Neue Lieferung des Idiotikons erschienen

Heft 224

Die neu herausgekommene dritte Lieferung des XVII. Bandes enthält den grossen Wortartikel von Zëdel «Zettel» (mit zahlreichen Zusammensetzungen). Weitere Artikel dokumentieren beispielsweise die Zusammensetzungen und Ableitungen von Zucht, Ziffer, Zivil, zūffe «rückwärts gehen, kauern», zagen, Zagel «Schwanz», Zaug «Zaun, Einfriedung», zäugen «vor Augen führen» und den Anfang der grossen Wortfamilie von zeigen.

(22. Dezember 2016)

 

Stellenausschreibung

ComputerlinguistIn / InformatikerIn (60%) gesucht

Das Schweizerische Idiotikon hat per 1. Februar 2017 oder nach Absprache eine 60%-Stelle zu vergeben. Arbeitsbereiche umfassen die Weiterentwicklung und den Betrieb der Online-Dienste sowie der internen IT-Infrastruktur des Idiotikons.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(8. Dezember 2016)

 

Online-Wörterbuch

Idiotikon via Webservice

Das Idiotikon bietet für einen automatisierten Zugriff neu einen Webservice mit einer REST-Schnittstelle an.

Damit können Teile des Idiotikons nahtlos in eigene Software eingebunden werden. Aktuell sind das Lemmaregister und ein Teil des Semantikregisters via Webservice abrufbar.

(20. Oktober 2016)

 

Medien

Das Schweizerische Idiotikon im «Tages-Anzeiger»

Thomas Widmer hat für den Zürcher «Tages-Anzeiger» vom 20. Juni 2016 einen grossen Artikel über das Idiotikon verfasst: Herr «Zue».

(21. Juni 2016)

 

Verein für das Schweizerdeutsche Wörterbuch

Jahresbericht 2015 veröffentlicht

Der Jahresbericht informiert über die Aktivitäten und Dienstleistungen der Redaktion und enthält eine Bibliographie der wissenschaftlichen Neuerscheinungen zum Schweizerdeutschen. Im Bericht findet sich überdies ein Aufsatz zum Thema «Das Idioticon Rauracum von Johann Jakob Spreng – Zur Edition des ersten baseldeutschen Wörterbuchs» von Heinrich Löffler, der auf dem an der letztjährigen Mitgliederversammlung gehaltenen Vortrag basiert.

Der Jahresbericht kann beim Sekretariat des Schweizerdeutschen Wörterbuchs, Auf der Mauer 5, 8001 Zürich, helena.cadurisch(at)idiotikon.ch bezogen oder direkt hier heruntergeladen werden.

(13. Juni 2016)

 

Verein für das Schweizerdeutsche Wörterbuch

Mitgliederversammlung 2016

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins für das Schweizerdeutsche Wörterbuch findet am Freitag, dem 10. Juni 2016, um 16.15 Uhr in Zürich statt.

Nach den statutarischen Geschäften wird Dr. Markus Gasser, Mundartredaktor Radio SRF, einen Vortrag halten zum Thema «Das Idiotikon am Radio – eine Erfolgsgeschichte».

Interessierte sind herzlich willkommen und werden gebeten, sich mit dem Sekretariat des Idiotikons in Verbindung zu setzen.

(25. Mai 2016)

 

Neue Lieferung des Idiotikons erschienen

Heft 223

Die neu herausgekommene zweite Lieferung des XVII. Bandes enthält die beiden grossen Wortartikel von Zuber und Zeichen / zeichnen (je mit zahlreichen Zusammensetzungen und vielen Ableitungen). Weitere Artikel dokumentieren Wörter wie Zëch «Zecke», Zëch «Zeche», Ziech «Decken-, Kissenüberzug», zȫchen (zäuchen, zäuchlen, zȫken, zäuken, zäuklen) «anlocken, foppen» und Zucht «Aufzucht, Abstammung, Nachwuchs, Erziehung, Anstand».

