz = Samuel Lutz, genannt Lucius, 1674/1750. Bernischer Theologe pietistischer Richtung. – SLutz 1732. Das schweitzerische von Milch und Honig fliessende Kanaan und hocherhabene Berg-Land. Bern 1732. – SLutz 1736. Die wahre Mutterkirch, das obere Jerusalem, vorgestellt in einer Predigt. Bern 1736. – SLutz 1756. Ein neuer Strauss von schönen und gesunden Himmels-Blumen, welche [...] gelesen und geflochten Christophilus Gratianus oder Samuel Lucius, Gärtner des Herrn im bernerischen Oberland. Basel 1756.

WLutz 1685/1707. Kurtze und einfaltige Beschreibung, wie, wenn und auss was Anlass die reformierte teütsche Schul allhier zu Bern ihren Anfang genommen habe. Erstlich beschriben durch Gabriel Herrmann, derzeit Lehrmeister im 1597. Jahr, und von ihme abgeschriben und etwas hinden zugesetzt von Wilhelm Lutz, auch teütschen Lehrmeister zu Bern. Anno 1685 (abgedr. B Arch. 17, 1/224; Einleitung dazu ebd. 16, 491/651).

Lux. WB. Wörterbuch der luxemburgischen Mundart. Luxemburg 1906.

Luxemb. WB. Luxemburger Wörterbuch; hg. im Auftrag der Großherzoglich Luxemburgischen Regierung von der Wörterbuchkommission. 5 Bde. Luxemburg 1950/77.

JLuzi 1904. Lautlehre der subselvischen Dialekte. Zürcher Diss. von Johann Luzi. Erlangen 1904 (SA. aus Romanische Forschungen 16).

  M

Maag 1787/95. Handschriftliches Tagebuch des Hans Jakob Maag (geb. 1749) von Niederglatt (Kt. Zürich). 1. Bd umfassend die Jahre 1787/9. 2. Bd umfassend die Jahre 1790/5 (Mskr. in der Bibl. des Id.).

Macc. s. Makk.

Machari 1884 s. JBEgli 1884.

DMäder 1866. Aargauische Ortsnamen; von DMäder. Schlußbericht der Bezirksschule in Sins. Muri 1866, 12ff.

DMäder 1871. Vitznau am Rigiberge und seine Alpenbahn. Aarau 1871.

JMäder 1896. Chrüsimüsi! Ernstes und Schnurriges, unentbehrlich zum Vortrag bei Familien- und Vereins-Anlässen; von J[ohann] Mäder. Leipzig/Zürich 1896. – MA. von Z.

Madleni 1712. Ä früntlis wolmeinlis Gspräch zwüschet einem junge catholische Landrichter ußm obere Thurgoü und einer steinalte Wirthin von Andelfinge, Madleni genannt. 1712 [oO.]. Vgl. Bantli 1712 unter TTobler 1869.

JMahl. = Johannes Mahler, geb. um 1590 in Cham, gest. 1634. Priester, Organist und Schulmeister in Zug, ab 1629 Pfarrer in AaBremg. – JMahl. 1620. Spiel von St. Stanislaus, aufgeführt im Februar 1620 in Zug (nach einer 1645 in Einsiedeln geschriebenen Hdschr. der Einsiedler Klosterbibl.). Hg. von Hellmut Thomke und Christiane Oppikofer-Dedie. Bern 2003 (Schweizer Texte NF. 18). – JMahl. 1674. Das wunderbarliche Leben, grosse Buss- und Wunderwerck, auch seligen Tod des vilseligen Einsidlers Br. Klausen von Flüe, Landammann zu Underwalden ob dem Wald, und was sich zu seiner Zeit mit dem 7jährigen Zürich-Krieg, mit der Cron Franckreich, dem Hauss Oesterreich, Herzog Carl auss Burgund, denen Stätten Freyburg und Solothurn und gemeinen Eidgnossen zugetragen, bey offenlichem Schau-Platz vorgestelt und mit grossem Lob erwisen [...]; durch den wohlehrw. und wohlgel. Herrn Johann Mahler, diser Zeit Helffer und Organist zu Zug, den 26. July 1674. Geschriben durch mich Beat Jacob Ant. Hiltensperger, Buchtr. Zug 1761 (Mskr. in der Aargauer Kantonsbibliothek). – Johannes Mahlers Bruder Klausen-Spiel (um 1624). Historisch-kritische Edition; von Christiane Oppikofer-Dedie. Aarau/Frankfurt a. M./Salzburg 1993 (Aus der Aargauischen Kantonsbibliothek 4).

JMähly = Jakob Mähly 1828/1902. Prof. der lat. Sprache an der Universität Basel. MA. von BsStdt. – JMähly. Unser Basler Dialekt (Allg. Schweizer Ztg 1901). – JMähly 1856. Rhigmurmel. Gedichte in Basler Mundart. Basel 1856.

Makk. I. II. III. Das I. II. III. Buch der Makkabäer; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Mal. = Josua Maaler 1529/99. Pfarrer in Elgg, Bischofszell, Winterthur und Glattfelden, Lexikograph. – Mal. Die Teütsch spraach. Alle wörter, namen und arten zuo reden in hochteütscher spraach, dem ABC nach ordenlich gestellt unnd mit guotem latein gantz fleissig [...] vertolmetscht [...]; durch Josua Maaler. Tiguri 1561. Reprographischer Nachdruck der Ausgabe Zürich 1561. Hildesheim/New York 1971 (Documenta Linguistica). Online-Zugang…(Jos.) Mal. 1593. Selbstbiographie und Hauschronik, geschrieben in den Jahren 1593/6 (nach einer Abschrift von 1784; SA. aus Z TB. 1885, 123/214; 1886, 125/203). – (Jos.) Mal. 1616. Das gute Jahr für alle Christen ingemein [...]; von Josua Maler (1577/1610); an Tag geben durch Göttharten Ringli. Zürich 1616. – (Jos.) Mal. H. Historia von dem Risen Haimon, von Ursprung und Anfang deß edlen uralten Geschlechts der von Haiminsfeld, hernach Goldast genandt; [...] in Reimen. Constantz [oJ.].

Mal(e)achi. Der Prophet Maleachi; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Maler 1746. Der Mahler der Sitten. Von Neuem übersehen und starck vermehret; [hg. von Johann Jakob Bodmer]. 2 Bde. Zürich 1746.

HsRMan. = Hans Rudolf Manuel 1525/71. Maler und Dichter, Landvogt von Morges, Sohn von Niklaus Manuel. – HsRMan. Hans Rudolf Manuel; tw. hg. von Jakob Baechtold als Zugabe zu NMan., 299/388. – HsRMan. 1548. Ein holdsäligs faßnachtspil, darinn der edel wyn von der truncknen rott beklagt, vonn räblüthen geschirmbt und von richtern ledig gesprochen wirt, gantz lieplich zu läsen. Gespilt vonn jungen burgern Zürich; beschriben durch HsRManuel von Bern. Zürich 1548. Hg. von Theodor Odinga. Halle 1892 (Braunes Neudrucke deutscher Lit.-Werke des 16. und 17. Jhdts 101/2). Neu hg. in Komödien XVI., 211/421.

NMan. = Niklaus Manuel, genannt Deutsch 1484/1530. Bernischer Maler, Dichter und Staatsmann. – NMan. Niklaus Manuel; hg. von Jakob Baechtold. Frauenfeld 1878 (Bibliothek älterer Schriftwerke der deutschen Schweiz 2). Dazu: Ain seltsammer wunder schöner troum (abgedr. B TB. 1897, 61/97). – «Der Ablaßkrämer» [1525]; neu hg. von Paul Zinsli. Bern 1960 (Altdeutsche Übungstexte 17). – «Krankheit der Messe» [1528]; neu hg. von Paul Zinsli. Bern 1992 (B Ztschr. 1992, 43/56). – Werke und Briefe. Vollständige Neuedition; hg. von Paul Zinsli und Thomas Hengartner. Bern 1999.

Manasse. Das Gebet Manasse; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Mand. = Mandat. Kleider-, Sitten- und andere Mandate und Ordnungen aus dem 16./18. Jhdt (teils nach gedruckten, teils nach ungedruckten Quellen).

Mangolt = Gregor Mangolt, geb. 1498 in Konstanz, gest. 1577/78. Magister, Buchhändler in Konstanz und Zürich. – Mangolt 1557. Fischbuoch. Von der natur und eigenschaft der vischen, insonderheit deren, so gefangen werdend im Bodensee und gemeinlich auch in anderen seen und wasseren; durch den wolgeleerten Gregorium Mangolt beschriben, vormals nie gesähen. Item ein ander büechlin, wie man visch und vögel fahen sölle, mit dreyssig neüwen unnd bewärten recepten. Auch zuo was zeyten im gantzen jar ein yeder visch am besten sye. Zürich (1557; abgedr. von Johannes Meyer in Th Beitr. 45/1905, 119/75; der erste Teil nach der Hdschr. abgedr. bei ARibi 1942, 80/99).

WMannh(ardt) 1858. Germanische Mythen; Forschungen von Wilhelm Mannhardt. Berlin 1858. – WMannh(ardt) 1860. Die Götter der deutschen und nordischen Völker. 1. Theil. Berlin 1860. – WMannh(ardt) 1875. 1877. Wald- und Feldkulte. Mythologische Untersuchungen. 1. Teil: Der Baumkultus der Germanen und ihrer Nachbarstämme. Berlin 1875. 2. Teil: Antike Wald- und Feldkulte, aus nordeuropäischer Überlieferung erläutert. Berlin 1877. – WMannh(ardt) 1884. Mythologische Forschungen; aus dem Nachlasse hg. von Hermann Patzig. Straßburg 1884 (Quellen und Forschungen 51). – WMannh(ardt) 1896. Zauberglaube und Geheimwissen im Spiegel der Jahrhunderte. 2. Aufl. Leipzig 1896.

Mani. Pledari sutsilvan. Rumàntsch-tudestg, tudestg-rumàntsch; da Curo Mani. Cuira 1977.

Manser. Innerrhoder Dialekt. Mundartwörter und Redewendungen aus Appenzell Innerrhoden; von Joe Manser. Appenzell 2001. 4., erw. Aufl. Neudruck mit Ergänzungen. Appenzell 2008.

Manuale curatorum s. JUSurgant.

CManuel 1857 (Dr Manuel). Albert Bitzius (Jeremias Gotthelf); dargestellt von CManuel. Berlin 1857.

WManz 1913. Beiträge zur Ethnographie des Sarganserlandes. Zürcher Diss. von Werner Manz. Zürich 1913. – WManz 1916. Volksbrauch und Volksglaube des Sarganserlandes. Basel 1916 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 12).

EMarbach 1973 (1989). Mattegieu-Gschichte; von Ernst Marbach. Mit einem Beitrag über das Berner Mattenenglisch und einem Wörterverzeichnis von Roland Ris. Langnau 1989. – EMarbach 1974. Dr Mattegieu 2. Neui Müschterli us dr Mättu. Bern 1974.

Marc. Das Evangelium des Markus; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Marcus (v. Lindau) XIV./XV. Allegorische Erklärung des Auszugs aus Aegypten und der Zehn Gebote von dem Franziskaner Marcus von Lindau (gest. 1392). Geschrieben von einer Hand des 15. Jhdts (Kod. 787 der St. Galler Stiftsbibl.; nach Auszügen von Gustav Scherrer).

Marienkal. (Benzigers) Marienkalender. Einsiedeln 1895ff.

Mark. s. Marc.

HMarthaler 1930. D'Eva Zäch-Möckli. Lustspiel in 3 Akten; von Hans Marthaler. Aarau 1930. – MA. von Z.

KMarthaler. Zwei Volkssagen aus dem zürch. Neuamt (Oberhasli); im Dialekt der Gegenwart [...] niedergeschrieben von KMarthaler (1869). Nebst 125 Sprichwörtern und Redensarten aus hiesiger Gegend (Mskr. in der Bibl. des Id.).

FMarti. Im Bergwirtshaus. Touristenbild mit Gesang in 1 Aufzug; von Fritz Marti. Aarau 1898.

FMarti 1898. Die Schützengesellschaft der Stadt Zürich. Festschrift zur Einweihung ihrer neuen Schiessstätte im Albisgüetli; von Fritz Marti. Zürich 1898.

HMarti = Heinrich Marti 1860/1936. Lehrer in Engi. MA. von GlEngi. – HMarti. Mundartliche Wörter und Ausdrücke aus dem [Gl] Sernftal, spez. von Engi; zusammengestellt 1913/38, mit Ergänzungen von Samuel Blumer (Mskr. in der Bibl. des Id.).

RMarti-Wehren s. BSa. Chorgericht. – RMarti-Wehren 1924. Landwirtschaftliche Aufzeichnungen eines Saanerbauern im 18. Jahrhundert; veröffentlicht von Robert Marti-Wehren. Bern 1924 (SA. aus Schweizer Bauer). – RMarti-Wehren 1954. E Wisite-n in eme Saanerhus. Bern 1954 (SA. aus B Ztschr. 1954, 167/77).

WMarti = Werner Marti 1920/2013. Dr. phil., Seminarlehrer, Kolumnist und Mundartschriftsteller. – WMarti 1968. Wäärche – Schaffe. Ein Wortfeldkomplex in der Sprache des bernischen Seelandes. Bern 1968 (Sprache und Dichtung NF. 13). – WMarti 1985. Berndeutsch-Grammatik für die heutige Mundart zwischen Thun und Jura. Bern 1985. – WMarti 2001. Dä nid weis was Liebi heisst. Bärndütsche Roman us der Zyt vorem Erschte Wältchrieg. 2. Aufl. Bern 2001.

Martin = Ludwig Martin 1870/1942. Sekundarlehrer in Thusis, Schulinspektor. MA. von GrThs.

Martin-Lienh(art). Wörterbuch der elsäßischen Mundarten; von Ernst Martin und Hans Lienhart. 2 Bde. Straßburg 1899. 1907.

HMarzell 1913. Die Tiere in deutschen Pflanzennamen. Ein botanischer Beitrag zum deutschen Sprachschatze; von Heinrich Marzell. Heidelberg 1913. – HMarzell 1921. Neues illustriertes Kräuterbuch. Eine Anleitung zur Pflanzenkenntnis [...] sowie ihrer Volksnamen. Reutlingen 1921. – Marzell DPfl. Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen. 4 Bde und Registerbd. Leipzig, ab Bd 3 Stuttgart/Wiesbaden 1937/79.

JBMasüger 1946. Leibesübungen in Graubünden einst und heute; von Johann Baptista Masüger. Chur 1946. – JBMasüger 1955. Schweizerbuch der alten Bewegungsspiele. Zürich 1955.

JvMatt = Josef von Matt 1901/88. Buchhändler und Verleger in Stans. MA. von Ndw. – JvMatt. Dr Wilderer. Heimatspiel in 5 Akten in Nidwaldner Mundart. Aarau [1932]. – JvMatt 1965. Nidwaldnerchost. Liädli, Gedicht und es paar Spriich. Stans 1965. – JvMatt 1979. z' Nidwalde drheime. Stans 1979.

RvMatt. D'Pänsio. Lustspiel in 1 Akt; von Regina von Matt. Aarau [1932]. – MA. von LSurs.

Matteänglisch 1969. Matteänglisch. Geschichte der Matte. Dialekt und Geheimsprache; hg. vom Matteänglisch-Club Bärn. Bern 1969.

EMatter 1998. Schproochmümpfeli us eusere Gäget. Von der Mundart des Suhrentales; von Ernst Matter. Schöftland 1998.

MMatter = Mani (Hans Peter) Matter 1936/72. Dr. iur., Rechtskonsulent der Stadt Bern, Chansonnier. – MMatter 1969. Us emene lääre Gygechaschte. Berndeutsche Chansons. Bern 1969.

Matth. Das Evangelium des Matthäus; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Matthys = Jakob Joseph Matthys 1802/66. Kaplan in Niederrickenbach und Dallenwil; vgl. Id.-Bericht 1868, 42/5, sowie IBaumer 1985. – Matthys. Nidwaldner Idiotikon (Mskr. in der Bibl. des Id.).

RMatzinger 1972. Paarformel, Synonymik und zweisprachiges Wortpaar. Zur mehrgliedrigen Ausdrucksweise der mittelalterlichen Urkundensprache. Zürcher Diss. von Regula Matzinger-Pfister. Zürich 1972.

MCMätzler 1968. Romanisches Wortgut in den Mundarten Vorarlbergs; von Sr. Maria Clarina Mätzler. Innsbruck 1968 (Romanica Aenipontana 5).

HRMaurer 1792. Denkmale des Geschmaks, der Sitten und Gebräuche der alten Schweizer; von Hans Rudolf Maurer. 1. Heft: Der warme Hirsbrey und die Verbindungen mit Straßburg. Zürich 1792.

Mauritiana 1581. Mauritiana tragoedia. Sant Mauritzen spil; von Johannes Wagner. Zusammen mit dem Sant Ursen spil (s. Ursina 1581) aufgeführt zu Solothurn 1581 (Hdschr. der Zentralbibliothek Solothurn; tw. nach dieser, tw. nach den Auszügen von Franz Krutter in S Wochenbl. 1845/6). Neu hg. unter dem Titel: Solothurner St. Mauritius- und St. Ursenspiel; von Heinrich Biermann. Bern/Stuttgart 1980 (Schweizer Texte 5). Auch in JWagner GA. 1, 1/142.

OMausser 1917. Deutsche Soldatensprache, ihr Aufbau und ihre Probleme; dargestellt von Otto Maußer. Straßburg 1917.

LMay. s. CWiedm. 1848.

WMayer 1623. Ein christliches und trostreiches Gespräch zwischen Gott dem Herren und der betrüebten Seel; durch Wolfgang Mayern, h. Schrifft Doctorn und Pfarrherrn zue S. Alban in Basel. Zürich 1623.

Mecklenb. WB. Mecklenburgisches Wörterbuch; bearb. und hg. von Richard Wossidlo, Hermann Teucher, Jürgen Gundlach u. a. Unveränderter, verkleinerter Nachdruck der Erstauflage von 1937/92; hg. von der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. 7 Bde. Neumünster 1996. Nachtrag und Index; bearb. unter der Leitung von Christian Rothe. Neumünster 1998.

LWMedicus 1795. Bemerkungen über die Alpen-Wirthschaft auf einer Reise durch die Schweiz; gesammelt von Ludwig Wallrath Medicus. Leipzig 1795.

Meier s. auch Meyer.

FMei(er) (Wetz.) 1881. Geschichte der Gemeinde Wetzikon; von Felix Meier. Zürich 1881.

(S)Meier = Seraphin Meier 1857/1928. Lehrer und Bibliothekar. MA. von AaF. – SMeier. Der Huwylerhandel oder die Unruhen in Jonen 1798/9. Hist. Schauspiel in Freiämtertütsch (Mskr.). – SMeier 1904. Kulturhistorisches aus dem Kelleramt mit besonderer Berücksichtigung des 18. Jahrhunderts. Aarau 1904. – (S)Meier Wirtsch. Das Wirtschaftswesen des Frei- und Kelleramts in alter Zeit [SA. aus Freiämter Zeitung. Wohlen 1926].

Tierarzt Meier = Walter Meyer [Meier] 1837/1901. Sohn des Tierarzts Johann Jakob Meyer, Leiter des Musterguts Neuhof bei Liestal, Präsident des Schweizerischen landwirtschaftlichen Vereins. MA. von BsL.

UMeier 1603. Pilgerreise nach Jerusalem; von dem Schulmeister Ulrich Meier zu Ruswil im Kt. Luzern (vgl. JSchmid 1957, LXXVI).

PMeiler (Müller?) 1499. Lied über den Schwabenkrieg. Anfang: Wie wol ich bin ein alter gris; von Peter Meiler (abgedr. bei Lil. 2, 420/6; über den Namen vgl. LTobler, VL. 1, XXXIV; 2, IX).

PMeinherz 1920 s. BSG. XIII.

Meinrad(sleg.) (StMeinr.) 1464. Die Legende von Sankt Meinrad und von dem Anfange der Hofstatt zu den Einsiedeln vor vierhundert Jahren [...]. Als Festgabe der Bibliothek von Einsiedeln zum Millenarium dieses Stiftes herausgegeben von P. Gall Morel. Einsiedeln/New York/Cincinnati 1861. – Meinrad(sleg.) 1576. Ein geistliches Spiel von S. Meinrads Leben und Sterben; hg. von P. Gall Morel. Stuttgart 1863 (Bibl. des Lit. Vereins in Stuttgart 69).

Meisn. u. Schinz 1815. Die Vögel der Schweiz; von Friedrich Meisner und Hans Rudolf Schinz. Zürich 1815.

Meister. Baaseldytsch-Deutsch Wörterbuch; von Ernst Meister. Basel 2009.

LMeist(er) 1782. Berühmte Züricher; von Leonard Meister. 2 Teile. Basel 1782.

UMeister = Ulrich Meister 1838/1917. Dr. phil. h.c., Forstmeister der Stadt Zürich, Nationalrat und Divisionär, Präsident des Leitenden Ausschusses des Id. MA. von ZBenk.

Mellinger Narrenbeschw. s. Narrenbeschw. 1554.

Mem. Tig. 1742. Memorabilia Tigurina oder Merkwürdigkeiten der Stadt und Landschaft Zürich [...]; von Hans Heinrich Bluntschli. 3., vermehrte Aufl. Zürich 1742. – Mem. Tig. 1780. 1790. Memorabilia Tigurina [...] berichtiget, vermehret und bis auf itzt fortgesetzet von Anthonius Werdmüller. 2 Teile. Zürich 1780. 1790. – Mem. Tig. 1820. M. T. Neue Chronik oder fortgesetzte Merkwürdigkeiten der Stadt und Landschaft Zürich; von J[ohann] H[einrich] Erni. Zürich 1820. – Mem. Tig. 1841. M. T. oder Chronik der Denkwürdigkeiten der Stadt und Landschaft Zürich [1821/40]; von Friedrich Vogel. Zürich 1841. – Mem. Tig. 1845. Die alten Chroniken oder Denkwürdigkeiten der Stadt und Landschaft Zürich von den ältesten Zeiten bis 1820; neu bearb. von Friedrich Vogel. Zürich 1845. – Mem. Tig. 1853. M. T. 1840 bis 1850; von Friedrich Vogel. Zürich 1853. – Mem. Tig. 1870. M. T. oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1850 bis 1860; von G[ottfried] v[on] Escher. Zürich 1870.

JMendels (1968). Einiges über die deutsche Hüttensprache im Mittelalter; von Judica IHMendels. Stuttgart [1968] (SA. aus Fachliteratur des Mittelalters, Festschrift für Gerhard Eis, 147/66).

HMeng. Mundartwörterbuch der Landschaft Baden im Aargau nach Sachgruppen; von Heinrich Meng. Baden 1986. – HMeng 1979. Us der Baademer Wöörter-Trucke. 50 Kapitel zur Mundart von Stadt und Landschaft Baden; von Heinrich Meng. Baden 1979. – MA. von AaBb.

JUMeng = Johann Ulrich Meng 1887/1988. Lehrer und Lokalhistoriker. MA. von GrTrimm. – JUMeng 1963. Trimmiser Heimatbuch. Trimmis 1963.

MMente 2005. Essen, Alltag und Verwaltung im Kloster. Das «Kreuzlinger Küchenbuch» von 1716; von Michael Mente. Bd 1: Kommentar und Auswertung. Bd 2: Text. Zürich 2005.

KMerk 1833. Der redliche, Freiheit und Gesetze achtende, Ruhe und Ordnung liebende Weinschenk alt Lieutenant Gut zu Bürgerheim im Kanton Zürich. Eine Erzählung aus der Wirklichkeit von Konrad Merk, dem ältern. Zürich 1833.

Merklein 1861. Verzeichniß der Gefäßpflanzen, welche in der Umgebung von Schaffhausen vorkommen; von Friedrich Merklein. Schaffhausen 1861.

Merkur. Der neue teutsche Merkur; hg. von Christoph Martin Wieland. Weimar 1790/1810 (in Jg 1809, Bd 3, 158/72: Über das Schweizerische Teutsch, von Dr. Bachmann in Belp bei Bern; 167/72 abgedr. in WHaas 1994, 556/8).

Merkw. 1711. Merckwürdigkeiten der Statt Zürich und dero Landschafft. Darinn [...] zu finden, was fürnemlich im Regiment, Kirchen und Schulen zu Friedens- und Kriegs-Zeiten geschehen, vom Ursprung der Statt biß auf gegenwertige Zeiten. Samt einem Geschlechter-, Pfrunden-, burgerlichen Dienst- und Ämter-Büchlein. Zum andern mal aufgelegt und um die Helfte vermehrt und verbesseret [...]; durch Hans Heinrich Bluntschli. Zürich 1711; vgl. Mem. Tig. 1742ff.

Merkw. 1802. Kurze Darstellung der Merkwürdigkeiten des 18. Jahrhunderts in unserm Vaterland. Zürich 1802.

JMerz = Johann Merz 1776/1840. Modellstecher in Herisau. MA. von Ap. – JMerz. Der poetische Appenzeller in seiner Landessprache. 2., stark vermehrte Ausg. Trogen 1828. 2. Abtheilung. Neue, verbesserte, mit einem Anhange vermehrte Ausgabe. St. Gallen 1832. – Des poetischen Appenzellers sämmtliche Gedichte in seiner Landessprache. Neueste, verbesserte und stark vermehrte Ausgabe St. Gallen 1836.

WMerz 1909/12. Die Burgen des Sisgaus; im Auftrage der Hist. und Ant. Ges. in Basel hg. von Walther Merz. 4 Bde. Aarau 1909/12. Download Pdf...WMerz 1915. Die Urkunden des Stadtarchivs Zofingen. Aarau 1915. – WMerz 1922. Die Waldungen der Stadt Zofingen. Aarau 1922. – WMerz 1930. Die Urkunden des Stadtarchivs Lenzburg. Aarau 1930 (Aarg. Urkunden 1). – WMerz 1931¹. Die Urkunden des Schloßarchivs Wildegg. Aarau 1931 (Aarg. Urkunden 2). – WMerz 1931². Die Steckhöfe im ehemals bernischen Aargau (SA. aus B Arch. 1931, Festgabe Heinrich Türler, 123/57). – WMerz 1932. Schweighöfe im Aargau und den Nachbarkantonen. Aarau 1932 (SA. aus Argovia 44, 187/202). Online-Zugang...

Messikommer = Heinrich Messikommer 1864/1924. Lokalhistoriker. MA. von ZO. – Messikommer 1909. 1910. 1911. Aus alter Zeit. 1. Teil: Sitten und Gebräuche im zürcherischen Oberlande. Zürich 1909. 2. Teil:Volksleben (im Dialekt), Gesang und Humor im zürcherischen Oberlande. Zürich 1910. 3. Teil: Bäuerische Speisekarte im zürch[erischen] Oberlande bis ca. 1840. Zürich 1911.

Messm. = Beat Ludwig Messmer 1764/1833. Spitalverwalter in Bern. – Messm. 1825. Der Insel-Spital in Bern. Bern 1825. – Messm. 1828. Das Siechenhaus oder Außere Krankenhaus von Bern. Bern 1828. – Messm. 1830. Die burgerlichen Stadtfelder von Bern. Bern 1830. – Messm. 1831. Der Burgerspital von Bern. Bern 1831.

Meyer s. auch Meier.

Meyer = Johannes Meyer 1835/1911. Dr. phil. h.c., Gymnasiallehrer und Historiker. MA. von SchR.

Meyer-Lübke. Romanisches etymologisches Wörterbuch; von Wilhelm Meyer-Lübke. Heidelberg 1911. 3., vollst. neu bearb. Aufl. Heidelberg 1935.

Mey(er)-Mer. s. ThMeyer-Mer.

AMeyer 1960. Homer bärndütsch. Odyssee; von Albert Meyer. Bern 1960.

BMeyer = Benedikt Meyer 1813/89. Heraldiker. MA. von Bs.

BMeyer-Suter. D'Wiehnacht bim Samichlaus und bi de Waldmännlene; von B[ertha] Meyer-Suter. Zürich [1909]. – MA. von Z.

CMey(er) 1657. 1674 s. Amm. 1657 und GMüller 1657. 1674. – CMey(er) 1675. Nutzliche Zeitbetrachtung; fürgebildet durch Conrad Meyern, Maalern in Zürich. [Zürich 1675]. – R und CMey(er) 1650 s. GMüller 1650.

CMey(er) 1884. Der Aberglaube des Mittelalters und der nächstfolgenden Jahrhunderte; von Carl Meyer. Basel 1884. Online-Zugang...

EYMeyer 1984. Sundaymorning. Theaterstück. Berndeutsch; von EYMeyer [Pseudonym für Peter Meyer]. Bern 1984.

FMey(er) 1836. Die evangelische Gemeinde in Locarno, ihre Auswanderung nach Zürich und ihre weitern Schicksale [...]; von Ferdinand Meyer. 2 Bde. Zürich 1836.

GMey(er) 1895. Die alte Bauernrechnung; von GMeyer (SA. aus Ap JB. 1895).

HMey(er) 1849. Die Ortsnamen des Kantons Zürich; aus den Urkunden gesammelt und erläutert von Heinrich Meyer. Zürich 1849 (Z Ant. Mitt. 6, Heft 3).

JMey(er) 1669. Arithmetica decimalis, das ist Rechen-Kunst der zehenden Zahl; von newem übersehen und vermehrt durch Jacob Meyern. Basel 1669.

(J)Mey(er) (Hort.) 1677. 1692. Hortulus adagiorum germanico-latinorum. Cum intersertis idiotismis germanico-latinis [...]; a Jacobo Meiero. Ed. I. Basileae 1677. Ed. II. Tiguri 1692. – JMey(er) 1694. Maleficanten-Schul oder schriftmässige Andeutung, wie ein Kirchendiener mit armen Maleficanten in der Gefangenschaft und in dem Ausführen zum Tod umgehen solle. Samt einem Anhang, wie andere fehlbare Persohnen mit Zusprechen aus Gottes Wort zu ihrer Besserung sollen verleitet werden. Zürich 1694. – JMey(er) 1699. Christenliche Oster-Freude und Pflicht, gezeiget in Erklährung und Betrachtung etlicher Kern-Texten der H. Schrift, von dem Blut, Tod und Aufferstehung des Herren Jesu Christi. Zürich 1699. Online-Zugang...JMey(er) 1700¹. Wehrhafte Fest-Frewde der Gläubigen, in schrifftmässigen Betrachtungen auf alle christliche hohe Jahrs-Feste in hundert Predigen einer christenlichen Gemeind zu Winterthur fürgestellet. Zürich 1700. Online-Zugang...JMey(er) 1700². Christenliche Himmels-Betrachtungen in 20 schriftmässigen Auffahrts-Predigen [...]. Zürich 1700. Online-Zugang...JMey(er) 1700³. Christenliche Pfingst-Betrachtungen, von der reichen Außgiessung des H. Geistes in dem Neuen Testament, und desselben heilsamen Früchten und Würkungen, in 23 Predigen. Zürich 1700. Online-Zugang...

JHMey(er) 1833. Erzählungen aus der Schweizergeschichte; von J[ohann] H[einrich] Meyer. Lichtensteig 1833.

JJMey(er) 1603. Poetische Beschreibung deß heylsammen Bads in der Lützellaw bey Wäggis; von JJMeyer (abgedr. bei JLCysat 1661, 216/26).

Joh. Mey(er) 1866. Deutsches Sprachbuch für höhere allemannische Volksschulen; von Johannes Meyer. 1. und 2. Cursus. Schaffhausen 1866. – Joh. Mey(er) 1875. 1878. 1881. Geschichte des Schweizerischen Bundesrechtes. 2 Bde und Supplement. Winterthur 1875/81. – Joh. Mey(er) 1880. Die drei Zelgen; ein Beitrag zur Geschichte des alten Landbaues. Frauenfeld 1880 (Beilage zum Osterprogramm der Thurg. Kantonsschule 1879/80).

JRMeyer = Jakob Reinhard Meyer 1883/1966. Lehrer und Schriftsteller. MA. von AaRued.

KMey(er) 1896. Das Eifischthal. Skizzen aus den Walliser Alpen von Karl Meyer (NZZtg 1896, Nr 312/26).

KMey(er) 1960 s. BSM. X. – KMey(er) 1989. Wie sagt man in der Schweiz? Wörterbuch der schweizerischen Besonderheiten; von Kurt Meyer. Mannheim/Wien/Zürich 1989 (Duden-Taschenbücher 22). – KMey(er) 2006. Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz. Frauenfeld 2006.

KdMey(er) 1657. 1674 s. Amm. 1657 und GMüller 1657. 1674.

KdMeyer = Johann Konrad Meyer (Meier) 1824/1903. Gemeindepräsident und Bezirksrichter von Bachenbülach-Winkel. MA. von Z. – KdMey(er) 1844. Gedichte in Schweizerischer Mundart. Zürich 1844. – KdMey(er) 1860. Gedichte in Schweizerischer Mundart. Ein Beitrag zur 100jährigen Geburtsfeier JPHebels. 2., vermehrte und verbesserte Aufl. Basel 1860. – KdMey(er) 1879. Die Schulreise. Eine Jugendschrift. Zürich 1857. 3. Aufl. Zürich 1879. – KdMey(er) 1880. Bantlis Gespräch über den Weberhans. [Glarus 1880].

LMeyer = Leo Meyer 1870/1942. Priester, Dr. phil., Staatsarchivar, Prof. für Kirchengeschichte am Priesterseminar Sitten. MA. von W. – LMeyer 1924. Das Turtmanntal. Eine kulturgeschichtliche Studie (SA. aus JSA. 58, 279/322).

LMey(er) 1767. Neue Fabeln; von L[udwig] M[eyer] v[on] K[nonau]. Neue Aufl. Zürich 1767.

LMey(er) 1826. 1829. Handbuch der Geschichte der Schweizerischen Eidsgenossenschaft; von Ludwig Meyer von Knonau. 2 Bde. Zürich 1826. 1829.

RMey(er) 1759 s. SWolf 1759.

RMey(er) 1833. Charakteristische Thierzeichnungen [...]; hg. von Rudolph Meyer. Zürich 1833. – MA. von AaAar.

RMey(er) 1967 s. BSM. XIII.

(Th)Mey(er)-Mer. = Theodor Meyer-Merian 1818/67. Arzt und Spitalmeister des Basler Bürgerspitals. MA. von BsStdt. – Mey(er)-Mer. 1853/6. Der schweizerische Hausbote. Basel 1853/6. – Mey(er)-Mer. 1857. Wintermayeli. Basel 1857. – Mey(er)-Mer. 1860¹. Us der Heimet; ein neues Büscheli Wintermayeli. Basel 1860. – Mey(er)-Mer. 1860². Mareili oder das Bettelmädchen auf dem Letthofe. Leipzig 1860.

TrMey(er) = Traugott Meyer 1895/1959. Lehrer und Schriftsteller in Basel. MA. von BsWensl. – Gesammelte Werke; hg. und finanziert vom Kanton Basel-Landschaft. 8 Bde. Aarau/Frankfurt a. M./Salzburg 1987/92 (Lebendige Mundart 11/18). – Von uns benutzte Einzelausgaben: TrMey(er) 1926. Us eusem Dörfli. Gschichten und Gschichtli us em Oberbaselbiet. Aarau 1926. – TrMey(er) 1930¹. Der Huttechremer packt us ... Einfache Geschichten aus dem Volk und für das Volk. Aarau 1930. – TrMey(er) 1930². Der Undsowyter verzellt (Der kleine Bund 1930, Nr 44; auch in TrMeyer 1930¹, 25/32). – TrMeyer 1938. 's Tunälldorf. Aarau [1938]. – TrMeyer 1940. 's Bottebrächts Miggel verzellt. Radio-Plaudereie. Aarau [1940]. – TrMeyer 1942. 's Bottebrächts Miggel verzellt wyter. Neui Radio-Plaudereie. Aarau [1942]. – TrMeyer 1945. O Heer und Gott. Psalmen und Prophetelieder baselbieterdütsch. Aarau [1945]. – TrMeyer 1946. Um die Mutter. Erzählungen. Basel 1946. – TrMeyer 1953. Der Gänneral Sutter. D' Läbesgschicht vom Johann Auguscht Sutter. Liestal [1953]. – TrMeyer 1957. Baselbieterdütsch. Liestal 1957 (Das schöne Baselbiet Heft 4).

UMey(er) = Ulrich Meyer 1503/77. Ratsherr in Winterthur und Seckelmeister. – UMey(er) (Wint.) Chr. 1540/73. UMeyers Winterthurer Chronik, umfassend die Jahre 1540/73 (Mskr. in der Stadtbibliothek Winterthur; in Auszügen abgedr. ZWthur Neuj. B. 1867/71).

VMey(er) 1762. Das Pekulat. Eine wahrhafte Staatsgeschichte [...] der Aristokratie aus der Republik Luzern; von Valentin Meyer. Sursee 1831.

WMey(er) 1898. Ortsbeschreibung und Geschichte der Gemeinde Dübendorf; von Wilhelm Meyer. Zürich 1898.

JJMezger 1876. Geschichte der deutschen Bibelübersetzungen in der schweizerisch-reformirten Kirche von der Reformation bis zur Gegenwart. Ein Beitrag zur Geschichte der reformirten Kirche; von Johann Jakob Mezger. Basel 1876.

Mhd. WB. Mittelhochdeutsches Wörterbuch; mit Benutzung des Nachlasses von Georg Friedrich Benecke ausgearb. von Wilhelm Müller und Friedrich Zarncke. 3 Bde. Leipzig 1854/66. Alphabetischer Index; von Erwin Koller, Werner Wegstein und Norbert Richard Wolf. Stuttgart 1990.

vMiaskowski 1878. Die Verfassung der Land-, Alpen- und Forstwirthschaft der deutschen Schweiz in ihrer geschichtlichen Entwicklung [...]; von August von Miaskowski. Basel 1878. – vMiaskowski 1879. Die schweizerische Allmend in ihrer geschichtlichen Entwicklung vom 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Leipzig 1879.

Micha. Der Prophet Micha; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

HMichel = Hans Michel 1888/1957. Lehrer im Berner Oberland, heimatkundlicher Sammler und Publizist. – HMichel 1937. Ein Kratten voll Lauterbrunner Sagen. Interlaken [1937]. – HMichel 1950. Buch der Talschaft Lauterbrunnen 1240-1949. Interlaken 1950.

JMichel 1921. Zur Geschichte des bündnerischen Schützenwesens vom 15. bis ins 20. Jahrhundert; von Janett Michel. Chur 1921 (SA. aus Gr Jahresber. 1920/21).

JCMichel 1826. Gerichtliche Thierheilkunde für Beamte, Rechtsgelehrte, Bezirksärzte, Thierärzte und Landwirthe; von Johann Caspar Michel. Zürich 1826. Vgl. Rindviehkunde 1821.

HMiles = Hermann Miles 1463/1533. Priester, 1525 reformiert, Freund Vadians. – HMiles (Chr.). Annalen von Hermann Miles 1463/1533 (abgedr. G Mitt. 28, 275/385, tw. schon ebd. 14, 107ff.).

BMilt 1959. Vadian als Arzt; von Bernhard Milt; hg. von Conradin Bonorand. St. Gallen 1959 (Vadian-Studien 6).

PAMing 1939. Ungeziefer; Erzählung von P[eter] A[nton] Ming. Sarnen 1939 (Neudruck aus Obw Blätter 1899/1900).

Minn(ich) 1836. Alpenblumen. Eine Lese schweizerischer Gedichte; von J[ohann] A[lois] Minnich. Luzern 1836. – Minn(ich) 1860. Zur Hebel-Feier in Basel 1860. Gedichte in alemannischer Mundart. Baden 1860. – MA. von AaL.

Misc. T(ig). 1722/4. Miscellanea Tigurina [...]; hg. von JJUlrich. 3 Bde. Zürich 1722/4.

PMisteli 1939. Die Entwicklung von Personennamen zu Appellativen im Schweizerdeutschen; von Paul Misteli (Maschinenschrift; in der Bibl. des Id.).

Mithr(id). 1555. 1610. Mithridates. De differentiis linguarum [...]; Conradi Gesneri Tigurini observationes. Tiguri 1555. 2. Aufl. besorgt durch Caspar Waser. Zürich 1610. Neudruck der Ausgabe Zürich 1555; hg. und eingeleitet durch Manfred Peters. Aalen 1974. Online-Zugang...

Mittelländ. Volksbl. Mittelländisches Volksblatt. Organ für die Interessen der Ämter Seftigen, Schwarzenburg und Bern-Land. Belp 1898/1912. – Mittelländisches Volksblatt. Organ für die Interessen der Ämter [ab 1915: der Amtsbezirke] Seftigen, Schwarzenburg und des bernischen Mittellandes. Thun 1912/9.

Mittellat. WB. Mittellateinisches Wörterbuch bis zum ausgehenden 13. Jahrhundert; begr. von Paul Lehmann und Johannes Stroux; in Gemeinschaft mit den Akademien der Wissenschaften zu Göttingen, Heidelberg, Leipzig, Mainz, Wien und der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften hg. von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. München 1967ff.

Mohr, Arch. Archiv für die Geschichte der Republik Graubünden; hg. von Theodor von Mohr. Heft 1/27. Chur 1848ff.

Mohr, CD. (Urk.). Codex diplomaticus. Sammlung der Urkunden zur Geschichte Cur-Rätiens und der Republik Graubünden. Bd 1 und 2 hg. von Theodor von Mohr. Cur 1848/52. 1852/4. Bd 3 und 4 hg. von Conradin von Mohr. Cur 1861. 1864. Online-Zugang Bd 1 Bd 2 Bd 3 Bd 4

RMohr = Rudolf Mohr 1836/1912. Bahningenieur. MA. von LStdt. – RMohr 1872. Ehemals und jetzt. Trinkspruch, gehalten am Festessen der löbl. Saffranzunft in Luzern 1872. Luzern [oJ.]. – RMohr 1880. Nachtgespräch des Luzerner Seegeflügels anläßlich des Zunft-Essens der Tit. Saffrangesellschaft in Luzern 1880. Luzern [oJ.]. – RMohr 1884. Es Attentat. Luzerner Lokal-Posse in 1 Akt. Luzern 1884. – RMohr 1886. Es Buuregspräch. Luzern [1886]. – RMohr 1909¹. Zu Urgroßvaters Ziit. Altluzernisches Kulturbild [oOuJ.]. – RMohr 1909². Vor der Abreis. Familienscene. Luzern 1909.

PvMolsheim = Peter von Molsheim, gest. um 1490. Bernischer Herkunft, Kaplan in Freiburg i. Üe., Verfasser einer Freiburger Chronik der Burgunderkriege. – PvMolsheim. Peter von Molsheims Freiburger Chronik der Burgunderkriege [1481]; hg. von Albert Büchi. Bern 1914.

FMolz 1855. Es scheen, ney Lied vo d'r Heerlichkeit, Abnahme u truurigem Uusgang des uralten, wytberiehmten Freistaates Biel, sust geheerig zue Ihro hochfirstlich-bischefflichen Gnaden vo Basel Landen, aber auch zuegewandten Ortes einer hochleeblichen Schwyzerischen Eidgenossenschaft sel.; von Friedrich Molz. Bern 1855. – FMolz 1864. Gedichte in bielischer Mundart über bielische Zustände; nebst einigen hochdeutschen Lückenbüßern ähnlichen Inhalts. 2., die zwei früher erschienenen Heftchen, sammt mehreren Nachträgen enthaltende Aufl. Bern 1864.

Monatl. Gespr. Lehrreiche, lustig-erbauende monatliche Gespräch; [hg. von Johann Heinrich Tschudi]. Zürich 1714/25.

Monatl. Nachr. s. Z Nachr.

Monatschrift f. Vet. 1821 s. Rindviehkunde 1821.

Mone, Anz. Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit; von Franz Josef Mone. 4./8. Jg. Karlsruhe 1835/9. – Mone, Schausp. Schauspiele des Mittelalters; aus Handschriften hg. und erklärt. 2 Bde. Karlsruhe 1846.

FMoning 1911. D'm Aetti s'letschte Wunsch. Es Gschichtli für d's Volch; von F[riedrich] Moning. Bern 1911. – MA. von B.

Monti 1. Vocabolario dei dialetti della città e diocesi di Como; di Pietro Monti. Milano 1845. Ristampa 1984 [oO.]. – 2. Saggio di vocabolario della Gallia Cisalpina e Celtico e appendice al vocabolario dei dialetti di Como. Milano 1856.

RMontigel 1474. 1476. Lied von der ewigen Richtung (1474) und von der Schlacht bei Grandson (1476); von Rudolf Montigel (abgedr. bei Lil. 2, 23/6, 74/8).

Moor s. Mohr, CD.

vMoos (Kal.) 1774/7. Astronomisch-Politisch- Historisch- und Kirchlicher Kalender für Zürich; [von David vonMoos]. 3 Bde. Zürich 1774/7. – vMoos 1778/80. Thuricum sepultum et tantum non ignoratum indagatum atque retectum, das ist Sammlung alter und neuer Grabschrifften, welche in der Stiffts-Kirche zum grossen Münster in Zürich theils längstens verblichen, theils noch leserlich vorgefunden werden [...]. 5 Teile. Zürich 1778/80.

HMoosberger 1891. Die Bündnerische Allmende. Zürcher Diss. von Heinrich Moosberger. Chur 1891.

Mo(o)ser = Johann Laurenz Moser 1802/86. Pfarrer in Wädenswil und Krinau. MA. von GRh.

Moral. Beob. 1757. Moralische Beobachtungen und Urtheile; [von JCWaser und MKüntzli]. Zürich 1757.

EMorf 1969. En offes Fäischter. Züritüütschi Prosa; von Els Morf-Bachmann. Winterthur 1969. – MA. von ZThalh.

HMorf 1874. Aus der Geschichte des zürcherischen Armenwesens; [von Heinrich Morf]. Winterthur 1874 (ZWthur Neuj. H. 12). – HMorf 1896. Aus den Tagen unserer Urgroßväter. Lose Blätter aus der Geschichte der Stadt und der Landschaft Zürich. Winterthur 1896.

WMorf. «Ds Mejeli». Es Lied vom Land; von Walter Morf. Zürich [1916]. – WMorf 1917. «Am Heidewäg». Es Lied usem Seeland. Bern 1917. – WMorf 1919. Im Lindetal. Idylle. Langnau 1919. – MA. von BU.

WMorf = Werner Morf 1902/82. Lithograf, Schriftsteller und Übersetzer. – WMorf 1936. Es bitzeli Wält. Züridüütschi Vers. Zürich 1936. – WMorf 1970. Gönd uuf – iir gwaltige Toor. 20 Psalme uf Züritüütsch. Zürich 1970.

Morgant 1530. Morgant der Riese, in deutscher Übersetzung des 16. Jahrhunderts; hg. von Albert Bachmann. Tübingen 1890 (Bibl. des Lit. Vereins in Stuttgart 189).

WMörgeli 1940. Die Terminologie des Joches und seiner Teile. Beitrag zur Wort- und Sachkunde der deutschen und romanischen Ost- und Südschweiz sowie der Ostalpen; von Werner Mörgeli. Zürich/Leipzig/Paris 1940 (Romanica Helvetica 13).

JCMör(ikofer) 1838. Die Schweizerische Mundart im Verhältniß zur hochdeutschen Schriftsprache, aus dem Gesichtspunkte der Landesbeschaffenheit, der Sprache, des Unterrichtes, der Nationalität und der Literatur; [von Joh. Caspar Mörikofer]. Frauenfeld 1838. Online-Zugang...JCMör(ikofer) 1874. JJBreitinger und Zürich. Ein Kulturbild aus der Zeit des 30jährigen Krieges. Leipzig 1874.

I.(II.-V.)Mos. Das I. (II.-V.) Buch Mosis; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1525.

FMoser 1926. D's Amtsgricht vo Waschliwil. Berndeutsches Lustspiel in 3 Aufzügen; von Fritz Moser. Bern 1926. – MA. von BU.

HMoser 1988. Der schweizerische Getreidebau und seine Geräte. Ein kulturgeschichtlicher Abriss, von Heiner Moser. Bern/Stuttgart 1988.

CMoser-Nef 1931/55. Die freie Reichsstadt und Republik Sankt Gallen. Geschichte ihrer Verfassung und staatsrechtlichen Entwicklung (Bd 1/4), ihres Strafrechts (Bd 5/6). Das Strafverfahren (Bd 7); von Carl Moser-Nef. 7 Bde. Zürich 1931/55.

MMoser 1977. Zur Geschichte des Botenwesens der Abtei Muri. Bd 1. 1. Teil, 1596–1684; von Marc Moser. Ein Beitrag zur 950-Jahrfeier der Gründung der Benediktinerabtei Muri (AG). Heerbrugg 1977.

Mothes. Illustrirtes Bau-Lexikon, praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch [...]; unter Mitwirkung bewährter Fachmänner hg. von Oscar Mothes. 4., umgearb. und vervollständigte Aufl. 4 Bde. Leipzig/Berlin 1881/4.

WMoulton 1941. Swiss German Dialect and Romance Patois; by William G. Moulton. Yale University Dissertation. Baltimore 1941 (Supplement to Language Vol. 17, No 4, October-December 1941). – WMoulton 1961. Lautwandel durch innere Kausalität: die ostschweizerische Vokalspaltung (in ZfM. 28, 1961, 227/51). – WMoulton 1963. Phonologie und Dialekteinteilung (in Sprachleben der Schweiz, 75/86). – WMoulton 1971. Der morphologische Umlaut im Schweizerdeutschen (in Festschr. PZinsli 1971, 15/25).

EMuheim 1959. 1971. D' Tyfelsbriggä. Eine dramatische Erzählung über den Bau der Teufelsbrücke nach Urner Sagen, zum Teil im Göschenerdialekt; von Edwin Muheim. Zürich 1959. Eine Neubearbeitung in sechs Bildern im Urnerdialekt. Luzern 1971. – EMuheim 1978. Urchigi Choscht. Anektotä im Geschäner Diäläkt. Zürich 1978.

Mühlb(erg) 1880. Die Standorte und Trivialnamen der Gefässpflanzen des Aargau's; [...] hg. von F[ritz] Mühlberg. Aarau 1880.

EMühlemann 1980. Gstickts ond Gfädlets. Gschichte n ond Gedicht i de Sprooch vom Appezeller Henderland; von Emmi Mühlemann-Messmer. Herisau/Trogen 1980. – EMühlemann (1990). Was duu nüd sääscht! Eine Sammlung von Wörtern, Ausdrücken und Redensarten aus der Sprache des Appenzeller Hinterlandes. Herisau 1990. 2., ergänzende Aufl. Herisau 1999.

PMülhauser 1984. Ds Oberlann uuf. Mundarttexte von Pirmin Mülhauser; zusammengestellt von Anton Bertschy. Freiburg 1984 (Freiburger Bibliothek 5). – MA. von FPlaff.

vMülinen 1879ff. Beiträge zur Heimathkunde des Kantons Bern deutschen Theils. Heft 1/4 von Egbert Friedrich von Mülinen. Heft 5/6 von Wolfgang Friedrich von Mülinen. Bern 1879/93.

Müller = Ed. Müller, geb. um 1885. Knecht, Botaniker. MA. von GWb.

Müller-Blesi. Erzählungen und Märchen in Schweizer Mundart. Zum Vorlesen für Kinder von 4 bis 7 Jahren; gesammelt und bearb. von Louise Müller und Hedwig Blesi. 3. Aufl. Zürich [1910]. – MA. von Z.

Müller-Fraureuth. Wörterbuch der obersächsischen und erzgebirgischen Mundarten; von Karl Müller-Fraureuth. 2 Bde. Dresden 1911. 1914.

Müller-Mothes. Illustrirtes Archäologisches Wörterbuch der Kunst des germanischen Alterthums, des Mittelalters und der Renaissance [...]; hg. von Hermann Alex. Müller und Oscar Mothes. 2 Abtheilungen. Leipzig/Berlin 1877/8.

AMüller 1953. Die Pejoration von Personenbezeichnungen durch Suffixe im Nhd. Zürcher Diss. von Alfons Fridolin Müller. Altdorf 1953.

DMüller = Dominik Müller (Pseudonym für Paul Schmitz) 1871/1953. Dr. phil., Redaktor und Schriftsteller in Basel. MA. von BsStdt. – DMüller 1913. Verse. Drittes Bdch. Basel 1913. – DMüller 1917. Im Winggel. Allerhand Baseldytsches. 2. Aufl. Basel 1917. – DMüller 1926¹. Im Schwäfelbeedli. Baseldeutsches Lustspiel in 1 Akt. Basel 1926. – DMüller 1926². Dr Schtaatsnagel. Phantasiestückchen in 1 Akt. Basel 1926.

Dr. Müller = Franz Müller 1805/1883. Dr. med., Arzt in Altdorf. MA. von U.

EMüller 1895. Geschichte der Bernischen Täufer; nach den Urkunden dargestellt von Ernst Müller. Frauenfeld 1895.

EMüller 1925. Beitrag zur Volksbotanik des Kantons St. Gallen; von Eduard Müller (SA. aus Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich 70, 1925, 104/21).

EMüller = Elisabeth Müller 1885/1977. Dr. phil. h.c., Lehrerin. MA. von BU. – EMüller 1926. Mueter, machsch nüt zwäg? Weihnachtsspiel in 3 Szenen. Bern 1926. – EMüller 1933. Heilegi Zyt. Gschichte für i d'Wiehnachtsstube. Bern 1933. – EMüller 1938¹. Härz, sing und spiel! Drü Stückli für d'Wiehnacht. Bern 1938. – EMüller 1938². Wiehnachtsfreud! Neue, vermehrte Aufl. von: Müeti, was wei mer lehre. Bern 1938. – EMüller 1940¹. Chrüz und Chrippli. Neui Wiehnachtsgschichte. Bern 1940. – EMüller 1940². Fride i Huus und Härz. Bärndütschi Gschichte für üses Volk. Bern 1940.

EEMüller 1953. Die Basler Mundart im ausgehenden Mittelalter; von Ernst Erhard Müller. Bern 1953 (Basler Studien zur deutschen Sprache und Literatur 14). – EEMüller 1960. Wortgeschichte und Sprachgegensatz im Alemannischen. Bern 1960. – EEMüller 1979. Großvater, Enkel, Schwiegersohn. Untersuchungen zur Geschichte der Verwandtschaftsbezeichnungen im Deutschen. Heidelberg 1979.

