Verein für das Schweizerdeutsche Wörterbuch

Lexikograph / Lexikographin gesucht

Am Schweizerischen Idiotikon ist eine Stelle als wissenschaftliche/r Redaktor/in neu zu besetzen. Alles Nähere erfahren Sie hier.

(31. Oktober 2017)

 

Sprachatlas der deutschen Schweiz

Originalmaterial digitalisiert und online zugänglich

Auf der vom Schweizerischen Idiotikon betriebenen Website https://sprachatlas.ch/ kann neu das Originalmaterial des Sprachatlasses der deutschen Schweiz online eingesehen sowie heruntergeladen werden. Publiziert werden also in erster Linie die Forschungsdaten, das heisst das Fragebuch sowie die originalen, von den Exploratoren erhobenen Antworten der Gewährspersonen, die als Grundlage für die Erarbeitung der Sprach­karten des SDS dienten. Für die Karten selbst verweisen wir auf das gedruckte Werk.

Gewisse Bereiche stehen noch aus, darunter die Aufnahmen aus den Südwalserorten (Piemont, Aostatal) und des Surbtaler Jiddisch (Aargau) sowie das umfangreiche photographische Material.

Der Sprachatlas der deutschen Schweiz (SDS) dokumentiert in acht Bänden auf mehr als 1500 Sprach­karten die alemannischen Mundarten der deutschen Schweiz einschliesslich der Walserdialekte Nord­italiens. Die Karten basieren auf direkten Erhebungen bei älteren Gewährspersonen, die in den Jahren 1939 bis 1957 durchgeführt worden sind. Sie bilden damit die Grundmundart aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ab.

(29. September 2017)

 

Verein für das Schweizerdeutsche Wörterbuch

Neues Vorstandsmitglied

An der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde Prof. Dr. Jürg Fleischer in den Vorstand des Vereins für das Schweizerdeutsche Wörterbuch gewählt. Fleischers Forschungsschwerpunkte sind Dialektologie und Sprachgeschichte, und er ist Mitglied des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas in Marburg (Hessen).

Jahresbericht 2016 veröffentlicht

Der Jahresbericht informiert über die Aktivitäten und Dienstleistungen der Redaktion und enthält eine Bibliographie der Neuerscheinungen zum Schweizerdeutschen. Im Bericht findet sich überdies ein Aufsatz zum Thema «Das Idiotikon am Radio, eine Erfolgsgeschichte» von Markus Gasser, der auf dem an der letztjährigen Mitgliederversammlung gehaltenen Vortrag basiert.

Der Jahresbericht kann beim Sekretariat des Schweizerdeutschen Idiotikons, Auf der Mauer 5, 8001 Zürich, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bezogen oder direkt hier heruntergeladen werden.

(21. Juni 2017)

 

Verein für das Schweizerdeutsche Wörterbuch

Mitgliederversammlung 2017

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins für das Schweizerdeutsche Wörterbuch findet am Dienstag, dem 20. Juni 2017, um 16.30 Uhr in Zürich statt.

Nach den statutarischen Geschäften wird Dr. Oscar Eckhardt, Linguist am Institut für Kulturforschung Graubünden, einen Vortrag halten zum Thema «Alemannisch im Churer Rheintal. Von der lokalen Variante zum Regionaldialekt».

Interessierte sind herzlich willkommen und werden gebeten, sich mit dem Sekretariat des Idiotikons in Verbindung zu setzen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

(13. Juni 2017)

 

Redaktion

Kurt Meyer, ehemaliger Redaktor, verstorben

Am 7. März 2017 ist Kurt Meyer, Redaktor am Schweizerischen Idiotikon von 1951 bis 1968 und anschliessend Leiter der Aar­gauischen Kantonsbibliothek, im 96. Lebensjahr verstorben. Schon Meyers Dissertation über die Adjektivableitung im Schweizer­deut­schen zeugt von umfassender Kenntnis und Durchdringung des Forschungsgegenstandes. Für das Idiotikon verfasste er unter anderem die grossen und vielseitigen Artikel Tochter, Tauff(i), tieff, Tal, toll, dienen/Diener, Tansen, der/die/das und Dorff (jeweils ein­schliesslich der zugehörigen Zusammen­setzungen und Ablei­tungen) mit «äusserster Akribie», wie es im Jahresbericht des Idiotikons über das Jahr 1968 heisst.

 

KMeyer 2001

 

In späteren Jahren wandte er sich dem Schweizerhochdeutschen zu; seine Wörterbücher «Wie sagt man in der Schweiz» (1989) und «Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz» (2006) bilden wichtige Beiträge zur Theorie der Plurizentrik und zur Lexikographie der deutschen Standardsprache in der Schweiz.

(9. März 2017)

 

Neue Lieferung des Idiotikons erschienen

Heft 224

Die neu herausgekommene dritte Lieferung des XVII. Bandes enthält den grossen Wortartikel von Zëdel «Zettel» (mit zahlreichen Zusammensetzungen). Weitere Artikel dokumentieren beispielsweise die Zusammensetzungen und Ableitungen von Zucht, Ziffer, Zivil, zūffe «rückwärts gehen, kauern», zagen, Zagel «Schwanz», Zaug «Zaun, Einfriedung», zäugen «vor Augen führen» und den Anfang der grossen Wortfamilie von zeigen.