(20. Mai 2016)

 

Online-Wörterbuch

Neue Anzeige- und Zugriffsmöglichkeiten im Online-Wörterbuch

Seit mehreren Jahren wird an einem Semantikregister gearbeitet, das zum jetzigen Zeitpunkt zu zwei Dritteln fertiggestellt ist. Neu sind die bereits erfassten Teile dieses Registers im Online-System aufgeschaltet. Die bearbeiteten Stichwörter  werden bei der Suche und in der Lemmaübersicht mit einem kleinen Dreieck gekennzeichnet:

Durch Klicken auf ein solches Dreieck wird die Bedeutungsübersicht angezeigt, die einzelnen Bedeutung können ebenfalls angeklickt werden und die Spalte mit der entsprechenden Bedeutungsziffer wird abgezeigt.

 

Ebenfalls erneuert wurde die Suche. Neu gibt es sowohl für die Stichwort- als auch die Volltextsuche nur noch ein einziges Feld. Standardmässig wird nach Stichwörtern gesucht. Im Aufklappmenu rechts vom Suchfeld kann eingegeben werden, ob zusätzlich im Volltext des aktuellen Bandes, in allen Bänden, auf 2, 5, 20, 50, 200 Seiten oder nur in Bedeutungen gesucht werden soll.

(20. April 2016)

 

Redaktion

This Fetzer neues Redaktionsmitglied

Am 1. März 2016 hat This Fetzer eine 40%-Stelle als Idiotikon-Redaktor angetreten. Aufgewachsen in Maienfeld, hat er in Zürich studiert, in Bern promoviert und anschliessend am Berner Namenbuch gearbeitet. Seit 2015 ist er am Idiotikon als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig, eine Funktion, die er im Umfang von ebenfalls 40 % weiterführen wird.

(3. März 2016)

 

Neue Lieferung des Idiotikons erschienen

Heft 222

Heute ist die erste Lieferung von Band XVII herausgekommen. Sie dokumentiert und beschreibt neben Verwendungen des Buchstabens Z, Lockrufen für Katzen, Kälber, Ziegen oder Schweine vom Typus zi zi zi und ähnlich sowie Wörtern wie zable, Zauber, Zebedäus, zybe, Zibele oder Ziebel in erster Linie die Partikel zue, ze, z. Diese rund 100 Spalten umfassende Abhandlung ist die breiteste Darstellung von «zu», die es im deutschen Sprachraum überhaupt gibt.

(12. Februar 2016)

 

Verein für das Schweizerdeutsche Wörterbuch

Neue Präsidentin

Als Ersatz für die zurückgetretene bisherige Präsidentin, (alt) Regierungsrätin lic. iur. Regine Aeppli, hat die Mitgliederversammlung Dr. iur. Silvia Steiner, seit Mai amtierende Bildungsdirektorin des Kantons Zürich, zur neuen Präsidentin des Vereins für das Schweizerdeutsche Wörterbuch gewählt.

«Jahresbericht 2014» veröffentlicht

Der Jahresbericht informiert über die Aktivitäten und Dienstleistungen der Redaktion und enthält eine Bibliographie der wissenschaftlichen Neuerscheinungen zum Schweizerdeutschen. Im Bericht findet sich überdies ein Aufsatz zum Thema «Johann Konrad Däniker – ein Original im Dienste des Idiotikons» von Niklaus Bigler, der auf dem an der letztjährigen Mitgliederversammlung gehaltenen Vortrag basiert.

Der Jahresbericht kann beim Sekretariat des Schweizerdeutschen Wörterbuchs, Auf der Mauer 5, 8001 Zürich, helena.cadurisch(at)idiotikon.ch bezogen oder direkt hier heruntergeladen werden.

(8. Juni 2015)

 

Verein für das Schweizerdeutsche Wörterbuch

Mitgliederversammlung 2015

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins für das Schweizerdeutsche Wörterbuch findet am Freitag, dem 5. Juni 2015, um 15.30 Uhr in Zürich statt.

Nach den statutarischen Geschäften wird Prof. Dr. em. Heinrich Löffler einen Vortrag halten zum Thema «Das Idioticon Rauracum von Johann Jakob Spreng – Zur Edition des ersten baseldeutschen Wörterbuchs».

Interessierte sind herzlich willkommen und werden gebeten, sich mit dem Sekretariat des Idiotikons in Verbindung zu setzen.