GMüller 1650. Ruedolf Meyers Todten-Dantz, Sterbensspiegel [...]; ergäntzet und hg. durch Conrad Meyer. Zürich 1650 (mit Versen von Georg Müller). – GMüller 1657. Christenspiegel: Das ist bedenkliche Erinnerungen über die Berueffspflichten aller Ständen; mit Kupfern geziert und verlegt durch CMeyer, Mahlern in Zürich. Zürich 1657 (Verse von GMüller). – GMüller 1674. 25 bedenkliche Figuren mit erbaulichen Erinnerungen. Dem Tugend- und Kunstliebenden zue gutter Gedechtnus in Kupffer gebracht durch CMeyer, Mahler in Zürich. [Zürich] 1674 (Text von GMüller). – GMüller 1874. Winterthur und das Dorf Hettlingen bis 1798; von Gottfried Müller (SA. aus Landbote 1874).

HMüller 1939. 1943. 1946. Obwaldner Flurnamen; von Hugo Müller (Beilagen zum Jahresbericht der Kant. Lehranstalt Sarnen 1939, 1943, 1946). – HMüller 1952. Obwaldner Namenbuch. Sarnen 1952.

JMüll(er) = Johannes Müller 1629/84. Theologe in Zürich, Prof. der Theologie und Orientalist. – JMüll(er) 1661. Decas concionum miscellanearum oder zehen Predigen uber unterschiedliche Sprüch H. Schrifft [...]. Zürich 1661. – JMüll(er) 1665. Horologium poenitentiae oder geist- und göttliche Bueß-Uhr [...] samt einem ernstlichen und natürlichen Bueßwecker [...]. Zürich 1665. – JMüll(er) 1666. Tuba Joelis. Straff-, Buß- und Gnaden-Posaun deß heiligen Propheten Joels [...]. 78 Predigten. Zürich 1666. – JMüll(er) 1673. Speculum poenitentiae oder Buß-Spiegel, begreiffend: Siben Bettags-Predigen; Zwo Eyd-Predigen [...]. Zürich 1673.

JMüll(er) 1867. Die Stadt Lenzburg. In Hinsicht auf ihre politische, Rechts-, Cultur- und Sittengeschichte dargestellt aus den Urkunden des städtischen Archivs; von J[ohannes] Müller. Lenzburg 1867.

JMüller 1926. 1929. 1945. Sagen aus Uri; aus dem Volksmunde gesammelt von Josef Müller; hg. von Hanns Bächtold-Stäubli und Robert Wildhaber. 3 Bde. Basel 1926. 1929. 1945 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 18, 20, 28). – JMüller 1987. Märchen, Sagen, Schwänke, Legenden aus Uri aus dem Nachlass Josef Müllers; Einleitung und Edition mit Register von Daniela Walker. Altdorf 1987.

JMüll(er), Altert. s. Altert. 1773/83.

JMüll(er) SG. (Schw.-Gesch.). 1. Geschichten Schweizerischer Eidgenossenschaft; von Johann von Müller. Bd 1–5/1. Neue, verbesserte und vermehrte Aufl. Leipzig 1806/8. – 2. Geschichte der Eidgenossen vom Tode des Bürgermeisters Waldmann bis zum ewigen Frieden mit Frankreich; von Robert Glutz-Blo[t]zheim. Zürich 1816 (Geschichten Schweiz. Eidg. 5/2). – 3. Geschichte der Eidgenossen während der Zeiten der Kirchentrennung; von Johann Jakob Hottinger. 2 Bde. Zürich 1825. 1829 (Geschichten Schweiz. Eidg. 6, 7). – 4. Geschichte der Eidgenossen während des 16., 17. und 18. Jahrhunderts; von L[ouis] Vulliemin. 3 Bde. Zürich 1842/5 (Geschichten Schweiz. Eidg. 8, 9, 10). – 5. Geschichte der Eidgenossen während des 18. und der ersten Decennien des 19. Jahrhunderts; von K[arl] Monnard. 5 Bde. Zürich 1847/53 (Geschichten Schweiz. Eidg. 11–15).

JJMüll(er) = Johann Josef Müller 1815/61. Advokat und Politiker in Wil und St. Gallen. – JJMüll(er) 1838. Jugend-Klänge. Dichterische Versuche. St. Gallen 1838.

JJMüll(er) 1867. Der Tägerweiler Wald. Statistisch-forstwirthschaftliche & kulturgeschichtliche Beschreibung [...]; von JJ[akob] Müller. St. Gallen 1867.

(JR)Müll(er), Jugendschr. Illustr. Jugendschriftchen. a) Kindergärtlein; für das Alter von 7–10 und 9–12 Jahren. – b) Froh und gut; für das Alter von 9–12 Jahren. – c) Kinderfreund; für das Alter von 9–12 und 10–13 Jahren. Zürich, JRMüller zur Leutpriesterei (1880ff.). – Vom 19. Bdch. an unter dem Titel: Illustr. Jugendschriftchen. Für Kinderherzen. Eine Gabe in Bild und Wort; für das Alter von 7–13 Jahren. Zürich (1898ff.).

KWMüll(er) 1848. 1850. Bemerkungen über die Sprache in der Schweiz, besonders im Canton Bern. Ein Beitrag zu Stalder's Schweizerischem Idiotikon; von Karl Wilhelm Müller. Rudolstadt 1848. 1850.

Lehrer Müller, auch JJMüller = Johann Jakob Müller 1796/1870. Lehrer in Tägerwilen. MA. von ThTäg.

MMüller 1875. Kinderlieder für Schule und Haus in Basler Mundart; von MM[üller]. Basel 1875.

RMüller 1842. Bilder und Sagen aus der Schweiz, in episch-lyrischem Gewande; von Rudolf Müller. Glarus 1842.

WMüller = Walter Müller 1873/1951. Kaufmann in Wädenswil. MA. von AaF. – WMüller 1903. Buechnüssli vom Lindeberg. G'schichtli und Gedichtli [...]. Aarau [1903]. – WMüller 1906. Heublueme. Allerlei Gedichtli [...]. Einsiedeln/Waldshut/Köln a. Rh. 1906. – WMüller 1908. Us 's Göttis Grümpelchammer. G'schichtli und Gedichtli für Chind [...]. Einsiedeln/Waldshut/Köln a. Rh. 1908. – WMüller 1918. Ab de Chouscht obe-n abe. Allemannische G'schichtli und Gedichtli [...]. Aarau 1918. – WMüller 1924. D' Anarchiste. Humoristische Szene. 3. Aufl. Aarau 1924.

SMünster = Sebastian Münster, geb. 1488 in Nieder-Ingelheim, gest. 1552 in Basel. Humanist und Kosmograph, Prof. für Mathematik und orientalische Sprachen an der Universität Basel. – SMünster. Cosmographia. Beschreibung aller Lender. Basel 1544. – SMünster 1628. Cosmographia, das ist Beschreibung der gantzen Welt, darinnen aller Monarchien, Keyserthumben [...] Stätten und Gemeinden [...] Ursprung, Regiment [...] sampt aller ubrigen Beschaffenheit [...] zusammen getragen. [...] Jetzund [...] auff das newe ubersehen und mit vielerley nohtwendigen Sachen [...] trefflich vermehrt [...]. Basel 1628. Faksimiledruck nach dem Original von 1628. 4 Bde. Lindau 1978.

JCMuoth 1892. 1893. Über bündnerische Geschlechtsnamen und ihre Verwertung für die Bündnergeschichte; von J[akob] C[aspar] Muoth. 1. Theil: Vornamen und Taufnamen als Geschlechtsnamen. Chur 1892 (Beilage zum Kantonsschulprogramm 1891/2). 2. Teil: Ortsnamen. Chur 1893 (Beilage zum Kantonsschulprogramm 1892/3). – JCMuoth 1898 s. Gr Ämterb.

Mur.-Rord. 1622 s. Embl(emata) 1622.

JMuralt = Johannes von Muralt 1645/1733. Stadtarzt in Zürich, Naturforscher. – JMuralt 1689. Kinder-Büchlein oder wolgegründeter Unterricht, wie sich die Wehemuttern [...] zu verhalten haben. Zürich 1689. Vgl. JMuralt 1697. – JMuralt 1691. Chirurgische Schrifften [...]. Basel 1691. – JMuralt (Hipp.) 1692. Hippocrates helveticus oder der [...] eydgnössische Stadt-, Land- und Hauß-Artzt. Basel 1692. – JMuralt 1697. Kinder- und Hebammen-Büchlein oder [...] Underricht, wie sich die Wehemüttern [...] zu verhalten haben. Vermehrt und durch tägliche Erfahrung verbessert [2. Ausg. von JMuralt 1689]. Basel 1697. – JMuralt 1712¹. Sichere Anleitung, was Gestalten die Geneß-Mittel wider den dißmal grassierenden rothen Schaden zu gebrauchen. Zürich 1712. – JMuralt 1712². Kriegs- und Soldaten Diaet. Das ist: Wie sich unsere, im Feld ligende Soldaten verhalten müssen, damit sie gesund bleiben. Zürich 1712. – JMuralt 1715. Eydgnössischer Lust-Garte [...]. Zürich 1715. Online-Zugang...

WvMuralt = Wilhelm von Muralt 1845/1919. Dr. med., Arzt. MA. von ZStdt.

ChrMurer 1580. Christoph Murers kunstreiche Vorstellung der merkwürdigsten schweizerischen Geschichten, in etlichen zusammen gehörenden großen Kupfer-Platten, mit einer Erklärung darunter, in deutschen Versen [oOuJ.]. – ChrMurer 1596. Scipio Affricanus. Ein histori [...], was sich nach eroberung der statt Neüw Carthago mit einer hochzeytterin verloffen - in spils weyß beschriben. Zürich 1596.

JMurer = Jos (Jodocus) Murer 1530/80. Glasmaler, Holzschneider, Topograph, Mathematiker und Dichter, Amtmann in Winterthur. – JMurer 1556. Naboth. Historien von dem künig Achab, wie er gwalt brucht mit einem armen man Naboth genant [...]. Zürich 1556 (nach den Auszügen von Geilfus in ZWthur Neuj. B. 1867). – JMurer 1559. Belägerung der statt Babylon in Chaldea under Baltazar dem künig daselbst. Spylswyß beschriben uß den Propheten Esaia, Jeremia und Daniele. Zürich 1559. – JMurer 1560. Der jungen mannen spiegel. Ein nüw spyl, darinn wirt angezeigt als in einem spiegel, wie durch böse gsellschafft der man verfürt [...] wirt. Zuo Zürych [...] gehalten im 1560. jar. Zürych 1560. – JMurer 1565. Absolom, ein spyl von einer jungenburgerschafft zuo Zürych gespillt [...]. Zürych 1565. – JMurer 1567. Hester. Ein nüw spyl, darinn erzellt wirt, wie Gott sin volck durch Hester von dem mortlichen uffsatz Hamans erlößt [...]. Zürich 1567. – JMurer 1575. Zorobabel. Ein nüw spyl von dem mal, welches künig Darius sinen landtsfürsten und hoflüten zuorichtet [...]. [Zürich] 1575.

Murmelt. «Das fröhliche Murmelthier.» Allerlei Sing-Sang für Schweizer Alpenclubisten und zugewandte Orte; zusammengestellt und hg. von Gottfried Straßer in Grindelwald. Biel [1887].

Mus(eum) 1746ff. Museum Helveticum; ed. JJBreitingerus. 7 volumina. Tiguri 1746/53. Online-Zugang...Mus(eum) 1782. Museum Turicense; aperuit JJHottingerus. Vol. I. Turici 1782. – Mus(eum) 1783/90. Schweitzersches Museum; hg. von HHFüssli. 6 Jahrgänge. Zürich 1783/90. – Mus(eum) 1793/6. Neues Schweitzersches Museum. 3 Jahrgänge. Zürich 1793/6. – Mus(eum) 1816. Schweizerisches Museum; hg. von JPVTroxler. Aarau 1816. – Mus(eum) 1837. Schweizerisches Museum für historische Wissenschaften; hg. von FDGerlach, JJHottinger und WWackernagel. 3 Bde. Frauenfeld 1837/9. – Mus(eum) 1861/6. Neues schweizerisches Museum. Zeitschrift für die humanistischen Studien und das Gymnasialwesen in der Schweiz; hg. von ORibbeck, HKöchly, WVischer u. a. 6 Bde. Bern 1861/4. Basel 1865/6.

DMüslin 1739. Selbstbiographie eines bernischen Landgeistlichen. Ein Sittengemälde aus dem Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts; von Daniel Müslin (abgedr. B TB. 1857, 1/78). Online-Zugang...

Muster 1797. Muster und Beyspiele zur Schreibeübung für die Jugend. Luzern 1797.

Muster-Bürkli. Baselbieter Wörterbuch; von Hans Peter Muster und Beatrice Bürkli Flaig. Basel 2001.

SMutach 1709. Substantzlicher Underricht von Gerichts- und Rechts-Sachen [...]; zusammen getragen durch Samuel Mutach, Land-Vogt zu Trachsellwald. Bern 1709. Online-Zugang...

MWB. Mittelhochdeutsches Wörterbuch; im Auftrag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen hg. von Kurt Gärtner, Klaus Grubmüller und Karl Stackmann. Bd 1ff. Stuttgart 2006ff.

Myricäus 1630. Berchtoldus redivivus. Das ist: Ein schöne, lustige [...] Comödien von Erbauung der loblichen Statt Bern [...]; durch Joh. Gasbarum Myricaeum. [Bern] 1630. Online-Zugang...

  N

N. Ap Kal. s. Ap Kal.

N. B Kal. 1838ff. Neuer Berner-Kalender [...]; hg. auf Anordnung der Bernerischen gemeinnützigen Gesellschaft. Bern 1838ff.

N. Brattig 1943f. Di neui Brattig für Schwyzerlüt; hg. von G[otthold Otto] Schmid. Oberdießbach 1943/4.

N. Bündner Ztg. Neue Bündner Zeitung. Chur 1861/5.

N. Disteli-Kal. Neuer Disteli-Kalender für die Jahre 1874/81; von Frater Hilarius [JAlbrecht]. St. Gallen/Biel/Bern 1873/80.

N. Eins. Kal. s. SchwE. Kal.

N. Schwz. Kal. Neuer Schweizer Kalender. Basel 1877/80.

N. Schwz. Mus(eum) s. Mus. 1793/6 und 1861/6.

Nachr. 1771. Nachricht, wie man mit der sog. Marseilaner Frucht umgehen solle. [Zürich 1771].

Nachtl(icht) 1790. Nachtlicht, das ist ein heilsam- und geistliches Gespräch zwischen dem Pfarrherrn und einem Knaben Barthel [...], welcher gewöhnt ist, zu nächtlicher Zeit auf die Gassen [...] zu gehen [...]. Zug 1790.

Nachtspruch. 1. Ein Nachtspruch, ungemein schön und erbaulich zu lesen und noch anmutiger zu hören, welcher unlängst bei Tüti tüfu in der Luft hängend gefunden wurde [oOuJ.]. – 2. Ein ganz neuer Nachtspruch [oOuJ.]. – MA. von B.

ENadig 1916. Der Ruef in d'Hauptstadt. Lustspiel in 1 Aufzug; von Eva Nadig. 2. Aufl. Aarau 1916. – MA. von GrChur.

ANäf 1863. Geschichte der Kirchgemeinde Glattfelden mit Hinweisungen auf die Umgebung; von Arnold Näf. Bülach 1863. – ANäf 1869. Geschichte der Kirchgemeinde Hinweil mit Hinweisungen auf die Umgebung. Zürich 1869. – ANäf 1891. Die Gemeinde Rüschlikon und ihre Umgebung. Nach geschichtlichen Quellen. Horgen 1891.

MNäf 1855. Der Toggenburger Fabrikant aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dargestellt in dem Leben des Matthias Näf von Niederutzwyl; hg. von einem Freunde der Arbeiter. St. Gallen 1855.

Näfelser Fahrt s. Anderl. 1852.

ENägeli = Ernst Nägeli 1908/2006. Redaktor, Korrespondent und Regionaljournalist. MA. von mTh. ENägeli 1968. Tuusig Aamer Kartüüser. Thurgauer Gschichte; von Ernst Nägeli. Frauenfeld 1968. – ENägeli 1974. Rose n ond Törn. E Totzet Thurgauer Gschichte. Frauenfeld 1974. – ENägeli 1982. Trischelebere. Thurgauer Gschichte. Frauenfeld 1982.

HNäg(eli) = Heinrich Nägeli 1814/42. Sekundarlehrer in Kilchberg. MA. von Z. – HNäg(eli) 1840. Gedichte. Zürich 1840. – HNäg(eli) 1841. Gedichte für die Jugend und ihre Freunde. Zürich 1841. – HNäg(eli) 1842. Gedichte und Erinnerungen aus meiner Krankheit, mit verschiedenen Andeutungen über das bisherige Kurleben in «Albisbrunn». Zürich 1842.

JCNäg(eli) 1738. Des lehrnsbegierigen und andächtigen Landmanns getreuer Wegweiser [...]; von Joh. Caspar Nägeli. Zürich 1738.

(JJ)Näg(eli) 1771. Unterricht von Pflanzung und Nuzung der Erd-Apfel; zum Besten des lieben Landmanns verfasset von Johann Jakob Nägeli. Zürich 1771.

ONäg(eli) = Otto Nägeli 1843/1922. Arzt in Ermatingen. MA. von ThErm. – ONäg(eli) 1895. Alle Arrest! Eine Schulstunde in den Dreißigerjahren (Sonntagsblatt der Th Ztg 1895, Nr 46/7). – ONäg(eli) 1896. Bim Batzebeck. Humoreske aus der Zeit des Sonderbundskrieges (Sonntagsblatt der Th Ztg 1896, Nr 7ff.). Em Dieter si Gschicht. Forts. des Vorigen (Th Ztg 1896). – ONäg(eli) 1898 (F.). Im Fälklein. Eine fröhliche Badenerfahrt aus alter Zeit. Leipzig/Zürich 1898. – ONäg(eli) 1898 (G.). D' Gangfischsegi. E humoristisches Kulturbild us de Fufzgerjohre. Frauenfeld 1898. – ONäg(eli) 1910. Groppefasnacht und Seebluest. Frauenfeld 1910.

Nahum. Der Prophet Nahum; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Narrenbeschw. 1554. Mellinger Narrenbeschwörung. Ein hüpsch, new unnd kurtzweylig spil, wie mann die narren von einem beschweeren soll. 1554 (nach Auszügen von Jakob Baechtold; vgl. ders., LG., S. 87 Anm.).

JNater 1898. Geschichte von Aadorf und Umgebung, umfassend die evangelischen Kirchgemeinden Aadorf und Wängi-Stettfurt als Filialen, Matzingen und Aawangen, die katholischen Kirchgemeinden Aadorf und Tänikon, sowie das Kloster Tänikon und die umliegenden Burgen; von Johann Nater; hg. von der Bürgergemeinde Aadorf. Frauenfeld 1898.

Nat(ional)-Kal. Schweizerischer [später: Eidgenössischer] National-Kalender. Aarau/Thun 1838ff.

Nat(ional)-Kinderlieder s. Z Neuj. D. Sch. 1784/1800.

Nat(ional)ztg 1803f. Schweizerische Nationalzeitung (Fortsetzung der Allg. schweiz. Ztg). Zürich 1803/4.

Naturw. Anz. 1817ff. Naturwissenschaftlicher Anzeiger der allgemeinen Schweizerischen Gesellschaft für die gesammten Naturwissenschaften; hg. von Fr[iedrich] Meisner. Bern 1817/23.

Ndw Beitr. 1884ff. Beiträge zur Geschichte Nidwaldens; hg. vom dasigen geschichtsforschenden Vereine. Stans 1884ff.

Ndw Ges. 1867. Gesetzbuch für den Kanton Unterwalden nid dem Wald. 1. Bd: Die in Kraft bestehenden bis und mit der Nachgemeinde vom 12. Mai 1867 erlassenen Gesetze und Verordnungen, mit Ausnahme der am 1. Jänner 1853 und 1. April 1859 in Kraft getretenen Theile des «bürgerlichen Gesetzbuches», enthaltend das Personenrecht und Erbrecht. Stans 1867. – Ndw Ges. 1868. Bürgerliches Gesetzbuch für den Kanton Unterwalden nid dem Wald. 3. Theil: Sachenrecht (Entwurf). 1868 [oO.].

Ndw Kal. Nid-Waldner-Kalender. Stans 1860ff.

Ndw LB. Das alte Landbuch von Nidwalden (beginnt mit Gesetzen vom Jahr 1456 und schließt mit Erlassen von 1569; abgedr. ZfsR. 6b, 116/85). – Ndw LB. 1867 s. Ndw Ges. 1867.

Ndw NB. Nidwaldner Orts- und Flurnamen. Lexikon, Register, Kommentar; von Albert Hug und Viktor Weibel; hg. vom Historischen Verein Nidwalden. 5 Bde. Stans 2003.

Ndw Sagen. Nidwaldner Sagen; von MOdermatt-Lussy (Innerschweizerisches Jahrbuch für Heimatkunde 17/8, Luzern 1954, 145/69). – MA. von Ndw.

NdwStans Weiberbrief 1627. Die Frauen im unüberwindlichen Grossen Rat von Stans; von Hans von Matt (AfV. 44, 1/34).

Ndw V(olks)bl. Nidwaldner Volksblatt. Stans 1867ff.

Nehem. Das Buch Nehemia; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

ANeher = Arnold Neher 1846/1906. Kunstgärtner, Verfasser von Lustspielen und Mitbegründer der Schaffhauser Mundartliteratur. MA. von Sch. – ANeher 1895. Am Böllemärkt. Lustspiel in 1 Akt. Andelfingen 1895. – ANeher 1906. Schaffhuserdütsch. Lustspiele in Schaffhauser Mundart. Schaffhausen 1906. – ANeher 1909. Dialektszenen aus dem Nachlaß. Schaffhausen 1909.

Nemn. Allgemeines Polyglotten-Lexicon der Naturgeschichte mit erklärenden Anmerkungen; von Philipp Andreas Nemnich. Hamburg/Halle 1793/8.

Neske. dtv-Wörterbuch englischer und amerikanischer Ausdrücke in der deutschen Sprache; von Fritz und Ingeborg Neske. München 1970.

Neuer Tell 1712. Ein schönes neues Lied uber gegenwärtiges faul, falsch und schandtliches Kriegs-Wesen, der neue Tell genannt. Im Thon: Wie man den Wilhelm Tell singt. Componiert und getruckt in dem Jahr 1712. Mit angehängten Puncten, welche die beyde Stände Zürich und Bern an die löbl. fünff catholische Orthe Lucern, Ury, Schweitz, Underwalden und Zug, so hochmühtig wider alle Pündtnuß, Ehr und Eyde prätendieren und gewaltthätig abtringen wollen [oO.]. Vgl. Flugschrift 1712, 2.

Neujahrsgespr. 1952. Der sprechende Atlas. Plattentext in verschiedenen schweizerdeutschen Dialekten. «Gespräch am Neujahrstag» in 24 Dialekten; [bearb. von Eugen Dieth]; hg. vom Phonogrammarchiv der Universität Zürich. Zürich 1952.

Neukomm = Konrad Neukomm 1836/1909. Mechaniker und Schlosser in Hallau. MA. von SchHa. – Neukomm. Hallauer Idiotikon (Mskr. von 1907/8 in der Bibl. des Id.).

FrNicolai. Beschreibung einer Reise durch Deutschland und die Schweiz im Jahre 1781. Nebst Bemerkungen über Gelehrsamkeit, Industrie, Religion und Sitten; von Friedrich Nicolai. 12 Bde. Berlin/Stettin 1783/96.

FNiderberger 1924. Sagen aus Unterwalden; hg. von Franz Niderberger. 2. Aufl. [der ersten zwei Teile der 1. Aufl. von 1914]. Sarnen 1924. – Sagen und Gebräuche aus Unterwalden. Nachdruck der Ausgabe Sarnen 1924 und des ebenfalls in Sarnen (ohne Jahr) erschienenen letzten Teiles; mit einem Vorwort von Max Lüthi. Zürich 1978.

Niederberger. Nidwaldner Mundart Wörterbuch; von Ernst Niederberger. Dallenwil 2000. 3. [erw.] Aufl. Dallenwil 2007.

ANiederer = Arnold Niederer 1914/98. Prof. für Volkskunde an der Universität Zürich, Mitarbeiter am Atlas der schweizerischen Volkskunde. – ANiederer 1956. Gemeinwerk im Wallis. Bäuerliche Gemeinschaftsarbeit in Vergangenheit und Gegenwart. Basel 1956 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 37).

WFNiederm. = Wilhelm Fürchtegott Niedermann 1841/1906. Journalist und Redaktor. MA. von Z. – WFNiederm. 1882. Züritüütsch. E dramatisches Läbesbild i 3 Acte i der Zürcher Mundart. Zürich 1882. – WFNiederm. 1885. Vier einaktigi Lustspiel, liecht ufz'füehre i Vereine und Familie. Zürich 1885.

Niedersächs. WB. Niedersächsisches Wörterbuch; hg. von Dieter Stellmacher, Arbeitsstelle Niedersächsisches Wörterbuch des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen; bearb. von Wolfgang Kramer, Ulrich Scheuermann u. a. Neumünster 1965ff.

Niesen 1859 s. FLehmann 1859.

RNigg. Gersauerdialekt [Wörterliste]; seit ca. 1970 aufgelesen und laufend ergänzt von Robert Nigg. [2011].

Nordsiebenbürg.-sächs. WB. Nordsiebenbürgisch-sächsisches Wörterbuch; bearb. von Gisela Richter und Helga Feßler unter Mitarbeit von Ursula Galsterer aufgrund der nachgelassenen Sammlungen von Friedrich Krauß. 5 Bde. Köln 1986/2006.

Notker. Schriften Notkers III. Teutonicus, Mönchs zu St. Gallen (gest. 1022). Nach den Ausgaben von HHattemer (St. Gallen 1844/9) und Paul Piper (Freiburg i. Br./Tübingen 1882/3).

Notker-Legende XV. Volkslegende von Notker Balbulus; Papierhdschr. des XV. Jhdts aus Nr 356 der Vadian. Bibliothek, mitgeteilt von GJenny (AfV. 4, 329/35).

Notker WS. Notker-Wortschatz. Das gesamte Material zusammengetragen von Edward HSehrt und Taylor Starck; bearb. und hg. von Edward HSehrt und Wolfram KLegner. Halle a/S. 1955.

JJNüsch. 1583/1608. Ander theil des schatzes Euonymi von allerhand kunstlichen und bewerten oelen, wasseren und heimlichen artzneyen [...] erstlichen zusammengetragen durch herren doctor Cunrat Geßner, demnach von Caspar Wolffen [...] in latin beschriben und in truck gefertiget, jetzund aber newlich von Johan. Jacobo Nüscheler in teütsche sprach vertolmetschet. Zürich 1583. 2. Aufl. 1608. Vgl. JRLandenb. 1555. 1608.

ANüss. 1893. Gmiethlige Wohrhet. Humoristische Gedichte in Basler Mundart; von Albertine Nüsseler. Basel 1893.

Nussigk 1581. Ein rechte, ware und gar richtige antwort auff die allgemeine frag, was die fürnembste ursach sey, das es [...] in der welt so grausam schrecklich und erbärmlich zugehet [...]; durch Johannem Nussigk. [St. Gallen] 1581.

HNyd(egger) = Hans Nydegger 1848/1909. Senn, Volksdichter und Redaktor. MA. von BG. – HNyd(egger) 1878. Humoristisch-satyrisches Klaglied über meine Verurtheilung zu 50 Tagen Gefangenschaft vor den Assisen in Burgdorf [...]. Herzogenbuchsee 1878. – HNyd(egger) 1885. Bei der Kessigrube. Erste Erzählungen von Hiesel Gottwalt. Herzogenbuchsee 1885. – HNyd(egger) 1888. Der Leyerkasten. Allerlei lustige Lieder. Herzogenbuchsee 1888. – HNyd(egger) 1890¹. Hans der Chühjer oder: «Uese Muni het's!» Eine Geschichte aus dem schweizerischen Aelplerleben (Sonntagsblatt der Th Ztg 1890, Nr 33). – HNyd(egger) 1890². Knecht und Freiersmann. Ein Bild aus dem schweizerischen Volksleben (NZZtg 1890). – HNyd(egger) 1893. «Wälsch Zung ist untrüw!» Schweizerische Volkserzählung aus der Zeit der französischen Internirten im Jahr 1871. Herzogenbuchsee 1893. – HNyd(egger) 1895. Die wilde Jagd am Schwendelberg. Guggisberger Volkssage, mundartlich erzählt. Niederönz 1895.

JNyffeler 1871. Heimathkunde von Huttwyl; bearb. und hg. von Joh. Nyffeler. Bern 1871.

NZZtg. Neue Zürcher Zeitung. Zürich 1780ff.

  O

Obadja. Der Prophet Obadja; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

WOberholzer = Ernst Wilfried Oberholzer, geb. 1919. Lehrer in Fischenthal. MA. von ZF.

Oberländer Anzeiger. Oberländer Anzeiger für die Bezirke Sargans, Werdenberg, die Bündner Herrschaft und V Dörfer. St.Gallisch-Graubündnerischer Grenzbote. Ragaz 1861/94.

Oberle 1883. Überreste germanischen Heidentums im Christentum, oder die Wochentage, Monate und christlichen Feste etymologisch, mythologisch, symbolisch und historisch erklärt; von KAOberle. Baden-Baden 1883.

Oberlin s. Scherz-Oberlin.

Obersächs. WB. Wörterbuch der obersächsischen Mundarten; begr. von Theodor Frings und Rudolf Grosse; bearb. von Gunter Bergmann, Ingrid Eichler u. a.; hg. von der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. 4 Bde. Berlin 1994/2003.

KObrist 1992¹. Brugger Lüüt. Erinnerungen aus der Jahrhundertwende in damaliger Brugger Mundart; von Karl Obrist. Brugg 1992. – KObrist 1992². Brugger Juget. Jugenderinnerungen [...]. Brugg 1992.

Obw Blätter. Blätter des Obwaldnerischen Bauernvereins (Beilage zum Obw Volksfreund). Sarnen 1882ff.

Obw. Fünfzehnergericht. Das Protokoll des Fünfzehnergerichts Obwalden; hg. von Remigius Küchler. Bd 1 1529/49 (Gfd 146, 151/390, 147, 93/337), Bd 2 1550/71 (Gfd 150, 179/624).

Obw Gbl. Obwaldner Geschichtsblätter; hg. vom Hist.-Antiquar. Verein Obwalden. Zürich 1901. 1904.

Obw LB. Das älteste Landbuch von Obwalden; (erster datierter Eintrag 1382, abgeschlossen 1525; mit Nachträgen bis 1606; abgedr. ZfsR. 8b, 9/97).

ObwSa. 1902. Führer durch das eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Sarnen 1902. Sarnen 1902.

ObwSa. Pred. s. Pred. XIV.

Obw Volksfr. Obwaldner Volksfreund. Sarnen 1870ff.

Obw Ztg. Obwaldner Zeitung. Sarnen 1866/73.

Ochs = Peter Ochs 1752/1821. Basler Staatsmann und Geschichtsschreiber. – Ochs (1782). Kleine Sammlung von Provinzialwörtern, wie sie in unserer Vaterstadt im gemeinen Leben gebraucht und ausgesprochen werden. Basel 1782 (Mskr. in der Universitätsbibliothek Basel; auch nach Auszügen von ASeiler). – Ochs. Geschichte der Stadt und Landschaft Basel. 8 Bde. Bd 1 Berlin/Leipzig 1786. Bde 2/8. Basel 1797/1822. Namen- und Sach-Register. Basel 1832.

Ochs WB. Badisches Wörterbuch; vorbereitet von Friedrich Kluge, Alfred Götze u. a.; bearb. von Ernst Ochs, Karl Friedrich Müller, Gerhard WBaur, Rudolf Post, Tobias Streck. Lahr (Schwarzwald) 1925/99. München 2000ff.

Ochsenb. 1876. Die Urkunden der Belagerung und Schlacht von Murten; im Auftrage des Festcomites auf die vierte Säkularfeier am 22. Juni 1876 gesammelt von Gottlieb Friedrich Ochsenbein. Freiburg [i/Ü.] 1876. – Ochsenb. 1881. Aus dem Schweizerischen Volksleben des 15. Jahrhunderts: Der Inquisitionsprozeß wider die Waldenser zu Freiburg i/Ü. im Jahre 1430; nach den Akten dargestellt. Bern 1881.

WOechsli 1891. Die Anfänge der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Zur sechsten Säkularfeier des ersten ewigen Bundes vom 1. August 1291 verfasst im Auftrag des schweizerischen Bundesrates; von W[ilhelm] Oechsli. Zürich 1891.

Ochsner = Jakob Meinrad Ochsner 1798/1871. Lehrer ua. in Trachslau. MA. von SchwE.

Ochsner 1659. Trosts-Erinnerung an das adenliche Hauß Berg, über den geschwinden und seligen Hintritt deß edlen Jünglings Juncker Hans Escher [...]; von Daniel Ochsner. Zürich 1659.

Oec. Lex. 1764. Allgemeines oeconomisches Lexikon, darin alle zum Acker- und Gartenbau, Viehzucht, Wiesewachs und andere zu einer Haushaltung gehörende Sachen [...] durch kurze Beschreibung erklärt werden; von Georg Heinrich Zincke. 3. Aufl. Leipzig 1764.

EOdermatt 1903. Die Deminution in der Nidwaldner Mundart. Zürcher Diss. von Esther Odermatt. Zürich 1903.

FOdermatt. Im Wärchtig Gwand. Heiteri Erzählige i Nidwaldner Mundart; von Franz Odermatt. Aarau [oJ.].

OED. The Oxford English Dictionary. 2. Aufl.; von J[ohn] A[ndrew] Simpson und E[dmund] S. C. Weiner. 20 Bde. Oxford 1989.

Offenb. Die Offenbarung Johannis; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

AOehler 1912. D'Jumpfere; von Anna und Auguste Oehler. Basel 1912. – MA. von BsStdt.

Oken. Allgemeine Naturgeschichte für alle Stände; von [Lorenz] Oken. Das Thierreich. 8 Bde. Stuttgart 1833/8.

Oelh(afen) 1840. Chronik der Stadt Aarau von deren Ursprung bis 1798; hg. von Christian Oelhafen. Aarau 1840.

Oen(ol). 1707. 1710. 1712. Oinologia seu dissertationum de vino prima, secunda, tertia, [...]
quam [...] sub praesidio Solomonis Hottingeri pro examine philosophico legitime consequendo [...] tuendam suscipiunt N.N.N.N. Tiguri 1707. 1710. 1712.

AvOrelli 1797. Aloysius von Orelli (1496/1575). Ein biographischer Versuch nebst Fragmenten aus der Italienischen und Schweizergeschichte [...]; von S[alomon] v[on] O[relli]. Zürich 1797.

Oeri-Sarasin 1910. Numme kai Missverständnis. E Stickli fir Jungi, in Hoch- und Schwizerditsch; von R[udolf] O[eri]-S[arasin]. [Basel 1910]. – MA. von BsStdt.

Orizzonti. Orizzonti di poesia. Mundarttexte aus Gressoney und Issime; [hg. vom] Centro Studi e cultura Walser della Valle d'Aosta. Gressoney-Saint-Jean 1995.

Ortsbuch. Ortsbuch der Schweiz; hg. von der Schweiz. Post- und Telegraphenverwaltung. [Bern] 1928.

FOschw(ald-R.) = Fanny Oschwald-Ringier 1840/1918. Schriftstellerin. MA. von AaL. – FOschw(ald-R.) 1895. Vom Christen und sim Meieli (NZZtg 1895, Nr 120/5). – FOschw(ald-R.) 1896. Was 's Zürcher Trachtefest ag'richtet het (NZZtg 1896, Nr 88/91). – FOschw(ald-R.) 1897¹. Aller Gattig Lüt. Aarau 1897. – FOschw(ald-R.) 1897². Us der Burestube. Öppis zum Uffüehre. Aarau 1897. – FOschw(ald-R.) 1897³. Dem Einte recht, dem Andere billig (NZZtg 1897, 2./6. Juli). – FOschw(ald-R.) 1898. En Entdeckigsreis (NZZtg 1898, Nr 242/4). – FOschw(ald-R.) 1899. Strubi Zyte (NZZtg 1899, Nr 279/80). – FOschw(ald-R.) 1900¹. E gföhrlichi Chranket. Schwank in 1 Akt. Aarau 1900. – FOschw(ald-R.) 1900². De Bekkelibüezer (NZZtg 1900, Nr 150f.). – FOschw(ald-R.) 1904. Strubi Zyte. Aarau 1904 (Neudruck von FOschw(ald-R.) 1899; enthält ferner 1897³, 1898 und 1900²). – FOschw(ald-R.) 1917 s. das Folg. – FOschw(ald-R.) 1919. Alti Liebi; neu hg. von Maria Waser. Aarau 1919 (Erstabdruck Schweiz 1917, 459/72).

Osenbr. = Eduard Osenbrüggen 1809/79. Dr. phil., Dr. iur., Rechtsprof. in Estland, später Zürich. – Osenbr. 1858/9. Deutsche Rechtsalthertümer aus der Schweiz. Zürich 1858/9 (SA. aus der Monatsschrift des wissenschaftlichen Vereins in Zürich). – Osenbr. 1859. Ein Beitrag zur Strafrechtsgeschichte der deutschen Schweiz (Gratulationsschrift). Zürich 1859. – Osenbr. 1860. Das alamannische Strafrecht im deutschen Mittelalter. Schaffhausen 1860. – Osenbr. 1863 (1867). Culturhistorische Bilder aus der Schweiz. Leipzig 1863. 2. Aufl. Leipzig 1867. – Osenbr. 1864. Neue culturhistorische Bilder aus der Schweiz. Leipzig 1864. – Osenbr. (Stud.) 1868 (1881). Studien zur deutschen und schweizerischen Rechtsgeschichte. Schaffhausen 1868. Wohlfeile Ausgabe. Basel 1881. – Osenbr. W. Wanderstudien aus der Schweiz. 5 Bdch. Schaffhausen [1867]/76. Vgl. EBuss 1881.

Österr. WB. Bayerisch-Österreichisches Wörterbuch: I. Österreich. Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich; hg. von Eberhard Kranzmayer, ab Bd 3 von der Kommission für Mundartkunde und Namenforschung (ab Bd 4 Institut für Österreichische Dialekt- und Namenlexika). Wien 1970ff.

Ostschw. Kirchenurk. s. NSenn (Kirch.) 1872.

Ostschw. Offn. 1873 s. NSenn 1873.

Ostschweiz. Die Ostschweiz. Ostschweizerische Katholisch-konservative Zeitung. St. Gallen 1874ff.

AOtt = Arnold Ott 1840/1910. Dr. med. Arzt in Neuhausen am Rheinfall und Luzern, Mitglied des Grossen Stadtrats von Luzern, autor historischer Schau- und Festspiele. – AOtt 1901. Fest-Drama zur 4. Jahrhundert-Feier des Eintritts Schaffhausens in den Bund der Eidgenossen. 5. Aufl. Schaffhausen 1901.

GOtt 1895. Hofgäßler. Eine thurgauische Volkserzählung von GOtt-Hüni (Th Ztg 1895).

JBOtt 1724. Muthmaßliche Gedancken von denen [...] 1724 zu Kloten [...] entdeckten [...] Antiquitäten; zu fernerem Nachsinnen aufgesetzt von J[ohann] Baptist Ott. Zürich [1724]. – JBOtt 1736. Flavii Josephi sämtliche Wercke, nemlich 20 Bücher von den jüdischen Alterthümern, zwey von dem alten Herkommen der Juden wider Apion, [...] wie auch desselben 7 Bücher von dem Krieg der Juden mit den Römern und beygefügte Beschreibung Egesippi von der Zerstöhrung Jersualems [...]. Mit beständigen Anmerckungen [...] erläutert. Zürich 1736.

JCOtt = Johann Christian Ott 1818/78. Wirt und Weinhändler, Kommandant im italienischen Unabhängigkeitskrieg, Zeitungskorrespondent, Staatsangestellter. MA. von BU. – JCOtt 1864. Rosen und Dornen. Gedichte und Gerichte, gewachsen auf Bernerboden. 2 Bdch. Bern 1864. – JCOtt 1869. Streiflichter auf den bernischen Eisenbahnwirrwar, mit besonderer Rücksicht auf die Frage Verpachtung oder Selbstbetrieb; von Hans, dem Bernermilizen. Bern 1869. – JCOtt 1878. Hans, des Berner Milizen, Erinnerungen aus dem Lombardisch-sardischen Feldzug von 1848. Neue Folge. Bern 1878.

JHOtt 1672. Annales anabaptistici, hoc est historia universalis de anabaptistarum origine, progressu [...]; adornata a Joh. Henrico Ottio, Tigurino. Basileae 1672.

POtt 1970 s. BSM. XVIII.

Reg. Rat Ott = Friedrich Salomon Ott 1813/71. Bezirksrichter, Grossrat, Regierungsrat. MA. von ZStdt.

Otte (1883). Archäologisches Wörterbuch zur Erklärung der in den Schriften über mittelalterliche Kunst vorkommenden Kunstausdrücke; von Heinrich Otte. Leipzig 1857. 2. Aufl. Leipzig 1883.

EOtto 1926. 's Häsli. E Nohfasnachtsstiggli von Erich Otto. Basel 1926. – MA. von BsStdt.

  P

PGr. Sprww. Sprechworte on gseite of titsch von Greschoney / Sprichwörter und Redensarten auf Titsch von Gressoney; [hg. vom] Centro Studi e Cultura Walser Gressoney-Issime. Aosta 2007.

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HPant(al). 1578. Warhafftige und fleissige beschreibung der uralten statt und graveschafft Baden sampt ihrer heilsamen, warmen wildbedern, so in der hochloblichen Eydgnoschafft inn dem Ergow gelegen [...]; von Heinrich Pantaleon. Basel 1578 (tw. abgedr. bei DHess 1818, 141/81). Online-Zugang...

FPanzer. Beitrag zur deutschen Mythologie. Bayerische Sagen und Bräuche; von Friedrich Panzer. 2 Bde. München 1848. 1855.

GPapanti 1875. I parlari italiani in Certaldo alla festa del V centenario di messer Giovanni Boccacci; omaggio di Giovanni Papanti. Livorno 1875.

Parac(els.) = Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, geb. 1493 in Einsiedeln, gest. 1541 in Salzburg. Arzt, medizinischer, philosophischer und theologischer Schriftsteller, Astrolog, Alchimist und Mystiker. – Parac(els.). Aureoli Philippi Theophrasti Bombasts von Hohenheim Paracelsi [...] Opera, Büecher und Schrifften [...]; mit und auß ihren glaubwürdigen eygener handgeschriebenen Originalien collacioniert, vergliechen, verbessert und durch Joannem Huserum [...] in Truck gegeben. Jetzt von newem [...] ubersehen, [...] gemehrt und [...] in zwen [...] Tomos gebracht. Straßburg 1616. 1618. – Sämtliche Werke; hg. von Karl Sudhoff. München/Berlin 1929ff. – Parac. 1531. Ußlegung des commeten, erschynen im hochbirg zuo mitlen Augsten, anno 1531. [Zürich 1531]. – Parac. (E.). Das Buch der Erkanntnus des Theophrast von Hohenheim gen. Paracelsus; aus der Handschrift mit einer Einleitung hg. von Kurt Goldammer. Berlin 1964 (Texte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit 18).

I. II. Para(lip). s. Chronik I. II.

Pariser Reise 1557 s. Z Gesandtschaftsreise 1557.

Parisische Reis 1664. Parisische Reyß, Handlung, Pundtschwur, das ist: warhafftige Erzehlung, was sich in der zwischen dem allerchristenlichsten König zue Frankreich und Navarra, Ludovico dises Namens dem XIV., an einem, so danne der großmächtigen Republic der 13 und 5 zuegewandten Orthen hochlobl. Eydtgnoßschafft im Jahr 1663 zu Pariß verpflogenen Pundts Ernewerung, auch underwegs in Stätt- und Orthen ihres Durchzugs Denckwürdiges zuegetragen; durch Johann Georg Wagner. Solothurn 1664.

Passionsspiel 1757. Unsers Heylands Jesu Christi bitteren Leidens und Sterbenß lebhaft undt anmüthige Vorstellung in einem geistlichen Traur Spihl auf den heiligen Charfreytag gehalten in der Pfarrkirchen zu Auw anno 1757; verfaßet von Wolffgang Iten in Auw (abgedr. ZfdPh. 18, 467/70).

Patriot 1755ff. Der Helvetische Patriot; [hg. von EWolleb]. Basel 1755/7.

EPatroncini 1980/1. hösslwaibs. Gassen-Englisch-Lexikon der Zürcher Jugend; von Eva Patroncini (Der Alltag. Sensationsblatt des Gewöhnlichen 1980, Nr 11/2, 19/41; 1981, Nr 2, 132/3).

ChrPatt. Schanfigger Wörter. Eine Ergänzung zum Davoser Wörterbuch; von Christian Patt. Chur 1986.

Paul DGr. Deutsche Grammatik; von Hermann Paul. 5 Bde. Halle a/S. 1916/20. – Paul WB. Deutsches Wörterbuch. Halle a/S. 1897. 2., vermehrte Aufl. Halle a/S. 1908. 4. Aufl.; von Karl Euling. Halle a/S. 1935. 5., völlig neu bearb. und erw. Aufl.; von Werner Betz. Tübingen 1966. 9., vollständig neu bearb. Aufl. Tübingen 1992. 10., überarb. und erw. Aufl.; von Helmut Henne, Heidrun Kämper und Georg Objartel. Tübingen 2002. – Paul Mhd. Gr. Mittelhochdeutsche Grammatik. Halle a/S. 1881. 5. Aufl. 1900. 12. Aufl.; bearb. von Erich Gierach. Halle a/S. 1929. 20. Aufl.; von Hugo Moser und Ingeborg Schröbler. Tübingen 1969. 23. Aufl.; neu bearb. von Peter Wiehl und Siegfried Grosse. Tübingen 1989 (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte 2).

P(aul) u. Br., Beitr. s. Beitr.

Pazzaglia 1718. Bericht oder Send-Schreiben, die löbliche Republic und Stadt St. Gallen betreffend; erstlich durch Johann Anthoni Patzaglia beschrieben und verfasset, nunmehr aber in die hochdeutsche Sprach übersetzt durch AOD. (Nach dem toscanischen Original von 1710). St. Gallen 1718.

PBB. s. Beitr.

PPeachey 1954. Die soziale Herkunft der Schweizer Täufer in der Reformationszeit. Eine religionssoziologische Untersuchung. Zürcher Diss. von Paul Peachey. Karlsruhe 1954.

OPeer. Dicziunari rumantsch ladin   tudais-ch; da Oscar Peer. Chur 1962.

Pekulat 1832 s. VMeyer 1762.

HPelzl (1965). Das Verbum in der Mundart der Stadt Bern in lautlicher, flexivischer, syntaktischer und wortkundlicher Sicht. Wiener Diss. von Henriette Pelzl. 1965 (Maschinenschrift; in der Bibl. des Id.).

Perger. Studien über die deutschen Namen der in Deutschland heimischen Pflanzen; von Anton Ritter von Perger. Wien 1858.

RPerinetto 1981. Eischemer's Büjie; von Renato Perinetto. [San Valentino 1981].

EPerreten = Elise Perreten-Reichenbach 1883/1967. Bäuerin. MA. von BLau.

FOPest. E Vorstandssitzig vu der Zunft zur Saffran im Jahr 1770; [von Friedrich Otto Pestalozzi]. Zürich 1894. – MA. von Z.

HPest. = Johann Heinrich Pestalozzi 1746/1827. Zürcher Pädagoge, Unterrichtsreformer und Schriftsteller, tätig u. a. in Stans, Burgdorf, Yverdon und auf dem Neuhof. – HPest. Lienhard und Gertrud. Ein Buch für das Volk. 4 Bde. Bd 1. Berlin/Leipzig 1781. Bde 2/4. Frankfurt/Leipzig 1783/7. Ganz umgearb. Ausgabe. [Untertitel:] Ein Versuch, die Grundsätze der Volksbildung zu vereinfachen. 3 Theile. Zürich/Leipzig 1790/2. – Christoph und Else. Mein zweytes Volks-Buch. 2 Abteilungen. Zürich/Deßau 1782. – Sämmtliche Schriften. 15 Bde. Stuttgart/Leipzig 1819ff. – Sämtliche Werke. Kritische Ausgabe; begründet von Artur Buchenau, Eduard Spranger, Hans Stettbacher. 31 Bde. Berlin, später Zürich 1927/96. – Werke in acht Bänden. Gedenkausgabe zu seinem zweihundertsten Geburtstage; hg. von Paul Baumgartner. Erlenbach-Zürich 1943/9. – HPest. (Briefe). Sämtliche Briefe. Kritische Ausgabe; hg. vom Pestalozzianum und von der Zentralbibl. Zürich; bearb. von Emanuel Dejung und Hans Stettbacher. 14 Bde. Zürich 1946/95. – HPest. 1782. Ein Schweizer Blatt. 2 Bdch. [oO.].

LPest. 1833. Beyträge zur Schweizerischen Münzgeschichte nebst Ansichten über Münzeinheit [...]; von Leonhard Pestalozzi. Zürich 1833.

RPestalozzi 1905. OWerdmüllers Hauptsumma Zürich 1552 und Herborn 1588. Eine sprachgeschichtliche Untersuchung. Zürcher Diss. von Rudolf Pestalozzi. Zürich 1905.

(Altes) Pestbüchlein. Ein kurtzer fyner underricht, wie man sich in sterbens löuffen verhalten, und so einen Gott der Herr mitt heimsuocht, was er für mittel darzuo bruchen sölle (Abschrift eines Gr Textes [des XVI./XVII.?] in der Bibl. des Id.).

APeter. Mundart im Stammertal. Eine Sammlung alter, oft bereits verschwundener Wörter und Redensarten; von Arnold Peter. Belp 2008.

GJPeter 1907. Ein Beitrag zur Geschichte des zürcherischen Wehrwesens im 17. Jahrhundert. Zürcher Diss. von Gustav Jakob Peter. Zürich 1907.

GPeterhans 1922. Vom Rheinfall zum Schnebelhorn. Wanderstudien; von G[ottfried] Peterhans-Bianzano. 2. Bd: Elggau, Winterthur, mittleres und oberes Tößtal. Winterthur 1922. – GPeterhans 1925. Ins Zürcher Oberland! Wanderstudien. Winterthur 1925.

APetri = Adam Petri, geb. um 1454 in Langendorf (Franken), gest. 1527 in Basel. Drucker und Verleger in Basel. – APetri 1523. Glossar zur Lutherischen Bibel. Basel 1523 (abgedr. Kluge 1888, 85/90; vgl. EEMüller in Festschr. HRupp 1979, 177/92).

I. II. Petri. Der I. II. Brief Petri; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

HCPeyer 1959. 1960. Leinwandgewerbe und Fernhandel der Stadt St. Gallen von den Anfängen bis 1520; unter Benützung der Vorarbeiten von Alfred Schelling und Hektor Ammann von Hans Conrad Peyer; hg. vom Hist. Verein des Kts St. Gallen. 1. Bd: Quellen. St. Gallen 1959. 2. Bd: Übersicht, Anhang, Register. St. Gallen 1960.

Pfaffenkr(ieg) 1712. a) Musical-historische Beschreibung deß Pfaffen-Kriegs im Schweitzerland [...]. Der Posterität zu ewigem Andenken in Truk geben durch einen unpartheyischen Bergnossen von Eydtburg, im Jahr 1712 [oO.]. – b) Gerechtigkeit und Bescheidenheit des abgenöthigten Toggenburger Kriegs; vorgestellt in einem freundlich-eidgenössischen Gespräch; [von Casp. Diebold]. 1712 [oO.]. – c) Ausführliche und umständliche Beschreibung oder Relation deß herrlichen Sieges, welchen das bärnerische Kriegs-Volk [...] 1712 bey Vilmergen [...] erhalten; sambt [...] Erzehlung deß bey der Seisser-Bruck vorgegangenen denkwürdigen Treffens. 1712 [oO.] Vgl. Flugschrift 1712.

Pfälz. WB. Pfälzisches Wörterbuch; begründet von Ernst Christmann; bearb. von Julius Krämer und Rudolf Post. 6 Bde. Wiesbaden 1965/80. Stuttgart 1981/97. Beiheft. Stuttgart 1998.

Pfau 1861. Statistik des Thurgauischen Obstbaues; [von GPfau-Schellenberg und HErzinger]. Frauenfeld 1861. – Pfau 1863. Statistik über Weinlauf und Rebbau des Rheinthales; gesammelt und bearbeitet von GPfau-Schellenberg. St. Gallen 1863. – Pfau 1873. Pomologische Terminologie. Leitfaden zum Beschreiben der Kernobstfrüchte [...]; hg. vom Schweizerischen Obst- und Weinbauverein. Frauenfeld 1873.

Pfeifer. Etymologisches Wörterbuch des Deutschen; erarbeitet von einem Autorenkollektiv des Zentralinstituts für Sprachwissenschaft unter der Leitung von Wolfgang Pfeifer. 3 Bde. Berlin 1989. 2. Aufl., durchgesehen und ergänzt. 2 Bde. Berlin 1993.

MPfeiffer-Surber 1925. Sunnechindli; von Martha Pfeiffer-Surber. Zürich 1925. – MA. von Z.

PPfendler 1702/12. Verzeichnuß etwelcher Geschichten, so geschehen von einem Jahr zu dem anderen im Anfang A. 1702 bis zu dem Toggenburgischen Religions-Krieg: So geschehen Anno 1712; von Peter Pfendler; hg. von Nikolaus Senn. Chur 1868.

Pfister(-Kirchh.) 1833. Züge aus dem Leben des seligen Joh[ann] Ludwig Pfister nebst Auszügen
aus seinen hinterlassenen Briefen, Tagebüchern, Aufsäzen und Gedichten; hg. von J[ohann] Kirchhofer. Schaffhausen 1833.

Pflanzenk. 1774 s. Z Anl. 1774.

EPfluger 1972. Solothurner Sagen; gesammelt und erzählt von Elisabeth Pfluger; hg. vom Regierungsrat des Kts Solothurn. Solothurn 1972. – EPfluger 1984. Solothurner Geschichten. Geschichtliche Sagen, Legenden, Dorfgeschichten. Solothurn 1984. – MA. von SG. – EPfluger 1990. Vill Haag und weeni Garte. Solothurnereien oder Eigenheiten und Dorfneckereien von Aedermannsdorf bis Zullwil. Solothurn 1990.