(22. Dezember 2016)

 

Stellenausschreibung

ComputerlinguistIn / InformatikerIn (60%) gesucht * DIE STELLE IST BESETZT

Das Schweizerische Idiotikon hat per 1. Februar 2017 oder nach Absprache eine 60%-Stelle zu vergeben. Arbeitsbereiche umfassen die Weiterentwicklung und den Betrieb der Online-Dienste sowie der internen IT-Infrastruktur des Idiotikons.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(8. Dezember 2016)

 

Online-Wörterbuch

Idiotikon via Webservice

Das Idiotikon bietet für einen automatisierten Zugriff neu einen Webservice mit einer REST-Schnittstelle an.

Damit können Teile des Idiotikons nahtlos in eigene Software eingebunden werden. Aktuell sind das Lemmaregister und ein Teil des Semantikregisters via Webservice abrufbar.

(20. Oktober 2016)

 

Medien

Das Schweizerische Idiotikon im «Tages-Anzeiger»

Thomas Widmer hat für den Zürcher «Tages-Anzeiger» vom 20. Juni 2016 einen grossen Artikel über das Idiotikon verfasst: Herr «Zue».

(21. Juni 2016)

 

Verein für das Schweizerdeutsche Wörterbuch

Jahresbericht 2015 veröffentlicht

Der Jahresbericht informiert über die Aktivitäten und Dienstleistungen der Redaktion und enthält eine Bibliographie der wissenschaftlichen Neuerscheinungen zum Schweizerdeutschen. Im Bericht findet sich überdies ein Aufsatz zum Thema «Das Idioticon Rauracum von Johann Jakob Spreng – Zur Edition des ersten baseldeutschen Wörterbuchs» von Heinrich Löffler, der auf dem an der letztjährigen Mitgliederversammlung gehaltenen Vortrag basiert.

Der Jahresbericht kann beim Sekretariat des Schweizerdeutschen Wörterbuchs, Auf der Mauer 5, 8001 Zürich, helena.cadurisch(at)idiotikon.ch bezogen oder direkt hier heruntergeladen werden.

(13. Juni 2016)

 

Verein für das Schweizerdeutsche Wörterbuch

Mitgliederversammlung 2016

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins für das Schweizerdeutsche Wörterbuch findet am Freitag, dem 10. Juni 2016, um 16.15 Uhr in Zürich statt.

Nach den statutarischen Geschäften wird Dr. Markus Gasser, Mundartredaktor Radio SRF, einen Vortrag halten zum Thema «Das Idiotikon am Radio – eine Erfolgsgeschichte».

Interessierte sind herzlich willkommen und werden gebeten, sich mit dem Sekretariat des Idiotikons in Verbindung zu setzen.

(25. Mai 2016)

 

Neue Lieferung des Idiotikons erschienen

Heft 223

Die neu herausgekommene zweite Lieferung des XVII. Bandes enthält die beiden grossen Wortartikel von Zuber und Zeichen / zeichnen (je mit zahlreichen Zusammensetzungen und vielen Ableitungen). Weitere Artikel dokumentieren Wörter wie Zëch «Zecke», Zëch «Zeche», Ziech «Decken-, Kissenüberzug», zȫchen (zäuchen, zäuchlen, zȫken, zäuken, zäuklen) «anlocken, foppen» und Zucht «Aufzucht, Abstammung, Nachwuchs, Erziehung, Anstand».

(20. Mai 2016)

 

Online-Wörterbuch

Neue Anzeige- und Zugriffsmöglichkeiten im Online-Wörterbuch

Seit mehreren Jahren wird an einem Semantikregister gearbeitet, das zum jetzigen Zeitpunkt zu zwei Dritteln fertiggestellt ist. Neu sind die bereits erfassten Teile dieses Registers im Online-System aufgeschaltet. Die bearbeiteten Stichwörter  werden bei der Suche und in der Lemmaübersicht mit einem kleinen Dreieck gekennzeichnet:

Durch Klicken auf ein solches Dreieck wird die Bedeutungsübersicht angezeigt, die einzelnen Bedeutung können ebenfalls angeklickt werden und die Spalte mit der entsprechenden Bedeutungsziffer wird abgezeigt.

 

Ebenfalls erneuert wurde die Suche. Neu gibt es sowohl für die Stichwort- als auch die Volltextsuche nur noch ein einziges Feld. Standardmässig wird nach Stichwörtern gesucht. Im Aufklappmenu rechts vom Suchfeld kann eingegeben werden, ob zusätzlich im Volltext des aktuellen Bandes, in allen Bänden, auf 2, 5, 20, 50, 200 Seiten oder nur in Bedeutungen gesucht werden soll.

(20. April 2016)

 

Redaktion

This Fetzer neues Redaktionsmitglied

Am 1. März 2016 hat This Fetzer eine 40%-Stelle als Idiotikon-Redaktor angetreten. Aufgewachsen in Maienfeld, hat er in Zürich studiert, in Bern promoviert und anschliessend am Berner Namenbuch gearbeitet. Seit 2015 ist er am Idiotikon als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig, eine Funktion, die er im Umfang von ebenfalls 40 % weiterführen wird.

(3. März 2016)