150 Jahre Idiotikon

Walter Haas' Geschichte des Idiotikons neu als E-Book

1981, hundert Jahre nach dem Erscheinen der ersten Lieferung des Idiotikons, hat Walter Haas, Professor an der Universität Freiburg im Üechtland, die Publikation «Das Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache. Versuch über eine nationale Institution» verfasst. 150 Jahre nach der Gründung des Idiotikons stellt die Redaktion diese informative Wörterbuch-Geschichte nun als E-Book zur freien Verfügung; es kann hier heruntergeladen werden.

(26. Oktober 2012)

 

150 Jahre Idiotikon: Vortrag

Hans-Peter Schifferle bei der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich

Die Antiquarische Gesellschaft war vor anderthalb Jahrhunderten aktiv an der Gründung des Idiotikons beteiligt, und noch heute zeugt das Titelblatt jeder Wörterbuchlieferung davon. Der Chefredaktor des Idiotikons spricht in seinem Vortrag «Gesammelt auf Veranstaltung der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich.» 150 Jahre Schweizerisches Idiotikon über die Verbindung zwischen den beiden Institutionen und stellt darüber hinaus das Idiotikon als Arbeits- und Referenzwerk für alle Arten der Beschäftigung mit der Kultur und der Geschichte der deutschen Schweiz vor.

Ort und Zeit: Montag, 29. Oktober 2012, 18.30 Uhr im 1. Stock des Bahnhofbuffets Zürich, Raum «Les Trouvailles». Gäste sind willkommen.

(5. Oktober 2012)

 

Social Media & Blogging

«Wortgeschichten»

Die anlässlich der Mundartausstellung Sapperlot zusammen mit der Schweizerischen Nationalbibliothek gestartete Rubrik «Wort der Woche» wird auch nach dem Ende der Ausstellung unter dem Rubriktitel «Wortgeschichten» weitergeführt. Zusätzlich zum bisherigen Zugang über Facebook gibt es ab heute auch den Zugang über Tumblr. Wie bisher werden die Beiträge aber auch auf der Homepage des Idiotikons publiziert.

(19. September 2012)

 

Medien

Das Idiotikon auf «Radio Life Channel»

Am 13. September wurde auf Radio Life Channel ein Beitrag mit dem Titel «150 Jahr Idiotikon – Ein Wörterbuch will Weile haben» ausgestrahlt. Die Sendung mit Idiotikon-Redaktor Hans Bickel kann hier nachgehört werden.

(18. September 2012)

 

Medien

Das Idiotikon in den Zeitschriften «Leben & Glauben» und «Sonntag»

Ruedi Haennis Artikel ist in Heft 33/2012 der genannten Zeitschriften erschienen und kann auch hier gelesen werden.

(28. August 2012)

 

Neue Lieferung des Idiotikons erschienen

Heft 220

Das 220. Heft des Idiotikons (wüest bis wīter) ist das zweitletzte des 16. Bandes. Es umfasst neben weiteren Kleinsippen die folgenden Wortfamilien: Zuerst wird das im vorangehenden Heft begonnene wüest 'öde, hässlich, schmutzig, unartig' abgeschlossen, wozu etwa verwüesteⁿ 'beschädigen' und uⁿwüestlich 'schonend' gehören. Es folgt Wāt 'Tuch, Stoff', ua. mit der Zusammensetzung Līⁿwāt 'Leinwand, Leinengewebe' sowie der Ableitung wātlich 'artig, geschickt, tüchtig, stattlich' bzw. uⁿwātlich 'schlimm, hässlich, ungehobelt, störrisch'. Erwähnenswert ist sodann der Kantonsname Wāt 'Waadt', dessen deutsche Form eine alte frankoprovenzalische Dialektlautung bewahrt. Die nächste grössere Wortfamilie wird von Watt 'grosse Menge (Schnee, Gras)' eingeleitet und umfasst ua. watteⁿ 'waten' und Wetti 'Teich, Pferdeschwemme, offenes Wasserreservoir'. Nur am Bodensee kommt Watt 'engmaschiges Zugnetz' vor. Ebenfalls regional eng begrenzt ist das etymologisch schwierig zu erklärende Wätta, das in der Bedeutung 'Schwester' nur bei den Südwalsern, in der Bedeutung 'einfältige Frau' nur im Wallis vorkommt. Spinnwättereⁿ – auch mit einer vertrackten Sprachgeschichte – ist der Name einer Basler Zunft. Wett, Wetti oder älter G'wett, das heute die Bedeutung 'Wette' hat, meinte ursprünglich 'Pfand, Gerichtsbusse', das zugehörige Verb wetteⁿ 'wetten' dementsprechend zuerst 'eine Sicherheit leisten, ein Strafgeld entrichten'. Die nächste grosse Wortfamilie beginnt mit G'wëtt 'Joch; Konstruktion im Holzbau; schwer zugängliche Stelle', Ausgangspunkt ist das Verb wëtteⁿ 'ins Joch spannen'. Wëtter 'Witterung, Unwetter', dann auch als Scheltwort benutzt, kennt zahlreiche Zusammensetzungen wie Bīswëtter 'kalte, windige Witterung' und Verstärkungen wie Stërneⁿwëtter. Es folgt wīt 'räumlich ausgedehnt; in eine Richtung ausgedehnt; entfernt; in hohem Mass', dessen Ableitung wīter 'an etw. anschliessend; über einen Punkt hinausgehend' das Heft beschliesst.