(Geistl.) Pfründenb. s. Z (geistl.) Pfründenb. 1740.

JXPfyff(er) 1839. Freuden und Leiden einer kleinen Bergreise; von [JX]Pfyffer zu Neueck. Luzern 1839. – JXPfyff(er) 1848. Unglaube und Aberglaube. Eine Volksgeschichte. Luzern 1848.

KPfyff(er) 1850. 1852. Geschichte der Stadt und des Kantons Luzern; von Kasimir Pfyffer. 2 Bde. Zürich 1850. 1852. Online Zugang 1850 1852...KPfyff(er) 1859 s. L Gem.

LPfyff(er) s. Seg. (Pfyffer) 1880/2.

RPfyffer 1583. Reisebuch der Pilgerfahrt zum Hl. Grab in Jerusalem im Jahre 1583; von Rudolph von Pfyffer von Altishofen (JSchmid 1957, 153/62).

Phil. Der Brief an die Philipper; in denAusgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Philem. Der Brief an Philemon; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

GPictorius 1555. Laßbüchlin. Clarer bericht, das aderlassen nit so in geringem bruch soll gehalten werden, wie dan an allen orten gemeinlich beschicht [...]; durch Georgium Pictorium [...] geordnet [...]. Basel [1555].

Pierrehumbert. Dictionnaire historique du parler neuchâtelois et suisse romand; par W[illiam] Pierrehumbert. Neuchâtel 1926.

Pil. 1868. Der Pilatus. Zur Erinnerung an die 5. Jahresversammlung des Schweizer-Alpenclub in Luzern 1867. Luzern 1868.

Pil. Umg. Der Pilatus und seine Umgebungen. Souvenir für Touristen. Luzern [1867].

Pilger(-Kal.) 1848ff. Der Pilger aus Schaffhausen. Schaffhausen 1848ff.

Pitz-Sol. Die St. Gallischen Berge und das neue Steuergesetz. Nach dem Protokoll der Bergversammlung auf dem Breitfeld in der Vollmondnacht vom letzten Novembertag 1884; von Pitz-Sol. Uznach 1884.

Planta 1872. Das alte Rätien; von Peter Conradin von Planta. Berlin 1872. – Planta 1881. Die currätischen Herrschaften in der Feudalzeit. Bern 1881. – Planta 1887. Geld und Geldeswerte. Chur 1887 (Beigabe 2 zu Gr Jahresber. 16).

FPlatter = Felix Platter 1536/1614. Stadtarzt und Prof. der Medizin in Basel, Rektor der Universität, Sohn von ThPlatt. – FPlatter 1609. Beschreibung der Stadt Basel (Mskr. der Basler Universitätsbibl.; tw. abgedr. Bs JB. 1897, 53/72). Neu hg. von Valentin Lötscher in: Felix Platter. Beschreibung der Stadt Basel 1610 und Pestbericht 1610/11. Synoptische Edition [...]. Basel/Stuttgart 1987 (Bs Chr. 11). – FPlatt(er) 1611. Aus Felix Platters Bericht über die Pest zu Basel in den Jahren 1609–1611. Festgruss der Basler Universitätsbibliothek an die zu Basel versammelten Schweizer Ärzte. Basel 1880. Neu hg. von Valentin Lötscher (s. unter FPlatter 1609). – FPlatt(er) 1612. Felix Platters Autobiographie, beendigt 1612; hg. von D[aniel] A[lbert] Fechter in: Thomas Platter und Felix Platter, zwei Autobiographien. Ein Beitrag zur Sittengeschichte des 16. Jahrhunderts. Basel 1840, 115/208. Neu hg. von Heinrich Boos in: Thomas und Felix Platter. Zur Sittengeschichte des 16. Jahrhunderts. Leipzig 1878, 119/331. Neu hg. von Valentin Lötscher: Felix Platter. Tagebuch (Lebensbeschreibung) 1536–1567. Basel/Stuttgart 1976 (Bs Chr. 10).

ThPlatt(er) = Thomas Platter 1499/1582. Rektor der Lateinschule in Basel. – ThPlatt(er) 1572. Thomas Platters Autobiographie, geschrieben 1572; hg. von D[aniel] A[lbert] Fechter in: Thomas Platter und Felix Platter, zwei Autobiographien. Ein Beitrag zur Sittengeschichte des 16. Jahrhunderts. Basel 1840, 1/114. Neu hg. von Heinrich Boos in: Thomas und Felix Platter. Zur Sittengeschichte des 16. Jahrhunderts. Leipzig 1878, 1/118. Neu hg. von Alfred Hartmann: Thomas Platter. Lebensbeschreibung. Basel 1944. – ThPlatt(er) Br. Thomas Platters Briefe an seinen Sohn Felix; hg. von Achilles Burckhardt. Basel 1890.

ThPlatter = Thomas Platter der Jüngere 1574/1628. Stadtarzt in Basel. Prof. der Anatomie, Botanik und Medizin, Rektor der Universität, Sohn von ThPlatt. – ThPlatter 1599. Thomas Platters des Jüngeren Englandfahrt im Jahr 1599; nach der Hdschr. der öffentl. Bibliothek der Universität Basel hg. von Hans Hecht. Halle a/S. 1929. – ThPlatter 1604/5. Thomas Platter d[er] J[üngere]. Beschreibung der Reisen durch Frankreich, Spanien, England und die Niederlande 1595–1600 [verfaßt 1604/5]; hg. von Rut Keiser. 2 Bde. Basel/Stuttgart 1968 (Bs Chr. 9 I/II). – ThPlatt(er) 1605. Beschreibung Thomä Platters Reyßen, die er von Basell auß in Franckreich gethan hatt anno 1595 [vollendet 1605; abgedr. Bs JB. 1879, 13/69].

HPlattner = Hans Plattner 1890/1989. Dr., Mittelschullehrer in Chur, Initiant der Walservereinigung Graubünden und deren erster Präsident. MA. von GrKl. – HPlattner 1946. Trüüi Liabi gwinnt. As Dialektstuck in acht Uufzügen. Chur 1946. – HPlattner 1947. Aquasana. As historischs Schauspill in viar Uufzügen. Chur 1947. – HPlattner 1989. D Walser wie sch gläbt und ghuused häind. Chur 1989.

PlPlattner. Der große Rath der Stadt Zug; kulturgeschichtliche Skizze von Pl[acidus] Plattner (SA. aus Zg Progr. 1863/4).

APletscher = Anton Pletscher 1827/1916. Lehrer in Schleitheim. MA. von SchSchl. – APletsch(er) 1880. Strauchhans der Wildschütze (in: Altes und Neues vom Randen. Schleitheim 1880, 90/171). – APletsch(er) 1898. Die Gesprächsform im Dienste der Sprach- und Gemütsbildung für Schule und Haus. Aarau 1898. – APletscher 1902. Ländlich-Sittlich. Ein Beitrag zur Dialektdichtung. Schleitheim 1902. – APletscher (1908). Sitten, Gebräuche und ländliches Leben im Dorfe Schleitheim am Randen, Kanton Schaffhausen, im vorigen Jahrhundert (SA. aus Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees 37, 1908).

SPletscher = Samuel Pletscher 1838/1904. Lehrer, Fürsprech und Journalist. MA. von SchSchl. – SPletsch(er) 1903. Trili und sini Freier. E Gschicht us der Wiedertäuferzit (Schweiz 1903, 59/64, 81/5, 110/12).

MPlüss 1908. Luschtigs und Truurigs. Alemannische Gedichte aus Baselland; von Margaretha Plüß. Bern 1908.

JPokorny. Indogermanisches etymologisches Wörterbuch (mit Registerband); von Julius Pokorny. 2 Bde. Bern/München 1959. 1969.

Pol. Gespr. (um 1685). Politisches Gespräch zwischend Franco, Arminio und Teutobocho: Uber das wahre Interesse der Eydgnoßschafft [oOuJ.].

Pol. Kartensp. 1514. Ein Holzschnitt mit erläuternden Versen über ein politisches Kartenspiel; entstanden um 1514. Zürich (Z Neuj. St. 1879, 2/6).

Pontisella 1602. Salutatio angelica, das ist kurtze, einfalte Außlegung des Englischen Grusses, in welcher beide vom Mißbrauch, so auch rechtem Gebrauch desselben gehandlet unnd angezeiget wirdt [...]; beschriben durch Ioannem Pontisellam. 1602 [oO.].

Post-Scheer. Alemannisches Wörterbuch für Baden; von Rudolf Post unter Mitarbeit von Friedel Scheer-Nahor. Karlsruhe 2009 (Schriftenreihe des Landesvereins Badische Heimat 2).

Posth. 1838ff. Das Posthörnchen. Eine Wochenschrift für Tagesbegebenheiten und Neuigkeiten. Aarau 1838ff.

Postheiri 1845ff. Der Postheiri. Illustr. Blätter für Gegenwart, Öffentlichkeit und Gefühl. Solothurn 1845ff.

Pozzo, Gloss. Glossario etimologico piemontese; dal Maggiore dal Pozzo. 2. Ed. Torino 1893.

Practica 1564. Practica uff das 1564. jar, von künfftigen kranckheyten, kriegen, todt, thüre und anderen dingen, so sich diss jars, alls zuo besorgen, allenthalben zuotragen werdend [...]; durch Johannem Wyerman, der syben fulen künsten ein meyster; hg. von Jakob Baechtold (Vierteljahrsschrift für Lit.-Geschichte 3, 228/35).

Practica Tütsch 1543. Practica Tütsch uff das 1543. jar; kurtz durch Christophorum Clauseren, stattartzet der lobwirdigen statt Zürich, in eim dialogo, das ist gspräch gesetzt [oOuJ.].

Prät(ent). 1764. Neue Prätentionsform. [Solothurn] 1764.

Pratica 1573. Der buren alweg werende pratica; gemacht von den alten durch erfarung. Zürich 1573.

Pred. XIV. Sarner Predigten aus dem 14. Jhdt; geschrieben 1478 von Heinrich Kramer, Lehrmeister (Mskr. jetzt Stiftsbibl. Engelberg, Hdschr.-Katalog 1891, Kod. 240; tw. nach handschr. Auszügen, tw. nach dem Abdruck zweier Glossen daraus in Alem. 2, 28/32). – Pred. 1601. Wider die Faßnacht drey in H. Geschrifft wolgegründete Predigen [...]; von C[aspar] O[chsner] und PJW[irth]. [Zürich] 1601. Online-Zugang…Pred. 1759. Eine hertzbrechende Predigt über die Worte aus Stuck in Esther Cap. V 9: Tritt herzu und rühr den Stab an; verfertiget von J. C. M. Dyn. W.*** Anno 1759.

Pred. Sal. s. Eccles.

Preuss. WB. Preußisches Wörterbuch. Sprache und Volkstum Nordostdeutschlands; im Auftrag [...] der Preußischen Akademie der Wissenschaften [...] bearb. von Walther Ziesemer. 2 Bde (A–Fi). Königsberg 1939. 1940 [mehr nicht erschienen]. Nachdruck der Ausgabe 1939. 1940. Hildesheim/New York 1975 (Documenta Linguistica, Reihe III). – Preußisches Wörterbuch. Deutsche Mundarten Ost- und Westpreußens; begründet von Erhard Riemann, fortgeführt von Ulrich Tolksdorf, hg. von Reinhard Goltz. 6 Bde. Neumünster 1974/2005.

Pritzel-Jessen. Die deutschen Volksnamen der Pflanzen [...]; aus allen Mundarten und Zeiten zusammengestellt von G[eorg August] Pritzel und C[arl Friedrich Wilhelm] Jessen. Hannover 1882.

(Pro) Auf(f)wecker. Warhaffte Beantwortung für Ernst Warmunden von Freyenthal [Pseudonym für Johannes Grob] und seinem Eydgnossischen Auffwecker, auff über ihne übel genandte wahre Nativitet [...]; gestellt durch den unwahr benamßten Just Warmund von Römerfelß [= ders.]. 1689 [oO.].

Pro Supersaxa. Jahresheft des Vereins Pro Supersaxa - Obersaxen. Obersaxen 1971ff.

HProbst 1936. Gold, Gol, Goleten. Studien zu Schweizerischen Ortsnamen. Freiburger Diss. von Helen Probst. Freiburg i/Ü. 1936.

JProbst 1876. Landfrieden. Fünfzig Gedichte; von Jakob Probst. Basel 1876. – MA. von Bs.

Prophet 1855ff. Der Prophet. Neuer Volkskalender. Glarus 1855ff.

Prophet A. XVII. Der alte und der neue Prophet des Schweizerlandes. Ein illustriertes politisches Gedicht aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts; hg. von Jean-Pierre Bodmer. Zürich 1966 (Z Ant. Mitt. 44). Online-Zugang...

Propos. 1729. Proposition der hoch- und wohlgeachten [...] an die Rhaetische Republic abgeordneten Ehren-Gesandten der zweyen [...] Ständen Zürich und Bern 7. Septembris 1729. 1729 [oO.].

Prov. Proverbia (Sprüche Salomons); in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Ps(alm). Die Psalmen; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Publ. 1750. Publikation der VIII Orte zu Frauenfeld anno 1750 betr. Zinsfuß.

JPult 1946. Die Bezeichnungen für Gletscher und Lawine in den Alpen. Mit 5 Kartenskizzen und ausführlichem Wörter-, Autoren- und Stichwortverzeichnis. Zürcher Diss. von Jon Pult. Samedan/St. Moritz 1947.

Pündtner Handl. 1622 (1632) s. Gr Handl. 1622.

Pup(ik). 1828. 1830. Geschichte des Thurgaus; von J[ohann] A[dam] Pupikofer. 2 Bde. Bischofzell 1828. Zürich 1830. Neue Ausgabe Frauenfeld. 1886. 1889. – Pup(ik). 1871. Geschichte der Stadt Frauenfeld. Frauenfeld 1871.

Purenkal. 1553. 1564. 1566. 1569. Der Purenkalender. Zürich, Froschauer.

Pybr. 1642 s. AStettler 1642.

  Q

BQuadri 1950. Aufgaben und Methoden der onomasiologischen Forschung. Eine entwicklungsgeschichtliche Darstellung; von Bruno Quadri. Bern 1952 (Romania Helvetica 37).

Quellen (zur Schwz.-Gesch.). s. QSG.

QSG. Quellen zur Schweizer Geschichte; hg. von der Allgemeinen Geschichtforschenden Gesellschaft der Schweiz. Basel 1877ff.

QW. Quellenwerk zur Entstehung der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Abt. I: Urkunden. 3 Bde; bearb. von Traugott Schiess u. a. Aarau 1933/64. Abt. II: Urbare und Rödel bis zum Jahre 1400. 4 Bde; bearb. von Paul Kläui. Aarau 1941/57. Abt. III: Chroniken und Dichtungen. Bd 1: Das Weiße Buch von Sarnen; bearb. von Hans Georg Wirz. Aarau 1947 (s. auch Weisses Buch). Bd 2, 1/2. 1. Teil: Das Lied von der Entstehung der Eidgenossenschaft. Das Urner Tellenspiel; hg. von Max Wehrli. Aarau 1952. 2. Teil: Das Herkommen der Schwyzer und Oberhasler; bearb. von Albert Bruckner. Aarau 1961 (s. auch Tellenspiel 1657 sowie Id. XII, 1398ff.). Bd 3: Petermann Etterlin, Kronica von der loblichen Eydtgnoschaft, jr harkommen und sust seltzam strittenn und geschichten; bearb. von Eugen Gruber. Aarau 1965 (s. auch Etterlin).

QZW. Quellen zur Zürcher Wirtschaftsgeschichte von den Anfängen bis 1500 [...]; bearb. von Werner Schnyder. 2 Bde. Zürich/Leipzig 1937.

QZZ. Quellen zur Zürcher Zunftgeschichte [vom] 13. Jahrhundert bis 1798; [...] bearb. unter Mithilfe von Hans Nabholz von Werner Schnyder. 2 Bde. Zürich 1936.

  R

JGRadlof 1817. Die Sprachen der Germanen in ihren sämmtlichen Mundarten dargestellt und erläutert durch die Gleichniss-Reden vom Säemanne und dem verlorenen Sohne, samt einer kurzen Geschichte des Namens der Teutschen; von [Joh. Gottlieb] Radlof. Frankfurt a. M. 1817. – JGRadlof 1822. Mustersaal aller teutschen Mundarten, enthaltend Gedichte, prosaische Aufsätze und kleine Lustspiele in den verschiedenen Mundarten aufgesetzt und mit kurzen Erläuterungen versehen. Bonn 1822.

JJRahm = Johann Jakob Rahm 1854/1912. Lehrer und Schriftsteller. MA. von SchKl. – JJRahm¹. D'r Koneret ond s'Grethli oder E gföhrlichi Wett. Charakterbild [...] in 5 Akten. Schaffhausen 1883. – JJRahm². Es Stuck Studenteläbe. Schwank in 1 Akt [...]. Zürich (oJ.; nicht MA. von Sch). – JJRahm³. D' Yfersucht. Lustspiel in 1 Akt [...]. Zürich [oJ.]. – JJRahm⁴. Am Geburtstag. Lustspiel in 1 Akt [...]. Zürich [oJ.].

Rahn = Johann Rudolf Rahn 1841/1912. Prof. für Kunstgeschichte an der ETH. – Rahn, Dkm. s. S KD. und Th KD.

Rainsp. 1553. Acta und handlung, so Jacob Rainsperg von wegen des nüw ufgelegten zolls, zuo Lyon den kouflüten in der Aidtgnoschaft ufgelegt, zuo Paris vorm künig zuo Frankrych und sinen räthen gehandlet und ußgericht hat. Anno 1553; hg. von H[ermann] Wartmann. [St. Gallen 1904].

JRamseier = Johann Ramseier (Pseudonym für Hans Steffen) 1913/2000. MA. von BU. – JRamseier 1975. D Ärräss. Bern 1975. – JRamseier 1979. Am Hof vo Sän Tscheims. Gschichten us Ängland. Ostermundigen-Bern 1979.

RRamseyer 1961. Das altbernische Küherwesen. Berner Diss. von Rudolf Ramseyer-Hugi. Bern 1961. 2. Aufl. Bern/Stuttgart 1991.

Rapieri 1700. Leichtpredig Her Hanßen Rapieri zu Zürry (in: Neuaußgebutzter, kurtzweiliger Zeitvertreiber; zusammengetragen und zum fünfftenmal vermehrt und an vielen Orten verbessert durch CAMvW. Gedr. im Jahr 1700, S. 579ff. Vgl. TTobler 1869, 11). Online-Zugang...

Rappenkr. 1594 s. ARyff 1594.

Rappersw. Bel. 1655. Historia von der Statt Rapperswil im Schweizerland, wie die selbig im jüngst gefährlichen Schweizer-Krieg von den Zürchern und Bärnern belegert, Preß geschossen, deß Sturmlauffens aber vergeßen, und durch gütlichen Abzug dero Belegerer, welches wol am besten gewest, gäntzlich quitiert und befreijet worden (Holzschnitt mit Versen in der Zentralbibl. Zürich).

FRash 1989. French and Italian lexical influences in German-speaking Switzerland (1550-1650); von Felicity J. Rash. Berlin/New York 1989 (Studia Linguistica Germanica 25).

Rathgeb (Urk.) 1868. Antwort auf das von Dr. JHHotz [...] eingereichte Gesuch um Revision des Urtheils in Sachen der Hubgenossenschaft Schwamendingen contra die Finanzdirection des Cantons Zürich; von [JJ]Rathgeb. Zürich 1868.

Rät. NB. Rätisches Namenbuch; begründet von Robert von Planta und Andrea Schorta. Bd 1: Materialien; hg. von der Stiftung von Schnyder von Wartensee [...]. Paris/Zürich/Leipzig 1939. Bd 2: Etymologien; bearb. und hg. von Andrea Schorta. Bern 1964. Bd 3: Die Personennamen Graubündens. Mit Ausblicken auf Nachbargebiete; bearb. und hg. von Konrad Huber. Bern 1986.

Rät. Sprww. 1943. Der Sprichwortschatz des Engadins. Mit Einschluß der Sprichwörter des Münstertales sowie der in diesen beiden Talschaften gebräuchlichen Landwirtschafts- und Wetterregeln. Zürcher Diss. von Henri Lössi. Zürich 1943.

Rätia 1863ff. Rätia. Mittheilungen der Geschichtforschenden Gesellschaft von Graubünden; hg. von Conradin v[on] Moor und Chr[istian] Kind. Chur 1863ff.

Rattenfänger. Illustr. Halbmonatsblatt. St. Gallen 1902.

Rauracia 1861. 1862. Rauracia. Illustr. Blätter für das Volk. Frick 1861/2.

Rauracis 1826ff. Rauracis. Ein Taschenbuch; von Markus Lutz. Basel 1826/31.

(B)Reber 1898. Schweizerische Beiträge zur Geschichte der Pharmacie; von B[urkhard] Reber. Zürich 1898 (SA. aus der Schweiz. Wochenschrift für Chemie und Pharmacie). – (B)Reber 1898/9. Beiträge zur Geschichte der Pharmacie. Wien 1898/9 (SA. aus der Pharmaceutischen Post 1898/9). – (B)Reber 1899. Erlebnisse eines jungen Arztes. Schweiz. Sitten- und Kulturbild aus dem Ende des 16. Jahrhunderts. Bern 1899 (SA. aus dem Sonntagsblatt des Bund).

HRRebm. = Hans Rudolf Rebmann 1566/1605. Pfarrer in Thun und Muri bei Bern. – HRRebm. 1620. Ein lustig und ernsthafft poetisch Gastmal und Gespräch zweyer Bergen [...] nemlich deß Niesens unnd Stockhorns, als zweyer alter Nachbawren [...]; Sonneten weiß gestellt durch [...] Hans Rudolff Rebman, Dienern deß Worts Gottes zu Muri bey Bern. Newlich [...] ubersehen und an vielen Orten durch seinen Sohn Valentin Rebman, Dieneren des Worts Gottes zu Spietz, vermehret unnd gebesseret. Bern 1620. Vgl. HForster 1942.

ARechb(urgerin). Briefe der Amalie Rechburgerin von Zurzach aus dem 16. Jhdt. Hdschr. der Basler Universitätsbibl. (abgedr. Amerbach-Korr.).

Rechte der Gemeinde Kappel s. GKapp. 1847.

Rechtssprww. s. JHHillebrand 1858.

Red(inger) = Johann Jakob Redinger 1619/88. Sprachforscher, Sprachmethodiker und Propagator des Mystizismus, in Amsterdam, Frankenthal (Pfalz) und Zürich. – Red(inger) 1656. Latinisher Runs der tütshen Sprachkwäl oder latinish-tütshes Wortbüechlin [...]. Schaffhausen 1656. – Red(inger) 1662. Vestibulum scholasticae eruditionis a Jac. Redingero dialogistice concinnatum, germanice redditum, effigiatum, ludisque menstruis auctum. Joh. AComenius Vorthür, inhaltende die Gründe der Dingen [...] gesprächweis zuebereitet, verdeutschet und gemehret. Francofurti 1662. – Red(inger) 1678. Himelische Zeitungen von dem frölichen Ausgang gegenwertiger schwerer Kriegen. [Zürich] 1678.

JJRed. (FZoll. 1905). Joh[ann] Jak[ob] Redinger und seine Beziehungen zu Johann Amos Comenius. Eine historisch-pädagogische Skizze aus dem 17. Jahrhundert; von Fr[itz] Zollinger. Zürich 1905.

Ref.-Arch. 1868ff. Archiv für die schweizerische Reformations-Geschichte; hg. auf Veranstaltung des Schweiz. Piusvereins. 3 Bde. Solothurn 1868/76.

Reg. s. I. II. Kön(ige).

ERegel 1855. Der Obstbau des Kantons Zürich. Eine Aufzählung und Beschreibung der auf dem Landwirthschaftlichen Feste zu Stäfa im Herbst 1854 ausgestellten Äpfelsorten [...]; von E[duard] Regel. Zürich 1855.

Regimentsküher 1781. Der Regimentsküher. Ein Lustspiel in 3 Aufzügen. Bern 1781.

ARegli 1975. Schteihauer-Värsli; von Ady Regli. Altdorf 1975. – MA. von UUrs.

JReich. Aus Berg und Thal. Grüße in Liedern; seinen Freunden gewidmet von Jakob Reich [oOuJ.].

ChrReichenb. = Christian Reichenbach 1859/1920. Bergbauer in Lauenen. MA. von BLau. – ChrReichenb. 1916. En Aabesetz im Jahr 1870 (SA. aus Berner Heim 1916; auch in Bärnd. 1927, 529/53). – ChrReichenb. BLau. Sagen. Sagen aus Lauenen (handschr. Aufzeichnungen; auch zitiert nach Bärnd. 1927, 553/71).

AReichlin 1912. Die Brotversorgung der Stadt Basel mit besonderer Berücksichtigung des Bäckergewerbes [...]. Basler Diss. von August Reichlin. Aarau 1912 (Basler Staatswissensch. Studien, 2. Reihe Heft 1 und 2).

MReimann 1914. Die Geschichte der Arauer Stadtschulen von ihren Anfängen bis zum Ende der bernischen Herrschaft (1270–1798). Berner Diss. von Martha Reimann. Arau 1914.

MReimann 1947. Sachkunde und Terminologie der Rückentraggeräte in der deutschen Schweiz. Zürcher Diss. von Max Reimann. Zürich 1947.

Reinfr. Reinfrid von Braunschweig [alem., um 1300]; hg. von Karl Bartsch. Tübingen 1871 (Bibl. des Lit. Vereins in Stuttgart 109).

JReinh(art) = Josef Reinhart 1875/1957. Dr. phil. h.c., Prof. an der Kantonsschule Solothurn. MA. von S. – JReinh(art) 1901¹. Gschichtli ab em Land. Aarau 1901. – JReinh(art) 1901². Mariann, das Fraueli. Eis ab em Land. Bern 1901 (Gute Schriften Bern 43). – JReinh(art) 1903. D'r Meitligranitzler. E Gschicht ab em Land (NZZtg 1903). Neu hg. Aarau 1906. – JReinh(art) 1904. D'r Herr Kap'ral. Eis ab em Land (Schweiz 1904/5); wieder abgedr. im Folg. – JReinh(art) 1905¹. Heimelig Lüt. Gschichte für zum Obesitz. Bern 1905; vgl. JReinh. 1921. – JReinh(art) 1905². Stadt und Land. E G'schicht vo deheime (NZZtg 1905); neu abgedr. in 1907². – JReinh(art) 1907¹. Der Jümpferlibuur. E Gschicht ab em Land. Bern 1907 (Gute Schriften Bern 67). – JReinh(art) 1907². Stadt und Land. G'schichte für zum Obesitz. Bern 1907. – JReinh(art) 1913. Im grüene Chlee. Neui Liedli ab em Land. Bern 1913. – JReinh(art) 1917. Waldvogelzyte. Gschichte vo deheim. 2. Aufl. Bern 1917. – JReinh(art) 1918¹. Im Röseligarte will i der warte. Volksliederszene aus der ausgehenden Biedermeierzeit. Aarau 1918 (Volksliederspiele 2). – JReinh(art) 1918². Obesitz im Buurehus. Dramatische Volkslieder-Szene. Aarau 1918 (Volksliederspiele 3). – JReinh(art) 1921. 3., umgearb. Aufl. von JReinh(art) 1905¹. Bern 1921. – JReinh(art) 1924. D'r Ängelwirt. E Dorfkumedi i 4 Ufzüge. Aarau 1924. – JReinh(art) 1925¹. Dr Schuelheer vo Gummetal. Gschichte-n-und Bilder us sym Läbe. Bern 1925. – JReinh(art) 1925². 's Glück. Mundartstück in 2 Aufzügen. 2. Aufl. Aarau 1925. – JReinh(art) 1926¹. Im Schwyzergärtli. Liederszene in 1 Aufzug. Aarau 1926. – JReinh(art) 1926². D' Erbschaft us Amerika. Es Stückli ab em Land. 2. Aufl. Aarau 1926. – JReinh(art) 1931. Der Dokter us der Sunnegaß. Gschichte und Bilder us sym Läbe. Bern [1931]. – JReinh(art) 1938. Lehrzyt. Bilder und Gschichten us mym Läbe. Bern 1938. – JReinh(art) (L.). Der Lindehof. Es Stückli ab em Land i eim Akt. Umgearb. Fassung der «Frau Wätterwald». Aarau [1920].

Reise 1790. Reise durch etliche Cantone der Schweitz; von einem Schweitzer [Christoph Heinrich Müller] (im Jahr 1789). Zürich 1790. – Reise 1805. Reise von Bern nach Interlacken; von S[igmund] W[agner]. Bern 1805.

Reisebeschr. 1676. Kurze Reisbeschrybung uf den Rigiberg, beschehen den 25. bis 28. Julii A. 1676 durch die Gebrüder Scheuchzer und Hans Abegg von Zürich (abgedr. Schweiz 1863, 322/5).

Reith. = Johann Jakob Reithard 1805/57. Zeitschriftenredaktor, Herausgeber der Neuen Alpenrosen. – Reith. 1842. Gedichte. St. Gallen/Bern 1842. – Reith. (Jugendkal.) 1843. Kalender für die Jugend und ihre Freunde auf das Jahr 1843. Mit Beiträgen von Jeremias Gotthelf u. a. St. Gallen. – Reith. 1845. 1847. Schweizerisches Familienbuch. Zürich 1845. 1847. – Reith. 1853. Geschichten und Sagen aus der Schweiz. Frankfurt a. M. 1853. – Reith. 1860. Das Lied vom Seidentuche. Aus den hinterlassenen Gedichten. Stäfa 1860.

Renaud 1847. Beiträge zur Staats- und Rechtsgeschichte der schweizerischen Cantone. 1. [einziger] Bd: Canton Zug; von Achill Renaud. Pforzheim 1847.

ERenner 1941. Goldener Ring über Uri. Ein Buch vom Erleben und Denken unserer Bergler, von Magie und Geistern und von den ersten und letzten Dingen; von Eduard Renner. Zürich 1941.

ERentsch 1940. Beiträge zur Geschichte des Zürcher Wehrwesens im 18. Jahrhundert. Zürcher Diss. von Eugen Rentsch. Trimbach b/Olten 1940.

Replica 1691. Replica oder gründtliche und warhafftige allein auß dem Buchstaben des Erbverein gezogne Widerlag, uber die so genandte kurtze Beantwortung, und Gegensatz der so intitulierten Vatterländisch-Eydtgnoßischen Erdaur- und Erleuterung der anno 1511 auffgerichten Österreichischen Erbverein. 1691 [oO.].

Republikaner. Der Schweizerische Republikaner; hg. von [Hans Conrad] Escher und [Paul] Usteri. Zürich [u. a.] 1798/9. – Der neue Schweizerische Republikaner; hg. von Escher und Usteri. 3 Bde. Bern 1800/1. – Schweizerischer Republikaner [redigiert von Ludwig Snell, Wilhelm Füssli, Julius Fröbel u. a.]. Zürich 1830/51.

HBRespinger 1701. Der Aufenthalt eines Basler Kaufmanns [Hans Burkhard Respinger] in Paris im Jahre 1701; hg. von August Huber (Bs JB. 1909, 119/61).

Revue 1846. Revüe der Jahrgänger von 1806 am Vierzigerfest 11. Mai 1846. [Zürich 1846].

Rhag. 1639. 1650. Pflantz-Gart, darinn grundtlicher Bericht zu finden, welcher Gestalten 1. Obs-Gärten, 2. Kraut-Gärten, 3. Weingärten anzustellen [...]; von Daniel Rhagorius. Bern 1639. 2. Ausg. 1650. – Rhag. 1676. Erneuerter Ragorischer Baum- und Obsgarten; [...] von neuwem übersehen, kurtzer zusammen gefasset, auß langwieriger Selbs Erfahrenheit vermehrt [...] von deß Authoris zweyer Töchter-Söhnen [...]. Basel 1676.

Rhät. Volkskal. Rhätischer Volkskalender. Chur 1887/8.

SRhaetus 1521. Die deutsche Bruder-Klausen-Legende des Sebastian Rhaetus von 1521; hg. und eingeleitet von P. Rupert Amschwand. Sarnen 1970 (Beilage zum Jahresbericht der Obwaldner Kantonsschule 1969/70).

Rhein. WB. Rheinisches Wörterbuch; [...] auf Grund der von J[ohannes] Franck begonnenen [...] Sammlung bearb. von Josef Müller, Matthias Zender, Heinrich Dittmaier. 9 Bde. Bonn/Leipzig 1923. Berlin 1931/71.

WvRheinau [um 1300]. Walters von Rheinau Marienleben; hg. von Heinrich Adelbert Keller (Tübinger Universitätsschriften 1849. 1852/3. 1855). Neu hg. von Edit Perjus. 2. vermehrte Aufl. Åbo. 1949.

Rheinschnaken 1879ff. Blätter für Humor und Heiterkeit. Beigabe zum «Grenzboten», später zum «Rheinboten». Zurzach 1879ff.

Rhiner 1866. Volksthümliche Pflanzennamen der Waldstätten nebst Gebrauchs- und Etymologieangaben; für Landwirthe und Gelehrte zusammengestellt von Jos[ef] Rhiner. Schwyz 1866. Nachtrag zu Rhiner 1866 im Bericht über die Thätigkeit der St. Gallischen Naturwissenschaftlichen Gesellschaft während des Vereinsjahres 1893/4. St. Gallen 1895, 208/14.

ORhiner 1958 s. BSM. IX.

Ribeaud. Die zugerischen Pflanzennamen; von E[mile] Ribeaud (abgedr. Zg Progr. 1882/3, 17/51).

ARibi 1939. Stilistische Beobachtungen an den Fischbenennungen des Unterseegebietes; von Adolf Ribi. Genf 1939 (SA. aus Mélanges Bally, 481/511). – ARibi 1942. Die Fischbenennungen des Unterseegebietes. Zürcher Diss. Rüschlikon 1942. Vgl. Mangolt 1557. – ARibi 1948. Die Namen der Ortschaften am Zürichsee (SA. aus ZS. JB. 1947/8). – ARibi 1975. Die Gangfischsegi. Ein Beitrag zur Ermatinger Fischersprache (SA. aus Thurgauer Jahrbuch 1975, 28/52).

SRichard(-Schilling) 1823. Opferblumen; von Sophie Richard-Schilling. Basel 1823. – MA. von Bs.

PNRichardson 1974. German-Romance Contact: Name-giving in Walser Settlements; von Peter Nichols Richardson. Amsterdam 1974 (Amsterdamer Publikationen zur Sprache und Lit. 15).

Rich(ter). Judicum, das Buch der Richter; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

MRickenm. 1670. Chronik von Rapperswil vom Jahre 1000 bis zum Jahre 1388, nach einer von Mattheus Rikhenmann [...] im Jahre 1670 genommenen Abschrift; hg. von Ludwig Ettmüller. Zürich 1849 (Z Ant. Mitt. 6, Heft 5). Online-Zugang...

XRickenm. 1878. Geschichte der Stadt Raperswil [...]; von Xaver Rickenmann. 2. Aufl. Raperswil 1878.

PRiedberger = Peter Riedberger 1894/1982. Lehrer und Weinbauer. MA. von GrMal.

URietm. 1818. Orts-Lexikon der Kantone St. Gallen und Appenzell; hg. von Ulrich Rietmann. St. Gallen 1818.

Rigi-Album. Rigi-Album I; zunächst gewidmet den gemüthlich-frohen Gästen zur Sonne auf Rigi-Klösterli 1860.

Rindviehkunde 1821. Monathschrift der Rindviehkunde für Gerichtsärzte, Thierärzte, Oekonomen und Viehbesitzer; von Johann Caspar Michel und Joseph Anton Ithen. Zürich 1821. Vgl. JCMichel 1826.

Ring. Der Ring von Heinrich Wittenweiler [um 1410]; hg. von Ludwig Bechstein; eingeleitet durch Adelbert Keller. Stuttgart 1851 (Bibl. des Lit. Vereins in Stuttgart 23). – Heinrich Wittenwilers Ring; nach der Meininger Handschrift hg. von Edmund Wießner. Leipzig 1931 (Deutsche Literatur. Reihe Realistik des Spätmittelalters 3). Vgl. MKeller 1935.

Ring Komm. Kommentar zu Heinrich Wittenwilers Ring; von Edmund Wießner. Reprografischer Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1936. Darmstadt 1977 (Deutsche Literatur. Reihe Realistik des Spätmittelalters. Kommentar zu Bd 3).

Ring WS. Der Wortschatz von Heinrich Wittenwilers «Ring»; von Edmund Wießner; hg. von Bruno Boesch. Bern 1970.

FRinggenberg = Fritz Ringgenberg 1891/1977. Bankangestellter, Verfasser von Festspielen, Dramen und Balladen. MA. von BHa. – FRinggenberg 1935. En niwwi Zyt. Reformationsspiel aus dem Oberhasli in 15 Bildern. Meiringen 1935. – FRinggenberg 1971. In hangenden Rächten. Alts und Niwws us em Oberhasli. Bern 1971.

Ringgli 1736. Abschiedspredigt 1736 von H[e]r[r]n Ringgli, Pfarrer in Weiningen (Mskr. in der Bibl. des Id.).

ORingholz 1896. Wallfahrtsgeschichte Unserer Lieben Frau von Einsiedeln. Ein Beitrag zur Culturgeschichte; von Odilo Ringholz. Freiburg i/Br. 1896. – ORingholz 1907. Binzen. Geschichtliche Ortsnamen im Bezirke Einsiedeln (SA. aus Schw Mitt. 17). Online-Zugang...ORingholz 1908. Geschichte der Rindviehzucht im Stifte Einsiedeln. Ein Beitrag zur Geschichte des schweizerischen Braunviehes. Bern 1908. – ORingholz 1910. Beiträge zur Ortskunde der Höfe Wollerau und Pfäffikon im Kanton Schwyz (SA. aus Schw Mitt. 21). Online-Zugang...

MRingier = Martha Ringier 1874/1967. Redaktorin und Schriftstellerin in Basel. MA. von AaL. – MRingier. E schweri Stund. Ein ernstes Spiel in 1 Akt. Aarau [1926]. – MRingier 1925¹. Zwee faux pax. Lustspiel in 1 Akt. Aarau 1925. – MRingier 1925². Nei, was isch au settigs! Schwank in 1 Akt. 2. Aufl. Aarau 1925.

DRippmann 1996. Arbeit – Liebe – Streit. Texte zur Geschichte des Geschlechterverhältnisses und des Alltags. 15. bis 18. Jahrhundert; von Dorothee Rippmann, Katharina Simon-Muscheid, Christian Simon. Liestal 1996 (Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kts Basel-Landschaft 55).

Sammlung RRis. Materialien von Roland Ris (geb. 1939) zu einem Berndeutschen Wörterbuch.

GRitschard = Gustav Ritschard 1911/97. Berg- und Naturmaler, Mitinitiant des Freilichtsmuseums Ballenberg. – GRitschard 1982. Aberglaube und Volksheilkunde [mit Heilsprüchen und Rezepten des Christian Abbühl von Wilderswil, geschrieben 1823]. Unterseen 1982. – GRitschard (1983). Bödellitüütsch. Wörterbuch mit Bildern aus dem Volksleben. Volkssprache der Gemeinden Bönigen, Interlaken, Matten, Unterseen und Wilderswil; von Gustav Ritschard und [der] Arbeitsgruppe für das Bödellitüütsch. Unterseen 1983 (Buchreihe des Fördervereins für das Schweizerische Freilichtmuseum Ballenberg 2). – Ritschard-Schmocker 1980. Das Wildheuen in Ringgenberg; von Gustav Ritschard und E[mil] Schmocker. Unterseen 1980 (Buchreihe des Fördervereins für das Schweizerische Freilichtmuseum Ballenberg 1).

JRobbi 1911. Ritter Johannes Guler von Wyneck. Berner Diss. von Jules Robbi. Chur 1911. – JRobbi 1916. Ils terms per ils noms dellas vschinaunchas, fracziuns et cuorts del Chantun Grischun dad hoz in di ed aunz l' an 1500. Cuira 1916 (SA. aus Annalas 31).

Rochh. = Ernst Ludwig Rochholz, geb. 1809 in Ansbach (Bayern), gest. 1892. Germanist, Literarhistoriker und Geschichtsforscher in Aarau. – Rochh. 1853. Deutsche Arbeits-Entwürfe zur Bildung des Denk- und Sprachvermögens auf höheren Lehranstalten. 2 Bde. Mannheim 1853. – Rochh. 1856. Schweizersagen aus dem Aargau; gesammelt und erläutert. 2 Bde. Aarau 1856. – Rochh. 1857. Alemannisches Kinderlied und Kinderspiel aus der Schweiz; gesammelt und sitten- und sprachgeschichtlich erklärt. Leipzig 1857. Online-Zugang... Faksimile-Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1857. Genève 1979. – Rochh. 1862. Naturmythen. Neue Schweizersagen; gesammelt und erläutert. Leipzig 1862. – Rochh. 1870. Drei Gaugöttinnen, Walburg, Verena und Gertrud, als deutsche Kirchenheilige. Sittenbilder aus dem germanischen Frauenleben. Leipzig 1870. – Rochh. 1877. Tell und Gessner in Sage und Geschichte. Nach urkundlichen Quellen. Heilbronn 1877. – Rochh. 1887. Wanderlegenden der oberdeutschen Pestzeit von 1348 bis 1350. Aarau 1887. – Rochh. 1888. Herd und Ofen oder Feuerstattschilling und Rauchzinshuhn. Meist nach Aargauer Rechtsquellen. Aarau 1888. – Rochh. (Gl). 1867. Deutscher Glaube und Brauch im Spiegel der heidnischen Vorzeit. 2 Bde. Berlin 1867.

Rochl. 1846. 1864. Das Wesen und Treiben der Gauner, Diebe und Betrüger Deutschlands, nebst Angabe von Maaßregeln, sich gegen Raub, Diebstahl und Betrug zu schützen, und einem Wörterbuche der Diebessprache; von ChrRochlitz. Leipzig 1846. 2. Aufl. Erfurt 1864.

FRödiger 1881. Hääge und Zäune in der Land-, Berg- und Alpenwirthschaft; von Fr[itz] Rödiger. Aarau 1881.

FRödiger 1895. Die Schweizer in Berlin oder 's Annababeli vo Lützelflüeh. National-Singspiel; von FRödiger. Grüningen 1895.

vRodt 1831. 1834. Geschichte des Bernerischen Kriegswesens. Von der Gründung der Stadt Bern bis zur Staatsumwälzung von 1798. Mit theilweisem Hinblick auf die Taktik und Kriegskunst der alten Schweizer überhaupt. Großentheils aus urkundlichen Quellen geschöpft; von Emanuel v[on] Rodt. 2 Bde. Bern 1831. 1834. Online-Zugang Bd I ...  / Online-Zugang Bd II ...

ARoggo 1997. Stroom vam Traat. Seisler zälbisch. 50 chlyyni ù gröeßeri Gschüchten ùs ùm Seisler Alltag; zämetraage vam Albert Roggo. Freiburg i/Ü. 1997.

Roggw. s. Glur 1835.

MRohn(er) 1867. Die Gemeinde Heiden im Kanton Appenzell ARh. In historischer, physikalischer und topographischer Beziehung beschrieben von M[ichael] Rohner. Teufen 1867.

ARohr 1945. Studien zur Entwicklung der Immunitätsherrschaft Murbach-Luzern, besonders in Lunkhofen, Holderbank, Rein und Elfingen. Zürcher Diss. von Adolf Rohr. Aarau 1945.

LRöhrich. Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten; von Lutz Röhrich. 2 Bde. 4. Aufl. Freiburg i/Br./Basel/Wien 1976.

WRöllin 1969. Siedlungs- und wirtschaftsgeschichtliche Aspekte der mittelalterlichen Urschweiz bis zum Ausgang des 15. Jahrhunderts; von Werner Röllin. Zürich 1969.

Röm. Der Brief an die Römer; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

JJRomang = Johann Jakob Romang 1830/84. Fürsprecher, Gerichtsschreiber, Journalist. MA. von BSa. – JJRomang 1864. 1870. Aus Ost und West. Gesammelte Erzählungen, Novellen und Gedichte. 1. Bdch. Bern 1864. 2. Bdch. Genf 1870.

Röm(er) u. Schinz. Naturgeschichte der in der Schweiz einheimischen Säugethiere. Ein Handbuch für Kenner und Liebhaber; von Joh[ann] Jakob Römer und Heinrich Rodolph Schinz. Zürich 1809.

Roos = Josef Roos 1851/1909. Lehrer. MA. von LHa. – (J)Roos 1885. Stimmungen. Poetische Versuche. Luzern 1885. – (J)Roos 1892. 1894. 1907. 1908. No Fyrobigs. Buredütschi G'schichtli, Gedichtli, Rym und Ränk. 2. Aufl. Luzern 1892. 4., vermehrte Aufl. Luzern 1894. 7., vermehrte Aufl. Bern 1907. 8. Aufl. Bern 1908. – (J)Roos 1901. Cheßlerödel und Schützefäst (Zuger Volksblatt 1902). – JRoos 1985. Deheim im Habsburgeramt. Puuretüütschi Gschichtli, Gedichtli, Rym und Ränk; Auswahl und Nachwort von Walter Haas. Hitzkirch 1985 (Luzerner Poeten 7).

JRöösli. Wimmer so redt. Entlebucher Mundart; von Josef Röösli-Balmer. Schüpfheim 2001 (SA. aus Blätter für Heimatkunde aus dem Entlebuch 66).

Rordorf 1835. 1836. Der Schweizer-Jäger oder vollständige Anleitung, wann, wo und wie der Jäger die in der Schweiz sich befindenden jagdbaren vierfüßigen Thiere und Vögel auffinden, sie jagen und fangen kann [...]; von H[an]s Caspar Rordorf. Glarus 1835. 2. Aufl. in 2 Bden. Liestal 1836.

Röseligarte. Im Röseligarte. Schweizerische Volkslieder; hg. von Otto von Greyerz. 6 Bdch. Bern 1908/25. Reprografischer Neudruck der Ausgabe Bern 1908/25. 6 Bdch. Bern 1976.

BRosin 1918. Bethlis Heireis. E Gschicht für schtilli Lütli; von Berta Rosin. Bern 1918 (Gute Schriften 109). – MA. von B.

Rossarzneibuch 1575. Ein bewert artzneybuoch zuo den rossen. 1575; hg. von Gisela Blaeschke. München 1990 (Mskr. in der Zentralbibl. Luzern).

Ross- u. Rindarznei 1718. Roß- und Rind-Artzney, wie auch allerley groß und klein Horn-Vieh vor alt- und neu-graßirenden Seuchen und Kranckheiten [...] glücklich zu curiren. [...] Mit Gutheissen deß Sanität-Raths. Bern 1718.

MRot s. JHHess 1927.

ARotach 1909. Das Postwesen der Stadt St. Gallen von seinen Anfängen bis 1798; von Arnold Rotach. St. Gallen 1909.

WRotach 1924. Vo Ärbet, Gsang ond Liebi. Erzählung [...]; von Walter Rotach. Aarau 1924. – MA. von ApHer.

LvRoten 1872/3. Die Fänderb'satzung. Eine Oberwalliser Dorfgeschichte; von Leo von Roten (Ndw Volksbl. 1872/3).

Roth Jen. Jenisches Wörterbuch. Aus dem Sprachschatz Jenischer in der Schweiz; von Hansjörg Roth. Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2001.

ARoth 1993. Der Sbrinz und die verwandten Bergkäse der Schweiz; von Alfred G. Roth. Burgdorf 1993.

HRoth 1942. Mönsche wi mir. Bärndütschi Gschichte; von Hermann Roth. Bern 1942. – MA. von BS.

ERöthelin = Eduard Röthelin 1822/1912. Lehrer. MA. von L.

IRöthelin 1882. 1894. Schweizerberg und Thal. Mundartliche Gedichte; von Ig[naz] Röthelin. 1. Bdch. Stans 1882. 2. Bdch. Luzern 1894. – MA. von L.

Rothenb. Volksthümliches aus dem Kanton Bern; gesammelt von Heinrich Grunholzer; hg. von J[akob] E[mil] Rothenbach. Zürich 1876.

HRothenbühler = Hermann Rothenbühler 1875/1950. Sekundarlehrer in Hindelbank. MA. von B.

FRothenflue. Toggenburger Chronik. Urkundliche Geschichte sämmtlicher katholischer und evangelischer Kirchgemeinden der Landschaft Toggenburg; aus archivischen Quellen gesammelt und zusammengestellt von Al[ois] Rüdliger und H[uldreich] G[ustav] Sulzberger; bearb. von Fr[anz] Rothenflue. 3 Theile. [Bütschwil 1887].

Rothenhäusler 1902. Baugeschichte des Klosters Rheinau. Zürcher Diss. von Erwin Rothenhäusler. Freiburg i/Br. 1902.

ARowley 1982. Fersentaler Wörterbuch. Wörterverzeichnis der deutschen Sprachinselmundart des Fersentals in der Provinz Trient/Oberitalien; von Anthony R. Rowley. Hamburg 1982.

HURübel 1950 s. BSM. II.

Rubin s. BThun Handfeste.

MRuckh(aeberle) = Moritz Ruckhaeberle 1881/1959. Giessereitechniker und Kaufmann, Verfasser von Dialektschauspielen und Hörspielen, Laienschauspieler. MA. von BsStdt. – MRuckh(aeberle) (B.). Bym Babbe «Bumbenelimänt». Familienidyll in einem Akt. Aarau [1928]. – MRuckh(aeberle) 1924¹. In dr «Süßen Maus». E klai Stiggli firs Basler Gmiet. Basel 1924. – MRuckh(aeberle) 1924². D'r goldig Lychtsinn. Allerlai Milieu-Bitrachtige in 3 Äggt. Basel 1924. – MRuckh. 1925. E gueti Partie. Volkstümliche Liebeskomödie in 3 Bildern. Aarau 1925. – MRuckh. 1926. 's Lade-Gschbuseli. Harmloses Biderburger-Bild in 1 Akt. Aarau 1926. – Ruckh.-Wiss 1926. E gueti Partie. Volkstümliche Liebeskomödie in 3 Bildern. In Zürcher Dial. übertragen von Josef Wiß-Stäheli. Aarau 1926. – Ruckh.-Locher-Werling 1927. D'Renomier-Taffäre. Familienbild in 1 Akt. Ins Zürcherische umgeschrieben von Emilie Locher-Werling. Aarau 1927.

Rudeli 1825. Der Toggenburger Rudeli; eine biographische Skizze aus den letztverflossenen Hungerjahren. [...] Lichtensteig 1825.

Rüdliger 1875. Die uralte Kirchhöre Jonschwil – Oberutzwil – Bichwil. Ein Zeitbild der Vergangenheit; dargestellt von [Joseph Alois] Rüdliger. [Rorschach] 1875.

Rued 1724/45. Rodel der Einnahmen und Ausgaben von Schloss Rued, Kt. Aargau, von 1724/45 (Mskr. in der Bibl. des Id.).

Ruef = Jakob Ruef, geb. um 1505, gest. 1558. Wundarzt in Zürich, Dramatiker. – Ruef 1538. Etter Heini uss dem Schwizerland; erläutert und hg. von Hermann Marcus Kottinger. Quedlinburg/Leipzig 1847 (Bibliothek der deutschen National-Literatur 14). Neu hg. in Ruef GA. 2, 64/187. – Ruef 1539. Ein huipsch nuiw spil [...] von deß herren wingartten gespillt zuo Zuirich im jaar alß man zaltt 1539 [...] (abgedr. Schausp. 3, 137/309). Neu hg. in Ruef GA. 2, 234/371. – Ruef 1540. Ein hüpsch nüwes spil von Josephen, dem frommen jüngling [...]. Zürich 1540. Neu hg. in Ruef GA. 2, 578/724. – Ruef 1544. Ein nüwe und tütsche pronostication uff das 1544. jar mit anzeigung etlicher endrungen weltlicher löuffen sampt besunderen tagen deß wätters. Zürich [1543]. Neu hg. in Ruef GA. 4, 938/50. – Ruef 1545. Ein hüpsch und lustig spyl, vorzyten gehalten zuo Ury in dem loblichen ort der Eydgnoschafft von dem frommen und ersten Eydgnossen Wilhelm Thellen, irem landtmann; yetz nüwlich gebessert, corrigiert, gemacht und gespilt am nüwen jarstag von einer loblichen unn jungen burgerschafft zuo Zürich, im jar, als man zalt 1545; hg. und mit einer Vorrede und einem Wörterbuche versehen von Friedrich Mayer. Pforzheim 1843. Wieder abgedr. Schausp. 3, 49/136. Neu hg. in Ruef GA. 3, 136/205. – Ruef 1545 (P.). Das lyden unsers herren Jesu Christi, das man nempt den passion, in verß oder rymen wyß gesetzt, also das man es spylen möcht. [...] Gemacht im jar 1545 [...] zuo Zürich. Mit Anmerkungen versehen und in Abbildungen hg. von Barbara Thoran. Bochum 1984. Neu hg. in Ruef GA. 3, 250/418. – Ruef 1550. Ein nüw und lustig spyl von der erschaffung Adams und Heva, auch jrer beider faal im paradyß [...]. Zürych 1550; hg. von Hermann Marcus Kottinger. Quedlinburg/Leipzig 1848 (Bibliothek der deutschen National-Literatur 26). Neu hg. in Ruef GA. 4, 32/226. – Ruef 1554. Ein schön lustig trostbüechle von den empfengknussen und geburten der menschen [...]. Zürych 1554. 2. Aufl. Zürich 1569. Faksimiledruck der Ausg. 1554 mit einer Einführung von Huldrych M. Koelbing. Dietikon/Zürich 1981. Neu hg. in Ruef GA. 4, 316/629. Online-Zugang...Ruef 1556. Libellus de tumoribus quibusdam pflegmaticis non naturalibus. Tiguri 1556. Neu hg. in Ruef GA. 4, 800/75. – Ruef GA. Jakob Ruf. Leben, Werk und Studien. Kritische Gesamtausgabe; hg. von Hildegard Elisabeth Keller. 5 Bde. Zürich 2008.

JJRüeger = Johann Jakob Rüeger 1548/1606. Pfarrer am Münster in Schaffhausen, Historiker. – JJRüeger (1606). Chronik der Stadt und Landschaft Schaffhausen; hg. vom Hist.-Ant. Verein des Kts Schaffhausen. 2 Bde. Schaffhausen 1884. 1892. Register. Schaffhausen 1910.

an Rüegg 1676. Bußvermahnung an Hans Jacob Rüeggen, unwürdig gewesenen Pfarrer zu Stadel [in Versen]. Zum andern mal getrukt und vermehret 1676 [oO.].