(26. Mai 2015)

 

Stellenausschreibung

Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Wissenschaftliche Mitarbeiterin gesucht * DIE STELLE IST BESETZT

Die Redaktion des Schweizerischen Idiotikons hat per 1. Mai oder gemäss Absprache eine 60%-Stelle zu vergeben. Arbeitsbereiche sind Bibliothek, Archiv, Nachtragsmaterial, normalalphabetisches Register, Öffentlichkeitsarbeit, Jahresbibliographie – und Verwandtes.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(10. März 2015)

 

Online-Wörterbuch

Ausbau der Volltextsuche im Online-Idiotikon

Neu sind in der Volltextsuche des Online-Idiotikons weitere Suchmöglichkeiten implementiert worden, die es erlauben, auch Textstellen gezielt aufzufinden, die mit einfachen Suchanfragen entweder in der Masse der Resultate unterzugehen drohen oder die mehrere Anfragen nacheinander benötigen. Dazu muss die Suche in einer spezielle Syntax in das Suchfeld eingetragen werden. Die folgenden Beispiele sollen helfen, den gewünschten Suchausdruck zu erstellen:

  • Unscharfe Suche: Wenn Unsicherheit über die Schreibung eines gesuchten Wortes herrscht, kann mithilfe der Tilde (~) direkt anschliessend an das Suchwort angegeben werden, dass auch nach ähnlichen Schreibungen gesucht werden solle. Bsp.: Die Eingabe  niemand~  findet auch Wörter wie  nyemand, niemantz, niemants, jemand usw.
  • Alternativschreibungen und Reguläre Ausdrücke: Wenn ein gesuchtes Wort bekannte unterschiedliche Schreibungen besitzt, können diese im Suchausdruck in eckigen Klammern angegeben werden, dabei ist das Suchwort zwischen Ausrufezeichen zu platzieren. So findet z.B. der Suchausdruck ![dt]ütsch! sowohl dütsch wie auch tütsch. Auch im Wortinnern eines Suchausdrucks können Alternativschreibungen gesucht werden, !w[iy]sheit! findet wisheit und wysheit. Ein Fragezeichen hinter einem Buchstaben, heisst, dass dieser fakultativ ist. Darum findet die Suche  !w[iy]ss?heit! sowohl wisheit, wissheit, wißheit, wysheit, wyssheit und wyßheit. Auch weitere Reguläre Ausdrücke werden unterstützt (vgl. dazu z.B. die Dokumentation zu Apache Lucene™).
  • Umgebungssuche:  Es ist möglich nach zwei oder mehr Wörtern zu suchen, die nahe aufeinander folgen, dabei kann die maximale Distanz zwischen den Wörtern angegeben werden. So findet die Suche  "gott tüfel"~10  Textstellen, in denen die beiden Wörter in der angegebenen Reihenfolge innerhalb von zehn Wörter vorkommen, also beispielsweise Textstellen wie ‚Daß die sünd nit von Gott, sunder vom tüfel und unserem eigenen willen erwachse.‘
  • Boolesche Operatoren:
  • Oder-Suche (OR):  Die oder-Suche ermöglicht es, gleichzeitig nach zwei verschiedenen Wörtern oder Wendungen zu suchen. So liefert die Suche "buoss verfallen" OR "buoss geben"  alle Textstellen, in denen entweder  "buoss verfallen"  oder  "buoss geben"  vorkommt.
  • Und-Suche (AND):  Mit der und-Suche kann man Wendungen und Wörter suchen, die gleichzeitig auf einer Wörterbuchseite vorkommen müssen, z.B.  schlachttier~ AND metzger  findet Seiten im Wörterbuch, auf denen  schlachtthier  (und ähnliche Wörter, s. unscharfe Suche oben) zusammen mit  metzger  vorkommen, oder  "wasser und brot" AND gefängnis~  findet Seiten, in denen die Fügung "wasser und brot" zusammen mit  gefängnis~  (und ähnlichen Wörtern) vorkommt.
  • Nicht-Suche (NOT): Man kann nach einem Wort oder einer Wendung auf einer Wörterbuchseite suchen und gleichzeitig eine anderes Wort oder eine andere Wendung auschliessen, so findet die Suchabfrage  fris NOT mal  alle Wörterbuchseiten, auf denen die Quelle "Fris." (= Johannes Fries) nicht zusammen mit "Maaler" (= Josua Maaler) vorkommt.
  • Die Booleschen Operatoren können auch kombiniert werden, also z.B.  fris AND denzl NOT mal

(19. Januar 2015)