(2. August 2012)

 

Medien / Solothurner Wörter

Solothurner Dialektwörter in der «Basellandschaftlichen Zeitung»

Fränzi Rütti-Saner stellt in der «Basellandschaftlichen Zeitung» Solothurner Wörter vor: «In einer kleinen Serie wollen wir einigen der vergessenen, alten Wörter im Solothurner Dialekt in alphabetischer Reihenfolge kurz nachspüren. Als Grundlage dienen die Angaben aus dem schweizerischen Dialektwörterbuch Idiotikon, welches dieses Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert.» (bz 18.7.2012, S. 27)

Hier kann die erste Staffel gelesen werden.

(20. Juli 2012)

 

150 Jahre Idiotikon: öffentliche Veranstaltungen

Fritz Staub – Initiant des Idiotikons und der Schweizerischen Landesbibliothek

Idiotikon-Redaktor Niklaus Bigler hält am Mittwoch, dem 27. Juni, um 19.00 Uhr in der Nationalbibliothek in Bern einen öffentlichen Vortrag über den Gründer unseres Wörterbuchs. Nähere Informationen finden sich hier.

Wörterfriedhöfe oder Enzyklopädien der Volkskultur?

Am Mittwoch, dem 4. Juli, findet ab 18.00 Uhr in der Nationalbibliothek in Bern eine öffentliche Podiumsdiskussion mit den Chefredaktoren der vier nationalen Wörterbücher statt. Nähere Informationen gibt es hier.

(20./27. Juni 2012)

 

Medien

Das Idiotikon in der «Neuen Zürcher Zeitung» und in der «Basler Zeitung»

Die Artikel von Marcel Amrein bzw. Sigfried Schibli zum runden Jubiläum des Schweizerischen Idiotikons können hier und hier eingesehen werden.

Das Idiotikon in den Radiosendungen «Schnabelweid» und «Swisstipp»

Die Sendung von Christian Schmutz (Schnabelweid) zur Jubiläumstagung kann hier (unter «Ganze Sendung» gegen Ende mit mehreren Kurzinterviews sowie unter «Interview mit Hans Bickel vom Idiotikon»), diejenige von Markus Gasser (Swisstipp) zur Wortsuche im elektronischen Register hier nachgehört werden.

(18./26. Juni und 3. Juli 2012)

 

150 Jahre Idiotikon

Pressemitteilung

Am Freitag, dem 15. Juni, feierte das Schweizerische Idiotikon den 150. Jahrestag seiner Gründung. Die an die schweizerischen Medien versandte Pressemitteilung kann hier heruntergeladen werden. Sie bietet eine Kurzinformation über Vergangenheit und Gegenwart, die Präsenz in gedruckter, digitaler und socialmedialer Form sowie Links zu Bildern und zum Jahresbericht 2011.

(21. Juni 2012)

 

Verein für das Schweizerdeutsche Wörterbuch

«Bericht über das Jahr 2011» veröffentlicht

Der Jahresbericht informiert über die Aktivitäten und Dienstleistungen der Redaktion, unterrichtet über den Publikationsstand, die Mitarbeiter, den Fortgang verschiedener Projekte sowie die Administration des Unternehmens und enthält eine Bibliographie der wissenschaftlichen Neuerscheinungen zum Schweizerdeutschen. Im Bericht findet sich überdies der Aufsatz «Das Volk schreibt mit. Neues Baseldeutsch Wörterbuch: Entstehung, Inhalt und Wirkung» von Annelies Häcki Buhofer, Markus Gasser und Stefanie Meier, der auf dem an der letztjährigen Mitgliederversammlung gehaltenen Vortrag basiert.

Der Jahresbericht kann beim Sekretariat des Schweizerdeutschen Wörterbuchs, Auf der Mauer 5, 8001 Zürich, helena.cadurisch(at)idiotikon.ch bezogen oder direkt hier heruntergeladen werden.

(18. Juni 2012)

 

Online-Wörterbuch

Ausbau der elektronischen Register

Das elektronische Register ermöglicht ab heute nicht allein die Lemma-, sondern neu auch die Volltextsuche im Idiotikon. Beide Suchmöglichkeiten sind über das Menü «Komplettsuche» erreichbar.

Neu aufgeschaltet wurde sodann das Grammatische Register.

(4. Juni 2012)

 

Verein für das Schweizerdeutsche Wörterbuch / 150 Jahre Idiotikon

Mitgliederversammlung 2012 und Jubiläumskolloquium

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins für das Schweizerdeutsche Wörterbuch findet am Freitag, dem 15. Juni 2012, in der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern statt.

Sie bildet den Abschluss eines ganztägigen Jubiläumskolloquiums zur Feier des 150jährigen Bestehens des Vereins. Sprechen werden Prof. Dr. Iwar Werlen (Universität Bern), Dr. Hans-Peter Schifferle (Schweizerisches Idiotikon), Prof. Dr. Helen Christen (Universität Freiburg i. Ü.), Dr. Ralf Plate (Mittelhochdeutsches Wörterbuch, Arbeitsstelle Trier), PD Dr. Hans Bickel (Schweizerisches Idiotikon) und Prof. em. Dr. Walter Haas (Universität Freiburg i. Ü.).

(30. Mai 2012)

 

Medien

Artikel im «Tagblatt der Stadt Zürich» über das Züritüütsch von Tele Züri und Radio 24

(3. Mai 2012)

 

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