JJRüegg 1676. Newes Lied, das ist bescheidenlicher Widerhall über das unverschamte und famosische Dicht-Liedlein, welches über Herren Joan Jacob Rüeggen [...] außgangen. Anno 1676 [oO.].

MRüegsegger 2001. Härdöpfuschnätz. Trueber Tagebuech; von Marie Rüegsegger. Bern 2001.

HRunge 1859. Der Quellkultus in der Schweiz; von H[einrich] Runge (SA. aus Monatsschrift des wissensch. Vereins in Zürich 1859).

WHRuoff 1941. Die Zürcher Räte als Strafgericht und ihr Verfahren bei Freveln im 15. und 16. Jahrhundert. Zürcher Diss. von Wilhelm Heinrich Ruoff. Zürich 1941.

Ruppen = Peter Joseph Ruppen 1815/96. Priester, Domherr; vgl. W Sagen. MA. von W. – Ruppen 1851. Die Chronik des Thales Saas für die Thalbewohner. Sitten 1851. – Ruppen 1861. Familien-Statistik der löblichen Pfarrei von St. Niklaus. Sitten 1861.

JBRusch 1869. Verfassungs-Spiegel für das Innerrhoder Volk; von Johann Baptist Rusch. Appenzell 1869. – JBRusch 1873. Wanderspiegel. Leipzig 1873. – JBRusch 1881. Alpines Stilleben. Lindau 1881.

N(ic.) Rüsch. Die Beschreibung der Burgunderkriege durch den Basler Stadtschreiber Niclaus Rüsch (gest. 1506; abgedr. Bs Chr. 3, 275/332).

ChRuss 2002. Die Mundart von Bosco Gurin. Eine synchronische und diachronische Untersuchung; von Charles V. J. Russ. Stuttgart 2002 (ZDL. Beiheft 120).

MRuss = Melchior Russ, geb. um 1450, gest. 1499. Schreiber in Luzern. – MRuss. Melker Russen des Jüngeren, Ritters und Gerichtschreibers zu Lucern, Eidgnössische Kronik [1482/88]; hg. von Joseph Schneller (Gfo. 10).

HvRüte = Hans von Rüte, geb. um 1500, gest. 1558. Mitglied des Grossen Rats und Gerichtsschreiber in Bern, zuletzt Stiftsschaffner in Zofingen. – HvRüte 1532. Ein faßnachtspil, den ursprung, haltung und das end beyder, heydnischer und bäpstlicher abgötteryen allenklich verglychende; zuo Bern inn Oechtland durch die jungen burger gehallten. Basel 1532 (tw. abgedr. Alem. 3, 53/61, 120/8). Neu hg. in HvRüte GA., 9/105. – HvRüte 1538. Die hystoria des gots förchtigen jünglings Josephs, in dem Ersten Buoch Mosy [...] beschriben, ist zuo Bernn durch junge burger conterfetisch gespilt im 1538. jar. Bern 1538. Neu hg. in HvRüte GA., 107/249. – HvRüte 1540. Die hystori, wie der Herr durch Gedeons hand sin volck von siner finden gwalt wunderbarlich erlößet hab [...]. Ist zuo Bern durch die jungen burger gespilt uff dem 7. tag martii im 1540. jar. Bern 1540 (früher nach Auszügen von Jakob Baechtold). Neu hg. in HvRüte GA., 251/399. – HvRüte 1546. Wie Noe vom win uberwunden durch sin jüngsten sun Cham geschmächt, aber die eltern beid, Sem unnd Japhet, geehret, den sägen und fluoch inen eroffnet hatt. Ist zuo Bernn in Uechtland durch junge burger gspilt uff 4. aprilis anno 1546. Bern 1546. Neu hg. in HvRüte GA., 401/613. – HvRüte 1552. Ein kurtzes osterspil zuo Bern durch jung gsellen ghandlet uff dem sontag Quasimodo nach Ostern im 1552. jar. Bern 1552. Neu hg. in HvRüte GA., 615/48. – HvRüte 1555. Goliath, die histori, wie David der jüngling den risen Goliath umbbracht und erlegt hat. Ist zuo Bern durch ein gemeyne burgerschafft gespilt. Bern 1555 (früher nach Auszügen von Jakob Baechtold). Neu hg. in HvRüte GA., 651/879. – HvRüte GA. Sämtliche Dramen; hg. von Friederike Christ-Kutter, Klaus Jaeger, Hellmut Thomke. 3 Bde. Bern/Stuttgart/Wien 2000 (Schweizer Texte NF. 14).

Ruth. Das Buch Ruth; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

JRutishauser 1967. Die Namen der laufenden Gewässer im Bezirk Winterthur. Zürcher Diss. von Jörg Rutishauser. Winterthur 1967.

KRutish(auser) 1880. Vierundzwanzig Wochen im Gebirge! Ein Bild aus dem Prätigauer Natur- und Volksleben [...]; von Carl Albert Rutishauser. Luzern 1880.

JJRütl. Ländliche Gedichte von J[ohann] J[akob] Rütlinger. 3 Bdch. Ebnat 1823. 1824. 1826. 2., verbesserte, mit einer deutlichen Worterklärung vermehrte Aufl. Lichtensteig 1835. – MA. von GoT.

AvRütte = Albert Rudolf von Rütte 1825/1903. Pfarrer, Botaniker und Sammler dialektologischen Materials, Schwiegersohn Gotthelfs. – AvRütte 1858. Erklärung der schwierigern dialektischen Ausdrücke in Jeremias Gotthelfs (Albert Bitzius) gesammelten Schriften. Berlin 1858 (Anhang zu Jerem. Gotthelfs gesammelten Schriften in Bd 23).

Ryff, Chr. Die Chronik [im Besitze] des Fridolin Ryff 1514/41, mit der Fortsetzung des Peter Ryff 1543/85 (abgedr. Bs Chr. 1, 1/229).

ARyff = Andreas Ryff 1550/1603. Basler Kaufherr und Staatsmann. – ARyff 1592. Bruchstück aus der Autobiographie des Andreas Ryff; hg. von D[aniel] A[lbert] Fechter (Bs TB. 1851, 23/61). – Andreas Ryffs Autobiographie; hg. von Andreas Heusler. Basel 1870 (Basler Beitr. zur vaterländ. Geschichte 9). – ARyff 1593/1602. Liber Legationum; hg. und eingeleitet von Friedrich Meyer. Basel 1959 (SA. aus Bs Ztschr. 58/9). – ARyff 1594. Der rappenkrieg. Anfang, mittel und end. Alles von dem ehren- und nothvesten herrn hauptmann Andreas Ryff ganz wahrhaftig und ordentlich beschrieben 1594; hg. von Nikl[aus] Müller. Basel 1833. – ARyff 1597. Circkell der Eidtgnoschaft; tw. hg. von Ernest Meininger unter dem Titel: Une Chronique Suisse inédite. Basel 1892. – ARyff 1600. Reiß-Biechlin. 1600 (abgedr. Bs TB. 1862). – ARyff, Br. Briefe des Andreas Ryff (abgedr. als Anhang zu ARyff 1594).

DRyff. Aufzeichnungen des Diebold Ryff (gest. 1586; abgedr. Bs Chr. 1, 218/29). Online-Zugang...

HRyhiner = Heinrich Ryhiner 1508/1553. Kaiserlicher Notar und Stadtschreiber in Basel. – HRyhiner 1525. Heinrich Ryhiners Chronik des Bauernkrieges (abgedr. Bs Chr. 6, 461/524).

    S

S. s. Seil(er).

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S JB. Jahrbuch für solothurnische Geschichte; hg. vom Hist. Verein des Kts Solothurn. Solothurn 1928ff.

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S Kal. Solothurner Kalender 1709. – Neuer und alter Schreibcalender für das Jahr 1758ff.; gestellt und beschrieben durch Martinum Dechendorff. Solothurn 1758. – Solothurner Kalender 1857ff.

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S Leseb. 1877. Lesebuch für die obern Klassen [...] der Primarschulen des Kantons Solothurn. Solothurn 1877.

S Lobgesang 1672. Lobgesang von Mariä Hilff. Solothurn 1672.

S NB. Solothurnisches Namenbuch. Bd 1: Solothurnische Ortsnamen. Die Namen des Kantons, der Bezirke und der Gemeinden; gesammelt und bearb. von Rolf Max Kully u. a. Solothurn 2003. Bd 2: Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Dorneck-Thierstein; hg. von Markus Gasser und Thomas Franz Schneider; bearb. von der Forschungsgruppe Solothurnisches Orts- und Flurnamenbuch. Basel 2010. Bd 3: Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Olten-Gösgen; hg. von Jacqueline Reber; bearb. von der Forschungsgruppe Solothurnisches Orts- und Flurnamenbuch. Basel 2014.

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GSaladin 1923. Zur Siedelungsgeschichte des freiburgischen Sensebezirks; von Guntram Saladin (F Gbl. 1923, 1/126). – GSaladin 1929. Über luzernische Familiennamen (Gfd 84, 109/41). – GSaladin 1942. Über den Stand der Ortsnamenforschung im Kanton Zürich (Z TB. 1942, 30/47). – GSaladin 1945. Der Wandel in der Schreibung unserer Flurnamen (ebd. 1945, 20/38). – GSaladin 1948. Das Bild der Dorfschaft Walchwil in ihren Hof- und Hausnamen (SA. aus Zg Neuj. 1948). – GSaladin 1950/1. Alte Flurnamen in städtischen Straßennamen Zürichs (SA. aus ZS. JB. 1949/50. 1950/1).

Salat = Hans Salat 1498/1561. Gerichtsschreiber in Luzern, Schulmeister an der deutschen Schule in Freiburg i. Ü. – Salat. Hans Salat, ein Schweizerischer Chronist und Dichter aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Sein Leben und seine Schriften; hg. von Jacob Baechtold. Basel 1876. – Salat 1537. Hans Salats Drama vom verlornen Sohn; hg. von Jakob Baechtold (SA. aus Gfd 36, 1/90). Neu hg. in Komödien XVI., 61/181. – Salat, Ref.-Chr. Chronik der Schweizerischen Reformation von deren Anfängen bis und mit A[nn]o 1534, im Auftrage der katholischen Orte verfasst 1534, abgedr. Ref.-Arch. 1868, 1/396]. Neue Ausgabe bearb. von Ruth Jörg; hg. von der Allg. Geschichtforsch. Gesellschaft der Schweiz. 3 Bde. Bern 1986 (QSG. NF. I 8/1-3).

Salis-Marschlins 1813. Anleitung zur Verbesserung der Landschulen im Kanton Graubünden; von Carl Ulisses von Salis-Marschlins. Chur 1813.

HSalvisberg = Hanni Salvisberg, geb. 1923. Bäuerin. – HSalvisberg 1998. Bach- u Wöschtag. Gschichte vo früecher. Bern 1998.

RSalzm. = Rudolf Salzmann, geb. 1841. Schriftsteller, Journalist, Korrespondent, Herausgeber des Schweizerischen Volkstheaters. MA. von BU. – RSalzm. 1870. Der Tod versöhnt, oder Das alte Bern im letzten Kampfe. Historisches Drama im Volksdialekt mit Gesang in 5 Akten. Bern 1870.

I. II. Sam. Das I. II. Buch Samuels; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Sammler s. Gr Sammler.

Samson 1558. Samson. Die histori, wie der starck Samson von synem wyb unnd nachmalen durch die mätzen Delila betrogen und umb syn stercke kommen ist. Durch ein junge burgerschafft zuo Arow gespilt. Durch M. Mattheum Rotbletz uß dem 14., 15. und 16. cap. deß buochs der Richteren gezogen. Bern 1558. Neu hg. von Emil Ermatinger. Frauenfeld 1936.

Sanders. Wörterbuch der Deutschen Sprache. Mit Belegen von Luther bis auf die Gegenwart; von Daniel Sanders. 2 Bde in 3 Teilen. Leipzig 1860/5. – Sanders 1885. Ergänzungs-Wörterbuch der deutschen Sprache. Eine Vervollständigung und Erweiterung aller bisher erschienenen deutsch-sprachlichen Wörterbücher (einschließlich des Grimmschen). Mit Belegen von Luther bis auf die neueste Gegenwart. Berlin 1885.

Sang und Klang 1899 s. ATobler 1899.

Sant'Albino. Gran Dizionario piemontese-italiano; compilato dal cavaliere Vittorio di Sant'Albino. Torino 1859.

Sapientia s. Weish.

Sarn. B. T. 1381 s. BdT. 1381.

Sarner Predigten s. Pred. XIV.

Sartori = Hans Maria Sartori 1879/1948. Lehrer. MA. von TB. – Sartori. Die Mundart von Bosco-Gurin (Mskr. in der Bibl. des Id.).

MSattler 1913. Freiburger Bildwerke des 16. Jahrhunderts. Zürcher Diss. von Margarete Sattler. Zürich 1913.

FSauerleu 1921. D'Helgegant. Baseldeutscher Schwank in 1 Akt; von Felix Sauerleu [Albert Oeri]. Basel 1921.

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Sch Gespr. 1869. Gespräch am Fischmarkt-Brunnen in Schaffhausen. 1869 [oO.]. – MA. von Sch.

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Sch Holzrodel 1652 s. GKummer 1950.

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Sch Wirtsordn. 1603. Der Würdten Eydt und Ordnung. 1603 (Mskr. in der Bibl. des Id.).

JSchacher 1947. Das Hexenwesen im Kanton Luzern nach den Prozessen von Luzern und Sursee 1400–1675. [Freiburger (i/Ü.) Diss.] von Joseph Schacher. Luzern 1947. – JSchacher 1957. Luzerner Akten zur Geschichte der Täufer (SA. aus Ztschr. für schweiz. Kirchengeschichte 51, 1/26, 113/35, 173/98). Online-Zugang...

WSchachtler = Wilhelm Schachtler 1851/1913. Weinhändler und Politiker. MA. von GAltst.

Schachzabelb. Das Schachzabelbuch Kunrats von Ammenhausen, Mönchs und Leutpriesters zu Stein am Rhein [vollendet 1337]; hg. von Ferdinand Vetter (Bibliothek älterer Schriftwerke der deutschen Schweiz). Frauenfeld 1887; tw. auch nach: Neue Mittheilungen aus Konrads von Ammenhausen Schachzabelbuch; von FVetter (Aarauer Schulprogramm 1877).

Schade. Altdeutsches Wörterbuch; von Oskar Schade. 2., umgearb. und vermehrte Aufl. 2 Bde. Halle 1872/82. – Schade (Sat.) 1863. Satiren und Pasquille aus der Reformationszeit. 3 Bde. Hannover 1856/8. 2. Ausg. Hannover 1863.

(JC)Schäfer 1805/13. Avis-Blatt für Herisau und die umliegenden Gegenden; hg. von JCSchäfer. 1805. – Avis-Blatt für Herisau und die umliegende Gegend. 1. Jg 1809. 2. Jg 1810 (darin: Materialien zu einer vaterländischen Chronik des Kantons Appenzell). 3./5. Jg. Herisau 1811/3 unter dem Titel: Materialien zu einer vaterländischen Chronik des Kantons Appenzell.

Schäferscheid 1831. Der Schäfer-Scheid. (Eine Volkshirten-Musterung.) Ein Versuch in berndeutschen Reimen; [von Karl Schnell]. 1831 [oO.].

HSchaffner 1967. Heimatkunde von Anwil; von Hans [Sebastian] Schaffner. Liestal 1967.

JJSchalch 1834. 1836. Erinnerungen aus der Geschichte der Stadt Schaffhausen; [von Johann Jakob Schalch]. 2 Bdch. Schaffhausen 1834. 1836.

JJSchälchlin 1856. Gedichte; von J[ohann] J[akob] Schälchlin. 4 Hefte. Zürich 1856.

Pfarrer KSchaltegger = J. Konrad Schaltegger 1848/1925. Pfarrer in Hüttwilen und Pfyn. MA. von Th.

ASchär s. (A)Schaer.

(A)Schaer = Adolf Schaer-Ris 1889/1962. Lehrer in Lotzwil und Sigriswil, Verfasser von Erzählungen, Lustspielen und Schauspielen, Präsident der Thuner Kunstgesellschaft. – ASchär 1914. D'Hohwacht. Berndeutsches Schauspiel. Aarau 1914. – (A)Schaer 1919. Die Geschichte der Thuner Stadtschulen (1266–1803). Berner Diss. Bern 1919. – ASchaer 1925. Di spitzi Flueh. Ernstes berndeutsches Spiel in 2 Aufzügen. Bern 1925. – ASchaer 1940. Drätti erzellt Müschterli us sir Juget. Bern 1940. – ASchaer 1942. Unstärblechi Gschichte us em Alte Teschtamänt. Bärndütsch erzellt. Bern 1942.

FSchärer 1829. Geschichte der öffentlichen Unterrichts-Anstalten des deutschen Theils des ehemaligen Kantons Bern [...]. Von Anfang der Stadt Bern [...] bis zur Revolution von 1798; von BSFriedr[ich] Schärer. Bern 1829.

RSchärer 1864. Anleitung zum Schwingen und Ringen; von R[udolf] Schärer. Bern 1864.

Scharfschützen-Lieder. Der alten Lieder neue Auflage. Allen singlustigen Waffenbrüdern gewidmet und auf Verlangen wieder neu an den Tag gegeben von einem alten Scharfschützen. [Zürich 1843].

Schatz. Wörterbuch der Tiroler Mundarten; von Josef Schatz; für den Druck vorbereitet von Karl Finsterwalder. 2 Bde. Innsbruck 1955/6 (Schlern-Schriften 119). – JSchatz 1897. Die Mundart von Imst. Laut- und Flexionslehre. Strassburg 1897. – JSchatz 1903. Die tirolische Mundart (SA. aus Ztschr. des Ferdinandeums Innsbruck 1903). – JSchatz 1927. Althochdeutsche Grammatik. Göttingen 1927.

Schatzmann s. Alpenw.

Schauberg = Wilhelm Rudolf Schauberg 1844/93. Dr. iur., Oberrichter, Kantonsrat. MA. von Z.

Schaubg, Rq. Zeitschrift für noch ungedruckte Schweizerische Rechtsquellen; hg. von Joseph Schauberg. 2 Bde. Zürich 1844. Online-Zugang... 1847. Online-Zugang...

ESchäubli 1990. D Genesis. Us em Hebrèische uf Züritüütsch übersetzt; vom Eduard Schäubli. Zürich 1990.

OSchaufelb. = Otto Schaufelberger 1901/87. Lehrer auf der Strahlegg bei Fischenthal, später in Uster. MA. von ZO. – OSchaufelb. Stenographie und Liebi. Schwank in 1 Akt. Aarau [1931]. – OSchaufelb. 1969. Durs Oberland uuf und durs Oberland aab ... Kurzgeschichten, Anekdoten und Gedichte in der Mundart des Oberen Tösstales. 4. Aufl. Wetzikon 1975. – OSchaufelb. 1970. Vom Bachtel- bis zum Eiffelturm. Weitere Kurzgeschichten und Anekdoten in der Mundart des Zürcher Oberlandes. Wetzikon 1970. – OSchaufelb. 1971. Noomool e Hampfle Oberländer Gschichte. Kurzgeschichten und Anekdoten in der Mundart des oberen Tösstales. Wetzikon 1971. – OSchaufelb. 1974. Züri Oberländer Choscht. Nochmals heitere Kurzgeschichten und Anekdoten in der Mundart des Zürcher Oberlandes. Wetzikon 1974. – OSchaufelb. 1975. Muschter und Müschterli. Kurzgeschichten und Anekdoten in der Mundart des Zürcher Oberlandes. Wetzikon 1975.

WSchaufelb. 1972. Der Wettkampf in der alten Eidgenossenschaft. Zur Kulturgeschichte des Sports vom 13. bis ins 18. Jahrhundert; von Walter Schaufelberger. 2 Bde. Bern 1972 (Schweizer Heimatbücher 156/8).

Schausp. (XVI.). Schweizerische Schauspiele des 16. Jahrhunderts; hg. [...] unter Leitung von Jakob Bächtold. 3 Bde. Zürich 1890/3. – Schausp. 1775. Schweizerische Schauspiele: Wilhelm Tell oder der gefährliche Schuß. Geßlers Tod oder das erlegte Raubthier. Heinrich von Melchthal oder die ausgetretenen Augen; [von Johann Jakob Bodmer]. 1775 [oO.].

Scheffelt-Schweizer 1926. Fische und Fischerei im Bodensee; von E[rnst] Scheffelt und W[ilhelm] Schweizer. Stuttgart 1926.

PScheitlin = Peter Scheitlin 1779/1852. Pfarrer, Prof. am Gymnasium St. Gallen. MA. von GStdt. – PScheitlin 1828. Pankraz Tobler, der älteste Burger der Stadt und des Kantons St. Gallen, geb. 1731, gest. 1828 [...]. St. Gallen 1828. – PScheitlin 1829. Das Fünfzigerfest der Jahrgängerschaft des Jahrs 1779, gefeiert am 22. und 23. Tag Herbstmonats 1829. St. Gallen 1829. – PScheitlin 1837. Humoristische Vorlesungen. [St. Gallen 1837].

Schelbert = Alois Schelbert 1847/1900. Pfarrer in Unteriberg. MA. von Schw.

Schelbert-Rappolt 1977. Alles ist ganz anders hier. Auswandererschicksale in Briefen aus zwei Jahrhunderten; von Leo Schelbert und Hedwig Rappolt. Olten/Freiburg i. Br. 1977.

ASchenker s. Fritschi 1888.

WSchenker 1977. Die Sprache Huldrych Zwinglis im Kontrast zur Sprache Luthers; von Walter Schenker. Berlin/New York 1977 (Studia Linguistica Germanica 14).

JSchenkl. XIV. Deutsches Verzeichnis von Fischen, nach der Monatsreihe (Mskr. des 14. Jhdts, tw. von Joh. Schenklin geschrieben; Kod. 1050 der St. Galler Stiftsbibl.; nach Auszügen von Gustav Scherrer).

GScherrer 1859. St. Gallische Handschriften; in Auszügen hg. von Gustav Scher[r]er. St. Gallen 1859. – GScherrer 1874. Kleine Toggenburger Chroniken. Mit Beilagen und Erörterungen. St. Gallen 1874.

Schertw. um 1579. Jakob Schertwegs Tragedia von Bigandus. [Basel 1579] (Originaldruck der Solothurner Stadtbibl.; besprochen von Franz Krutter im S Wbl. 1845, 94/7).

Scherz-Oberlin. Johannis Georgii Scherzii glossarium germanicum medii aevi potissimum dialecti suevicae; edidit, illustravit, supplevit Jeremias Jacobus Oberlinus. 2 tomi. Argentoratum 1781/4.

JJScheuchz. = Johann Jakob Scheuchzer 1672/1733. Arzt, Naturforscher und Historiker in Zürich. – JJScheuchz. 1699. Einladungs-Brief zu Erforschung natürlicher Wunderen, so sich im Schweitzer-Land befinden [oOuJ.]. – JJScheuchz. 1706/8. 1716/8. 1746. 1752. Beschreibung der Natur-Geschichten des Schweizerlands. 3 Teile. Zürich 1706/8. Online-Zugang... – Helvetiae stoicheiographia, orographia et oreographia, oder Beschreibung der Elementen, Grenzen und Bergen des Schweitzerlands. Der Natur-Histori des Schweitzerlands 1. Teil. Hydrographia Helvetica. Beschreibung der Seen, Flüssen, Brünnen, warmen und kalten Bäderen und anderen Mineral-Wasseren des Schweitzerlands. Der Natur-Histori [...] 2. Teil. Meteorologia et oryctographia Helvetica, oder Beschreibung der Lufft-Geschichten, Steinen, Metallen und anderen Mineralien des Schweitzerlands, absonderlich auch der Uberbleibselen der Sündfluth. Ist der 3. [...] Teil der Natur-Geschichten [...]. Zürich 1716/8. 2. Aufl. 3 Teile. Zürich 1752. – JJScheuchzers [...] Natur-Geschichte des Schweitzerlandes, samt seinen Reisen über die Schweitzerische Gebürge; aufs neue hg. und mit einigen Anmerkungen versehen von Joh. Georg Sulzern. 2 Teile. Zürich 1746. Online-Zugang 1706/8...JJScheuchz. 1721. Von der Marsilianischen Pest-Seuch. 1) Deroselben Beschreibung durch Herren Chicoyneau, Verny, Soullier. 2) Ein Schreiben an Herren DeFornes von Herren Chicoyneau, Verny und Deidier. 3) Ein Schreiben an Herren DeBon von Herren Pons. 4) Beschreibung der Pest zu Aix von Anfang des Augusts bis zu End des Jahres 1720. Zürich 1721. – JJScheuchz. 1728. De Helvetiae aëribus, aquis, locis specimen. Tiguri 1728. – JJScheuchz. (Baden) 1732. Vernunfftmäßige Untersuchung des Bads zu Baden, dessen Eigenschafften und Würckungen. Zürich 1732. – JJScheuchzer 1933. Verzeichnis des wissenschaftlichen Nachlasses von Johann Jakob Scheuchzer; im Auftrag der Zentralbibl. Zürich bearb. von Rud[olf] Steiger (SA. aus Vierteljahrsschrift der Naturforsch. Gesellschaft in Zürich 78, 1933).

PScheuermeier 1943. 1956. Bauernwerk in Italien, der italienischen und rätoromanischen Schweiz. Eine sprach- und sachkundliche Darstellung landwirtschaftlicher Arbeiten und Geräte; von Paul Scheuermeier. 2 Bde. Erlenbach-Zürich 1943. 1956 (AIS. Illustrationsbde 1/2).

AScheuss 1841. Rudolf, der Branntweinsäufer; von Ad. Scheuss. Trogen 1841.

ESchiess 1919. Das Gerichtswesen und die Hexenprozesse in Appenzell. Berner Diss. von Emil Schiess. Trogen 1919.

HPSchifferle 1995. Dialektstrukturen in Grenzlandschaften. Untersuchungen zum Mundartwandel im nordöstlichen Aargau und im benachbarten südbadischen Raum Waldshut. Zürcher Diss. von Hans-Peter Schifferle. Bern 1995 (Europ. Hochschulschriften, Reihe 1, 1538).

Schild = Franz Josef Schild 1821/89. Arzt und Schriftsteller in Grenchen. MA. von SL. – Schild 1853. Juraklänge in Solothurner Mundart. Vermischt mit einzelnen hochdeutschen Gedichten. Zürich 1853 (tw. wieder abgedr. in der Gesamtausgabe 2). – Schild 1858. Der Bäs'ris-Dönel (abgedr. in B Album 1858, 178/80; wieder abgedr. in Schild 1860, 77/81). – Schild 1860. 1866. Aus dem Leberberg. Gedichte und Sagen [...]. 1. Bdch. Solothurn 1860. 2. Bdch. Grenchen 1866 (wieder abgedr. in der Gesamtausgabe 1. 2). – Schild 1863. 1873. Der Großätti aus dem Leberberg [...]. 1. Bdch. Solothurn 1863. 2. Bdch. Grenchen 1873 (wieder abgedr. in der Gesamtausgabe 3). – Schild 1876. Aus dem Volk und für das Volk. 2 Erzählungen [...] nebst einem Anhang von Gedichten. Biel 1876 (wieder abgedr. in der Gesamtausgabe 1). – Schild 1879. Rymereie in Solothurner Mundart. Solothurn 1879 (tw. wieder abgedr. in der Gesamtausgabe 2). – Schild 1880. 1881. Gesamtausgabe unter dem Titel: D'r Großätti us 'em Leberberg. 3 Bde. 2., vermehrte und verbesserte Aufl. Burgdorf 1880. 1881. – Schild 1883. Sennen-Fahrten in 5 Liedern mit verbindender Deklamation. [...]. Bern 1883. – Verlobungs-Scene zu den Sennenfahrten. Bern [oJ.]. – Schild 1885. D'r Fenner-Joggeli (Johann Jakob Hugi). Erzählung in Solothurner Mundart. Burgdorf 1885. – Schild 1889. D'r Tschamperisepp. Wätterprophet und Physigugg, oder Aberglauben und Fortschritt [oOuJ.] (zuerst erschienen in der NZZtg 1889).

Schild-Boss. Brienzerdeutsches Wörterbuch. Mundartwörterbuch des Brienzerbezirks; von Helene Schild-Michel und Walter Boss unter Mitarbeit von Marianne Boss. Brienz [2006].

PSchild. Brienzer Mundart. 1. Teil: Die allgemeinen Lautgesetze und Vokalismus. Göttinger Diss. von Peter Schild. Basel 1891. 2. Teil: Consonantismus (Beitr. 18, 301/93).

Schiller-Lübben. Mittelniederdeutsches Wörterbuch; von Karl Schiller und August Lübben. 6 Bde. Bremen 1875/81. Neudruck. Münster i/Westf. 1931.

DSchill(ing) B = Diebold Schilling, geb. um 1430, gest. 1486. Gerichtsschreiber in Bern und Mitglied des Grossen Rats. – DSchill(ing) B. Diebold Schillings Beschreibung der burgundischen Kriegen und einicher anderer in der Schweitz und sonderlich zu Bern [...] vorgefallenen merckwürdigen Begebenheiten [1480]. Bern 1743. Neu hg. unter dem Titel: Diebold Schillings Berner Chronik von 1424–1468; von Theodor von Liebenau und Wolfgang Friedrich von Mülinen (B Arch. 13, 1893, 431/600). – Die Berner Chronik des Diebold Schilling 1468–1484; im Auftrage des Hist. Vereins des Kts Bern hg. von Gustav Tobler. 2 Bde. Bern 1897. 1901. Online-Zugang... – Die Grosse Burgunder Chronik des Diebold Schilling von Bern. «Zürcher Schilling». Textedition bearbeitet von Pascal Ladner, im Kommentar zur Faksimileausgabe der Hdschr. Ms. A5 der Zentralbibliothek Zürich; hg. von Alfred A. Schmid. Luzern 1985. – Diebold Schillings Spiezer Bilderchronik. Kommentar zur Faksimileausgabe der Hdschr. Mss. hist. helv. I. 16 der Burgerbibliothek Bern; hg. von Hans Haeberli und Christoph von Steiger. Textedition bearbeitet von Urs Martin Zahnd. Luzern 1990.

DSchill(ing) L = Diebold Schilling, geb. 1460, gest. um 1520. Kleriker, Notar und Weinhändler in Luzern, zeitweise auch im diplomatischen Dienst. – DSchill(ing) L. Diebold Schilling's des Lucerners Schweizer-Chronik [1509 (1520)], abgedruckt nach der Originalhandschrift auf der Bürgerbibliothek der Stadt Lucern. Lucern 1862. – Die Schweizer Bilderchronik des Luzerners Diebold Schilling 1513. Textedition bearbeitet von Peter Rueck und Gottfried Boesch, in der Sonderausgabe des Kommentarbandes zum Faksimile der Hdschr. S. 23 fol. in der Zentralbibliothek Luzern; hg. von Alfred A. Schmid. Luzern 1981.

RSchilling 1970. Romanische Elemente im Schweizerhochdeutschen; von Rudolf Schilling. Mannheim/Wien/Zürich 1970 (Duden-Beiträge. Sonderreihe: Die Besonderheiten der deutschen Schriftsprache im Ausland 38).

Schimpfr. 1651. 1652. Schimpf- und Glimpf-Reden, zusamen geschriben anno 1651. – Kurtzweilige Schimpf- und Glimpf-Reden, observiert anno 1652; [von Hans Ulrich Brennwald; unpaginiertes Mskr.-Bdch. in der Bibl. des Id.; zur Verfasserfrage vgl. Adrian Corrodi, Z TB. 1944, 36/47]. Auswahl daraus unter dem Titel: Altschweizerische Sprüche und Schwänke; hg. von der Red. des Id. Frauenfeld 1941.

Schindl. = Kaspar Schindler 1832/98. Tierarzt, Nationalrat. MA. von Gl.

Schindler = Josef Anton Schindler 1830/74. Pfarrer, Seminardirektor. MA. von aSchw.

Schindler 1900. Finanzwesen und Bevölkerung der Stadt Bern im 15. Jahrhundert. Berner Diss. von Karl Schindler. Bern 1900.

CSchindler 1755. Specimen inaugurale medicum de caseo Glaronensium basili, viridi. Basler Diss. von Conrad Schindler. 1755.

Schinz und Keller. Flora der Schweiz. Zum Gebrauche auf Exkursionen, in Schulen und beim Selbstunterricht; von Hans Schinz und Robert Keller. 1. Teil: Exkursionsflora. 4., stark vermehrte Aufl. bearb. und hg. von Hans Schinz unter Mitwirkung von Albert Thellung. Zürich 1923. 2. Teil: Kritische Flora. 3., stark vermehrte Aufl. bearb. und hg. von HSchinz unter Mitwirkung von AThellung. Zürich 1914.

HSchinz = Heinrich Rudolf Schinz 1777/1861. Dr. med., Prof. für Zoologie, Mitglied des Grossen Rats der Stadt Zürich, Mitgründer der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft. – HSchinz 1834. Handbuch der Naturgeschichte für Schulen. Vermehrte und veränderte Aufl. Zürich 1834. – HSchinz 1842. Der Kanton Zürich in naturgeschichtlicher und landwirthschaftlicher Beziehung dargestellt [...]. Zürich 1842. – HSchinz 1847. Beschreibung der landwirthschaftlichen Verhältnisse der Gemeinde Uitikon am Albis. Zürich 1847. – HSchinz 1968. Orts- und Flurnamen von Oberrieden, sowie der angrenzenden Gebiete von Horgen und Thalwil; von Hans Schinz (SA. aus Anzeiger des Bezirkes Horgen 1968).

JHSchinz = Johann Heinrich Schinz 1725/1800. Kaufmann in Zürich, Politiker und Historiker. – JHSchinz 1764. Versuch einer Geschichte der Handelschaft der Stadt Zürich und Landschaft Zürich (abgedr. Abhandlungen der Naturforsch. Ges. in Zürich 2, Zürich 1764). Online-Zugang…JHSchinz 1765. Beschreibung der Gewichten und Maasen der Stadt und Landschaft Zürich (abgedr. ebd. 3, Zürich 1766).

SSchinz 1818. Das höhere Gebirg des Kantons Zürich und ökonomisch-moralischer Zustand der Bewohner, mit Vorschlägen der Hülfe [...]; geschildert von Salomon Schinz in der Synodal-Rede 1817. – Erwägung und Beherzigung einiger solcher Vorschläge von Johannes Schultheß. [Zürich] 1818.

Schirmer. Wörterbuch der deutschen Kaufmannssprache auf geschichtlichen Grundlagen mit einer systematischen Einleitung; von Alfred Schirmer. Strassburg 1911.

VSchirmunski 1962. Deutsche Mundartkunde. Vergleichende Laut- und Formenlehre der deutschen Mundarten; von Viktor M. Schirmunski. Berlin 1962 [russische Original­ausgabe Moskau 1956]. Neu hg. und kommentiert von Larissa Naiditsch unter Mitarbeit von Peter Wiesinger. Frankfurt a. M. 2010.

Schi-Sprache 1933 s. HBaumgartner 1933.

ESchlachter 1914. Die chlyne Patriote. Soldateliedli und Värsli zur Gränzbsetzig; von Elisabeth Schlachter. Biel/Bern/Zürich 1914. – ESchlachter 1932. Da heit dir neui Värsli. Bern 1932. – ESchlachter 1938. Bärnergmüet. Gschichte vo Freud und Leid. Meiringen 1938. – MA. von BU.

FSchlachter = Franz Eugen Schlachter 1859/1911. Prediger der Evangelischen Gesellschaft, Kritikier der Landeskirche, Bibelübersetzer. MA. von BU. – FSchlachter 1891. 1893. Resli, der Güterbub. Geschichte eines Bernerjungen. Dessen eigenen Mittheilungen nacherzählt. Bern 1891. 2. Aufl. 1893.

JSchläpf(er) 1851. Knospen aus den Alpen. Gedichte; von JSchläpfer. Bern 1851. – Teilweise MAA. von Ap und B.

JJSchläpf(er) 1805. Abschieds-Predigt, gehalten im Geist vor Waldstadt-Bewohnern den 3. November 1805; von Johann Jacob Schläpfer [oOuJ.]. – JJSchläpf(er) 1839. Geschichte der Gemeinde Waldstatt unter Berücksichtigung der Landesgeschichte des Kts Appenzell ARh. St. Gallen [1839].

RSchläpfer = Robert Schläpfer 1923/2001. Dozent an der Universität Basel, Mitarbeiter am SDS. Gw. für Jenisch. – RSchläpfer 1956 s. BSM. V.

(JJ)Schlegel = Johann Jakob Schlegel 1820/79. Lehrer. MA. von GW.

Schles. WB. Schlesisches Wörterbuch; bearb. und hg. von Walther Mitzka. 3 Bde. Berlin 1963/5.

Schlesw.-Holst. WB. Schleswig-Holsteinisches Wörterbuch (Volksausgabe); hg. von Otto Mensing. 5 Bde. Neumünster 1925/35.

Schloss Rued s. Rued 1724/45.

ESchlumpf. Min erste Maa sälig. Schwank in 1 Akt von; Ernst Schlumpf. Zürich [1914]. 2. Aufl. Zürich 1924. – MA. von Z.

ESchlumpf-Rüegg. D' Freudeberger Schueljuged; von Ernst Schlumpf-Rüegg. 2 Teile. 2. Aufl. Zürich [oJ.]. – MA. von Z.

GSchlumpf 1881. Gedichte; von Gottfried Schlumpf. Oerlikon-Zürich 1881.

KSchlumpf 1956. Pflanzen unserer engern Heimat. Beitrag zu einem Heimatbuch von ZWald ; von Karl Schlumpf. 1956 (Maschinenschrift; in der Bibl. des Id.).

MSchlumpf 1898. Das verlorne Kind. Vaterländisches Schauspiel in 5 Akten; nach der gleichnamigen Erzählung von Jakob Frey für die Bühne bearb. von Marie Schlumpf. Aarau 1898.

Schm. 1821. Die Mundarten Bayerns; grammatisch dargestellt von Joh[ann] Andreas Schmeller. München 1821. Neudruck München 1929. – Schm. 1855. JASchmellers sogenanntes Cimbrisches Wörterbuch, das ist deutsches Idiotikon der VII und XIII Comuni in den Venetianischen Alpen; mit Einleitung und Zusätzen [...] hg. von Joseph Bergmann. Wien 1855. Online-Zugang...Schm.(-Fr.). Bayerisches Wörterbuch. Sammlung von Wörtern und Ausdrücken, die in den lebenden Mundarten sowohl, als in der ältern und ältesten Provincial-Litteratur des Königreichs Bayern, besonders seiner ältern Lande, vorkommen [...]. 2., mit des Verfassers Nachträgen vermehrte Ausg. [...]; bearb. von G[eorg] Karl Frommann. 2 Bde. München 1872. 1877. Online-Zugang...

Schmid-Issler. Davoserdeutsches Wörterbuch. Der Wortschatz einer Bündner Walsermundart; von Martin Schmid und Gaudenz Issler. Chur 1982.

Schmid u. Sprecher 1919. Zur Geschichte der Hexenverfolgungen in Graubünden, mit besonderer Berücksichtigung des Heinzenberges, der Gruob, des Schanfiggs und des Prättigaus; von M[artin] Schmid und FSprecher. Chur 1919 (Gr Jahresber. 1918, 73/252).

CSchmid 1969. Sach- und Sprachwandel seit 1900, dargestellt am Gemeinschaftsleben und an der Mundart von Bellwald [Wallis]; von Camill Schmid. Basel 1969 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 49). 2. Teil: Lautlehre (Maschinenschrift; in der Bibl. des Id.).

FVSchmid 1788/90. Allgemeine Geschichte des Freystaats Ury; von Franz Vinzenz Schmid. 2 Bde. Zug 1788. 1790. Online-Zugang...

HSchmid 1953. Die St. Galler Urkundensprache in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts. Zürcher Diss. von Hans Schmid. Zürich 1953.

JSchmid 1957. Luzerner und Innerschweizer Pilgerreisen zum Heiligen Grab in Jerusalem vom 15. bis 17. Jahrhundert; hg. von Josef Schmid. Luzern 1957 (Quellen und Forschungen zur Kulturgeschichte von Luzern und der Innerschweiz 2). – JSchmid 1961. 1969. 1972. 1977. Renward Cysat. Collectanea Chronica und denkwürdige Sachen pro Chronica Lucernensi et Helvetiae; bearb. von Josef Schmid. 1. Abt., 1. Bd, 3 Teile. Luzern 1969. 1972. 2. Bd, 2 Teile. Luzern 1977. Glossar: Worterklärungen und Namenverzeichnis zu den Textbänden. Luzern 1961 (Quellen und Forschungen zur Kulturgeschichte von Luzern und der Innerschweiz 4. 5. 9).

(JChr)Schmid. Schwäbisches Wörterbuch, mit etymologischen und historischen Anmerkungen; von Johann Christoph von Schmid. Stuttgart 1831.

KSchmid 1915 s. BSG. VII.

MSchmid. A Churer Tanzgamedi us'm 18. Jahrhundert in 2 Ufzüg; von Martin Schmid. Chur [1921]. – MA. von GrChur.

MSchmid 1982. Us em Underschnitt. Das und ditz, uf Davaasertüütsch erzelld; von Martin Schmid. Chur 1982.

RSchmid 1580 (1579). Ein nüw wunderbarliche spilsüebung uß dem buoch Josuä fürnemlich zogen, wie die kinder Ißrael trockens fuoß durch den furt Jordans zogen und die zwey ersten küngrych Jericho und Aj yngnommen habind. Nüwlich durch burger der statt Lenzburg gespilt; [von Ruodolff Schmid. Bern 1580]. Zur Datierung vgl. Baechtold. LG. Anm. S. 99.

USchmid 1984. Der Bluemesepp. Gschichti ir Frutigtaler Mundart; von Ueli Schmid. Bern 1984.

VSchmid (1978). Das Sprichwort im Walliserdeutschen. Freiburger [i/Ü.] Lizentiatsarbeit von Volmar Schmid. 1978 (Maschinenschrift). – VSchmid 2003. Kleines Walliser Wörterbuch. Gebäude. Brig 2003.

LRSchmidlin 1886. Geschichte der Pfarrgemeinde Biberist; von L[udwig] R[ochus] Schmidlin. Solothurn 1886. – LRSchmidlin 1895. Geschichte des Solothurnischen Amtei-Bezirkes Kriegstetten nach den urkundlichen Quellen. 1. Das Mittelalter mit nothwendiger Berücksichtigung der Neuzeit. Solothurn 1895. – LRSchmidlin 1898. Bernhardin Sanson, der Ablaßprediger in der Schweiz (1518/9). Eine historische, dogmatische und kirchenrechtliche Erörterung. Solothurn 1898.

ASchmidt 1877. Über die Bedeutung der Mundart in pädagogischer und sprachlicher Beziehung; von ASchmidt. Karlsruhe 1877.

ChSchmidt 1896. Wörterbuch der Strassburger Mundart; aus dem Nachlasse von Charles Schmidt. Mit einer Biographie und einem Verzeichnis der Werke des Verfassers. Strassburg 1896. – ChSchmidt 1901. Historisches Wörterbuch der Elsässischen Mundart. Mit besonderer Berücksichtigung der frühneuhochdeutschen Periode. Strassburg 1901.

(KChrL)Schmidt 1800. Westerwäldisches Idiotikon oder Sammlung der auf dem Westerwalde gebräuchlichen Idiotismen, mit etymologischen Anmerkungen [...]; von Karl Christian Ludwig Schmidt. Hadamar/Herborn 1800.

SSchmid(t) s. Id. B.

JSchmitter 1913. JJBodmers Übersetzungen von JMiltons Verlorenem Paradies 1732, 1742, 1754, 1759, 1769 sprachlich verglichen. Zürcher Diss. von Jakob Schmitter. Zürich 1913.

WSchmitter 1953. Waldarbeit und Waldarbeiter im Prätigau. Zürcher Diss. von Werner Schmitter. Schiers 1953 (Beiheft 3 zum «Bündnerwald», Ztschr. des Bündner Forstvereins und der SELVA, Genossenschaft bündn. Holzproduzenten).

Schmutz-Haas. Senslerdeutsches Wörterbuch. Mundartwörterbuch des Sensebezirks im Kanton Freiburg mit Einschluss der Stadt Freiburg und der Pfarrei Gurmels; von Christian Schmutz und Walter Haas. Freiburg 2000 (Deutschfreiburger Beiträge zur Heimatkunde 65). 2., ergänzte und korrigierte Aufl. Freiburg 2004.

JSchnebeli. Lebenserinnerungen; von JSchnebeli, alt Lehrer in Knonau (19. Jhdt; Mskr.).

JSchneebeli 1904. Verzeichnis der volkssprachlichen Ausdrücke im Bezirk Affoltern (Knonauer Freiamt), Kt. Zürich; von JSchneebeli. 1904 (Mskr. in der Bibl. des Id.).

CSchneider 1886. Lebensleid und Lebensfreud. [...] Bilder aus dem schweizerischen Volksleben [...]; von C[arl] Schneider. Zürich [1886; mit Stücken in der MA. von Bs].

HSchneider = Hermann Schneider 1901/73. Redaktor und Schriftsteller in Riehen. MA. von BsStdt. – HSchneider 1924. D'r Bammert. E Totetanz. Basel 1924. – HSchneider 1926. E Spiel vom Liebe Gott. Bern 1926. – HSchneider 1971. Die goldigi Schtadt. Basler Gschichte. Basel 1971.

HSchneider 1938. Wele stercher? Berndeutsches Lustspiel in 4 Aufzügen nach einer Erzählung Gotthelfs; von Hugo Schneider. Bern 1938.

HSchneider 1942. Beiträge zur Geschichte der zürcherischen Bewaffnung im 16. Jahrhundert. Zürcher Diss. von Hugo Schneider. Zürich 1942.

RSchneider 1987. Unger der Bundeshuuskupple. E Weibel verzellt; von Roger Schneider. Langnau 1987.

StSchneider 1990. Die Flurnamen der Gemeinde Bubendorf/BL. Ein Beitrag zur Flurnamenforschung im Baselbiet; von Stephan Schneider. Liestal 1990 (Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kts Basel-Landschaft 36).

Schnell, Rq. s. Bs Rq.

ESchnell. Sanct Nicolaus, der heilige Bischof und Kinderfreund, sein Fest und seine Gaben. Eine kirchen- und kulturgeschichtliche Abhandlung und Beitrag zur Klärung der christlichen und heidnischen Mythologie, zugleich als Lesebuch für die reifere Jugend und als Festgeschenk zu St. Nicolaus und Weihnachten; von Eugen Schnell. 1. Heft: Das deutsche Reich und die Schweiz. Ravensburg 1883. 2./4. Heft: Österreich-Ungarn. Brünn 1884/5. 5. Heft: Belgien, Holland (usw.). Brünn 1885.

MSchnell. Für's junge Volk an Festtagen; hg. zum Besten der Neuen Mädchenschule in Bern von Martha Schnell. Bern 1889.

JXSchnid. (Schnyd.) 1781. 1782. Geschichte der Entlibucher; von Joseph Xaveri Schnider von Wartensee. 2 Teile. Luzern 1781. [1782]. Online-Zugang...

ALSchnidrig 1957. Land und Liit und Veh und Brüüch. Mundartlichi Värs und Sprüch; von A[lois] L[arry] Schnidrig. 1957 (Maschinenschrift; in der Bibl. des Id.). – MA. von WGräch.

KSchnidrig 1986. Das Dusseln. Ein Subsidiärdialekt im Deutschwallis; von Kurt Schnidrig. Bern/Frankfurt a. M./New York 1986 (Europ. Hochschulschriften, Reihe 1, 938).

CSchnyder = Caspar Schnyder 1854/1936. Gemeindeammann. MA. von GrV. – CSchnyder 1911. Gemsjägers Ende. Eine wahre Geschichte im Valserdialekt (NZZtg 1911). – CSchnyder 1919. Die Wassernot in Vals im Jahre 1868. Chur 1919.

WSchnyder 1925. Die Bevölkerung der Stadt und Landschaft Zürich vom 14. bis 17. Jahrhundert; von Werner Schnyder. Zürich 1925 (Schweizer Studien zur Geschichtswissenschaft 14, Heft 1).

ClSchob. 1695. Schriftmässige Waag-Schale, darinn der vermeinte kostbahre Schatz Pat. Rudolphi, Capucini von Schwyz denen evangelischen Landleuthen löblichen Cantons Glarus in 15 Rahtschlägen aufgetragen, treulich abgewogen und die darinn enthaltene fürnemste Religions-Puncten heutiger römischer Kirchen in 15 freundtlichen Gesprächen zu leicht auß eigner Erfahrung erfunden worden; durch Claudium Schobinger, gewesnen Capuciner, pater perfectus genennt, dißmahligen Prediger zu Zürich. Zürich 1695. – ClSchob. 1699. Der schlimme Alchymist Pater Rudolff Gassert von Schweitz, Capuziner, wegen seiner dreyfachten Capell schrifftmässig erforschet. Zürich 1699.

VSchobinger 1979¹. Der Ääschme trifft simpaatisch lüüt; von Viktor Schobinger. Zürich 1979 (Züri-Krimi 1). – VSchobinger 1979². Der Ääschme laat e melody nöd loos. Zürich 1979 (Züri-Krimi 2). – VSchobinger 1980. Der Ääschmen und de doorffkönig. Zürich 1980 (Züri-Krimi 3). – VSchobinger 1981. Der Ääschmen und s mager gäissli. Zürich 1981 (Züri-Krimi 4). – VSchobinger 1983. Em Ääschme wììrt en mord aagchündt. Zürich 1983 (Züri-Krimi 5). – VSchobinger 1985. De Versamler. De Prediger Salomo. Us em hebrèèische uf züritüütsch übersetzt. Zürich 1985. – VSchobinger 1986. De Guet Pricht, wien en de Mattèèus gschribe hät. S Mattèèus-Evangeelium züritüütsch us em griechischen übersetzt. Zürich 1986. – VSchobinger 1996. kä helde. vil gschichte i äinere gschicht. Zürich 1996. – MA. von ZS.

PSchoeck = Paul Schoeck 1882/1952. Dipl. Arch. in Brunnen. MA. von Schw. – PSchoeck. Tell. Schauspiel in 3 Akten in Schwyzer Mundart. 1. Aufl. Aarau 1923. 2. Aufl. Aarau [1940].

Schodol(er) = Werner Schodoler 1490/1541. Stadtschreiber, später Schultheiss von Bremgarten, Chronist. – Schodol(er). Werner Schodolers Chronik eidgenössischer Geschichte, bis 1525 reichend (Mskr.); vgl. B Arch. 13, 1893, 601/48. – Die Eidgenössische Chronik des Wernher Schodoler um 1510 bis 1535. Textedition bearbeitet von Pascal Ladner, im Kommentar zur Faksimileausgabe der dreibändigen Handschrift [...]; hg. von Walther Benz. Luzern 1983 (früher zitiert nach den aargauischen Mskr.).

WSchodol(er) Tgb. 1566/77. Wernher Schodolers des jüngern Tagebuch; hg. von Walther Merz (Aa TB. 1904, 77/164). Online-Zugang...

GSchönb(erg) 1879. Finanzverhältnisse der Stadt Basel im 14. und 15. Jahrhundert; von Gustav Schönberg. Tübingen 1879.

ESchönenb(erger) = Eduard Schönenberger 1843/98. Lehrer, Zürcher Stadt-, Kantons- und Erziehungsrat. MA. von ZS. – ESchönenb(erger). Vom Kirchweih- und Jugendfest in Unterstrass den 17. und 18. Aug. 1884. Ansprache an die Schuljugend. Zürich [1884]. – Goldene Zeit. Kinderlieder und Idyllen. 2 Bde. Zürich [1893]. 1897. – Altjahrabig. Idylle. 1896 (Mskr. in der Bibl. des Id.). – Ausserdem zahlreiche ma. Gedichte, bes. aus Müller, Jugendschr. – ESchönenb. (Eschm.). Hans im Glück. Kinderszenen, Idyllen, Geschichtlein und Gedichte in Schriftsprache und Mundart; ausgewählt und eingeleitet von Ernst Eschmann. Zürich 1915.

Schöpf. Tirolisches Idiotikon; von J[ohann] B[aptist] Schöpf; nach dessen Tode vollendet von Anton JHofer; hg. auf Veranlassung [...] des Ferdinandeums. Innsbruck 1866.

ZSchörlin 1582. Chronik von Zacharias Schörlin, verfasst 1582 (s. auch B Anz. 1906, 101).

Schott 1840. Die Deutschen am Monte-Rosa mit ihren Stammgenossen im Wallis und Üechtland; von Albert Schott. Zürich 1840 (Programm der Zürcherischen Kantonsschule). – Schott 1842. Die deutschen Colonien in Piemont, ihr Land, ihre Mundart und Herkunft. Ein Beitrag zur Geschichte der Alpen. Stuttgart/Tübingen 1842.

NSchradin 1499. Kronigk diss kriegs gegen den allerdurchlüchtigisten herrn romschen konig als ertzhertzogen zu Osterich und dem schwebyschen pundt, dero sich das heylig romisch rych angnomen hat, eins teils, und stett und lender gemeiner Eidgenosschaft des andern; von Niklaus Schradin [geschrieben 1500] (Gfd 4, 3/66).

WSchreiber 1928. Lautlehre der Alt-Singener Mundart; von Walter Schreiber. Lahr i/Br. 1928 (Vogel Greif. Arbeiten über Mundarten und Volkstum Südwestdeutschlands; hg. von Ernst Ochs, Heft 2).

HSchröder 1906. Streckformen; ein Beitrag zur Lehre von der Wortentstehung und der germanischen Wortbetonung; von Heinrich Schröder. Heidelberg 1906 (Germanische Bibl., 2. Abt., 1).

Schröer 1858. Beitrag zu einem Wörterbuche der deutschen Mundarten des ungrischen Berglandes [nebst Sprachproben]; von Karl Julius Schröer. Wien 1858 (Wiener Sitzungsberichte 25, 213/72; 27, 174/240). – Schröer 1859. Nachtrag zum Wörterbuche der eutschen Mundarten des ungrischen Berglandes. Wien 1859 (ebd. 31, 245/93). – Schröer 1864¹. Versuch einer Darstellung der deutschen Mundarten des ungrischen Berglandes, mit Sprachproben und Erläuterungen. Wien 1864 (ebd. 44, 252/436). – Schröer 1864². Die Laute der deutschen Mundarten des ungrischen Berglandes. Wien 1864 (ebd. 45, 181/258). – Schröer 1869. Ein Ausflug nach Gottschee. Beitrag zur Erforschung der Gottscheewer Mundart. Wien 1869 (ebd. 60, 165/288).

CSchröter 1895. Das St. Antönierthal im Prättigau; in seinen wirtschaftlichen und pflanzengeographischen Verhältnissen dargestellt; von C[arl] Schröter. Zürich 1895 (SA. aus Landw. JB. 9, 133/272).

FvSchrötter 1930. Wörterbuch der Münzkunde; in Verbindung mit NBauer, KRegling, ASuhle, RVasmer und JWilcke hg. von Friedrich von Schrötter. Berlin/Leipzig 1930.

ClSchubert 1885. Die Brunnen in der Schweiz; Denkmäler der Kunst- und Culturgeschichte. Zürcher Diss. von Cläre Schubert. Frauenfeld 1885.

Schüeber 1834. Der belehrte und bekehrte Auswanderer nach Amerika, oder Ludwig und Rosina; hg. von J[ohann] J[ako]b Schüeber. Basel 1834.

RSchugger 1471. Deutsche Gebete; von Rosa Schugger 1471 geschrieben (Kod. 522 der St. Galler Stiftsbibl.; nach Auszügen von Gustav Scherrer).

Schulbl. s. Ev. Schulbl.

Schuler = Paul Schuler 1852/1920. Lehrer in Leuggelbach. MA. von Gl.

PSchuler 1549. Ableinung und verantworttung herren landtammans zuo Glarus Pauli Schuolers uff die gegenwürff unnd schmachreden, mitt denen herr landtamman Gilg Tschudi und andere papisten die reine und ware leher deß heiligen evangelii verfaßtt und der unwarheitt verdacht ze machen bi den einfalltigen understand; hg. von Fritz Büsser (SA. aus Zwingliana 9, 395/414). Online-Zugang...PSchuler 1571. Herren landammans Paulin Schuolers antwort uff das büechlin herren Egidii Tschudins von dem fägfhür; hg. von Fritz Büsser (ebd. 453/82). Online-Zugang...

RSchuler 1998. Rund um där Aubrig. Wouri Gschichtä und Gedicht us äm Wägital i dä Märchler Mundart. Andekdoten, Gedichte, Wörterverzeichnis; von Rosa Schuler-Schwendeler. Vorderthal 1998. – RSchuler 2006. Zwüsched Aubrig und Etzel. Numoll ä Würsch wouri Gschichtä us äm Wägital i dä Märchler Mundart. Altendorf 2006.

Schulordn. Heiden s. ApHeiden Schulordn. 1737.

FSchulthess 1889. Aus drei Jahrhunderten; von F[riedrich] S[chulthess]. Zürich 1889.

JSchulth. (Exempeltafeln) 1807. Schweizerische Exempeltafeln. Ein Schul- und Hausbedarf für das Zifferrechnen; von Johannes Schultheß. Zürich 1807 (nach einer Selbstanzeige).

JSchulth. 1817. Der schweizerische Christlieb. Höchst merkwürdige Schicksale und preiswürdiges Märterthum Joh[ann] Rudolf Stadlers, des Uhrmachers von Zürich, zu Ispahan in Persien [...]; von Johannes Schultheß (1763/1836). Zürich 1817.

JGSchulth. 1801. Johann Kaspar Lavater, der Dichter. Eine Rede [...] gehalten von Johann Georg Schultheß (1758/1802). Zürich 1801.

ASchultz 1879/80. Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger; von Alwin Schultz. 2 Bde. Leipzig 1879/80.

WSchulz 1875. Ernste und heitere Notizen zur Geschichte von Baselland und derjenigen von Liestal aus den Jahren 1832 bis 1835; von Wilhelm Schulz-Stutz. Liestal 1875.

Schulz-Basler. Deutsches Fremdwörterbuch; begonnen von Hans Schulz, fortgeführt von Otto Basler, Alan Kirkness, Elisabeth Link u. a. 1. Bd. Straßburg 1913. 2. Bd. Berlin 1942. 3./7. Bd Berlin/New York 1977/88.

Schulze (Id.). Archaeologus teutonicus, vocabula quaedam antiqua germanica exhibens, quorum usus adhuc in primis apud Helvetios valet. Entwurf eines schweizerischen Idiotikons; von EASchulze (Mskr. des 18. Jhdts in der Bibl. des Id.).

CFSchulze 1889. Pharmazeutische Synonyma nebst ihren deutschen Bezeichnungen und ihren volksthümlichen Benennungen. Ein Handbuch für Apotheker und Aerzte; von CFSchulze. Berlin 1889.

Schumacher 1792. Elevation oder Plan der Stadt Luzern, geometrisch aufgenommen; von Franz Xaver Schumacher. Zug 1792.

CISchumacher 1706. Kurtze doch gründtliche Nachricht der entstandenen Rebelljon und Aufruohr, sowohl von einer Burgerschafft alß von denen Underthanen der Statt Lucern gegen ihrer natürlichen Obrigkeit, welche sich erhöbt und entstanden im Jahr 1653; von Conrad Ignaz Schumacher (Abschr. einer Chronik dieses Titels von Aurelian zurGilgen? Vgl. Helv. 1830, 64; im Anhang Aktenkopien zu den Jahren 1653, 1656, 1664 sowie 1568/9 und 1652; Hdschr. der Zentrabibl. Luzern, Pp. Mscr. 57 fol.).

Schümi (Tgb.). Tagebuch der Familie Schümi am Unterwasser bei St. Johann; hg. [...] von Nikolaus Senn. Chur 1869.

BSchürch-Schmidt 1984. Mys Hei, my Hund, mys Paradys; von Béatrice Schürch-Schmidt. Bern 1984. – Ma. von BStdt.

Schürm. 1880. Historische Notizen über den Mühlenplatz in Luzern; von A[nton] Schürmann. Luzern 1880 (SA. aus Eidgenosse).

(A)Schürmann = Anton Schürmann 1832/1920. Stadtschreiber von L.

MSchürmann = Melchior Schürmann 1847/1918. Advokat, Bezirksgerichtspräsident. MA. von L.

HSchürpf 1497. In disem büechlin sind ze vinden hüpsch, seltzam materien und geschichten, so den persönlich erfaren hatt Hans Schürpff, burger und des rättes zuo Lucern, mit andern sinen mitbruodern, als sy [...] zuo dem helgen grab gereyset hand [...] (JSchmid 1957, 1/36; früher nach Gfd. 8, 182/249).

Schuster 1859. Beiträge zur Geschichte der Kirche und Pfarrgemeinde Hombrechtikon am Zürichsee. Eine Festgabe zur hundertjährigen Kirchweihfeier; [von Karl Ludwig Schuster]. Stäfa 1859.

ASchütt 1908. Adam Petris Bibelglossar. Ein ortgeschichtlicher Kommentar. Freiburger Diss. von Andreas Schütt. Freiburg i/Br. 1908. Vgl. APetri 1523.

aSchw s. KEichh. 1885.

Schw Arzneib. XV. Arzneibuch aus dem 15. Jhdt (Papierhdschr. medizinischen Inhalts; früher in Schwyz, doch kaum dort geschrieben; nach handschriftlichen Auszügen). – Schw Arzneib. XVII. Arzneibuch des Landammanns Michael Schorno von Schwyz (Mskr. im Schwyzer Kantons-Archiv; in Auszügen mitget. von Alois Dettling in AfV. 15, 89/94, 177/84).

Schw/Zg Bauernh. 1994. Die Bauernhäuser der Kantone Schwyz und Zug; von Benno Furrer. Basel 1994.

Schw Ber. Das alte Staatsvermögen des Kantons Schwyz. Bericht des Regierungsrathes an den h. Kantonsrath mit vorzüglicher Berücksichtigung des Grynauer Zollprozesses [mit urkundlichen Beilagen]. Schwyz 1870.

SchwBr. Bartlispiel 1784. 1829. Das Brunner Bartlispiel; von JCBenziger (AfV. 13, 271/303). – SchwBr. Bartlispiel 1932. Das Brunner Bartlispiel im Jahre 1932; von Hermann Stieger [oOuJ.].

SchwE. Arch. Documenta archivii Einsidlensis, digesta labore et industria reverendissimi et illustrissimi S. R. J. principis ac domini D. Placidi, eiusdem monasterii abbatis ac jurium qua prudentia qua constantia propugnatoris ad perpetuam in posteris gloriam cedro dignissimi. Typis eiusdem principalis monasterii Einsidlensis. Per Jacobum Ammon. Anno Domini 1665/74. Online-Zugang…

SchwE. Baub. Die Baubücher des Fürstabtes Ulrich Wittwiler; hg. von Rudolf Henggeler (Z Anz. 1960, 219/29).

SchwE. Chr. 1718/83. Dreyfache Cron oder kurtze, in 3 Theil verfaßte Chronica, darin erstlich der Ursprung, Auffnahm und heutige Stand der uralten, weltberümbten und von Christo dem Herrn eigenhändig geweyhten UL Frauen Capell zu Einsidlen, anderes daß Auffkommen und Fortsezen deß daselbst dem h. apostolischen Stuhl ohnmittelbar angehörigen und des h. röm. Reichs gefürsteten Stiffts und Gottshauses St. Benedicti-Ordens in der Schweytz, drittens über 200 der außerlesnesten und allerseits approbirtisten Wunder-Wercken, so durch Vorbitt der Einsidlischen Gnaden-Mutter hin und wider in Europa geschehen, zu finden. Schon zum öffteren gedruckt und allezeit mit neuen vergrößert, nunmehr mit einem kleinen Zusatz der in diesem Saeculo autentisch aufgezeichneten Miraclen vermehrt. Einsiedeln 1718. Neu aufgelegt 1728. 1752. 1783.

SchwE. Hofr. Der Waldleute sonderbarer Hofrodel (16. Jhdt); abgedr. Schw Rq. 152/63. – SchwE. Hofr. 1702. Hofrodel und Waldstattordnung von 1702 (abgedr. ebd. 194/242).

SchwE. Kal. Einsiedler-Kalender. Einsiedeln 1841ff. – Neuer Einsiedler Kalender. Einsiedeln 1866ff. – Einsiedler Marien-Kalender s. Marienkal.

SchwE. Kanzleikal. 1620. Der Kalender der ehemaligen fürstäbtlichen Kanzlei in Einsiedeln; von Odilo Ringholz (SA. aus Schw Mitt. 19, 1908, 1/14). Online-Zugang...

SchwE. Stifterb. Buoch deren stifftterenn unnd guotthätteren des hochloblichen gottshus unser lieben frouwen zuo den Eynsidlen; hg. von Rudolf Henggeler (Z Anz. 23, 1963/4, 31/57, 114/20, 180/93, 231/57).

SchwE. Urb. 1331. Das Urbar des Benediktinerstiftes U. L. F. zu Einsiedeln vom Jahre 1331, mit einer Einleitung, zwei Schriftproben und einem Namen- und Sachen-Verzeichniss; hg. von Odilo Ringholz (Gfd 45, 1/200). Neue Ausg. von Paul Kläui in QW. II 2. Aarau 1943, 115/95. – SchwE. Urb. 1427. Urbar von Menzingen (Mskr. der Einsiedler Klosterbibl.); vgl. Zg UB. 348/55.

SchwE. Waldstattb. 1572. Einsiedler Waldstattbuch von 1572 (abgedr. Schw Rq. 163/94).

Schw Fasn. 1860ff. Schwyzer Fasnachtspiele, «Japanesenspiele»; von Ambros Eberle, Martin Styger, Paul Kamer u. a.; hg. und aufgeführt von der Gesellschaft der Japanesen in Schwyz. Schwyz 1860ff. – Schw Fasn. auch für Dreikönigsblätter von Schwyz, Schwyzer Nüssler, Sennen-Kilbi in Schwyz.

Schw Feuerordn. 1865. Revidierte Feuerpolizei- und Löschverordnung für die Gemeinde Schwyz. Schwyz 1865.

SchwFreienb. JzB. Das Jahrzeitbuch der Pfarrkirche Freienbach (1435); bearb. von Albert Hug. Schwyz 2008 (Die Jahrzeitbücher des Kantons Schwyz 3).

Schw Gem. s. Gem.

SchwG(ers). Artikelb. 1751. Gersauer Artikelbuch von 1751 (tw. abgedr. Schw Rq. 92/107).

SchwG(ers.). LB. 1605. Landbuch von Gersau von 1605 (abgedr. Schw Rq. 75/92).

Schw Ges. 1860. Sammlung der Verfassungen, Gesetze, Verordnungen und Beschlüsse des Kantons Schwyz von 1803 bis 1832; hg. von M[artin] Kothing. Einsiedeln/New York 1860. Online-Zugang...

Schw Gespr. We der Balz und der Bärädi mitenand di nüü Verfassig ärläsid (Beilage zum Höfner Volksblatt und zur Schwyzer Zeitung 1898). – MA. von Schw.

Schw KD. Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz. Basel 1927ff. Neue Ausgabe. Basel 1978ff.

Schw Kirchenordn. 1588. Ordnung für die Begehung der hohen Kirchenfeste in der Pfarrkirche zu Schwyz (nach einem Mskr. von 1588 abgedr. in Erzähler 1855, 107/9. 171/2. 179/80).

SchwKü. LB. 1769. Landbuch von Küßnacht von 1769 (abgedr. Schw Rq. 243/91).

Schw LB. Das Landbuch von Schwyz in amtlich beglaubigtem Text; hg. von M[artin] Kothing. Zürich/Frauenfeld 1850. Online-Zugang...

SchwMa. LB. XV. Altes Landbuch der March (abgedr. Schw Rq. 24/44). – SchwMa. LB. 1756. Landbuch der March von 1756 (abgedr. ebd. 108/51).

Schw Mitt. Mitteilungen des Historischen Vereins des Kantons Schwyz. Einsiedeln/Schwyz 1882ff. Online-Zugang...

Schw NB. Schwyzer Namenbuch. Die Orts- und Flurnamen des Kantons Schwyz; von Viktor Weibel unter Mitarbeit von Albert Hug; hg. vom Kuratorium Schwyzer Orts- und Flurnamenbuch unter der Leitung von Toni Dettling. 6 Bde. Schwyz 2012.

Schw Prozess 1708. Process, so ein loblicher Stand Schweitz in Truck zubringen befohlen, den unglückseligen Stadler betreffend. Zug 1708.

Schw Ratsprot. Ratsprotokolle 1590–1701 im Schwyzer Staatsarchiv; transkribiert von Peter Inderbitzin. – Kantonsratsprotokolle 1848–1865; transkribiert von Erwin Horat, Paul Wiget, Meiri Suter. Online-Zugang...

SchwReichenb. Hofr. 1536. Reichenburger Hofrodel von 1536 (abgedr. Schw Rq. 338/57).

Schw Rq. Die Rechtsquellen der Bezirke des Kantons Schwyz; als Folge zum Landbuch von Schwyz hg. von M[artin] Kothing. Basel 1853. Online-Zugang...

SchwTugg. JzB. 2. H. XV. Jahrzeitenbuch der Kirche in SchwTugg.; mitgetheilt von Justus Landolt (Gfd 25, 121/210).

SchwUfenau JzB. Das Jahrzeitbuch der Pfarrkirche Ufenau (vor 1415); bearb. von Albert Hug. Schwyz 2008 (Die Jahrzeitbücher des Kantons Schwyz 3).

Schw W(ochen)bl. 1819. Schwyzerisches Wochenblatt 1819.

HUSchwaar = Hans Ulrich Schwaar 1920/2014. Lehrer im Emmental, Übersetzer von Charles Ferdinand Ramuz ins Berndeutsche, Mundartautor, Übersetzer norwegischer, schwedischer und finnischer Literatur. – HUSchwaar 1982¹. Ghoblets u Unghoblets. Was Oberämmitauer wüsse zbrichte. Ostermundigen-Bern 1982. – HUSchwaar 1982². Die großi Angscht i de Bärge. «La grande peur dans la montagne» von C. F. Ramuz; i ds Bärndütsche übertreit. Ostermundigen-Bern 1982. – HUSchwaar 1983. Ämmegrien. Grüschtets u Ungrüschtets. 3. Aufl. Ostermundigen-Bern 1983. – HUSchwaar 1985. Gryymts u Ùngryymts. Ämmitauer prichte u dichte. Ostermundigen-Bern 1985. – HUSchwaar 1988. Gfröits u Ùngfröits us em obere Ämmitau. Ostermundigen-Bern 1988. – HUSchwaar 1993. Chùrzwaare. Hiesigs u Frömds. Langnau [1993].

MSchwab-Plüss 1918. Bei den Kleinen. Gedichte in Baselbieter Mundart; von Margaretha Schwab-Plüß. Liestal 1918. – MSchwab-Plüss 1928. Deheim und Dusse. Värs und Gschichte-n-us im Baselbiet. Liestal 1928.

Schwäb. WB. s. JChrSchmid.

Schwalbe 1853. Die Schwalbe. Ein Berner Volksbuch. 1. [einziger] Jg. Bern 1853.

DSchwarz 1940. Münz- und Geldgeschichte Zürichs im Mittelalter; von Dietrich WHSchwarz. Aarau 1940. – DSchwarz 1970. Sachgüter und Lebensformen. Einführung in die materielle Kulturgeschichte des Mittelalters und der Neuzeit. Berlin 1970 (Grundlagen der Germanistik 11).

Schwarzbueb. Dr Schwarzbueb. Solothurner Jahr- und Heimatbuch; hg. von Albin Fringeli. Breitenbach 1923ff.

RSchwarzenb. 1607. Christliche Trost- und Leichpredig bei der Begräbnuß der Frau Ursula Freyinn zue Pappenheim; von Rudolf Schwarzenbach. Zürich 1607.

RSchwarzenbach 1969 s. BSM. XVII.

RSchwarzmann 1930. Dr Bubichopf. Schwank i 1 Akt; von Rolf Schwarzmann [Pseudonym für Hanna Neumann-Schwarz]. Aarau 1930.

Schweiz. s. auch Schwz.

Schweiz 1858/65. Die Schweiz. Monatschrift des litterarischen Vereins in Bern. 1. Jg. Schaffhausen 1858. 2./3. Jg. Frick 1859/60. – Die Schweiz. Illustrirte Wochenschrift für Literatur und Kunst. 4. Jg. Frick 1861. – Die Schweiz. Illustrirte Zeitschrift für Literatur und Kunst. 5./6. Jg. Bern 1862. 1863. – Die Schweiz. Illustrirte Zeitschrift für schweizerische Literatur, Kunst und Wissenschaft. 7./8. Jg. Bern 1864. 1865. – Schweiz 1871/4. Die illustrirte Schweiz. Unterhaltungsblatt für den Familientisch. Bern 1871/3. Neue Folge. Bern 1873/4. – Schweiz 1897/1921. Die Schweiz. Schweizerische illustrierte Zeitschrift. Zürich 1897/1921.

Schweizer Bauer. Der Schweizer Bauer und Bernische Blätter für Landwirtschaft. Organ der Oekonomischen und gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Bern [...]. Bern 1898ff. (Fortsetzung der Bernischen Blätter für Landwirtschaft. Bern 1847/97).

Schweizer-Bauer (Kal.). Der Schweizer-Bauer. Kalender für die schweiz[erischen] Landwirthe; hg. von der Oekonomischen und gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Bern. Bern 1895ff.

Schweizerbl(ätter). Schweizerblätter oder Schweizerischer Merkur. Eine Monatschrift. 1. Jg. St. Gallen/Zürich 1832. 2. Jg. hg. von A[nton] Henne und JJReithard. St. Gallen/Zürich 1833.

Schweizerb(ote) 1798ff. Der aufrichtige und wohlerfahrene Schweizer-Bote [...]. Aarau 1798ff.

Schweizerb(oten)-Kal. 1805ff. Nüzlicher Haus-, Garten-, Wald- und Wirthschafts-Kalender des aufrichtigen und wohlerfahrnen Schweizerboten. Aarau 1805/8. – Nützlicher Hilfs-, Noth-, Haus- und Wirthschafts-Kalender des aufrichtigen und wohlerfahrnen Schweizerboten. Aarau 1825/37.

Schweizerfrd. Der Schweizerfreund; ein gemeinnütziger Volks- und Landesbote für alle Kantone. Bern 1814ff.

Schweizer Freund 1826. Der Schweizer Freund am Rheinfall. Schaffhausen 1826.

Schweizerm(und) 1891. Schweizerbund in Schweizermund. Gründung und Aufbau der Eidgenossenschaft; dargestellt in 26 Hauptmundarten. Zürich 1891.

BSchweizer 1942. «Tautsch» [Grammatik und Wörterbuch der 7 und 13 Gemeinden]; von Bruno Schweizer. Bozen 1942.

JCSchweizer 1820. Anleitung zur Erlernung der deutschen Sprache und Orthographie, mit einem Anhange von Vorschlägen zu praktischen Übungen; von Joh[ann] Conrad Schweizer. 3., ganz umgearb. und vermehrte Ausgabe. Zürich 1820.

JJSchweizer 1824. Beschreibung der fürchterlichen Schneestürme und schauerlichen Lawinenstürze in den Thälern von Guttannen und Gadmen während [...] des laufenden Jahres 1824; von Joh[ann] Jakob Schweizer. Bern 1824. – JJSchweizer 1830. Topographie der emmenthalischen Alpgemeinde Trub, Oberamts Signau, Cantons Bern. Bern 1830.

Prof. HSchweizer = Heinrich Schweizer-Sidler 1815/94. Prof. für indogerm. Sprachwissenschaft an der Universität Zürich. MA. von ZStdt.

LSchwinkhart = Ludwig Schwinkhart 1495/1522. Mitglied des bernischen Grossen Rats. – LSchwinkhart. Chronik 1506 bis 1521; im Auftrag des Hist. Vereins des Kts Bern hg. von Hans von Greyerz. Bern 1941.

Schwizerd. s. Schwzd.

Schwynh. u. Schuoler 1576 s. Z Gespr. 1576.

Schwyzerl(ändli). Mundarten und Trachten in Lied und Bild. Zürich 1915 (= aGG.²).

Schwyzerlüt 1939ff. Zytschrift für üsi schwyzerische Mundarte [später: Zytschrift bzw. Schriftereihe für üses Schwyzerdütsch]; hg. von G[otthold Otto] Schmid, Beat Jäggi. Oberdießbach [u. a.] 1939/73. Online-Zugang...

Schwyzer Meie. Die schönsten schweizerdeutschen Gedichte; hg. von Adolf Guggenbühl und Georg Thürer. 2. Aufl. Zürich 1938.

ESchwyzer = Eduard Schwyzer 1874/1943. Kantonsschullehrer, Redaktor am Id., Privatdozent an der Universität Zürich, Prof. für indogermanische Sprachwissenschaft in Bonn und Berlin. – ESchwyzer 1907. Bei den Deutschen im Pomatt (NZZtg 1907, Nrn 209/12). Online-Zugang...ESchwyzer 1909. Die Demonstrativpronomina des Schweizerdeutschen (Idg. Forschungen 26, 283/91). – ESchwyzer 1922. Der Familienname «Debrunner» und Verwandtes (SA. aus NZZtg 1922, Nr 1132). – ESchwyzer 1924¹. Ein indogermanischer Rest im schweizerdeuschen Wortschatz (SA. aus der Streitberg-Festgabe. Leipzig 1924, 344/50). – ESchwyzer 1924². Busper. Ein etymologischer Versuch (Festschr. ABachmann 1924, 213/24). – ESchwyzer 1930. Die Bezeichnungen des Zahnfleisches in den indogermanischen Sprachen (SA. aus ZfvSpr. 57, 256/75). Vgl. auch die Bibliographie im Jahrbuch der deuschen Akademie der Wissenschaften in Berlin 1946/9, 227ff.

Schwz. oder Schweiz. = Schweizer(isch). Was unter diesem nicht zu finden, suche man unter dem zweiten Titelwort.

Schwz. Arch. s. ASG.

Schwz. Bilderkal. Schweizerischer Bilderkalender; von M[artin] Disteli [Text von PFelber]. Solothurn 1839/47.

Schwz. Bot. 1687 s. Bot. 1687.

Schwz. Dekl. s. Dekl.

Schwz. Dialekte 1965. Schweizer Dialekte. Zwanzig deutschschweizerische Mundarten, porträtiert von Kennern und Liebhabern, mit einem Nachwort von Rudolf Trüb; eingeleitet und hg. von Robert BChrist. Basel 1965.

Schwz. Dorfztg. s. Dorfztg.

Schwz. Familienztg. Schweizerische Familienzeitung. Illustr. Unterhaltungsblatt für alle Stände. Zofingen 1878/9. Zürich 1880.

Schwz. FNB. Familiennamenbuch der Schweiz; hg. von der Schweiz. Gesellschaft für Familienforschung unter Mitwirkung des Eidg. Amtes für Zivilstandswesen und der Zivilstandsämter der Schweiz. 2 Bde. Zürich 1940. 2., erw. Aufl. in 6 Bänden. Zürich 1968/71.

Schwz. Frauenh. 1894ff. Schweizer Frauenheim. Familienblatt zur Unterhaltung und Belehrung. Zürich 1894ff.

Schwz. (Kriegs-)Exercitium 1712. Schwitzerisch Kriegs-Exercitium, wie solches im St. Galler Kriege anno 1712 ist commandiret worden. Ein Blatt groß 4° [oOuJ.]. – Eines Schwitzerischen Casperals Exercitium (abgedr. AfV. 30, 141/6).

Schwz. Lehrerinnenztg. Schweizerische Lehrerinnen-Zeitung; hg. vom Schweiz. Lehrerinnen-Verein. Bern 1897ff.

Schwz. Lehrerztg. Schweizerische Lehrerzeitung. Organ des Schweiz. Lehrer-Vereins. Zürich, später Kreuzlingen, Frauenfeld, Zürich 1862ff.

Schwz. MS. Die Schweizer Minnesänger; mit Einleitung und Anmerkungen hg. von Karl Bartsch. Frauenfeld 1886 (Bibl. älterer Schriftwerke der deutschen Schweiz 6). Vgl. OJanssen 1984. Nach der Ausg. von Karl Bartsch neu bearb. und hg. von Max Schiendorfer. Bd 1: Texte. Tübingen 1990.

Schwz. Nat.-Kal. s. Nat.-Kal.

Schwz. Obstsorten 1863. Schweizerische Obstsorten; hg. vom Schweiz. landw. Zentral-Verein. St. Gallen 1863. – Schwz. Obstsorten 1870. 1876. Beschreibung Schweizerischer Obstsorten; hg. vom schweiz. Obst- und Weinbauverein. 1. Heft, bearb. von der Kommission für Obstbeschreibung. 2. Heft, bearb. von GPfau-Schellenberg. Frauenfeld 1870. 1876. Vgl. Pfau 1861ff.

Schwz. Schausp. s. Schausp.

Schwz. Trachten-Cabinet. Schweizerisches Trachten-Cabinet oder allerhand Kleidungen, wie man solche in dem löblichen Schweitzer-Canton Zür[y]ch zutragen pflegt. In Kupffer vorgestellt und zu finden in Augspurg bey Johann Andreas Pfeffel [um 1750].

Schwz. Unterh(altungsbl.). Neues Schweizerisches Unterhaltungsblatt für gebildete Leser aller Stände [...]; hg. von Karl Gutmann. Bern 1843ff.

Schwz. V(olks)kal. 1877. 1878. Schweizer Volkskalender von HHudibras. Aarau 1877. 1878.

Schwz. Volksredner. Der schweizerische Volksredner, enthaltend: Anleitung zur Abfassung und zum Vortrage öffentlicher Reden [...]; [von Ignaz Thomas Scherr]. Zürich 1845.

Schwzd. (Schwizerd.). Schwizer-Dütsch. Sammlung deutsch-schweizerischer Mundart-Literatur; gesammelt und hg. von O[tto] Sutermeister. 52 Hefte. Zürich 1882/9. Neue Reihe; hg. von Josef Reinhart u. a. Heft 53/87. Zürich 1913/28.

SD. 1951. 1958. 1966. 1971. Schweizer Dialekte in Text und Ton. Begleittexte zu den Sprechplatten des Phonogramm-Archivs der Universität Zürich. I: Schweizerdeutsche Mundarten. Heft 1/2: Betten, Oberwald, Feschel, Brämis (Kt. Wallis); bearb. von Eugen Dieth. Frauenfeld 1951. Heft 3: Wolfenschießen (Kt. Nidwalden), Engelberg (Kt. Obwalden), Sisikon, Unterschächen, Andermatt, Hospental (Kt. Uri); aufgenommen von Walter Clauss und bearb. von Hans Troxler. Frauenfeld 1958. Heft 4: Surbtaler Jiddisch: Endingen und Lengnau [Kt. Aargau]. Anhang: Jiddische Sprachproben aus Elsaß und Baden; bearb. von Florence Guggenheim-Grünberg. Frauenfeld 1966. Heft 5: Bosco Gurin (Kt. Tessin); bearb. von Rudolf Hotzenköcherle und Rudolf Brunner nach einem Tonband von William GMoulton. Frauenfeld 1971. – SD. 1987. 1988. 1990. 1991. Schweizer Dialekte in Text und Ton. Begleittexte zu den Sprechplatten und Kassetten des Phonogramm-Archivs der Universität Zürich. IV: Romanisch und Deutsch am Hinterrhein/GR. Heft 2: Deutsch am Heinzenberg, in Thusis und Cazis; von Urs Willi und Theodor Ebneter. Zürich 1987. Bd 6: Die deutschen Mundarten im Schams; von Andreas WLudwig und ThEbneter. Zürich 1988. Bd 8: Deutsch im Bezirk Imboden; von UWilli. Zürich 1990. Bd 9: Die Mundart der Stadt Chur; von Oscar Eckhardt. Zürich 1991.

SDS. Sprachatlas der deutschen Schweiz; begründet von Heinrich Baumgartner und Rudolf Hotzenköcherle. Bde I/VIII hg. von Rudolf Hotzenköcherle sowie Robert Schläpfer, Rudolf Trüb, Paul Zinsli. Bern/Basel 1962/97. Einführung in den Sprachatlas der deutschen Schweiz; von Rudolf Hotzenköcherle. 2 Bde. Bern 1962. Abschlussband. Werkgeschichte, Publikationsmethode, Gesamtregister; von Rudolf Trüb unter Mitarbeit von Lily Trüb. Tübingen/Basel 2003.

SDS.-Phonogr. SDS-Phonogramme. Begleittexte zu den Tonaufnahmen für den Sprachatlas der deutschen Schweiz; bearb. von Rudolf Hotzenköcherle und Rudolf Brunner. 4 Hefte. Bern 1972/6.

Sebast. 1730. Leben, Tugenden, Predigen und Wunderwerk des ehrwürdigen Patris FJosephi von Carabantes, Kapuciner Ordens-Prediger und apostol. Missionarii in Europa und Amerika [...]; aus dem Ital. ins Teutsche getreu übersetzt von FSebastianum von Zug. Zug 1730 (Auszüge von Anton Birlinger in Alem. 16, 169/81).

Seg. = Anton Philipp (Philipp Anton) von Segesser 1817/88. Luzerner Staatsschreiber, Nationalrat, Regierungsrat. – Seg. RG. Rechtsgeschichte der Stadt und Republik Lucern. 4 Bde. Lucern 1850/8. – Seg. (Pfyffer) 1880/2. Ludwig Pfyffer und seine Zeit. Ein Stück französischer und schweizerischer Geschichte im 16. Jahrhundert. 4 Bde. Bern 1880/2. – Seg. L StR. (Stadtr.) XV./XVI. Das alte Stadtrecht von Lucern (= L StR. um 1480). Nach der im [Luzerner] Staatsarchiv liegenden Originalhandschrift. Basel 1855.

ASegesser 1940. Heimet-Gschichte i Luzärner Sprooch; vo der Agnes Segesser. Luzern 1940.

HSeifert 1863. Geschichte der evangelischen Kirche und Gemeinde Ebnet; von Huldreich Seifert. Herisau 1863.

MSeifert. Idiotikon [der] Seveler Mundart; von Mathias Seifert u. a.; hg. von der Kulturkommission der Gemeinde Sevelen. Sevelen 1996.

Seil(er), auch nur S. = Gustav Adolf Seiler 1848/1936. Sekundarlehrer in Basel. – Seil(er). Die Basler Mundart (in ihren Abweichungen vom Hochdeutschen). Ein grammatisch-lexikalischer Beitrag zum schweizerdeutschen Idiotikon, zugleich ein Wörterbuch für Schule und Haus. Mit einem Vorwort von MHeyne. Basel 1879. Unveränderter Nachdruck. Wiesbaden 1970. Online-Zugang…Seil(er) 1929. Paßwang und Hohe Winde. Ein Beitrag zur Namenkunde; von ASeiler (SA. aus Basellandsch. Ztg 1929).

Seiselann 1966. Meien ùs ùm Seiselann. Freiburg 1967 (Beiträge zur Heimatkunde 37, 1966; hg. vom Verein für Heimatkunde des Sensebezirkes und der benachbarten interessierten Landschaften). – MA. von FSs.

VSella. Monte Rosa e Gressoney; da Vittorio Sella e Domenico Vallino. Biella 1890.

Sempach 1867. Zur Erinnerung an die Schlachtjahrzeitfeier in Sempach am 8. Juli 1867. Festbericht aus dem «Eidgenossen» nebst Beifügung des vorjährigen Toastes des Hrn. Kaplan Egli in Littau: Husornig der Muetter Helvetia im Schwizerhüsli. Luzern 1867.

Sempacherbrief s. Id. V, 481.

Sempacher-Lied 1819. Lied uf d' Sämpacher Schlacht; [von JBHäffliger]. Luzern 1801. – MA. von L.

JSenn = Jakob Senn 1824/79. Weber, Buchhändler, Schriftsteller, Auswanderungsagent. MA. von ZO. – JSenn 1858. Bilder und Asichte vo Züri. I der Muetersprach gschilderet vom e Züribieter. Zürich 1858. – JSenn 1864. Chelläländer-Schtückli vo verschidenä Sortä, bschnitten und uusbütschget vo 's Häiri Häichä Häiggels Häier. Zürich 1864. – JSenn 1888. Ein Kind des Volkes. Schweizerisches Lebensbild von Jakob Senn; aus dem Nachlaß hg. von O[tto] Sutermeister. Bern [1888].

LSenn-Rohrer = Lita Senn-Rohrer 1878/1974. Besuch von Kunstgewerbeschule und Konservatorium in Zürich, verheiratet in Buchs (St. Gallen). MA. von GWe. – LSenn-Rohrer 1913. Stubeti-Lieder aus dem Werdenberg. Buchs [1913].

NSenn = Nikolaus Senn von Werdenberg 1833/84. Primarlehrer, Historiker und Chronist. – NSenn 1860/2 s. GWe. Chr. – NSenn 1862. Landt Recht, welche in dem Sarganser Landt auff und angenohmen worden. [...] Anno 1747. St. Gallen 1862. – NSenn 1865 s. GT. Arch. – NSenn 1868 s. PPfendler 1702/12. – NSenn 1869. Daß jüngste Gricht. Teufen 1869. – NSenn (Kirch.) 1872. Kirchengeschichtliche Urkunden aus der Ostschweiz. Chur 1872. – NSenn 1873¹. Alte Offnungen, Landtrechte, Dorffrächte und Hofsrechtte aus der Ostschweiz. Frauenfeld 1873. – NSenn 1873² s. GBuchs JzB. 1540. – NSenn 1874¹. Hoch (Mallifitz) Gerichtß Formb der Graffschafft Werdenberg. Buchs 1874. – NSenn 1874². Der Toggenburger-Streit 1712. Die kriegende, bald aber wieder befriedigte Eidgnoßschaft. In einem kurzen Schauspiel [...] vorgestellt. Buchs 1874. – NSenn 1879. Geschichtliches aus den Gemeinden am Lint[h]kanal und Obersee. Lichtensteig 1879. – NSenn 1882. Urban [!] der kilchgenosen ond nachgepurschafft des kilchspels zu Buchs. A[nno] 1484. Buchs 1882.

WSenn 1870. 1871. Charakterbilder schweizerischen Landes, Lebens und Strebens; von Walter Senn. 2 Serien. Glarus 1870. 1871. – WSenn 1875. Prätigau. Natur und Volk im Lanquartthale. Zürich 1875. – WSenn 1884. Heimat und Volk in Poesie und Prosa; von Wilh[elm] Senn. Basel 1884. – MA. von BsL.

Sense. Die Sense. Ein Wochenblatt für Volk und Land. Freiburg i/Ü. 1863.

ASenti = Alois Senti 1930/2015. Redaktor und Leiter des Landwirtschaftlichen Informationsdiensts in Bern, Autor kulturhistorischer und volkskundlicher Bücher. MA. von GFs. – ASenti 1957. Flumserbrüüch. Di wältlänä Luschtbarkeitä. Drei Radiovorträge. Mels 1957. – ASenti 1958. Flumser Sprüche und Redensarten. 1958 (Maschinenschrift). – ASenti 1965. Ds Fasnachtsgricht. Gschichtä im Flumsertiäläggt. Mels 1965. – ASenti 1968. Sargaaserlinder Stüggli. 365 Anekdoten und Schwänke aus dem Sarganserland. Basel 1968 (Volkstum der Schweiz 11). – ASenti (1969). Die Sagen der Gemeinde Flums (SA. aus AfV. 65, 127/79). – ASenti 1974. Sagen aus dem Sarganserland. Basel 1974 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 56). – ASenti 1979. Reime und Sprüche aus dem Sarganserland. Basel 1979 (Volkstum der Schweiz 12). Nachlese. Mels 1993. – ASenti 1983. Gebete aus dem Sarganserland. Volkstümliches Beten zwischen 1850 und 1960. Mels 1983. – ASenti 1988. Anekdoten, Schwänke und Witze aus dem Sarganserland. Mels 1988. – ASenti 1993. Spiel und Spielzeug im Sarganserland. Mels 1993. – ASenti 1998. Sagen aus dem Sarganserland. Bd 2. Basel 1998 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 77).

Seppi 1941. D Goldsuecher am Napf und anderi Gschichte; vom Seppi a de Wiggere [Pseudonym für Josef Zihlmann]. Luzern 1941. Vgl. JZihlmann 1979¹. – MA. von LH.

Sererh. 1742. Einfalte Delineation aller Gemeinden gemeiner dreien Bünden nach der Ordnung der Hochgerichten eines jeden Bunds, ihren Nammen, Nachbarschafften, Höfen, Situationen, Landsart, Religion u. Land-Sprach nach kurz entworfen, samt beigefügten etwelchen Merkwürdigkeiten der Natur; durch Nicolaus Sererhard, einen Bunds-Mann, beschrieben im Prettigeu auf Seewis des lobl. X Gerichten Bunds im Jahr unsers Heilß 1742; [nach dem Mskr. zum ersten Male hg. von Conradin von Moor]. Chur 1872. Neu hg. von Oskar Vasella und Walter Kern. Chur 1944.

Sicher = Fridolin Sicher 1490/1546. Organist in Bischofszell und St. Gallen. – Sicher 1531. Fridolin Sichers Chronik; hg. von Ernst Götzinger. St. Gallen 1885 (G Mitt. 20).

Siebenbürg.-sächs. WB. Siebenbürgisch-Sächsisches Wörterbuch. Bde 1/2 (A–F): Mit Benützung der Sammlungen Johann Wolffs hg. vom Ausschuss des Vereins für siebenbürgische Landeskunde; bearb. von Adolf Schullerus, Georg Keintzel, Friedrich Hofstädter. Berlin/Leipzig [1924/6]. Ausserdem Bd 5, Lfg 1 und 2 (R/S); bearb. von Joh[ann] Roth. Berlin/Leipzig [1929/31]. Bde 3/5 (G–K): In Verbindung mit der deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin hg. von der Akademie der sozialist. Republik Rumänien; bearb. von Bernhard Capesius, Roswitha Braun-Santa u. a. Berlin/Bukarest 1971/5. Bde 6/7 (L–M): In Verbindung mit der sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig hg. von der Rumänischen Akademie; bearb. von Sigrid Haldenwang, Gisela Richter u. a. Bukarest/Köln/Weimar/Wien 1993/8. Bde 8/9 (N–R): Hg. von der Rumänischen Akademie; bearb. von Sigrid Haldenwang, Malwine Dengel u. a. Bukarest/Köln/Weimar/Wien 2002/6. Bd 10 (S–Sche): Hg. von Malwine Dengel und Sigrid Haldenwang. Köln/Weimar/Wien 2014.

Siebendick. Ein lustiges Verhör des Präsidt. Donnergueg mit dem Schang Himmelhöch. Komische Scene in Schweizermundart von Siebendick. Bern 1878.

LSieber = Ludwig Sieber (Pseudonyme: Baslerbeppei am Rhisprung, Ludwig in der Iseburg) 1833/91. Dr. phil., Leiter der Universitätsbibliothek Basel. MA. von BsStdt. – LSieber. 1. 's Liebes-Exame. E lustig Hirothsgschichtli, wo der Franz vo Kobell z' Minchen ersunne und der Baslerbeppi am Rhisprung us em Oberbairischen ins Baselditsch ibersetzt het. Basel 1873. – 2. Der Kasper vo Binze. E haimelig Gschichtli, wo der Franz vo Kobell z' Minchen ersunne und der Baslerbeppi am Rhisprung us em Oberbairischen ins Baselditsch ibersetzt het. Basel 1874. – 3. Jagd, Raub und Krieg. Drei lustigi Gschichtli, wo der Baslerbeppi am Rhisprung sine liebe Frinde zuem Neijohr ins Baselditsch ibersetzt het. Basel 1875. – 4. Der Fischraigel. E baselditsch Jagdgschichtli vom Ludwig in der Iseburg [oOuJ.].

JSiegen. Gletschermärchen für Gross und Klein aus dem Lötschental; von Johann Siegen. Bern/Biel [1921]. – JSiegen (Lö.). Das Lötschental. Führer für Touristen [...]. Lausanne [1929]. – JSiegen 1938. Religiöse Volksbräuche im Wallis. Visp 1938

ASiegfried 1947. Zwanzig Jahre Fürsorgearbeit für die Kinder des fahrenden Volkes; von Alfred Siegfried. Zürich 1947 [mit jenischem Glossar, 15/8].

JSiegfried. Die Lehrgotte. Eine Geschichte aus dem Bernerlande; von JSiegfried (Die bunte Welt 1874).

RSiegwart 1867. Poetische Versuche; von Rudolf Siegwart. Weinfelden 1867.

Sievers, Phonetik. Grundzüge der Lautphysiologie [Phonetik] zur Einführung in das Studium der Lautlehre der indogermanischen Sprachen; von Eduard Sievers. Leipzig 1876. 5. Aufl. 1901 (Bibliothek indogermanischer
Grammatiken 1).

GSigrist 1843. Bruder Klaus oder des seligen Nikolaus von der Flüe lehrreiche und wundervolle Lebensgeschichte; hg. von Georg Sigrist. Lucern 1843.

Siml.-Leu s. (Jos.) Siml-Leu.

GSiml. 1783. Beschreibung des Zustandes der Pfarrgemeinde Schöfflistorf; der ascetischen Ges. vorgelesen von Georg Simler. 1783 (Mskr. in der Bibl. des Id.; früher fälschlich GSiml. 1703).

(JJ)Siml. Urk. 1757/67. Sammlung alter und neuer Urkunden zur Beleuchtung der Kirchen-Geschichte vornemlich des Schweizerlandes; von Johann Jakob Simler. 2 Bde. Zürich 1757/67. Online-Zugang Bd. 1…

(Jos.) Siml. = Josias Simler 1530/76. Theologe, Historiker und Sprachgelehrter in Zürich, Übersetzer von Werken Bullingers ins Lateinische. – (Jos.) Siml. 1576. Die widerlegung uff D. Jacob Andresen, zuogenannt Schmidlins erdichte schmaachreden [...] (abgedr. als Anhang zur Originalausgabe von LLav. 1576, 33/55). – (Jos.) Siml. (Reg.) 1576. 1577. Regiment gemeiner loblicher Eydgnoschafft [...] in zwey Büecher gestellet. Zürich 1576. 2. Aufl. 1577. Online-Zugang…(Jos.) Siml.-Leu. Von dem Regiment der lobl. Eydgenoßschaft zwei Büecher [...]; von Josia Simlero, nun aber mit erforderlichen Anmerckungen erläuteret und bis auf disere Zeiten fortgesetzet von Hans Jacob Leu. Zürich 1722.

JWSiml. = Johann Wilhelm Simler [Simmler] 1605/72. Kurator der Zürcher Bürgerbibliothek, Mitinitiator der Neujahrsblätter der Burgerbibliothek. – JWSiml. 1648. Teutsche Gedichte. Zürich 1648. 3. Aufl. 1663. 4., vermehrte und verbesserte Aufl. 1688. – JWSiml. 1652. Regentenspiegel aus Agapeti Vermahnungs-Capitlen an Kaiser Justinianum aufgestellt an Hrn JEWasern Nammenstage. [Zürich 1652].

Simr(ock). Handbuch der Deutschen Mythologie mit Einschluß der nordischen; von Karl Simrock. 1. Aufl. Bonn 1855. 4., vermehrte Aufl. Bonn 1874.

(Uv)Singenberg = Ulrich von Singenberg, gest. um 1230. Minnesänger im Umkreis von St. Gallen. – (Uv)Singenberg. Der Minnesänger Ulrich von Singenberg, Truchseß von St. Gallen (Schwz. MS. 1886, 12/58; 1990, 88/138).

SSinger 1901. 1905. Beiträge zur Kenntnis des berndeutschen Verbums; hg. von S[amuel] Singer (ZfhM. 2, 13/25, 226/36; 6, 65/83). – SSinger 1903. 1906. Schweizer Märchen. Anfang eines Kommentars zu der veröffentlichten Schweizer Märchenliteratur. Bern 1903. 1906. – SSinger 1944. Sprichwörter des Mittelalters von den Anfängen bis ins 14. Jahrhundert. 3 Bde. Bern 1944/7.

Sintem. 1759. Der Sintemal, eine eidsgenössische Wochenschrift auf das Jahr 1759; [hg. von Johann Jakob Spreng]. Basel 1759. Online-Zugang...

Sir. Das Buch Jesus, des Sohns Sirach; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

SM. 1914. Schweizer Mundarten. Im Auftrag der leitenden Kommission des Phonogramm-Archivs der Universität Zürich bearb. von Otto Gröger. Wien 1914. – SM. 1930/2. Mundarten der deutschen Schweiz; aufgenommen in Gemeinschaft mit dem Phonogrammarchiv der Universität Zürich; hg. von der Lautabteilung an der Preuß. Staatsbibl. Berlin 1930/2. – SM. 1939. Soo reded s dihäi. Schweizerdeutsche Mundarten auf Schallplatten; bearb. von Eugen Dieth unter Mitwirkung von Rudolf Brunner. Zürich 1939 (Stimmen der Heimat 1). – SM. 1964. Plattentexte «1 Land, 4 Sprachen, 1001 Dialekte». Exposition Nationale Suisse. Lausanne 1964.

ASocin = Adolf Socin 1859/1904. Prof. für deutsche Sprache und Literatur in Basel. MA. von BsStdt. – ASocin 1888. Schriftsprache und Dialekte im Deutschen nach Zeugnissen alter und neuer Zeit. Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache. Heilbronn 1888. – ASocin 1889. Das schweizerische Idiotikon und die wissenschaftliche Bedeutung der Mundart. Berlin 1889 (SA. aus Archiv für das Studium der neuern Sprachen und Lit. 83, 111/28, 321/43). – ASocin 1896. Basler Mundart und Basler Dichter. Basel 1895 (Bs Neuj. 1896). – ASocin 1903. Mittelhochdeutsches Namenbuch. Nach oberrheinischen Quellen des 12. und 13. Jahrhunderts. Basel 1903. – ASocin (Bs MA.). Zur Geschiche der Basler Mundart (SA. aus FAStocker 1888, 81/95). – ASocin (Spreng). Johann Jakob Spreng. Ein baslerischer Gelehrter und Dichter aus dem 18. Jahrhundert (SA. aus Bs JB. 1893). Vgl. Spreng. Id. R.

Soldan-Heppe. [Wilhelm Gottlieb] Soldan's Geschiche der Hexenprozesse; neu bearb. von Heinrich Heppe. 2 Bde. Stuttgart 1880.

ISomazzi 1919. Die obrigkeitlichen Lehrgotten im alten Bern [...]. Berner Diss. von Ida Somazzi [angenommen 1919]. Ostermundigen 1925.

Sonder-Grisch. Vocabulari da Surmeir. Rumantsch-tudestg, tudestg-rumantsch; da Ambros Sonder e Mena Grisch. Chur 1970.

Sonderegger-Gadmer. Appenzeller Sprachbuch. Der Appenzeller Dialekt in seiner Vielfalt; von Stefan Sonderegger und Thomas Gadmer. Appenzell/Herisau 1999. – StSonderegger 1958 s. BSM. VIII. – StSonderegger 1962 s. BSM. XII. – StSonderegger 1966/7. Die Ausbildung der deutsch-romanischen Sprachgrenze in der Schweiz im Mittelalter. Mit 30 Karten; von Stefan Sonderegger. Bonn 1966/7 (Rheinische Vierteljahrsblätter 31, 223/90).

(Der) Sonntag. Wochenbeilage der Neuen Berner Ztg für Unterhaltung und Belehrung. Bern.

Sonntagspost. Sonntagspost. Eine schweizerische Wochenschrift; hg. von Abraham Roth. Bern 1865/70.

MSooder = Melchior Sooder 1885/1955. Lehrer in Rohrbach. MA. von BHa. – MSooder 1929. Sagen aus Rohrbach. Huttwil 1929 (vgl. AfV. 25, 47/64, 125/51). – MSooder 1938. Die Schwinde im Oberhasli. Vom Birtli oder Bertli. [Meiringen 1938] (SA. aus Meiringer Sonntagsblatt, Illustr. Wochenbeilage zum Oberhasler). – MSooder 1943. Zelleni us em Haslital. Märchen, Sagen und Schwänke der Hasler aus mündlicher Überlieferung aufgezeichnet. Basel 1943 (Volkstum der Schweiz 4). Neu überarbeitet von Hans Dauwalder. Meiringen 1984. – MSooder 1951. Von alten Bienenbehältern der Schweiz (Archiv für Bienenkunde 28, 1951, 1/7). – MSooder 1952. Bienen und Bienenhalten in der Schweiz. Basel 1952 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 34). – MSooder 1964. Habkern. Tal und Leute, Sagen, Überlieferungen und Brauchtum. Aus dem Nachlass von Melchior Sooder; hg. von Hans Käser. Basel 1964 (Volkstum der Schweiz 10).

Spectateur 1734. Der teutsche Bernerische Spectateur (Bernisches Freytags-Blättlein). Bern 1734. Online-Zugang...

aSpescha. Beschreibung der Landschaft Disentis und Tavetsch nach ihrer geographischen, historischen und politischen Lage; von Placidus a Spescha. 1805/6. 3 Bde (Mskr. im Churer Staatsarchiv).

PSpichtig 1658. Peter Spichtigs Dreikönigspiel von Lungern vom Jahre 1658; [...] hg. und mit einem Kommentar versehen von Franz Heinemann (SA. aus Gfd 56, 153/278).

Spiel XIV. s. FChrist-Kutter 1963, 9/19.

ThSpieser 1716. Theodori Spieseri Lexicon universale latino-germanicum et germanico-latinum. [...] Ed. secunda, emendata ac [...] aucta a Zacharia Hemmingero. Basileae 1716.

EHSpiess 1924. De Aberglaube. Dialekt-Lustspiel in 3 Akten; von E[mil] H[einrich] Spieß. Aarau 1924. – MA. von Z.

WSpiess 1891. Die Brunnen Berns. Geschichte, Bilder u[nd] Lieder; von Wilhelm Spiess. [Bern 1891].

Spillm. = J. Rudolf Spillmann 1817/79. Fürsprech, Advokat. MA. von Z.

Spinnet. Spinnet im Lischebedli. Es artigs Schangrebild für ufzfüere; [von Ernst Müller]. Langnau [1896]. – MA. von BU.

Spleiss 1667. Johannis Amos Comenii Sprachen-Thür, darinn die Sachen und Sprachen in schöner Ordnung, zu vortheilhaftiger Erlernung der lateinischen Sprach, sammt den Gründen guter Künsten und Wissenschafften mit einandern verbunden und fürgetragen werden; nunmehr zu grösserm Nuzen der studierenden Jugend auß der lateinischen in die teutsche Sprach übersezet und in solcher Form zum ersten mal in den Truk verfertiget; [von Stephan Spleiss]. Schaffhausen 1667.

Splett. Althochdeutsches Wörterbuch. Analyse der Wortfamilienstrukturen des Althochdeutschen, zugleich Grundlegung einer zukünftigen Strukturgeschichte des deutschen Wortschatzes; von Jochen Splett. Bde I, 1, I, 2, II. Berlin/New York 1993.

Spöndli 1860. Bilder vom Rigi aus den Jahren 1859 und 1860; von HSpöndli [oOuJ.] (Autographie). – MA. von Z.

FCSpöri 1677. Americanische Reißbeschreibung nach den Caribes Inßlen und Neu-Engelland; verrichtet und aufgesezt durch Felix-Christian Spöri, Schnitt- und Wund-Artzet von Zürich. Zürich 1677.

HSpörry 1924. Mein Lebenslauf; von Hans Spörry. 1. Buch. Zürich 1924.

Sportfischer 1947. Regionale Benennungen unserer Fische. Luzern 1947 (Schweizer Sportfischer 15. Jg., 6, 26, 41, 60, 76, 112).

Sprachleben der Schweiz. Sprachwissenschaft, Namenforschung, Volkskunde. [Festschrift für Rudolf Hotzenköcherle zum 60. Geburtstag]; hg. von Paul Zinsli und Oskar Bandle, Peter Dalcher, Kurt Meyer, Rudolf Trüb, Hans Wanner. Bern 1963.

Sprecher = Fortunat Sprecher von Bernegg 1585/1647. Geschichtsschreiber, Staatsmann und Gesandter im Dienst der Drei Bünde. – Sprecher 1672. Rhetische Cronica oder kurtze und warhaffte Beschreibung rhetischer Kriegs- unnd Regiments-Sachen [...] biß auff daß Jahr 1617 [...]. Erstlich in lateinischer Sprach beschriben durch Fortunat Sprecher von Berneck ab Davos [...], hernach von dem Authore selbst von newem übersehen, corrigiert und vermehrt, jetzt aber in die teutsche Sprach übersetzt. Chur 1672. Online-Zugang...Sprecher 1701. Fortunati Sprechers von Berneck [...] Historia von denen Unruhen und Kriegen, so in denen hochlöblichen Rhaetischen Landen vor Jahren entstanden und durch Gottes Beystand glücklich zu Ende gebracht worden. Auß dem Latinischen in das Teutsche übersetzet und nun in den Truck verfertiget. St. Gallen 1701.

Sprecher-Salutz 1637. Das christenlich Leben und selig Sterben des thüren Helden und thrüwen Vatters deß Vatterlandts, Herren Obersten Johann Gulers von Wyneck, Rittern; grund- und eigentlich beschriben durch Fortunat Sprecher von Berneck, Ritter, der Rechten Doctor. Mit sambt der Lychpredig, by siner Begräbnuß gehalten durch Georg Salutz, Pfarrherren zu Chur. 1637 [oO.]. Neu aufgelegt. Chur 1819.

(Av)Sprecher 1872. 1875. Geschichte der Republik der 3 Bünde im 18. Jahrhundert; von Johann Andreas von Sprecher. 2 Bde. Chur 1872. 1875.

FlSprecher 1582/7. Sechs Briefe des Ritters Florian Sprecher v[on] Bernegg zu Davos an seine Ehegattin Dorothea, geb. Büsch, aus den Jahren 1582/7 (abgedr. Mohr, Arch. Heft 2, 1/15).

(JJ)Spreng = Johann Jakob Spreng 1699/1768. Philologe, Prof. an der Universität Basel, zuletzt für griech. Sprache. – Spreng 1756. Abhandlungen von dem Ursprunge und Altertum der mehrern und mindern Stadt Basel, wie auch der raurachischen und baselischen Kirche. Basel 1756. – Spreng 1760. JRThurneisen, Der hohen Schule zu Basel Glücksäligkeiten und Vorzüge. Jubelrede; verteutscht. Basel 1760. – Spreng (Id. R.). Idioticon Rauracum oder Baselisches Wörterbuch (um 1760 abgeschlossen; Mskr. in der Basler Universitätsbibl.; tw. nach dem Auszug von Adolf Socin, Alem. 15, 1888, 185/229). – Idioticon Rauracum oder Baseldeutsches Wörterbuch von 1768. Edition der Handschrift AA I 3 der Universitätsbibliothek Basel; hg. von Heinrich Löffler. Basel 2014. – Spreng, Lesungen. Lesungen über die helvetische Geschichte bis auf den römischen Keiser Vitellius [oOuJ.]. Vgl. Sintem. 1759.

Sprüngli 1838. 1840. Die Jugendfeste. Freundesgabe auf das Jahr 1838 bzw. 1840 für die Jugend, ihre Eltern, Lehrer und Freunde; von Johann Jakob Sprüngli. Zürich [1838]. 1840. – Sprüngli 1845. Die alte Kirche zu Thalweil. Predigt [...] nebst geschichtlichen Notizen über die Kirchgemeinde, das Kirchengebäude und die Kirchendiener daselbst. Zürich 1845.

BSprüngli 1532. Beschreibung der Kappelerkriege; von Bernhard Sprüngli [Verfasser umstritten]; auf Grund des 1532 verfaßten Originals erstmals hg. von Leo Weisz. Zürich 1932 (Quellen und Studien zur Geschichte der helvetischen Kirche 2).

Sprützehannes s. Theiler 1863.

Sprww. XVI. Am Rande eines Exemplars von «Des Erasmi Adagiorium chiliades [...]», Basel (Frob.) 1526, handschriftlich eingetragene Sprichwörter. – Sprww. 1545. Sprüchwörter gemeiner tütscher nation; erstlich durch Sebastian Francen gesammlet, nüwlich aber in kommliche ordnung gestellt und gebessert. 2 Teile. Zürich (Frosch.) 1545. – Sprww. 1824. Wahrheit und Dichtung. Sammlung Schweizerischer Sprüchwörter; [...] von Melchior Kirchhofer. Zürich 1824. – Sprww. 1869. Die Schweizerischen Sprichwörter der Gegenwart in ausgewählter Sammlung; von Otto Sutermeister. Aarau 1869. – Sprww. 1943 s. Rät. Sprww. 1943.

BSpyri 1871. Das Waisenhaus der Stadt Zürich. Geschichtlicher Rückblick bei der Feier seines 100jährigen Bestehens; [von Bernhard Spyri]. Zürich 1871.

SSA. Südwestdeutscher Sprachatlas; hg. von Hugo Steger, Eugen Gabriel, Volker Schupp. Einleitung. 2 Bde. Marburg 1993. 1998. Kommentare. 5 Lieferungen. 1997/2011. 10 Kartenlieferungen. 1989/2011. Registerband. 2012.

St. = Franz Joseph Stalder 1757/1833. Dekan, Pfarrer in Escholzmatt, Chorherr in Beromünster; Begründer der schweizerischen Dialektologie; vgl. AfV. 50 (1954), 125/227; St. Biogr. – St.¹ Versuch eines Schweizerischen Idiotikon mit etymologischen Bemerkungen untermischt. 1. Bd samt einer Skizze einer Schweizerischen Dialektologie. Basel und Arau 1806. Unveränderter Neudruck Aarau 1812. 2. Bd samt einer Nachlese vergessener Wörter oder Bedeutungen. Aarau 1812. – St.² Schweizerisches Idiotikon mit etymologischen Bemerkungen untermischt. Samt einem Anhange der verkürzten Taufnamen [1832]; hg. von Niklaus Bigler. Aarau/Frankfurt a. M./Salzburg 1994 (Sprachlandschaft 14; früher zitiert nach der zweibändigen Originalhandschrift der Bürgerbibliothek Luzern). – St.b Handschriftliche Zusätze zu Stalders Idiotikon von einem unbekannten Verfasser aus dem Anf. des 19. Jhdts. 2 Bde (Mskr. in der Bibl. des Id.). – St. 1797. 1798. Fragmente über Entlebuch. Nebst einigen Beylagen allgemein schweizer[i]schen Innhalts. 2 Teile. Zürich 1797. 1798. – St. Biogr. Dekan Stalder, Pfarrer in Escholzmatt 1792–1822. Gedenkschrift von der Sektion Escholzmatt des historischen Vereins der 5 Orte. Schüpfheim [1922]. – St. Dial(ektologie) s. Dial. – St. An(onymus) s. An. ad St.

HJvStaal Tgb. Verzeichnuß der denkwürdigisten Sachen, mehrentheils das Geschlecht vom Stall betreffent, so sich zugetragen von 1635 an, gezogen auß meinen Schreib-Calendern [bis 1639]; von Hans Jakob von Staal (abgedr. SWbl. 1846/7).

AStaedele 1927. Syntax der Mundart von Stahringen. Freiburger (i/Br.) Diss. von Alfons Staedele. Lahr 1927.

Stadlin 1819/24. Der Topographie des Kantons Zug erster Theil, enthaltend seine politische Geschichte; von Franz Karl Stadlin. 4 Bde. Luzern 1819/24.

Stadtbote 1886/1903. Der Stadtbote. Zürch. Sonntagsblatt; redigiert von Eduard Attenhofer. Zürich 1886ff.

IStaffelb. 1875. Fislisbach. Dorf- und Pfarrgemeinde im Aargau, mit Streiflichtern in die Zeit und Umgebung; von Ign[az] Staffelbach. Luzern 1875. – IStaffelb. 1882. Reiseskizzen beim Übergang des 18. Jahrhunderts in's 19. Zur Heimatkunde des Kts Luzern [...] in Bezug auf Sursee. Luzern 1882.

E(lsbet) Stagel. Das Leben der Schwestern zu Töß, beschrieben von Elsbet Stagel [gest. 1360], samt der Vorrede von Johannes Meier und dem Leben der Prinzessin Elisabet von Ungarn [1350/60, Abschrift 15. Jhdt]; hg. von Ferdinand Vetter. Berlin 1906 (Deutsche Texte des Mittelalters 6).

RStäger = Robert Stäger 1902/81. Bezirkslehrer in Wohlen. MA. von AaF. – RStäger 1931. Schnitz und Hördöpfel. E Paar Gedicht uf freiämterdütsch. Villmergen [1931]. 2. Aufl. Wohlen 1971. – RStäger 1945. Be eus, im Dorf. Zwölf Monetsbilder uf Freiämtertüütsch. Aarau [1945]. – RStäger 1952. Dr Unkel Emanuel und anderi Lüüt us syner Wält. Olten 1952. Textlich unveränderter Nachdruck. Wohlen 1981. – RStäger 1966. De Hööchscht im Doorf. Freiämtertüütschi Gedicht. Aarau 1966. – RStäger 1993. D Famili Tschätter. Gedichte in Freiämter Mundart. Wohlen 1993.

EStäheli 1951. Die Terminologie der Bauernmühle im Wallis und Savoyen. Eine Sach- und Wortstudie; von Emil Stäheli. St. Gallen 1951

GStähelin 1559. Lebens-Beschreibung Hrn. Geörg Stähelins, eines Anfängers der Evangelischen Reformation, von ihm selbst verzeichnet (abgedr. Misc. Tig. 2, 679/96).

HStahl 1925. De Vereinsmeier. Dialekt-Schwank in 1 Akt. Aarau 1925. – HStahl. D' Ritschuel. Dialekt-Lustspiel i 3 Akte; von Hans Stahl. Aarau [1926]. – MA. von Z.

GStähli 1976. Wörterbuch des Flumser Dialektes. Zürcher Diss. von Gebhard Karl Stähli. Mels/Flums 1976.

HStähli 1734/59. Autobiographische Aufzeichnungen von Pfarrer Heinrich Stähli in Thun über die Jahre 1734–1759; hg. von EBähler (B TB. 1908, 51/132).

Stalder 1797. 1798 s. St. 1797. 1798.

JStalder 1623 Reiseschilderung zum Hl. Grab in Jerusalem im Jahre 1623; von Jakob Stalder (JSchmid 1957, 391/402).

WStaender 1928. Dr Burechünig. Ein Führerschicksal in 7 Bildern aus dem schweizerischen Bauernkrieg 1653; von Walther Staender. Bern 1928. – MA. von BU.

JStangenberger 1877. Spiele für die Volksschule; hg. von Johannes Stangenberger. 4., verbesserte Aufl. Leipzig 1877.

Stat. der Lazariten. Die ältesten Statuten für die Lazaritenklöster Seedorf, im Gfenn und in Slatte; von Bruder Sifrit von Slatte. 1314/21 (abgedr. Gfd 4, 119/58).

AStaub 1962. S git tuusig Sache ... Züritüütschi Vërs; vo der Alice Staub-Huber. Elgg [1962]. – AStaub 1963. Grüezi Frau Miau. Allerläi züritüütschi Vërs für Chinde. Winterthur 1963.

FStaub = Friedrich Staub 1826/96. Zürcher Stadtbibliothekar, Volkskundler und Mundartforscher, Begründer des Id., Initiant der Nationalbibliothek, Dr. hc. – FStaub 1868 s. Das Brot 1868. – FStaub 1874. Die Vokalisierung des N bei den schweizerischen Alemannen. Halle 1874. Online-Zugang... (unter dem Titel: Ein schweizerisch-alemannisches Lautgesetz, in DM. 7, 1877, 18/36. 191/207. 333/89; vgl. IWerlen in ZDL. 44, 1977, 257/81). Online-Zugang...FStaub 1876. Die Reihenfolge in mundartlichen Wörterbüchern und die Revision des Alphabetes. Ein Vorschlag zur Vereinigung; vorgelegt vom Büreau des Schweizerdeutschen Idiotikons. [Zürich 1876].

JStaub, KB. (Kdbl.). Kinderbüchlein; von J[ohannes] Staub. 11 Hefte. Heft 1/7. St. Gallen [oJ.]. Heft 8. Zürich 1850. Heft 9. 2., umgearb. Aufl. St. Gallen 1852. Heft 11. Zürich 1853. – JStaub, Kl. (Kdld.). Kinderlieder. 3 Sträußchen. 1./2. Zürich [oJ.]. 3. Zürich 1845.

PStaub = Paulus Staub-von Planta 1834/1917. Techniker in Winterthur-Töss. MA. von ZKlot.

EStauber = Emil Stauber 1869/1952. Dr. phil., Primarlehrer, Historiker. – EStauber 1894. Geschichte der Gemeinde Ellikon an der Thur. Küsnacht 1894. – EStauber 1905. Die zürcherischen Schanzen an der schwyzerischen Grenze. Wädenswil 1905. – EStauber 1908. Die Orts- und Flurnamen der Gemeinde Töß (SA. aus NZZtg 1908). – EStauber 1908¹. Der Hof Roßberg, Gemeinde Töß. Winterthur 1908 (SA. aus Landbote). – EStauber 1911. Die kantonale landwirtschaftliche Armenschule im Bläsihof-Töß 1818–1826. Zürich 1911. – EStauber 1911¹. Vom Bergwerk bei Sufers, Rheinwald (SA. aus Z Anz. 1911, 256/60). – EStauber 1912. Schloss Widen. Zürcher Diss. Winterthur 1912. – EStauber 1915/7. Die Schatzgräberei im Kanton Zürich (SA. aus Z TB. 1915/7). – EStauber 1922. 1924. Sitten und Bräuche im Kanton Zürich. 2 Teile (Z Neuj. H. 1922. 1924). – EStauber 1923. Schloß und Herrschaft Laufen (ZWthur Neuj. B. 1923). – EStauber 1925. Geschichte der Gemeinde Töß. Winterthur 1925 (ebd. 1926). – EStauber 1927. Geschichte der Herrschaft und Gemeinde Altikon an der Thur. Winterthur 1927 (ebd. 1928). – EStauber 1928. Aberglauben und Sagen im Kanton Zürich (Z Neuj. H. 1928). – EStauber 1931. Die Gemeindechroniken des Kantons Zürich (ebd. 1931). – EStauber 1934. Geschichte der Herrschaften und der Gemeinde Mammern. Frauenfeld 1934. – EStauber 1940/3. Geschichte der Kirchgemeinde Andelfingen [...]; hg. von der Gemeinde Andelfingen. 3 Bde. Zürich 1940/3.

FStauffer = Fred (Arnold Friedrich) Stauffer 1892/1980. Lehrer, selbstständiger Kunstmaler im Berner Oberland, Mundartautor. – FStauffer 1917. E hohle Zand. Berndeutsches Lustspiel in 3 Aufzügen. Bern 1917.

Stebler-Schröter 1883. 1884. 1889. Die besten Futterpflanzen [...]. 3 Teile; im Auftrag des Schweiz. Handels- und Landwirthschaftsdepartements hg. von FGStebler unter Mitwirkung von C[arl] Schröter. Bern 1883. 1884. 1889. – Stebler-Schröter 1891. Die wichtigsten Unkräuter der Futterwiesen und ihre Bekämpfung. Mit 20 farbigen Tafeln (SA. aus Landw. JB. der Schweiz 1891, 141/225).

FGStebler = Friedrich Gottlieb Stebler 1852/1935. Leiter der ersten eidgenössischen landwirtschaftlichen Versuchs- und Untersuchungsanstalt. – FGStebler 1892. Die Anlage und Behandlung der Streuewiesen und der Werth der verschiedenen Streuematerialien. 2. Aufl. Zürich 1892. – FGStebler 1899. Die Unkräuter der Alpweiden und Alpmatten und ihre Bekämpfung. Mit 20 farbigen Tafeln. Bern 1899 (Landw. JB. der Schweiz 13, 1/120). – FGStebler 1901. Ob den Heidenreben. Zürich 1901 (Beilage zum JSA.). - FGStebler 1903. Das Goms und die Gomser. Zürich 1903 (ebd.). – FGStebler 1907. Am Lötschberg. Land und Volk von Lötschen. Zürich 1907. – FGStebler 1915. Sonnige Halden am Lötschberg. Zürich [1914] (Beilage zum JSA.). – FGStebler 1921. Die Vispertaler Sonnenberge. Bern 1922 (JSA. 56, 1921, 1/144). – FGStebler 1928. Flora von Törbel. St. Maurice 1928 (Bulletin de la Murithienne 45, 1927/8, 51/93). – FGStebler AW. Alp- und Weidewirtschaft. Ein Handbuch für Viehzüchter und Alpwirte. Berlin 1903.

ASteiger 1953. Deutsches Ortsnamenbüchlein für die Westschweiz, das Tessin und Graubünden. 2. Aufl. des Deutschen Ortsnamenbüchleins für die Westschweiz von Eduard Blocher und Emil Garraux; bearbeitet und erweitert von August Steiger. Basel 1953.

JRSteiger 1860. Die Flora des Kantons Luzern, der Rigi und des Pilatus. Nebst einer Einleitung in die Pflanzenkunde überhaupt [...]; von Jak[ob] Robert Steiger. Luzern 1860.

KSteiger 1839. 1841. Ruinen altschweizerischer Frömmigkeit [...]. Sitten und Sprüche der Heimath; hg. von Karl Steiger. 2 Bde. St. Gallen 1839. 1841. – KSteiger 1840. «Du sollst nicht stehlen!» Ein Gotteswort erläutert von K. S. St. Gallen 1840.

MvStein 1493. Der spiegel der tugent und ersamkeit, durch den hochberüemten ritter vom Thurn mitt schönen und kostlichen historien und exempel, zuo underwysung syner kind, in französischer sprach begriffen, und durch
[...] Marquart von Steyn [...] in tütsch transferiert und gezogen. Basel 1493.

DSteinauer 1861. Geschichte des Freistaates Schwyz vom Untergang der dreizehnörtigen Eidgenossenschaft bis auf die Gegenwart; von D[ominik] Steinauer. 2 Bde. Einsiedeln 1861.

ASteinegger 1961. Zunftanlässe. Zünfte und Gesellschaften in der neuesten Zeit; von Albert Steinegger (SA. aus Sch Beitr. 38, 1961, 91/135. 296/316).

HSteinegger 1979. 1981. 1983. 1985.Schwyzer Sagen; gesammelt und neu aufgeschrieben von Hans Steinegger. Bd 1: Die Gemeinden Schwyz, Ingenbohl, Morschach und Steinen. Schwyz 1979. Bd 2: Die Gemeinden Muotathal, Riemenstalden, Illgau, Ober- und Unteriberg. Schwyz 1981. Bd 3: Die Bezirke Gersau und Küssnacht und die Gemeinden Arth, Lauerz, Steinerberg, Sattel, Rothenthurm und Alpthal. Schwyz 1983. Bd 4: Die Gemeinden Lachen, Altendorf, Galgenen, Vorderthal, Innerthal, Schübelbach, Tuggen, Wangen, Reichenburg, Freienbach, Wollerau, Feusisberg und der Bezirk Einsiedeln. Schwyz 1985.

JSteinemann 1919. Reformen im bernischen Kriegswesen zwischen 1560 und 1653. Berner Diss. von Jakob Steinemann. Bern 1919.

ESteiner 1921. Die französischen Lehnwörter in den alemannischen Mundarten der Schweiz. Kulturhistorisch-linguistische Untersuchung mit etymologischem Wörterbuch; von E[mil] Steiner. Wien/Basel 1921.

JCSteiner Chr. Von großen und wichtigen sachen, so sich in einer loblichen Eidtgnoschaft vor und sidt dem letsten Cappelerkrieg a. 1531 zuogetragen [...]; von mir [Johann Caspar Steiner] eigenhändig geschrieben [...] (Mskr. in der Zentralbibl. Zürich).

LSteiner 1879. Glärnisch-Fahrt. Gedicht in Zürcher Mundart. Zürich 1879. – LSteiner 1883. Läbedi Bilder. Dialekt-Lustspiel in 4 Acten. Winterthur 1883. – LSteiner. Lustspiele in Zürcher MA.; von Leonhard Steiner. 3 Hefte. Zürich [1887/8].

PSteiner 1956. Das Gericht Reinach zur Zeit der Berner Herrschaft. Zürcher Diss. von Peter Steiner. Menziken 1956.

WSteiner = Werner Steiner 1492/1542. Zuger Priester. Anhänger Zwinglis, ab 1529 in Zürich. – WSteiner (Chr.). Chronik des Werner Steiner (abgedr. B Anz. 4, 1885, 432/9).

Steinhauser = Josef Emil Steinhauser 1839/1912. Landwirt. MA. von AaZein.

Steinm. = Johann Rudolf Steinmüller 1773/1835. Pfarrer, Schulinspektor und Herausgeber der Zeitschriften Alpina und Neue Alpina. – Steinm. 1802. 1804. Beschreibung der schweizerischen Alpen- und Landwirthschaft nach den verschiedenen Abweichungen einzelner Kantone. [...] 1. Bdch., welches die Alpen- und Landwirthschaft des alten Kantons Glarus enthält. 2. Bdch., welches die Alpen- und Landwirthschaft des Kantons Appenzell und der St. Galler Bezirke Rheinthal, Sax und Werdenberg enthält. Winterthur 1802. 1804. Online Zugang Bd. 1 Bd. 2Steinm., JB. Jahrbücher für Religion und Sitten. [...] Bd 1, Heft 1. Ebnat 1826. – Neue Jahrbücher für Religion und Sitten. [...] 2 Hefte. St. Gallen 1827.

BStell = Pseudonym für Ludwig Emil Lang-Studer, geb. 1843 in Triest, gest. 1909 in Konstanz. – BStell 1888. Lustigi Thurgauer G'schichte. Humoresken in Thurgauer Mundart; von BStell. Leipzig [oJ.].

AStettler 1642. Les Quattrains du Sieur de Pybrac [...], d.i. die Gevierdte Reimen des Herren von Pybrac [...] nach frantzösischer Reimen Art getrewlich in die teutsche Sprach ubersetzet [...]; durch Anthoni Stettler. Bern 1642.

FStettler 1845. Staats- und Rechtsgeschichte des Kantons Bern von den ältesten geschichtlichen Zeiten bis zu Einführung der Verfassung vom Juli 1831; von Friedrich Stettler. Bern/St. Gallen 1845.

GStettler 1974. Was isch Matteänglisch? von Gottfried Stettler (erw. SA. aus Bund Nr 196, 23. Aug. 1974; mit einem Altstadtdialektwörterverzeichnis).

MStettler = Michael Stettler 1580/1642. Deutschseckelmeister in Bern, Landvogt in Oron und St. Johannsen, Oberlehenskommissär der welschen Lande. – MStettler 1606. Ein kurtz news Hochzeitspil auf Herren AManuel Hochzeittag zue einer Glückwünschung gespilet durch die Studenten der neuen Schuel zue Bern, den 5. Nov. 1605; von Michael Stettler. Bern 1606. – MStettler (Chr.) 1626. 1627. Annales oder gründliche Beschreibung der fürnembsten Geschichten [...], welche sich in gantzer Helvetia [...] seither Erbawung der [...] Statt Bern [...] biß auff das 1627. Jahr participirt, verlauffen. [...]. 2 Teile. Bern 1626. 1627.

Stickelb. (1881. 1889). Lautlehre der lebenden Mundart der Stadt Schaffhausen. 1. Einleitung. [...]. Vocalismus. Leipziger Diss. von Heinrich Stickelberger. Aarau [1881]. 2. Consonantismus der Mundart von Schaffhausen (Beitr. 14, 1889, 381/454). – HStickelberger Dem. Die Deminutiva in der Berner Mundart. Halle 1896 (SA. aus Festgabe Sievers, 319/35).

Stieler. Der teutschen Sprache Stammbaum und Fortwachs oder teutscher Sprachschatz, worinnen alle und iede teutsche Wurzeln oder Stammwörter [...] mit guter lateinischen Tolmetschung und kunstgegründeten Anmerkungen befindlich. [...]; gesamlet von dem Spaten [Caspar Stieler]. Nürnberg 1691.

Stimmen s. Frdl., Freie, Heitere Stimmen.

TStimmer = Tobias Stimmer 1539/84. Maler, Holzschnittzeichner und Illustrator in Schaffhausen, ab 1571 in Strassburg. – TStimmer 1578. Kurtzer einfalter verstand und inhalt des fingments der 13 thücher im f[ü]r[stlichen] saal zuo Baden [-Baden]. 1578 (Mskr. des Stadtarchivs Strassburg; abgedr. Z Anz. 1951, 65/91). – TStimmer 1580. Tobias Stimmers comedia. Ein nüw schimpff spil von zweien jungen eeleuten [...]; mit achtzehn Federzeichnungen desselben zum ersten Mal hg. von Jakob Oeri. Frauenfeld 1891. Neu hg. in Komödien XVI., 423/91.

FrStirnimann 1900. Volksbräuche aus dem Kanton Luzern; von Fritz Stirnimann (L Unterh. 1900).

KStöber 1842. Das Elmthäli; eine Erzählung für Jung und Alt zu Stadt und Land; von Karl Stöber. Stuttgart 1842 (früher fälschlich 1871).

KJvStockalper. Kaspar Jodok von Stockalper [1609/91], Handels- und Rechnungsbücher; bearb. von Gabriel Imboden, Gregor Zenhäusern u. a. 10 Bde. Brig 1987/97.

(Hs)Stockar = Hans Stockar 1490/1556. Kaufherr in Schaffhausen, in politischen Ämtern. – (Hs)Stockar 1519. Heimfahrt von Jerusalem Hans Stockars von Schaffhausen, Pilgers zum heiligen Grabe im Jahr des Heils 1519; hg. von [Joh. Heinrich] Maurer-Constant. Schaffhausen 1839. Neu hg. von Karl Schib. Basel 1949 (QSG. NF. I 4). – (Hs)Stockar 1520/9. Hans Stockars Chronik (Tagebuch) 1520/9 (in beiden Ausgaben des Vor.).

FAStocker 1884ff. Vom Jura zum Schwarzwald. Geschichte, Sage, Land und Leute; hg. unter Mitwirkung einer Anzahl Schriftsteller und Volksfreunde von F[ranz] A[ugust] Stocker. Aarau 1884ff. – FAStocker 1890 s. Bs Stadtb. 1890.

KStocker 1987. Der Abestärne u ander Gschichti us em Simetal; von Karl Stocker. 2. Aufl. Thun 1987.

Stockm. 1606. Ein Reysbiechly uff Jerußelem zuo dem allerhelligisten Grabs Jesu Christj anno 1606; von Wolfgang Stockmann (JSchmid 1957, 327/90; früher nach Auszügen in AKüchler 1895, 173/83). – Stockm. 1633. Ein Betrachtung, wie der dry alten Orten Punt leider jetz in ettlichen Stucken wenig betrachtett und gehaltten wirt nüwlich ermälen jnn Landt Ury (aus einer Hdschr. von 1633 mitget. von Anton Küchler in Obw Gbl. 1901, 120/8).

IStoffel-Schmid 2012. Äppes vam Tachli Idi; von Ida Stoffel-Schmid; hg. von der Walservereinigung Graubünden. Davos 2012. – MA. von GrHinterrh.

JRStoffel 1938. Das Hochtal Avers, Graubünden. Die höchstgelegene Gemeinde Europas; dargestellt von Joh[ann] Rud[olf] Stoffel. Zofingen 1938.

HStokar 1949. Sonntagsgesetzgebung im alten Zürich. Zürcher Diss. von Helene Stokar. Zürich 1949.

EStoll 1907. Kinder- und Volkslieder, Reime und Sprüche aus Stadt und Kanton Schaffhausen; gesammelt von Elise Stoll; hg. von Paul Fink. Zürich 1907.

OStoll 1909. Zur Kenntnis des Zauberglaubens, der Volksmagie und Volksmedizin in der Schweiz; von Otto Stoll (SA. aus Jahresbericht der Geogr.-Ethnogr. Gesellschaft in Zürich 1908/9).

BStöltzl(e)in 1691. 1760. Geistliche Kinder-Pfleg, das ist christliche Erinnerungen und Gebett, wie man der Kinder von Jugend an wol pflegen sol; durch Bonif[acius] Stöltzlein. Mit Küpferlein geziert. Zürich 1691. Neue Ausg. 1760.

StStör 1524. Disputation von der Priester-Ehe, durch Stephan Stör von Diessenhofen, dißmahlen wohnhaft zu Liechstahl, und viele andere christliche Brüder, gehalten in ehrlicher Versammlung zu Basel im Collegio den 16. Tag Februarii im Jahre 1524 (abgedr. Beitr. 1742, 151/227).

Strassburgerfahrt 1576 s. GKeller 1576.

GStrasser = Gottfried Strasser 1854/1912. Pfarrer. MA. von BGr. – GStrasser 1885. Das Berner-Oberland im Spiegel der Dichtung. Interlaken 1885. – GStrasser 1885/9. Ernst und Humor aus dem Leben des 12. Infanterie-Regiments (Berner-Oberländer); hg. unter Mitwirkung des Offizierskorps. 3 Hefte. Thun 1885. 1886. 1889. – GStrasser 1896. Bärgdorf. Mundartliche Szenen aus dem Berneroberland. Zürich 1896. – Ausserdem verschiedene ma. Gedichte.

Prof. HStrasser = Hans Strasser 1852/1927. Dr. med., Prof. an der Universität Bern. MA. von B.

JStrauss 1522. Nachricht von D. Jacob Straußens (von Basel) Leben und Schriften (Miscellaneen lit. Inhalts; hg. von GThStrobel, 3. Sammlung. Nürnberg 1780).

AStreich = Albert Streich 1897/1960. Zuletzt Gemeindeangestellter in Brienz. MA. von BBr. – AStreich 1948. Feehnn und andri Gschichtleni in Brienzer Mundart. Bern 1948. – AStreich 1958. Sunnigs und Schattmigs. Niww Brienzer Värsa. Bern 1958. – AStreich 1970. Briensertiitsch Väärsa. Bern 1970 (Gesammelte Werke 1). – AStreich 1980. Fehnn. Vom Briensersee z Wintersziit. Sunnesiits am Roothooren. Us enem Voortraag. Bern 1980 (Gesammelte Werke 2).

CStreiff = Caspar Streiff 1853/1913. Kaufmann und Staatskassier in Glarus. MA. von GlM. – CStreiff 1898ff. 1. Wie 's äm Heiri Jenni im Sunneberg uf syner Zürireis gangä ist (Gl Nachrichten 1898). – 2. Der Heiri Jenni im Sunneberg als Fremdefüehrer (ebd. 1899). – 3. Der Heiri Jenni im Sunneberg äm Sängerfäst i Schwandä (ebd. 1900, Nr 193ff.). – 4. Wie's em Heiri Jenni im Sunneberg und siner Vrienä uf ihrer Rundreis' g'gangen ist (ebd. 1900/1, Nr 289ff.). – 5. Der Heiri Jenni im Sunneberg uf siner Wälschlandfahrt (ebd. 1901/2, Nr 299ff.). – 6. Hochsetläbe im Sunneberg (ebd. 1902/3, Nr 288ff.). – 7. Heitere und ernste Bilder aus dem Glarnerland; von Hans Freiberg (ebd. 1903, Nr 56ff.). – 8. We's em Heiri Jenni im Sunneberg und syner Famili im letschte Jahr g'gangen ist (ebd. 1904, Nr 13ff.). – CStreiff 1904. Der Heiri Jenni im Sunnebärg. Erzählungen. Frauenfeld 1904. 2. Aufl. 1907. – CStreiff 1906. D's Linggi und d's Lena. Eine Dorfgeschiche aus dem Glarnerland (Gl Nachrichten 1906, Nr 65ff.). – CStreiff 1907. Der Heiri Jenni im Sunnebärg äm eidgenössische Schützefäst z' Züri (ebd. 1907, Nr 251ff.). – CStreiff 1908. Der Oberrüteli-Balz und si sibe Töchtere (ebd. 1908, Nr 290ff.). – CStreiff 1909/10. Der Heiri Jenni im Sunnebärg bim Cheiser vu Oestriich (ebd. 1909/10, Nr 296ff.). – CStreiff 1914. Glarner Dorfgschichte. Glarus [1913]. – CStreiff 1915 s. BSG. VIII.

Streitb. Urgermanische Grammatik. Einführung in das vergleichende Studium der altgermanischen Dialekte; von W[ilhelm] Streitberg. Heidelberg 1896 (Sammlung von Elementarbüchern der altgermanischen Dialekte I).

Streitschrift 1713. Gründliche Behaubtung der hohen Landes-Obrigkeit, welche denen löbl. regierenden eydgnössischen Orthen uber die in der Graffschafft Baden und im Thurgäu belegene bischöfflich-Costantzische Privat-Ämter und Güter unstreitig zustehet. Anno 1713 [oO.]. Online-Zugang...

Stretl. Chr. Die Stretlinger Chronik von Elogius Kiburger. Ein Beitrag zur Sagen- und Legendengeschichte der Schweiz aus dem 15. Jahrhundert. Mit einem Anhang: Vom Herkommen der Schwyzer und Oberhasler [nach 1464]; hg. von Jakob Baechtold. Frauenfeld 1877 (Bibl. älterer Schriftwerke der deutschen Schweiz 1).

HStricker 1961. Die Selbstdarstellung des Schweizers im Drama des 16. Jahrhunderts. Berner Diss. von Hans Stricker. Bern 1961.

Strickl(er) (Akten). Actensammlung zur schweizerischen Reformationsgeschichte in den Jahren 1521–1532; im Anschluss an die gleichzeitigen eidgenössischen Abschiede bearb. und hg. von Joh[annes] Strickler. 5 Bde. Zürich 1878/84. – Strickl(er) (Horgen) 1882. Geschichte der Gemeinde Horgen nebst Hirzel und Oberrieden [...]. Horgen 1882.

EStrübin = Eduard Strübin 1914/2000. Dr. phil. h.c., Sekundarlehrer in Gelterkinden, Volkskundler. – EStrübin 1952. Baselbieter Volksleben. Sitte und Brauch im Kulturwandel der Gegenwart. Basel 1952 (Volkstum der Schweiz 8). – EStrübin 1976. Zur deutschschweizerischen Umgangssprache (SA. aus AfV. 72, 97/145). – EStrübin 1991. Jahresbrauch im Zeitenlauf. Kulturbilder aus der Landschaft Basel. Liestal 1991 (Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kts Basel-Landschaft 38). – EStrübin 1998. Kinderleben im alten Baselbiet. Liestal 1998 (Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kts Basel-Landschaft 67).

UStuber 1984. Vo Schybewüscher u Goferedechle. Heiteri Gschichte rund um ds Outo; von Ulrich Stuber. Münsingen 1984. – MA. von B.

KStückelberger 1918. E Bischeli Baselditsch; von Karl Stückelberger. Basel 1918. – MA. von BsStdt.

GStucki 1897. 1908. Für di Chlyne. Bärndütschi Värsli; von G[ottlieb] Stucki. Bern 1897. 3., stark vermehrte Aufl. Lyß [1908].

KStucki 1916. Orts- und Flurnamen von St. Gallen und Umgebung; von Karl Stucki. St. Gallen 1916 (SA. aus: Die Stadt St. Gallen und ihre Umgebung, 265/314). – KStucki 1917 s. BSG. X. – KStucki 1921. Schweizerdeutsch. Abriss einer Grammatik mit Laut- und Formenlehre. Zürich 1921.

JGStucki(us) 1582. Antiquitatum convivialium libri 3 [...]; auctore Io. Guilielmo Stuckio. Tiguri (Frosch.) 1582. Online-Zugang...

EStuder 1952. Leonz Füglistaller 1768–1840. Leben und germanistische Arbeiten. Basler Diss. von Eduard Studer. Freiburg i/Ü. 1952. – EStuder 1928. Wi der Herr Chräbs gmurbet het. Luschtschpiel i 3 Szene; von Elisabeth Studer-von Goumoëns. Bern 1928. – MA. von BU.

GStuder 1850. Das Panorama von Bern. Schilderung der in Berns Umgebung sichtbaren Gebirge; von G[ottlieb] Studer. Bern 1850.

JStuder 1870. Die Geschichte der Kirchgemeinde Bäretswil im Kanton Zürich; urkundlich dargestellt von Julius Studer. Zürich 1870. – JStuder 1886. Walliser und Walser. Eine deutsche Sprachverschiebung in den Alpen. Zürich 1886. – JStuder 1896. Schweizer Ortsnamen. Ein historisch-etymologischer Versuch. Zürich 1896.

GStuderus 1926. Die alten deutschen Familiennamen von Freiburg im Uechtland. [Freiburger Diss.] von Gottlieb Studerus. Sursee 1926.

Stulz 1519. Reisebeschreibung nach Jerusalem zum Hl. Grab 1519; von Heinrich Stultz (JSchmid 1957, 221/56; früher nach Mskr. der Zentralbibliothek Luzern).

AStumpf. Der bernische Speicher; in 100 Bildern aufgenommen und erläutert von Albert Stumpf, mit Begleitwort von AWeese und EFriedli. Zürich 1914.

JStumpf = Johann Stumpf, geb. 1500 in Bruchsal, gest. 1577/8 in Zürich. Prior der Johanniter-Komturei Bubikon, reformierter Pfarrer in Bubikon, 1543 in Stammheim, Dekan des Wetzikoner, später des Steiner Kapitels. – JStumpf 1536. Johannes Stumpfs Schweizer- und Reformationschronik; hg. von Ernst Gagliardi, Hans Müller und Fritz Büsser. 2 Teile. Basel 1952. 1955 (QSG. NF. I 5/6). Online-Zugang...JStumpf 1538. Beschreibung des Abendmahlsstreites von Johann Stumpf; auf Grund einer unbekannt gebliebenen Handschrift ediert von Fritz Büsser. Zürich 1960. – JStumpf 1541. Des grossen gemeinen conciliums zuo Costentz gehalten kurtze, doch grundtlichere und volkommnere, dann vor nie in teutsch gesähen beschreybung, was täglich von einer session zuo der andern in geistlichen und weltlichen sachen darinn und darnebend gehandlet ist etc. Allen guothertzigen Christen besonder diser zeyt nutzlich zeläsen [Zürich 1541]. Online-Zugang...JStumpf 1548. 1586. Gemeiner loblicher Eydgnoschafft stetten, landen und völckeren chronick wirdiger thaaten beschreybung. [...] 2 Bde. Zürych 1548. – Zum andern mal in den truck gäben, an vilen orten gebesseret, gemeeret [...]; durch Johann Ruodolph Stumpffen. Zürych 1586. Online-Zugang...JStumpf 1606. Schweytzer Chronick, das ist Beschreybunge gemeiner loblicher Eydgnoschafft Stetten, Landen, Völcker und dero chronickwirdigen Thaaten [...] erstlich durch H. Johan Stumpfen [...] beschriben, folgends durch H. Johan Rudolph Stumpfen an vilen Orten gebesseret, gemehret und [...] biß auf das 1587 continuiert [...]. Zürych 1606. Online-Zugang...

Stutz = Jakob Stutz 1801/77. Weber, Lehrer, Schriftsteller. MA. von ZO. – Stutz, Gem. Gemälde aus dem Volksleben [...] in gereimten Gesprächen. 6 Teile (Teil 1 und 2 in 2., verbesserter Aufl.). Zürich 1831/53. – Stutz 1838. Vater Fortschritts Gespräch mit Josli und Uli in der Appenzeller Mundart. St. Gallen 1838. – Stutz 1839. Briefe und Lieder aus dem Volksleben. 1. Heft. St. Gallen 1839. – Stutz 1841. Die Gevatterschaft zu Steinhausen. Ein Lustspiel in 1 Aufzug. St. Gallen 1841. – Stutz 1847. Lise und Salome, die beiden Webermädchen. Eine Erzählung aus dem Volksleben. Zürich 1847. – Stutz 1848. Der arme Jakob und die reiche Anna, oder: Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden. Erzählung aus dem Volksleben. Zürich 1848. – Stutz (B.) 1850/5. Ernste und heitere Bilder aus dem Leben unsers Volkes. Eine Zeitschrift in monatlichen Lieferungen. 5 Jahrgänge. Uster 1850/2. Elgg 1854. Schaffhausen 1855. – Stutz 1853. Sieben Mal sieben Jahre aus meinem Leben. Als Beitrag zu näherer Kenntniß des Volkes. Pfäffikon, Kanton Zürich 1853. Neuausgabe mit einem Nachwort und einer Bibliographie von Walter Haas und Anmerkungen von August Steiger. Frauenfeld 1983. – Stutz 1860. Eifersucht, oder: Wie am Dorfbrunnen die Lügen wachsen. Lustspiel in 1 Aufzug. Glarus 1860. – Du sollst nicht reden, oder: Wie ein krankes Weib gesund wird. Lustspiel in 1 Aufzug. Glarus 1860. – Stutz 1865. Das Schwerste ist, sich selbst kennen. Lustspiel in 2 Aufzügen. Glarus 1865. – Schön Fridli, wie er sich eine Frau sucht. Lustspiel in 4 Aufzügen. Glarus 1865. – Wie Stiefkinder ihrer bösen Stiefmutter los werden. Lustspiel in 4 Aufzügen. Glarus 1865. – Stutz 1867. Liebschaften, wie es viele gibt. Lustspiel in 2 Aufzügen. Glarus 1867. – Stutz 1871. Der Hanneigg mueß Götti si. Lustspiel. Glarus 1871. – Stutz 1878. Der Weiberputsch zu Dummlikon oder Nachklänge einer Bußpredigt. Lustspiel in 1 Aufzuge. Glarus 1878. – Stutz, Eva. Die neue Eva. Lustspiel in 2 Aufzügen. Nach einem Gedicht, Die neue Eva, von Langbein. Bern [oJ.].

UStutz 1897 s. ZHöngg Rq. – UStutz 1912. Höngger Meiergerichtsurteile des 16. und 17. Jahrhunderts; zum Selbststudium und für den Gebrauch bei Übungen erstmals hg. und erläutert von Ulrich Stutz. Bonn a/Rh. 1912.

Stüürhandel s. Z Gespr. 1873.

ASubiotto 1959. 1960. 1961. German Linguistic Islands in N. W. Italy; von Arrigo Subiotto. 3 Teile. I. [Ohne Titel] (Studia Neophilologica 31, 1959, 202/18). II. A Sample Vocabulary of the German Dialect of Issime (ebd. 32, 1960, 205/17). III. The Vocabulary of Gressoney (ebd. 33, 1961, 133/44).

Sudetendt. WB. Sudetendeutsches Wörterbuch. Wörterbuch der deutschen Mundarten in Böhmen und Mähren-Schlesien; begr. von Ernst Schwarz; hg. im Auftrag des Collegium Carolinum von Heinz Engels und Otfrid Ehrismann. Bd 1ff. München 1988ff.

Südhess. WB. Südhessisches Wörterbuch; begr. von Friedrich Maurer; nach den Vorarbeiten von Friedrich Maurer, Friedrich Stroh und Rudolf Mulch bearb. von Rudolf Mulch und Roland Mulch. 6 Bde. Marburg, später Darmstadt 1965/2010.

Sulg(er) = Felix Sulger 1791/1867. Provisor (Oberlehrer) in Stein a/Rh. – Sulger. Handschr. Sammlung von allgemeinen sprachlichen Notizen, von Sprww. und Idiotismen (Mskr. in der Bibl. des Id.; 2659 S.; vgl. Id.-Bericht 1868, 32f.).

HSulzer = Heinrich Sulzer 1767/1849. Kaufmann in Frankreich und Italien, Teilhaber einer Färberei in Winterthur, Autor von Reiseerlebnissen. – HSulzer 1809. Die Waaren-Revolution von 1808 und 1809 [oOuJ.]. – HSulzer 1828. Die vier Jahreszeiten. Winterthur 1828. – HSulzer 1830. 1. Lebensgeschichte, von ihm selbst beschrieben und zum Drucke befördert. Winterthur 1830. – 2. Lehren für Jünglinge, die sich der Handelschaft widmen werden, für die Lehr- und Fremde-Zeit. Winterthur 1830. – 3. Der Schweizer-Handel [...]. Ein Traum. Winterthur 1830. – 4. Das Pot-pourri oder das politische ABC [...]. Winterthur 1830. – 5. Ein politisches ABC. Fortsetzung des Pot-pourri. [Winterthur 1830]; vgl. HSulzer, ABC 1. – 6. Abschied von meinem theuren Vogelsang bey meiner Rückkehr in die Stadt [...]. Winterthur 1830. – 7. Der Pater im Beichtstuhl oder Sündenbekenntnisse einiger Stände. Winterthur 1830. – HSulzer 1833. Vermächtniss für meinen Enkel. [...] Winterthur 1833. – HSulzer, ABC. 1. = HSulzer 1830, 4. und 5. – 2. Ein goldenes ABC für Jünglinge [...]. [oOuJ.]. – 3. Ein goldenes ABC für eine junge Tochter [oOuJ.]. – HSulzer, Absch. Der Abschied [oOuJ.]. – HSulzer, Grossm. Die Grossmutter an der Wiege ihrer erstgebornen Enkelin [oOuJ.]. – HSulzer, Schulm. Der Schulmeister [oOuJ.]. – HSulzer, Vis. Die Frauenzimmer-Visite [oOuJ.].

JCSulzer 1772. Kurzgefaßtes Gartenbüchlein, oder zulängliche Nachricht, wie man mit den meisten nützlichen und ergötzlichen Pflanzen [...] umgehen solle. [...]; von J[ohann] C[aspar] Sulzer. Neue, [...] verbesserte Aufl. Zürich 1772.

JGSulzer 1741. Ausführliche Beschreibung einer merkwürdigen Entdeckung verschiedener Antiquitäten in dem in der Herrschafft Knonau gelegenen Dorff Nider-Lunneren in dem Jahr 1741 (mit Anhang); von JGSulzer. [Zürich] 1741.

ASumpf 1983. Us em frieneren Arlese. Plaudereye; von August Sumpf (1887–1962); hg. von Hansueli Sumpf. [Riehen 1983]. – MA. von BsArl.

HSuolahti 1909. Die deutschen Vogelnamen. Eine wortgeschichtliche Untersuchung; von Hugo Suolahti. Straßburg 1909. Vgl. HPalander 1899.

Surber 1869. Das Wehnthal und ein Wehnthaler. Kleine Studien und flüchtige Erinnerungen; [von Heinrich Surber]. Zürich 1869.

JUSurgant. Manuale curatorum praedicandi praebens modum, tam latino quam vulgari sermone practice illuminatum; cum certis aliis ad curam animarum pertinentibus; omnibus curatis tam conducibilis quam salubris; [von Joh. Ulrich Surgant. 1503, oO.].

KSurläuly 1927. Zur Geschichte der deutschen Personennamen. Nach Badener Quellen des 13., 14. und 15. Jhdts. Zürcher Diss. von Karl Surläuly. Aarau 1927.

Sus. Historia von der Susanna; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

ASuter 1979. Zur Morphologie und Sprachgeographie der Verben«gehen» und «stehen» im Schweizerdeutschen. Zürcher Diss. (Teildruck) von Alfred Suter. Aarau 1979.

ESuter 1934. Die Flurnamen der Gemeinde Wohlen; von E[mil] Suter; hg. von der Hist. Gesellschaft Freiamt. Wohlen 1934.

ISuter = Ida Suter 1891/1974. Dr. phil., Redaktorin am Id. MA. von ZHorg. – ISuter 1932. Die Mundart bei Gottfried Keller. [Zürcher Diss.]. Zürich 1932.

KSuter = Kaspar Suter 1520/54. Von Horgen, Lehrer und Schreiber in Zug.

KSuter 1549. Kaspar Suters Chronik vom Jahre 1549 (Auszüge aus der sog. abgekürzten Schweizerchronik in Gfd 46, 305/10; B Anz. 1916, 5/19).

KSuter Zg Chr. 1549. Kaspar Suters Zuger Chronik 1549; nach Abschriften um 1593 bzw. 1610 ediert von Adolf ASteiner. Zug 1964 (Festschrift Ernst Zumbach).

LSuter (1965). Louise Suter-Roth (1899–1965). Lebensbild und literarische Arbeiten; [hg. von Franziska und Paul Suter]. Liestal 1965. – MA. von BsReig.

PSuter 1901. Die Zürcher Mundart in JMUsteris Dialektgedichten. Zürcher Diss. von Paul Suter. Zürich 1901 (Abhandlungen hg. von der Gesellschaft für deutsche Sprache in Zürich 7).

PSuter 1926/32. Die Flurnamen von Reigoldswil; von Paul Suter (Tätigkeitsbericht der naturforsch. Gesellschaft Baselland 8, 3/54; 9, 178/80. Liestal 1926. 1932 zu korr. in 1930. 1933). – PSuter 1989. Ausgewählte Schriften zur Namenforschung. Dr. Paul Suter, 1899–1989, zum Gedenken; hg. im Auftrag der Flurnamen-Kommission Baselland von Peter Stöcklin. Liestal 1989 (Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kts Basel-Landschaft 34).

RSuter 1915. «Am Brünneli, am Brünneli.» Schweizer Kinderreime; gesammelt von Robert Suter. Aarau 1915.

RSuter = Rudolf Suter 1920/2011. Radiomitarbeiter, Feuilletonredaktor, Verleger; Verfasser zahlreicher sprachlicher Arbeiten. MA. von BsStdt. – RSuter. Baseldeutsch-Wörterbuch. Basel 1984. 2., überarb. und erw. Aufl. Basel 1995. – RSuter 1949. Die baseldeutsche Dichtung vor JPHebel. Basler Mundart und Mundartforschung im 17. und 18. Jahrhundert. Basler Diss. Basel 1949. – RSuter 1967. Vom heutigen Stand des Baseldeutschen (SA. aus Basler Stadtbuch 1967, 53/67). – RSuter 1976. Baseldeutsch-Grammatik. Basel 1976. 3., überarb. Aufl. Basel 1992.

Suterm. = Otto Sutermeister 1832/1901. Pädagoge, Prof. für deutsche Sprache und Lit. an der Universität Bern; vgl. auch Schwzd.; Sprww. 1869. – Suterm. 1860. Schweizerische Haussprüche. Ein Beitrag zur epigrammatischen Volkspoesie aus der Landschaft Zürich. Zürich 1860. – Suterm. 1869. Kinder- und Hausmärchen aus der Schweiz. Aarau 1869. 2., erw. Aufl. 1873. – Suterm. 1878. Der Schulmeister im deutschen Sprichwort. Vortrag [...]. Aarau 1878. – Suterm., AG. Agrarische Gebräuche in der Schweiz (Schweiz. Familienztg 1878). – Suterm., ES. Erntesitten (Grenzboten 24, 1865, 591/600).

SV. Schweizer Volkskunde. Korrespondenzblatt der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde. Basel 1911ff.

Sylloge 1676. Sylloge seu collectio brevis utilissimarum ac tritissimarum cum paroemiarum tum gnomarum [...] in usum Gymnasii Bernensis. Bernae 1676.

Syn. Dordr. 1618. Bedencken, ob die vier evangelischen Städt lobl. Eydgnoßschaft ihre Theologen auf den National-Synodum in Holland söllen schicken oder nicht? (abgedr. Misc. Tig. 2, 278/320).

MSzadrowsky = Manfred Szadrowsky 1886/1974. Kantonsschulprof. in Chur, Titularprof. für germanische Philologie an der Universität Zürich. – MSzadrowsky 1918 s. BSG. XII. – MSzadrowsky 1921. Künstlerisches aus der Volkssprache. Bern 1921 (SA. aus Jährl. Rundschau des Deutschschweiz. Sprachvereins, 3/29). – MSzadrowsky 1924. «Gegensinn» im Schweizerdeutschen (Festschr. ABachmann 1924, 11/86). Nachträge (SA. aus Teuthonista 1, 24/40). – MSzadrowsky 1926. Zur deutschen Wortbildung (SA. aus Teuthonista 3, 2/11). – MSzadrowsky 1927. Hochalemannische Sprachdenkmäler, besonders aus der Zeit um 1500 (SA. aus Teuthonista 4, 43/56. 81/103. 185/92). – MSzadrowsky 1928. Zusammenhänge zwischen Adjectiv- und Verbalabstracten (SA. aus Beitr. 52, 1/26). – MSzadrowsky 1931. Rätoromanisches im Bündnerdeutschen (SA. aus Gr Mbl. 1931, 1/27). – MSzadrowsky 1933 s. BSG. XVIII. – MSzadrowsky 1936. Aus dem Leben der Gebirgsmundarten (SA. aus Alpen 1936/7). – MSzadrowsky 1939. Mundartliches aus Avers (SA. aus Alpen 1939). – MSzadrowsky 1940/1. Rätische Namenforschung (SA. aus ZNF. 16, 97/121. 239/61). – MSzadrowsky 1943/4. Wunderliche Wortwesen in Gebirgsmundarten (SA. aus Alpen 1943/4). – MSzadrowsky 1949. Um die Hölle herum (SA. aus Alpen 1949, 1/3). – MSzadrowsky Synt. Zur hochalemannischen Syntax (Beitr. 54, 65/137. 281/93; 60, 445/58; 61, 273/88).

  T

T. s. TTobler.

TB. Stat. Coppia der alten Ornung der Gemeindt undt Dorf Gurin (Bosco), welche coppirt ist worden Wort zu Wort von mir Thomas Thoma Michell in Beywesen Johann Joseph Zumstein, Consoll der obigenanten Guriner Gemeindt aus Befelch der Gemeindt. Anno 1747 (Kopie des Originals und Abschrift des 19. Jhdts in der Bibl. des Id.).

T Gem. (1835) s. Gem.

Tab(ernaemontanus). D. Iacobi Theodori Tabernaemontani new vollkommen Kräuter-Buch, darinnen uber 3000 Kräuter, mit schönen und kunstlichen Figuren, auch deren Underscheid und Wirckung, sampt ihren Namen in mancherley Spraachen, beschrieben. [...] Vormahls durch D. Casparum Bauhinum [...] gebesseret. Jetzt widerumb auffs newe übersehen, mit nutzlichen Marginalien, Synonimis, [...] Registern und anderm vermehret durch Hieronymum Bauhinum. Basel 1664 (Erstausgabe Frankfurt 1588).

Tageb. Schümi s. Schümi Tgb.

Talhochz. 1781. Balz, Baschi Gouglemas weibsüchtiger Bueb, oder Neumodische Thal-Hochzeit. Ein Singspiel von dreyen Aufzügen in die Musik gesetzt. [Engelberg] 1781. Online-Zugang...

Tän. 1906. Das ehemalige Frauenkloster Tänikon im Thurgau; Kunstgeschichtliches von J[ohann] R[udolf] Rahn, die Geschichte des Stiftes von Joh[ann] Nater. Zürich 1906.

RTanner 1942. Familien-Erziehung im Werke Jeremias Gotthelfs. Zürcher Diss. von Robert Tanner. Affoltern a/A. 1942.

Tannreis 1855. Ikommestür und G'meindstell. Ein Gespräch im Bernburgerdialekt proprement dit; von Martin Tannreis. Bern 1855.

ETappolet 1914. 1917. Die alemannischen Lehnwörter in den Mundarten der französischen Schweiz; kulturhistorisch-linguistische Untersuchung von Ernst Tappolet. 2 Teile. Strassburg 1914. 1917. Online-Zugang Bd 1 ...

Täuferakt. 1952. 1973. 1974. Quellen zur Geschichte der Täufer in der Schweiz. 1. Bd: Zürich; hg. von Leonhard von Muralt und Walter Schmid. 2. Bd: Ostschweiz; hg. von Heinold Fast. 4. Bd: Drei Täufergespräche; hg. von Martin Haas. Zürich 1952. 1973. 1974.

HTaugwalder 1976. Verimbrüf und imbri. Gedichte in Walliser Mundart; von Hannes Taugwalder. Aarau [1976]. – HTaugwalder 1978. Aes verfaat appa nid. Gedichte und Prosa in Walliser Mundart. Aarau [1978]. – HTaugwalder 1982. Am bitz fabulieru. Tierfabeln in Walliser Mundart. Aarau 1982.

AvTavel = Albert von Tavel 1859/1941. Fürsprecher, Berner Burgerratssekretär. – AvTavel 1940. Bärnerläbe vor 70 Jahre. Bern 1940. Neuausgabe: Bärnerläbe vor 100 Jahre. Bern 1989.

RvTavel = Rudolf von Tavel 1866/1934. Dr. phil., Redaktor, Schriftsteller in Bern. MA. von BStdt. – RvTavel 1901. Jä gäll, so geit's. E luschtigi Gschicht us truuriger Zyt. Berndeutsche Novelle. Bern 1901. – RvTavel 1904. Der Houpme Lombach. Berndeutsche Novelle. 2. Aufl. Bern 1904. – RvTavel 1907. Der Schtärn vo Buebebärg. E Gschicht us de trüebschte Tage vom alte Bärn. Bern 1907. – RvTavel 1910. D'Frou Kätheli und ihri Buebe. [...] Berndeutsche Erzählung. 2 Bde. Bern 1910. – RvTavel 19131. Götti und Gotteli. Berndeutsche Novelle. 3. Aufl. Bern 1913. – RvTavel 19132. Gueti Gschpane. Berndeutsche Erzählung. 2. Aufl. Bern 1913. – RvTavel 1916. Der Donnergueg. E Liebesgschicht us schtille Zyte. Berndeutsche Erzählung. Bern 1916. – RvTavel 1917. Die heilige Flamme. Eine Erzählung aus dem Bernerland. Bern 1917. 5. Aufl. Bern 1918. – RvTavel 19171. D' Glogge vo Nüechterswyl. E Gschicht usem Bärnbiet. Zürich 1917. – RvTavel 1919. Bernbiet. Alte und neue Erzählungen. 2. Aufl. Bern 1919. – RvTavel 1922. D'Haselmuus. E Gschicht us em Undergang vom alte Bärn. Bern 1922. – RvTavel 1924. Unspunne. Wie's der Haselmuus wyter ergangen isch. Bern 1924. – RvTavel 1926. Ds verlorne Lied. Bern 1926. – RvTavel 1926a. Zwöierlei Schatzig. Bauernkomödie in 2 Aufzügen. Bern 1926. – RvTavel 1927. Veteranezyt. Roman. Bern 1927. – RvTavel 1928. Am Kaminfüür. Bärndütschi Gschichte. Bern 1928. – RvTavel 1929. Der Frondeur. Berndeutscher Roman aus dem 17. Jahrhundert. Bern 1929. – RvTavel 1931. Ring i der Chetti. E Läbesgschicht. Bern 1931. – RvTavel 1933. Meischter und Ritter. Bern 1933. – RvTavel 1945. Schweizer daheim und draußen. Novellen. Bern 1945.

Tellenspiel 1657. Ein hüpsch Spil gehalten zu Ury in der Eydgnoschafft von Wilhelm Thellen, ihrem Landtman und erstem Eydtgenossen. Gedruckt im Jahr 1657 [oO.].

Teuthonista. Zeitschrift für deutsche Dialektforschung und Sprachgeschichte; hg. unter Mitarbeit von ABachmann, KBohnenberger, ThFrings u. a. von Hermann Teuchert. 10 Jahrgänge. Bonn/Leipzig 1924/5. Bonn 1925/8. Berlin 1929. Halle a/S. 1929/34 (Forts. s. ZfM.).

Th Bauernh. 1998. Die Bauernhäuser des Kantons Thurgau; von Erika Tanner. Basel 1998.

Th Beitr. Thurgauische Beiträge zur vaterländischen Geschichte; hg. vom Hist. Verein des Kts Thurgau. Frauenfeld 1861ff. Online-Zugang...

ThDiess. Erbr. Erbrecht der Statt Dießenhofen und dero ehrlichen Gerechtigkeit (abgedr. ZfsR. 1b, 74/81).

ThDiess. StR. Stadtrecht von Diessenhofen aus dem Ende des 14. Jhdts (abgedr. Schaubg, Rq. 2, 5/52).

Th Feuerordn. 1806. Feuer-Ordnung [für den Kt. Thurgau]. Gesez vom 11. Christmonath 1806 [oO.].

Th FNN. Verzeichnis der Thurgauer Bürger-Familiennamen; hg. vom Zivilstandsinspektorat des Kantons Thurgau. 1949 [oO.].

ThFr. Chron. Joh. Heinrich Kappelers Chronik von Frauenfeld aus den Jahren 1600–1663; hg. von F[riedrich] Schaltegger (SA. aus Th Beitr. 53, 1913, 40/102).

ThFr. Schützenf. 1890. Eidgenössisches Schützenfest in Frauenfeld, Juli 1890. Festzeitung. [Frauenfeld] 1890.

ThFr. Stadtordn. 1331. Älteste Stadtordnung von Frauenfeld vom Jahre 1331 (abgedr. Schaubg, Rq. 2, 116/21; Th UB. IV, 571/7).

Th Gem. (1837) s. Gem.

Th Ges. 1811. Bestimmung der Viehhauptmängel und der Währschaftszeit [im Kt. Thurgau]. Gesez vom 8. May 1811 [oO.].

Th Gespr. 1656. Turgöwischer Bärtelin-Feyrtag unnd newe Jahrswünschung oder freundtlich vertrewlich Gespräch von der Unruhe in der Eydgnoßschafft zwischen zweyen Turgöwischen Underthanen. Gedruckt im Jahr 1656 [oO.].

ThHw. Arch. Die Akten des Gemeindearchivs von Hüttweilen (vorwiegend aus dem 17. und 18. Jhdt); Abschrift von ABachmann.

Th KD. Die mittelalterlichen Architektur- und Kunstdenkmäler des Cantons Thurgau; im Auftrage der Eidg. Landesmuseums-Commission beschrieben von J[ohann] R[udolf] Rahn, Ernst Haffter, Robert Durrer. Frauenfeld 1899. – Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau ; hg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Basel 1950ff.

Th Kriminalproz. 1846. Aktenmäßige Darstellung der gegen FrLBauer von Steckborn wegen Wahlfälschung geführten Kriminalprozedur; von Staatsanwalt Ludwig. Frauenfeld 1846.

Th Kunkelstube 1655 s. TTobler 1869.

Th LGO. (Landgerichtsordn.) 1406. Landgerichtsordnung des Thurgaus vom 17. März 1406 (abgedr. B Anz. 1897, 522/4). – Th LGO. (Landgerichtsordn.) XV. Landgerichtsordnung des Thurgaus, aus der Zeit vor 1499 (abgedr. ZfsR. 1b, 44/8).

Th Mitt. Mitteilungen der Thurgauischen Naturforschenden Gesellschaft. Frauenfeld 1857ff.

Th NB. Thurgauer Namenbuch; hg. vom Departement für Erziehung und Kultur des Kantons Thurgau. Bd 1: Die Siedlungsnamen des Kantons Thurgau; von Eugen Nyffenegger und Oskar Bandle. 2 Halbbde. Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2003. Bde 2/3: Die Flurnamen des Kantons Thurgau; von ENyffenegger und Martin H. Graf. 4 Teilbde. Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2007.

Th Neuj. 1824/55. Thurgauisches Neujahrblatt, der Jugend zur Belehrung und Ermunterung gewidmet von der Gesellschaft zur Beförderung des Guten und Gemeinnützigen im Kanton Thurgau. 1824/55.

ThNussb. 1958. Nussbaumen 858–1958, ein Gang durch seine Geschichte. Gedenkschrift zur Elfhundertjahrfeier; verfaßt von Alfred Vögeli. Frauenfeld 1958.

Th Org. 1807. Organisation der Kirchenstillstände oder Sittengerichte der Kirchgemeinden des Kantons Thurgau. Frauenfeld 1807.

Th Pur. Ein kurtz gedicht, so nüwlich ein thurgöwischer pur doctor Martin Lutter unnd siner leer zuo lob und synen widerwerttigenn zuo spott gemacht hat. [Zürich 1521] (s. auch Schade 1863, Bd 2, 160/4).

Th Rechtspfl. Beiträge zur thurgauischen Rechtspflege. Mittheilung der wichtigern Urtheile des Obergerichts und anderer Gerichte des Kantons Thurgau und der von denselben angewandten Grundsätze; [von Eduard Häberlin]. Weinfelden 1849ff.

Th Rq. Rechtsquellen des Thurgaus; s. ZfsR. 1b, 1/100.

Th Stat. s. Pfau 1861.

Th UB. Thurgauisches Urkundenbuch; hg. auf Beschluss und Veranstaltung des Thurgauischen Hist. Vereins; redigiert von Johannes Meyer, Friedrich Schaltegger, Ernst Leisi. 8 Bde. Frauenfeld 1882/1967.

Th Ztg. Thurgauer Zeitung. Frauenfeld 1809ff.

Thalmann = Stephan Thalmann 1825/76. Lehrer in Freiburg. MA. von F.

Theiler 1863. Gedichte von Sprützehannes [Hans Theiler]. Luzern 1863.

Thellung 1867. Der Aberglaube nach seinen verschiedenen Erscheinungen; [...] von August Thellung. Biel 1867.

Theobald (1861). Das Bündner Oberland oder der Vorderrhein mit seinen Seitenthälern; von G[ottfried] Theobald. Chur 1861.

Theol. JB. (Jahrb.). Jahrbuch der Historischen Gesellschaft Züricher Theologen; hg. von Gustav Volkmar. Zürich 1877.

I. II. Thessal. I. II. Brief an die Thessalonicher; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

MThierbach 1899. Die geschichtliche Entwickelung der Handfeuerwaffen; bearb. [...] von M[oritz] Thierbach. 2., durch Nachträge und Tafeln erw. Aufl. Dresden 1899.

CThomann 1741. Beschreibung der Frey-Herschafft Sax. [...] Item Pollicey und Kirchenordnung; verfaßet von Caspar Thomann 1741; hg. von Nicolaus Senn. St. Gallen 1863.

MThöny 1926. Schuders und seine Bewohner; von Math[ias] Thöny. Schiers 1926 (s. schon JSA. 43, 1907/8, 232/72).

GThormann 1693. Probier-Stein oder schrifftmässige und auß dem wahren innerlichen Christenthumb hargenommene gewissenhaffte Prüffung deß Täufferthumbs [...]; abgefasset durch Georgium Thormannum. Bern 1693, zu korr. in 1695.

Thren. s. Klagel.

GThürer = Georg Thürer 1908/2000. Prof. an der Handelshochschule St. Gallen. MA. von GlM. – GThürer 1937. Stammbuech. Gedichte aus der alamannischen Schweiz. Glarus 1937. – GThürer 1939. Beresina. Es Spyl vum Thomas Legler und siner Allmei. Glarus [1939]. – GThürer 1943. Meischter Zwingli. Glarus 1943. – GThürer 1960. Gloggestube. Schwyzertüütschi Värs. Glarus 1960. – GThürer 1966. Rund umme Blattetisch. Sibe Gschichte us em Glarnerland. Basel [1966]. – GThürer 1975. Bim Brunnemeischter. Nüün Gschichte us em Glarnerland. Glarus 1975. – GThürer 1985. Froh und fry. Schweizerdeutsche Gedichte in Glarner Mundart. Kehl 1985.

Thür. WB. Thüringisches Wörterbuch; auf Grund der Sammlungen von V. Michels und H. Hucke bearb. unter Leitung von K. Spangenberg, W. Lösch, S. Wiegand; hg. von der Sächsischen Akademie zu Leipzig. 6 Bde. 1965/2006.

Thurneisser 1583. Magna alchymia s. de natura egetabilium metallorum salium astrorum eorumque influentiis; von Leonhart Thurneisser. Berlin 1583.

JRThurneysen 1760 s. Spreng 1760. – JRThurneysen 1769. Eine Rede über das lateinische Sprüchwort: Patria est ubicunque est bene; von Johann Rudolf Thurneysen. Basel 1769.

BThurnherr 2010. As wöart schu wööara. Ma tuat wamma kaa. Tippilzouar und Schmeattar Gschichta; von Berta Thurnherr-Spirig. St. Gallen 2010. – MA. von GDiep.

MThurnherr 1938. Benennungsmotive bei Insekten, untersucht an schweizerdeutschen Insektennamen, unter besonderer Berücksichtigung der Ostschweiz. Zürcher Diss. von Margrit Thurnherr. Winterthur 1938.

Tierb. 1563. Thierbuoch. Das ist ein kurtze bschreybung aller vierfüessigen thieren, so auff der erden und in wassern wonend, sampt irer waren conterfactur: alles zuo nutz und guotem allen liebhabern der künsten, artzeten, maleren, bildschnitzern, weydleüten und köchen gestelt; erstlich durch den hochgeleerten herren D. Cuonrat Geßner in latin beschriben, yetzunder aber durch D. Cuonrat Forer zuo mererem nutz aller mengklichem in das teütsch gebracht. Zürich 1563. Online-Zugang...

Tierw. 1890ff. Die Tierwelt. Zentralorgan der Schweiz. Ornitholog. Gesellschaft und deren Sektionen. Aarau 1890ff. Zofingen 1903ff.

Tillier. Geschichte des eidgenössischen Freistaates Bern von seinem Ursprunge bis zu seinem Untergange im Jahre 1798; aus den Urquellen, vorzüglich aus den Staatsarchiven, dargestellt von Anton von Tillier. 5 Bde und Registerbd. Bern 1838/40.

I. II. Tim. Der I. II. Brief an Timotheus; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Tiraboschi. Vocabolario dei dialetti bergamaschi antichi e moderni; compilato da Antonio Tiraboschi. 2. ed. Bergamo 1873.

Tirol. Id. s. Schöpf.

Tischzucht 1645. Neudruck des ersten Neujahrsblattes der Stadtbibl. Zürich 1645 zur Erinnerung an deren Gründung im Jahre 1629. Hergestellt mit der Originalplatte; Freunden und Gönnern gewidmet von ihrer Nachfolgerin, der Zentralbibl. Zürich 1929.

Tit. Brief an Titus; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

Tob. Buch Tobias; in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

ATobler WB. Adolf Toblers Altfranzösisches Wörterbuch; aus dem Nachlass hg. von Erhard Lommatzsch; weitergeführt von Hans Helmut Christmann. Berlin, später Wiesbaden 1915ff.

ATobler = Alfred Tobler 1845/1923. Dr. phil. h.c., Pfarrer, Sänger und Schriftsteller. MA. von Ap. – ATobler 1890. Kühreihen oder Kühreigen, Jodel und Jodellied in Appenzell. Mit 7 Musikbeilagen. Leipzig/Zürich 1890. – ATobler 1897. Die Kläuslerfeier in Speicher (SA. aus Ap JB. 1897). – ATobler (S. u. Kl.) 1899. Sang und Klang aus Appenzell. Eine Sammlung älterer Lieder für 4stimmigen Männerchor. 2., vermehrte Aufl. Zürich/Leipzig [1899]. – ATobler 1900 s. HKFrick 1900. – ATobler 1901/2. Näbes oß mine Buebejohre (G Tagblatt 1901/2). Neu hg. St. Gallen 1903. – ATobler 1902. 1905. Der Appenzeller Witz. Eine Studie aus dem Volksleben (SA. aus Ap JB. 1902). 3., vermehrte Aufl. Heiden 1905. – ATobler 1908. Neue Witze und Schwänke aus Appenzell. Heiden 1908. – ATobler 1909. Die Appenzeller Narrengemeinde. Heiden 1909. S. auch Ap VL. 1903, JHartmann 1909.

ETobler 1986. Mier Kuerzeberger. 30 Kuerzeberger Mundart-Gschichtli; von Ernst Tobler. Heiden 1986. MA. von ApK.

FTobler-Schmid 1929. So sömmer halt! Verse, Charakterstudien und Skizzen in Appenzeller Mundart; von Frieda Tobler-Schmid. Heiden 1929.

JTobl. Kal. Alter und neuer Appenzeller Schreibkalender; durch Joh. Tobler. 1722/35 [versch. Druckorte].

JTobler 1757. 1761. 1764. 1781. Thomson's 4 Jahreszeiten. Aus dem Englischen; [von Johannes Tobler]. Zürich. 1) Der Frühling 1757. 2) Der Sommer 1761. 3) Der Herbst und Winter 1764. 4) Gesamt-Ausg. 1781.

JKTobler 1867. Die Schule des Lebens; geschildert [...] von J[ohann] K[onrad] Tobler. Brugg 1867.

LTobl(er) = Ludwig Tobler 1827/95. Prof. für allg. Sprachwissenschaft und Germanistik in Bern und Zürich, Mitbegründer des Id.; vgl. die Einleitung zu LTobler (Kl. Schr.) 1897. – LTobl. 1874. Die Aspiraten und Tenues in schweizerischer Mundart (ZfvSpr. 22, 112/33). – Die Lautverbindung tsch in schweizerischer Mundart (ebd. 133/41). – LTobler 1887. Die lexikalischen Unterschiede der deutschen Dialekte, mit besonderer Rücksicht auf die Schweiz. Zürich 1887 (SA. aus Festschrift zur Begrüssung der 39. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner, dargeboten von der Universität Zürich, 91/109). – LTobler 1894. Altschweizerische Volksfeste (SA. aus JSG. 19, 1/40). – LTobler (Kl. Schr.) 1897. Kleine Schriften zur Volks- und Sprachkunde; hg. von J[akob] Baechtold und A[lbert] Bachmann (mit vollständiger Bibliographie). Frauenfeld 1897. – LTobler, VL. (Volksl.). Schweizerische Volkslieder. Mit Einleitung und Anmerkungen. 2 Bde. Frauenfeld 1882. 1884 (Bibl. älterer Schriftwerke der deutschen Schweiz 4/5). Nachdruck der Ausgabe Frauenfeld 1882/4. 2 Bde in 1 Bd. Hildesheim 1975 (Volkskundliche Quellen 8).

OTobler 1905. Entwicklung und Funktionen der Landesämter in Appenzell A. Rh. vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Berner Diss. von Otto Tobler. Trogen 1905.

TTobler = Titus Tobler 1806/77. Arzt und Volkspädagoge, Palästinaforscher. MA. von Ap. – TTobler (Tobl., auch nur T.). Appenzellischer Sprachschatz. Zürich 1837. Online-Zugang...TTobler 1830. 1844. Die Hausmutter. Ein Buch für das Volk. Bühler 1830. 2., umgearb. und vermehrte Aufl. St. Gallen 1844. – TTobler 1835. Über die Bewegung der Bevölkerung usw. Ein Beitrag zur Biostatik. St. Gallen 1835. – TTobler 1869. Alte Dialektproben der deutschen Schweiz. St. Gallen 1869 [tw. mit Beiziehung von Originaldrucken benutzt]. Enthält: 1. S. 19/22: Turgäwische Kunckelstuben oder [...] Gespräch zwischen Jockle und Barthel, einem Buren und Würth im Thurgöw. 1655 (= Kunkelstube 1655). – 2. S. 22/8: Ein schöne Leich-Predig, bey Bestattung des fürgeachten und frommen Bantle Karrers, gewesten Burgers zu Andelfingen und Corperal [...]; gehalten von Maister Anthoni Kornhoffer. 1679 (1656 entstanden; = AKornhoffer 1656. 1679). – 3. 29/35: Der Bantle: Das ist ein lustiges Gespräch zwischen einem catholischen Landrichter auß dem oberen Turgäu und einer Wirthin von Andelfingen. [1656] (= Bantli 1656). – 4. S. 36/7: Brief Elsi Göndli's an ihren Mann Heini. Aus JCWeissenb. 1672/1702. – 5. S. 37/58: Ein lustiges Gespräch zwüschen einem catholischen Pfarrherren uß den Ländera usa und einer evangelischen Wirthin von Andelfingen, deß im vorigen Krieg vor Rapperschweyl todt geschlagnen Bandlis seel. hinderlassenen ehrlichen Tochter und dero zwey Söhnen und Töchter, Bandli, Jogli und Grethli genambt. Erneuweret durch Hn. Doctor Göldi, Professoren zu Uznacht. [1712] (= Bantli 1712; Göldi 1712). – 6. S. 58/68: Ein artiges Gespräch von zweyen alten Ammellenmähl-Trägeren auß den Freyen-Aempteren, wie sie discuriert haben von den jetzigen toggenburgischen Kriegs-Läuffen. 1712 (= Gespr. (A.) 1712).

WTobler-Meyer 1894. Deutsche Familiennamen nach ihrer Entstehung und Bedeutung, mit besonderer Rücksichtnahme auf Zürich und die Ostschweiz; von Wilhelm Tobler-Meyer. Zürich 1894.

Toggenb(urg) 1878. Geschichte der Landschaft Toggenburg. Eine Darstellung der geschichtlichen Entwicklung der Landschaft im Allgemeinen, der einzelnen Gemeinden, sowie des toggenburgischen Industrie- und Gewerbewesens; bearb. von einigen toggenburgischen Lehrern. Lichtensteig 1878.

Toggenb. Biderm. s. Biderm. 1710.

Toggenburgerbl. Toggenburgerblätter für Heimatkunde. Beilage zum Toggenburger Boten. 1938ff.

TTomamichel 1953. Bosco Gurin. Das Walserdorf im Tessin; von Tobias Tomamichel. Basel 1953 (Volkstum der Schweiz 9).

DTomann 1708. Der mühselige Kinder-Lehrer, weiland fon dem ehrwürdigen und hochgelehrten Herren Filippo Melanchthone in einer lateinischen Rede forgestellet; nun aber aus gewüssen Ursachen auss dem Lateinischen in
das Hoch-Teutsche übersezt fon Dafide Tomanno. Zürich 1708.

JTomann 1802. Poetische Gedanken eines alten, 82jährigen Greisen über das schreckliche Hagelwetter, so den 9. Juli 1802 über Uster und Mauer (usw.) ergangen; von Joh. Tomann. Zürich [oJ.].

Top. Atl(as). Topographischer Atlas der Schweiz (Siegfriedatlas) im Maßstabe der Originalaufnahmen 1:25'000 und 1:50'000; hg. vom Eidgenössischen Topographischen Bureau. Bern 1870/1949.

BTraber = Barbara Traber, geb. 1943. Lektorin, Korrektorin und Journalistin. MA. von BM. – BTraber 1997. Glismeti Strümpf. Chindsy i de Füfzgerjahr. Murten 1997.

RTrabold 1914. D'Spraach. Ein berndeutsches Lustspiel in 3 Akten; von Rudolf Trabold. Bern 1914.

CFTrachsel 1866/9. Die Münzen und Medaillen Graubündens; beschrieben und abgebildet von C[harles] F[rancois] Trachsel. Berlin 1866/9.

GTrachsel = Gottlieb Trachsel-Keller, geb. 1898. Lehrer in Frutigen. MA. von BFrut.

Trad. Sangall. Traditiones Monasterij S[ancti] Galli [Kod. mit gedruckten Schenkungs- und Vergabungsurkunden für die Zeit von 678/1361; gedruckt 1646].

Traum s. NMan.

Trepp = Christian Trepp-Simmen 1859/1911. Oberschullehrer in Nufenen, Betreibungsbeamter und Bezirksgerichtsaktuar. MA. von GrNuf.

Trog(ener) W(ochen)bl. Trogner Wochenblatt. Trogen 1829.

Troll 1840ff. Geschichte der Stadt Winterthur; nach Urkunden bearb. von Joh[ann] Conrad Troll. 8 Teile. Winterthur 1840/50.

Trouillat, Mon. Monuments de l'histoire de l'ancien évêché de Bâle; recueillis et publiés par J[oseph] Trouillat. 4 tomes. Porrentruy 1852/61.

RTrüb 1951 s. BSM. III. – RTrüb 1952. Beiträge zur Sprachgeographie und Sprachgeschichte des Glarnerlandes auf Grund der Materialien des Sprachatlasses der deutschen Schweiz; von Rudolf Trüb (SA. aus Gl JB. 55, 249/71). – RTrüb 1962. Arbeitstechnisch-terminologische Aufnahme des Strohdachhauses in Muhen (Aargau). 1962 (Maschinenschrift; in der Bibl. des Id.). – RTrüb 1968. Raum, Gruppe, Situation als wortbestimmende Kräfte in der deutschen Schweiz am Beispiel der Bezeichnungen für «Vater». Wiesbaden 1968 (ZfM. Beihefte NF. 4, 827/37).

Trübner WB. Trübners Deutsches Wörterbuch; im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für deutsche Wortforschung hg. von Alfred Goetze, Walther Mitzka u. a. 8 Bde. Berlin 1939/57.

VTrudel 1954. Schweizerische Leinenstickereien des Mittelalters und der Renaissance; von Verena Trudel. Bern 1954 (Schweizer Heimatbücher Bd 61/2). Katalogband. Ergänzung zu Bd 61/2 der Schweizer Heimatbücher. Bern 1954.

Trüllb. 1673. Einfaltiges Trüll- und Waaffenbüchlein für die Haubtleuthe und Officier der Statt und Landschaft Zürich. [Zürich] 1673.

Trüllm.-Instr. 1771. Instruction für die Trüllmeister deutschen Lands. Bern 1771.

HTrümpy 1955. Schweizerdeutsche Sprache und Literatur im 17. und 18. Jahrhundert (auf Grund der gedruckten Quellen); von Hans Trümpy. Basel 1955 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 36).

Trutm. XIV. Arzneibüchlein von An. Trutmann (Mskr. aus dem 14. Jhdt in der St. Galler Stiftsbibl.; nach Auszügen von Gustav Scherrer).

Tryner 1840. Operettchen. Die 4 Jahreszeiten personalisirt durch Ceres, Flora, Bachus und Janus, oder der mißvergnügte, grobe Schwyzerbauer [...]; zusammengestoppelt vom 72jährigen Eremiten zu Ried, nächst Schwyz [Karl J. Tryner]. Luzern 1840. – MA. von Schw.

Tsch. = Martin Tschumpert 1830/1911. Pfarrer in Graubünden. – Tsch. Versuch eines bündnerischen Idiotikon, zugleich ein Beitrag zur Darstellung der mittelhochdeutschen Sprache und der Culturgeschichte von Graubünden. S. 1/800 (a–h). Chur 1880/96 (vollständiges Mskr. samt Nachträgen und Materialsammlungen in der Bibl. des Id.).

Tschachtl. Bendicht Tschachtlans Berner-Chronik von dem Jahre 1421 bis in das Jahr 1466; hg. von E[manuel] Stierlin und J[ohann] R[udolf] Wyß. Bern 1820. Neu hg. von Gottlieb Studer. Basel 1877 (QSG. 1, 189/298). Textedition bearbeitet von Pascal Ladner, im Kommentar zur Faksimileausgabe der Hdschr. Ms. A 120 der Zentralbibliothek Zürich; hg. von Alfred A. Schmid. Luzern 1988.

MTschaikner 2003. Die Zauberei- und Hexenprozesse der Stadt St. Gallen; von Manfred Tschaikner, unter Mitarbeit von Ursula Hasler und Ernst Ziegler. Konstanz 2003.

Tscheinen = Moritz Tscheinen 1808/89. Pfarrer; vgl. W Sagen. MA. von WGräch.

Tschinkel. Wörterbuch der Gottscheer Mundart; von Walter Tschinkel. 2 Bde. Wien 1973/6 (Studien zur österr.-bair. Dialektkunde 7).

Tschudis Zeitschr. Neue Illustrirte Zeitschrift für die Schweiz; redigirt von F[riedrich] Tschudi, unter Mitwirkung von Bitzius (Jeremias Gotthelf), A[braham] E[manuel] Fröhlich und andern schweizerischen Schriftstellern. 4 Bde. St. Gallen 1849/52.

ATschudi 1696. Nichtigkeit deren falsch erdichteten, wider den lobl. Evangelischen Stand Glarus zu gefahrlichen un-eidgnössischen Unruhen angesponnenen, unter dem Nammen P. Rudolffs von Schweyz, Capucinern ze Zug [...] in offnen Truck gegebnen Zu-Sagunge; zu schuldiger Ehrenrettung der frommen Evangelisch-glarnerischen Vorwelt abgekürzet vorgestellt durch Antony Tschudy von Glarus auf Uster. Zürich 1696.

Aeg.Tschudi = Aegidius (Gilg) Tschudi 1505/72. Politiker, Diplomat und Gelehrter, u. a. Landvogt von Sargans und Baden, zuletzt Landammann von Glarus. – Aeg.Tschudi 1538. Die uralt warhafftig alpisch Rhetia sampt dem tract der anderen alpgebirgen [...]. Basel 1538. – Aeg.Tschudi 1562. Vom fegfür. A Treatise on Purgatory by Tschudi; ed. from the Original Ms. in the Abbey Archives of St. Gall with a Grammatical Commentary, Notes and a Glossary by Isobel AKnowles. [Heidelberg 1925] (früher fälschlich Aeg. Tschudi 1572). – Aeg.Tschudi 1565/72. Neun Briefe Aeg. Tschudis an Josias Simmler aus den Jahren 1565/72 (abgedr. ASG. 4, 167/95). – Aeg.Tschudi (Chr.). Chronicon helveticum [1572]; zum erstenmal hg. von Johann Rudolf Iselin. 2 Teile. Basel 1734. 1736 (zT. auch nach Handschriften und zerstreuten Veröffentlichungen, zB. in Helv. 1823/33, Bd 1, 130/44; 2, 165/252. 321/61; 4, 463/620. Historisch-kritische Ausgabe; bearb. von Bernhard Stettler; hg. von der Allgemeinen Geschichtforschenden Gesellschaft der Schweiz. 13 Hauptbde. Basel 1968/2001 (QSG. NF. I 7). Online-Zugang...Aeg.Tschudi, Gallia. Haupt-Schlüssel zu zerschidenen Alterthumen oder [...] Beschreibung von dem Ursprung, Landmarchen, alten Namen und Mutter-Sprachen Galliae comatae [...]; hg. von Johann Jacob Gallati. Konstanz 1758. 1767. Online-Zugang...

(Frv)Tschudi = Friedrich von Tschudi 1820/86. Pfarrer in Lichtensteig, Gutsherr und Privatgelehrter, Tätigkeit als Herausgeber, St. Galler Gross-, Regierungs- und Ständerat, Mitgründer des Schweizerischen Landwirtschaftlichen Zentralvereins. – (Frv)Tschudi, (ldw.) LB. (1863. 1888). Landwirthschaftliches Lesebuch für die Schweizerische Jugend. Frauenfeld 1863 (noch öfter aufgelegt, z. B. 1888). – (Frv)Tschudi, Tierl. Das Thierleben der Alpenwelt. [...] 5., verbesserte Aufl. Leipzig 1860 (auch nach den spätern Aufl. benutzt).

JHTschudi 1749. Gemeine Vorurtheile oder irrige Meinungen und falsche Wähne in Sachen, welche den Glauben und das Christenthum betreffen [...]; von Johann Heinrich Tschudi. Zum 4. mahl [...] hg. Zürich 1749.

LTschudi (1519). Reyß und Bilgerfahrt zum Heyligen Grab deß edlen und gestrengen Herren Ludwigen Tschudis von Glarus, Herren zu Greplong etc., Ritters, in welcher nit allein die fürnembsten Stätt unnd Öhrter des Heyligen Landts Palestinä und der gantzen Gegne daselbst herumben, sonder auch ausserhalb deren vil andere denckwürdige Stätt, Inseln, Öhrter und derer Inwohner, mancherley Sitten, Art unnd Gebräuch etc. neben deme auch, was gedachte Herren sampt seiner Gesellschafft auff diser Reyß zu Wasser und Landt begegnet unnd widerfahren, gantz trewlich unnd außfüehrlich sampt einem fleissigen Register vermeldet unnd beschriben werden; [hg. von Melchior Tschudi]. Rorschach 1606.

JPTschudi 1726. Relatio historico-politica oder summarische Histori und Denckwürdigkeiten der vornehmsten Geschichten der Herrschafft Werdenberg [...]; von Johann Peter Tschudi. Chur 1726.

VTschudi = Valentin Tschudi, geb. um 1500, gest. 1555. Pfarrer in Glarus. – VTschudi 1533. Valentin Tschudis kurze historische Beschreib- oder Erzellung der in Kriegs- und Fridenszeiten verloffenen Sachen und Händlen zu Glarus und in einer Eidgnoschaft, auch angrenzenden Orten (1521/33; Abschr. des 17. Jhdts); hg. von J[ohann] J[akob] Blumer (ASG. 9, 331/447). Neu hg. von Joh[ann] Strickler. Bern 1889.

RTuor 1977. Maß und Gewicht im Alten Bern, in der Waadt, im Aargau und im Jura; von Robert Tuor. Bern 1977.

Tur. sep. s. vMoos 1778/80.

HTürler 1895. Übersicht über die ältern Fischerordnungen des Thunersees. Denkschrift für die Kantonale Fischerei-Ausstellung 1895 in Bern [...]; von H[einrich] Türler. Thun 1895. – HTürler 1896. Bern[ische] Bilder aus Vergangenheit und Gegenwart; unter Mitwirkung von ChrBaumgartner, WBenteli u. a. Bern [1896]. – HTürler 1903. Das Franziskanerkloster (SA. aus der Festschrift zur Eröffnung der neuen Hochschule in Bern am 4. Juni 1903).

Türst = Konrad Türst, geb. um 1450, gest. 1503. Astrologe und Stadtarzt in Zürich, zeitweise in Bern. – Türst 1496/7. Beschribung gemeiner Eydgenosschaft; gesetzt durch Con[rad] Türsten, doctor der medicin [wahrscheinlich selbstverfaßte Übersetzung seines Werkes «De situ confoederatorum descriptio»]; hg. von G[eorg] v[on] W[yß] und H[ermann] W[artmann] (QSG. 6, 1/72). – Türst Ges. Conrad Türsts Iatro-mathematisches Gesundheitsbüchlein für den Berner Schultheißen Rudolf von Erlach (Ende des 15. Jhdts); hg. von Alfred Schmid. Bern 1947 (Berner Beiträge zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften 7; früher nach Auszügen aus dem Mskr. der Zentralbibl. Zürich).

Tusch 1477. Die burgundisch hystorie; eine Reim-Chronik von Hans Erhart Tusch. 1477; [...] hg. von Edmund Wendling und August Stöber. Colmar 1876.

Tyrolersp. 1743. Isaac der alt testamentische in einem Tyroler Spihl zu Rotenburg bey Lucern von seinem Vatter Abraham den 24. und 25. Hornung 1743 schier gar erschoßen (teils nach einer Handschrift des Luzerner Staatsarchivs, teils nach Auszügen von RBrandstetter in ZfdPh. 18, 459/77, teils nach WHaas 1975).

  U

UAltd. Dorfb. 1684. Das Dorfbüchlein des Fleckens Altdorf; von Carl Franz Müller. Altdorf 1954 (SA. aus U Neuj. 1953/4).

U Bauernh. 1985. Die Bauernhäuser des Kantons Uri; von Benno Furrer. Basel 1985.

U Gem. s. Gem.

U Hausordn. 1625/56. Hauß Ordnung [von Uri] (abgedr. Gfd 21, 318/38).

U KD. Die Kunstdenkmäler des Kantons Uri. Basel 1986ff.

U (Kriegs-)Exerc. 1785. Kriegs-Exerzitium für das Landvolk des Frey-Staats Uri. Zug 1785.

U LB. 1608. Das Landbuch von Uri (abgedr. ZfsR. 11b, 20/116; Abschrift von 1793 in der Bibl. des Id.).

U Lyrik 1971. Uri – Blaugrüner Kristall. Urner Lyrik 71; ausgewählt und hg. von Bruno Stephan Scherer. Altdorf [1971] (15. Jahresgabe 1968 der Kantonsbibl. Uri). – MA. von U.

U MA. 1994. Uri und seine Mundart. Kulturgeschichtliches Sachwörter-Buch; von Felix Aschwanden. Bd 1: Landschaft zwischen Wildi und Zäämi. Altdorf 1994.

U NB. Urner Namenbuch. Die Orts- und Flurnamen des Kantons Uri; von Albert Hug und Viktor Weibel. 4 Bde. Altdorf 1988/91.

U Neuj. 1827. Der goldene Bund. Ein Neujahrs Geschenk für 1827. Ury 1827.  – U Neuj. 1895ff. Historisches Neujahrs-Blatt; hg. von der Gesellschaft für Geschichte und Alterthümer des Kts Uri. Altdorf 1894ff.

U Practicierordn. 1628/62. Articull wider daß lasterlich Praticieren, welche anno 1628 [...] angenohmen und hernach a[nn]o 1662 [...] bestätiget (abgedr. Gfd 21, 306/18).

U Schulordn. 1579. Schul ordnung durch ein rath zu Uri angenommen und bestät worden uff den 18. tag octobris a[nn]o 1579 (abgedr. Gfd 33, 310/14).

U-Schw Gegenber. s. Gegenber. 1658.

U Sittenmand. 1860. Urner Sittenmandat vom Jahr 1860 (nach Osenbr. 1864, 143/46).

U W(ochen)bl. Urner Wochenblatt. Katholisch-konservatives Volksblatt für den Kanton Uri. Altdorf 1876ff.

OUehlinger 1970. Am Trottefüür. Erzählungen in Schaffhauser Mundart; von Otto Uehlinger. Schaffhausen 1970. – MA. von SchNnk.

KUetz = Karl Uetz 1902/1965. Lehrer und Schriftsteller. MA. von BE. – KUetz 1932. Trueber. Währschafts u Wärkligs us em alte Trueb. Langnau i/E. 1932. – KUetz 1938¹. Chrischte. Drei Schülerspiele aus dem Bauernstand. 2. Aufl. Bern 1938. – KUetz 1938². Der verlornig Suhn. Berndeutsches Gegenwartsspiel in 5 Bildern nach Lukas. Langnau i/E. 1938. – KUetz 1942¹. Zwo Stube. Bern 1942. – KUetz 1942². D' Hülfsdienschtfröülein. Es stills Vorwiehnachtsspil vo hütt. Bern 1942. – KUetz 1943. Hai ume! Gägewartsstück für Tierfründe. 2 Ufzüg. Bern 1943. – KUetz 1958. Erläbts Ämmital. Bärndütschi Gschichte. Bern 1958. – KUetz 1962. Mys Worbletal. Mys Chinderland. Herzogenbuchsee [1962].

AUllmann 1980. Der Ramser Dialekt von 1980; von Adalbert Ullmann. 1980 (Maschinenschrift).

Ullmer 1861. Der Zürcherische Civilprozeß; nach den Gesetzen und der Praxis dargestellt von Rudolf Eduard Ullmer. Zürich 1861.

JCUlmer 1580. Geodaisia. Das ist: Von gewisser und bewährter Feldmessung eyn gründlicher Bericht [...]; durch Johann Conraten von Ulm. Strassburg 1580. Nachdruck der Ausgabe Strassburg 1580; hg. von Arthur Dürst. Schaffhausen 1998.

AUlr(ich) 1896 (1897). Beiträge zur bündnerischen Volksbotanik; von Aug[ust] Ulrich. Chur 1896 (SA. aus dem Jahresber. der Naturforsch. Gesellschaft Graubündens 39). 2., bedeutend vermehrte Aufl. Davos 1897.

JCUlr(ich) 1768 (1770). Sammlung Jüdischer Geschichten, welche sich mit diesem Volk in dem 13. und folgenden Jahrhunderten bis auf 1762 in der Schweitz [...] zugetragen [...]; von Johann Caspar Ulrich. Basel 1768. 2. Aufl. Zürich 1770.

JJUlr(ich) = Johann Jakob Ulrich 1683/1731. Theologe, Prof. der Ethik und des Naturrechts am Carolinum in Zürich. – JJUlr(ich) 1718. 32 Glaubens-Predigten. [...] Zürich 1718. 2. Aufl. 1733. – JJUlr(ich) 1727/31. Die auf den Höhenen schreyende höchste Weisheit oder die güldene so geheissene Berg-Predig [...] in verschiedenen Predigten erklähret [...]. 3 Bde. Zürich 1727/31. Online-Zugang...JJUlr(ich) 1733. 1734. Auserlesene Predigten, welche an ausserordentlichen Buß-Tagen und bey verschiedenen andern Gelegenheiten und zufälligen Zeit-Umständen gehalten worden [...]. 2 Teile. Zürich 1733. 1734.

JJUlr(ich)-Haug 1731. JJUlrichs Schwanen-Gesang oder geistreiche Oration über die Worte Stephani im Geschicht-Buch der Aposteln, Cap. VII., 56, welche in lateinischer Spraache [...] offentlich abgelesen, hernach mit Anmerckungen vermehret herausgegeben und des sel. Authors Lebens- und Sterbens-Historie beygefüget hat Herr Jacob Zimmermann; nun [...] in die deutsche Muter-Spraache übersezet von Hans Jacob Haug. Zürich 1731.

Der Unabhängige. Der Unabhängige (Wochenblatt). Uster 1864/7. Zürich und Winterthur 1868.

Der (bek.) Unbarmh. Der bekehrte Unbarmherzige; in 1 Aufzug aufgeführt auf dem Theater in Altorf [...] 1813 von einigen Freunden der Armen aus der Gemeinde Bürglen. [Altdorf 1813].

Unger-Khull. Steirischer Wortschatz; als Ergänzung zu Schmellers Bayerischem Wörterbuch gesammelt von Theodor Unger; für den Druck bearb. und hg. von Ferdinand Khull. Graz 1903.

Unoth. Der Unoth. Zeitschrift für Geschichte und Alterthum des Standes Schaffhausen; hg. von Johannes Meyer. 1. [einziger] Bd. Schaffhausen 1863/8.

Unsere Kompanie 1939. Chronik der Mitr. Kp. IV/63 im Aktivdienst 1939; verfasst und hg. von [Hans] Erb. Stäfa 1941.

Unsichtb. 1793. Tagebuch eines unsichtbaren Reisenden; [von Heinrich Heidegger]. 2 Bde. Zürich 1793.

Urkundio. Urkundio. Beiträge zur vaterländischen Geschichtsforschung, vornämlich aus der nordwestlichen Schweiz; hg. vom Geschichtsforsch. Verein des Kts Solothurn. 2 Bde. Solothurn 1857. 1895.

AUrscheler. So sprach man früher in Andwil und am Tannenberg. Dem alten Dialekt nachgespürt; von Adolf Urscheler. [Baden 2000]. Anhang [Wettingen 2007].

Ursina 1581. Ursina tragoedia. Sant Ursen spil; von Joh. Wagner. 1581 (Hdschr. der Zentralbibliothek Solothurn; s. Mauritiana 1581). Neu hg. unter dem Titel: Solothurner St. Mauritius- und St. Ursenspiel; von Heinrich Biermann. Bern/Stuttgart 1980 (Schweizer Texte 5). Auch in JWagner GA. 1, 143/386.

(St) Ursenkal. St. Ursen-Kalender. Solothurn 1857ff.

(St) Ursenspiel 1. H. XVI. Das ältere St. Ursenspiel; hg. und kommentiert von Elisabeth Kully. Grenchen 1982 (SA. aus S JB. 55).

AUrweider = Andreas Urweider, geb. 1946. Pfarrer in Guttannen und Biel. MA. von BGt. – AUrweider 1989. Fläisch u fFligel. Übergänge. Bern 1989.

HUsener 1875. Italische Mythen; von Hermann Usener. Bonn 1875 (SA. aus dem Rheinischen Museum für Philologie 30, 182/229).

(JM)Usteri = Johann Martin Usteri 1763/1827. Kaufmann, Politiker, Maler und Dichter in Zürich. MA. von Z. – (JM)Usteri 1831 (1853). Dichtungen in Versen und Prosa. Nebst einer Lebensbeschreibung des Verfassers; hg. von David Hess. 3 Bde. Berlin 1831. 2. Aufl. Leipzig 1853. – (JM)Usteri 1854. Gedichte für seine Zunft zur Waag. [Zürich] 1854. – (JM)Usteri Coll. Sammlung von Stellen aus vielen gedruckten und geschriebenen fremden und einheimischen Werken, Mandaten und Verordnungen, die Sitten-Geschichte der Schweizer hauptsächlich in Rücksicht auf Kleidung und Luxus etc. betreffend. 1788 (3 Mskr.-Bde in der Zentralbibl. Zürich). – Usteri-Cramer s. HCramer 1869.

Ustertod s. ZUster Neuj. 1868.

Utzinger = August S. Utzinger (Pseudonym: August Zimmermann). Zimmermeister. MA. von ZBül.

Uw Bauernh. 1993. Die Bauernhäuser der Kantone Obwalden und Nidwalden; von Edwin Huwyler. Basel 1993.

UwE. Benediktinerr. XIII. Die Regel des heiligen Benedict. Im deutschen Originaltexte einer Engelberger Handschrift des 13. Jahrhunderts; hg. von Johann Bapt[ist] Troxler (Gfd 39, 1/72); vgl. MKonzelmann 1919.

UwE. JzB. (Jahrzeitb.). Jahrzeitbuch des Frauenklosters zu Engelberg (abgedr. Gfd 26, 245/86).

UwE. Psalter. Engelberger Psalter (Mskr.; nach handschriftl. Auszügen von Alois Lütolf).

UwE. Rq. s. UwE. TR.

UwE. TB. (Talb.). Das alte Engelberger Thalbuch von 1582 (abgedr. ZfsR. 7b, 34/67). – Das neue Thalbuch (ebd. 73/84).

UwE. TR. (Talr.). Das Engelberger Thalrecht; hg. von J[ohannes] Schnell (abgedr. ZfsR. 7b, 1/154).

UwE. Voc. Expositio vocabulorum sacre scripture mit [Abt] Frowins deutschen Glossen (abgedr. als Beilage zu: Versuch einer urkundlichen Darstellung des reichsfreien Stiftes Engelberg St. Benedikten-Ordens in der Schweiz. [...] Luzern 1846); vgl. RBergmann, Glossenhandschriften 1973. Nr 138.

UwEmm. Totentanz. Verse zum Totentanz in Emmeten aus dem Anf. des 18. Jhdts (Gfd 36, 227/33).

Uw Gem. s. Gem.

Uw KD. Die Kunstdenkmäler des Kantons Unterwalden; von Robert Durrer; [...] hg. von der Kommission für das schweizerische Landesmuseum (Beilage zum Z Anz. 1899/1928).

Uw makkar. (macar.) Ged. XVIII. Ein maccaronisches Sennengedicht von Unterwalden (abgedr. AfV. 7, 42/6).

  V

Vad. = Joachim von Watt, lat. Vadianus, 1484/1551. Prof. der Universität Wien, Bürgermeister, Reformator und Stadtarzt von St. Gallen, Herausgeber und Kommentator antiker Autoren. – Vad. Deutsche historische Schriften; hg. von Ernst Götzinger. 3 Bde. St. Gallen 1875. 1877. 1879. – Die grössere Chronik der Äbte [1531]; bearb. von Bernhard Stettler. 2 Bde. Zürich 2010 (St. Galler Kultur und Geschichte 36). – Die kleinere Chronik der Äbte [1546]; bearb. von BStettler. Zürich 2013 (St. Galler Kultur und Geschichte 37). – Vad. Br. Die Vadianische Briefsammlung der Stadtbibliothek St. Gallen; hg. von Emil Arbenz und Hermann Wartmann. 7 Bde. St. Gallen 1891/1913 (G Mitt. 24/30).

HValär = Hans Valär 1871/1947. Lehrer, Baumeister und Kurdirektor in Davos. MA. von GrD. – Valär 1955. Dr Türligiiger und ander Gschichtenä uf Davaasertüütsch; hg. von Rudolf Hotzenköcherle. Davos 1955.

Valentin. Eine Rede über den endlichen Ausgang unverschuldeter Leiden; gehalten an seine mitdeportirten Bündnergeisseln zu Innsbruck den 14ten Julius von Jakob Valentin; von einigen seiner Freunde hg. 1799 [oO.].

Valentini. Grande dizionario italiano-tedesco, tedesco-italiano compilato sui più accreditati vocabolarii delle due lingue ed arricchito di molte migliaja di voci e di frasi; [von Valentini]. 2 volumi. Milano 1837. 1839.

Valkenier 1692. Deß holländischen extraordinari Envoyé Herren Valkenier an die Dreyzehen [...] Orth [...] übergebenes Memoriale [...]. Baden 1692.

VALTS. Vorarlberger Sprachatlas mit Einschluss des Fürstentums Liechtenstein, Westtirols und des Allgäus; hg. von Eugen Gabriel; bearb. von Eugen Gabriel, Hubert Klausmann u. a. 5 Kartenbde mit Kommentarbden und 1 Abbildungsbd. Bregenz 1985/2006. Einführung in den Vorarlberger Sprachatlas; von Eugen Gabriel. Bregenz 1985.

Variantenwb. Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol; von Ulrich Ammon, Hans Bickel u. a. Berlin/New York 2004. 2., völlig neu bearb. und erw. Aufl. Berlin/Boston 2016.

Varnbüeler 1483/1528. Chronik des Klosters St. Katharina in St. Gallen; von Priorin Engel Varnbüeler, nach ihrem Tode (1509) fortgeführt bis 1528 (Mskr. im Kloster St. Katharina in GWil). Online-Zugang...

Vassali = Friedrich Vassali 1820/82. Journalist und Landwirt, Regierungsrat. MA. von GrChur.

Vaterland. Vaterland. Konservatives Zentralorgan für die deutsche Schweiz. Luzern 1871ff.

Verg(angene) Tage s. EHetzel 1879.

Vergl(ich) 1728. 1. Verglichs-Puncten uber verschiedene Arbon und Horn betreffende Angelegenheiten, errichtet zwischen [...] Zürich und Bärn und [...] Bischoff von Costantz [...]. Bern 1728. – 2. Verglichs-Puncten über verschiedene Arbon, Horn und Bischoffzell betreffende Angelegenheiten, errichtet zwischen [...] Zürich und Bern und [...] Bischoff von Costantz [...]. Zürich 1728.

Verlorner Sohn 1537 s. Salat 1537.

Vernal. 1851. Leitfaden für deutsche Sprach- und Litteraturkunde. Ein Seitenstück zur Schullektüre [...]; von Theodor Vernaleken. 2 Teile. 2., unveränderte Aufl. St. Gallen/Bern 1851. – Vernal. 1858. Alpensagen. Volksüberlieferungen aus der Schweiz, aus Vorarlberg, Kärnten, Steiermark, Salzburg, Ober- und Niederösterreich. Wien 1858.

Verwijs-Verdam. Middelnederlandsch Woordenboek; von EVerwijs und JVerdam; fortgesetzt von FAStoett. 11 Bde. 's Gravenhage 1885/1941.

Vestib. 1692. Novum vestibulum exhibens compendium ianuae linguarum Comenianae [...]. Tiguri 1692.

JVetsch 1910 s. BSG. I. – JVetsch 1917. Leiden und Freuden eines wandernden Mundartforschers; von J[akob] Vetsch (SA. aus Monatsblatt des Appenzeller Vereins. Zürich 1917, 3/10). Online-Zugang…

FVetter 1884. Das S. Georgen-Kloster zu Stein am Rhein. Ein Beitrag zur Geschichte und Kunstgeschichte. Mit Urkunden; von Ferdinand Vetter. Lindau 1884 (SA. aus Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung 13, 1/87).

IVetter 1747. Geschicht-Büchlein der Stadt Stein; von Isaak Vetter; hg. von Ferdinand Vetter. 2 Teile. Frauenfeld 1904.

JVetter 1864. Die Schiffart, Flötzerei und Fischerei auf dem Oberrhein (Schaffhausen–Basel) [...]; mit Beigabe der darauf bezüglichen Urkunden bearb. von J[ohann] Vetter. Karlsruhe 1864.

Vetter Jakob 1871ff. Vetter Jakob. Illustrirter Schweizerischer Familien-Kalender. Zürich 1870ff.

Vetterli-Sang 1878. Der Sang vom Vetterli; verfaßt von Neptun. [...] Luzern 1878.

Vieli 1938. Vocabulari scursaniu romontsch-tudestg; da Ramun Vieli; ediziun della Ligia romontscha. Mustér 1938.

Vieli-Decurtins. Vocabulari romontsch sursilvan-tudestg; da Ramun Vieli ed Alexi Decurtins; ediu dalla Ligia Romontscha. Cuera 1962.

(R)Vieli. Valserdeutsch [Mundartwörterbuch]; von Ruedi Vieli. Chur 2009. – RVieli 2013. Esia und hüt. Kurzgschichten aus Vals; hg. von der Walservereinigung Graubünden. Davos 2013.

JVilliger = Josef Villiger 1910/92. Lehrer in Niederrohrdorf. MA. von AaoF. – JVilliger 1963/8. Freiämter Wortschatz. Aargauer Blätter 1963/8. – JVilliger 1974. Jfäll und Usfäll. Prosa, Gedichte, Aphorismen. 2. Aufl. Baden 1974. – JVilliger 1976. Obsigänt und Nidsigänt. Prosa, Szenen, Gedichte. Baden 1976. – JVilliger 1978. Chind und Nare. Verse, Sprüche, Aphorismen. Baden 1978. – JVilliger 1981. Gseid isch gseid. Gschichte, Gspröch, Gedicht. Baden 1981.

PVillinger 1565/8. Die pilgerfartt zuo dem heyligen grab [...] 1565, sampt dem schyffbruch, gefanngenschafft unnd erledigung vonn demm Türckhenn [...]; von Peter Villinger (JSchmid 1957, 257/325; vgl. PVillinger 1603). – PVillinger 1603. Bilgerfahrt und Beschreibung der hierusolomitanischen Reiß [...]. Konstanz 1603 (Druck des Mskr. PVillinger 1565/8).

Vil(l)m. Lied 1656¹. Kurzweiliges Vilmerger-Schlacht-Lied von 1656 (abgedr. LTobler, VL. 2, 133/7). – Villm. Lied 1656². Ein altes Kriegs- und Spottlied auf die Schlacht von Villmergen 1656; hg. von Emil Steffen (LWigg. Heimatkunde 6, 1944, 34/41).

Villm. Schlachtplan 1712. Gründliche und figürliche Vorstellung der Villmerger-Schlacht, [...] geschehen 1712 [oOuJ.].

Vilmar. Idiotikon von Kurhessen; zusammengestellt von A[ugust] F[riedrich] C[hristian] Vilmar. Marburg/Leipzig 1868. – Beiträge zu Vilmars idioticon von Kurhessen; von Fedor Bech. [Zeitz 1868].

HViol. Lieder auf die Schlachten bei Murten (1476) und Giornico (1478); von Hans Viol (abgedr. Lil. 2, 96/9. 147/9; LTobler, VL. 2, 61/6, 70/4).

KVischer-Mer. Henman Sevogel von Basel und sein Geschlecht; von K[arl] Vischer-Merian. Basel 1880.

VL. Volkslied; nach verschiedenen, teils gedruckten, teils handschriftlichen Quellen; vgl. Lied.

Voc. Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana; direzione Silvio Sganzini, Federico Spiess, Rosanna Zeli, Franco Lurà. Bd 1ff. Lugano, später Bellinzona 1952ff.

Voc. 1478. Vocabularius rerum ex officina Johannis Keller in Augusta. Anno 1478 (vgl. TTobler, S. XLIV).

Voc. Ber. Der Vocabularius Beronensis (aus dem Ende des 15. Jhdts); im Auszug mitget. von Renward Brandstetter (Gfd 41, 173/86).

Voc. opt. Vocabularius optimus [lateinisch-deutsches Sachglossar 1. H. 14./1.H. 15. Jhdt]; zur Begrüssung der in Basel versammelten Philologen und Schulmänner im Auftrage der Universität hg. von Wilhelm Wackernagel. [Basel] 1847. Neu hg. von Ernst Bremer. 2 Bde. Tübingen 1990.

Vogel. Aufzeichnungen von 412 pharmazeutischen Benennungen aus dem Volksmunde durch Apotheker Vogel zum Hammerstein in Zürich (Mskr. aus dem 19. Jhdt).

(Apotheker) Vogel = Th. Vogel. Apotheker in Zürich. MA. von Z.

P(ater) Vogel = P. Adalbert Vogel 1822/1902. Stiftsarchivar, Historiker. MA. von UwE.

TVogel = Traugott Vogel 1894/1975. Lehrer und Schriftsteller in Zürich. MA. von ZStdt. – TVogel¹. Dokter Schlimmfürguet. Es Märlistuck i 3 Ufzüge fürs Chindetheater. Zürich [1922]. – TVogel². De Baschti bin Soldate. Sächs Pletter ab em Gschichtebaum. Zürich [1941]. – TVogel 1952. De Läbesbaum. Gschichten us em Züripiet. Zürich 1952. – TVogel 1961. Täilti Liebi. Gschichten us em Züripiet. Aarau 1961. – TVogel 1966. Hüt und früener. Nöiji Gschichten us em Züripiet. Aarau 1966.

Vogelb. 1557. Vogelbuoch, darinn die art, natur und eigenschafft aller vöglen, sampt irer waren contrafactur, angezeigt wirt: allen liebhaberen der künsten, artzeten, maleren, goldschmiden, bildschnitzeren, seydenstickern, weydleüten und köchen nit allein lustig zuo erfaren, sunder gantz nutzlich und dienstlich zebrauchen; erstlich durch doctor Conradt Geßner in latin beschriben, neüwlich aber durch Ruodolff Heüßlin mit fleiß in das teütsch gebracht und in ein kurtze ordnung gestelt. Zürich 1557. Faksimiledruck der Ausgabe Zürich 1557. Dietikon 1969. Online-Zugang...

Vogelb. 1575/7. Das Kunst-, Weydny- oder Vogelbuch des Jodok Oesenbry; hg. und kommentiert von Christoph Gasser. Zürich 2016 (Z Ant. Mitt. 83). Online-Zugang...

Vogelgesang um 1560. Ein hüpsch nüw lied, genannt das vogelgesang. Basler Druck um 1560 (abgedr. Wack. 1869, 106/10). – Vogelgesang 1737. Ein schönes Lied, das Vogel-Gesang, nach dem A, B, C eingerichtet, in welchem die christliche gottliebende Seel in Betrachtung der schönen Gestalt, deß lieblichen Gesangs und underschiedlicher Eygenschafften der lieben Vöglein, erhebt in den himmlischen Lust-Garten und begehrt, alldorten zu hören die himmlische Engel-Music. [...] Anjetzo vermehrt, verbesseret und mit schönen Figuren außgeziert. Zug 1737 (abgedr. Wack. 1869, 116/33).

GVögeli(n). Auszug aus Georg Vögelins ungedruckter Reformations-Historie der Stadt Costnitz (Beitr. 1749, 173/242; 1753, 1/106). – Schriften zur Reformation in Konstanz 1519–1538; hg. von Alfred Vögeli. 1. Halbbd: Texte und Glossar. Tübingen/Basel 1972 (Schriften zur Kirchen- und Rechtsgeschichte 39). – GVögeli(n) 1534. Poetische Bearbeitung der Sprüche Salomonis sowie der Sprüche der Weisen, vollendet 1534 (vgl. Alem. 9, 225/30).

SVög(elin) 1829. Das alte Zürich, historisch-topographisch dargestellt, oder eine Wanderung durch dasselbe im Jahr 1504. Mit Erläuterungen und Nachträgen bis auf die neueste Zeit; hg. von Salomon Vögelin. Zürich 1829. – Vög.-Nüsch. 2., umgearb. und vermehrte Aufl. des Vor. 1. Bd; von Arnold Nüscheler und F[riedrich] Salomon Vögelin. Zürich 1878. 2. Bd; hg. von einer Vereinigung zürcherischer Geschichtsfreunde. Zürich 1890. Register; zusammengestellt von FOPestalozzi. Zürich 1928. – SVög(elin) 1878. Der Holbein-Tisch auf der Stadtbibliothek in Zürich; mit erläuterndem Texte von S[alomon] Vögelin. Wien [1878].

HVogler 1479/1563. Das Familienbuch der rheintalischen Amtmänner Hans Vogler d. Ä. (1442/1518) und d. J. (1498/1567); nach den Auszügen von JHäne im JSG. 25, 43/80 bzw. nach der Handschr. der Zentralbibl. Zürich. Hg., eingeleitet und kommentiert von Alexa Renggli. Basel 2010 (Selbst-Konstruktion 3).

Volksb. Deutsche Volksbücher; aus einer Zürcher Hdschr. des 15. Jhdts hg. von A[lbert] Bachmann und S[amuel] Singer. Tübingen 1889 (Bibl. des Lit. Vereins in Stuttgart 185).

Volksbl. v. Jura. Volksblatt vom Jura. Anzeiger für Olten und Umgebung. Olten 1869.

Volksbühne. Die Volksbühne. Theaterorgan für das Volkstheater. Grüningen 1895ff.

Volksfrd 1861ff. Schweiz. Volksfreund aus Basel. Basel 1861ff.

Volkskal. 1923ff. Volkskalender für die reformierte Schweiz und ihre Diaspora. Basel 1923ff.

Volkskultur. Handbuch der schweizerischen Volkskultur. Leben zwischen Tradition und Moderne. Ein Panorama des schweizerischen Alltags; hg. von Paul Hugger. 3 Bde. Basel 1992.

VolksL. s. VL.

Volksnovellist. Illustrirter Volks-Novellist. (Schweizerische) Familien-Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für alle Stände. Basel 1861/71.

Volkstänze 1941/53. 1950. Volkstänze der Schweiz, ; hg. von der Schweiz. Trachtenvereinigung. 1. Heft: Grundschritte, Paartänze, 12 Tanzweisen; gesammelt und beschrieben von Louise Witzig, Musiksätze von Alfred Stern. 1. Aufl. Zürich [1941]. 3., verbesserte Aufl. Zürich [1953]. 2. Heft: Volkstänze aus der alemannischen Schweiz; von Louise Witzig 1. und 2. Aufl. Zürich 1950.

Volkstr. 1858. Der Fortschritt der Volkstracht zum Modenaffenthum am Leitseil des Zeitgeistes und Anderes, mit Scherz und Ernst geschildert in gereimten Versen in der zürcherischen Mundart. 2., stark vermehrte Aufl. Zürich 1858.

Vollenw. 1642. Warhaffte und [...] wol gegründte Widerlegung des [...] ohn-catholischen Gesprächs von Religions- oder Glaubenssachen, genennt der Augenspiegel, darinnen [...] Johann Wilhelm Gotthard [...] sich underfangen, den rechten Weg zu der Seligkeit [...] allein auß menschlicher Vernunfft zu zeigen; [...] von Jakob Vollenweider. Zürich 1642. Vgl. JGGotth. 1639.

OVollenweider 1912. Geschichte des Verkehrs auf der Wasserstrasse Walenstad[t] – Zürich – Basel. Zürcher Diss. von Otto Vollenweider. Zürich 1912.

SVoellmy 1923. Ulrich Bräker, der arme Mann im Tockenburg. Ein Kultur- und Charakterbild aus dem 18. Jahrhundert; nach den Handschriften dargestellt von Samuel Voellmy. Zürich 1923.

Vonbun 1862. Beiträge zur deutschen Mythologie; gesammelt in Churrhaetien von F[ranz] J[osef] Vonbun. Chur 1862.

ChrVortisch 1967. Alte Basler Berufs- und Spitznamen vom 14. bis zum 16. Jahrhundert; von Christian MVortisch (Bs Ztschr. 67, 89/173).

Vox Rom. Vox Romanica. Annales Helvetici explorandis linguis Romanicis destinati; hg. von JJud und ASteiger u. a. Zürich 1936/46. Bern 1947ff. Online-Zugang...

VSV. 1916. Verzeichnis der schweizerischen Vögel und ihrer Verbreitungsgebiete; neu bearb. auf Grund des Kataloges der in der Schweiz beobachteten Vögel, mit Fragenschema der schweiz. [ornithologischen] Kommission von Th[eophil] Studer und G[ustav] von Burg. Mit 1 Karte. Bern 1916. Vgl. KSV.

Vw Volkskal. Vierwaldstätter-Volkskalender. Luzern 1880ff.

  W

W. s. Winteler.

W Absch. Die Walliser Landrats-Abschiede seit dem Jahre 1500; hg. von der Regierung des Kts Wallis; bearb. von Dionys Imesch, Bernhard Truffer, Anton Gattlen, Hans-Robert Ammann. Bd 1ff. Brig 1916. 1949. Sitten 1973ff.

W Bauernh. 1987. 2000. 2011¹, ². Die Bauernhäuser des Kantons Wallis. Bd 1: Das Land. Der Holzbau, das Wohnhaus; von Wilhelm Egloff und Annemarie Egloff-Bodmer. Basel 1987. Bd 2: Das Wohnhaus in Steinbauweise und die Vielzweckbauten; von Roland Flückiger-Seiler und Luc Constantin. Basel 2000. Bd 3.1: Siedlungsformen und -anlagen im Wandel. Die traditionelle Walliser Landwirtschaft und ihre Bauten zwischen Rebberg, Maiensäss und Alp; von Roland Flückiger-Seiler, Klaus Anderegg u. a. Bd 3.2: Sägen, Schmieden, Suonenwärterhäuser. Gebäude und Gesellschaft im Wandel; von Werner Bellwald. Basel 2011.

W Blätter. Blätter aus der Walliser Geschichte; hg. vom Geschichtsforschenden Verein von Oberwallis. Sitten 1889ff.

W Hauskal. Hauskalender oder Tagebuch der religiösen, astronomischen und bürgerlichen Zeit. Sitten 1842/7.

W Monatsschr. Walliser Monatsschrift für vaterländische Geschichte; hg. vom Geschichtforschenden Verein im Wallis. Sitten 1862/5.

W NT. 2011. Ds Niww Teschtamänt uf Wallisertitsch; von Hubert Theler. Visp 2011.

W Rq. Rechtsquellen des Cantons Wallis; hg. von Andreas Heusler. Basel 1890 (SA. aus ZfsR. NF. 7/9).

W Sagen. Walliser-Sagen; gesammelt und hg. von Sagenfreunden. 1. Theil gesammelt und erzählt von Moritz Tscheinen. 2. Theil gesammelt und erzählt von Peter Joseph Ruppen. Sitten 1872. 2. Aufl. Brig 1907.

Waadt Rq. Die Rechtsquellen des Kantons Waadt. Les Sources du droit du canton de Vaud (Sammlung schweiz. Rechtsquellen XIX. Abt.). C. Epoque bernoise. I. Les mandats généraux bernois pour le Pays de Vaud 1536-1798; bearb. von Regula Matzinger-Pfister. Basel 2003. Online-Zugang...

Waadt Stat. 1616. Der Landtschafft Waadt Satzung und Statuten. Bern 1616.

AWäber 1879. Die Sprachgrenzen in den Alpen; von A[dolf] Wäber (JSA. 1878/9, 493/516, mit Karte).

Wächter am Pil. Der Wächter am Pilatus. Luzern 1870/6.

HGWack. 1956. Altes Volkstum der Schweiz. Gesammelte Schriften zur historischen Volkskunde; von Hans Georg Wackernagel. Basel 1956 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 38).

(W)Wack. = Wilhelm Wackernagel 1806/69. Prof. der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Basel. – Wack. DR. (1260). Das Bischofs- und Dienstmannenrecht von Basel in deutscher Aufzeichnung des 13. Jahrhunderts. Basel 1852. – Wack. WB. Altdeutsches Handwörterbuch. Basel 1861. 5. Aufl. 1878. – Wack. 1869. Voces variae animantium. Ein Beitrag zur Naturkunde und zur Geschichte der Sprache. 2., vermehrte und verbesserte Ausg. Basel 1869. – Wack. (Kl. Schr.) 1872/4. Kleinere Schriften; hg. von Moritz Heyne. 3 Bde. Leipzig 1872/4. – Wack. 1876. Altdeutsche Predigten und Gebete aus Handschriften. Mit Abhandlungen und einem Anhang. Basel 1876. Online-Zugang...

KWäckerlin 1976 s. LSchüpfh. Arzneib. M. XV.

Wädenschw. Handel 1646. Geschichte des Volksaufstandes in den ehemaligen Herrschaften Wädenschweil und Knonau im Jahr 1646. In getreuer Abschrift eines die darüber geführten Protokolle enthaltenden Manuscriptes, mit vorangehenden geschichtlichen Einleitungen und nachfolgenden Beilagen. Ein Beitrag zu des Schweizerlandes Geschichten für das Schweizervolk, ins Besondere zur Beurtheilung der früheren Zustände im Kanton Zürich. Zürich 1842.

HWagner 1924. Läbig Schueh. Berndeutsches Lustspiel in 3 Akten; von Hans Wagner. Bern 1924. – HWagner 1925. Daheime. Berndeutsches Trauerspiel in 3 Akten. Bern 1925.

JWagner = Johannes (Hanns) Wagner, lat. Carpentarius, 1520/90, von AaBremg. Schulmeister in Solothurn. – JWagner 1561. Das Solothurner Dreikönigsspiel vom Jahre 1561; hg. von Norbert King (SA. aus S JB. 49, 1976, 45/83). Auch in JWagner GA. 2, 7/104. – JWagner 1581 s. Mauritiana 1581 und Ursina 1581. – JWagner GA. Hanns Wagner alias Ioannes Carpentarius. Sämtliche Werke; hg. und erläutert von Rolf Max Kully. 3 Bde. Bern/Frankfurt a. M. 1981. 1982.

JJWagner 1680. Historia naturalis Helvetiae curiosa, in VII. sectiones compendiose digesta; authore Joh[anno] Jacobo Wagnero. Tiguri 1680.

MWähren 1951. Unser täglich Brot in der Geschichte und im Volksbrauch. Das Bäckerhandwerk im Wandel der Zeiten, mit zahlreichen Abbildungen; von Max Währen. Bern [1951].

Wahrig 1975. Deutsches Wörterbuch, mit einem«Lexikon der deutschen Sprachlehre»; hg. von Gerhard Wahrig. Gütersloh/Berlin/München/Wien 1975. – Wahrig Fremdwb. Wahrig Fremdwörterlexikon; hg. von Gerhard Wahrig. Gütersloh 1974. Neuausgabe bearb. von Ursula Hermann u. a. München 1983.

Wahrs(ager) 1675. Unparteyischer Wahrsager, bey ehrlichen Gesellschaften von Knaben und Jungfrauwen Melancholey und Unmueth zue vertreiben, hingegen Freud und Frölichkeit zue erwecken, lieblich zue gebrauchen. 1675 (Mskr. in der Bibl. des Id.).

MWaibel (1977). Mundartleben in der Walserkolonie Macugnaga, Provinz Novara, Italien. Berner Lizentiatsarbeit von Max Waibel. 1977 (Maschinenschrift). – MWaibel 1985. Die volkstümliche Überlieferung in der Walserkolonie Macugnaga (Provinz Novara). Basel 1985 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 70).

GWalch 1996. Orts- und Flurnamen des Kantons Glarus. Bausteine zu einem Glarner Namenbuch; von Gertrud Walch. Schaffhausen 1996.

Walch(ner). Muse-Spenden in hochdeutscher und allemannischer Sprache; von Alfred Walchner. 2., vermehrte und verbesserte Ausg. Heidelberg 1848.

Waldbr. 1841. Die deutschen Pflanzennamen; gesammelt und gesichtet von Wilhelm von Waldbrühl. Berlin 1841.

MWald(en) = Marie Walden (Pseudonym für Henriette Marie Rüetschi-Bitzius, Tochter von Jeremias Gotthelf) 1834/90. MA. von BU. – MWalden 1879. Zwei Mal bestraft. Eine Erzählung. Bern 1879. – MWalden 1880. Ein drangsalsvoller Morgen (B Intelligenzblatt 1880). – MWalden 1882. Versöhnt (ebd. 1882). – MWalden 1880 (E.). 1884. Aus der Heimat. Erzählungen. 2 Bde. Bern 1880. 1884.

JRWaldkirch 1710. Der gerechte Folter-Banck, das ist eine rechtliche und gründliche Anweisung und Undersuchung, ob, wie und wann eine christliche Obrigkeit die verdächtigen Maleficanten könne oder solle peinlich befragen; [...] vorgestellet von Johann Rudolff à Waldkirch. Bern 1710.

JRWaldkirch 1721. Gründliche Einleitung zu der eydgnossischen Bunds- und Staats-Historie, vorstellend den alten und neuen Zustand der Schweitz und der Eydgnossen [...]. 2 Theile. Basel 1721.

Waldm(ann) = Hans Waldmann um 1435/89. Anführer der Zürcher Truppen in den Burgunderkriegen, Zürcher Bürgermeister. – Wald(mann). Dokumente zur Geschichte des Bürgermeisters Hans Waldmann; gesammelt und hg. von Ernst Gagliardi. 2 Bde. Basel 1911. 1913 (QSG. NF. II 1/2). – Waldm. Aufl. 1489. Beschreibung des Waldmannischen Auflaufs zu Zürich von einem Zeitgenossen, nebst einigen darauf bezüglichen Aktenstücken aus dem Staatsarchive in Bern; mitget. von Moritz von Stürler (ASG. 9, 279/329). – Waldm. Inv. Inventar über Waldmanns Hinterlassenschaft (Mskr. des Zürcher Staatsarchivs; abgedr. Waldm. 2, 217/91). – Waldm. Spruchbr. Waldmannische Spruchbriefe. S. unter Spruch-Brief Id. V, 486.

Waldmeister = Pseudonym für Fritz Ebersold 1851/1823. Redaktor in Bern und Zürich. MA. von BU. – Waldmeister. E Radikalkur. Dialekt-Lustspiel in 2 Akten; von Waldmeister. Bern 1884 [= 1. Aufl. von FEbers(old) 1910].

Waldregel 1425. Übersetzung von Grimlaics regula solitariorum und andern Vorschriften für Einsiedler; geschrieben 1425 durch Joh. Hertenstain (Kod. 930 der St. Galler Stiftsbibl.; nach Auszügen von Gustav Scherrer).

KWalker-Schopfer 1998. Gedicht u Gschichti em alte Gsteigerdütsch; von Kläry Walker-Schopfer. Gstaad 1998.

Wallfahrt nach Paris s. Zschokke 1796. 1797.

JJWälli 1900. Geschichte der Gemeinde Egg (Bezirk Uster); von J[ohann] J[akob] Wälli. Zürich 1900.

Wallraff s. JWirth 1863.

Walser s. (Wir) Walser.

GWalser, Ap Chr. Neue Appenzeller Chronick oder Beschreibung des Cantons Appenzell [...]; von Gabriel Walser. 2 Teile. St. Gallen 1740. – Der Appenzeller Chronik 3. und 4. Theil; hg. und fortgesetzt von Gabriel Rüesch. Trogen 1829. 1831.

OWalser 1959. Die Strassennamen der Stadt Zürich im Mittelalter. Eine verfassungstopographische Studie. Zürcher Diss. von Oscar Walser. Zürich 1959.

Walservolch 1974. Walservolch. Bündner Walser schreiben in ihrer Mundart; hg. von der Walservereinigung Graubünden. Chur 1974.

GWalter 1912. Die Orts- und Flurnamen des Kantons Schaffhausen, mit vergleichender Berücksichtigung von Namen der benachbarten badischen, zürcherischen und thurgauischen Gemeinden; von G[eorg] Walter. Schaffhausen 1912.

RWalter 1984. Sagen und Volkserzählungen aus Grächen. Walliser Dialekt – Schriftdeutsch; gesammelt von Reinhard Walter. Grächen 1984.

(Av)Walters 1882. Aus freier Luft. Ein Skizzenbuch; von Amy von Walters [Sophie von May von Almendingen]. Bern 1882. – Tw. in der MA. von BU.

JWalther 1867. Röschen und Veilchen. Poetische Versuche; von J[ohann] Walther. Solothurn 1867. – MA. von SBb.

MWalther = Matthys Walther 1595/1654. Glasmaler in Bern, Landvogt von Thorberg. – MWalther (B Chr.) um 1640. Berner Reimchronik von Matthys Walther (Mskr. der Berner Stadtbibl.; in Auszügen mitget. in Gfo. 7, 118/31).

RWalther s. (R)Gualth.

HWalti 1961. Es guldigs Fädeli um s Chuerete-Mättli; von Hans Walti. Aarau 1961. – MA. von AaDürr.

CWälti = Christian Wälti 1819/62. Volksschullehrer, Verfasser radikaler Gedichte und einer Sagensammlung. – CWälti 1841/8. Blumen aus den Alpen. Erzählungen und Volkssagen, letztere gesammelt theils aus andern Werken, theils aus dem Volke selbst. 2 Bdch. Bern 1841. Baden 1848.

Wander (Sprww.). Deutsches Sprichwörter-Lexikon. Ein Hausschatz für das deutsche Volk; hg. von Karl Friedrich Wilhelm Wander. 5 Bde. Leipzig 1867/80.

Wanderer. Der Wanderer in der Schweiz. Eine malerische Zeitschrift; hg. von mehrern Freunden des Vaterlandes. 1./7. Jg. Basel 1834/9. – Der Wanderer in der Schweiz und seine Mittheilungen aus dem Auslande. Ein malerisches Unterhaltungsblatt als Beitrag zur Kunde der Schweiz und ihrer Bewohner [...]; hg. unter Mitwirkung mehrerer Literaten und Künstler von JJXPfyffer zu Neueck. 7./8. Jg. Basel 1840/1.

Wandervogel. Zeitschrift des Wandervogel, Schweizer Bundes für abstinente Jugendwanderungen. 8. Jg., Heft 8/9. Zürich 1917. – MA. von Ap.

Wandkal. 1566. Wandkalender für 1566. Zürich (Froschauer).

HWanner = Hans Wanner 1905/96. Dr. phil., Germanist, Anglist, Chefredaktor des Id. 1951/74. – HWanner 1931. Die Aufnahme der neuhochdeutschen Schriftsprache in der Stadt Schaffhausen. Zürcher Diss. Immensee (Schwyz) 1931. – HWanner 1939. 1941 s. BSG. XX. – HWanner 1945. Von unserer Soldatensprache (AfV. 42, 179/92).

AWapf = Anton Wapf 1824/84. Verwalter, Wirt in Münster, dann in Luzern, Schriftsteller, Nationalrat. MA. von LStdt. – AWapf 1878. Ernste und heitere Bilder aus dem Soldatenleben zur Zeit der Freischaarenzüge und des Sonderbundes. Erinnerungen und Erlebnisse eines alten luzernerischen Milizsoldaten. Luzern 1878. – AWapf 1879. Das Wirtschaftswesen der Stadt Luzern in alter und neuer Zeit. Zürich 1879.

Wartburg. Französisches Etymologisches Wörterbuch. Eine darstellung des galloromanischen sprachschatzes; won Walther v[on] Wartburg. 25 Bde. Bonn, später Berlin/Leipzig, dann Basel 1928/2002. Complément [Beiheft]. 3. Aufl. Strasbourg 2010.

EWartenstein 1866. Bilder aus dem Volksleben; von Emil Wartenstein. Bern 1866.

BWartm(ann) 1790. Beschreibung der Stadt St. Gallen; von Bernhard Wartmann (Mskr. von ungefähr 1790).

BWartm(ann) 1874. Beiträge zur st. gallischen Volksbotanik. Verzeichniss der Dialektnamen, der technischen und arzneilichen Volksanwendung meist einheimischer Pflanzen; von B[ernhard] Wartmann. 2., stark vermehrte und total umgearb. Aufl. St. Gallen 1874.

HWartm(ann) 1887. Der Hof Widnau-Haslach; bearb. von Hermann Wartmann. St. Gallen 1887 (St. Gallische Gemeinde-Archive; hg. vom Historischen Verein des Kts St. Gallen). – HWartm(ann) Urk. Urkundenbuch der Abtei Sanct Gallen; bearb. von HWartmann, Pl[acidus] Bütler, Traugott Schiess u. a. 6 Bde. Zürich, später St. Gallen 1863/1955. Vgl. auch G Chart.

EWaser 1988. Die Entlebucher Namenlandschaft. Typologische und siedlungsgeschichtliche Untersuchung anhand der Orts- und Flurnamen des Amtes Entlebuch; von Erika Waser. Luzern/Stuttgart 1988 (Luzerner Historische Veröffentlichungen 23).

FWaser 1783. Etwas Angenehmes und Nützliches auch für den gemeinsten Mann und insonderheit für die gemeinen und Repetier-Schulen auf dem Land; von Felix Waser. Zürich 1783.

JHWaser 1778. Abhandlung vom Geld; von Johann Heinrich Waser. Zürich 1778.

JRWaser 1829. Unmassgebliche Ansichten über die Einleitung und Verwaltung eines Kirchenbaues, gestützt auf die beym Bau der neuen Kirche in Bäretschweil gemachten Erfahrungen; von J[ohann] R[udolf] Waser [...]. Zürich 1829.

MWaser 1901. Aus alten Verkünd- und Jahrzeitbüchern der Pfarrei Schwyz; veröffentlicht von M[artin] Waser. Schwyz 1901 (Beilage zu Schw Mitt. 11). Online-Zugang...

Wast(erk). Proz. 1701. Wasterkinger Prozess 1701 (Mskr. im Zürcher Staatsarchiv). Auch nach Hexen in Wasterkingen. Magie und Lebensform in einem Dorf des frühen 18. Jahrhunderts; von David Meili. Basel 1980 (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde 65).

WB. Abergl. Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens; hg. [...] von E[duard] Hoffmann-Krayer und [...] Hanns Bächtold-Stäubli. 10 Bde. Berlin/Leipzig 1927/42.

WB. mhd. Urk. Wörterbuch der mittelhochdeutschen Urkundensprache (WMU) auf der Grundlage des Corpus der altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahr 1300; unter Leitung von Bettina Kirschstein und Ursula Schulze erarbeitet von Sibylle Ohly, Peter Schmitt u. a. 3 Bde. Berlin 1994/2010. Schreibortverzeichnis. Berlin 1991.

WB. Rätorom. Handwörterbuch des Rätoromanischen. Wortschatz aller Schriftsprachen, einschliesslich Rumantsch Grischun [...]; erarbeitet auf Initiative von Hans Stricker; hg. von der Società Retorumantscha und dem Verein für Bündner Kulturforschung. 3 Bde. Zürich 1994.

WB. Tiern. Wörterbuch der deutschen Tiernamen; bearb. von Wolfgang Pfeifer; hg. von Wilhelm Wissmann. 6 Lieferungen, 4 Beihefte: Insekten. Berlin 1963/8. [mehr nicht erschienen]

WD. 1952. Walserdialekte in Oberitalien in Text und Ton. Begleittexte zu den Sprechplatten des Phonogramm-Archivs der Universität Zürich; bearb. von Fritz Gysling und Rudolf Hotzenköcherle. Frauenfeld 1952.

WDU. Wortatlas der deutschen Umgangssprachen; von Jürgen Eichhoff. 4 Bde. Bern/München 1977/2000.

WDW. Wörterbuch der deutschen Winzersprache; von Maria Besse, Wolfgang Haubrichs und Roland Puhl. Stuttgart 2005ff. Online-Zugang...

Weber-Bächt. Zürichdeutsches Wörterbuch für Schule und Haus; von Albert Weber und Jacques M. Bächtold. Zürich 1961. 2., stark überarb. Aufl. Zürich 1968. 3., überarb. und stark erw. Aufl.; besorgt von JMBächtold, Johannes Jakob Sturzenegger und Rudolf Trüb. Zürich 1983. Neu hg. von Heinz Gallmann. Zürich 2009.

AWeber = Albert Weber 1883/1957. Lehrer an der Handelsschule in Zürich. – AWeber 1923 s. BSG. XV. – AWeber 1948. Zürichdeutsche Grammatik. Ein Wegweiser zur guten Mundart; von Albert Weber, unter Mitwirkung von Eugen Dieth; hg. vom Bund Schwyzertütsch. Zürich 1948. 2., durchgesehene Aufl. Zürich 1964. 3. Aufl. Zürich 1987.

EWeber 1984. S Markus-Evangelium. Us em Griechische uf Züritüütsch übersetzt; von Emil Weber. Zürich 1984. – EWeber 1985. S Lukas-Evangeelium. Us em Griechische uf Züritüütsch übersetzt. Zürich 1985. – EWeber 1986. S Mattäus-Evangeelium. Us em Griechische uf Züritüütsch übersetzt. Zürich 1986. S. auch Z NT. 2003.

FBWeber 1829. Allgemeines deutsches terminologisches ökonomisches Lexicon und Idioticon [...]; von Friedrich BWeber. 2 Bde. Leipzig 1829.

HWeber 1866. Der Kirchengesang Zürichs, sein Wesen, seine Geschichte, seine Förderung [...]; von H[einrich] Weber. Zürich 1866. – HWeber 1869 (1899). Die Kirchgemeinde Höngg, urkundlich geschildert. Zürich 1869. 2., erw. Aufl. 1899.

RWeber 1851 (1852). Album vaterländischer Dichter auf Zürichs Bundesfeier; hg. von Robert Weber. Zürich 1851. 2. Aufl. 1852.

VWeber-Thommen = Vreni Weber-Thommen, geb. 1933. Kindergärtnerin. MA. von BsL. – VWeber-Thommen 1983. Deheim und underwägs. Gschichten in Baselbieter Mundart. Liestal 1983. – VWeber-Thommen 1985. S Wältschlandjohr. Erinnerigen in Baselbieter Mundart. Liestal 1985. – VWeber-Thommen 1993. Duss und dinn. Churzi Gschichte für langi Öbe. Liestal 1993.

VeitWeber. Veit Webers Lieder zum Burgunderkrieg: Von dem ewigen friden und der richtung (1474), Von dem Streit vor Erikort (Héricourt, 1474), Vom Zug nach Pontarlier (1475), Von denen von Friburg (1475), Von dem strit von Murten (1476) (abgedr. Lil. 2, 27/30. 39/41. 60/4. 69/71. 92/5).

WWeber 1949 s. BSM. I.

Wegelin = Peter Wegelin 1792/1864. Buchdrucker. MA. von GStdt. – Wegelin 1844. Neue Beiträge zur Geschichte des sogenannten Appenzellerkrieges vom J[ahre] 1405 bis 1408 Nach gleichzeitigen, noch unbenutzten Stadt St. Gallischen Quellen [den Seckelamtsbüchern von GStdt]; bearb. und hg. von Karl Wegelin. St. Gallen/Bern 1844.

GAWehrli = Gustav Adolf Wehrli 1888/1949. Dr. med., Medizinhistoriker. Gw. für W.

IWehrli 1927. Das öffentliche Medizinalwesen der Stadt Baden im Aargau von der Gründung des Spitals 1349–1798. Zürcher Diss. von Ida Wehrli. Aarau [1927].

CWeibel = Carl Weibel. MA. von BM. – CWeibel 1885. Die Brechete im Kurzacker und Chorrichter Anna-Bäbis Tod und Begräbniß. Bern 1885. – CWeibel 1888. Der Riedacher-Ruedi oder Berner Landleben. Bern 1888. – CWeibel 1891. Die Schulmeisterwahl in Längiwyl und ihre Nachwehen. Bern 1891.

RWeibel = Rosa Weibel 1875/1953. Gastwirtin, autodidaktische Schriftstellerin aus Detligen/Bern, später Zürich. – RWeibel 1929. Vorhär u nachhär. Berndeutsches Lustspiel. Aarau 1929. – RWeibel 1930. Die beide Vettere. Berndeutsches Lustspiel. Aarau 1930.

VWeibel 1973. Namenkunde des Landes Schwyz. Die Orts- und Flurnamen in ihrer historischen Schichtung und dialektologischen Relevanz; von Viktor Weibel. Frauenfeld 1973 (Studia Linguistica Alemannica 1).

Weig(and) Syn. Wörterbuch der Deutschen Synonymen; von Friedrich Ludwig Karl Weigand. 3 Bde. Mainz 1840. 1842. 1843. 2. Aufl. 1852. – Weig(and) (WB.). Deutsches Wörterbuch. 2 Bde. 3. Aufl. Gießen 1878. 5. Aufl. vollständig neu bearb. von Karl von Bahder, Hermann Hirt und Karl Kant; hg. von Hermann Hirt. Gießen 1909/10.

HWeigold 1943. Untersuchungen zur Sprachgrenze am Nordufer des Bielersees auf Grund der lokalen Orts- und Flurnamen. Zürcher Diss. von Hermann Weigold. Winterthur 1943.

WWeigum 1945. «Heutelia», eine Satire über die Schweiz des 17. Jahrhunderts; von Walter Weigum. Frauenfeld 1945 (Wege zur Dichtung; hg. von Emil Ermatinger, Bd 47). Vgl. Heutelia 1658.

Weihnachtsgabe 1839. Weihnachtsgabe zum Besten der Wasserbeschädigten in der Schweiz; hg. von A[braham] E[manuel] Fröhlich, K[arl] R[udolf] Hagenbach, KHW[ilhelm] Wackernagel. Basel 1839.

Weinb. XVIII. Wyn-Buch (Rezepte für die Pflege und Behandlung des Weins und seine Verwendung für Arzneien uä.; Mskr. des 18. Jhdts in der Bibl. des Id.). Online-Zugang...

Weinh. = Karl Weinhold 1823/1901. Deutscher Germanist und Skandinavist. Prof. für deutsche Sprache und Literatur u. a. in Krakau, Kiel, Berlin. – Weinh. 1853. Über deutsche Dialectforschung. Die Laut- und Wortbildung und die Formen der schlesischen Mundart [...]. Wien 1853. – Weinh. 1855. Beiträge zu einem schlesischen Wörterbuche. Wien 1855 (Anhang zum 14. und 16. Bd der Sitzungsberichte der Wiener Akademie). – Weinh. (Alem. Gr.) 1863. Alemannische Grammatik. Berlin 1863. – Weinh. (Bair. Gr.) 1867. Bairische Grammatik. Berlin 1867. – Weinh. 1877. 1883. Mittelhochdeutsche Grammatik. Paderborn 1877. 2. Aufl. 1883. – Weinh. 1943. Kleine mittelhochdeutsche Grammatik; neu bearb. von Gustav Ehrismann; 9. Aufl. durchgesehen von Hans Teske. Wien/Leipzig 1943.

Weish. Das Buch der Weisheit (Salomons); in den Ausgaben der Zürcher Bibelübersetzung seit 1524/5.

RWeiss 1941. Das Alpwesen Graubündens. Wirtschaft, Sachkultur, Recht, Älplerarbeit und Älplerleben; von Richard Weiss. Erlenbach-Zürich 1941. – RWeiss 1946. Volkskunde der Schweiz. Grundriss. Erlenbach-Zürich 1946. – RWeiss 1947. Die Brünig–Napf–Reuss-Linie als Kulturgrenze zwischen Ost- und Westschweiz auf volkskundlichen Karten (SA. aus Geographica Helvetica 1947, 3, 153/75). Vgl. ASV. Online-Zugang... – RWeiss 1959. Häuser und Landschaften der Schweiz. Erlenbach-Zürich/Stuttgart 1959.

JAWeissenb. 1785. Carminum libri V; von Josef Anton Weissenbach. Basileae 1785.

JCWeissenb. = Johann Caspar Weissenbach 1633/78. Obervogt von ThGachn., später in Zug, Rat des Fürstabts von Einsiedeln. – JCWeissenb. 1672 (1673. 1701. 1702). Eidgnoßsisches Contrafeth auff- und abnemmender Jungfrawen Helvetiae. Von [...] lobl. Burgerschafft ermelter Statt Zug [...] vorgestelt 1672. Zug 1673. Wiederholt Zug 1701. Unter dem Titel: Auffnemmende Helvetia, das ist kurtzer Entwurff, welcher Gestalten ein hochlobliche Eydgnoßschafft an Freyheit, Macht und Herrlichkeit zugenommen [...]. Luzern 1702. Neu hg. von Hellmut Thomke. Zürich 2007 (Schweizer Texte NF. 24). – JCWeissenb. 1678. 1680. 1681. Damons, deß unseeligen Hirten, einfältige Cither mit teutschen Seiten gespannet, daß ist wunderlichen Weltgedancken erster und ander Theil. [...] Veldkirch 1678. Damons, deß unglückseeligen Hirten, lustige Meyen-Pfeiffen, das ist wunderlichen Weltgedancken 3. Theil. Zug 1680. Neuauflage 1681. – JCWeissenb. 1679. Trawr-Gedancken einer christlichen Seelen under dem Namen Hagiophilae; von dem schmertzhafften Leyden und Sterben Jesu Christi [...], vorgestellt durch ein lobl. Burgerschafft der Statt Zug [...]. Zug 1679.

JLWeissenb. 1772. Memorial Namens Herrn Spital-Herrn Joseph Leonti Weissenbach zu Bremgarten in puncto der wider ihn unbegründet geführten Klage und darüber zu besagtem Bremgarten widerrechtlich vorgenommenen Procedur. 1772 [oO.]. – JvWeissenfluh 1792/1821. 1850/1. Aufzeichnungen zweier Haslitaler. 1. Chronik 1792–1821; von Johann v[on] Weißenfluh dem Ältern. 2. Alpenreisen 1850–1851; von Johann v[on] Weißenfluh dem Jüngern; hg. von Andreas Fischer. Bern 1910.

Weisses Buch. Die Chronik des Weissen Buches im Archive Obwalden (angelegt wischen 1467 und 1476); hg. von G[eorg] v[on] W[yss]. Zürich 1856. Neu hg. von Gerold Meyer von Knonau (Gfd 13, 68/86). Neue Ausg. von Hans Georg Wirz in QW. III 1. Aarau 1947.

Weist. Weisthümer; gesammelt von Jacob Grimm. 7 Teile (Teil 5/7 hg. von Richard Schroeder). Göttingen 1840/78.

LWelde 1897. Hausmusik. Dialektlustspiel in 3 Aufzügen; von Leonhard Welde. Aarau 1897.

Weller. Annalen der poetischen National-Literatur der Deutschen im 16. und 17. Jahrhundert; nach den Quellen bearb. von Emil Weller. 2 Bde. Freiburg i/Br. 1862. 1864.

Welten-Sutter 1982. Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen der Schweiz; von Max Welten, Ruben Sutter. 2 Bde. Basel/Boston/Stuttgart 1982.

AJWelti = Albert Jakob Welti 1894/1965. Maler und Schriftsteller. MA. von Z. – AJWelti 1939. Steibruch. Spiil i 5 Akte. 1. Aufl. Elgg 1939. 5. Aufl. Elgg 1946. – AJWelti 1961. Züriputsch. 4 Akte. Elgg [1961].

EWelti 1967. Taufbräuche im Kanton Zürich. Eine Studie über ihre Entwicklung bei Angehörigen der Landeskirche seit der Reformation; von Erika Welti. Zürich 1967.

FEWelti 1895 s. B StRechn. – FEWelti 1938. Berner Satzungenbuch [Berner Stadtbuch; hg. von Friedrich Emil Welti, oOuJ.].

LWenger = Lisa Wenger 1858/1941. Porzellankünstlerin, Märchen-, Kinderbuch- und Romanautorin. MA. von BsStdt. – LWenger 1928. 'S fimft Rad. Dialektschauspiel in 1 Akt. Bern 1928.

Wenger-Gfeller 1916. 's Zeiche. Ein Schauspiel in 3 Akten; von Lisa Wenger; frei in bernische MA. übertragen von Simon Gfeller. Bern 1916.

Wepf = Heinrich Wepf 1840/1920. Sekundarlehrer. MA. von ThMü.

Werbungsb. 1670. Werbungs-Büechlein, darinnen zu finden ein Underricht, wie man ein Hochzeiterin abfordern, auff die Hochzeit laden und denen, die darbey erscheinen, abdancken solle. [...] 1670 [oO.].

OWerdm(üller) 1552 (Herborn 1588). Houptsumma der waren religion, das ist kurtze [...] erklärung der zähen gebotten Gottes [...]; von Otto Werdmüller. Zürich 1551. Wiederholt Zürich 1552. 1587. Herborn 1588. Online-Zugang Ausg. 1551... Ausg. 1552... Ausg. 1587...  – Vom höchsten artickel vier büecher. Wie der mensch vor Gott gerecht und sälig werde, nach innhalt der heiligen gschrifft [...]. Zürich 1552. Online-Zugang... Aus dem Zürcher in unser gemein Teutsch gebracht. Herborn 1588. – OWerdm(üller) 1564 (Herborn 1587). Ein kleinot von trost unnd hilff in allerley trüebsalen [...]. Zürych 1564. Unter dem Titel: Zwey kleinoter, das erste von trost und hülff in allerley trüebsalen [...], das ander, wie sich ein jeder zum todt bereiten [...] solle. Herborn 1587. Vgl. RPestalozzi 1905. Online-Zugang Ausg. 1564...

AWerlen = A. Werlen. Lehrer in Münster. MA. von WMü.

IWerlen 1977. Lautstrukturen des Dialekts von Brig im schweizerischen Kanton Wallis. Ein Versuch zur Integration strukturaler und generativer Beschreibungsverfahren in die Dialektologie; von Iwar Werlen. Wiesbaden 1977 (ZDL. Beihefte NF. 23).

Wernher ML. Das Marienleben des Schweizers Wernher [vor 1382]; aus der Heidelberger Hdschr. hg. von Max Päpke, zu Ende geführt von Arthur Hübner. Berlin 1920 (Deutsche Texte des Mittelalters 27). Online-Zugang...

SWerro 1582. Itinerarium von der säligen reyss gen Rom und Hierusalem, was daselbst gesehen, auch was uff dem weg den pilgern widerfart, kurtz und warhafft beschriben durch Sebastiann Werro, unwürdigen priester von Fryburg uss Nüechtlandt im jar 1581 (Hdschr. E 139 der Soc. Economique de Fribourg, vollendet 1582. Tw. veröffentlicht in ZSK. 1927, 314/5; Gfd 83, 228/38; Festschrift Schnürer 1930, 65/86; F Gbl. 35, 82/4).

Westerw. Id. s. KChrLSchmidt 1800.

KWetli. Acht Ausrufersprüche; von Karl Wetli; gesprochen und dargestellt von vier Kinderpaaren. Fastnacht 1881 in Wallisellen. Zürich 1881. – MA. von Z.

JWetter 1642. Kurze und einfältige Beschreibung der Statt St. Gallen; in teutsche Reime verfaßt von Josua Wetter. Straßburg 1642 (abgedr. St. Galler Blätter 1856).

JWetter 1663. Deß weyland großmächtigen [...] Hertzogen Carle von Burgund unglücklich gefüehrte Krieg mit gemeiner Eydgnoßschafft und dem Hauß Lothringen [...]; getrewlich in teutscher Reimen-Art auffgesetzet. [...] Benebend einem anderen [...] Schau-Spiel von der Horatier und Curiatier Kampff umb den Vorzug der beyden Stätten Rom und Alba. [St. Gallen 1663]. Neu hg. von Hellmut Thomke. Bern/Stuttgart 1980 (Schweizer Texte 4).

Wettinger Schausp. 1758. Verachtung der Welt in Bernardo; [...] vorgestellt von der studierenden Jugend zu Wettingen in dem Kloster des eximierten Cistercienser-Ordens. Baden 1758.

JRWettstein 1646/7. Johann Rudolf Wettsteins Diarium 1646/47; bearbeitet von Julia Gauss. Bern 1962 (QSG. NF. III 8).

JWetzel 1583. Erste theil neuwer kurtzweiliger historien, in welchem Giaffers, deß königs zu Serendippe, dreyer söhnen reiß gantz artlich und lieblich beschrieben; jetz neuwlich auß italiänischer in teutsche spraach gebracht, durch Johann Wetzel, burgern zu Basel. Getruckt zu Basel, im jar 1583. Neu hg. von Hermann Fischer und Johannes Bolte. Tübingen 1896 (Bibl. des Lit. Vereins in Stuttgart 208). Online-Zugang Ausg. 1583...

Wick. 's Deerli erzellt im Leerli, wie 's ungfellig gsi isch (sig); von Wick (Mskr. in der Bibl. des Id.). – MA. von BsStdt.

Wick = Hans Jakob Wick 1522/88. Pfarrer in Witikon, Egg und Zürich.

Wick(iana). Wickiana. Hans Jakob Wicks Kollektaneen über die Jahre 1560/87 (Mskr. in der Zentralbibl. Zürich; für die auf das Glückhafte Schiff von Zürich bezüglichen Teile s. GKeller 1576). – Johann Jakob Wicks Nachrichtensammlung aus dem 16. Jahrhundert. Texte und Bilder zu den Jahren 1560 bis 1571; ausgewählt, kommentiert und eingeleitet von Matthias Senn, mit Transkription ins Neu-Hochdeutsche. Küsnacht-Zürich 1975.

Widerlag 1658. Gründtlicher Bericht und Widerlag etwelcher unbegründten, Jhr Fürstl. Gn. Herren Nuntio Apostolico von denen Herren von Schweitz zuegelegten Klagten. 1658 [oO.].

CWidmer 1846. Thurgauische Straffälle; bearb. und hg. von C[onrad] Widmer. Zürich/Frauenfeld 1846.

FWidmer = Fritz Widmer, geb. 1938. Sekundar- und Gymnasiallehrer, Liedersänger, Mundartautor. MA. von BU. – FWidmer 1982. Gluscht u Gnusch u Gwunger. Roman. Bern 1982.

LWidmer 1869. Gedichte; von Leonhard Widmer; hg. von einigen Freunden. Zürich 1869.

OWidmer 1942. Die Hungersnot von 1816/17. Lebensmittelpreise 1760–1942. Zeitgenössische Aufzeichnungen; gesammelt und bearb. von Otmar Widmer (SA. aus Toggenburger Kalender 1943).

Widmungsschr(ift) 1875. Briefe denkwürdiger Schweizer; der Schweiz. Geschichtforschenden Gesellschaft auf die Jahresversammlung in Luzern [...] 1875 gewidmet vom Historischen Verein der 5 Orte. Luzern 1875.

Wiedert. 1693. Erfrischung und Erläuterung der alten, und vor diesem außgangenen Ordnungen und Mandaten: Wie in der Teutschen Landschafft Bärn procediert werden solle wider die irrige, verfüehrische, schädliche und unleidenliche Sect der Wider-Täufferey und derselben Zugethane und Anhängere. Bärn 1693.

CWiedm. 1848. Vermischte Gedichte; von C[hristian] Wiedmer und Louise Mayenthal [Niklaus Krähenbühl]. Langnau 1848. – Tw. in der MA. von BU.

EWiedmer-Mani 1997. Bärgsuppe. Erinnerige an ne Jugend i de Bärge; von Erika Wiedmer-Mani. Murten 1997. – MA. von BDiemt.

PWiesinger 1970. Phonetisch-phonologische Untersuchungen zur Vokalentwicklung in den deutschen Dialekten; von Peter Wiesinger. 1. Bd: Die Langvokale im Hochdeutschen. 2. Bd: Die Diphthonge im Hochdeutschen. Berlin 1970.

WWiget 1916 s. BSG. IX. – WWiget 1924. Der Umlaut von ahd. u in den oberdeutschen Dialekten; von Wilhelm Wiget (Festschr. ABachmann 1924, 250/69).

AWild 1883. 1884. Am Zürcher Rheine. Taschenbuch für Eglisau und Umgebung; [...] hg. von Albert Wild. 2 Theile. Zürich 1883/4.

CWild 1874. Kleine Volksdramen für dramatische Vereine; von CWild-Lüthy; hg. von einem Freunde desselben. Stäfa 1874.

KWild 1847. Auszüge aus handschriftlichen Chroniken und aus den Rathsprotokollen der Stadt und Republik St. Gallen vom Jahr 1551 bis und mit dem Jahr 1750; ausgezogen, zusammengestellt und hg. von Kaspar Wild. St. Gallen 1847. – KWild 1849. Chronika, inhaltend Historien [...] so sich vor und nach Ursprung löblicher Eydgnoßschaft in derselben, sonderlich bei St. Gallen-Zell [...] begeben [...]; in altdeutscher Sprache hg. St. Gallen 1848.

WWildberger 1917. Geschichte der Stadt Neunkirch; [...] hg. von Wilhelm Wildberger. Schaffhausen 1917.

RWildhaber 1973. Bäuerliche Bremsvorrichtungen an Wagen und Schlitten; von Robert Wildhaber. Kopenhagen 1973 (SA. aus Land Transport in Europe, 488/513).

Wildk. 1786. Bemerkungen von dem Wildkirchlein oder St. Michaels-Kapell und Eben-Alp in dem Canton Appenzell. St. Gallen 1786.

Wilmanns. Deutsche Grammatik. Gotisch, Alt-, Mittel- und Neuhochdeutsch; von W[ilhelm] Wilmanns. Erste Abteilung: Lautlehre. Strassburg 1893. 2. Aufl. 1897. 3., verbesserte Aufl. 1911. Zweite Abteilung: Wortbildung. Strassburg 1896. 2. Aufl. 1899. Dritte Abteilung: Flexion. 1. Hälfte: Verbum. 1. und 2. Aufl. Strassburg 1906. Dritte Abteilung, 2. Hälfte: Nomen und Pronomen. 1. und 2. Aufl. Strassburg 1909.

JWinkler 1890. Richensee. Eine Erinnerung; von Joseph Winkler. Luzern 1890. – JWinkler 1925. Beiträge zur Rechtsgeschichte von Seebach. Zürcher Diss. von Jakob Winkler. Zürich 1925.

MWinkler-Leu = Marie Winkler-Leu 1875/1949. Hausfrau in Alpnach. MA. von L. – MWinkler-Leu 1923. Hei g'funde. Es Dialekt-Schauspil i 4 Akte. Luzern 1923. – MWinkler-Leu 1924. 1847. Es Schauspil i 5 Akte. Aarau 1924. – MWinkler-Leu (Br.). Der Brütigam. Lustspil i 1 Akt. Aarau [1927].

Wint(eler), (auch nur W.) = Jost Winteler 1846/1929. Dr. phil., Germanist, Prof. an der Kantonsschule in Aarau. – Wint(eler 1876). Die Kerenzer Mundart des Kantons Glarus in ihren Grundzügen dargesellt. Leipzig/Heidelberg 1876. Unveränderter Neudruck. Walluf bei Wiesbaden 1972. – Wint(eler) 1888. Über die Verbindung der Ableitungssilbe got. -atj-, ahd. -azz- mit guttural ausgehenden Stämmen resp. Wurzeln (Beitr. 14, 455/72). – Wint(eler) 1892. Naturlaute und Sprache. Ausführungen zu W[ilhelm] Wackernagels Voces variae animalium. Aarau 1892 [Schulprogramm]. Vgl. Wack. 1869.

SWinz. Hagrosen. Gedichte; von Sophie Winz. Glarus/Leipzig [1899]. – MA. von SchSt.

EWipf 1910 s. BSG. II.

HGWipf (um 1805). Lebens- und Thaten-Beschreibung Hans Georg Wipf[s], geweßnen Major von Marthalen (Lied). 1803 (oO.; andere Ausgabe oOuJ.).

JWipfli = Josef Wipfli 1844/1910. Lehrer und Pfarrhelfer. MA. von U. – JWipfli. Gedichte in Urner MA. (teils handschriftlich, teils nach zerstreuten Drucken). – JWipfli 1880. Der poetische Kinderfreund. Ernste und heitere Deklamationsstücke für Schulkinder. Im Urner Dialekt. Einsiedeln 1880.

HWirri 1556. Ein schöner Spruch von der verrümbten Hochzeit zu Wädischwyl eintheils zwüschent Jkr Jacoben von Chaam, Jkr Bernharts von Chaam, diser Zeit ersten Vogts zu Wädenschwyl, ehelichen Sun, anderstheils zwüschent Jungfrauw Verena Wirzin, Jacob Wirzen, dieser Zeit Ammans zu Ehrlibach, ehelicher Tochter; durch Heinrich Wirri, einen Spillmann von Arau. Dies Hochzeit ward ghalten An[no] 1556 (abgedr. Mus. 1784, 1092/1102).

JWirth 1863. Der erfahrne Rindvieharzt, oder leichtfaßliche Anleitung, wie der Landmann die Krankheiten seines Rindviehes richtig erkennen, leicht verhüten und gründlich heilen kann. Nebst einer kurzen Arzneimittellehre. Für Viehbesitzer und angehende Thierärzte; von Jakob Wirth. 2., vielfach vermehrte Aufl. von Johann Ludwig Wallraff. Chur/Leipz